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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.02.2025

Pure Enttäuschung

Emma
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Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt. Dementsprechend war meine Vorfreude auf dieses Buch riesig. Doch was dann kam, war eine herbe Enttäuschung auf ganzer Linie. Emma führt ein ruhiges ...


Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt. Dementsprechend war meine Vorfreude auf dieses Buch riesig. Doch was dann kam, war eine herbe Enttäuschung auf ganzer Linie. Emma führt ein ruhiges Leben an der bretonischen Küste. Ein tragisches Ereignis aus ihrer Vergangenheit hat sie tief geprägt, und so widmet sie all ihre Energie ihrer Arbeit in einem renommierten Zentrum für Meerestherapie. Dann erhält sie eine scheinbar spannende Chance: Sie soll im Oman das Team eines neuen Wellness-Resorts schulen. Klingt interessant? Dachte ich auch – aber leider war das die einzige Hoffnung, die sich nicht in Luft auflöste.
Denn was eigentlich eine packende Spionagegeschichte hätte sein sollen, entpuppte sich als langatmige Erzählung ohne jegliche Spannung. Spionage? Davon gab es praktisch nichts. Stattdessen bekam ich eine ausufernde Beschreibung der Landschaft, der Kultur und der Abläufe in einem Wellness-Resort. Das wäre vielleicht in einem Reisebericht oder einem Roman über Selbstfindung interessant gewesen – aber nicht in einem Thriller, der mit falschen Erwartungen lockte.

Der Schreibstil machte es mir zusätzlich schwer. Er wirkte holprig und emotionslos, was vermutlich an der Übersetzung lag. Ich konnte keine Verbindung zu den Charakteren aufbauen, die blass, distanziert und ohne Tiefe blieben. Es war mir völlig egal, was mit ihnen geschah – ein absolutes No-Go für einen Thriller.
Die Handlung selbst wirkte wirr und schlecht durchdacht. Es gab keinerlei Überraschungen, keinen Nervenkitzel, keinen Moment, in dem ich dachte: Jetzt wird es spannend! Stattdessen zog sich die Geschichte zäh wie Kaugummi. Ich habe mich oft gefragt, ob überhaupt jemand das Manuskript gelesen hat, bevor es zur Druckfreigabe kam.
Für mich war dieses Buch der größte Flop des Jahres 2025. Ich habe mich selten so durch eine Geschichte gequält und bin nur aus Pflichtbewusstsein bis zum Ende drangeblieben. Leider kann ich es niemandem empfehlen.

⭐️/5⭐️ – und die gibt es ausschließlich für das wunderschöne Cover

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Konnte mich nicht komplett überzeugen

Mörderfinder – Das Muster des Bösen
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Meinung: Fallanalytiker Max Bischoff und Handschriftenexperte Marvin Wagner stehen kurz vor der Eröffnung ihrer gemeinsamen Detektei, als der erste Fall nicht lange auf sich warten lässt. Der neunjährige ...

Meinung: Fallanalytiker Max Bischoff und Handschriftenexperte Marvin Wagner stehen kurz vor der Eröffnung ihrer gemeinsamen Detektei, als der erste Fall nicht lange auf sich warten lässt. Der neunjährige Sohn eines Richters wird entführt, doch die Polizei tappt im Dunkeln. Plötzlich meldet sich ein Häftling bei Max: Rainer Klinke, der wegen der Entführung einer Minderjährigen in Untersuchungshaft sitzt. Er bittet Max und Marvin um Hilfe, da er befürchtet, indirekt für das Verbrechen verantwortlich zu sein.
Was zunächst wie ein einzelner Vermisstenfall wirkt, entwickelt sich schnell zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Als der Junge tot aufgefunden wird und kurz darauf ein weiteres Kind verschwindet, eskaliert die Lage. Können Max und Marvin den Täter rechtzeitig fassen? Klingt spannend, oder?

Der Schreibstil ist flüssig, leicht verständlich und fesselnd. Besonders die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Ein echtes Highlight war für mich die Erzählperspektive des Täters – sie verlieh der Geschichte eine besonders düstere und psychologisch tiefgründige Note. Die Einblicke in seine Gedanken und Motive steigerten die Spannung zusätzlich.
Die Charaktere waren mir bereits aus vorherigen Büchern bekannt, sodass ich schnell wieder eine Verbindung zu ihnen aufbauen konnte. Dennoch fehlte mir dieses Mal der letzte Funke. Obwohl die Handlung gut durchdacht war, hätte ich mir an manchen Stellen mehr Tiefgang gewünscht. Besonders das Ende wirkte zu abrupt und fast lieblos.
⭐️⭐️⭐ ,5 /5 ⭐

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Man kann es lesen, muss aber nicht

Schmerz
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Meinung: Jón Atli Jónasson gehört schon länger zu den Autoren, die ich gerne lese. Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt, typisch für skandinavische Krimis. Im Þingvellir-Nationalpark verschwindet ...


