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Veröffentlicht am 12.11.2019

Welch fulminanter Auftakt!

Bedlam Brotherhood - Er wird dich finden
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Das könnte die kürzeste Rezension werden, die ich je geschrieben habe.
Denn: alles wie immer. 5 Sterne, phänomenales Buch, Autorin in absoluter Topform. Fantastisch, grandios, irrsinnig.

Aber das würde ...

Das könnte die kürzeste Rezension werden, die ich je geschrieben habe.
Denn: alles wie immer. 5 Sterne, phänomenales Buch, Autorin in absoluter Topform. Fantastisch, grandios, irrsinnig.

Aber das würde diesem Auftakt zu einer neuen Trilogie von T.M. Frazier nicht gerecht. Auch weil sie - mal wieder - ein absolut atemberaubendes Buch geliefert hat.

Diesmal geht es um Tristan, ein ehemaliges Pflegekind, das schon in jungen Jahren eine kriminelle Vergangenheit hinter sich hat. Mit 17 Jahren begegnet er der 12-jährigen Emma Jean, die ihn so austrickst, dass er fassungslos zurückbleibt. Beide vergessen diese erste Begegnung nie und als sie Jahre später aufeinander treffen, sollten sie Feinde sein. Denn sie gehören rivalisierenden Gangs an - Tristan der Bedlam Brotherhood und EJ den Los Muertos. Aber beiden wollen und müssen für ihre Zukunft kämpfen. Und es ist ein harter und unbarmherziger Kampf, der Opfer erfordert.

Auch wenn die Bücher der Autorin ohne Zweifel einem bestimmten Schema folgen (mit Ausnahme der Outskirts-Serie) und es immer wieder um Kriminelle, Underdogs und deren illegale Machenschaften geht, kann man nicht anders, als ihre Protagonisten zu mögen und ihnen alles Glück der Welt zu wünschen. Sie arbeitet dabei immer mit den selben Werkzeugen, um bei ihren Lesern Emotionen hervorzurufen, die man manchmal kaum verarbeiten kann. Wenn ich bei anderen Autoren Schema F und Langeweile bemängeln würde, werde ich bei Frazier jedes einzelne Mal in einen Bann gezogen, der mich noch tagelang nach Ende des Buches beschäftigt.
Besonders, wenn es mit einem derart unglaublichen Cliffhanger endet. Ernsthaft? Ich werde sofort die Teile 2 und 3 im englischen Original lesen, denn ich werde nicht bis zum Erscheinen der deutschen Übersetzungen warten können.

Aber es sind nicht nur die negativ besetzten Gefühle wie Schock, Trauer oder Fassungslosigkeit. Immer wieder fliessen auch warmherzige Momente und Humor ein. Notwendig auch, um die ganze brutale Härte überhaupt ertragen zu können. Denn Frazier schreibt so bildhaft und intensiv, dass man manches Mal zusammenzuckt, laut keucht oder gar in Tränen ausbricht. Mein Mann hat mich öfter besorgt von der Seite her angeschaut und gefragt, wieso ich überhaupt weiterlese, wenn es mich so mitnimmt. Ganz einfach - weil Fraziers Bücher in der Masse der so populär gewordenen Dark-Romance-Reihen herausragend sind.

Herzlichen Dank an den LYX Verlag und an NetGalley für das kostenlose Rezensionsexemplar. Hätte ich mir das Buch gekauft, wäre ich genauso begeistert gewesen.

Veröffentlicht am 05.11.2019

Leider keine Verbesserung zum ersten Teil erkennbar

Next to You
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Addison Grant, die Schwester von Daniel aus dem ersten Band dieser Serie, hat sich in ihren heißen Nachbarn Drake verguckt. Sie beobachtet ihn regelmäßig in seiner Wohnung im Haus gegenüber, wenn er Sport ...

