Ein wunderschönes Buch mit deutschem Setting
Kein Horizont zu weit (Tales of Sylt, Band 1)„Kein Horizont zu weit“ zeigt, dass es sich lohnt, sich für die Liebe zu entscheiden.
Leni macht eine Ausbildung zur Schiffsbauerin in der Werft ihres Vaters. Ein neuer, einzigartiger Auftrag versetzt ...
„Kein Horizont zu weit“ zeigt, dass es sich lohnt, sich für die Liebe zu entscheiden.
Leni macht eine Ausbildung zur Schiffsbauerin in der Werft ihres Vaters. Ein neuer, einzigartiger Auftrag versetzt Leni in die Vergangenheit. Sie sollen nämlich eine Bar in Form eines Schiffs für ein Hotel bauen. Für das Hotel, in dem der Hoteleigentümer und sein Sohn bei einem Brand das Leben verloren haben. Nun wird es nach fünf Jahren wieder aufgebaut – und damit kommt Raffael wieder zurück auf die Insel. Raffael, der nach dem Verlust von seinem Vater und seinem Bruder nie wieder auf die Insel kommen wollte und an den schrecklichen Brand erinnert wird. Raffael, an den Leni schon damals ihr Herz verloren hat und ihr auch jetzt nicht mehr aus dem Kopf geht.
Leni war mir von Anfang an sympathisch. Ihre Verbundenheit zu Sylt, ihrer Familie und dem Meer haben mich sofort abgeholt. Sie weiß, was sie in ihrem Leben will und ist dabei immer ehrgeizig und selbstständig, trotzdem hat sie viel Verständnis und Empathie für ihr Umfeld.
Raffael wirkt unglaublich verletzt und verloren, was nach dem Verlust von seinem Vater und seinem Bruder auch verständlich ist. Ich fand es sehr schön, wie aufrichtig Raffaels Gefühlslage in dem Buch erzählt wird.
Die Verbindung zwischen Leni und Raffael ist sofort spürbar. Von Anfang an wird klar, dass die beiden zusammengehören, zusammen sind sie nämlich ein starkes Team. Nur fehlt den Beiden die Kraft und der Mut, um sich das einzugestehen.
Es hat mir sehr gefallen, dass das Buch ohne unnötiges Drama auskommt. Natürlich gibt es Konflikte, diese werden aber immer aufgelöst, ohne es in die Länge zu ziehen.
Was das Buch so besonders für mich gemacht hat, waren die Freundschaft der E.M.I.L. Gruppe und das Setting auf Sylt. Beides zusammen hat sich für mich wie „nach Hause kommen“ angefühlt.