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Veröffentlicht am 19.12.2019

Super Geschichte im Reich der Toten

Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke
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Inhalt
Amaia lebt mit ihrer Familie in der Menschenwelt, muss aber ständig umziehen. Sie fragt sich, warum ihre Familie kaum altert und ihnen ständig Gefahren drohen. Besonders fasziniert ist sie aber ...

Inhalt
Amaia lebt mit ihrer Familie in der Menschenwelt, muss aber ständig umziehen. Sie fragt sich, warum ihre Familie kaum altert und ihnen ständig Gefahren drohen. Besonders fasziniert ist sie aber von dem Gefangenen, den ihr Vater eines Tages mit nach Hause bringt. Als es besonders brenzlig wird, hilft besagter Gefangener Noár ihr und ihrer Familie und bringt sie in ihre eigentliche Heimat Cassardim, das Reich der Toten, das in quasi jeder Religion auftaucht. Dort gerät die gesamte Familie in ein Machtspielchen, bei dem vor allem Amaia nicht weiß, wem sie noch vertrauen kann…

Meine Meinung
Die Geschichte wurde mir von einer sehr guten Freundin empfohlen, weshalb ich froh war, als ich auf Netgalley die Chance erhielt, es zu lesen – denn die Geschichte ist einfach wunderbar.
Der Leser wird sofort in die Geschichte gezogen und verliebt sich auf Anhieb auch in Nebencharaktere wie den kleinen Moe.
Die Spannung wird über das komplette Buch aufrechterhalten und es sind Wendungen eingebaut, mit denen der Leser wirklich nicht gerechnet hat.
Besonders gut haben mir die Neckereien mit Noár gefallen, vor allem da einfach nicht abzusehen war, wie es um seine Gefühle steht und welche Intentionen er tatsächlich hat.
Gut gefallen hat mir auch, dass die Geschichte mit keinem Cliffhanger endet, obwohl es eine Fortsetzung geben soll – so ist das Warten auf den nächsten Teil nicht ganz so schlimm.
Auch der Humor der Figuren und Situationen hat mich überzeugt, ebenso wie die unterschiedlichen Völker mit ihren Aufgaben , wobei ich mir für den nächsten Teil etwas mehr Auftritte von Vertretern dieser Völker wünschen würde.

Fazit: Eine wirklich wunderbare Fantasy-Geschichte mit einem mal etwas anderen Hintergrund, die süchtig macht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.11.2019

Nette Kurzgeschichten

Mach mich scharf! Erotische Geschichten
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Inhalt
Das Buch beinhaltet diverse Kurzgeschichten, die sich um das eine drehen, dies aber vor verschiedenen Hintergründen betrachten. Dabei werden nicht nur unterschiedliche nicht ganz alltägliche Praktiken ...

Inhalt
Das Buch beinhaltet diverse Kurzgeschichten, die sich um das eine drehen, dies aber vor verschiedenen Hintergründen betrachten. Dabei werden nicht nur unterschiedliche nicht ganz alltägliche Praktiken mit einbezogen, es werden auch andere Genre angeschnitten.

Meine Meinung
Mir haben die einzelnen Kurzgeschichten sehr gut gefallen, obwohl ich eigentlich kein großer Fan von Kurzgeschichten bin – vor allem in diesem Genre, weil dann oft das Gefühl aufkommt, es geht immer sofort zur Sache. Dies ist hier glücklicherweise nicht der Fall.
Gut gefallen hat mir auch, dass verschiedene (sexuelle) Hintergründe geliefert wurden. Außerdem fand ich den Wechsel der Genre gut, da ich kein Fantasy erwartet hatte und dennoch bekommen habe. Zu den einzelnen Geschichte und Personen möchte und kann ich mich nicht wirklich äußern, da dann Spoiler-Gefahr besteht und auch nicht allzu viel charakterliche Entwicklung stattgefunden hat.

Veröffentlicht am 16.10.2019

Tipps zur Plastikvermeidung

No Plastic!
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Inhalt:

"No Plastic!" beschäftigt sich mit einem Thema, das immer medienwirksamer wird, mit dem sich aber immer noch zu wenige beschäftigen: Folgen des immer weiter wachsenden Bergs aus Plastikmüll und ...