Addison Grant, die Schwester von Daniel aus dem ersten Band dieser Serie, hat sich in ihren heißen Nachbarn Drake verguckt. Sie beobachtet ihn regelmäßig in seiner Wohnung im Haus gegenüber, wenn er Sport treibt. Gerade erst hat ihr Verlobter ihre Beziehung beendet und sie will sich auf nichts Neues einlassen. Egal, wie heiß Drake auch ist. Zudem sind beide wie Hund und Katz und bringen sich gegenseitig ständig auf die Palme.

Drake spürt die Anziehung ebenso, aber dringender braucht er eine Mitarbeiterin in seiner Firma. Denn da er ein absolut unbeherrschter und knallharter Boss ist, haben fast alle seiner Leute gekündigt. Und mit Angestellten sollte man nichts anfangen…

Es gibt zu diesem Buch einiges Positives zu sagen und leider genau soviel Negatives.
April Dawson hat sicher ein Händchen dafür, Charaktere zu kreieren, die sowohl herzerfrischend sind als auch mit ganz normalen Problemen zu kämpfen haben. Mit Addy hat sie eine Figur erschaffen, der sich ihre Leserinnen sehr wohl verbunden fühlen können. Sie ist keines der angesagten Magerpüppchen, sondern hat deutliche Kurven und ist nach Jahren des Mobbings deswegen inzwischen auch stolz darauf. Trotzdem ist sie in ihrem Innern immer noch eine verletzliche und empfindliche Person, die mit sich hadert. Als Plus-Size-Model für Unterwäsche ist sie aber eine Inspiration für andere und die Anerkennung tut ihr gut.

Drake hingegen bleibt für mich ein wenig farblos. Ein Selfmademan, der einer schweren Kindheit entkommen ist und im tiefsten Innern zeigen will, wieviel besser als sein inhaftierter Vater er ist. Aber von solchen Männern wimmelt es in diesem Genre. Da hat die Autorin das Rad nicht neu erfunden.

Was Dawson gut gelungen ist, genau wie im ersten Buch eine Lanze für die Menschen zu brechen, die nicht der Norm entsprechen und aufzuzeigen, dass sie nicht in eine Schublade gesteckt werden sollten. Vorurteile haben hier keinen Platz und das ist wunderbar, wenn auch leider nicht die Realität. Gut auch, wie witzig sie die Chemie zwischen Addy und Drake und deren hitzige Wortgefechte herausgearbeitet hat. Das Knistern in der Luft war spürbar.

Leider aber, und das habe ich schon bei „Up all night“ bemängelt, haben hier Lektorat und manchmal auch Korrektor ungenügende Hilfe geleistet. Das Buch strotzt vor lauter Wiederholungen. Als Beispiele: Addy ist stolz auf ihre Kurven? Gefühlte 40 Mal. Drakes karamellfarbene Haut? Gefühlte 20 Mal (was mich noch mehr genervt hat, da es zur Zeit in jedem zweiten Buch vorkommt - ist karamellfarben das neue Trendwort???). Da hätte man viel streichen und straffen können, um den Lesespaß immens zu vergößern.

Obwohl ich nach dem ersten Teil hätte vorbereitet sein müssen, habe ich kaum alle Nebencharaktere in meinem Kopf ordnen können, da es so viele sind. Das hat für mich ein unnötiges Durcheinander erzeugt.

Ein weiteres Manko war ein teilweise seltsamer Satzbau und falsch platzierte Absätze, besonders, wenn es um Dialoge ging. Manches musste ich mehrmals lesen, weil völlig unklar war, wer nun was zu wem gesagt hast. Trotzdem hat es einige Male von der Logik her nicht gepasst. Das hat die Freude am Buch stark geschmälert.

Schade, denn April Dawson ist eine durchaus talentierte Schriftstellerin, die nicht für die verlagsseitigen Fehler büssen sollte. Und vermutlich werde ich trotz der Kritik den nächsten Band der Serie auch lesen - in der Hoffnung, dass man bei LYX noch ein bisschen Nachbearbeitung leistet.

Herzlichen Dank an den LYX Verlag und an NetGalley für das kostenlose Rezensionsexemplar. Man kann unschwer erkennen, dass meine ehrliche Meinung nicht beeinflusst wurde.

