Wettlauf gegen die Zeit
Stecknitz-MörderDie im Elbe-Lübeck-Kanal gefundene Leiche bringt für Morten Sandt und seine Kollegen der Lübecker Kripo einen neuen Fall. Allerdings gibt die besonders brutal zugerichtete Frau den Ermittlern einige Rätsel ...
Die im Elbe-Lübeck-Kanal gefundene Leiche bringt für Morten Sandt und seine Kollegen der Lübecker Kripo einen neuen Fall. Allerdings gibt die besonders brutal zugerichtete Frau den Ermittlern einige Rätsel auf. Es gibt weder Spuren noch Anhaltspunkte für ein Motiv. Und es sollte noch schlimmer werden.
Jobst Schlennstedt kreiert bereits zu Beginn eine unheimliche Atmosphäre. Kaltes Novemberwetter und Schritte, die sich im dichten Nebel nähern. Da hatte nicht nur Katja Burmester ein ungutes Gefühl. Genau die richtige Stimmung für einen Krimi und das hiesige Unwetter passte ebenfalls dazu.
Die Ermittler kenne ich bereits aus den vorherigen Bänden, so dass es ein Wiedersehen mit Bekannten war. Die Entwicklungen im Privatleben weckten in mir diverse Emotionen. Um Morten machte ich mir Sorgen; Elif tat mir leid, ebenso wie Ida-Marie und Ole sorgte für unterschiedliche Gefühle. Neben den Ermittlungen war also auch im Privaten einiges los.
Der Autor hat wieder einen vielschichtigen Krimi mit Spannung von Anfang bis Ende geschrieben. Ich konnte sowohl miträtseln als auch mitfiebern. So war es nicht verwunderlich, dass ich ruckzuck am Ende ankam.
Wer Spannung, Atmosphäre und eine ausgewogene Mischung von Ermittlungen und Privatleben mag, dem kann ich diese Reihe der Küsten Krimis nur empfehlen. Von mir gibt es fünf goldene Sterne, die man auch im Nebel sieht.