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Veröffentlicht am 29.03.2021

Tolle Wissensvermittlung für kleine Sportler|innen

Wieso? Weshalb? Warum? junior. Turnen, tanzen, Musik machen
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Durch meine kleine Tochter, die bald ihren 2. Geburtstag feiert, komme ich immer mehr in den Genuss von Bilder- und Vorlesebüchern. Und natürlich kommt man auch bei der bekannten Kindersachbuchreihe aus ...

Durch meine kleine Tochter, die bald ihren 2. Geburtstag feiert, komme ich immer mehr in den Genuss von Bilder- und Vorlesebüchern. Und natürlich kommt man auch bei der bekannten Kindersachbuchreihe aus dem Ravensburger Verlag Wieso, Weshalb, Warum? nicht vorbei. Band 71 der Reihe beschäftigt sich, wie der Titel es verrät, mit Musik, Bewegung und Sport. Es animiert auf jeden Fall zum selber Ausprobieren, Tanzen und Spaß haben.

Töchterlein und ich sind jedenfalls begeistert von dem tollen und handlichen Büchlein, wobei der Text natürlich eher (noch) nebensächlich ist. Es sind vielmehr die unglaublich liebevoll gestalteten Illustrationen, die die kleinen Kinderaugen zum Strahlen bringen. So erfahren die Kleinsten zum Beispiel was man beim Sport bequemes anzieht, wie ein Turnsaal aussieht oder aber auch welche Ballettpositionen es eigentlich gibt. Und auch ich habe so einiges dazu gelernt. Oder wusstet ihr, dass Ansanas die Bezeichnung für Yogaübungen sind? Aufgepeppt wird das ganze mit Klappen, welche das Wissen sehr spielerisch vermitteln. Wie gesagt, uns wird das Buch auch nach wiederholtem Anschauen und (vor)lesen nicht langweilig, weil es immer wieder was neues zu entdecken gibt.

Einen großen Pluspunkt gibt es auf für die wirklich stabile Aufmachung des Buches. Ich habe ja schon erwähnt, dass meine Tochter noch keine 2 Jahre alt ist. Entsprechend wild geht sie auch mit ihren Büchern um. Obwohl sie das "WWW-Buch" täglich in der Hand hat, sieht es noch aus wie neu, alle Klappen sind noch da wo sie sein sollen und es ist noch keine Seite herausgerissen worden. Das spricht wirklich für die tolle Qualität der Ravensburger junior Bücher. Ich kann es wirklich sehr empfehlen!

Fazit:
Turnen, tanzen, Musik machen ist ein toller Band der Ravensburger junior-Reihe Wieso, Weshalb, Warum? Einprägsame Texte, farbenfrohe und liebevoll gestaltete Bilder und versteckte Klappen vermitteln spielerisch alles Wissenswerte zu Sport, Musik und Bewegung. Dabei ist das Buch wirklich sehr stabil und hält kleinen Hinderhänden stand.

Meine Tochter und ich sind begeistert und können das Büchlein absolut empfehlen!

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Veröffentlicht am 06.03.2021

Der Mythos rund um die sagenumwobenen Gestaltwandler im modernen Gewand

Touch of Ink, Band 1: Die Sage der Wandler (Fesselnde Gestaltwandler-Romantasy)
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Meine Meinung

Nachdem ich den Klappentext von Touch of Ink das erste Mal gelesen habe, war klar, dass das Buch unbedingt bei mir einziehen muss. Gestaltwandler sind für sich allein ja schon ...

Meine Meinung

Nachdem ich den Klappentext von Touch of Ink das erste Mal gelesen habe, war klar, dass das Buch unbedingt bei mir einziehen muss. Gestaltwandler sind für sich allein ja schon ein faszinierendes Thema, um das sich viele Mythen ranken. Umso neugieriger war ich auf die Umsetzung von Stefanie Lasthaus. Und wie ich finde, hat die Autorin einen größtenteils kurzweiligen Reihenauftakt zu Papier gebracht. Leider fehlte es vorallem am Beginn etwas an Spannung, was sich aber mit fortschreitender Seitenzahl immer mehr geändert hat.

