Profilbild von Biene2004

Biene2004

Lesejury Star
offline

Biene2004 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Biene2004 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.10.2019

Unglaubwürdig, langatmig und unnötig!

Cinder & Ella
3

Das Cover ist noch schöner gehalten als das von Band 1 und hat natürlich auch sofort meine Aufmerksamkeit erregt!

Zuerst muss ich glaube ich erwähnen, dass es schon einige Monate her ist, seit ich den ...

Das Cover ist noch schöner gehalten als das von Band 1 und hat natürlich auch sofort meine Aufmerksamkeit erregt!

Zuerst muss ich glaube ich erwähnen, dass es schon einige Monate her ist, seit ich den ersten Teil von Cinder & Ella gelesen habe. Aufgrund des tollen, lockeren Schreibstils ist es mir von der ersten Seite an ohne Probleme gelungen, an den ersten Teil anzuknüpfen und mir die Zusammenhänge entsprechend wieder ins Gedächtnis zu rufen. Womit ich allerdings anfangs ganz kleine Probleme hatte, waren die Namen von Ella´s Schwestern und Freundinnen. Ich habe tatsächlich einen Moment gebraucht, bis ich wieder genau wusste, wer wer ist und wie die einzelne Person zu Ella steht. Hier hätte ich mir vielleicht gewünscht, dass für all diejenigen unter uns, die den ersten Teil bereits vor einer Weile gelesen haben, nochmal die eine oder andere Erklärung der Familien- und Freundschaftsverhältnisse auftaucht, aber ich habe mich dann innerhalb kürzester Zeit erinnert und war wieder im Bilde.

Der Anfang der Geschichte gefällt mir total gut, ich kann mir lebhaft vorstellen, welche Probleme dieser Promi-Status gerade für Ella mit sich bringt. Die Hauptprotagonistin ist mir nach wie vor super sympathisch, Brian mag ich zwar auch, aber so manches Mal muss ich beim Lesen echt die Augen verdrehen, weil er zwischendurch immer mal wieder überheblich und arrogant rüberkommt. Wahrscheinlich ist das aber normal und auch so gewollt, immerhin ist er ja ein Super-Promi...

Achtung Spoiler
Nach etwa der Hälfte des Buches allerdings habe ich angefangen mich zu fragen, ob sämtliche Situationen nicht völlig übertrieben und demnach auch entsprechend unglaubwürdig sind. Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass mir der ganze Hype um Ella ein kleines bisschen unwirklich erscheint! Klar kann ich verstehen, dass die Presse und sämtliche Agenturen "hinter ihr her sind". Die Tatsache, dass Brian´s Management höchstpersönlich vor ihr auf die Füße fällt, leuchtet mir ja noch ein und ist auch glaubwürdig, doch die Lieferung der ganzen Möbel für die komplette Wohnungseinrichtung ist mir persönlich ein bisschen zu viel und daher auch zu unglaubwürdig (von der Fanpost, die anscheinend säckeweise geliefert wird, mal ganz abgesehen). Also mit diesen Umständen tue ich mich irgendwie etwas schwer.

Je mehr Kapitel ich gelesen habe, je unwirklicher und unglaubwürdiger wurden sämtliche Vorkommnisse und Ereignisse. Ich hatte beim Lesen den Eindruck, dass die Autorin krampfhaft versucht hat, die Seiten so spektakulär wie möglich zu gestalten und so irgendwie den Sinn für die Glaubhaftigkeit verloren hat...

Wichtig zu erwähnen ist, dass es absolut keinen Sinn macht, den zweiten Teil zu lesen, ohne den ersten zu kennen. Die Fortsetzung baut definitiv zu 100 % auf den ersten Teil auf und ich würde jedem davon abraten, dieses Buch unabhängig vom Vorgänger zu lesen!

Ich bin mir nicht so ganz klar darüber, was ich von dieser Fortsetzung hier halten soll. Einerseits habe ich super gerne von Ella und Brian gelesen und mich auch darauf gefreut zu erfahren, wie es den beiden wohl ergangen ist und auch weiterhin ergeht, aber andererseits kam ich mir während des Lesens manchmal so vor, als würde die Autorin mit "Kanonen auf Spatzen schießen". Vielleicht sollte man es tatsächlich manchmal einfach gut sein lassen, wenn man mit einem ersten Teil so super viel Erfolg hatte und sein "Pulver" und seine Ideen lieber für eine komplett neue Geschichte verbraten.

Dieser zweite Teil von Ellamara und Brian bekommt von mir 3 Sterne, da mir das Cover, der Schreibstil und auch der Einstieg in diese Fortsetzung gut gefallen haben. Mehr kann ich diesem Buch allerdings beim besten Willen nicht abgewinnen. Schade!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Geschichte
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Gefühl
Veröffentlicht am 02.10.2019

Aisling ist echt ein Knaller!

OMG, diese Aisling!
0

Da mir das Cover auf verschiedenen Internetseiten förmlich vor die Füße gefallen ist, konnte es letztendlich meine Aufmerksamkeit erregen und der kurze Klappentext hat dann endgültig mein Interesse geweckt!

Leider ...

Da mir das Cover auf verschiedenen Internetseiten förmlich vor die Füße gefallen ist, konnte es letztendlich meine Aufmerksamkeit erregen und der kurze Klappentext hat dann endgültig mein Interesse geweckt!

Leider hab ich mir von diesem Buch jedoch viel mehr versprochen, als es dann letztendlich zu bieten hatte. Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorinnen ist zwar locker und leicht verständlich, die relativ langatmig ausgeführten Nebensächlichkeiten waren mir persönlich allerdings zu langweilig. Diese Tatsache hat sich bedauerlicherweise durch das komplette Buch gezogen.

Die Hauptprotagonistin Aisling ist mir ehrlich gesagt nicht unsympathisch, auch wenn ich mir gut vorstellen kann, dass das vielleicht grundsätzlich so gewollt sein könnte. Manchmal nervt sie zwar mit ihrer Erbsenzähler-Art, doch andererseits steckt Ais voller Klischees, ist anstrengend und zickig und trotzdem glaube ich, dass in jedem von uns ein kleines bisschen Aisling steckt, jedenfalls zeitweise...

Das Ende von Aislings Geschichte war defintiv der beste Teil des Buches, doch leider hat es für mein Empfinden nicht ausgereicht, das Buch noch "rumzureißen". Ich kann zwar auch nicht behaupten, dass ich mich durch diese Story durchquälen musste, aber gepackt und gefesselt hat es mich definitiv nicht.

Für mich ist dieses Buch eine Aneinanderreihung von Belanglosigkeiten, die teilweise auch noch wirklich ausschweifend und entsprechend langatmig waren. Zwischendurch ist immer mal wieder ein bisschen Sarkasmus durch gekommen, wovon ich mir noch viel viel mehr gewünscht hätte.

Achtung Spoiler
Den Überraschungseffekt bezüglich der Auflösung bei der fehlerhaften Überweisung hatten die Autorinnen auf jeden Fall auf ihrer Seite, damit hätte ich so nicht gerechnet. Aber vielmehr in Sachen Überraschung hatte Aislings Geschichte leider nicht zu bieten. Die Tatsache, dass John und Ais zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zueinander finden, war mir eigentlich seit ihrer Trennung mehr als klar.

Wie oben bereits erwähnt, habe ich mir von diesem Buch und von Aisling viel viel mehr versprochen und bin enttäuscht darüber, was ihre Geschichte letztendlich zu bieten hatte.

Fazit:
Kann man lesen (wenn man gerade nichts anderes zur Hand hat, muss man aber nicht unbedingt!

Veröffentlicht am 02.10.2019

Ein majestätischer dritter Fall für Frida und Bjarne - von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur spannend, fesselnd und mega atmosphärisch!

Sterbekammer
0

Das Cover erinnert mich an die beiden ersten Teile, auch hier lässt die einsame Landschaft der Phantasie wieder jede Menge Spielraum. Die kurze Inhaltsangabe dieses neuesten Werkes von Autorin Romy Fölck ...

Das Cover erinnert mich an die beiden ersten Teile, auch hier lässt die einsame Landschaft der Phantasie wieder jede Menge Spielraum. Die kurze Inhaltsangabe dieses neuesten Werkes von Autorin Romy Fölck macht neugierig darauf, was die beiden Ermittler Frida Paulen und Bjarne Haverkorn denn wohl dieses Mal erwartet.

Ob man sich an dieses Buch wagen sollte, wenn man die Vorgänger nicht kennt, vermag ich wirklich schlecht einzuschätzen, ich denke aber schon, dass man die Zusammenhänge viel besser versteht, wenn man mit Teil 1 in diese Elbmarsch-Krimi-Reihe einsteigt. Klar ist es auch möglich, einfach nur den neuen dritten Teil zu lesen, doch ich befürchte, dass sich dann viele Zusammenhänge nicht so richtig erschließen lassen. Das wiederum finde ich super schade, denn die einzelnen Charaktere sind echte Unikate und entsprechende dazugehörige „Geschichten“ und Entwicklungen sind definitiv wissens- und auch lesenswert und so lassen sich sämtliche Reaktionen und Handlungen sehr viel besser nachvollziehen bzw. verstehen.

Und auch hier im dritten Teil wurde ich spannungstechnisch absolut nicht enttäuscht. In diesem Zusammenhang sollte ich vielleicht kurz erwähnen, dass ich die beiden ersten Bücher von Fölck ebenfalls kenne und super gerne gelesen habe. Aus diesem Grund habe ich mich mit ehrlich gesagt relativ hohen Erwartungen an dieses Buch „Sterbekammer“ gewagt und bin direkt von der ersten Seite an mittendrin gewesen im Geschehen. Auch wenn das Lesen des letzten Buches schon eine kleine Weile her ist, hatte ich keinerlei Startschwierigkeiten, hatte die einzelnen Personen und Situationen sofort klar und deutlich vor Augen und konnte mich aufgrund dessen von der ersten Seite an abholen lassen.

Frida ist mir während der drei Bücher total ans Herz gewachsen, Bjarne ebenfalls! Ich freue mich für die beiden, dass sie endlich mal ein bisschen Glück haben, wenn auch jeder auf seine Weise!

Wie ich festgestellt habe, fehlt mir Jo in diesem Buch ein bisschen, für meine Begriffe kommt sie auf jeden Fall etwas zu kurz. Ich weiß, dass sie im letzten Buch eine große Rolle inne hatte, doch die Figur selber interessiert mich sehr und von daher hoffe ich, im nächsten Teil wieder ein bisschen mehr von ihr lesen zu dürfen.

Zum Inhalt selber möchte ich hier gar nicht viel zusammenfassen, denn zum einen möchte ich nicht spoilern und zum anderen soll das hier ja auch eine Rezension sein und keine Inhaltsangabe. In den ersten beiden Bänden ist es Fölck mehr als gut gelungen, den Leser bzw. die Leserin auf eine falsche Fährte zu locken, in die Irre zu führen und sämtliche Situationen und Gegebenheiten so hinzustellen, dass am Ende plötzlich nichts mehr so war wie es anfänglich schien. Das ist hier im dritten Teil ein bisschen anders und als Hobby-Spürnase könnte man eventuell schon relativ früh mögliche Zusammenhänge erahnen. (Ich natürlich nicht, aber ich bin auch kein Maßstab, bei mir ist es quasi immer der Gärtner und ich bin jedes Mal aufs Neue total überrascht, wenn solche Fälle dann doch irgendwie anders ausgehen...). Nichts desto trotz ist auch diese neue Geschichte rund um Frida und Bjarne enorm spannend und fesselnd und steht den beiden Vorgängern definitiv in nichts nach! Die Auflösung ist schlüssig, logisch und absolut nachvollziehbar - diese Geschichte ist ein absolut würdiger dritter Teil, der mir super gut gefallen hat!

Fazit:
Ein majestätischer dritter Fall für Frida und Bjarne - von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur spannend, fesselnd und mega atmosphärisch! Ein absolutes MUSS für alle Krimi-Fans!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Figuren
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 16.09.2019

Caro und Matti auf Interrail-Tour...

Anfang Sommer – alles offen
0

Das Cover hätte in der Buchhandlung wahrscheinlich eher nicht meine Aufmerksamkeit erregen können, doch die kurze Inhaltsangabe hat mich neugierig auf Caro´s Interrail-Tour gemacht!

Der Schreibstil der ...

Das Cover hätte in der Buchhandlung wahrscheinlich eher nicht meine Aufmerksamkeit erregen können, doch die kurze Inhaltsangabe hat mich neugierig auf Caro´s Interrail-Tour gemacht!

Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin Franka Bloom ist locker und leicht verständlich, sodass ich mich problemlos vom ersten Kapitel an von dieser Geschichte abholen lassen konnte. Der Anfang war erfrischend und kurzweilig, doch bereits nach wenigen Kapiteln kehrte ein bisschen Langatmigkeit ein. Die einzelnen Städte, in denen Caro und ihre Freundin Matti sämtliche Abenteuer erleben, sind toll erörtert, doch viele Erlebnisse sind entweder total klischeehaft oder aber relativ übertrieben dargestellt. Hier ist bei mir ziemlich schnell das Gefühl der Unglaubwürdigkeit entstanden. Hinzu kommt, dass sowohl Caro als auch Matti irgendwelchen Jugendlieben hinterher eifern und sogar reisen, um dann irgendwann ganz erstaunt feststellen zu müssen, dass nichts mehr so ist wie vor einigen Jahrzehnten. Diese Erkenntnis trifft sowohl die eine als auch die andere Freundin überraschend und ernüchternd. Auch das war für meine Begriffe mehr als unglaubwürdig. Caro z. B. hat Mann und Tochter zu Hause und meint plötzlich, dass, wenn sie ihre Jugendliebe in Griechenland wieder trifft, sie an damalige Zeiten anknüpfen könnte... Selbst wenn man sich so manches Mal aus dem Alltag einer Beziehung "heraus träumt", kann man tatsächlich so naiv sein? Für mich persönlich ist das alles zu weit weg von der Wirklichkeit.

Gegen Mitte/Ende des Buches wird die ganze Geschichte dann wie auf Knopfdruck entspannter und tatsächlich auch kurzweilig und witzig, allerdings erst nach der Tatsache, dass Caro´s inzwischen homosexuelle Jugendliebe endgültig der Vergangenheit angehört.

Zusätzlich zu dem ganzen Interrail-Chaos wird deutlich, wie tief und eng die Freundschaft der beiden Frauen ist und dass sie das eine oder andere Mal ganz schön arg auf die Probe gestellt wird.

Am Ende beantwortet sich dann auch noch die Frage, ob die Ehe von Caro nur noch reine Gewohnheit und Routine war oder ob nicht vielleicht doch viel mehr dahinter steckt...

Fazit:
Eine zum Teil etwas langatmige, später dann aber doch eine eher kurzweilige Geschichte über Freundschaft, über (verpasste) Liebe, über Sehnsüchte und über Neuanfänge! Ich vergebe hier gute 3,5 Sterne!

Veröffentlicht am 04.09.2019

Lovestory ./. Familienfluch

Extended hope
0

Ob das Cover in der Buchhandlung meine Aufmerksamkeit erregt hätte, vermag ich nicht so richtig zu beurteilen, da das Buch bis auf die großen Buchstaben eher wenig aussagekräftig ist. Doch der Name der ...

Ob das Cover in der Buchhandlung meine Aufmerksamkeit erregt hätte, vermag ich nicht so richtig zu beurteilen, da das Buch bis auf die großen Buchstaben eher wenig aussagekräftig ist. Doch der Name der Autorin hätte ganz sicher meine Neugier geweckt, da ich sie aus einer anderen Buchreihe kenne und ihre Werke quasi verschlungen habe.


Vielleicht sollte ich vorab noch kurz erwähnen, dass ich den ersten Band dieser Reihe nicht kenne, doch ich glaube, dass diese Tatsache nicht schadete, da die Geschichte rund um Hayley und Aaron in sich stimmig und abgeschlossen ist.

Der Erzählstil von Saxx ist so, wie ich ihn in Erinnerung hatte: locker, flockig und leicht verständlich. Hayley, die Hauptprotagonistin, mag ich von Anfang an sehr gerne leiden und auch Aaron hat sich schnell in mein Herz geschlichen. Auch wenn Hayley zwischendurch immer wieder ziemlich schwierig ist und ich sie so manches Mal am liebsten geschüttelt hätte, kriegt sie am Ende doch noch immer wieder die Kurve.

Hayley´s Mutter mit ihren Einstellungen und Ansichten dagegen ist einfach nur sehr gewöhnungsbedürftig (und das ist wirklich nett ausgedrückt). Hier wirkte ihre Meinung auf mich einige Male absolut übertrieben und überzogen und von daher auch ein kleines bisschen unglaubwürdig.

Auch die Sache mit dem Fellows hat sich mir erst nach vielen Kapiteln so richtig erschlossen. Also entweder habe ich mich mit den Zusammenhängen einfach schwer getan und dementsprechend auf dem Schlauch gestanden oder aber diese Art von Geschäftsidee überstieg einfach meine Vorstellungskräfte...

Die eben genannten Punkte sind allerdings auch die einzigen, über die ich meckern kann...

Fazit:
Alles in allem eine kurzweilige Geschichte, die mir gut gefallen und mir ein paar schöne Lesestunden beschert hat. Ich kann dieses Buch vorbehaltlos weiter empfehlen!