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Veröffentlicht am 11.10.2025

Von der Bretagne nach Japan- Lucys Reise zum Kamelienhaus

Das Kamelienhaus
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Der neue Roman von TABEA BACH "Das Kamelienhaus" ist als eigener Roman zu verstehen, bezieht sich jedoch auf die Vorreihe "Die Kamelieninsel".

Lucy, die Tochter von Mael und Silvia Riwall, kommt nach ...

Der neue Roman von TABEA BACH "Das Kamelienhaus" ist als eigener Roman zu verstehen, bezieht sich jedoch auf die Vorreihe "Die Kamelieninsel".

Lucy, die Tochter von Mael und Silvia Riwall, kommt nach ihrem Studium zurück in die Bretagne und steigt in die Kosmetikfirma der Mutter ein. Als ein bestimmter Wirkstoff für die Kosmetik, das Tsubaki- Öl, fehlt, steht eine Reise nach Japan an. Lucy übernimmt diese "Dienstreise" und trifft auf ihrem Weg Finn. Beide verbringen in Tokio eine tolle Zeit, verlieben sich ineinander. Über die beruflichen Gründe der Reise sprechen beide nicht.
Auf der Insel Soshima angekommen, woher das Tsubaki- Öl bezogen wird, muss Lucy feststellen, dass der Chef verstorben und die Kooperation ziemlich verschuldet ist. Lucy schafft es, sich mit ihrer Art den Einwohnern der Insel anzunähern, deren Vertrauen zu gewinnen und beschließt letztlich, sich für die Rettung der Kooperative einzusetzen. Sie lernt die Insel und ihre wunderschöne Natur kennen, kommt mit Ritualen der Japaner in Kontakt und verliebt sich letztlich erneut in die Kultur. Lucy hat bereits ein Jahr in Japan gelebt und ist mit den Umgangsformen der Japaner vertraut. Sie blüht auf und merkt, dass Japan wohl ihre Bestimmung sein soll.
Auf der Insel trifft sie aber auch auf Finn, welcher für ein Konkurrenzunternehmen arbeitet und ebenfalls die Kooperative übernehmen will. Es entfach ein regelrechter Kampf um die Kooperative.
Parallel dazu steht die Kosmetikfirma in der Bretagne auf dem Spiel, wovon Lucy aber nichts weiß. Sie engagiert sich in Japan, macht Versprechungen und reist, um die neuen Erkenntnisse mit ihrer Mutter zu besprechen, mit gebrochenem Herzen, aber großen Visionen zurück in die Bretagne.
Nach wenigen Tagen kehrt Lucy nach Soshima zurück und es entfacht ein Kampf um die Kooperative. Sowohl Lucy als auch Finn müssen ihren Plan zur Rettung der Kooperative vor den Einheimischen und den Familien, welche für die Kooperative arbeiten, vorstellen. Wer am Ende gewinnt- lest selbst.


TABEA BACH hat sich mal wieder selbst übertroffen. Ein Roman voller Liebe, Spannung, unerwarteten Wendungen und einer gehörigen Portion japanischer Kultur. TABEA BACH hat es wirklich verstanden, einem die japanische Kultur, Zeremonien, Rituale und Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten näher zu bringen und in diese eintauchen zu lassen. Dennoch wurde immer wieder Bezug auf die Reihe "Die Kamelieninsel" genommen, welche in der Bretagne 20 Jahre früher spielt.
Die Charaktere sind TABEA BACH sehr gut gelungen, sie sind nahbar und gefühlvoll beschrieben, man hat sofort einen Eindruck und eine Meinung von Ihnen.
Die Gestaltung des Buches ist natürlich etwas ganz besonderes mit dem wundervollen Farbschnitt.
Der Roman liest sich flüssig und zügig. Der Schreibstil ist Tabea Bach eigen, sehr gut verständlich.
Ein absolutes Wohlfühlbuch! Ich freue mich bereits jetzt auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 19.04.2025

Ein spannender Sylt- Krimi mit vielen Wendungen

Zornige Brandung
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Im 11. Teil der Krimi- Serie um John Benthien wird der Drehbuchautor Max Moser ermordet in einem Ferienhaus auf Sylt, dem Nachbarhaus von John, aufgefunden. Die Spur führt über diverse Umwege zu einem ...

