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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2020

Ein wunderschöner Abschluss einer abenteuerlichen Reise

Enya / Enya – Wüstenwind
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Achtung...evtl. Spoiler, da Band 2 einer Dilogie!

Da ich schon bei der Leserunde zu Band 1 teilgenommen hatte, durfte ich auch bei der Leserunde zu Band 2 mit dabei sein. Ich habe mich sehr gefreut, Enya ...

Achtung...evtl. Spoiler, da Band 2 einer Dilogie!

Da ich schon bei der Leserunde zu Band 1 teilgenommen hatte, durfte ich auch bei der Leserunde zu Band 2 mit dabei sein. Ich habe mich sehr gefreut, Enya auf ihrem Abenteuer zu begleiten. Vielen Dank, an die Autorin Birte Lämmle.

Man sollte meinen, nachdem Taifun zum König ernannt wurde, herrscht Frieden. Aber da es immer wieder Aufstände gibt, muss eine Lösung gefunden werden. Dabei begibt sich Enya mit ihren Freunden wieder auf eine abenteuerliche Reise, auf der mehr Gefahren lauern als man denkt. Dabei tritt nicht nur ein Gegenspieler in Erscheinung, sondern noch jemand anderes, der noch eine viel weitreichendere Intrige spinnt. Können Enya und ihre Freunde die Feinde aufhalten? Aber auch muss sie sich wieder fragen, wem sie vertrauen kann.

Auch in diesem Band fand ich Enya wieder super. Sie muss mehr und mehr lernen mit ihrer Gabe umzugehen. Enya wächst mit ihren Aufgaben und bewahrt dabei einen klaren Kopf. Ihre Entwicklung hat mir sehr gut gefallen.

Auch die Nebencharaktere aus Band 1 treten wieder in Erscheinung. Für jeden gibt es eine kleine oder größere Rolle, sodass keiner von den Charakteren unwichtig erscheint und ihnen genügend Raum gegeben wird. Es werden Geschichten über sie und um sie erzählt, die mit einigen überraschenden Wendungen verbunden sind und dann auch abgeschlossen werden. Sogar Juna und Nino kommen zu Wort. Da fand ich insgesamt sehr gelungen dargestellt. Einfach tolle Charakterentwicklungen.

Mit dem Schreibstil kam ich auch in diesem Band wieder sehr schön klar. Das Buch lässt sich angenehm und bildhaft lesen.

Die Geschichte spielt sich oft an Land ab, aber es geht auch zum Teil wieder auf die Aurora, was mir gut gefallen hat. Der Fantasyanteil mit seinen magischen Wesen ist außerdem passend zum Geschehen gewählt.

Die Liebesgeschichte steht hier nicht im Vordergrund, sondern spielt sich nur am Rande ab. Zudem wird man noch mit einem kleinen Schockmoment konfrontiert, der die Liebe auf die Probe stellt.

Die Autorin konnte mich mit Spannung an die Geschichte binden. Es kam keine Langeweile auf und ich kam gut im Geschehen mit. Es werden einige unvorsehbare Wendungen eingebaut. Zudem wurde man auch von einigen Charakteren überrascht, insbesondere, welche Gaben sich hinter ihnen verbergen.

Am Ende passiert zwar viel, aber es kommt nicht alles Knall auf Fall, sondern es wurde auf eine Auflösung hingearbeitet und aufschlussreich beschrieben.

In der Geschichte geht es um Freundschaft, Vertrauen, Zusammenhalt und Liebe, aber auch um Verrat, Macht und Intrigen. Es ist eine schöne Mischung rund um eine abenteuerliche Geschichte auf See und in einer schönen Fantasywelt, die ich gerne gelesen habe.

Fazit:
Die Fortsetzung hat mir sehr gut gefallen. Die Reise von Enya geht spannungsvoll und fantasievoll weiter bzw. zu Ende. Die tollen Nebencharaktere machen die Geschichte zu etwas besonderem. Die kleinen Geschichten über sie werden ins sich abgeschlossen. Die Charakterentwicklungen waren stimmig und haben mir super gefallen. Außerdem konnte mich die Autorin auch mit einigen Wendungen überraschen. Ein schöner Abschluss der Dilogie. Vielleicht trifft man Enya oder einer ihrer Freunde irgendwann mal wieder. Ich würde mich freuen.

