Profilbild von BeaSwissgirl

BeaSwissgirl

Lesejury Profi
offline

BeaSwissgirl ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit BeaSwissgirl über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.02.2026

Netter Spannungsroman für zwischendurch

Love, Mom
0

Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)



Ich bin durch verschiedene Werbungen auf dieses Buch aufmerksam geworden und da ich es billig ergattern konnte, durfte es bei mir einziehen.

Der Schreibstil ...

Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)



Ich bin durch verschiedene Werbungen auf dieses Buch aufmerksam geworden und da ich es billig ergattern konnte, durfte es bei mir einziehen.

Der Schreibstil ist total simpel, eher oberflächlich und lässt sich sehr schnell weglesen. Der Einstieg mit dem Prolog macht definitiv neugierig und auch die eingeflochtenen Briefauszüge sorgen für Abwechslung. Die Geschichte ist insgesamt in drei Teile gegliedert, wobei im ersten Abschnitt hauptsächlich aus der Perspektive von Mackenzie erzählt wird, später folgen weitere Personen, die ich aber aus Spoilergründen nicht nennen möchte.

Obwohl wir also mehrere Sichtweisen haben, bleibt für mich Mackenzie die eigentliche Protagonistin, da alle losen Fäden schlussendlich immer wieder zu ihr führen. Die Ausarbeitung der Charaktere fand ich eher lasch und unausgereift. Mit keiner der Personen konnte ich irgendeine Bindung aufbauen, sie wirkten auf mich eher leblos und blieben bis zum Schluss einfach nur Figuren. Ehrlich gesagt war dies für mich jedoch auch nicht unbedingt schlimm, denn bei einem Thriller muss mich vor allem die Handlung fesseln können.

Die ganze Idee und wie die Geschichte aufgebaut ist hat mir echt gut gefallen. Ich mochte, wie die Autorin uns als Leser immer wieder kleine Häppchen präsentierte, die für Spannung sorgten und zum miträtseln einluden. Von daher verspürte ich schon so gewisse Pageturner Vibes. Jedoch wirkten einige Ereignisse, Abläufe, Erklärungen oder Handlungen doch auch sehr konstruiert, schablonenhaft und irgendwie erzwungen/ gewollt. Für mich persönlich gehört der Titel eher in die Ecke Spannungsroman und oder Domestic Suspense, nett für zwischendurch mehr aber auch nicht.

3 Sterne

​​​

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.12.2025

Zauberhafte Lesestunden garantiert

Was von ihrer Geschichte blieb
0

Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei ;)

Meine Schwester hat so von diesem Buch geschwärmt, dass ich es mir einfach ausleihen musste. Noch vor Beendigung war klar, es wird definitiv bei mir auch ...

Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei ;)

Meine Schwester hat so von diesem Buch geschwärmt, dass ich es mir einfach ausleihen musste. Noch vor Beendigung war klar, es wird definitiv bei mir auch noch einziehen ;) ich denke dies sagt schon alles....

Der Schreibstil ist verspielt, blumig, teilweise schon fast poetisch, bildhaft, atmosphärisch und sehr wortgewaltig. Immer wieder habe ich mir wunderschöne Formulierungen markiert. Erzählt wird grösstenteils aus zwei Perspektiven in der ICH- Form, nämlich der von Clara und Charlie. Ganz zu Beginn und auch am Ende kommen noch kurz zwei weitere Sichtweisen hinzu. Ebenfalls befinden wir uns am Anfang kurz im Jahr 1927 in South Carolina, danach gibt es einen Zeitsprung in die Epoche von 1952, wo sich der Grossteil der Geschichte in England abspielt um ganz zum Schluss Epilog mässig im 1962 zu landen. Klingt kompliziert? Ist es aber gar nicht, da immer am Anfang eines jeden Kapitels der jeweilige Namen und die Jahreszahl notiert sind.

Clara, so wie auch Charlie sind beides liebenswerte Charaktere, die mir auf Anhieb sympathisch waren. Ihre Gefühls- und Gedankenwelt wurde sehr gut ausgearbeitet,( die von Clara noch etwas intensiver) so dass ich ihre Emotionen und oder Handlungen gut nachvollziehen konnte. Ebenfalls habe ich Willow, die kleine Tochter von Clara mit ihrem einzigartigen Wesen sofort in mein Herz geschlossen.

Das Buch verzaubert mit seiner dichten, magisch angehauchten und bildhaften Atmosphäre. Verknüpft gekonnt wahre historische Ereignisse mit literarischer Freiheit und fesselt fast ununterbrochen mit der Idee einer verschwundenen Autorin und deren geheimnisvollem Wörterbuch. Ebenfalls werden Themen wie Familie, Trauer, Vergebung und Liebe in ihren verschiedenen Facetten mit eingeflochten. Manchmal verliert sich Patti Callahan Henry zwar etwas in ihren poetischen Details, aber dies ist wirklich jammern auf hohem Niveau.