Im 11. Teil der Krimi- Serie um John Benthien wird der Drehbuchautor Max Moser ermordet in einem Ferienhaus auf Sylt, dem Nachbarhaus von John, aufgefunden. Die Spur führt über diverse Umwege zu einem Cold Case rund um Torbjörn Svenson, welcher vor mehr als 20 Jahren als junger Kerl vermisst gemeldet worden ist. Gödecke, der Kriminalkommissar residiert auf Sylt und übernimmt die Ermittlungen. John, als gekündigter Kommissar aufgrund einer dienstlichen Verfehlung, übernimmt seine Assistenz. Warum wurde Max Moser mit einer Armbrust in dem Ferienhaus ermordet und wie hängt dies mit dem vermissten Jungen von vor 20 Jahren zusammen? Dies gilt es in einem spannenden Krimi herauszufinden.

Dies war mein erstes Buch von Nina Ohlandt und Jan F. Wielpütz und ich muss sagen, ich habe es geliebt. Das Buch konnte ich vor Spannung kaum aus der Hand legen. Kaum hatte ich gedanklich einen Täter im Visier, stellte er sich auch schon wieder als nichtig heraus. Das Buch war außerdem eines zum mitdenken- es kommen so viele Personen in diesem Buch vor, welche teilweise miteinander verwandt sind oder in Beziehungen zueinander stehen, dass ich teilweise Zettel und Stift brauchte, um den Faden nicht zu verlieren. Dies hatte ich bisher in keinem Buch, fand es aber wunderbar.
Die Spannung wurde extrem gut aufgebaut und über lange Zeit aufrecht erhalten, was mir gut gefallen hat. Die Kapitel lasen sich flüssig, waren kurzweilig geschrieben, mit einer gewissen Portion Humor und vielen vielen Handlungssträngen gleichzeitig, die das mitdenken erforderten. Ich habe es geliebt dieses Buch zu lesen und den Mörder gedanklich mit ausfindig zu machen.
Von den einzelnen Charakteren hatte ich sofort einen Eindruck, konnte denen auch gut folgen und die Entwicklung der einzelnen Charaktere gut nachvollziehen. Die 10. ersten Bände brauchte ich nicht, um die Beziehungen, insbesondere der Ermittler untereinander, zu verstehen. Ich kam gut ins Buch und konnte sehr gut folgen.
Meiner Meinung nach eignet sich das Buch auch als Einstieg in die Reihe.
Ich für mich habe dank der Leserunde hier eine neue Krimi- Reihe entdeckt und freue mich schon, die Anfänge um John Benthien nun retrograd zu erlesen.

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Veröffentlicht am 19.04.2025

20. Mal Pia Korittki - mal wieder ein gelungener Krimi

Ostseedämmerung
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Der 20. Teil der Pia Korritki Serie von Eva Almstädt spielt in Hövelau, einem kleinen Dorf an der Ostsee, wo Pia mit ihrem Team mal wieder einen kniffligen Fall zu lösen hat.
2 Kinder finden beim Spielen ...

Der 20. Teil der Pia Korritki Serie von Eva Almstädt spielt in Hövelau, einem kleinen Dorf an der Ostsee, wo Pia mit ihrem Team mal wieder einen kniffligen Fall zu lösen hat.
2 Kinder finden beim Spielen in einem See eine alte Wikingerfibel. Die Spur führt letztlich zu einer jungen, vor einigen Jahren als vermisst gemeldeten Archäologie-Studentin- Mira- welche unweit des Teiches tot aufgefunden wird. Pia ermittelt in diesem Cold- Case, wobei viele alte Dorfgeschichten, Geheimnisse und Abgründe zu Tage kommen. Die große Frage ist, warum wurde Mira ermordet? Schließlich verschwindet auch noch Broders, Pias Kollege, spurlos und die Sache wird immer mysteriöser.

