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Veröffentlicht am 17.05.2020

Rezension: "Sinful Princess" von Meghan March

Sinful Princess
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Autor/in: Meghan March
Titel: Sinful Princess
Reihe/Band: Sinful Royalty, Band 2
Genre: Erotikroman
Erscheinungsdatum: September 2019
ISBN: 978-3-7363-0998-2
Preis: 10,00 € als Taschenbuch ...

Autor/in: Meghan March
Titel: Sinful Princess
Reihe/Band: Sinful Royalty, Band 2
Genre: Erotikroman
Erscheinungsdatum: September 2019
ISBN: 978-3-7363-0998-2
Preis: 10,00 € als Taschenbuch

Klappentext
Sie beugt sich nur einem Mann, der stark genug ist, um ihrer würdig zu sein.
Temperance Ransom weiß nicht viel über den faszinierenden Mann, der sich Kane nennt und der sie Dinge fühlen und begehren lässt, die sie sich in ihren wildesten Träumen nicht ausmalen konnte. Doch das, was sie weiß, sollte eigentlich genug sein, um sich von Kane fernzuhalten: Er ist geheimnisvoll, undurchschaubar und absolut gefährlich. Für seinen Job hat er seine wahre Identität aufgegeben und führt ein Leben im Schatten. Doch trotz allem kann Temperance der Anziehung, die dieser Mann auf sie ausübt, einfach nicht widerstehen. Denn das, was sie verbindet, ist jede Gefahr wert …

Buch-/Reihentitel und Coverdesign
Das Cover von „Sinful Princess“ reiht sich nahtlos hinter „Sinful Prince“ und der „Sinful Empire“ Vorgängerreihe ein. Erneut ist eine Krone aus spritzenden Wassertropfen auf einer wässrigen Oberfläche abgebildet. Der einzige Unterschied im Vergleich zum ersten Band ist die Farbgebung, denn Band 2 ist deutlich heller gestaltet. Auch die Wasserkrone wirkt im Vergleich etwas größer und spritziger – als wolle man untermalen, dass Frauen eventuell impulsiver Sinn als Männer, da „Princess“ das Pendant zu „Prince“ ist.

Charaktere
Temperance Ransom ist eine intelligente Frau. Sie arbeitet hart in ihrem Job, gibt immer ihr Bestes und ist dabei auch noch recht zurückhaltend. Neben ihrem Job in der Seven Sinners Destillerie entwirft sie Skulpturen aus altem Schrott, aber diese auch zu verkaufen hat sehr lange Zeit und viel Zuspruch ihrer Freundinnen gebraucht. Sie versucht alles um ein anständiges und erfolgreiches Leben zu führen. Ganz im Gegensatz zu ihrem Bruder Rafe, der anscheinend immer öfter in kriminelle und gefährliche Handlungen verstrickt ist. Trotzdem liebt sie ihren Bruder über alles. Allerdings ist sie mittlerweile vom Charakter her etwas widersprüchlicher geworden. Auf der einen Seite ist sie heiß auf einen Fremden, kann für sich einstehen und sich verteidigen – und auf der anderen Seite gibt sie bei den wichtigsten Entscheidungen klein bei, ist total ängstlich und lässt sich herumschubsen.
Endlich haben wir auch über den mysteriösen Fremden ein paar mehr Informationen – Halleluja! Kane, oder auch Saxon – wie er sich manchmal nennt, ist ein Auftragsmörder. Geheimnisvoll, skrupellos, dominant und meist ziemlich wortkarg. Aus für ihn unerklärlichen Gründen ist er von Temperance fasziniert und macht auf einmal seine Besitzansprüche für sie geltend.