Das Buch handelt von der jungen Studentin Quinn, welche als Waise aufgewachsen ist. Seit ihrer frühen Kindheit trägt sie eine mysteriöse Tätowierung im Nacken. Als Quinn sich an der Universität von Vancouver Island einschreibt, lernt sie Student Nathan kennen, welcher sie von Anfang an fasziniert. Schnell schließt sie Freundschaft mit dem wirklich smarten jungen Mann, den eine ganz besondere Aura umgibt. Doch nicht nur Nathan scheint ein Geheimnis zu verbergen. Auch die arroganten Geschwister Blaise, die an der Uni den Ton angeben und denen Quinn von Anfang an ein Dorn im Auge ist, verhalten sich zunehmend seltsam. Zudem leidet Quinn seit ihrem Umzug nach Vancouver Island immer häufiger an beängstigenden Visionen und Ohmachtsanfällen. Quinn beginnt nachzuforschen und stellt bald fest, dass irgendwie alles in Zusammenhang mit ihrem geheimnisvollen Tattoo zu stehen scheint.

Stefanie Lasthaus hat mit Vancouver Island ein wirklich tolles und passendes Setting für ihre Gestaltwandler-Saga gewählt. Ich habe mich dank ihrer schönen Beschreibungen schnell in der Welt eingefunden. Auch mit Quinn habe ich mich sofort angefreundet. Sie hat einfach so eine sympathische Art und ein wirklich einladendes und hilfsbereites Wesen. Dass ihre Vergangenheit jede Menge Rätsel aufgibt, macht Quinn zudem zu einem wirklich spannenden Charakter mit Tiefgang, mit dem ich einfach mitfiebern musste, was mich jetzt auch zu dem Punkt bringt, der mir leider weniger gefallen hat. Die Geschichte bzw. Quinns Geschichte war nämlich leider ziemlich vorhersehbar. Ich wusste recht schnell, wo das Abenteuer hinführen wird und was hinter der Tätowierung steckt. Auch hat sich die Handlung gerade zu Beginn sehr in die Länge gezogen. Nichts desto trotz habe ich das Buch wirklich gerne gelesen. Stefanie Lasthaus hat eine sehr einnehmende, lockere und leichte Art zu erzählen, die einem nur so durch die Seiten fliegen lässt. Insbesondere die Erklärungen und Fakten zu den Wandlern und deren Geschichte fand ich unglaublich gut in die Story eingearbeitet und haben ihr einen wunderbar authentischen Touch verliehen. Gegen Ende wird das Buch dann schlagartig rasant und gipfelt in einem großartigen Finale, nach dem ich einfach nur weiter lesen wollte.

Knisternde und prickelnde Romantik findet ihr im Buch natürlich auch. Die Liebesgeschichte wirkt dabei alles andere als aufdringlich. Im Fokus steht eindeutig das Thema rund um die Wandler, die verschiedenen Tribes und deren Bedeutung in der Vergangenheit und Gegenwart.

Trotz einiger kleiner Kritikpunkte kann ich das Buch wärmstens empfehlen. Die Idee hat mich überzeugt und macht die Schwächen in der Umsetzung voll und ganz weg.

Fazit

Touch of Ink ist ein Buch, welches den Mythos der Gestaltwandler aufleben lässt und uns mit Vancouver Island ein wirklich tolles und interessantes Setting bietet. Stefanie Lasthaus' Grundidee hat mich total überzeugt und ich fand die Story trotz einiger Längen in der ersten Hälfte super zu lesen. Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 01.02.2021

Witzige Dialoge aber fehlende Emotionen

Kissing Chloe Brown (Brown Sisters 1)
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Ich habe mich wirklich sehr auf Talia Hibberts Kissing Chloe Brown gefreut. Allein schon die zahlreichen positiven Stimmen, die mir ein "außergewöhnliches Buch voller Liebe und scharfsinnigen ...

Ich habe mich wirklich sehr auf Talia Hibberts Kissing Chloe Brown gefreut. Allein schon die zahlreichen positiven Stimmen, die mir ein "außergewöhnliches Buch voller Liebe und scharfsinnigen Humor und Tiefe" versprochen haben, haben mich unglaublich neugierig gemacht. Auch dass es sich um eine Diverse Romance handelt, fand ich äußerst spannend und eine erfrischende Abwechslung im New Adult Bereich. Leider hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen können und ich fühlte mich beim Lesen recht schnell in einer Endlosschleife aus Langeweile gefangen.

In der Geschichte geht es um die junge Chloe Brown, welche an einer chronischen Krankheit leidet. Ein Leben ohne ständige Schmerzen kennt Chloe schon lange nicht mehr. Durch ihre Erkrankung führt Chloe ein recht eingeschränktes Leben, was sie allerdings ändern möchte. Chloe erstellt eine Liste mit Dingen, die sie in ihrem Leben einmal gemacht haben möchte. Auf dieser Liste stehen zum Beispiel Dinge wie "auf Weltreise gehen", "sich beim Ausgehen so richtig betrinken" oder "bedeutungslosen Sex haben". Hausmeister und Nachbar Red Morgan kommt da gerade recht. Obwohl Red und Chloe sich nicht wirklich leiden können, ist da eine gewisse Anziehung zwischen den beiden und so beschließt Chloe, dass Red ihr bei der Abarbeitung ihrer Liste helfen soll.

Ich war wirklich gespannt auf die zwei Protagonisten, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten. Chloe und Red spielen ein richtiges Katz- und Mausspiel miteinander und sie schenken sich nichts. Der spitzzüngige Humor war aber leider auch schon das einzige, was mir von Chloe und Red positiv aufgefallen ist. Von einer Liebesgeschichte erwarte ich mir einfach ein gewisses Prickeln und Funkenfliegen. Leider konnte mich Talia Hibbert emotional aber gar nicht erreichen. Ich fühlte mich weder mit Chloe, noch mit Red verbunden. Das einzige was mir zumindest einige Lacher bereitet hat, waren die recht amüsanten und humorvollen Dialoge zwischen den beiden. Ab der Hälfte des Buches war aber auch hier die Luft raus, da ich einfach keine Entwicklung gemerkt habe. Irgendwie wurden immer die gleichen Probleme und Themen durchgekaut. Eben wie in einer Endlosschleife. Was ich zu Beginn des Buches noch an Chloe bewundert habe, nämlich ihren Mut und die Stärke trotz Krankheit ein selbstbestimmtes Leben zu führen, hat mich irgendwan nur mehr genervt. Chloe wurde mir einfach immer unsympathischer. Und auch Red war mir irgendwie zu flach dargestellt. Auch bei ihm dachte ich mir erst er sei ein interessanter Charakter mit vielen verschiedenen Facetten. Irgendwann hatte ich aber das Gefühl es geht ihm doch nur um Matratzenakrobatik.

Ich möchte das Buch jetzt nicht komplett schlecht reden. Für Zwischendurch war es eine nette Unterhaltung mit einigen witzigen Passagen. Und auch Talias Schreibstil war sehr gut und flüssig zu lesen. Leider habe ich aber wie gesagt nicht das bekommen, was mir der Klappentext versprochen hat. Schade!

Fazit

Kissing Chloe Brown punktet vor allem durch Talia Hibberts humorvollen Schreibstil und witzige Dialoge. Die Thematik rund um Chloes Krankheit und ihren Weg in ein neues Leben fand ich jedoch zu flach umgesetzt. Und auch die Emotionen kamen bei mir nicht an.

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Veröffentlicht am 10.01.2021

Eine wunderbar süße Young Aduld Sports Romance über Selbstfindung, Freundschaft und die erste Liebe

Girl At Heart
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Kelly Oram ist mit Girl at Heart eine zuckersüße Young Adult Sports Romance gelungen. Wer eine tiefgründige Geschichte sucht, wird hier zwar nicht fündig, dennoch hatte ich erfrischend viel Spaß und einige ...

