"Ein Verzwickter"
Einsames WattJohn Benthien ermittelt wieder. Dieses mal auf Amrum. Dort wird er nicht nur mit einem havarierten Segelschiff und der Toten Paula Lemmer sondern auch mit seiner Vergangenheit und seinen Anfängen als Ermittler ...
John Benthien ermittelt wieder. Dieses mal auf Amrum. Dort wird er nicht nur mit einem havarierten Segelschiff und der Toten Paula Lemmer sondern auch mit seiner Vergangenheit und seinen Anfängen als Ermittler konfrontiert. Zusätzlich zeigen sich Parallelen zu einem anderen Mordfall, dem der Maren Frahm.
John und sein Team beginnen mit den Ermittlungen und werden mit diversen Irrungen und Wirrungen konfrontiert.
Wie immer wurde die Spannung bis zuletzt gehalten und der Spannungsbogen sehr gut aufgebaut. Bis zuletzt war nicht klar, wer der Täter ist und wie die verschiedenen Szenarien und auch Todesfälle zusammenhängen. Das macht für mich einen richtig guten Kriminalroman aus. Spannung bis zur letzten Seite.
Die Kapitel haben sich flüssig und flott gelesen. Für mich hätten diese etwas kürzer oder mit etwas Unterteilung sein können, aber das tut dem Buch überhaupt keinen Abbruch.
Die Wendungen im Roman fand ich gut platziert.
Auch die Mischung aus Ermittlung und Privatleben fand ich sehr gut.
Ich habe schon mehrere Romane den Benthien- Reihe gelesen und freue mich immer über private Einblicke in das Leben der Ermittler. Das macht es nah und such nachfühlbar. Daher wurden meine Erwartungen an den Roman auch vollkommen erfüllt.
Sowohl das Ermittlerteam als auch die einzelnen Figuren im Roman werden mit ihren Ecken und Kanten dargestellt, was sie menschlich macht und einfühlbar.
Die unterschiedlichen Handlungsstränge- auch der Wechsel zwischen Heute und Damals werden sehr gut dargestellt. Auch die Beschreibungen der einzelnen Orte sind so gut beschrieben, dass man sich direkt dorthin versetzt fühlt. Auch die Beschreibung der unterschiedlichen Perspektiven ist wirklich gut gelungen.
Insgesamt hat mir der Roman sehr gut gefallen!