Bewertung: 5/5

Vielen Dank, für das Leserundenexemplar auf Lovelybooks.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.12.2019

Es geht träumerisch weiter...einfach magisch und faszinierend

Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe
1

Achtung...evtl. Spoiler, da Buch 2 einer Reihe.

Bereits Buch 1 konnte ich mich für sich begeistern. Daher musste ich schnell wissen, wie es weitergeht.
Auch das Cover ist wieder ein echter Hingucker und ...

Achtung...evtl. Spoiler, da Buch 2 einer Reihe.

Bereits Buch 1 konnte ich mich für sich begeistern. Daher musste ich schnell wissen, wie es weitergeht.
Auch das Cover ist wieder ein echter Hingucker und ist passend zu Buch 1 gestaltet.

Ich war direkt wieder in Weep gefangen, da die Geschichte nahtlos überging. Es wird weiterhin eine Lösung um das Mesarthium gesucht. Auch ist der Konflikt zwischen den Menschen und der Götterbrut weiterhin präsent. Außerdem trifft Lazlo in seinen Träumen immer wieder auf Sarai und sie kommen sich immer näher. Aber hat ihre Liebe ein Chance? Und wie geht es mit Weep weiter?

Sofort wird man wieder in die Magie und das Träumen eingeschlossen. Die Anziehung zwischen Lazlo und Sarai ist einfach wunderschön beschrieben. Mit viel Detailverliebtheit ist man ein Teil der Träume. Die Welt, die die Autorin geschaffen hat, ist faszinierend, anziehend, ideenreich und magisch, sodass man schnell in diese hineingezogen wird.

Der anschauliche, poetische und detailreiche Schreibstil konnte mich wieder begeistern. Er lud wieder sehr zum Träumen ein. Außerdem wurde man auch emotional an die Geschichte gebunden.

Die Charaktere sind einfach wieder sehr schön beschrieben und machen die Geschichte einzigartig. Die Charaktere sind mit viel Liebe und Details ausgestattet. Man wird sozusagen ein Teil von ihnen.
Lazlo und Sarai vertrauen sich gegenseitig ihre Situationen an, was mir gut gefallen hat. Sie helfen sich und wachsen immer mehr zusammen. Man kann sie einfach nur ins Herz schließen.
Im Gegensatz dazu steht Minya, die nur Hass versprüht. Sie ist einfach nur grausam. Aber durch sie kommt immer wieder Spannung auf und daher ist sie passend zur Geschichte gestaltet.
Weiterhin bekommt man auch einen kleinen Einblick in die Sichtweisen von Ruby, Feral und Sparrow, die aber nur als kleine Nebenhandlungen dienen.

Die gesamte Handlung ist magisch und traumhaft zugleich, nicht sehr actionreich, aber dennoch spannend zu lesen. Da die Träume einen großen Teil der Geschichte einnehmen, kann man sich kaum dieser fantasievollen und gefühlvollen Handlung entziehen. Das Drumherum wird eher zur Nebenhandlung bis es jedoch zum großen Knall kommt und die Konflikte sich immer mehr zuspitzen. Das Ende hat es daher noch mal in sich. Es passierte zwar etwas, was man schon ahnen konnte, aber dann auch einiges, was mich überraschen konnte, aber auch schockierend zurückließ.

Am Ende hat man gebangt, gehofft, mitgefiebert und dann wurde es doch so traurig, tragisch und herzzerreißend. Nun hat jemand anderes die Fäden in der Hand. Ich bin gespannt, wie es weitergeht mit Lazlo und Sarai. Hoffentlich können sie einen gemeinsamen Weg finden.

Fazit:
Die Geschichte geht träumerisch weiter und man ist sogleich wieder in Weep gefangen. Die Handlung ist mit vielen Details und mit Liebe gespickt. Das Träumen nimmt einen großen Teil der Geschichte ein. Man kann sich durch den poetischen und anschaulichen Schreibstil kaum der Handlung entziehen. Das Ende ist einfach nur traurig. Ich bin daher schon sehr neugierig auf die Fortsetzung und bin gespannt, wie es weitergeht.