Kelly Oram ist mit Girl at Heart eine zuckersüße Young Adult Sports Romance gelungen. Wer eine tiefgründige Geschichte sucht, wird hier zwar nicht fündig, dennoch hatte ich erfrischend viel Spaß und einige schöne Lesestunden.

In dem Buch geht es um Charlie Hastings, die als einziges Mädchen im Baseball-Team ihrer Highschool spielt. Ihre besten Freunde sind allesamt Spielertypen und sehen in Charlie einen echten Kumpel. Als der Abschlussball naht und Charlie ihren besten Freund und heimliche Liebe Eric um ein Date bittet, bekommt sie jedoch eine bittere Pille zu schlucken. Ihre Freunde finden es nämlich absolut lächerlich, dass "Kumpel" Charlie in einem Kleid auf den Ball gehen will. Charlie ist zurecht tief gekränkt, will sie doch endlich als Frau wahrgenommen werden. In einer Kurzschlussreaktion beschließt sie das Team kurz vor dem Endspiel zu verlassen und ruft damit Teamkapitän Jace auf den Plan. Dieser verspricht Charlie, dass er ihr hilft mehr Mädchen zu sein, wenn Charlie im Gegenzug im Team bleibt.

Was sich aus der Geschichte entwickelt, ist ein wunderbarer, zugegeben leicht überzuckerter, Roman über Selbstfindung, Freundschaft und die erste große Liebe. Dank Kelly Orams unglaublich leichten und unkomplizierten Schreibstil fällt einem der Einstieg ins Buch wahnsinnig leicht und die Seiten fliegen auch nur so dahin. Das Buch hält zwar keine großen Überraschungen bereit und ist eigentlich ziemlich vorhersehbar, trotzdem oder vielleicht gerade deshalb war es ein Genuss. Kelly Oram zeigt, dass es nicht immer ein großes Drama und viel Tiefgang braucht, um eine Geschichte glaubhaft darzustellen.

Charlie, die eigentlich Charlotte heißt, ist eine reizende Protagonistin, die kurz vor dem Highschool-Abschluss steht und über ihre Zukunft nachdenkt. Sie liebt zwar den Sport, der ihr bereits in die Wiege gelegt wurde, will aber auch endlich als Frau mit Gefühlen und Träumen wahrgenommen werden. Vorallem, da Charlie schmerzlich bewusst ist, dass ihre Baseball-Karriere nach dem Endspiel vorbei ist. Charlies Vater kümmert sich zwar sehr liebe- und aufopferungsvoll um sein Mädchen, ersetzt aber doch nicht die Mutter. Charlie ist ein starker und mutiger Charakter. Sie hat Mut zur Veränderung und ich fand ihre Entwicklung einfach toll.

Aber auch der männliche Protagonist Jace ist mir schnell ans Herz gewachsen. Jace ist einfach nur herzensgut, ein toller Freund und Zuhörer. Er ist der perfekte Good Guy. Ich habe es herrlich erfrischend gefunden, dass das Buch ohne Bad Guy auskommt.

Charlie und Jace sind ein tolles Paar und es hat Spaß mit ihnen gemacht. Das Thema Sport ist präsent ohne aufdringlich zu wirken. Die Liebesgeschichte ist wunderschön und sehr unschuldig. Tja, und am Schluss bekommt jeder sein Happy End.

Wer eine leichte Lektüre zum Wohlfühlen sucht, die sich gut in einem Stück lesen lässt, dem sei Girl at Heart ans Herz gelegt. Von mir gibt's eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 21.12.2020

Zauberhafte Romantasy rund um eine alte Legende und einen tragischen Fluch

Unendlich funkenhell
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Unendlich funkenhell war mein erstes Buch der Autorin. Michelle Schrenk hat eine ganz zauberhafte, die Zeit überdauernde, Liebesgeschichte geschrieben, welche einer alten Legende nach von einem ...

