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Veröffentlicht am 12.02.2024

Ein guter und spannender Auftakt der Trilogie

Hadassa - Im Schatten Roms
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Inhalt:
Römische Legionäre zerstören 70 n. Chr. Jerusalem. Die junge Judenchristin Hadassa überlebt als einzige und wird als Sklavin nach Rom verschleppt. Sie landet in der reichen Familie der Valerianer. ...

Inhalt:
Römische Legionäre zerstören 70 n. Chr. Jerusalem. Die junge Judenchristin Hadassa überlebt als einzige und wird als Sklavin nach Rom verschleppt. Sie landet in der reichen Familie der Valerianer. Als Dienerin der verwöhnten Julia lernt sie die römische Gesellschaft mit ihrem Luxus, ihren Intrigen und ihrer Hoffnungslosigkeit kennen.

Doch sie findet auch Liebe und Anerkennung bei ihren neuen Herren - besonders bei Marcus, dem Sohn des Hauses. Und sie stößt auf andere Christen, die sich heimlich im Untergrund treffen. Hadassa schließt sich ihnen an - und bringt sich damit in höchste Gefahr ...

Meine Meinung:
"Hadassa - Im Schatten Roms" ist ein guter und spannender Auftakt der Trilogie von Francine Rivers, der sehr neugierig auf mehr macht.

Die Geschichte spielt an vier verschiedenen Schauplätzen. Nach einem Start in Jerusalem, geht es kurz nach Germanien. Der größte Teil spielt dann in Rom und am Ende ist Ephesus der Ort, an dem sich das Geschehen abspielt.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Es ist auch sehr spannend, sodass die Seiten nur so dahin fliegen.

Man erlebt die Geschehnisse aus der Sicht von verschiedenen Personen. Mal wird das Augenmerk auf Hadassas Sicht gelegt, mal auf die von Marcus, dem Sohn ihres neuen Herrn. Aber man lernt auch Julias Sicht der Dinge, ihre Geschichte und ihr Leid kennen sowie auch alles, was der Germane Artretes erleben muss.
Man hat also ein großes Wissen und kann sich in sehr viele Personen, die sich immer wieder mal begegnen, hineinfühlen. Das macht das ganze sehr abwechslungsreich und es findet sich sicherlich für jeden Leser ein Charakter, mit dem er ganz besonders mitfiebert.

Besonders spannend fand ich die Zeit, in der das Buch spielt, und somit die Ereignisse, die dort stattfanden, sowie die Umstände, unter denen die Judenchristen damals leben mussten. Man erhält dadurch einen guten Einblick in das Thema.
Auch ein paar biblische Geschichten werden aufgegriffen und durch Erzählungen von Hadassa in das Geschehen mit eingebunden.
Zudem lernt man auch die Umstände kennen, in denen sich die Gladiatoren damals befunden haben.

Neben der spannenden Haupthandlung hat das Buch also einiges zu bieten, das man aus der damaligen Zeit kennenlernen kann.

Fazit:
"Hadassa - Im Schatten Roms" von Francine Rivers konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite mit seiner spannenden Geschichte und dem angenehmen Schreibstil fesseln.
Ich bin sehr gespannt auf die beiden Folgebände der Trilogie, die ich sicherlich auch bald lesen werde.

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Veröffentlicht am 12.02.2024

Ein unfassbar spannende und gelungene Fortsetzung der Trilogie

Rapha - Die Tore von Ephesus
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Inhalt:
Ephesus im ersten Jahrhundert n. Chr.: Ihr Leben schien vorbei zu sein, als die Judenchristin Hadassa in der Arena den Löwen vorgeworfen wurde. Doch wie durch ein Wunder überlebte sie ihre schrecklichen ...

Inhalt:
Ephesus im ersten Jahrhundert n. Chr.: Ihr Leben schien vorbei zu sein, als die Judenchristin Hadassa in der Arena den Löwen vorgeworfen wurde. Doch wie durch ein Wunder überlebte sie ihre schrecklichen Verletzungen. Als Helferin des jungen Arztes Alexander setzt sie sich mit großem Einsatz für die Kranken und Verzweifelten von Ephesus ein. Rapha nennen sie sie – die Heilerin.

Heilung und Hilfe braucht auch Julia, Hadassas ehemalige Herrin, deren Weg immer steiler in den Abgrund führt. Und Marcus, der seine geliebte Hadassa tot glaubt und sich auf eine Pilgerreise in ihre Heimat Jerusalem begibt, um den Gott zu suchen, für den Hadassa zu sterben bereit war. Kann aus den Trümmern ihrer Träume neues Leben wachsen?

Meine Meinung:
"Rapha - Die Tore von Ephesus" ist ein spannende und gelungene Fortsetzung der Trilogie von Francine Rivers, die sehr neugierig auf den letzten Band macht.

Die Geschichte spielt vor allem an zwei verschiedenen Schauplätzen. Zum einen erfährt man, was in Ephesus bei Hadassa geschieht, zum anderen macht man sich mit Marcus auf die Reise nach Jerusalem.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Es ist auch sehr spannend, sodass die Seiten nur so dahin fliegen.

Man erlebt die Geschehnisse aus der Sicht von verschiedenen Personen. Mal wird das Augenmerk auf Hadassas Sicht gelegt, mal auf die von Marcus. Aber man lernt auch Julias Sicht der Dinge, ihre Geschichte und ihr Leid kennen.
Man hat also ein großes Wissen und kann sich in sehr viele Personen hineinfühlen. Das macht das Ganze sehr abwechslungsreich und es findet sich sicherlich für jeden Leser ein Charakter, mit dem er ganz besonders mitfiebert.

Besonders spannend fand ich die Zeit, in der das Buch spielt, und somit die Ereignisse, die dort stattfanden, sowie die Umstände, unter denen die Judenchristen damals leben mussten. Man erhält dadurch einen guten Einblick in das Thema.
Auch ein paar biblische Geschichten werden aufgegriffen und durch Erzählungen von Hadassa in das Geschehen mit eingebunden.
Zudem erfährt man, wie damals die Ärzte gearbeitet haben und welchen Herausforderungen sie sich stellen mussten.

Neben der spannenden Haupthandlung hat das Buch also einiges zu bieten, das man aus der damaligen Zeit kennenlernen kann.

Die Entwicklung der Figuren sowie der enorme Spannungsaufbau gepaart mit den zahlreichen historischen Informationen machen das Buch zu einem ganz besonderen Lesegenuss.

Fazit:
"Rapha - Die Tore von Ephesus" von Francine Rivers konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite mit seiner spannenden Geschichte und dem angenehmen Schreibstil fesseln.
Ich bin sehr gespannt auf den letzten Band der Trilogie, den ich sicherlich auch bald lesen werde.

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Veröffentlicht am 11.02.2024

Konnte mich leider nicht überzeugen

Dunkeltot, wie deine Seele
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Inhalt:
Eigenwillig und furchtlos dringt Targa Hendricks in die dunklen Seelen eines Serienkiller-Paars vor. Ein neuer Thriller der Bestsellerautoren B.C. Schiller.

»Dunkeltot, wie deine Seele ist mein ...

Inhalt:
Eigenwillig und furchtlos dringt Targa Hendricks in die dunklen Seelen eines Serienkiller-Paars vor. Ein neuer Thriller der Bestsellerautoren B.C. Schiller.

»Dunkeltot, wie deine Seele ist mein Herz«

In einem düsteren Waldgebiet taucht eine halb verhungerte junge Frau am Straßenrand auf und stirbt. Bereits ein Jahr früher fand die Polizei in einem alten DDR-Bunker am Rande von Berlin ein Mädchen, das angekettet war und verhungert ist. Der Verdacht fällt auf das Geschwisterpaar Zoey und Adam Yankowski, das an einem Elite-College in dem mysteriösen Ort Blumenthal studiert.

Um sie zu überführen, setzt das BKA seine beste Undercover-Ermittlerin Targa Hendricks ein. Targa spürt, dass etwas Schreckliches in der Vergangenheit von Zoey und Adam passiert ist. Doch als sie hinter das Geheimnis kommt, ist es bereits zu spät …

Meine Meinung:
"Dunkeltot, wie deine Seele" von B.C. Schiller ist der dritte Band der Thriller-Reihe "Ein Fall für Targa Hendricks". Für mich war dieses Buch das erste dieser Reihe. Leider konnte es mich so gar nicht überzeugen.

Es ist schon schnell klar, wer hinter den Serienmorden steckt. Dass ein Fall schnell klar ist, kenne ich auch aus anderen Büchern. Es kann auch dann noch spannend sein, wenn man beide Seiten miterlebt: Täter und Ermittler. Hier ist es jedoch nicht der Fall.