Veröffentlicht am 10.10.2019

Ich hatte nach dem gelungenen ersten Teil mehr erwartet

The Difference Between Us
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Molly Maverick ist Grafikdesignerin und in einer Agentur beschäftigt, in der sie sich aufgrund der Avancen ihres Bosses nicht wohl fühlt. Durch ihre Freundin Vera (Hauptfigur in Teil 1) trifft sie Ezra ...

Molly Maverick ist Grafikdesignerin und in einer Agentur beschäftigt, in der sie sich aufgrund der Avancen ihres Bosses nicht wohl fühlt. Durch ihre Freundin Vera (Hauptfigur in Teil 1) trifft sie Ezra Baptiste, einen Restaurantbesitzer, der sowohl attraktiv als auch kalt und unnahbar ist. Doch als sie sich näher kennenlernen, springt langsam der Funke zwischen ihnen über.

Langsam ist hier ein gutes Stichwort. Die Geschichte der beiden entwickelt sich eher beiläufig. Dafür, dass dieses Buch ein Liebesroman ist, steht der Verlauf der Romanze nicht genug im Vordergrund. Den Hauptteil nehmen Mollys Gedanken und Gefühle ein. Und da dreht sich nicht alles nur um Ezra, sondern vieles um die unangenehme Situation in ihrer Firma. Molly ist unsicher, naiv und wehrt sich mit Zynismus, den ich oft als unangebracht empfinde. Wirklich Selbstbewusstsein und die Kraft zur Gegenwehr entfaltet sie erst kurz vor dem Ende und da war ich schon manches Mal ziemlich genervt von ihr.

Natürlich ist sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ein großes Problem und die meisten Frauen werden schon damit zu tun gehabt haben. Es ist auch schwierig, sich zu entscheiden, wie man sich richtig verhält und wann man reagiert. Niemand will seinen Job verlieren, aber doch muss die Toleranzschwelle niedrig sein. Und man muss sich deutlich schneller Hilfe und Beistand suchen, als Molly das getan hat.

Ezra hingegen ist ein Mann, der in der Vergangenheit oft verletzt und hintergangen wurde. Er ist zwar vorsichtig in seiner Annäherung an Molly, dennoch strebt er hartnäckig das Ziel an, sie näher kennenzulernen. Oft beißt er bei ihr auf Granit, denn sie bietet ihm Paroli und ist nicht überzeugt, dass sie bei der Vielzahl ihrer Unterschiede zusammenpassen.

Zu seiner Person kann ich kaum mehr sagen, denn wirklich nahe gekommen ist er mir nicht. Das liegt einfach daran, dass der sich entwickelnden Beziehung der beiden nicht mehr Raum im Buch gegeben wurde. Es werden Emails erwähnt, die sie sich geschickt haben, Telefonate und Nachrichten. Aber das sind eben nur Schilderungen aus Mollys Sicht. Dazu fehlen die Szenen, die Dialoge.

Im Gegensatz zum ersten Band der Reihe fand ich auch die Wortgefechte zwischen Molly und Ezra nicht besonders witzig oder gelungen. Es gibt deutlich bessere Bücher zum Thema „Feinde zu Liebenden“. Genauso wenig ist der Funke bei mir bei den erotischen Szenen übergesprungen. Es ist ja kein Problem, dass die Protagonisten nicht gleich in den ersten Kapiteln übereinander herfallen, aber mehr Sexyness und Prickeln hätte ich schon erwartet.

Am wenigsten gefallen aber hat mir das Ende. Ohne zu spoilern kann ich nur sagen, dass zwischen dem letzten Kapitel und dem Epilog mindestens ein weiteres fehlt. Es hatte den Anschein, dass die Autorin hier einfach schnell zum Ende kommen wollte. Denn dafür, dass die Situation an Mollys Arbeitsplatz so sehr das Buch beherrscht, ist das Ende extrem schlecht umgesetzt.

Trotzdem bin ich gespannt auf Wyatts Geschichte, die uns im dritten Teil der Serie erwarten wird. Ich bete inständig, dass Rachel Higginson mich damit wieder so abholen kann wie mit dem ersten Teil.

