Profilbild von Angi_molly

Angi_molly

Lesejury Star
offline

Angi_molly ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Angi_molly über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.10.2025

Spannung pur

Narbenkünstler #Thriller
2

Meinung: Ich liebe die Bücher von Chris daher habe ich mich riesig gefreut, dieses neue Werk schon vorab lesen zu dürfen. Vielen Dank für die Möglichkeit!
In Frankfurt tauchen plötzlich Leichen auf. ...

Meinung: Ich liebe die Bücher von Chris daher habe ich mich riesig gefreut, dieses neue Werk schon vorab lesen zu dürfen. Vielen Dank für die Möglichkeit!
In Frankfurt tauchen plötzlich Leichen auf. Doch was zunächst wie gewöhnliche Mordfälle wirkt, entpuppt sich als weitaus grausamer: Die Opfer wurden bei lebendigem Leib eingefroren und anschließend enthauptet. Doch damit nicht genug, jedes Opfer hinterlässt seinem Finder ein Buch mit persönlicher Widmung. Schon allein diese perfide Idee sorgt für Gänsehaut!
Ein neuer, hochspannender Fall für Marc Davids und Zoe Martin beginnt. Wie gewohnt zieht Chris seine Leser/innen sofort in den Bann. Der Schreibstil ist flüssig, atmosphärisch dicht und so fesselnd, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen möchte. Die Figuren sind mir bereits aus den Vorgängern vertraut und längst ans Herz gewachsen. Besonders spannend fand ich, dass diesmal Zoe stärker in den Vordergrund rückt, während Marc weiterhin mit seinen inneren Dämonen ringt. Man spürt ihre Zerrissenheit, fiebert mit ihnen mit. Die Spannung bleibt konstant hoch: Unvorhersehbare Wendungen, dunkle Enthüllungen und Einblicke in die Gedankenwelt des Mörders treiben die Handlung gnadenlos voran. Immer wieder glaubt man, das Motiv entschlüsselt zu haben nur um erneut in die Irre geführt zu werden. Erst Stück für Stück fügt sich das Puzzle zusammen, und doch gelingt es Chris, uns am Ende vollständig zu überraschen.

Ein Thriller, der für Nervenkitzel und Gänsehaut pur sorgt. Absolute Leseempfehlung

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.09.2025

Bin enttäuscht

Two Sides to Every Murder
1

Meinung: Das Cover mit dem auffälligen Farbschnitt war für mich ein echter Hingucker und hat sofort meine Neugier geweckt. Als das Buch endlich bei mir ankam, musste ich direkt loslegen. Der Prolog klang ...

Meinung: Das Cover mit dem auffälligen Farbschnitt war für mich ein echter Hingucker und hat sofort meine Neugier geweckt. Als das Buch endlich bei mir ankam, musste ich direkt loslegen. Der Prolog klang vielversprechend, ohne Umschweife stürzt man mitten ins Geschehen. Die Grundidee hat mir gefallen: Vor sechzehn Jahren verwandelte sich Camp Lost Lake in einen Ort des Schreckens, drei Menschen verloren in einer Nacht ihr Leben. Seitdem liegt das einstige Ferienlager verlassen und verfällt. Kurz vor dem Abriss wagt Olivia den Schritt dorthin, in der Hoffnung, Hinweise auf ihren leiblichen Vater zu finden. Dort trifft sie auf Reagan, deren Mutter für die Morde verantwortlich gemacht wird und bis heute auf der Flucht ist. Reagan glaubt an die Unschuld ihrer Mutter und will endlich Beweise dafür finden. Soweit so gut, doch in der Umsetzung hat es für mich einige Schwächen gegeben. Am Anfang hatte ich Mühe, den Überblick über die vielen Figuren zu behalten, erst später wurde es etwas klarer. Die Erzählung aus den Perspektiven von Olivia und Reagan ist zwar abwechslungsreich, aber die Kapitel waren mir zu lang und haben das Tempo gebremst. Auch die Figuren blieben für mich zu blass, ich konnte weder richtig mitfühlen noch mitfiebern. Was mich am meisten gestört hat, waren die Passagen, die einfach nicht in die Handlung passten. Es wirkte, als hätte die Autorin krampfhaft versucht, noch mehr Spannung hineinzubringen, was jedoch eher deplatziert wirkte. Die anfängliche Spannung war schnell verflogen und es fehlte mir der rote Faden. Das Ende hingegen war tatsächlich eine Überraschung, damit hatte ich nicht gerechnet, was für mich noch mal ein kleiner Pluspunkt war. Insgesamt ist es für mich ein kurzweiliges Buch, das man lesen kann, aber nicht unbedingt lesen muss. Vor allem Jugendliche, die Lust auf eine leichte Mystery-Hexen-Geschichte haben, könnten mehr Freude daran haben als ich

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.09.2025

konnte mich nicht komplett überzeugen

Die Stimmen, die dich rufen
0

Meinung: Dies ist mein zweites Buch rund um Chief Inspector Robert Kett. Nach der Rückkehr seiner entführten Frau ist Detective Chief Inspector Kett zwar wieder mit seiner Familie vereint, doch die Strapazen ...