Bewertung: 4+ / 5

Vielen Dank an die Lesejury und dem ONE-Verlag, für die Bereitstellung des Leserundenexemplars.

  • Geschichte
  • Fantasie
  • Cover
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Handlung
Veröffentlicht am 01.09.2019

Düster, brutal, packend, überraschend, spannend

Die Quellen von Malun - Blutgöttin
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Irgendwie wirkte das Buch mit dem Cover unscheinbar für mich. Der Klappentext hat mich aber auf eine Art neugierig gemacht. In der Leseprobe bekam man sofort einen Einblick in eine grausame Welt, die in ...

Irgendwie wirkte das Buch mit dem Cover unscheinbar für mich. Der Klappentext hat mich aber auf eine Art neugierig gemacht. In der Leseprobe bekam man sofort einen Einblick in eine grausame Welt, die in diesem Buch herrscht. Dennoch wusste ich nicht, was mich erwartet. Ich wusste nur, dass diese Geschichte kein Zuckerschlecken wird.

Ich kann aber gleich mal vorweg sagen: Grausam, brutal, aber trotzdem packend und spannend. Mit jeder Seite habe ich mich mehr in die Geschichte verliebt.

Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, der abstoßend ist und auf eine entsetzliche Welt hindeutet. Es war wie ein Unfall, einfach nur schrecklich, aber man konnte nicht aufhören zu lesen.

Man erlebt die Geschichte durch verschiedene Handlungsstränge. Einmal durch Alia, die in einem Wasserbergwerk als Slavin arbeitet, dann Dorgen, der Hauptmann und Tailin, der Soldat ist sowie durch Feyla, die Tochter eines politischen Beraters. Gemeinsam haben sie, dass sie in einer Welt voller Sklaverei, Unterdrückung und Ressourcenknappheit leben. Bei Feyla, die im Palast lebt, sollte man meinen, dass sie ein beschauliches Leben führt. Jedoch ist sie der Willkür ihres Vaters ausgesetzt und sie bekommt auch mit, wie die Sklaven am Palast behandelt werden. Jeder Handlungsstrang hat seine Tücken. Sobald etwas Hoffnung aufkeimt, wird man überrascht und es kommt manchmal noch grausamer. Trotzdem geben die Charaktere nicht auf und versuchen immer wieder eine Lösung zu finden. Manchmal werden sogar sie selbst überrascht, weil sie teilweise gar nicht wissen, wer sie wirklich sind. Die Handlungen sind zum Teil miteinander verbunden. Ich bin gespannt, wie die Geschichte weiterhin verknüpft wird.

Das Weltenbild, was die Autorin hier geschaffen hat, wurde detailreich und bildlich beschrieben. Man konnte sie sehr gut in die Welt hineinversetzen. Aber doch hätte ich mir manchmal eine Karte gewünscht.
Auch viele Szenen wurden detailreich beschrieben, die sich gut in das Geschehen einfügten und nicht überdrüssig wirkten. Auch die brutalen Handlungen wurden ausführlich beschrieben, aber endeten doch immer an der richtigen Stelle. Man konnte mit den einzelnen Charakteren gut mitfühlen, mitfiebern und leiden. Sobald man mehr Sympathie für einen Charakter entwickelte, konnte sie das im nächsten Handlungsstrang schon wieder ändern. Das lag vor allem daran, dass immer irgendetwas unerwartetes passierte und man damit überrascht wurde. Daher kann ich gar nicht sagen, welcher Handlungsstrang bzw. welcher Charakter mir am besten gefallen hat. Ich bin mir sicher, dass sich das sowieso in Band 2 wieder ändern wird.

Da es sich um ein Fantasy-Buch handelt, kommen auch einige fantastische Charaktere darin vor, z.B. die Pamuschkatzen mit ihren Kriegern. Diese wirkten für mich sehr interessant und fügten sich auch gut in den Handlungsverlauf mit ein.

