Spannender Krimi mit sympathischer Ermittlerin
Der Mann in den Dünen
Lena Lorenzen kehrt aus ihrer Elternzeit zurück in den Dienst und freut sich auf ihren ersten Fall, auch wenn sie mit gemischten Gefühlen nach Sylt reist. Der Gedanke, Mann und Kind zurückzulassen, belastet ...
Lena Lorenzen kehrt aus ihrer Elternzeit zurück in den Dienst und freut sich auf ihren ersten Fall, auch wenn sie mit gemischten Gefühlen nach Sylt reist. Der Gedanke, Mann und Kind zurückzulassen, belastet sie. Dort wird ein Hamburger Reeder vermisst, der von seinem täglichen Spaziergang nicht zurückgekehrt ist.
Schon die ersten Befragungen laufen schwierig, und Lena wird das Gefühl nicht los, dass die Kinder des Vermissten etwas verschweigen. Als am Strand Blutspuren auftauchen, die dem Reeder zugeordnet werden können, wird schnell klar: Hier geht es um mehr. Kurz darauf erreicht die Familie eine Lösegeldforderung und sie ist bereit zu zahlen. Eine Bekannte des Vermissten berichtet Lena von seinen Plänen, sein Leben grundlegend zu ändern. Steckt darin die Antwort?
Mir hat der Krimi gut gefallen, die Handlung war spannend und angenehm flüssig geschrieben. Besonders Lenas Zerrissenheit zwischen Familie und Beruf war nachvollziehbar. Auch ihren Mann Erk konnte ich verstehen, der sich natürlich Sorgen macht.
Die Reeder-Familie wirkte auf mich von Anfang an etwas merkwürdig, reich, verschlossen, schwer einzuschätzen. Das hat mich neugierig gemacht und ich habe mitgerätselt, ob jemand aus dem engeren Kreis vielleicht selbst in die Entführung verwickelt ist.
Ich bin gespannt, wie es mit Lena weitergeht.