Schreibstil und Handlung
Der Schreibstil war wieder genauso locker, leicht und flüssig, wie schon im ersten Teil. Die Kapitel sind sehr kurzgehalten, was es mir möglich machte, das Buch an einem einzigen Tag zu lesen. Das Tempo der Geschichte war dementsprechend auch sehr flott, ließ sich aber auf jeden Fall sehr angenehm lesen.
Die Handlung vom Ende von „Sinful Prince“ ist wieder aufgegriffen worden und endlich geht es wieder. Von der Art und Weise, wie die Geschichte weitererzählt wird, was es wieder Spannung pur, letztendlich aber doch für mich auch irgendwie enttäuschend. Der komplette Handlungsaufbau was ähnlich dem ersten Band und außerdem erfährt man schon wieder lange lange Nichts und wird hungernd nach wenigstens kleinen Brotkrumen zurückgelassen.
Auch fehlte es dem zweiten Band eindeutig an Sinnlichkeit. Im ersten gab es einige heiße erotische Szenen, aber im Vergleich kamen solche Momente hier selten vor und wenn sie vorkamen, dann nur in einer sehr abgespeckten Version.
Abgesehen mal davon wurden einige sehr komplizierte Hintergrundinformationen geliefert, die bei weitem noch nicht so erklärt worden sind, dass man damit so wirklich etwas anfangen konnte, um die Story besser zu verstehen. Vielleicht hätte es dafür einfach ein dickeres Buch oder mehr Worte gebraucht.

Fazit
Nach dem überragenden ersten Band war dieser Teil für mich eine riesige Enttäuschung. Die Geschichte ging zwar weiter – unterschied sich aber von der Art und Weise nicht mal ein bisschen vom ersten Teil. Es war fast schon langweilig. Ich bin wirklich frustriert und weiß aktuell noch nicht, ob ich den Abschlussband noch lesen werde.

Bewertung: 3  von 5 Sternen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.05.2020

Rezension: "Love me in the Dark" von Mia Asher

Love me in the Dark – Verbotene Sehnsucht
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Autor/in: Mia Asher
Titel: Love me in the Dark
- Verbotene Sehnsucht
Genre: Liebesroman
Erscheinungsdatum: August 2019
ISBN: 978-3-499-27472-5
Preis: 12,99 € als Paperback

Klappentext ...

Autor/in: Mia Asher
Titel: Love me in the Dark
- Verbotene Sehnsucht
Genre: Liebesroman
Erscheinungsdatum: August 2019
ISBN: 978-3-499-27472-5
Preis: 12,99 € als Paperback

Klappentext
Zwei Fremde in Paris. Ein Kuss, der alles verändert …
Paris ist Valentinas Chance auf einen Neuanfang. Doch sie hätte nie damit gerechnet, dass dieser Neuanfang in Form eines faszinierenden Fremden wie ein Sturm über sie hereinbricht. Sie begegnet ihm auf einer Vernissage, und er gibt sie kurzerhand als seine Freundin aus, damit sie nicht rausgeschmissen wird. Als er sie küsst, um die Lüge glaubwürdiger zu machen, trifft es sie wie ein Blitzschlag. Das Gefühl seiner Lippen auf ihren, der sanfte Druck, das Versprechen nach mehr. Plötzlich ist da etwas, das nicht sein dürfte. Denn Valentina gehört einem anderen Mann. Und der lässt sie nicht gehen …

Buchtitel und Coverdesign
Der Titel verspricht dem Leser Verführung, Liebe und heiße Szenen und ich war wirklich sehr gespannt darauf, was aus der Geschichte, im Bezug auf den Klappentext, gemacht wird. Dazu passend ist das Cover gewählt. Es zeigt einen halbnackten Mann und eine Frau, bei der es wirkt, als würde man ihr gerade das Kleid ausziehen. Leicht im Vordergrund ist noch eine Abbildung des Eifelturms abgebildet – Paris, die Stadt der Liebe.

Charaktere
Valentina ist eine Frau, die sehr stark von ihren Gefühlen geprägt ist. Sie wollte die perfekte Ehefrau sein und ließ sich des Öfteren von ihren Gefühlen leiten, wodurch sie leider nicht immer rationale Entscheidungen getroffen hat. Auch wenn sie vor ihrer Ehe arm gewesen ist, erlebt sie in dieser noch viel größere Enttäuschungen. Sie ist sehr tolerant und lässt sich viel gefallen, was auf mich irgendwie auch ziemlich hilflos wirkte. Sie geht in ihrer Hoffnung auf und neigt dazu, sich in ihren schönen Träumen vom Leben zu verlieren.
William ist überaus reich und wollte Valentina vom ersten Augenblick an, als er sie gesehen hatte. Aber er weiß sie nicht zu schätzen und hat sich seit Beginn ihrer gemeinsamen Ehe, die von seiner Familie noch nie akzeptiert worden ist, stark verändert. Aus dem zunächst liebevoll erscheinenden Mann ist ein manipulativer Betrüger geworden, der zum Arbeitstier-Verhalten neigt. In meinen Augen ist er eindeutig vertrauensunwürdig und war mir von Anfang an nicht sympathisch.
Sébastien ist ein wohlhabender Künstler, der immer noch seiner letzten Freundin hinterher trauert, die leider bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen ist. Aus reinem Selbstschutz lässt er sich auf niemanden mehr ein – bis er auf Valentina trifft und sich wie magisch von ihr angezogen fühlt. Er ist ein Kämpfer und gibt nicht auf. Mit seiner Persönlichkeit kann er einem ziemlich unter die Haut gehen – er hat sowas Intensives an sich und außerdem scheint er ziemlich romantisch zu sein.

Schreibstil und Handlung
„Love me in the Dark“ ist in der ersten Person aus den jeweiligen Sichten von Valentina, Sébastian und William geschrieben, sodass man sehr gute Einblicke in die Leben und Gedanken der drei bekommen kann. Der Schreibstil ist locker, leicht und flüssig, sodass man gut durch die Seiten kommt. Die Geschichte ist in zwei verschiedene Abschnitte eingeteilt – einmal der Handlungsbeginn in Paris und ein Ende, das wieder Zuhause spielt. Generell vermittelte mir die Geschichte ein sehr angenehmes und ruhiges Gefühl – das Tempo war sehr gemäßigt und entspannt.
Durch eben angesprochenes Tempo ging auch die Handlung sehr langsam, aber stetig, voran. Im Vergleich dazu nahm das Tempo gegen Ende der Geschichte stark zu, was ein wenig unrealistisch wirkte, da einfach viel zu viel auf einmal passierte.
Außerdem muss ich etwas an Valentinas Charakter kritisieren. Sie war mir viel zu willenlos, naiv und irgendwie auch unbelehrbar für eine intelligente erwachsene junge Frau. Der Kontrast ihrer verschiedenen Charaktereigenschaften war für mich viel zu groß, als dass man ihre Entscheidungen noch hätte nachvollziehen können. „Blind vor Liebe sein“ bekommt da nochmal eine ganz neue Bedeutung, finde ich. Auf jeden Fall hatte ich dahingehend etwas größere Probleme, mich mit ihr zu identifizieren oder mich gar in sie hinein zu versetzen.

Fazit
„Love me in the Dark“ ist eine romantische Geschichte, die in einem stetigen Tempo voranschreitet. Ich hatte ein paar kleinere Differenzen, aber im Großen und Ganzen war das Buch ganz okay, bzw. sogar etwas besser als das, wenn auch nicht überragend.

Bewertung: 4  von 5 Sternen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.05.2020

Rezension: "Ein fast perfekter Liebesroman" von Lyssa Kay Adams

The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman
1

Autor/in: Lyssa Kay Adams
Titel: Ein fast perfekter Liebesroman
Reihe/Band: The Secret Book Club, Band 1
Genre: Liebesroman
Erscheinungsdatum: April 2020
ISBN: 978-3-499-00264-9
Preis: ...

Autor/in: Lyssa Kay Adams
Titel: Ein fast perfekter Liebesroman
Reihe/Band: The Secret Book Club, Band 1
Genre: Liebesroman
Erscheinungsdatum: April 2020
ISBN: 978-3-499-00264-9
Preis: 12,99 € als Paperback

Klappentext
Die erste Regel des Book Club lautet: Ihr verliert kein Wort über den Book Club!
Die Ehe von Profisportler Gavin Scott steckt in der Krise. Genau genommen ist sie sogar vorbei, wenn es nach seiner Frau Thea geht. Und das darf nicht sein. Thea ist die Liebe seines Lebens! Und er versteht, verdammt noch mal, nicht, was überhaupt passiert ist. Eigentlich müsste SIE sich bei IHM entschuldigen! Gavin ist ratlos und verzweifelt – bis einer seiner Freunde ihn mit zu einem Treffen nimmt. Einem Treffen des Secret Book Club. Hier lesen und diskutieren Männer heimlich Liebesromane, um ihre Frauen besser zu verstehen. Gavin hält das für Schwachsinn. Wie sollen Liebesschnulzen ihm helfen, seine Ehe zu retten? Doch die Lektüre überrascht ihn. Und Thea steht eine noch viel größere Überraschung bevor!

Buch-/Reihentitel und Coverdesign
In verschiedenen Rosatönen der helleren und dunkleren Sorte schimmert einen das Cover vom ersten Teil der „The Secret Book Club“-Reihe förmlich an. Im Licht reflektiert das Cover in den verschiedensten Farben. Das Cover ist so gestaltet, dass das Wort „Secret“ aussieht, als wäre es auf einer altertümlichen Pergamentrolle geschrieben worden. Die Farbkomposition gefällt mir sehr gut. Das Cover wirkt edel und hochwertig auf mich und in seiner dezenten Aufmachung ist es ein absoluter Hingucker. „The Secret Book Club“ beschreibt im Groben, worum es in der dreiteiligen Reihe gehen wird (siehe Klappentext) und „Ein fast perfekter Liebesroman“ spielt schon direkt auf einige Stellen der Geschichte an – also lasst euch überraschen, denn ‚perfekt‘ gibt es eigentlich nicht. Fehler machen ist menschlich.

Charaktere
Thea Scott hat ihren Mann rausgeschmissen und lebt nun alleine mit ihren beiden Zwillingstöchtern in einem großen Haus. Sie ist überaus frustriert, wütend und enttäuscht und das einzig positive in ihrem Leben scheint die Unterstützung ihrer Schwester zu sein. Thea ist zusätzlich ein absoluter Sturkopf und trotzdem hat sie sich irgendwie selbst verloren. Lange hat sie nicht für sich eingestanden, aber damit ist jetzt Schluss. Für Gavin und ihre Töchter hatte sie einst alles aufgegeben, aber jetzt ist Schluss damit! Jetzt will sie wieder an der Reihe sein und ihre Träume verwirklichen.
Gavin ist von Beruf Baseballprofi. Er liebt seine Töchter über alles, aber ansonsten steht seine Karriere über allem anderen in seinem Leben. Was seine Ehe mit Thea angeht scheint er einen absoluten Tunnelblick zu haben bzw. nicht sehr aufmerksam zu sein, was auch einen großen Teil ihrer Probleme auszumachen scheint. Er sieht alles als selbstverständlich an, bis ihn eines Tages der große Schreck erreicht … Er ist eine Kämpfernatur und wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann setzt er alles daran, es zu erreichen. Er ist sehr kreativ, aber bei gewissen Dingen auch ein wenig stark voreingenommen.

Schreibstil und Handlung
Der Schreibstil war für mich zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, denn die Geschichte von Thea und Gavin ist in der dritten Person jeweils aus den Sichten der beiden geschrieben. Der Schreibstil in der dritten Person ist nicht ganz mein Fall, aber je länger man darin liest, umso einfach und angenehmer wurde es bei diesem Buch. Die Geschichte war locker und leicht, sehr flüssig und an viele Stellen sehr humorvoll. Besonders gut gefallen hat mir, dass der Humor stark an die verschiedenen Personen und Situationen angepasst worden ist. Abgesehen mal vom Humor sind aber auch jegliche andere Gefühle, wie z.B. Wut, Hass oder Liebe auch sehr gut herübergebracht worden.
Als ich mir den Klappentext zu „Ein fast perfekter Liebesroman“ angesehen habe, hatte ich eigentlich vom Inhalt her eine ganz andere Geschichte erwartet. Ich hätte mir mehr Präsenz des „Secret Book Club“ gewünscht, aber auch wenn das nicht der Fall gewesen ist, hat mir die Geschichte wirklich sehr gut gefallen. Sie war lustig und irgendwo auch ziemlich innovativ. Vor allem die Frage zu behandeln, was man aus Geschichten lernen kann, empfand ich als gute Idee. Letztendlich hatte man sogesehen eine 2-in-1-Geschichte – einmal die Liebesgeschichte von Gavin und Thea und dann noch die Handlung um den „Secret Book Club“. Einfach genial.
Das einzige, was mich an der Story etwas gestört hat, war der Charakter von Theas Schwester Liv. Eigentlich hätte sie unterstützend auf Thea einwirken sollen, letztendlich fand ich, dass sie viele Situationen einfach nur schlimmer gemacht hat. Sie hat mich ziemlich genervt und leider ist ihr Verhalten dann auch teilweise auf Thea selbst abgefärbt. Naja, es kann halt nicht alles toll sein, aber da Liv kein Hauptcharakter gewesen ist, war es noch zu ertragen.

Fazit
„Perfekt“ gibt es nicht, denn auch dieses Buch hatte ein paar kleine Macken, die für mich allerdings nicht sonderlich stark ins Gewicht gefallen sind. Im Großen und Ganzen habe ich es geliebt! Es war eine wundervolle romantische Geschichte mit einigen sehr süßen Momenten und ich hatte sehr viel zu lachen. Es war einfach toll!

Bewertung: 5  von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 16.05.2020

Rezension: "The Right Kind of Wrong" von Jennifer Bright

The Right Kind of Wrong
1

Autor/in: Jennifer Bright
Titel: The Right Kind of Wrong
Reihe/Band: Band 1
Genre: New Adult
Erscheinungsdatum: Januar 2020
ISBN: 978-3-95818-536-4
Preis: 15,00 € als Taschenbuch ...

Autor/in: Jennifer Bright
Titel: The Right Kind of Wrong
Reihe/Band: Band 1
Genre: New Adult
Erscheinungsdatum: Januar 2020
ISBN: 978-3-95818-536-4
Preis: 15,00 € als Taschenbuch

Klappentext
Du bist der Funken Hoffnung in meiner Dunkelheit
Zoe lebt mit ihrer besten Freundin Kate in einer WG in London und wünscht sich nichts mehr, als frei zu sein. Frei von den Erwartungen ihrer Eltern und frei von den Panikattacken, die sie immer wieder erschüttern. Als Kates neuer Freund Noah eine Unterkunft braucht, stimmt Zoe zu, ihn vorübergehend einziehen zu lassen. Obwohl ihr Aufeinandertreffen alles andere als reibungslos verläuft, entdeckt sie mit der Zeit immer mehr Gemeinsamkeiten und fühlt sich zu Noah hingezogen. Zoe weiß, dass ihre Gefühle falsch sind und sie die Freundschaft zu Kate kosten könnten. Doch als Zoe bemerkt, dass sie an Noahs Seite freier ist als jemals zuvor, geraten ihre guten Vorsätze ins Wanken …

Buchtitel und Coverdesign
„The Right Kind of Wrong“ ist ein Titel, der sehr viel Interpretationsspielraum lässt. Gibt es falsche Dinge, die richtig sein können? Gibt es ein richtiges Falsch? Oder ein falsches Richtig? Können richtig und falsch in Bezug auf dieselbe Sache überhaupt existieren? Letztendlich geht es um die eigenen Moralvorstellungen und da wird wirklich absolut jeder eine unterschiedliche Meinung haben. Das Design ist in den verschiedensten bunten Farben – blau, gelb, orange, lila, türkis – gehalten mit ein paar dezenten abstrakten Formen von verschiedenen Punkten und Linien. Die Farbkombination gefällt mir sehr gut – es strahlt einen sogar ein wenig an, habe ich so das Gefühl.

Charaktere
Zoe ist ein einziges wandelndes Klischee! Sie mag Bücher, bloggt und hat generell einen sehr ruhigen und unscheinbaren Charakter. Mit ihren Eltern ist sie sich nicht sehr grün, denn die wollen aus ihr einen ganz anderen Menschen machen, als sie eigentlich für sich selbst sein möchte und da sie nicht einlenkt, leisten sie ihr absolut keine Unterstützung. Sie hat nur eine einzige Freundin und mit der teilt sie sich eine WG.
Kate ist besagte Freundin und ist eine ziemlich aufgedrehte und quirlige Person. Sie ist sehr sprunghaft und neigt dazu alles zu zergrübeln und zu hinterfragen. Wenn sie und Zoe mal unterschiedlicher Meinung sind, dann neigt sie dazu so lange auf sie einzureden, bis Zoe klein beigibt.
Noah ist sehr still und zurückhaltend. Ich habe ihn in der Geschichte zunächst als Kate sehr in sich gekehrten Freund kennengelernt. Nach und nach kommt aber seine sympathische und lustige Seite zum Vorschein und es wird deutlich, dass er ein nahezu perfekter bester Freund sein kann. Ein wenig bleiben tut jedoch seine geheimnisvolle Seite. Es lässt sich lange nur vermuten, dass eine tragische Vergangenheit hinter ihm liegt.

Schreibstil und Handlung
Der Schreibstil war sehr gewöhnungsbedürftig – vor allem, da einiges noch nach alter Rechtschreibung formuliert gewesen ist und es viel zu viele Kommata gegeben hat. Immer da, wo man gedanklich vielleicht eine Pause beim Lesen oder auch beim Vorlesen gemacht hätte ist ein Komma gesetzt worden, was leider dafür sorgte, dass sich kein wirklicher Lesefluss bei mir einstellen konnte. Auch ist mir mehrfach in vereinzelten Sätzen aufgefallen, dass zwischenzeitlich Umgangssprache verwendet worden ist und einen Satz weiter wieder der normale Ausdruck genutzt wurde und das nicht mal in wörtlicher Rede, sondern in einem reinen Erzählabschnitt.
Das einzige, was mir am Schreibstil wirklich sehr positiv aufgefallen ist, war die Übermittlung der verschiedensten Gefühle, denn das hat sehr gut funktioniert. Die Beschreibungen waren gut gewählt und haben einiges an Emotionen an mich übermitteln können.
Was die Handlung angeht, muss ich leider sagen, dass mich die nicht so sehr gecatcht hat. Angefangen hat das schon mit den Charakteren, denn mit denen habe ich mich sehr schwer getan. Ich bin mit keinem von den dreien sonderlich gut warm geworden. Zoe war mir einfach mit zu vielen Klischees überhäuft. Klar, es gibt viele gute Klischees, aber ich finde, wenn man es übertreibt, dann ist das einfach nicht mehr angenehm. Kate ging mir mit ihrem ganzen Verhalten einfach ziemlich schnell auf die Nerven, vor allem, weil sie als realer Person wirklich sehr sehr anstrengend gewesen wäre. Und Noah – tja, es gibt niemanden der ein so perfekter Freund sein kann. Jeder hat Fehler und die paar, die bei ihm angebracht worden sind, waren in meinen Augen fast schon nicht nennenswert.
Schade fand ich auch, dass auf Noah als einzelnen Charakter nicht mehr eingegangen ist. Ich hatte das Gefühl, dass seine Person nur leicht angeschnitten worden ist. Auch die Beziehung zu Zoes Familie hätte mehr Platz am Inhalt verdient, denn bei mir sind am Ende des Buches noch lange nicht alle Fragen geklärt.
Auch hatte ich des Öfteren das Gefühl, dass einfach Nichts passiert. Und dann ist auf einmal ganz ganz viel passiert, dann wieder Nichts und am Ende haben sich die verschiedenen Ereignisse wieder gehäuft, sodass es auf mich sogar gehetzt wirkte.

Fazit
Durch den ganzen Hype, der auf Instagram umging, hatte ich sehr hohe Erwartungen an dieses Buch und seinen Inhalt. Leider wurden die meisten nicht erfüllt. Es ist eine schöne und angenehme, aber doch sehr vorhersehbare Geschichte. Mit anderen gewählten Eigenschaften der Charaktere und vielleicht auch mit ein paar mehr Informationen wäre es, meiner Meinung nach, eine bessere Geschichte geworden.

Bewertung: 3  von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 16.05.2020

Rezension: "Forever free" von Kara Atkin

Forever Free - San Teresa University
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Autor/in: Kara Atkin
Titel: Forever free
Reihe/Band: San Teresa University, Band 1
Genre: New Adult
Erscheinungsdatum: April 2020
ISBN: 978-3-7363-1298-2
Preis: 12,90 € als Paperback ...

Autor/in: Kara Atkin
Titel: Forever free
Reihe/Band: San Teresa University, Band 1
Genre: New Adult
Erscheinungsdatum: April 2020
ISBN: 978-3-7363-1298-2
Preis: 12,90 € als Paperback

Klappentext
Ihr größter Traum war es, endlich frei zu sein. Niemals hätte sie gedacht, dass sie ihr Herz dabei verlieren würde.
Raelyn Miller kann es kaum erwarten, ihr Studium in Kalifornien zu beginnen und weit weg von zu Hause noch einmal ganz von vorn anzufangen. Doch schnell stellt sie fest, dass es gar nicht so leicht ist, auf eigenen Beinen zu stehen und dass ihr altes Leben sie stärker im Griff hat, als sie dachte. Vor allem, als sie den geheimnisvollen Hunter kennenlernt, zu dem sie sich magisch hingezogen fühlt, obwohl er doch alles verkörpert, was Raelyn endlich hinter sich lassen wollte …

Buch-/Reihentitel und Coverdesign
„Forever free“ bedeutet für mich, aus etwas Vorhandenem auszubrechen. Das kann etwas Größeres sein, als auch einfach nur die Strukturen des Alltags hinter sich zu lassen. Mit seinem wunderschönen blauen Cover und den rundherum auftauchenden Palmenwedeln erinnert mich das Design sehr an Strand- und Urlaubsfeeling. Ich verbinde damit Erholung und ein gewisses Maß an Freiheit. In Anbetracht des Klappentextes konnte ich mir sehr gut vorstellen, dass der Titel auf Raelyn passt.

Charaktere
Raelyn Miller hat ein äußeres Erscheinungsbild wie Schneewittchen und einen sehr schüchternen und zurückhaltenden Charakter. Sie braucht dringend einen Neuanfang und versucht diesen in San Teresa für zu bekommen. Weil sie so ruhig und still ist, wirkt sie auf mich ziemlich geheimnisvoll. Außerdem will sie nicht nur Freiheit, sondern auch Veränderung und gibt sich größte Mühe, auch mal aus sich herauszukommen und sich weiterzuentwickeln – für mich zeugte das von großer Stärke. Viele Freunde hatte sie zuhause leider nicht und auch das Verhältnis zu ihrer Mutter war nicht das einfachste oder beste. Viele unausgesprochene Gefühle und Konflikte scheinen in ihr zu stecken, die noch einiges an Aufarbeitung erfordern, bis sie das Leben haben kann, welches sie sich wünscht.
Hunter Johnson studiert Musik und möchte mal ein erfolgreicher Produzent werden. Grundsätzlich wirkt er auf mich sehr umgänglich, ein wenig grüblerisch und überaus ehrgeizig. Mit seinem besten Freund Tyler lebt er in einer WG – mit seiner besten Freundin Kate wird die Gruppe fantastisch abgerundet. Die drei verstehen sich super und teilen einen ausgesprochen guten Humor. Er hat immer einen Spruch auf Lager, aber es gibt auch sehr gegenteilige Momente mit ihm. In diesen ist er wortkarg, verschlossen und lässt nichts und niemanden an sich heran. Er wirkte auf mich sehr zwiegespalten, wechselhaft und undurchsichtig. Aufgrund dessen war er mir überhaupt nicht sympathisch. Man wusste bei ihm nie, woran man eigentlich ist. Auch von der äußeren Beschreibung her hat er mich leider null angesprochen.

Schreibstil und Handlung
Der Schreibstil war sehr schön und auch recht angenehm. Leider habe ich an einigen Stellen immer mal etwas gestockt, konnte aber bis heute noch nicht ausmachen, woran genau das gelegen hat. Irgendetwas hat mich irritiert, auch wenn ich es nicht direkt ausmachen konnte. Ansonsten war der Schreibstil wirklich flüssig, leicht und locker und ich konnte nach einigen Startschwierigkeiten sehr gut durch die Seiten fliegen.
Die Handlung wird in der ersten Person jeweils aus den Sichten von Raelyn und Hunter erzählt. Einerseits machte es dies möglich, dass man sich wesentlich besser in die beiden Charaktere hineinversetzen konnte, auf der anderen Seite war es aber für mich Raelyn betreffend etwas anstrengend, denn ihre ganzen Unsicherheiten regten mich mit der Zeit ziemlich auf. Sie entwickelte sich zwar, ja, aber mir kam es meist so vor, als würde sie einen Schritt nach vorne und zwei wieder zurück machen. Sehr schüchtern sein ist für mich das eine, denn das war ich früher auch und auch heute ist das noch nicht ganz aus mir raus, aber Raelyn ist einfach ein ganz anderes und vor allem eigenes Level.
An vielen Stellen hatte ich in der Geschichte auch leider öfter mal das Gefühl, als würde gar nichts groß passieren – als würde ein Großteil der Handlung nur aus Smalltalk und leichten Andeutungen bestehen, die mich nach und nach ein wenig in den Wahnsinn getrieben haben. Wieder an anderen Stellen ist auf einmal so viel passiert, dass es fast schon irritierend war. Genau wie einige Kapitel in einer bestimmten Situation endeten und es im neuen Kapitel auf einmal ganz weit woanders weiterging.
In der Handlung werden außerdem ein zwei sehr ernste Themenbereiche angesprochen, allerdings hat mir leider die Handhabung mit beiden nicht so gut gefallen. Das erste Thema wurde so riesig aufgebauscht, sodass ich etwas ziemlich Großes als Auflösung erwartet hatte. Letztendlich war das Ergebnis ziemlich harmlos und für mich auch ein wenig langweilig. Das zweite Thema wiederum war das komplette Gegenteil – es wurde nicht so sehr aufgebauscht, aber man merkte trotzdem über die ganze Handlung hinweg ein paar Eigenschaften, die nicht so recht zusammenpassten. Am Ende wurde diese Auflösung leider so schnell abgehandelt, dass ich es kaum wirklich aufgreifen konnte oder dem sehr viel Wert zumessen konnte. Das fand ich an beiden Stellen leider sehr schade.

Fazit
„Forever free“ ist der erste Teil der neu erschienen „San Teresa University“-Reihe von Kara Atkin. Im Großen und Ganzen war die Geschichte okay. Es war gemütlich und angenehm zu lesen und auch wenn ich einiges zu bemängeln hatte, werde ich der Reihe mit Band 2 auf jeden Fall nochmal eine neue Chance geben, mich zu begeistern, denn es dreht sich zum Glück um unterschiedliche Charaktere und gerade die nächsten beiden sprachen mich schon in diesem ersten Teil als Nebencharaktere sehr an. Ich freue mich mehr zu hören und hoffe, dass der nächste Band mich etwas mehr umhauen wird.

Bewertung: 3  von 5 Sternen

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