Herzlichen Dank an den LYX Verlag und an NetGalley für das kostenlose Rezensionsexemplar. Man kann wohl unschwer erkennen, dass es meine ehrliche Meinung nicht beeinflusst hat.

Veröffentlicht am 08.10.2019

Dieses Buch ist der Knaller!

Bossy Nights
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Peyton Lévêque schwärmt schon lange für ihren unnahbaren Boss Rome Blackburn. Als sie mit ihren Freundinnen ihren 30. Geburtstag feiert und ihr dieses Geständnis ungewollt entfährt, ermuntern die Mädels ...

Peyton Lévêque schwärmt schon lange für ihren unnahbaren Boss Rome Blackburn. Als sie mit ihren Freundinnen ihren 30. Geburtstag feiert und ihr dieses Geständnis ungewollt entfährt, ermuntern die Mädels sie, ihrem Boss unter dem Deckmantel eines falschen Mailaccounts eine Email zu schreiben und ihre Gefühle zu gestehen. Die Konsequenzen sind Peyton ziemlich egal, da sie einerseits sowieso gekündigt hat und andererseits absolut und total betrunken ist. Rome ist zwar unglaublich empört, antwortet aber trotzdem, weil er natürlich wissen will, wer sich dahinter verbirgt. Und so nimmt ein Mailaustausch seinen Lauf, den man nur als höchst amüsantes und zum Schreien komisches Vorspiel bezeichnen kann.

Oh mein Gott, was habe ich gelacht. Ich bin ja generell ein Fan dieser Office-Romanzen, aber diese hier ist schlicht das Beste, was ich seit langer Zeit in diesem Genre gelesen habe. Die Autorinnen Quinn und Ney haben an Wortwitz und Schlagfertigkeit nicht gespart. Angefangen damit, dass Rome kaum Peytons französischen Nachnamen aussprechen kann bis zu den Wahrheiten, die Peyton ihm an den Kopf wirft, ist jeder Satz auf den Punkt formuliert. Geschrieben aus beider Sicht, sind für mich Romes Kapitel die lustigsten. Seine stocksteife und allzu ernsthafte Art, die ihn unter seinen Mitarbeitern zum gehassten Boss macht, bröckeln zu sehen, war wunderbar komisch und ein bisschen auch Mitleid erzeugend.

Auf den ersten Seiten hatte ich noch Mühe, mich in den etwas anderen Sprachstil einzufinden, aber es dauerte keine fünf Minuten und ich war drin. Gefesselt an einen hilflosen, zunächst gefühlsarmen und doch anbetungswürdigen Boss und eine Frau, die ihm schon so lange hinterher schmachtet und dabei selbstbewusst ihre Meinung vertritt. Wie Peyton seine Mauern niederreißt und Rome aus seiner Komfortzone holt, ist absolut lesenswert.

Gekonnt entwickeln die Autorinnen die sexuelle Spannung, die praktisch von Seite eins an besteht, weiter, bis sie sich entlädt. Das dauert zwar eine ganze Weile, aber als „es“ dann passiert, dampfen die Seiten praktisch.

Hinreissend ist auch Romes bester Freund Hunter. Mit seiner frechen Art und seinem losen Mundwerk hat er mich ebenso amüsiert wie Peytons Freundinnen. Der Epilog lässt darauf schliessen, dass Hunter sein eigenes Buch bekommen wird. Der Grundstein dafür wurde gelegt. Ich habe sogar die anderen Bücher der Autorinnen durchforstet, um zu sehen, ob es das in Englisch gibt, bin aber leider nicht fündig geworden. Da kann ich nur hoffen, dass eine Fortsetzung geschrieben wird.

Herzlichen Dank an den LYX Verlag und an NetGalley für das kostenlose Rezensionsexemplar. Ich war völlig nüchtern, als ich diese Bewertung geschrieben habe. Hätte ich mir das Buch gekauft, wäre ich genauso begeistert gewesen.

