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Veröffentlicht am 20.08.2019

Blutsbande

Blutsbande
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Blutsbande ist der 7. Teil der Hammarby-Reihe von Carin Gerhardsen.

In diesem Teil ermitteln die Kommissare zunächst in unabhängigen Fällen. Es geht zum einen um einen Katzenmörder, der die toten Katzen ...

Blutsbande ist der 7. Teil der Hammarby-Reihe von Carin Gerhardsen.

In diesem Teil ermitteln die Kommissare zunächst in unabhängigen Fällen. Es geht zum einen um einen Katzenmörder, der die toten Katzen an unterschiedlichen Wasserstellen in Stockholm ablegt. Der zweite Fall handelt von dem Mord an einer Psychologin, der die Zunge heraus geschnitten wird.
Nur langsam kommen die Ermittler voran und entdecken die eigentlichen Zusammenhänge.
Als wäre das nicht schon genug, werden die Ermittler auch in ihrem Privatleben von Schicksalsschlägen verfolgt mit denen sie sich beschäftigen müssen.
Außerdem wird in Rückblicken zwischendurch immer wieder die Geschichte von Lillemor erzählt. Sie hat eine sehr schwere Kindheit durchlebt und schon früh ihre Mutter verloren.

Ich kannte die bisherigen Teile nicht und kann jedem nur empfehlen, die anderen Teil vorher zu lesen. Die vielen Namen haben es mir zu Beginn sehr sehr schwer gemacht in das Buch hinein zu finden. Die Ermittler werden teilweise beim Vornamen genannt, mal beim Nachnamen oder manche sogar mit ihren Spitznamen. Wer die Ermittler also schon aus vorherigen Büchern kennt, hat da einen entscheidenden Vorteil!
Mir haben außerdem die vielen, parallel laufenden Geschichten nicht gut gefallen. Es war teilweise sehr schwer den Überblick zu behalten und den Sprüngen in der Geschichte zu folgen.

Das Ende war trotzdem insgesamt irgendwie stimmig. Es konnte die unterschiedlichen Handlungsstränge logisch zusammenfügen. Auch der Täter hat mich wirklich sehr überrascht, weil ich ihn zu keiner Zeit für den Täter gehalten habe. Eigentlich ist dieser Überraschungseffekt genau das, was ich bei einem guten Krimi/Thriller erwarte!

Trotzdem konnte mich das Buch nicht zu 100 % zufrieden stellen.Es gibt einfach zu viele Dinge die mich während des Lesen gestört haben...

Veröffentlicht am 15.06.2019

Mehr als nur eine einfache Sommerlektüre

Meistens kommt es anders, wenn man denkt
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Petra Hülsmann hat mit diesem Roman mein Herz berührt. Selten war ich nachhaltig so von einem Buch berührt wie von „Meistens kommt es anders, wenn man denkt“.

Der Schreibstil ist wie immer sehr leicht ...

Petra Hülsmann hat mit diesem Roman mein Herz berührt. Selten war ich nachhaltig so von einem Buch berührt wie von „Meistens kommt es anders, wenn man denkt“.

Der Schreibstil ist wie immer sehr leicht und man findet gut in die Geschichte hinein (auch wenn man das Buch zu Neles bester Freundin Anni nicht kennt).
Die Figuren des Buchs sind sehr greifbar und selbst der unbeliebte Politiker wächst einem schnell ans Herz. Nicht zu letzt, weil jede Figur ihre Ecken und Kanten hat, durch die sie für den Leser viel realistischer wirken.

Nele kennen wir schon aus dem letzten Buch „Wenn‘s einfach wär, würd‘s jeder machen“, in dem es um ihre beste Freundin Anni geht.
Nun geht es aber um Neles Leben und da passiert ganz schön viel.
Ein neuer Job in einer Hamburger Pr-Agentur. Ein großer Auftrag für einen unbeliebten Politiker. Ein Bruder mit Down-Syndrom, der unbedingt von zuhause ausziehen will. Und Nele mittendrin.
Es ist nicht immer alles nur Friede-Freude-Eierkuchen und Nele steht vor einigen schwierigen Entscheidungen. Manchmal tat sie mir richtig leid, weil sie nur schlecht etwas ablehnen kann und sehr viele Sachen gleichzeitig erledigen will, um jedem gerecht zu werden.

Mich hat besonders die Geschichte um Neles Bruder Lenny berührt. Petra Hülsmann schafft es, einem vor Augen zu führen, dass die Gesellschaft immer noch Probleme mit Menschen mit Behinderung hat und sie ausgrenzt. Aber Lenny schafft es jedes Herz im Sturm zu erobern und seinen ganz eigenen Weg im Leben zu gehen.

Ich habe beim lesen viel gelacht, aber an einigen Stellen auch geweint. Mich hat die Geschichte sehr berührt und nachdenklich gestimmt.
Deswegen ist das Buch auch so viel mehr als eine einfach Sommerlektüre.
Ich habe das Buch geliebt, wie eigentlich jedes Buch der Autorin.


Veröffentlicht am 13.02.2019

Schöne, sportliche Liebes-Geschichte

Die Revanche
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Ich bin sehr Sport begeistert und gerade Fußball ist meine Leidenschaft. Um so glücklicher war ich, als ich dieses Buch entdeckte (da es mMn nicht all zu viele Romane über Sportler bzw. Fußballer gibt.). ...

Ich bin sehr Sport begeistert und gerade Fußball ist meine Leidenschaft. Um so glücklicher war ich, als ich dieses Buch entdeckte (da es mMn nicht all zu viele Romane über Sportler bzw. Fußballer gibt.). Zu Mal bei diesem Buch eben kein männlicher Fußballer im Mittelpunkt steht, sondern eine junge, amerikanische Fußballspielerin.

Andie war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich habe sie sehr schnell ins Herz geschlossen. Dazu hat auch der leichter Schreibstil der Autorin beigetragen. Andie ist sehr erzeisig und tut alles für ihren Traum: bei den olympischen Spielen 2016 in Rio im Tor der amerikanischen Nationalmannschaft zu stehen.
Freddie ist britischer Schwimmer und sein Ziel ist es, seine Rekorde zu brechen. Er ist etwas unnahbarer als Andie, aber trotzdem sehr sympathisch.
Die Liebesgeschichte der Beiden wird durch eine Intrige auf eine harte Probe gestellt und während des Lesens, habe ich ganz schön mit gefiebert ob es ein Happy End für die Beiden geben wird.
Das Buch beschreibt die Olympischen Spiele mit all ihren Klischees (viele Partys und ja, auch viele Liebe und Sex unter den Athleten). Trotzdem kommen auch die sportlichen Wettkämpfe nicht zu kurz in der Geschichte. Man erfährt also nicht nur etwas über die beiden Protagonisten, sondern auch über die Abläufe und den Druck, unter dem die Athleten stehen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war locker leicht geschrieben, man kam gut in die Geschichte rein und konnte sich gut mit der Protagonistin identifizieren. Für mich ist das Buch sehr zu empfehlen, für alle die sich für Sport interessieren und gerne mehr Romane lesen möchten, die sich auch um Sport drehen.

Veröffentlicht am 28.01.2019

Locker, leichte Gute-Laune-Lektüre

Vom Glück und den Tagen dazwischen
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Fünf Frauen, die nicht unterschiedlicher sein könnten und die kaum Gemeinsamkeiten teilen, machen sich gemeinsam auf den Weg ins Abenteuer.

Die Hauptfigur Emmi ist mit Ende 30 immer noch Single und hat ...

Fünf Frauen, die nicht unterschiedlicher sein könnten und die kaum Gemeinsamkeiten teilen, machen sich gemeinsam auf den Weg ins Abenteuer.

Die Hauptfigur Emmi ist mit Ende 30 immer noch Single und hat die Suche nach der wahren Liebe aufgeben. Statt dessen beschließt sie alleinige Geschäftsführerin ihres Lebens zu werden und die Studie "Männer" endlich abzuschließen. Doch gerade als sie sich auf ihre neues Leben eingelassen hat, passiert etwas Unvorhersehbares und Emmi wird als Fahrer für ihre Vermietern Lore und ihren beiden Freundinnen ausgewählt. Kurz vor der geplanten Abfahrt, wird das Quartett um eine weitere junge Frau vervollständigt.
Die fünf Frauen machen sich nun auf den Weg und erleben einige witzige, aber auch sehr emotionale Dinge.

Emmi und die restlichen vier Frauen auf ihrem Abenteuer zu begleiten, war wirklich sehr erholsam und witzig. Der Humor sowie der Schreibstil der Autorin waren sehr leicht, obwohl auch sehr ernste Themen behandelt werden.
In dem Buch geht es vorwiegend um die Suche nach der Liebe, die Beziehung zu sich selbst und Freundschaft. Denn gemeinsam kann man alles schaffen!

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und hat mir einige graue Januar-Tage sehr versüßt.

Veröffentlicht am 26.08.2018

The Teacher - Heute wirst du sterben

Heute wirst du sterben - The Teacher
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Das Cover des Buches und der Klappentext haben mich sofort angesprochen. „The Teacher“ hört sich sehr mysteriös an und istdefinitiv kein Buch für Zartbeseelte Menschen.

Der Schreibstil ist sehr flüssig ...

Das Cover des Buches und der Klappentext haben mich sofort angesprochen. „The Teacher“ hört sich sehr mysteriös an und istdefinitiv kein Buch für Zartbeseelte Menschen.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kommt leicht durch das Buch durch. Einzig die vielen Speünge und die vielen Personen erschweren den Lesefluss.
Die Idee aus verschiedenen Perspektiven zu schreiben, gefiel mir im großen und ganzen ziemlich gut. Nur an der Umsetzung scheiterte es etwas... Es treten zu viele unbekannte Personen/Morde in zu kurzer Zeit auf. Man hat den einen Mord noch gar nicht verarbeitet, da passiert schon der nächste.
Auch die Ermittler stehen zeitweise eher hinten an, so dass ich mich zeitweise fragte wann es denn endlich mit den richtigen Ermittlungen los ginge...
Es werden einige Geschichten aus der Vergangenheig der Ermittler angerissen, die noch keine Rolle spielen, aber in den folgenden Büchern sicherlich thematisiert werden

Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht wirklich überzeugen, obwohl es mich zu Beginn sehr interessiert hat. Ob ich noch weitere Bücher über die beiden Etmitzler lesen würde? Im Moment eher nicht, aber wer weiß vielleicht kommen wir doch nochmal zusammen...