Unendlich funkenhell war mein erstes Buch der Autorin. Michelle Schrenk hat eine ganz zauberhafte, die Zeit überdauernde, Liebesgeschichte geschrieben, welche einer alten Legende nach von einem tragischem Fluch überschattet wird. Ich fand Michelle's Schreibstil ganz wunderbar einnehmend und die Geschichte richtig süß. So ganz wollte der Funken dann aber doch nicht überspringen, um das Buch zu einem Highlight zu machen.

Für Zeitreisegeschichten bin ich ja immer zu haben und so musste ich auch unbedingt Unendlich funkenhell lesen. Ich habe dann relativ schnell festgestellt, dass das Buch keineswegs ein klassischer Zeitreiseroman ist, denn unsere Protagonisten Amy, Louis und Nathan verlassen das London der Gegenwart tatsächlich nie. Die 18-jährige Amy wird allerdings immer wieder von Visionen 'heimgesucht', die sie quasi durch die Zeit katapultieren. Genau das passiert auch während eines Schulausfluges auf der Tower Bridge. Amy sieht ein Liebespaar, dass von der Brücke in die Themse und damit in den Tod springt. Und dann ist da auch noch der geheimsvolle Mitschüler Louis, der auch etwas gesehen zu haben scheint. Außerdem fühlt sich Amy auf unerklärliche Weise hingezogen zu dem Jungen mit den strahlend blauen Augen. Aber auch Mitschüler Nathan macht Amy Avancen und verdreht ihr ganz schön den Kopf.

Man könnte jetzt meinen, dass sich eine fiese Dreiecksbeziehung entwickelt. Das ist hier aber zum Glück nicht der Fall. Es sei nur soviel gesagt, dass das Schicksal der drei eng miteinander verbunden ist.

Amy ist eine wirklich süße Protagonistin, manchmal aber etwas naiv und auch stur. Es gab ein paar Szenen im Buch, bei denen ich wirklich nur genervt den Kopf schütteln konnte. So gingen mir zum Beispiel die ewigen Streitereien mit Louis, die sich im Übrigen immer um Nathan drehen, am Nerv. Es war ein bisschen so wie in 'Und täglich grüßt das Murmeltier'. Amy datet Nathan, Louis taucht auf und es kommt zum Streit. Jedes Mal und immer wieder aufs Neue. Vorallem die erste Hälfte des Buches hatte dadurch ihre Längen. So richtig entwickelt hat sich das Ganze dann ab der zweiten Hälfte, in der Amy und Louis dem Geheimnis der Legende und des alten Fluches gefährlich nahe kommen. Ab dem Zeitpunkt konnte ich das Buch dann auch nur mehr schwer aus der Hand legen und war wie in einem Sog gefangen. Einige Dinge habe ich zwar kommen sehen und an manchen Stellen hätte ich die Protas gerne in die richtige Richtung geschupst. Dennoch war es super spannend das Rätsel rund um Amys Visionen zu lüften.

Michelle Schrenk ist es ganz wunderbar geglückt einen Mythos zu erschaffen und die gegenwärtigen Ereignisse, sowie ihre Protagonisten Amy, Louis und Nathan darin zu verknüpfen. Dazu kommen stimmungsvolle London Vibes und eine süße, zugegebermaßen manchmal etwas anstrengende, Liebesgeschichte.

Auch wenn der Funke nicht zu 100 % übergespringen wollte, haben mir das Buch und die Idee dahinter unglaublich gut gefallen.

Fazit

Unglaublich funkenhell aus der Feder von Michelle Schrenk ist eine zauberhafte, magische Romantasy rund um eine alte Legende, die von einem Fluch überschattet wird. Die Autorin schreibt sehr einnehmend und atmosphärisch und schickt ihre Protagonisten Amy und Louis aus, das Rätsel um die Legende der Liebenden zu lösen. Mit hat das Buch trotz einiger Längen in der ersten Hälfte sehr gut gefallen. Wenn ihr Zeitreisen, Mythen und Legenden und London Vibes haben wollt, solltet ihr euch Unendlich funkenhell nicht entgehen lassen.






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