Ich hoffe sehr, dass noch weitere Werke dieser Schriftstellerin ins Deutsche übersetzt werden!

Ich vergebe gerne 4,5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.12.2025

Konnte mich leider nicht überzeugen.....

24 Dates before Christmas
0

Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei ;)

Zuerst ist mir dieses wunderschöne Cover ins Auge gestochen, einfach auch deshalb weil es für mich aus der Masse heraussticht, also alles richtig gemacht ...

Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei ;)

Zuerst ist mir dieses wunderschöne Cover ins Auge gestochen, einfach auch deshalb weil es für mich aus der Masse heraussticht, also alles richtig gemacht Sandra Cugier, meinen Geschmack hast du getroffen ;) auch der Buchrückentext verspricht alles was ich mir von einem Weihnachtsroman erhoffe ;)

Erzählt wird abwechslungsweise aus zwei Perspektiven in der ICH- Form, nämlich der von Annabelle und Chris, immer am Anfang des Kapitels mit dem jeweiligen Namen klar deklariert. Dazwischen gibt es Briefauszüge oder E- Mails in kursiver Schrift, was die ganze Geschichte abwechslungsreich macht.

Die Schrift ist gross, am Anfang und Ende des Kapitels gibt es immer eine kleine Zeichnung und zusätzlich sind die Seiten mit grossen Abständen gestaltet, so dass die Seitenanzahl sicher ohne diese Ausstattung viel geringer wäre. Geschrieben ist das Ganze im Präsens ( ausser natürlich die Briefe, welche in der Vergangenheit spielen) dies ist eine Erzählweise, die ich nicht so gerne mag und so hatte ich da schon meine Schwierigkeiten.

Darüber hätte ich ja noch hinwegsehen können, doch bedauerlicherweise bin ich einfach mit dem Schreibstil überhaupt nicht warm geworden. Ich empfand ihn irgendwie als hölzern, künstlich, unausgereift, total erzwungen und als würde ich einen Aufsatz lesen. Ich spürte zwar den Wunsch der Autorin Atmosphäre entstehen zu lassen und ihre Charaktere auszuarbeiten....Jedoch schaffte sie es, jedenfalls für mich nicht, diese Stimmung aufs Papier zu bringen und den Figuren Leben einzuhauchen.

Nach einer gewissen Seitenanzahl habe ich das Buch leider abgebrochen, da ich einfach beim Lesen überhaupt Nichts fühlte, die Protagonisten wirkten wie Statisten, ich verspürte null Ambiente, hatte keine Bilder vor Augen und es war mir eigentlich egal, wie der Roman enden würde....schade, aber das war nicht Meins!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.12.2025

Einzigartiger Genre- Mix

Das Buch der verlorenen Stunden
0

Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei ;)

Die wunderschöne Gestaltung haben mich neugierig gemacht, der Klappentext klang vielversprechend und nach der Leseprobe war klar, ich möchte dieses Buch ...

Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei ;)

Die wunderschöne Gestaltung haben mich neugierig gemacht, der Klappentext klang vielversprechend und nach der Leseprobe war klar, ich möchte dieses Buch lesen ;) Zwischendurch habe ich auch immer wieder zur Hörbuchversion gegriffen weshalb ich zuerst darauf eingehen werde.

Die Sprecherin Sandra Voss hat eine angenehme, eher tiefe, ruhige, jedoch nie langweilige, warme Stimme. Mit ihrer authentischen Umsetzung hauchte sie den Figuren Leben ein und es fühlte sich für mich an, als würde ich einem Film lauschen. Nun aber zur Printvariante....

Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, wortgewandt, flüssig, atmosphärisch, bildhaft und fesselnd, unglaublich, dass es sich hierbei um ein Debüt handelt! Erzählt wird im personalem Stil aus der Sicht von Lisavet, gleichzeitig gibt es einen zweiten Handlungsstrang/ Perspektive, der parallel dazu verläuft allerdings in einer anderen Epoche. Wir springen also immer wieder in der Zeit, am Anfang des Kapitels wird das jeweilige Jahr jedoch immer klar deklariert, so dass es zu keinen Verwechslungen kommt.

Durch die gewählte Erzählweise erfahren wir am meisten über Lisavet, die ich als die eigentliche " Hauptprotagonistin" bezeichnen würde. Ich mochte sie wirklich echt gerne, sie ist mutig, warmherzig und kämpft für ihre Ideale. Weitere Charaktere, die eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen möchte ich gar nicht benennen, da sie Spoiler enthalten würden. Ich kann nur sagen, dass ich zum Beispiel den Love Interest sehr gerne mochte, die Figuren ihre Ecken& Kanten haben, somit gut zu unterscheiden sind und alle irgendwie nicht das Schwarz/ Weiss Klischee bedienen.