Das liegt zum einen an dem Schreibstil. Dieser ist sehr hölzern, kurz und abgehackt. Was in besonders rasanten Szenen das Erzähltempo voranbringen kann und für atemlosen Lesegenuss sorgen kann, sorgt hier allerdings eher dafür, dass man gar nicht erst in den Lesefluss kommt. Dieses Abgehackte hat mich leider sehr gestört und mich am Lesen gehindert.

Des Weiteren konnte mich auch die Ermittlerin Targa Hendricks nicht überzeugen. Sie blieb für mich von der ersten bis zur letzten Seite schwammig und unverständlich. Ich konnte ihr keine Sympathie entgegenbringen und nicht mit ihr mifiebern.

Auch das Geschwisterpaar Zoey und Adam blieb mir fern. Ich konnte keinen richtigen Zugang finden.
Was mich hierbei vor allem auch beim Lesen regelrecht genervt hat, war, dass übertrieben oft von Zoeys silberfarbenem Haar gesprochen wurde. Gefühlt ging es mehr um ihre Haarfarbe als um sonst etwas. Das war leider sehr störend. Nach dem zehnten Mal Lesen, ist einem schon bewusst, wie sie aussieht.

Die Grundidee des Buches war an sich noch einigermaßen interessant, die Umsetzung hat in meinen Augen leider nicht geklappt, sodass es für mich das erste und auch das letzte Buch der Reihe bleiben wird.

Für mich ist das Cover noch das Beste am ganzen Buch.

Fazit:
Ich kann diesen Thriller von B.C. Schiller leider nicht weiterempfehlen, da ich zu der Ermittlerin keinen Zugang finden konnte und die Umsetzung sowie der abgehackte Schreibstil mich leider nicht überzeugen konnten. Wer kein Problem mit abgehackten, kurzen Sätzen hat, der könnte eventuell Gefallen an dieser Geschichte haben.

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Veröffentlicht am 06.02.2024

Ein grandioser Auftakt der Fantasy-Trilogie

Black Blade
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Inhalt:
Die 17-jährige Lila Merriweather verfügt über außergewöhnliche Talente. Sobald sie einem Menschen in die Augen blickt, kann sie in dessen Seele lesen. Zudem beherrscht sie die sogenannte Übertragungsmagie ...

Inhalt:
Die 17-jährige Lila Merriweather verfügt über außergewöhnliche Talente. Sobald sie einem Menschen in die Augen blickt, kann sie in dessen Seele lesen. Zudem beherrscht sie die sogenannte Übertragungsmagie – jede auf sie gerichtete Magie macht sie stärker. Doch Lila hält ihre magischen Fähigkeiten geheim, denn sie hat einen nicht ganz ungefährlichen Nebenjob: Sie ist eine begnadete Auftragsdiebin. Als sie dem Sohn einer mächtigen magischen Familie das Leben rettet, gerät ihr Leben völlig aus den Fugen, denn sie wird prompt als dessen neue Leibwächterin engagiert. Plötzlich muss sich Lila zwischen den mächtigsten Familienclans der Stadt zurechtfinden, wo nicht nur Geheimnisse und Gefahren auf sie warten – sondern auch ihre große Liebe.

Meine Meinung:
"Black Blade. Das Eisige Feuer der Magie" von Jennifer Estep ist ein grandioser und fesselnder Auftakt einer Fantasy-Trilogie.

Die Geschichte wird in Ich-Erzählung aus der Sicht von Lila erzählt. Das macht es besonders spannend, weil man alles ganz genau mit ihr miterlebt sowie ihre innersten Gedanken und Gefühle kennt. Sie ist eine absolut Sympathieträgerin und man kann sich gut in sie hineinversetzen, fiebert mit ihr mit und fühlt sich komplett mit ihr verbunden.

Man wird direkt mitten ins Geschehen geworfen und es beginnt ohne großes Vorgeplänkel. Nach und nach erfährt man immer mehr über den magischen Ort Cloudburst Falls und die Magie, sodass sich alles aneinander fügt und immer verständlicher wird.

Auch die vielen Figuren werden nach und nach so gut eingeführt, dass es nie zu viele auf einmal sind und man sich zu allen ein gutes Bild und seine Gedanken machen kann. Man rätselt dabei die ganze Zeit mit, wie es für die einzelnen wohl weitergeht und wer wirklich gut oder böse ist. Kann Lila allen trauen oder spielt jemand ein falsches Spiel?