Trotz der Fülle an Informationen, der Beschreibungen der Charaktere sowie dem Weltenaufbau bin ich sehr gut mit der Geschichte vorangekommen. Anfangs musste ich schon aufmerksam lesen und die Informationen verarbeiten. Nach und nach fügte ich mich ein und konnte einem gutem Lesefluss folgen. Die Geschichte ist ziemlich komplex, beginnt langsam, lässt sich Zeit, aber wird immer wieder mit vielen Spannungsmomenten gefüllt.

Alles zusammen ergibt dies eine spannende Mischung. Es wird nichts beschönigt und es kommen immer wieder Handlungen hinzu, die man so nicht erwartet hätte. Die Autorin zeigt aber auch, dass sie romantische Szenen schreiben kann. Dabei werden verschiedenene Konstellationen verknüpft. Jedoch bleibt kaum Zeit für große Gefühle, da dies das Umfeld nicht zulässt. Denn der vorherrschenden Krieg und die Dominanz der Machthabenden sowie die Unterdrückung des Volkes stehen im Vordergrund.
Auch das Ende zeigt noch einmal das brutale Ausmaß dieser Welt, aber es macht neugierig auf die Fortsetzung und verspricht wieder spannend zu werden.

Fazit:
Der Auftakt einer düsteren Fantasy-Trilogie, den ich so nicht erwartet hätte, der mich überwältigt und überrascht hat. Ich war beim Lesen wie gefesselt. Ja, es ist grausam, aber dennoch spannend. Die verschiedenen Handlungsstränge machen die Geschichte abwechslungsreich. Die Charaktere und die Welt wurden detailreich beschrieben, sodass man einen guten Einblick in die vorherrschende Grausamkeit und Brutalität bekommt.
Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung, wie es mit den Charakteren weitergeht, ob sie eine Chance auf ein besseres Leben bekommen. Ich bin bereit Band 2 zu lesen...bitte sofort. Doch leider muss ich mich noch eine Weile gedulden.

Bewertung: 5 / 5

Vielen Dank an die Lesejury und den Bastei Lübbe Verlag für das Leserundenexemplar.

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Fantasie
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 10.01.2021

Tolles Setting...einfach magisch

Nocturna - Das Spiel des Fuchses
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Das Cover hat mich nicht so sehr angesprochen, aber der Klappentext dafür umso mehr. Es klang nach einer Fantasy-Geschichte mit einem außergewöhnlichen und magischen Setting. Das sollte ich auch bekommen.

Man ...

Das Cover hat mich nicht so sehr angesprochen, aber der Klappentext dafür umso mehr. Es klang nach einer Fantasy-Geschichte mit einem außergewöhnlichen und magischen Setting. Das sollte ich auch bekommen.

Man wird in ein lateinamerikanisches Setting entführt, in der Magie eine große Rolle spielt bzw. auch angewendet wird. In dieser Welt treffen Finn und Prinz Alfehr, auch Alfie genannt, aufeinander. Um ihre Magie wiederzubekommen, muss Finn in den Palast des Kronprinzen eindringen. Um seinen Bruder zu finden und seinen besten Freund Luka zu retten, setzt Prinz Alfehr eine ungeahnte und gefährliche Magie frei. Daraufhin gehen Finn und der Prinz einen gemeinsamen Weg, um die Magie aufzuhalten. Werden sie es schaffen? Wem werden sie noch auf ihrem Weg gegenübertreten?

Als erstes fiel mir das lateinamerikanisches Setting auf, was mal etwas anderes und neues war. Dies hat mir sehr gut gefallen. Zudem befindet sich in der Innenbroschür eine Karte, die die geschaffene Welt aufzeigt. Außerdem zeigt sie auf, welche Ringe sich um den Königspalast in San Cristóbal ziehen. So kann man sich das Königreich noch besser vorstellen.

Mit den Charakteren kam ich auch sehr schnell zurecht. Finn muss sich durch die Welt kämpfen, dabei ist ihre Magie sehr hilfreich. Aber auch hat sie eine verletzliche Art an sich, die sie zu verbergen versucht. Außerdem ist zu jeden erst einmal abweisend, aber was man gut nachvollziehen kann. Man bekommt auch einen kleinen Einblick über ihre Vergangenheit.
Prinz Alfehr hat eine ruhige besonnene Art. Anfangs ist er eher noch jugendlich und man merkt, dass er eigentlich nicht für den Thron gemacht ist. Aber mit der Zeit wächst er über sich hinaus, auch was seine Magie angeht. Aber vielleicht ist er trotzdessen gerade mit seiner Art für den Thron geeignet, da er auch Frieden und anderen helfen möchte.
Zudem taucht ein Widersacher auf, der schon Finn in der Vergangenheit Probleme gemacht hat und nun die Welt auf den Kopf stellt. Er ist passend zur Geschichte gestaltet und gibt dadurch einen spannenden Verlauf.

Die geschaffene Welt sowie das Magiesystem haben mir sehr gut gefallen. Die Autorin konnte dies gut herüberbringen und auch bildlich darstellen. Mir haben die Erklärungen rund um die Magie besonders gut gefallen. Aber auch der Schreibstil konnte mir einen guten Lesefluss bereiten. Er ist einfach magisch angehaucht, locker und eingängig gestaltet.
Zudem bekommt man einen Einblick in die Sichtweisen von Finn und Alfie, da aus beiden erzählt wird. Es entstehen zwischen ihnen außerdem amüsante Dialoge, da Finn zunächst abweisend zu Alfie ist. Dies gibt der Geschichte zusätzlich einen aufregenden Touch.

Auch wenn die Geschichte stets spannungsvoll war und es am Ende noch aufregender wurde, ging es mir manchmal zu schnell vonstatten. Bei einigen Ereignissen war die Lösung und die Bekämpfung der Magie zu einfach. Aber das soll schon mein einziger Kritikpunkt gewesen sein. Die Geschichte punktet mit ein paar neuen Ideen. Obwohl nicht alles neu war, konnte die Autorin die Handlungen spannungsvoll umsetzen.
Die Geschichte endet nicht mit einem großen Cliffhanger, aber dennoch ist man neugierig, was die Fortsetzung noch zu bieten hat.

In der Geschichte gibt es keine großartige Liebesgeschichte. Aber die braucht es auch nicht, weil die Handlungen und die Bekämpfung der Magie ereignisreich sind. Daher ist es eine gelungene Fantasy-Geschichte, die nicht mehr braucht.

Fazit:
Es ist ein gelunger Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe mit besonderem Setting. Die geschaffene Welt und die angewandte Magie haben mir sehr gut gefallen. Die Protagonisten steigern sich im Verlauf der Geschichte. Die Geschichte ist stets spannungsvoll gehalten, obwohl manches etwas zu schnell vonstatten ging. Auch wenn die Geschichte nicht mit einen großem Cliffhanger endet, bin ich neugierig auf die Fortsetzung der Fantasy-Reihe und hoffe auf ein Wiedersehen von Finn und Alfie.

Bewertung: 4+ / 5

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.12.2020

Eisiges und wundervolles Setting sowie vielschichtige Charaktere

Splitter aus Silber und Eis
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Ein Buch, weches in einem winterlichen und eisigen Setting spielt, fand ich perfekt für diese Jahreszeit zum Lesen. Mich sprach das Cover und auch die fantastische Geschichte direkt an.

Jedes Jahr wird ...

Ein Buch, weches in einem winterlichen und eisigen Setting spielt, fand ich perfekt für diese Jahreszeit zum Lesen. Mich sprach das Cover und auch die fantastische Geschichte direkt an.

Jedes Jahr wird ein auserwähltes Mädchen ins der Reich der Winter-Fae bzw. zum Prinz des Winters geschickt, um den Frieden aufrechtzuerhalten. Dieses Mal ist Veris an der Reihe, die Prinzessin des Ewigen Frühlings. Um ihr Volk zu schützen tritt sie dem herzlosen Prinzen gegenüber. Kann sie den Frieden wahren oder sogar das Herz des Prinzen erweichen?