Inhalt:

"No Plastic!" beschäftigt sich mit einem Thema, das immer medienwirksamer wird, mit dem sich aber immer noch zu wenige beschäftigen: Folgen des immer weiter wachsenden Bergs aus Plastikmüll und Möglichkeiten zur Vermeidung dieser Verpackungsart.
Es werden Tipps gegeben, welche Produkte wie einfach oder kostengünstig durch plastikfreie Alternativen ersetzt werden können, wie Plastik in bestimmten Alltagssituationen durch Vorbereitung vermieden werden kann und wie unter Umständen doch anfallender Plastikmüll zum Upcycling verwendet werden kann.

Meine Meinung:
Grundsätzlich finde ich den allgemeinen Ansatz des Buches, ein wenig Plastik zu vermeiden sei immer noch besser als gar nicht, sehr gut.
Ansonsten wären viele vermutlich erschlagen von den ganzen Dingen, die sie auf einmal ersetzen müssten.
Außerdem finde ich die unterschiedlichen Vorschläge und Kennzeichnungen sehr gut, so kann jeder selbst entscheiden, welche Tipps für ihn praktikabel sind - bspw. ob mehr Zeit oder doch eher mehr Geld in die Wocheneinkäufe gesteckt werden kann.
Bei einigen Tipps hätte ich mir noch etwas konkrete Anleitungen gewünscht, bspw. wie die Alternativen zu bestimmten Putzmitteln "angerührt" oder verwendet werden sollen.
Ich denke, ich werde meinen persönlichen Konsum versuchen, nach und nach mit Hilfe der Tipps umzustellen, sodass ich wenigstens etwas dazu beitrage, die Umwelt nicht noch stärker zu belasten.

Veröffentlicht am 13.03.2019

Einführung in die Unterwelt „Vampirya“

Rain & Aidan
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Inhalt
Zu Beginn der Geschichte verirrt sich Aidan, ein Mensch aus der „normalen“ Welt, ins Blutbrötchen – eine Art Café, das Rain in der extra für Vampire geschaffenen Unterwelt führt. Da Menschen allerdings ...

Inhalt
Zu Beginn der Geschichte verirrt sich Aidan, ein Mensch aus der „normalen“ Welt, ins Blutbrötchen – eine Art Café, das Rain in der extra für Vampire geschaffenen Unterwelt führt. Da Menschen allerdings nur dazu dienen, die Vampire mit Blut zu versorgen oder niedere Arbeiten für sie zu tätigen, sind sie dementsprechend nicht in Vampirya erwünscht, weshalb sich Aidan dort versteckt. Da er sich allerdings auch um seine Familie kümmern muss, beschließt er, zurückzukehren und nimmt Rain mit…


Meine Meinung
Rain ist ein ganz normaler Mensch – naja bis auf die Nebenwirkungen der Verwandlung in einen Vampir. Ihr schmeckt Blut anscheinend nicht allzu sehr, weshalb sie davon nur sehr wenig zu sich nimmt. Interessant fand ich dabei den Aspekt, wie die verwandelten Menschen das zwingend notwendige Blut zu sich nehmen – statt die Menschen auszusaugen, gibt es Blutkonserven, die die meisten in einer gewissen Dosis in ihren Lebensmittel (bspw. im Kakao oder Brötchen) unterbringen. Rain hat keine Familie, da alle nach der Verwandlung ihr Gedächtnis vergessen und es keine Aufzeichnungen über ihre Vergangenheit gibt – die aber anscheinend später noch eine große Rolle spielen wird. Lediglich mit ihren beiden guten Freunden Luca und Maggie versteht sie sich sehr gut. Gut an der Darstellung von Rain fand ich die Tatsache, dass sie zwar gegen die Ausbeutung der Menschen ist und daher nur „Fair Trade“ Blut bezieht, sich aber dennoch nicht allzu viele Gedanken über die Lebensbedingungen der Menschen macht – was dem „normalen Bürger“ von heute sehr nahe kommt.
Aidan ist ein wirklich ganz normaler Mensch. Er lebt in der Oberwelt gemeinsam mit seiner Familie und versucht, den Vampiren soweit es geht aus dem Weg zu gehen. Dabei geht er sehr rührend mit seiner Schwester um. Dennoch verirrt er sich in die Unterwelt, wo er Rain kennen- und lieben lernt.
Beide Charaktere finde ich ganz sympathisch, allerdings fehlen mir (vor allem zwischen den beiden) ein paar Gefühlsregungen, die ihr Verhältnis deutlicher machen würden.
Auch insgesamt fehlt es der Geschichte etwas an kleinen Details, sodass ich das Gefühl hatte, durch die Ereignisse zu rasen. Der Schreibstil an sich ist aber sehr flüssig und angenehm zu lesen.

Fazit: Das Setting und die Charaktere haben mir ganz gut gefallen, auf Grund fehlender Details muss ich leider einen Stern abziehen. Dennoch freue ich mich schon auf die Fortsetzung.

Veröffentlicht am 12.02.2019

Witzige Liebesgeschichte mit Hund

Most Wanted Bastard
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Inhalt
Vicky Nelson soll sich nach dem Ableben von Bernadette Locke um deren Hund Smuckers kümmern und erwartet aus dem Testament höchstens einen Beitrag für ihre Unkosten. Dass Bernadette allerdings über ...

Inhalt
Vicky Nelson soll sich nach dem Ableben von Bernadette Locke um deren Hund Smuckers kümmern und erwartet aus dem Testament höchstens einen Beitrag für ihre Unkosten. Dass Bernadette allerdings über die Hälfte ihres Firmenimperiums an Smuckers vererbt und Vicky als dessen Vormund benennt, kann sie nicht fassen. Ebenso ergeht es Henry, Bernadettes Sohn, der damit in keinster Weise gerechnet und sich von Vicky auf gar keinen Fall in die Geschäfte pfuschen lassen will. Er sieht in ihr eine Betrügerin, die er schnellstmöglich loswerden muss, dabei hat er seine Rechnung aber ohne Vicky (und Smuckers!) gemacht...

Meine Meinung
Vicky war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich fand es sehr witzig, wie sie Bekanntschaft mit Bernadette und Smuckers gemacht hat. Außerdem finde ich an ihr sehr beeindruckend, wie sie mit dem unerwarteten Geldsegen umgegangen ist, auch wenn ihr Verhalten wohl mit der Abneigung gegenüber Reichtum auf Grund des Ereignisses in ihrer Vergangenheit ist.
Henry hat sich anfangs natürlich sehr fies benommen, davon ausgehend Vicky sei eine Betrügerin und Erbschleicherin. Ihre folgenden Wortgefechte, vor allem in den Sitzungen, emfand ich allerdings als sehr amüsant. Durch die Betrachtung mit Vickys Augen und den Einblick in seine Gedanken ist mir auch er sehr schnell sympathisch geworden.
Sein Verhalten Vicky gegenüber nach dem Geständnis über ihre Vergangenheit war wirklich klasse und ich dachte schon, jetzt sei alles Friede Freude Eierkuchen. Dass es nicht ohne Spannung geht, hätte mir allerdings klar sein müssen. Und das hat Henry nun davon, Sachen vor sich her zu schieben (ich gebe ja zu, ich kenne das!).

Die Nebenfiguren auf Vickys Seite waren mir auch sympathisch, nicht nur wie ihre Schwester mit einer Vereinbarung gekontert hat, auch wie Latrisha versucht hat, Vicky vor Henry zu schützen.
Die anderen Vorstandsmitglieder waren mir nicht ganz so sympathisch, vor allem Bretts Aktion zum Schluss war wirklich unter der Gürtellinie.

Die Gefühle zwischen Vicky und Henry sind für mich gut rausgekommen, vor allem da ich anfangs erwartet hatte, Henry sei ein richtiger Playboy und würde seine Gefühle leugnen oder vielleicht auch mit anderen Frauen Zeit verbringen. Wie Vicky versucht hat, Abstand zu wahren, ist sowohl anfangs als auch zum Ende der Geschichte jeweils verständlich, aber zum Glück wurden beide Gründe aus dem Weg geräumt.

Den eigentlichen Star der Geschichte wollen wir natürlich nicht vergessen: Smuckers. Er selbst agiert zwar nicht allzu viel (bis auf die Warnung in der Sitzung und den “Vorfall” bei Henry über den ich sehr lachen musste), ist aber trotzdem sehr liebenswert. Sehr witzig waren immer die Aktionen, als Vicky für ihn gesprochen hat.

Fazit: Eine schöne Liebesgeschichte, mit einem süßen Hund, witzigen Elementen und natürlich auch ein klein wenig Drama.

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Erzählstil