Der Schreibstil von Jennifer Estep ist locker-leicht und sehr flüssig zu lesen. Das Erzähltempo ist rasant. So kommt nie Langeweile auf und man erfährt immer mehr. Die Seiten fliegen nur so dahin und man möchte das Buch am liebsten in einem Rutsch durchlesen.

Es gibt eine Fülle an verschiedenen Schauplätzen in der Geschichte, die alle so gut beschrieben werden, dass man sie bildlich vor Augen hat und sich fühlt, als wäre man mitten im Geschehen.

Am allerbesten gefällt mir jedoch der Spannungsaufbau mit gelegentlichen Rückblicken in Lilas Vergangenheit. Es spitzt sich immer mehr zu, bis es am Ende zu einer großen dramatischen Szene kommt und man kurz vorm Platzen ist, weil man die Spannung kaum noch aushält.

Das Ende gefällt mir sehr gut und macht sehr neugierig auf die nächsten Bände der Reihe.

Fazit:
Für mich war "Black Blade. Das eisige Feuer der Magie" ein absolutes Lese-Highlight, das mit tollen Figuren, bildlichen Beschreibungen und enorm viel Spannung für grandiose Lesemomente sorgt und neugierig auf Band 2 und 3 macht. Ich kann es definitiv weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 05.02.2024

Spannende und abwechslungsreiche Kurzgeschichten

Sunset
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Inhalt:
Wenn die Sonne untergeht, erwacht das Grauen ...

Was, wenn tödlicher Horror über einen hereinbricht oder Besessenheit und Gelüste alle Vernunft besiegen? Wozu der vermeintlich normale Mensch ...

Inhalt:
Wenn die Sonne untergeht, erwacht das Grauen ...

Was, wenn tödlicher Horror über einen hereinbricht oder Besessenheit und Gelüste alle Vernunft besiegen? Wozu der vermeintlich normale Mensch fähig ist, wenn sein Leben plötzlich eine unerwartete Wendung nimmt: Stephen King zeigt uns das, wie nur er es kann – in dreizehn neuen unheimlichen Geschichten, erstmals in einem Band gesammelt.

Meine Meinung:
"Sunset" von Stephen King ist ein Sammelband mit 13 Kurzgeschichten.
Für mich war es das erste Mal, dass ich Kurzgeschichten gelesen habe, sonst lese ich immer die Romane und Thriller von Stephen King.
Es war also etwas völlig Neues für mich, auf das ich mich erst einmal einlassen musste.

Insgesamt kann ich sagen, dass die Geschichten spannend und abwechslungsreich sind.
Es handelt sich nicht bei allen um Horrorgeschichten, aber das war für mich nicht problematisch, da ich so gut wie alle Genres gerne lese.

Kings Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig und angenehm zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin und man hat schnell eine Geschichte durch.

Am besten haben mir allerdings die etwas längeren Geschichten wie "Das Pfefferkuchen-Mädchen", "Der Hometrainer", "N." und "In der Klemme" gefallen. Da habe ich teilweise richtig mitgefiebert. Auch "Die Höllenkatze" und "Ayana" fand ich überzeugend.

Ich habe während des Lesens Mutmaßungen darüber angestellt, was Stephen King dazu veranlasst hat diese oder jene Geschichte zu schreiben, und dann im Anschluss seine Anmerkungen gelesen. Manchmal lag ich richtig, manchmal hat es mich völlig überrascht, was dort stand.

Es gab auch Geschichten, die ich zwar interessant fand, die mich aber nicht völlig mitgerissen haben oder bei denen ich mir nicht vorstellen konnte, was King damit erreichen wollte. Dort haben seine Anmerkungen dann auch nicht wirklich weiter geholfen. Es waren witzige Anekdoten, aber es hat mich nicht gepackt.

Insgesamt hat mir das Buch aber vor allem wegen der längeren Geschichten gut gefallen.

Fazit:
Ich kann diese Kurzgeschichtensammlung von Stephen King vor allem denjenigen Lesern empfehlen, die nicht nur Horrorgeschichten mögen, sondern offen für eine breite Vielfalt sind. Von der Länge her ist auf jeden Fall für jeden Geschmack etwas dabei und es ist abwechslungsreich. Dennoch bleiben meine Lieblingsbücher eher die Romane und Thriller von King.

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