Meinung: Dies ist mein zweites Buch rund um Chief Inspector Robert Kett. Nach der Rückkehr seiner entführten Frau ist Detective Chief Inspector Kett zwar wieder mit seiner Familie vereint, doch die Strapazen haben deutliche Spuren hinterlassen. Suspendiert vom Dienst reist er mit seinen Kindern an die Küste von Norfolk, wo vier Teenager spurlos verschwunden sind. Sie folgten den Anweisungen eines Kassettenrekorders, direkt in die Falle ihres Entführers. Doch die Zeit läuft unerbittlich ab, und der Einzige, der ihren Aufenthaltsort kannte, ist bereits tot.

Der Einstieg gelingt mühelos, da der Schreibstil flüssig und atmosphärisch ist. Man findet sich schnell mitten in der Handlung wieder, die eine beklemmende Stimmung erzeugt. Besonders gelungen ist die Verbindung aus Ketts persönlicher Verletzlichkeit und seiner professionellen Stärke, das hat mir richtig gut gefallen. Die Geschichte war insgesamt kurzweilig und fesselnd, doch trotz der packenden Grundidee und der dichten Spannung konnte sie mich nicht ganz überzeugen. Einige Passagen wirkten etwas konstruiert, sodass meine Aufmerksamkeit zwischendurch nachließ

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.09.2025

Dieses Buch hat mich überrascht

The Return of Ellie Black
0

Meinung: Vor zwei Jahren verschwand Ellie spurlos und plötzlich taucht sie wieder auf. In meinem Kopf wirbelten sofort tausend Fragen herum: Was ist mit ihr passiert? Wo war sie die ganze Zeit? Wie konnte ...

Meinung: Vor zwei Jahren verschwand Ellie spurlos und plötzlich taucht sie wieder auf. In meinem Kopf wirbelten sofort tausend Fragen herum: Was ist mit ihr passiert? Wo war sie die ganze Zeit? Wie konnte sie entkommen? Ich konnte gar nicht anders, als weiterzulesen.
Detective Chelsey Calhoun ist genauso voller Fragen wie ich. Als Ellie nach zwei Jahren völlig verstört in den Wäldern von Washington State gefunden wird, lässt Chelsey der Fall nicht mehr los. Besonders, weil er sie auch persönlich trifft: Vor Jahren verschwand ihre eigene Schwester, eine offene Wunde, die nie verheilt ist. Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, er wirkte ungewohnt und fast ein wenig distanziert. Doch je mehr ich gelesen habe, desto mehr hat er mich in seinen Bann gezogen. Besonders die Erzählweise, die zwischen Chelseys Perspektive und Ellies Gedanken wechselt, hat mir gefallen. So konnte ich tief in beide Welten eintauchen, in die Verzweiflung und Traumata von Ellie und in Chelseys unerschütterlichen Drang, Antworten zu finden.
Und doch muss ich ehrlich sagen: Die Figuren wirkten auf mich stellenweise etwas blass, ich hätte mir mehr Emotionen in ihrer Darstellung gewünscht. Auch das Ende hat mich nicht ganz überzeugt, es war mir ein Stück zu konstruiert und fast schon zu überladen. Trotzdem: Die Geschichte hat mich gefesselt, und ich wollte unbedingt wissen, was hinter Ellies Verschwinden steckt.

Dieses Buch hat mich mit seiner Idee sofort gepackt und mich bis zum Ende nicht losgelassen, auch wenn es kleine Schwächen gibt. Für mich war es eine unerwartet gute Leseerfahrung

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.09.2025

Schwach

Todeskälte
0

Meinung: Ich lese die Bücher von Paul Cleave wirklich gerne, deshalb war ich sehr gespannt auf sein neues Werk. In Acacia Pines wird der Schüler Lucas entführt. Sheriff Cohen übernimmt den Fall und entdeckt, ...

Meinung: Ich lese die Bücher von Paul Cleave wirklich gerne, deshalb war ich sehr gespannt auf sein neues Werk. In Acacia Pines wird der Schüler Lucas entführt. Sheriff Cohen übernimmt den Fall und entdeckt, dass Lucas in die Hände eines Serienmörders geraten ist. Eine nervenaufreibende Jagd nach dem Täter beginnt, mit der Hoffnung, Lucas noch lebend zu finden. Gleichzeitig kämpft der Sheriff aber auch mit seinem eigenen Leben: Er ist geschieden, pleite und droht, sein Haus zu verlieren. Die hohe Belohnung für das Ergreifen des Killers könnte seine Probleme lösen.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, die kurzen Kapitel lassen sich schnell lesen. Durch die wechselnden Perspektiven bekommt man einen guten Einblick in das Denken und Fühlen der Ermittler, aber auch in das Umfeld des Opfers. Allerdings hatte ich Probleme mit den Charakteren. Sie wirkten auf mich ziemlich blass und distanziert, sodass ich keine wirkliche Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Manche ihrer Handlungen konnte ich nachvollziehen, andere wiederum gar nicht. Die Handlung ist rasant, es gibt viele Wendungen und viel Action, mir persönlich war das irgendwann zu viel. Zwischendurch zieht sich die Geschichte etwas, wird dann aber durch überraschende Twists wieder spannender.
Die Auflösung ist stimmig und am Ende bleiben keine Fragen offen. Trotzdem hat mir etwas gefehlt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere