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Annikii

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2026

Ein berührendes Leseerlebnis über Mut, Selbstbestimmung und Familienbande

Die Freiheit so weit
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„Die Freiheit so weit“ hat mich von der ersten Seite an gepackt und bis zum berührenden Epilog nicht mehr losgelassen. Theresa Kern ist es gelungen, eine Geschichte zu schreiben, die gleichermaßen spannend, ...

„Die Freiheit so weit“ hat mich von der ersten Seite an gepackt und bis zum berührenden Epilog nicht mehr losgelassen. Theresa Kern ist es gelungen, eine Geschichte zu schreiben, die gleichermaßen spannend, emotional und tiefgründig ist.

Besonders gefallen hat mir, wie feinfühlig die Figuren gezeichnet sind. Emma, Susanna, Marie und Elias – jede einzelne Figur durchläuft eine Entwicklung, die nachvollziehbar und bewegend ist. Dabei werden Themen wie familiäre Erwartungen, gesellschaftliche Zwänge, Verlust, Neuanfang und das Ringen um Selbstbestimmung eindrucksvoll aufgegriffen. Gerade die Frauenfiguren wachsen über sich hinaus und zeigen, wie viel Stärke in Ehrlichkeit und Mut steckt.

Der Schreibstil liest sich flüssig und gleichzeitig bildhaft, sodass man tief in die Handlung eintauchen kann. Ich mochte auch, dass am Ende alle Fäden stimmig zusammengeführt wurden und ein rundes, zufriedenstellendes Ende entstanden ist.

Für mich ist „Die Freiheit so weit“ ein wunderbares Leseerlebnis, das nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Sommer, Selbstfindung und Lavendelduft – eine gefühlvolle Geschichte mit kleinen Schwächen

Fleur de Lavande (Band 1) - Wie du liebst
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„Fleur de Lavande – Wie du liebst“ hat mich mit seiner wunderschönen Provence-Atmosphäre sofort in den Bann gezogen. Gabriella Santos de Lima schreibt sehr bildhaft und detailreich – die Lavendelfelder, ...

„Fleur de Lavande – Wie du liebst“ hat mich mit seiner wunderschönen Provence-Atmosphäre sofort in den Bann gezogen. Gabriella Santos de Lima schreibt sehr bildhaft und detailreich – die Lavendelfelder, das Licht, die Gerüche, alles wirkt so lebendig, dass man meint, mitten in Südfrankreich zu stehen.

Viola fand ich als Hauptfigur authentisch. Ihre Unsicherheit am Anfang hat mich manchmal etwas ungeduldig gemacht, aber gerade deshalb war ihre Entwicklung hin zu mehr Selbstbewusstsein glaubwürdig und bewegend. Luc hat mit seinen Ecken und Kanten ebenfalls überzeugt, auch wenn mir das späte Aufgreifen wichtiger Themen und die schnelle Auflösung am Ende etwas zu knapp erschienen.

Die Nebenfiguren haben gemischte Gefühle bei mir hinterlassen: Während die Beziehung zwischen Viola und ihrer Schwester für mich ein Highlight war, blieb Ines für mich eher blass und schwer zugänglich.

Alles in allem ist es eine emotionale, sommerliche Geschichte über Mut, Selbstfindung und die Liebe – mit einem Schreibstil, der einen träumen lässt. Kleine Schwächen im Tempo und bei einzelnen Figuren verhindern für mich die volle Punktzahl, aber ich habe das Buch sehr gern gelesen.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Segelstories mit Herz und Humor

Bordgeflüster
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Ich habe selten so vergnüglich über das Leben an Bord gelesen. Bordgeflüster ist nicht einfach ein Segelbuch – es ist eine charmante Fortsetzung, die alte Freundschaften zwischen Leserin und Autorin aufleben ...

Ich habe selten so vergnüglich über das Leben an Bord gelesen. Bordgeflüster ist nicht einfach ein Segelbuch – es ist eine charmante Fortsetzung, die alte Freundschaften zwischen Leserin und Autorin aufleben lässt. Steffi von Wolff – bekannt für ihren Bestseller „Hafenkino – mein Mann, seine Alte und ich“ – lässt uns erneut eintauchen in das turbulente Hafenleben voller Pannen, Marotten und skurril-amüsanter Begegnungen.

