Vielversprechender Start, enttäuschendes Ende
Tainted LoveDie Geschichte beginnt spannend und zieht einen schnell in die 80er-Jahre-Atmosphäre mit Musik-Referenzen und Rückblicken in die analoge Fotografie. Die ersten Kapitel lassen sich flüssig lesen, und man ...
Die Geschichte beginnt spannend und zieht einen schnell in die 80er-Jahre-Atmosphäre mit Musik-Referenzen und Rückblicken in die analoge Fotografie. Die ersten Kapitel lassen sich flüssig lesen, und man kommt gut in die Handlung hinein.
Im weiteren Verlauf verliert die Handlung jedoch deutlich an Tempo. Viele Szenen wirken ruhig und ereignisarm, die Figuren bleiben recht oberflächlich, und der Spannungsbogen ist kaum vorhanden. Einige Entwicklungen wirken wenig nachvollziehbar und überraschen kaum.
Der Schreibstil ist unkompliziert und leicht zugänglich, was das Lesen angenehm macht, aber in Verbindung mit der ruhigen Handlung konnte mich das Buch insgesamt nicht fesseln. Einige interessante Ansätze, wie Geheimnisse der Vorgeschichte, bleiben eher im Hintergrund und hätten intensiver ausgearbeitet werden können.
Insgesamt hatte das Buch einige charmante Momente und eine nette Grundidee, konnte mich aber in puncto Spannung, Figurenzeichnung und Tiefe nicht überzeugen.