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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.11.2025

absolt lesenswert

Was die Toten sehen
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Meinung: Endlich durfte ich Cassie Raven wieder begleiten und ich habe jede
Seite geliebt. Der vierte Band fühlt sich sofort vertraut an: leicht zu lesen,
atmosphärisch dicht und mit diesen Figuren, die ...

Meinung: Endlich durfte ich Cassie Raven wieder begleiten und ich habe jede
Seite geliebt. Der vierte Band fühlt sich sofort vertraut an: leicht zu lesen,
atmosphärisch dicht und mit diesen Figuren, die einem über die Zeit einfach ans
Herz wachsen. Vor allem Cassie. Unangepasst, mutig, ein bisschen wild und dabei
so warmherzig, dass ich sie jedes Mal aufs Neue feiern könnte.
Als Cassie erfährt, dass die Tote auf ihrem Tisch Bronte ist, eine ehemalige
Klassenkameradin und kurz davor, musikalisch durchzustarten, war ich sofort
gefesselt. Alles deutet auf Selbstmord hin, doch kleine Details lassen Cassie
nicht los und mich auch nicht. Von da an hält die Spannung bis zum Schluss, ohne
unnötiges Blutvergießen, dafür mit klugen Wendungen, starken Emotionen und
faszinierenden Einblicken in die Rechtsmedizin.
Besonders das Ende hat mich überrascht. Diese eine Wendung … ich musste das Buch
kurz zur Seite legen, so sehr hat sie mich erwischt.

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Veröffentlicht am 17.11.2025

tolles Buch

The Business Trip
0

Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt. Zwei Fremde, eine Reise ohne Wiederkehr. Stephanie ist erfolgreich und auf Geschäftsreise, Jasmine dagegen will einfach nur fliehen, weg von ihrem gewalttätigen ...

Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt. Zwei Fremde, eine Reise ohne Wiederkehr. Stephanie ist erfolgreich und auf Geschäftsreise, Jasmine dagegen will einfach nur fliehen, weg von ihrem gewalttätigen Freund. Zwei Frauen, die sich nicht kennen, aber im selben Flugzeug sitzen. Kurz darauf verschwinden beide spurlos.Einige Tage später schreiben sie ihren Freunden die exakt gleiche SMS über denselben Mann. Und plötzlich werden ihre Nachrichten immer verstörender … Schon nach ein paar Seiten war ich komplett drin. Die Geschichte hat mich sofort gepackt und ich wollte unbedingt wissen, was hinter dem Verschwinden steckt. Alles wird aus mehreren Perspektiven erzählt und die Handlung ist in vier Abschnitte aufgeteilt. Am Anfang habe ich kurz den Überblick verloren, weil viele Figuren auftauchen, aber das fügt sich schnell zusammen. Besonders toll fand ich die eingebauten Chatnachrichten, sie lockern das Ganze auf und bringen richtig Tempo rein. Der Schreibstil ist flüssig und leicht, man fliegt nur so durch die Seiten. In der Mitte gab es ein paar Längen; da hätte man ruhig etwas kürzen können. Die Wendungen haben mich wirklich überrascht! Einige Szenen waren sehr detailreich, was den Spannungsbogen kurzzeitig langgezogen hat. Der eigentliche Thema Story kam dann etwas später als erwartet, aber als sie endlich da war: wow! Einen Teil hatte ich zwar geahnt, aber das Ende hat mich trotzdem erwischt, auch wenn es ein bisschen schnell ging. Ein spannendes, clever aufgebautes Thrillerdebüt, das ich absolut empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Ich liebe diese Reihe

Spätsommertod
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Dieses Buch hat mich vom ersten Satz an in seinen Bann gezogen. Die ruhige Küstenlandschaft wirkt wie eine stille Einladung, eine Idylle, die sich rasch als trügerisch entpuppt. Der Fall beginnt mit einem ...

Dieses Buch hat mich vom ersten Satz an in seinen Bann gezogen. Die ruhige Küstenlandschaft wirkt wie eine stille Einladung, eine Idylle, die sich rasch als trügerisch entpuppt. Der Fall beginnt mit einem Giftanschlag auf ein älteres Ehepaar, ein scheinbar klassischer Krimi-Ton, der mich sofort in die Ermittlungen hineingezogen hat. Doch schon bald wird klar, dass der Blick auf das Offensichtliche nur die Tür zu einer vielschichtigen Recherche öffnet.

Die Autorin treibt den Leser nicht mit hektischer Action voran, sondern mit ruhigem, präzisem Plotvoranschreiten: Hinweise werden sorgsam gelegt, Motive seziert, und jedes kleine Gespräch trägt neue Gewichte in die Waagschale. Dadurch entsteht ein Spannungsbogen, der nie laut brüllt, sondern beständig daran erinnert, dass hinter jeder Fassade mehr steckt. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und wirken authentisch. Natürlich gibt es Passagen, in denen das Erzähltempo etwas langsamer wird, doch gerade diese Ruhephasen ermöglichen es, sich tiefer mit den Charakteren zu verbinden und ihre Motivationen zu verstehen.