Dieser als erster "Cold- Case" geschriebene Fall von Eva Almstädt hat mich absolut überzeugt. Er war spannend, mit vielen Wendungen- wie man es von Eva Almstädt kennt. Man hat ständig einen neuen Täter im Verdacht und letztlich ist es keiner von diesen. Das mag ich an diesen Romanen so sehr, es ist wirklich spannend bis zu letzten Seite.
In diesem Teil geht es auch weniger um Pias Privatleben, auch wenn hier und da einzelne ausgewählte Momente eingestreut werden.
Wie immer kommt man mit den einzelnen Figuren schnell in Kontakt, hat einen schnellen Eindruck von diesen, weil die plastische Beschreibung einfach so wunderbar gelungen ist.
Wie ich es gewohnt bin, las sich das Buch sehr flüssig, die Kapitel waren kurzweilig und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Toll fand ich auch wieder den Bezug zur Realität. Genauso könnte sich die Geschichte in der Realität abgespielt haben- mit allen Tiefen und Abgründen. Es ist keine Fiktion oder wenn nur zu einem kleinen Bruchteil.

Zu bemängeln gäbe es lediglich, dass es schon größere Zeitsprünge im Buch gab, welche so nicht zu erkennen waren. Manchmal dachte ich, ich hätte eine Seite oder ein Kapitel überblättert. Das war neu für mich bei den Büchern von Eva Almstädt. Hier wäre eine kurze Notiz wie "2 Wochen später" sinnvoll gewesen.
Auch hätte ich mir am Ende noch ein paar mehr Informationen über den Fortgang der Handlung gewünscht. Das Buch endete ziemlich abrupt in der Storyline. Vielleicht ist dies aber auch der Cliffhanger für den 21. Teil- wer weiß.

Insgesamt würde ich das Buch aber jedem Krimi- Liebhaber empfehlen. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortführung im 21. Teil oder einen neuen Teil der Akte Nordsee :)

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Veröffentlicht am 16.03.2025

Humorvoller Liebesroman an der Nordsee - ein Wohlfühlroman

Strandkorbbriefe
3

Merle, eine junge, engagierte Polizistin aus Greetsiel, erleidet einen Dienstunfall und fällt beruflich lange aus. In dieser Zeit findet sie Unterstützung durch Freunde und Familie und insbesondere durch ...

Merle, eine junge, engagierte Polizistin aus Greetsiel, erleidet einen Dienstunfall und fällt beruflich lange aus. In dieser Zeit findet sie Unterstützung durch Freunde und Familie und insbesondere durch Kalle, den Hund ihrer Mitbewohnerin und Freundin Clara, welcher Merle wieder vor die Tür locken kann. In dieser Zeit ruft der neue Redakteur der ortsansässigen Zeitung, Bastian, einen Schreibwettbewerb aus, in welchem er die Männer der Region auffordert, einen Liebesbrief an ihre Damen zu verfassen. Der Gewinn ist ein Wellnesswochenende für Zwei. Freunde und Familie von Merle erkennen in dem Gewinnerbrief sofort Merle als die Angebetete. Diese begibt sich, nach anfänglicher Zurückhaltung, auf die Suche nach dem mysteriösen Verfasser, begleitet durch Bastian, dem Redakteur und Chef der Krummhörner Zeitung. Beide begeben sich auf eine Zeitreise in Merle Liebes- Vergangenheit und finden schließlich den Verfasser des Liebesbriefes. In mitten dieser Reise gibt es vielfache, teilweise unerwartete Wendungen, kleine Streitigkeiten, phasenweise sehr schwere Themen und gleichzeitig eine gute Portion Humor, Witz, Charme und Liebe.