Der Einstieg in die Geschichte hat für mich einen gewissen Märchen- Touch, vielleicht lag es auch an der Sprecherin im Hörbuch, jedenfalls mochte ich die Stimmung unglaublich gerne. Sehr faszinierend auch dieser magische Realismus, die Idee der Autorin eine Bibliothek zu erschaffen, in der menschliche Erinnerungen als Bücher aufbewahrt, von sogenannten "Zeithütern" verwaltet werden und gleichzeitig historische Ereignisse geschickt einzubinden. Der Roman behandelt also den Umgang mit wahren Ereignissen, die Macht der Erinnerung und wirft Fragen auf, wie wer über unsere Vergangenheit entscheidet und ob sie verändert werden darf?! Die fast schon philosophischen Ansätze regen zum nachdenken an und die Zeitreise- Thematik beansprucht die Gehirnwindungen ;) Teilweise liest sich das Ganze übrigens wie eine CIA, Agenten, Action Film, nicht gerade mein Ding, weshalb ich da etwas Mühe hatte und die anfängliche märchenähnliche Atmosphäre vermisste. Auch das Ende konnte mich irgendwie nicht vollends überzeugen. Es fühlt sich für mich persönlich nicht so richtig stimmig an, auf eine Art manipulierend/ unecht....

Trotz dem ein oder anderen Kritikpunkt hat mir das Buch aber insgesamt wahnsinnig gut gefallen, ich mochte den Schreibstil, den Vibe, das Setting, die Spannung, die Charaktere und war ununterbrochen gefesselt und konnte in der Geschichte versinken.

Ich vergebe damit gerne 4,5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.10.2025

Konnte mich leider nicht überzeugen

Das Lied der Tiefe
0

Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei ;)

Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, die Leseprobe überzeugte und natürlich gefiel mir auch die wunderschöne Gestaltung ;) Ich hatte das Glück ...

Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei ;)

Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, die Leseprobe überzeugte und natürlich gefiel mir auch die wunderschöne Gestaltung ;) Ich hatte das Glück bei einer Leserunde von L.B. dabei zu sein, dies hat meine Meinung jedoch in keiner Weise beeinflusst.

Die Autorin benutzt sehr viele Metaphern, etwas was ich eigentlich echt gerne lese, hier jedoch waren mir die Vergleiche fast ein bisschen zu übertrieben. Ebenfalls lässt diese Schreibweise bei mir meist Bilder im Kopf entstehen, hier leider nicht. Ansonsten ist der Schreibstil aber angenehm zu lesen. Erzählt wird übrigens aus der ICH- Perspektive der Protagonistin, was mir gut gefallen hat.

Trotz der gewählten Sichtweise, konnte ich nicht so recht eine Beziehung zu Imogen aufbauen. Auch die weiteren wichtigen Charaktere, wie Theo, Agatha oder Lachlan, waren mir eigentlich nicht unsympathisch, dennoch fehlte etwas. Ehrlich gesagt könnte ich absolut nicht sagen, wie sie aussehen, obwohl ich mich an teilweise blumige Beschreibungen von Augen- oder Hautfarben erinnere...Gefühle oder Gedankengänge werden nur angeschnitten, jedoch nie gross vertieft. Ich habe weder mitgelitten noch mitgefiebert. Ich denke es ist kein Spoiler, wenn ich erwähne, dass das Buch eine Liebesgeschichte enthält, aber auch damit konnte die Autorin bei mir überhaupt nicht punkten. Im Gegenteil ich nervte mich am ständigen Hin und Her zwischen Imogen& Theo, auf mich wirkte es total konstruiert und überhaupt nicht passend für den Stil der Story. Die Spice Szene liess mich die Augen verdrehen und laut loslachen, so eigenartig empfand ich die Beschreibungen ;)

Das Setting an sich, diese dunkle Atmosphäre und auch die Ideen fand ich wirklich toll. Die Umsetzung hingegen ist meiner Meinung nach s misslungen. Das Worldbuilding ist unausgereift und sehr oberflächlich/ schwammig beschrieben, gerne hätte ich übrigens auch eine Karte gehabt. Orte, Begebenheiten oder Fantasy- Elemente wurden zu abstrakt dargestellt, weshalb es mir schwer fiel, mir alles vorzustellen. Ebenfalls schreitet die Handlung oft rasant voran, Szenen werden aneinander gereiht, Enthüllungen in den Raum geworfen, was insgesamt bei mir oft zu Verwirrung führte. Immer wieder hatte ich den Eindruck etwas überlesen zu haben oder ich entdeckte Logikfehler und insgesamt fühlte sich alles einfach etwas chaotisch an.

Auf der Webseite von Kallie Cassidy ist erwähnt, dass es eine Fortsetzung geben wird ( Juli 2026) es handelt sich hierbei also nicht um einen Einzelband. Ich persönlich werde jedoch nicht weiterlesen, denn das Buch hat mich leider weder begeistert, noch mitgerissen, geschweige denn berührt, schade.....

Ich vergebe 2,75 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere