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Veröffentlicht am 29.04.2024

Witzig und einfühlsam

Book Lovers - Die Liebe steckt zwischen den Zeilen
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„Manchmal, auch wenn man mit der letzten Seite anfängt und glaubt, die ganze Geschichte längst zu kennen, kann einen ein Buch doch überraschen.“

„Book Lovers“ hat mir unheimlich gut gefallen und absolut ...

„Manchmal, auch wenn man mit der letzten Seite anfängt und glaubt, die ganze Geschichte längst zu kennen, kann einen ein Buch doch überraschen.“

„Book Lovers“ hat mir unheimlich gut gefallen und absolut meinen Humor getroffen.
Schon auf den ersten Seiten hat Emily Henry die typischen Plots von Hallmark-Movies und romantischen Büchern einfach so herrlich sarkastisch aufs Korn genommen, dass ich nur vor mich hin lachen konnte.

Literaturagentin Nora ist eine toughe Protagonistin, die sich durchzusetzen weiß und daher in der Liebe eher ein Pechvogel ist.
Nach dem frühen Tod ihrer geliebten Mutter stand für Nora das Wohl ihrer Schwester Libby immer an erster Stelle. Dementsprechend hat sie ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche immer zurück gestellt.
Für ihre Schwester tut sie einfach alles und landet deshalb mit ihr in der Kleinstadt Sunshine Falls. Hier spielt der Bestseller ihrer Nummer-1-Klientin und Libby wünscht sich nichts sehnlicher, als mit Nora eine lebensverändernde Bucket-List mit typischen Kleinstadtaktivitäten über den Sommer abzuarbeiten und diesen so unvergesslich zu machen.
Von Holzfällerhemd tragen, auf mindestens 2 Dates mit Kleinstadtbewohnern gehen, unter dem Sternenhimmel schlafen bis dazu, ein Kleinstadtunternehmen zu retten, hat Libby an alles gedacht.

Nora ist erst gar nicht angetan, aber nach und nach erliegt sie dem doch eher untypischen Charme von Sunshine Falls und dem des New Yorker Lektors Charlie.
Nachdem ihre erste Begegnung eher schwierig verlief und beide nichts mehr miteinander zu tun haben wollten, treffen sie ausgerechnet in Sunshine Falls wieder aufeinander. Über ein gemeinsames Projekt und den Kleinstadt-Buchladen finden die beiden immer mehr zueinander.

Nora, die eigentlich von Liebe und Beziehungen nichts hält erkennt, dass hinter manchen Dingen viel mehr steckt, als man vielleicht auf den ersten Blick meinen mag und fängt langsam an, ihre Vorstellungen zu überdenken.

Book Lovers hat mich einfach ver- und mir so oft ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.
Die Beziehung der beiden Schwestern hat mir sehr gut gefallen, auch das beide während des Sommers so viel von- und übereinander lernen konnten.
Die Dynamik zwischen Nora und Charlie hat sich langsam und in bester Enemies-to-Lovers-Manier entwickelt. Es hat so viel Spaß gemacht, die beiden dabei zu begleiten.
Sunshine-Falls mit seinen kauzigen Bewohnern hat mir das ein und andere Mal einen Lachanfall beschert und mich auch ein klein wenig an Stars Hollow erinnert.
Alles in allem war „Book Lovers“ ein tolles Buch und hat für mich voll ins Schwarze getroffen. Von mir gibt es eine große Empfehlung und es wird auch nicht das letzte Buch von Emily Henry für mich bleiben.

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Veröffentlicht am 29.04.2024

Toller Auftakt mit Hollywood Vibes

Infinity Falling - Mess Me Up
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Die Protagonisten, Aven und Hayes, sind berühmt: sie ist Schauspielerin und versucht nach ihrer Zeit bei Disney als ernsthafte Darstellerin wahrgenommen zu werden. Er war Sänger einer Boyband, ist ausgestiegen ...