Das Buch vereint ihre besten YACHT-Kolumnen: eine amüsante Mischung aus Selbstironie, Augenhöhe und Wiedererkennungswert – ob es der ewige Kampf zwischen Skipper und Crew ist oder die Hassliebe zu den Liegeplatznachbarn. Die Anekdoten wirken frisch, ungekünstelt und wunderbar nahbar; sie scheinen direkt aus dem Salon-Gespräch am Hafensteg zu stammen.

Besonders gefallen hat mir, wie Steffi den Spagat schafft zwischen leisem Augenzwinkern und großer Lebensfreude – ohne je kitschig zu werden. Die Geschichten wecken das Gefühl: Segeln ist Familientherapie, Bühnenstück und Abenteuerreise zugleich – und alles gepaart mit einem guten Schuss Humor.

Für mich ist Bordgeflüster ein vergnüglicher Begleiter für den Sommerurlaub und ein kleines Geschenk an alle, die Segeln, Menschen und die kleinen Dramen des Alltags mit einem Lächeln betrachten. Uneingeschränkt empfehlenswert – zum Wiederlesen, Schmunzeln und Wohlfühlen.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Mehr als ein Elternratgeber

Geboren & Geborgen
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Dieses Buch besticht besonders durch seine warmherzige Gestaltung und Vielfalt: Die vielen persönlichen Briefe von Expert:innen wie Herbert Renz-Polster oder Yassamin-Sophia Boussaoud bieten nicht nur ...

Dieses Buch besticht besonders durch seine warmherzige Gestaltung und Vielfalt: Die vielen persönlichen Briefe von Expert:innen wie Herbert Renz-Polster oder Yassamin-Sophia Boussaoud bieten nicht nur fundiertes Wissen, sondern vor allem Trost, Nähe und eine tiefe Ermutigung. In den bisherigen Rezensionen habe ich oft gelesen, dass Leser:innen die empathische Tonalität genauso wertschätzen wie ich.

Die Mischung aus liebevollen Illustrationen und fundierten Impulsen – ob zu Bindung, Mental Load oder familiären Herausforderungen – macht das Buch sehr zugänglich und dabei trotzdem gehaltvoll. Emotionale Themen wie Fehlgeburten oder Elternzweifel werden respektvoll behandelt, ohne an Leichtigkeit zu verlieren. Der „Werkzeugkasten“ bietet greifbare Ideen für den Alltag und wurde in der Runde oft als besonders hilfreich genannt.

Einziger kleiner Kritikpunkt: Manch wichtige Informationen bleiben eher in Anekdoten verborgen und nicht systematisch aufbereitet. Aber das schmälert nicht das große Ganze: „Geboren & Geborgen“ begleitet Eltern liebevoll durchs erste Babyjahr – als Schatz, Trostspender und ermutigender Begleiter.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Lebensnah, warmherzig und voller Emotionen

Apfelzeit am Deich
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„Apfelzeit am Deich“ hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Frieda Lamberti versteht es, Figuren zu erschaffen, die nicht perfekt sind, sondern mitten aus dem Leben stammen. Ihre Eigenheiten, Konflikte ...

„Apfelzeit am Deich“ hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Frieda Lamberti versteht es, Figuren zu erschaffen, die nicht perfekt sind, sondern mitten aus dem Leben stammen. Ihre Eigenheiten, Konflikte und Sorgen machen sie unglaublich nahbar – ich konnte mich sofort in viele Situationen hineinfühlen.

Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte nicht nur auf heile Welt setzt. Es gibt Konflikte, Brüche und Momente des Zweifelns, die aber immer mit Wärme und Humor erzählt werden. So entsteht ein sehr authentisches Bild vom Leben auf dem Land, das gleichzeitig berührt und unterhält.

Das Finale ist stimmig und lässt Raum für Hoffnung, ohne dass alles „glattgebügelt“ wird – genau das macht für mich den Charme des Buches aus. Insgesamt ist „Apfelzeit am Deich“ ein Roman, der ans Herz geht, zum Nachdenken anregt und gleichzeitig beste Unterhaltung bietet.

Eine klare Empfehlung für alle, die Geschichten mögen, die mitten im Leben spielen – voller Emotionen, kleinen Dramen und einem großen Wohlfühlfaktor.

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