Am Ende bleibt Spätsommertod mehr als nur ein Krimi: Es ist eine Reflektion über Vertrauen, Verantwortung und die Kosten gelebter Geheimnisse.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Tolles Buch

Eleven Liars
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Nachdem mich Robert Gold bereits mit seinem Debütroman überzeugen konnte, war meine Erwartung entsprechend hoch. Auch diesmal gelingt es dem Autor, mit seinem angenehm flüssigen und leicht zugänglichen ...

Nachdem mich Robert Gold bereits mit seinem Debütroman überzeugen konnte, war meine Erwartung entsprechend hoch. Auch diesmal gelingt es dem Autor, mit seinem angenehm flüssigen und leicht zugänglichen Schreibstil sofort eine stimmige Atmosphäre zu erzeugen. Die Kapitel sind kurzgehalten, was das Lesen dynamisch macht und dafür sorgt, dass die Handlung trotz komplexer Entwicklungen gut vorankommt. Der Wechsel zwischen verschiedenen Zeitebenen ist gut nachvollziehbar, auch wenn der Einstieg für mich anfangs etwas wirr wirkte. Erst nach und nach fand ich vollständig in die Geschichte hinein.
Inhaltlich baut sich die Spannung konstant auf, erreichte für mein Empfinden jedoch nie ein wirklich packendes Niveau. Die aufgedeckten Geheimnisse sind zwar intensiv und teilweise erschütternd, doch das ganz große Mitfiebern blieb bei mir aus. Was mich dafür umso mehr überzeugt hat, sind die Figuren. Besonders DI Dani Cash ist mir mit ihrer herzlichen, nahbaren Art schnell ans Herz gewachsen. Auch Ben Harper wirkt authentisch und glaubwürdig, und sowohl Haupt- als auch Nebenfiguren besitzen ausreichend Tiefe, um die Handlung zu tragen. Überraschende Wendungen gibt es manches ist nur Fassade, manches führt bewusst auf falsche Fährten , doch zum aktiven Miträtseln reichte es für mich nicht ganz.
Trotz des etwas holprigen Einstiegs entfaltet sich der Spannungsbogen spätestens im letzten Drittel deutlich stärker und mündet in ein gelungenes, unerwartetes Ende, das alle offenen Fragen schlüssig beantwortet. Besonders das Finale hat für mich vieles wieder herausgeholt.

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Veröffentlicht am 05.11.2025

absolutes Highlight

Knochenkälte
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Meinung: Oh mein Gott, was für ein Buch! Ich habe so, so lange auf die Fortsetzung gewartet und es hat sich jede Seite gelohnt! Endlich ein Wiedersehen mit Dr. David Hunter, wie habe ich ihn vermisst! ...

Meinung: Oh mein Gott, was für ein Buch! Ich habe so, so lange auf die Fortsetzung gewartet und es hat sich jede Seite gelohnt! Endlich ein Wiedersehen mit Dr. David Hunter, wie habe ich ihn vermisst! Diesmal strandet er während eines heftigen Schneesturms in einem abgelegenen Dorf in den Cumbrian Mountains. Kein Netz. Kein Strom. Kein Entkommen. Nur klirrende Kälte, Dunkelheit und das unheimliche Gefühl, dass da draußen etwas lauert. Schon beim Lesen hatte ich Gänsehaut am ganzen Körper! Dann entdeckt David zufällig ein Skelett, das in den Wurzeln einer alten Fichte hängt. Er kann den Fundort nicht sichern, niemanden informieren und plötzlich scheint der ganze Wald voller Knochen zu sein… Ich habe beim Lesen den Atem angehalten, so intensiv war alles. Doch die Bewohner von Edendale machen ihm schnell klar: Er ist hier nicht willkommen. Diese düstere, beklemmende Atmosphäre zieht sich durch das ganze Buch und lieber Simon schafft es wieder einmal meisterhaft, dass man sie spürt, riecht und fühlt.
Der Schreibstil ist wie gewohnt grandios, flüssig, fesselnd und bildhaft. Ich war von der ersten Seite an gefangen und konnte einfach nicht mehr aufhören. Die Kapitel sind perfekt getaktet, jedes endet so, dass man unbedingt weiterlesen muss.
Ich liebe es, wie Beckett seine Figuren lebendig macht. Man fühlt mit ihnen, man friert mit ihnen, man hofft mit ihnen. Besonders David Hunter hat wieder mein Herz erobert, ruhig, klug, menschlich.
Und dann dieses Ende! Spannend, stimmig und einfach perfekt. Ich hätte mir kein besseres wünschen können.
Ich hoffe sehr, dass ein achter Teil folgen wird, ich bin noch lange nicht bereit, mich von David Hunter zu verabschieden.

Absolute Leseempfehlung

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