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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.08.2019

Süchtigmachend

Phoenix
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Die Bücher dieser Autorin lese ich richtig, richtig gerne. Nachdem ich also schon ein paar von ihr gelesen habe, greife ich ungesehen auch zu ihren anderen.
Hier hat mich zudem der Klappentext auch sehr ...

Die Bücher dieser Autorin lese ich richtig, richtig gerne. Nachdem ich also schon ein paar von ihr gelesen habe, greife ich ungesehen auch zu ihren anderen.
Hier hat mich zudem der Klappentext auch sehr angesprochen.

Rückblickend bleibt zu sagen, das ich das Buch innerhalb von nur 2 Tagen durch gelesen habe, weil ich die Geschichte dahinter wirklich süchtig machend fand. Das Buch wird erzählt aus den zwei Sichten von Phönix und Amber.

Amber reißt von zu Hause aus und wird von einem Fremden gefunden, der sie mit zu sich nimmt. Dort trifft sie auf dessen Familie und eben Phönix. Dieser will sie nicht haben und es sprühen von Anfang an Funken.

Dem Leser wird schnell die Spannung zwischen Phönix und Amber klar und ich liebe solche Geschichten wenn aus Hass Liebe wird. Da macht das ganze "Davor Geplänkel" noch mehr Spaß zu lesen. Dadurch kommt es auch recht spät zu delikateren Szenen, weshalb man aber dabei bleibt.

Amber mochte ich vom Charakter sehr. Sie ist tough und lässt sich nicht den Mund verbieten. Auch sie hat scheinbar schlimmes erlebt. Phönix jedoch ertrinkt in Selbstzweifeln und Schuld. Man erfährt schnell das hinter der Harte ein weicher Kern ist, aber das Phönix wirklich Hilfe braucht um da raus zu kommen.

Einiges im Geschehen wurde mir zu schnell abgehandelt. Anderes hätte mehr ausgebaut werden können. Den Knackpunkt der Story empfand ich sehr unrealistisch, dennoch habe ich das Buch gern gelesen und werde definitiv auch Raven- den zweiten Band lesen. Dieser handelt dann vom großen Bruder von Phönix.

Von daher: ein kurzweiliges, nettes Buch mit einigen Abstrichen. Dennoch vertreibt es die Langeweile und macht süchtig.

Veröffentlicht am 19.08.2019

*Ein Wohlführoman*

The Ivy Years - Wenn wir vertrauen
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Die Ivy Reihe von Sarina Bowen mag ich sehr- da macht nun der vierte Band rund um Rafe und Bella (Wenn wir vertrauen) keine Ausnahme. Ach war das schön zurück am College zu sein und deren Liebesgeschichte ...

Die Ivy Reihe von Sarina Bowen mag ich sehr- da macht nun der vierte Band rund um Rafe und Bella (Wenn wir vertrauen) keine Ausnahme. Ach war das schön zurück am College zu sein und deren Liebesgeschichte zu lesen.

Dabei fand ich Rafe gar nicht so typisch für den männlichen Part in einem solchen Collegeroman. Rafe ist vergeben und noch Jungfrau. Aber nun soll es passieren, er möchte mit seiner Freundin sein erstes Mal erleben. Dumm nur das er besagte Freundin dann irgendwie beim fremdgehen erwischt. Rafe ist am Boden zerstört und trifft zufällig auf Bella. Bella ist kein Kind von Traurigkeit und weiß was sie will. Kurzerhand landen also Bella und Rafe im Bett. Doch ist da mehr als nur eine heiße Nacht?

Ich fand die Story wie die beiden sich kennen lernen einfach nur goldig und ich war regelrecht gepackt vom Fortgang der Geschichte. Beide mochte ich wirklich sehr gern. Rafe ist eigentlich evereybodys Darling und so einen Freund will eigentlich jedes Mädel haben. Aber auch Bella mochte ich als femme fatal die nimmt was sie will und braucht. Als Bella dann jedoch Opfer eines ganz fiesen Mobbing-streiches wird, hilft ihr Rafe da raus und die Anziehung der beiden ist intensiv. Generell braucht es ewige Zeiten bis aus der ersten heißen Nacht mehr wird. Da wird der Leser schon stark auf die Folter gespannt. Aber dennoch empfand ich das Buch nicht als zäh oder dergleichen. Es war ein regelrechter Wohlfühlroman für Zwischendurch den ich sehr gern gelesen habe. Es ist zwar nicht das beste der Reihe, aber gehört definitiv mit zu den besten. Auch wieder schön ist, das altbekannte aus dem 3.Teil mit auftauchen.
Und man ahnt schon wir sich im 5.Band die Ehre geben wird. Diese Person fand ich auch schon sehr interessant und werde im Oktober, wenn der 5te Band veröffentlicht wird weiter lesen.

Veröffentlicht am 07.08.2019

Hat mich schwer enttäuscht.

Vicious Love
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Ich verstehe es einfach nicht- so viele positive Rezensionen. Sind denn alle von ihren guten Geistern verlassen? Ich hatte mich gefreut, als ich dieses Buch ergattern und dann endlich lesen konnte. Leider ...

Ich verstehe es einfach nicht- so viele positive Rezensionen. Sind denn alle von ihren guten Geistern verlassen? Ich hatte mich gefreut, als ich dieses Buch ergattern und dann endlich lesen konnte. Leider war ich nach der anfänglichen Freude ziemlich schnell verwirrt und dann einfach nur enttäuscht und begann zu zweifeln.

Die Autorin hat mit Vicious einen dermaßen abstoßenden Charakter gezeichnet, das ich es schwer hatte die aufkommende Erotik und Liebelei zwischen den zwei Protagonisten nachzuvollziehen.
Das lag wahrscheinlich an der Konstellation an sich: sie ist duckmäuserisch und himmelt Vicious an. Letzterer tritt sie verbal und tut ihr seelisch weh wo er nur kann. Das er sie angeblich lieben soll, glaube ich in keiner Sekunde. Sicherlich gibt es hier und da auch Einblicke in die Gefühlswelt von Vicious und ja, er hatte eine schlimmer Kindheit, dennoch muss er nicht so ein A. sein. Oder ja, er kann so ein Ar*** sein, aber warum sollte sich dann eine so halbwegs intelligente Frau wie Emilia in ihn verlieben? Das ist und bleibt mir unverständlich. Das reißt dann der flüssige Schreibstil der Autorin auch nicht mehr heraus.

Schade. Ich weiß noch nicht, ob ich den zweiten Band lesen werde. Wenn das wieder das gleiche Schema ist dann nein danke...

Veröffentlicht am 07.08.2019

Eine grausame Liebesgeschichte, die auf Irrtümern basiert

Paper Swan - Ich will dich nicht lieben
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Dieses Buch macht süchtig. Zumindest erging es mir so, als ich die ersten Seiten gelesen habe. Wir steigen gleich ein mit der Entführung von Skye. Sie wird überwältigt und auf ein Bot gebracht. Warum, ...

Dieses Buch macht süchtig. Zumindest erging es mir so, als ich die ersten Seiten gelesen habe. Wir steigen gleich ein mit der Entführung von Skye. Sie wird überwältigt und auf ein Bot gebracht. Warum, weshalb und welcher Sinn dahinter steckt, wird ihr nicht erklärt. Auch redet der Entführer zunächst eher nicht.
Gerade die ersten Seiten fand ich sehr spannend und an die Nieren gehend.

Irgendwann erkennt Skye jedoch Parallelen und dem Leser sowie Skye wird schnell klar wer sich hinter dem Entführer verbirgt und was hinter der Entführung steckt.

Und auch das wie der Klappentext vermuten lässt, sich auch eine Liebesgeschichte dahinter verbirgt, die nicht unter einem ungünstigeren Stern hätte stehen können. Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von Skye und aus der des Entführers geschrieben. Seitenweise wird in kursiv Rückblenden eingebaut. Diese Rückblenden waren zum Teil sehr ausufernd und lang und lenkten mitunter vom Geschehen doch etwas ab. Zumahl hasse ich das: man ist bei einer interessanten Stelle, wird unterbrochen und muss sich durch 30 Seiten Erinnerungen lesen. Nervig.

Das Ende wurde dann doch etwas Hollywoodmäßig hanebüchen und dennoch fand ich das Buch absolut süchtig machend. Klar kann man sich hier nun fragen: warum sollte Skye Liebe entwickeln unter diesen Bedingungen? Die Autorin hat es aber dennoch gut umgestetzt und ich fühlte mich gut unterhalten, obgleich ich mit Skye nicht hätte tauschen wollen. Ich kann aber auch absolut die negativen Meinungen zu diesem Buch verstehen.

Da ich aber das Buch schnell gelesen hatte und ich mich gut unterhalten fühlte, vergebe ich dennoch noch 4 Sterne. Ein sehr interessantes Buch mit einer etwas anderen Liebesgeschichte.

Veröffentlicht am 10.07.2019

*Das war fast wie nach Hause kommen*

Hope Again
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Die Autorin hat es selbst in der Danksagung schon geschrieben: die Again Reihe fortzusetzen, hat in ihr das Gefühl der Heimkehr vermittelt. Genauso ging es mir nun nach der Lektüre vom 4. Band der Again ...

Die Autorin hat es selbst in der Danksagung schon geschrieben: die Again Reihe fortzusetzen, hat in ihr das Gefühl der Heimkehr vermittelt. Genauso ging es mir nun nach der Lektüre vom 4. Band der Again Reihe. Eigentlich hätte ja nach dem dritten Schluss sein sollen, ich war aber wie so viele andere froh, das sich die Autorin eines besseren besonnen hat und die Reihe weiter geführt hat.

So können wir nun in Hope Again die Geschichte rund um Nolan- dem zerstreuten Dozenten und Everly mit verfolgen. Um es kurz vorweg zu nehmen: ich liebe Stories die eigentlich verboten sind, da es auf ein Lehrer-Schüler Verhältnis hinaus läuft. Ganz so war es dann hier dann doch nicht, aber fast ;) Die Geschichte der zwei fand ich etwas ruhig und besonnen. Es hat wirklich ewig gebraucht, das auch hier die Hüllen gefallen sind. Das kenne ich von den andere Again Reihen nicht so, so fand die Anziehung zwischen Eve und Nolan eher zwischen den Zeilen und in deren Nachrichten statt. Sie schreiben sich viel und diskutieren auch. Wirklich nah aneinander lassen sie sich nicht. Das dauert etwas und die Dramaturgie zum Ende hin ist etwas lasch für meinen Geschmack.
Dennoch habe ich das Buch sehr, sehr genossen und hatte es in nur 2 Tagen ausgelesen. Das lag sicherlich am leichten Schreibstil einerseits, aber auch an den Charakteren sonst und auch den Fakt das wir lieb gewonnene Figuren wieder treffen. Es gibt sogar richtige Überschneidungen in gewissen Szenen mit den dritten Band. Denn dieser Roman hier ist quasi zeitgleich mit der Storyline von Band 3 (den ich nach wie vor immer noch am meisten liebe!).

Auch war ich dann traurig, als das Buch zu Ende ging, freue mich aber schon jetzt wieder auf den 5 Band (der jedoch leider erst 2020 erscheint). Na ja, ich werde gewiss weiter lesen, denn ich liebe die Again Reihe abgöttisch. Auch wenn ich diesen Band hier zwar gut, aber nicht überragend fand.