Die Protagonisten, Aven und Hayes, sind berühmt: sie ist Schauspielerin und versucht nach ihrer Zeit bei Disney als ernsthafte Darstellerin wahrgenommen zu werden. Er war Sänger einer Boyband, ist ausgestiegen und möchte nun sein Talent als Schauspieler unter Beweis stellen. Doch sein Ruf als Herzensbrecher eilt ihm noch immer voraus.
Das Buch ist aus der wechselnden Perspektive von Aven und Hayes geschrieben. Dies habe ich sehr gemocht, da man so immer den Einblick in die Gefühlswelt und Sichtweise der Protagonisten hatte.

Das Buch startet direkt mit einem für Aven verstörenden Erlebnis mit ihrer Stalkerin. Man wird quasi in die Geschichte geschmissen, was mich aber gar nicht gestört hat.
Sarah Sprinz hat einen tollen und bildhaften Schreibstil und hat mich damit gefesselt.

Das Buch behandelt einfühlsam die ernsten, persönliche Probleme der beiden Protagonisten.
Außerdem gibt es Einblicke in die gemeinsame Vergangenheit der beiden. So versteht man nach und nach, warum die beiden am Anfang so eine angespannte Beziehung hatten.
Die Handlung spielt zum Großteil am Fimset in Vancouver, was mir sehr gut gefallen hat, besonders da viele Einblicke in die Arbeit an einem Film gegeben wurden (ich sag nur Intimitätskoordinator 🤭). Beide, Aven und Hayes, konnten mich auf ihre Art und Weise begeistern, insbesondere ihre persönliche Entwicklung, die ich (fast) immer sehr authentisch fand.

Die Liebesgeschichte zwischen Aven und Hayes entwickelt sich langsam und wird auch immer wieder von Problemen und Missverständnissen überschattet. Trotzdem ist gerade Hayes total unterstützend. Jedes Mal, wenn er sie „Love“ genannt hat, bin ich innerlich ein bisschen geschmolzen 😍🫠

Wirklich ein wundervolles Buch und ein sehr vielversprechender Auftakt. Das einzige Manko für mich war das etwas zu schnelle Ende. Hier hätten es für mich ruhig noch ein paar Seiten mehr sein können, um die Entwicklung der beiden komplett überzeugend darzustellen.

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Veröffentlicht am 10.03.2024

Gelungener Auftakt

Cast in Firelight - Magie der Farben
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„Cast in Firelight“ von Dana Swift hat mir sehr gut gefallen und mich begeistert.

Das Cover fand ich wunderschön. Normalerweise mag ich Menschen/ Figuren nicht so gern auf dem Cover, aber diese Illustration ...

„Cast in Firelight“ von Dana Swift hat mir sehr gut gefallen und mich begeistert.

Das Cover fand ich wunderschön. Normalerweise mag ich Menschen/ Figuren nicht so gern auf dem Cover, aber diese Illustration ist so gut gelungen und vermittelt ein tolles bild unserer beiden Protagonisten.

Das Magiesystem war hier mal etwas ganz anderes… Die verschiedenen Gottheiten, die Farb-Magie, die indischen Einflüsse… einfach wow. Ich fand es sehr kreativ und bin gespannt, wie es sich im 2. Band noch weiter entwickelt.

Adraa und Jatin sind 2 unfassbar sympathische und schlagfertige Protagonisten, aus deren Sicht man die Geschichte erlebt.
Die wechselnden Blickwinkel mag ich immer sehr, da man Einblicke in die Gedanken und Beweggründe erhält.
Dass die beiden ihre wahren Identitäten voreinander verborgen haben, fand ich sehr witzig und hat für einige sehr schöne Momente zwischen den beiden gesorgt. So haben sie sich kennengelernt wie sie sind, ohne immer die Vergangenheit und ihre Streitigkeiten und Wettbewerbe im Kopf zu haben.

Gerade Adraa ist eine sehr starke Protagonistin, die humorvoll und sich der Verantwortung für ihr Volk sehr bewusst ist. Dieses Verantwortungsgefühl und dass sie alles für die Menschen, die ihr wichtig sind, tun würde, sind ihr Antrieb.
Jatin tut sich Anfangs noch schwer damit, in seine zukünftige Rolle zu finden. Doch mit Adraas Unterstützung wird auch er sich immer mehr bewusst, wie viel im sein Land und sein Volk bedeuten.