MARIE MERBURG schafft es, den Leser mit viel Witz und Charme in die Szenerie der Nordsee zu entführen. Mir persönlich fehlt es leider etwas an Lokalkolorit. Der Roman könnte auch in jeder anderen Region spielen. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und zügig, die Kapitel sind sehr kurzweilig. Die Dialoge, insbesondere zwischen Merle und Bastian sind herrlich komisch, mit trockenem Humor und Charme gespickt, auch wenn das Thema teilweise sehr tiefgründig, schwer und traurig ist. Ich hatte oft Momente, wo ich herzhaft lachen und auch Tränchen verdrücken musste. Die Szenerien sind sehr gut beschrieben, sodass man sofort einen Eindruck und ein inneres Bild bekommt. Das hat mir besonders gut gefallen. Eine Kenntnisse der vorherigen Romane ist nicht notwendig. Die Charaktere sind so gut beschrieben, dass man schnell in die Geschichte findet und die Beziehungen der einzelnen Charaktere zueinander schnell verfolgen kann.
Der Spannungsaufbau gelingt Marie Merburg sehr gut. Auch wenn ich oft dachte, ich wüsste wie es nun weitergeht, kam es oftmals anders und ich wurde eines besseren belehrt.
Insgesamt bin ich sehr gut und auch tief in die Geschichte eingetaucht und durch die große Portion an Charme, Witz und berührendem Tiefgang macht es diesen Roman einfach sehr lebendig.
Wie es sich für einen guten Wohlfühlroman gehört, gibt es am Ende natürlich ein Happy End- wobei- eigentlich gibt es sogar mehrere. Aber das müsst ihr nun selbst herausfinden. Ich kann den Roman trotz kleinerer Schwächen aus vollem Herzen weiterempfehlen.
Den ersten Roman werde ich mir wohl nachträglich noch gönnen, einfach weil ich den Schreibstil und die Mischung aus Witz und Tiefgang bei MARIE MERBURG so gern mag. Dank der Lesejury habe ich nun wieder eine neue Autorin für mich entdeckt, in dessen Romane ich abtauchen und in andere Welten entfliehen kann.
Vielen Dank dafür!

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Veröffentlicht am 15.12.2024

Die Fortführung des Café Alba - eine spannende und liebevolle Geschichte zugleich

Café Alba
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Endlich ist sie da - die Fortführung des Café Alba.
Die Handlung spielt etliche Jahre später- Francescas Tochter Isabella ist mittlerweile erwachsen, hat ihr Studium beendet und kommt zurück ins Café ...

Endlich ist sie da - die Fortführung des Café Alba.
Die Handlung spielt etliche Jahre später- Francescas Tochter Isabella ist mittlerweile erwachsen, hat ihr Studium beendet und kommt zurück ins Café Alba, um ihre Mutter zu unterstützen.
Die Geschichte spielt, wie immer bei Emilia Lombardi, auf mehreren Handlungssträngen gleichzeitig, es passiert unglaublich viel. Francesca findet ihr persönliches Glück, auch Isabella gelangt über Umwege zu ihrem beruflichem wie privaten Glück. Natürlich geht es auch mit dem Café und der Azienda turbulent zu, Valentino lässt wirklich keine Gelegenheit aus, dem Café Alba und der Azienda zu schaden und sie sich anzueignen.
Meiner Meinung nach sollte man den ersten Teil gelesen haben, das vereinfacht die Beziehungen untereinander und die Vorgeschichte zu verstehen, da eben viel gleichzeitig und parallel geschieht. Mir persönlich gefallen die verschiedenen Handlungsstränge sehr gut. Es passiert sehr viel in kurzer Zeit,; dabei schafft es Emilia Lombardi, die Spannung aufrecht zu erhalten und zum Höhepunkt kommen lassen. Die Charaktere sind einfach liebenswert oder wirklich sehr befremdlich und bösartig. Manche Situationen waren wirklich liebevoll, sodass einem die Tränen in die Augen kamen, manche Situationen waren zum Weinen lustig und bei manchen habe ich einfach mitgefiebert und gebangt, wie es nun weiter geht. Teilweise ist die Handlung aber auch zu einfach vorherzusehen gewesen.
Der Schreibstil ist wie immer schnell und flüssig zu lesen, einfach zu verstehen und schnell zu folgen.
Ich persönlich fand die Kapitel in diesem Teil etwas lang; das hätte ich mir fürs Lesen etwas kürzer gewünscht.
Insgesamt war es aber wieder ein wunderbares Leseerlebnis mit viel Spannung, Witz und Liebe, ansprechenden Charakteren und einer tollen Geschichte mit viel Lokalkolorit.

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