Ein berührendes Leseerlebnis über Mut, Selbstbestimmung und Familienbande
Die Freiheit so weit„Die Freiheit so weit“ hat mich von der ersten Seite an gepackt und bis zum berührenden Epilog nicht mehr losgelassen. Theresa Kern ist es gelungen, eine Geschichte zu schreiben, die gleichermaßen spannend, ...
„Die Freiheit so weit“ hat mich von der ersten Seite an gepackt und bis zum berührenden Epilog nicht mehr losgelassen. Theresa Kern ist es gelungen, eine Geschichte zu schreiben, die gleichermaßen spannend, emotional und tiefgründig ist.
Besonders gefallen hat mir, wie feinfühlig die Figuren gezeichnet sind. Emma, Susanna, Marie und Elias – jede einzelne Figur durchläuft eine Entwicklung, die nachvollziehbar und bewegend ist. Dabei werden Themen wie familiäre Erwartungen, gesellschaftliche Zwänge, Verlust, Neuanfang und das Ringen um Selbstbestimmung eindrucksvoll aufgegriffen. Gerade die Frauenfiguren wachsen über sich hinaus und zeigen, wie viel Stärke in Ehrlichkeit und Mut steckt.
Der Schreibstil liest sich flüssig und gleichzeitig bildhaft, sodass man tief in die Handlung eintauchen kann. Ich mochte auch, dass am Ende alle Fäden stimmig zusammengeführt wurden und ein rundes, zufriedenstellendes Ende entstanden ist.
Für mich ist „Die Freiheit so weit“ ein wunderbares Leseerlebnis, das nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt.