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Veröffentlicht am 07.06.2026

Sympathische Protas, zu rasantes Tempo

Lucifer Ascending – One Sinful Secret
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Inhalt
Lilian wurde trotz ihrer Herkunft als Halbdämonin endlich vom Orden als Mitglied anerkannt und will ihre neugewonnene Freiheit endlich mit ihrem besten Freund Jupiter in vollen Zügen auskosten. ...

Inhalt
Lilian wurde trotz ihrer Herkunft als Halbdämonin endlich vom Orden als Mitglied anerkannt und will ihre neugewonnene Freiheit endlich mit ihrem besten Freund Jupiter in vollen Zügen auskosten. Doch schon beim nächsten Einsatz stirbt sie unerwartet. Das will Jupiter nicht hinnehmen und bietet seinen Körper ausgerechnet Lucifer an, damit der ihm bei Lilians Wiederbelebung hilft. Darüber Ist Lilian bei ihrer Rückkehr natürlich nicht erfreut. Doch auf der Suche nach Antworten verschwimmen Grenzen zwischen Jupiter und Lucifer immer häufiger und sie weiß bald nicht mehr, wem die Anziehung nun eigentlich gilt...

Meine Meinung
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ich bin nahezu durch die Geschichte geflogen. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass irgendwie viel zu viel in zu schnellem Tempo passiert und gar nicht richtig beleuchtet wurde. Ich hätte beispielsweise gern mehr zu Lils Vergangenheit unter der Aufsicht vom Orden erfahren.
Lilian und Jupiter als Hauptcharaktere, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, fand ich sehr sympathisch, auch wenn bei einer der beiden Personen das Ende nahe gelegt hat, dass sich da vielleicht noch etwas anderes versteckt. Ich hätte außerdem gern gewusst, ob Lils dämonische Seite ihr irgendwelche Fähigkeiten oder ähnliches oder nur ihre Hörner verleiht.
Lucifer finde ich sehr sehr spannend, weil er (glücklicherweise) wieder nicht als das absolut Böse dargestellt wird, sondern mal wieder die Menschheit und Menschlichkeit in Frage stellt.
Die Anziehung und spicy Szenen fand ich sehr angenehm zu lesen und waren auf die Handlung bezogen auch nicht übermäßig vorhanden.

Fazit: Die Protagonisten gefallen mir sehr gut, nur das Tempo ist mir zu rasant, sodass einiges zu kurz kommt.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

Medusa Mythos trifft Romance

Villains Are Made (1). Der Fluch der Medusa
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Inhalt
Isla ist neu in der Stadt und um sie aus dem Haus zu locken, hat ihre Freundin Thea sie kurzerhand in der Uni angemeldet. Auf dem Weg dorthin trifft sie Adrian, der sie sofort in seinen Bann zieht. ...

Inhalt
Isla ist neu in der Stadt und um sie aus dem Haus zu locken, hat ihre Freundin Thea sie kurzerhand in der Uni angemeldet. Auf dem Weg dorthin trifft sie Adrian, der sie sofort in seinen Bann zieht. Und auch andere nette Kommilitonen nehmen sie freundlich auf, denn niemand weiß, dass sie eigentlich Medusa ist, genau, die mit dem tödlichen Blick. Doch seltsame Zufälle lassen Isla nach und nach zweifeln, wem sie wirklich trauen kann...

Meine Meinung
Ich habe die Geschichte als Hörbuch gehört und fand die Sprecherin sehr angenehm.
Die Geschichte wird sowohl aus heutiger Perspektive erzählt als auch in Rückblicken auf Medusas Anfänge und wie es zu ihrem Fluch gekommen ist. Ich mochte sehr gern an der Geschichte, dass sie Medusa nicht als Monster darstellt, was wahllos mordet.
Isla bzw. Medusa als Protagonistin mochte ich sehr gern, auch die anderen Charaktere, die sie im Laufe der Zeit kennenlernt, waren mir sympathisch. Ich hätte allerdings gern mehr über die Götter, deren Sprösslinge und Fähigkeiten in der heutigen Welt gelesen.
Außerdem waren mir die Gefühle zu Adrian irgendwie nicht intensiv genug.
Die Handlung in der heutigen Zeit war recht spannend, auch wenn recht früh (ungefähr zur Hälfte?) ein größerer Twist aufgelöst wird. Dennoch blieb die Spannung bis zum Ende drin.
Zum Abschluss gab es dann natürlich ein Happy End, was nur eine kleine Überraschung beinhaltet hatte und keinen größeren Twist.

Fazit: Eine spannende und sympathische Medusa-Neuinterpretation, der mit mehr Mythologie, intensiveren Gefühlen und einem größeren Überraschungsmoment zum Schluss das letzte Highlight fehlt.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

Zwischen Dystopie und Fantasy verloren

Immortal Longings
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Inhalt
In andere Körper springen ist für die meisten Menschen Alltag, zumindest wissen sie, was ein Blitz zwischen zwei Personen bedeutet. Und die meisten, die am jährlichen, meist tödlich endenden Turnier ...

Inhalt
In andere Körper springen ist für die meisten Menschen Alltag, zumindest wissen sie, was ein Blitz zwischen zwei Personen bedeutet. Und die meisten, die am jährlichen, meist tödlich endenden Turnier in San-Er teilnehmen, um das riesige Preisgeld einzukassieren, bedienen sich auch fleißig dieser Fähigkeit.
Die untergetauchte Prinzessin Calla und der hochverschuldete Anton sind zwei der Teilnehmenden. Sie verbünden sich, um schneller voranzukommen, doch je mehr Konkurrenten sie aus dem Weg räumen, desto schneller stehen sie sich gegenüber und dabei stehen ihnen ihre Gefühle auch im Weg.

Meine Meinung
Ich fand den Einstieg in San-Er etwas schwierig, da er sich eher wie die Einführung in eine dystopische (Sci-Fi-) Welt anfühlt als in eine phantastische, nur die Fähigkeit in andere Körper zu springen, bringt den Fantasy-Anteil hinein.
Die Hauptcharaktere Calla, Anton und August fand ich alle irgendwie nicht so recht sympathisch. Die Beweggründe finde ich zwar nachvollziehbar, trotzdem konnte mich niemand von ihnen so richtig überzeugen. Außerdem konnte ich die Anbahnung der Gefühle zwischen Calla und Anton nicht so richtig nachvollziehen.
Die tödlichen Spiele fand ich insofern nicht ganz so spannend, weil sie im Alltag der Stadt stattfinden und vieles auf Zufall basiert, wer wen wo findet (bspw. im Gegensatz zu den Hungerspielen, die ohne Zivilisten in einer abgegrenzten Umgebung stattfinden).
Zum Ende hin wurde es durch diverse Verschwörungen von inner- und außerhalb nochmal etwas spannender, trotzdem bin ich nicht so richtig überzeugt davon, die Fortsetzung zu lesen. Außerdem sind mir die Verschwörungen nicht gut genug aufgeklärt worden.

Fazit: Hält nicht so richtig, was der Klappentext verspricht.

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Das Känguru ist zurück und rebelliert

Die Känguru-Rebellion (Die Känguru-Werke 5)
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Inhalt
Das Känguru und Marc-Uwe rebellieren gegen die Zustände. Mal wieder. Oder immer noch?

Meine Meinung
Mir hat die Rückkehr zu Marc-Uwe und dem Känguru sehr gut gefallen. Auch die Vertonung vom Autor ...

Inhalt
Das Känguru und Marc-Uwe rebellieren gegen die Zustände. Mal wieder. Oder immer noch?

Meine Meinung
Mir hat die Rückkehr zu Marc-Uwe und dem Känguru sehr gut gefallen. Auch die Vertonung vom Autor selbst ist wieder sehr gut gelungen. Abwechslung haben auch die vom Känguru erzählten Kapitel gebracht.
Insgesamt sind die Kapitel wieder eher "aus dem Alltag" als aus einem größeren Abenteuer, durch die Bezüge zur aktuellen Lage und Politik ist es aber trotzdem sehr unterhaltsam (und manchmal auch etwas deprimierend, wie es läuft).
Ich habe das Hörbuch mit meinem Partner gehört, sein Fazit: bissige Analyse und Kommentierung des aktuellen Weltgeschehens, immer auf den Punkt gebracht.

Fazit: Witzig, unterhaltsam und leider viel zu wahr.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Zwischen Portal-Fantasy und verpasstem Funken

Die Pforten von Lopahr
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Inhalt
Bei ihrer Reise nach Bali stößt Rachel nicht nur auf ihren unheimlich gut aussehenden Stiefcousin Cayl, sondern auch auf eine gefährliche Parallelwelt, die sie nicht wieder so schnell hergeben will. ...

Inhalt
Bei ihrer Reise nach Bali stößt Rachel nicht nur auf ihren unheimlich gut aussehenden Stiefcousin Cayl, sondern auch auf eine gefährliche Parallelwelt, die sie nicht wieder so schnell hergeben will. Ein Pakt soll ihr dabei helfen, zurückzufinden, doch ob das der richtige Weg war, wird sich herausstellen.

Meine Meinung
Neben Rachel und Cayl lernen wir in der Welt von Lopahr noch viele andere Figuren kennen, die Rachel auf ihrem Weg begleiten werden. Allerdings hatte ich bei ihnen das Gefühl, dass sie alle relativ oberflächlich bleiben und wir gar nicht so viel von ihnen erfahren. Ähnlich sieht es auch bei Cayl aus, der bis auf kleine Neckereien ziemlich verschlossen bleibt und wenig von sich preisgibt. Rachel ist gefühlt manchmal ein sehr naives Mädchen und kommt im nächsten Moment doch ziemlich gut "alleine" klar. Leider konnte ich ihre Gefühle zu Cayl so gar nicht nachvollziehen, mir hat die Begleitung im Verlieben-Prozess gefehlt. Sie sagt gern, wie gut er aussieht, aber an ihren Gefühlen konnte ich nicht so richtig teilhaben. Der Romance-Anteil in der Geschichte ist also eher überschaubar, auch wenn es ein zwei Szenen gibt, in denen sich etwas anbahnen wollte, dafür begleiten wir die Charaktere eher auf ihrer Reise zurück zur Pforte.
Dann gab es einen Punkt, den ich einfach inhaltlich nicht verstanden habe, daher hier eine Mini-Spoilerwarnung, auch wenn ich versuche, so wenig wie möglich zu verraten: An einem Punkt erhält sie ein zeitliches Limit und wenig später wird dieses Limit einfach komplett ignoriert und sie kann tagelang durch die Welt streifen. Ich habe leider nicht mitbekommen, ob das an ihrer Form lag und damit erklärt wurde, was ich dann anscheinend überlesen habe, oder ob das einfach ignoriert wurde, ich habe jedenfalls bei vielen Zeitangaben ihrer Reise ständig darüber gegrübelt.
Bali als Handlungsort stand nur am Anfang der Geschichte und wurde kaum ausgebaut, was ich aber auch okay fand. Lopahr dagegen fühlt sich an wie eine tatsächliche parallele Welt, mit ähnlichen Elementen zur Erde, nur ein paar mystischen Figuren mehr und zusätzlicher Magie.
Ansonsten gibt es handlungstechnisch immer mal wieder neues zu entdecken und das Magie-System ist auch nicht das einfachste, ebenso ist es immer mal wieder spannend und dem Schreibstil der Autorin konnte ich ansonsten auch gut folgen.
Trotzdem hat mich die Geschichte letztendlich nicht so richtig überzeugen können. Ich bin mir trotz Cliffhanger daher unschlüssig, ob ich die Reihe fortsetzen möchte.

Fazit: Eine spannende Portal-Fantasy mit interessantem Magiesystem, die jedoch durch oberflächliche Figuren, wenig fühlbare Romance und einen irritierenden Logikbruch (der meiner Lesekompetenz geschuldet sein könnte) hinter ihren Möglichkeiten bleibt.

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