Die Geschichte hat sich langsam entwickelt. Ich mochte den kleinen Ausflug in die Vergangenheit zu ihrem ersten Kennenlernen am Anfang sehr gern.
Mit fortschreitender Handlung wird es immer spannender und man rätselt fleißig mit, was denn hinter den Diebstählen und den Vencrin steckt.

Der bildhafte und flüssige Schreibstil von Dana Swift macht es einem sehr leicht, in die Geschichte einzutauchen und immer mehr in ihr zu versinken.

Im letzten Drittel der Geschichte ging es hoch her und eine Enthüllung jagte die nächste.
Das Ende lässt mich einerseits traurig zurück, weil das Buch schon von vorbei ist.
Andererseits bin ich sehr gespannt auf Band 2, der definitiv bald bei mir einziehen wird.

Alles in allem ist „Cast in Firelight“ ein sehr gelungener Auftakt einer spannenden Dilogie.
Mich haben der Humor, das kreative Worldbuilding und die Chemie zwischen den Protagonisten total überzeugt. Ich bewerte das Buch mit 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 26.01.2024

Überraschender Abschluss einer fantastischen Reihe

As Good as Dead
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„Sie brauchte einen neuen Fall. Und nicht irgendeinen, sondern einen, der auf Schwarz und Weiß aufbaute […] Es würde die Dinge richtig stellen. Alles könnte wieder normal werden. Sie könnte wieder normal ...

„Sie brauchte einen neuen Fall. Und nicht irgendeinen, sondern einen, der auf Schwarz und Weiß aufbaute […] Es würde die Dinge richtig stellen. Alles könnte wieder normal werden. Sie könnte wieder normal werden.“

In „As Good as Dead“ hat Pip immer noch mit den Ereignissen aus Band 2 zu kämpfen. Ihre moralische Anschauung ist ins Wanken geraten, sie kann nicht schlafen, ist nervös und hat immer wieder das Gefühl, Blut an ihren Händen kleben zu haben.
Um endlich wieder normal zu werden, redet sie sich ein, dass sie noch einen Fall lösen muss.
Sie begibt sich also auf die Suche und stolpert eher zufällig über den „DT-Killer“. Dieser hat 5 Frauen ermordet und kam zu seinem Spitznamen, weil er ihre Gesichter, bevor er sie tötete, komplett mit Duct Tape umwickelte.
Mit Billy Karras sitz der (scheinbare) Mörder dafür schon seit Jahren hinter Gittern.
Pip hingegen glaubt, dass der Falsche eingesperrt wurde und begibt sich daher auf die Suche nach dem wahren Täter.
Doch auch ein Stalker macht ihr das Leben schwer und hinterlässt ihr immer verstörendere Nachrichten.
Als sich der Kreis schließt, steht sie kurz davor, alles zu verlieren.

In Band 3 der Reihe erleben wir eine sehr düstere Pip, die von den vorangegangen Ereignissen (seelisch) schwer angeschlagen ist. Ich muss gestehen, dass ich mich am Anfang sehr schwer mit dieser Pip getan und den Sarge aus Band 1 vermisst habe.
Doch je weiter die Geschichte und Pips Ermittlungen vorangeschritten sind, desto mehr hat mich das Buch wieder gefangen genommen.


Wer der Mörder ist, hat mich nicht überrascht, aber das was dann geschah, hat mich einfach umgehauen. Damit hätte ich absolut nicht gerechnet. Ich konnte das Buch, wie auch schon Band 1 und 2 kaum aus der Hand legen. Holly Jackson hat es geschafft, dass ich mit Pip gelitten, sie auch manchmal innerlich verflucht habe, von ihren Handlungen schockiert war, aber trotzdem Verständnis für sie hatte.

Für mich war „As Good as Dead“ ein würdiger Abschluss dieser fantastischen Reihe.
Wer sie noch nicht gelesen hat, dem lege ich sie unbedingt ans Herz.
Definitiv wird dies auch nicht mein letztes Buch von Holly Jackson gewesen sein.

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