Meinung: Jón Atli Jónasson gehört schon länger zu den Autoren, die ich gerne lese. Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt, typisch für skandinavische Krimis. Im Þingvellir-Nationalpark verschwindet ein Teenager spurlos. Dieser Fall wird der Polizistin Dora zugewiesen, die nach einem schweren Unfall eigentlich nur noch Innendienst leisten sollte. Die Schilderungen ihrer Hirnverletzung und deren Ursachen sind schockierend. Trotz ihrer Einschränkungen ist Dora entschlossen, sich in die Ermittlungen einzubringen und ihren Kollegen Rado zu unterstützen, wo immer sie kann. Rado bringt seine eigenen Probleme mit: Seine familiären Verbindungen stellen ihn immer wieder vor Herausforderungen, die seine Arbeit erschweren. Obwohl Dora und Rado ein interessantes Team bilden, blieb es mir schwer, wirklich mit ihnen mitzufiebern.
Ein großes Problem war für mich der Spannungsbogen. Zu Beginn wirkt die Geschichte vielversprechend, doch schon bald zieht sich die Handlung stark in die Länge. Die Ermittlungen treten gefühlt auf der Stelle, und die drückende Atmosphäre allein konnte das nicht auffangen. Statt einer stetigen Entwicklung scheint die Handlung zu stagnieren, bis plötzlich – fast wie aus dem Nichts – auf den letzten 80 Seiten der gesamte Fall aufgelöst wird. Dieser abrupte Abschluss hat mich ziemlich enttäuscht. Der Schreibstil ist gewohnt leicht und flüssig. Die Charaktere waren zwar interessant angelegt, blieben jedoch recht kühl und distanziert. Es fiel mir schwer, eine Bindung zu ihnen aufzubauen, was die Geschichte insgesamt etwas blass wirken ließ. Die isländische Atmosphäre wurde sehr gut eingefangen. Als Leser fühlt man sich mitten in die karge, windgepeitschte Landschaft versetzt, die perfekt zu einem düsteren Kriminalfall passt. Leider konnte diese Stärke die Schwächen der Handlung nicht wettmachen.
⭐️⭐️,5/5⭐️

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Veröffentlicht am 19.02.2025

Viel schwächer als die Vorgänger

Die Komplizin – Ihr Mann ist ein Serienkiller. Was ist sie – Täterin oder Opfer?
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Meinung: Wie ihr wisst, bin ich ein großer Fan der Eddie-Flynn-Reihe. Umso mehr habe ich mich darauf gefreut, seinen neuesten Fall zu lesen. Der Einstieg fiel mir leicht, allerdings zog sich die Geschichte ...

Meinung: Wie ihr wisst, bin ich ein großer Fan der Eddie-Flynn-Reihe. Umso mehr habe ich mich darauf gefreut, seinen neuesten Fall zu lesen. Der Einstieg fiel mir leicht, allerdings zog sich die Geschichte anfangs etwas in die Länge, was meinen Lesefluss zunächst etwas gebremst hat. Doch sobald die Handlung Fahrt aufnahm, wurde es wieder richtig spannend. Carrie Miller ist die meistgehasste Frau Amerikas. Ihr Mann, Daniel Miller, hat vierzehn Menschen brutal ermordet und ist danach spurlos verschwunden. Nun steht Carrie als mutmaßliche Komplizin des berüchtigten „Sandmanns“ vor Gericht. Die Beweise gegen sie wirken erdrückend, doch Eddie Flynn übernimmt ihre Verteidigung. Und wie so oft stellt sich die Frage: Ist sie wirklich schuldig, oder steckt mehr hinter der Geschichte, als es den Anschein hat?

Der Schreibstil ist leicht und angenehm zu lesen. Die kurzen Kapitel und wechselnden Perspektiven sorgen für ein hohes Erzähltempo, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Besonders die Kapitel aus der Sicht des „Sandmanns“ sowie Carries Tagebucheinträge haben mich regelrecht in den Bann gezogen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, doch das Motiv des Täters hätte für meinen Geschmack noch etwas stärker herausgearbeitet werden können. Das große Finale hat mich vollkommen überrascht – dennoch muss ich sagen, dass dieser Band für mich der bislang schwächste der Reihe ist

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Veröffentlicht am 14.02.2025

Dieses Buch konnte mich nicht komplett überzeugen

The Florist
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Meinung: Schon das Cover hat sofort meine Neugier geweckt und ich wollte wissen, was sich dahinter verbirgt.
Amy ist Floristin und betreibt ihren eigenen Blumenladen in London. Auf den ersten Blick scheint ...

Meinung: Schon das Cover hat sofort meine Neugier geweckt und ich wollte wissen, was sich dahinter verbirgt.
Amy ist Floristin und betreibt ihren eigenen Blumenladen in London. Auf den ersten Blick scheint sie ein eher zurückgezogenes Leben zu führen. Sie wird von anderen oft als seltsam bezeichnet und hat keine Freunde – doch selbst kann sie nicht genau erklären, warum das so ist. Diese geheimnisvolle Seite ihrer Persönlichkeit fand ich von Anfang an faszinierend.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und ermöglicht es, mühelos in Amys Welt einzutauchen. Anfangs plätschert die Handlung eher ruhig dahin, und ich fragte mich, wann der Moment kommt, an dem sich alles verändert. Ich war gespannt, welche Wendung die Geschichte nehmen würde. Dann geschieht der erste Mord – und plötzlich nimmt die Story Fahrt auf. Genau in diesem Moment war ich komplett gefesselt. Ich wollte unbedingt wissen, was Amy mit den Ereignissen zu tun hat und welches Geheimnis sie umgibt.
Die Charaktere sind insgesamt gut gezeichnet, auch wenn ich persönlich keine besonders starke Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Dennoch fand ich Amy interessant, weil sie so viel Rätselhaftes an sich hat. Die Handlung ist clever durchdacht und sorgt dafür, dass man bis zum Schluss im Dunkeln tappt. Das hat mir besonders gefallen, denn ich liebe Bücher, die mich überraschen und zum Miträtseln einladen.

Das Ende war stimmig und rund, auch wenn es mir persönlich etwas zu glatt und zu schnell abgehandelt wurde

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