Hybrid
Mate – Die unzumutbare Unmöglichkeit von LiebeSerena Paris ist erst fünfundzwanzig, hat aber schon jede Menge durchgemacht. Nicht nur, dass sie als kleines Kind ihre Eltern verloren hat und dann als Waisenkind aufwuchs, bis sie dann als Spielgefährtin ...
Serena Paris ist erst fünfundzwanzig, hat aber schon jede Menge durchgemacht. Nicht nur, dass sie als kleines Kind ihre Eltern verloren hat und dann als Waisenkind aufwuchs, bis sie dann als Spielgefährtin für Misery, die Vampirprinzessin, ausgewählt wurde. Es stellte sich auch heraus, dass sie ein Hybrid ist - halb Mensch, halb Werwolf. Und Überraschung: die Gefährtin von Alpha Koen ist sie auch noch. Dazu spielt ihr Körper verrückt, der die unterschiedlichen Gene scheinbar nicht vereinbaren kann und das bedeutet wohl, dass sie nicht mehr lange leben wird. Dass jetzt auch noch von allen Seiten Jagd auf sie gemacht wird, gerät dabei beinahe zur Nebensache. Und wie zum Teufel soll sie mit ihrem Gefährten umgehen, der als Alpha des Nordwestrudels dem Zölibat unterliegt?
Ich mochte Bride, den Vorgänger, schon sehr gern, deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Und wie üblich enttäuscht Ali Hazelwood auch nicht, was Schreibstil, Charakterisierung und Ideen angeht. Für Dialoge und Sarkasmus hat die Frau einfach ein absolutes Händchen. Wovon ich halt nicht so der Fan von übermäßig viel bin, ist Spice. Ich mag das so sehr wie andere Leute auch, aber ich brauche davon keine gefühlten hundert Seiten und wenn ich deshalb anfange, Seiten über Seiten zu überblättern, um mich nicht zu langweilen, ist das Buch kein absolutes Highlight mehr. Wen das nicht stört, bekommt ganz, ganz großes Kino. Wer wie ich überblättert, bekommt immerhin noch wirklich amüsante Unterhaltung.