Veröffentlicht am 06.10.2019

Charmante Kleinstadt-Romanze

Love You Tonight
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Dr. Ellie Swan ist nach dem Medizinstudium in ihre Heimat Bluelick, eine Kleinstadt in Kentucky, zurückgekehrt. Zum einen hat sie die Absicht, sich um ihren kranken Vater zu kümmern und zum anderen will ...

Dr. Ellie Swan ist nach dem Medizinstudium in ihre Heimat Bluelick, eine Kleinstadt in Kentucky, zurückgekehrt. Zum einen hat sie die Absicht, sich um ihren kranken Vater zu kümmern und zum anderen will sie ihren von seiner Verlobten frisch getrennten Jugendschwarm Roger erobern. Da sie aber in Sachen Verführung eher unbedarft ist, soll ihr der Bad Boy der Stadt, Tyler Longfoot, in Sachen Sex Nachhilfestunden geben. Dass Ellie und Tyler dabei Gefühle füreinander entwickeln, ist unausweichlich.

Ein herbstlicher Sonntag in Deutschland. Es regnet ohne Unterbrechung. Mein Mann fragt, warum ich trotzdem so gut gelaunt bin. Das liegt ganz klar an diesem Buch.

Die Idee zu dieser Geschichte ist sicher keine neue und einzigartige. Ähnliches habe ich von anderen Autorinnen schon gelesen und nicht unbedingt schlechter. Wenn ich aber bedenke, dass dies offensichtlich der Debütroman von Samanthe Beck war, dann habe ich wenig zu beanstanden. Ja, ihre späteren Serien wie „Love Emergency“ oder „Compromise me“ sind in ihrer Machart ausgefeilter und sicher noch pointierter, aber für einen gemütlichen Lesenachmittag ist dieses hier wunderbar.

Den meisten Spaß hatte ich mit Ellie. Kopfmensch, der sie ist, macht sie genaue Pläne und Listen und ist irritiert, wenn Tyler bei ihren Treffen sein eigenes Ding durchzieht. In ihrer Naivität, was Zwischenmenschliches oder Beziehungen angeht, ist sie hinreissend. Daraus ergibt sich oft eine Situationskomik, die den Leser laut lachen lässt. Und nicht selten zieht natürlich ein Missverständnis das nächste nach sich, so dass sich eine komische Begebenheit an die nächste reiht. Ellie ist so unbedarft in ihrer Art, dass sie einfach nicht sieht, was alle anderen schon lange erkannt haben.

Tyler dagegen agiert eher locker und aus dem Bauch heraus und ist - im Gegensatz zu seinem schlechten Image - ein Typ mit Herz und Verstand. Wie er Ellie aus ihrer Komfortzone herausholt, ist auch der perfekte Weg, ihr Herz zu gewinnen. Sein Charakter zeigt auch, dass es sich lohnt, einen Blick hinter die Fassade eines Menschen zu werfen und nicht nur der Gerüchteküche einer Kleinstadt zu glauben. Und diese Gerüchte…Nur in diesem Rahmen kann aus einer Schusswunde in den Hintern gleich der Verlust seiner Kronjuwelen werden.

Die Erotik ist sinnlich, niveauvoll und ebenfalls mit Komik durchzogen. Es dauert eine Weile, bis es zwischen den beiden losgeht, aber dann sind die Szenen sexy und heiss.

„Love you tonight“ erhebt ganz sicher keinen Anspruch auf einen Literaturpreis. Die Idee ist nicht neu, die Ausarbeitung nicht perfekt, der Stil einfach und schnell. Aber Samanthe Beck hat viel Schwung und Esprit in ihre Arbeit gesteckt und mich damit mitgerissen und begeistert. So freue ich mich auf die weiteren Bücher dieser Reihe und bin froh, dass ner nächste Band schon im Dezember erscheinen wird.

Herzlichen Dank an den LYX Verlag und an NetGalley für das kostenlose Rezensionsexemplar. Hätte ich mir das Buch gekauft, wäre ich genauso begeistert gewesen.