Von Veris hat man anfangs ein ganz anderes Bild. Sie ist ihrem Schicksal ergeben, wurde zwar jahrelang darauf vorbereitet, ist aber eigentlich zum Scheitern verdammt. Aber dann wurde ich von ihr komplett überrascht. Sie ist mutig und stark und wägt ihre Chancen ab. Aber sie lässt sich von an Anfang nichts vom Prinzen gefallen und gibt ihm Widerworte. Es ergeben sich dadurch spannende, sarkastische und fasst schon humvorvolle Wortgefechte. Zudem ist sie zum Teil eigensinnig und störrisch. Sie möchte von keinem Prinzen auf dem weißen Roß gerettet werden, sondern packt die Dinge selbst an. Es ist macht sie zu einem spannenden und mutigen Charakter.
Aber auch Nevan, der Prinz des Winterreiches, ist ein spannender Charakter. Er strahlt eine Eiseskälte aus, ist nicht besonders freundlich, aber dennoch hat er etwas an sich, was einen fasziniert. Vor allem macht er stellenweise Dinge, die man von ihm nicht erwartet hätte. Somit macht es ihm auch etwas undurschaubar und aufregend. Man fragt sich öfter, ob sein kaltes Herz spricht oder ob er einfach nur ein guter Schauspieler ist.

Das geschaffene Setting hat mich von Anfang gefesselt und ich konnte mich gut in dieses einfinden. Die Bewohner des Winterreiches haben es mir zudem angetan. Darunter sind einige Charaktere, die im Verlauf der Geschichte auch noch einige Überraschungen bereithalten.

Der Schreibstil der Autorin konnte mich sehr gut unterhalten. Er war eingängig, märchenhaft und anschaulich. Ich konnte mir sehr gut das winterliche Setting, den Palast des Prinzen und auch die weiteren Gegenden und Orte bildlich vorstellen. Es wurde detailreich und eingehend beschrieben.
Außerdem befindet sich auch eine Karte im Einband, damit man einen guten Überblick zu den Reichen hat. Sowas finde ich immer sehr toll.

In die Gefühlswelt von Veris und Nevan konnte man sich gut hineinversetzen, da man immer wieder Einblicke in die beiden Sichtweisen bekommt. Auch wenn die beiden nicht immer leicht zu durchschauen waren, konnte man dennoch spüren, dass irgendwas hinter ihrer Fassade brodelt - ob es Gefühle sind, die sich entwickeln oder auch Zweifel und Abneigung gegenüber den anderen. Somit konnte man Vielschichtigkeit und Emotionen spüren.

Die Liebesgeschichte ist sehr zaghaft und wird im Hintergrund gehalten. Man spürt immer wieder, dass da etwas ist, aber es wird nie richtig klar ausgesprochen. Einerseits war es gut, dass diese keine größeren Platz einnimmt, aber dennoch hätte ich mir am Ende doch noch etwas mehr dazu gewünscht.

Anfangs denkt man, dass alles klar, jeder seinen Schicksal ergeben ist und die Geschichte in eine Richtung geht. Aber doch baut die Autorin in die Geschichte immer wieder Wendungen ein, die unvorsehbar und spannend sind. Gerade in Bezug auf Veris wurde ich sehr überrascht. Aber auch andere Dinge sind nicht so, wie sie auf Anhieb erscheinen. Das macht die Handlungen faszinierend und vielseitig. Auch die Entwicklung der Charaktere, die zum Teil über sich hinauswachsen, hat mich beeindruckt.

Im Gesamten hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, aber doch hatte ich an einigen Stellen das Gefühl, dass nicht alles so ganz stimmig war oder doch etwas fehlte, aber was ich jedoch nicht genau beschreiben kann. Dennoch machten die einzigartigen Charaktere und das winterliche Setting die Geschichte faszinierend, sodass diese mich immer wieder fesseln konnte.

Fazit:
Eine schöne Fantasy-Geschichte, die in ein winterliches Setting entführt. Die Charaktere wurden vielschichtig ausgearbeitet und das Setting detailreich und anschaulich beschrieben. Die Autorin konnte mich mit einigen Wendungen überraschen. Die Geschichte entwickelt sich dadurch nochmals in eine andere Richtung. Im Gesamten ist die Geschichte ereignisreich und spannend, aber doch hatte ich an einigen Stellen das Gefühl, dass es etwas fehlte. Trotzdem konnten mich die Handlungen faszinieren und fesseln.

Bewertung: 4+ / 5

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere