Kommissar Tischler ermittelt - gelungener Auftakt in der Provinz
Prost, auf die Wirtin"Immer, wenn es am ungünstigsten ist, werden die Leut’ umgebracht!«, so der Tenor an einem am Sonntag in einer bayrischen Kleinstadt. Kommissar Tischler wurde soeben aus München in die Chiemgauer Alpen ...
"Immer, wenn es am ungünstigsten ist, werden die Leut’ umgebracht!«, so der Tenor an einem am Sonntag in einer bayrischen Kleinstadt. Kommissar Tischler wurde soeben aus München in die Chiemgauer Alpen versetzt, da wird auch schon an seinem 1. Tag dort die Wirtin des idyllischen Orts Brunngries im nahe gelegenen Wäldchen tot aufgefunden. So muss der Hauptkommissar statt auszupacken sofort die Ermittlungen aufnehmen. Er, als ein reiner Stadtmensch muss erstmal mit der kauzigen, aber herzlichen Mentalität dieser bayrischen Ureinwohner zurechtkommen.
Sehr witzig fand ich seinen Mitarbeiter, den eifrigen, oft aber etwas fehlgeleiteten Polizeiobermeister Fink mit seinem Agieren. Da musste ich schon zu Beginn der ersten paar Seiten kräftig schmunzeln. Und so humorig gingen die Ermittlungen von Kommissar Tischler und seinem neuen Team mit einigen skurrilen Wendungen weiter. Spannung und rätseln darüber, wer denn nun hier der Täter sein könnte, war immer mit dabei. So war die vermeintliche Dorfidylle, wie man sie sich in so einem kleinen bayrischen Dorf vorstellt, auf einmal Schauplatz des Verbrechens und es steckte mehr dahinter, als man vermutete.
Da dies erst der Auftakt einer neuen Provinzkrimi-Reihe mit Kommissar Tischler sein soll, freue ich mich schon sehr auf die nächsten Teile.
Fazit: Kurzweilige Krimiunterhaltung für zwischendurch, ein Wohlfühlkrimi, der mir viel Lesevergnügen bereitet hat. Sehr empfehlenswert für Fans der humorvollen Ermittlung!