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Veröffentlicht am 19.04.2021

Diese Fortsetzung ist ein Muss!

Bendic Liras
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Inhalt

Im zweiten Teil der Sphären-Chroniken geht es um den jungen Lys Bendic, dessen Geschichte von der Kindheit an erzählt wird. Als Lys-Geborener wird er stets und ständig von seinem Daimos Aris begleitet. ...

Inhalt

Im zweiten Teil der Sphären-Chroniken geht es um den jungen Lys Bendic, dessen Geschichte von der Kindheit an erzählt wird. Als Lys-Geborener wird er stets und ständig von seinem Daimos Aris begleitet. Dabei erlebt er als Nicht-Mensch nicht nur Ausgrenzung, sondern wird auch noch in die Slums vom ehemaligen San Francisco abgeschoben und muss sich nun auch dort, gemeinsam mit seinen Freunden, den Tücken des Lebens stellen.

Meine Meinung

Zunächst einmal war es sehr faszinierend mitzuerleben, wie die Geschichte aus Bendics Sicht verlaufen ist. Es gibt so viele Begegnungen mit Ruby aus dem ersten Teil, die in ihrer Geschichte gar nicht so offensichtlich waren.
Bendic hat allerdings auch viel erlebt, was (zumindest auf den ersten Blick) nicht viel mit Ruby zu tun hat. Er hatte viele Probleme, die mit seinem Daimos Aris zusammenhängen (der übrigens herrlich witzige Kommentare abgeben kann, die wunderbare Autorin scheint ein Händchen für amüsante Begleiter zu haben). Ich konnte wirklich gut mit Bendic mitfühlen (und leiden, der arme Junge…).
Wie auch schon im ersten Teil, war es vor allem anfangs für mich etwas schwierig nachzuvollziehen, dass Bendic noch so jung ist, deswegen haben mir auch hier die Altersangaben zwischendurch sehr gut geholfen, denn die Verhaltensweisen haben für mich nicht immer ganz zum Alter gepasst.
Es gibt immer wieder kleine „Aha“-Momente, die gewisse Ereignisse genauer erklären und doch bleibt am Ende so viel offen. Mir fällt es gerade sehr schwer, meine Begeisterung für die Handlung auszudrücken, ohne den ersten oder zweiten Teil zu spoilern, sodass meine Rezension dieses Mal recht kurz ausfällt.

Mein Fazit: Lest das Buch! Und den ersten Teil! :D

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.08.2020

Arthus Sage in neuem Gewand

Cursed - Die Auserwählte
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Arthus Sage in neuem Gewand
Inhalt
Nimue gehört zu den sogenannten Fey, sie haben spezielle Fähigkeiten und werden daher von den Menschen kritisch beäugt bis gefürchtet. Als sie von einem Ausflug nach ...

Arthus Sage in neuem Gewand
Inhalt
Nimue gehört zu den sogenannten Fey, sie haben spezielle Fähigkeiten und werden daher von den Menschen kritisch beäugt bis gefürchtet. Als sie von einem Ausflug nach Hause kommt, muss sie mit ansehen, wie die roten Paladine, eine fanatische Kirchengemeinschaft, ihr Dorf niederbrennen und die Bewohner an Kreuzen aufhängen. Nimue kann entkommen und bekommt kurz vor deren Tod gerade noch ein sagenumwobenes Schwert von ihrer Mutter ausgehändigt. Ausgerechnet zu Merlin soll sie dieses nun bringen…

Meine Meinung
Was mir am besten am Buch gefällt, ist, dass immer wieder Namen auftauchen, die aus der Arthus-Sage bekannt sind – wie Lancelot oder Merlin.
Bei Nimue bin ich mir nicht ganz sicher, wie ich sie einschätzen soll. Ganz gut finde ich, dass sie versucht, mit dem Schwert gutes zu bewirken.
Was mich ziemlich gestört hat, ist die Erzählung der Handlung aus so vielen Perspektiven. Zwei oder maximal 3 kann ich noch folgen, aber hier waren mir einfach zu viele. Daher konnte ich den vielen Namen, Handlungsverläufen und -orten nicht wirklich gut folgen. Auf Grund der vielen Handlungsstränge kann ich m.M. nach auch nicht viel zu den einzelnen Charakteren sagen.
Auch auf Seiten von Nimue ist die Liebesgeschichte, die sich anbahnen sollte, relativ kurz gekommen und daher eher noch in den Anfängen. Ich kann nicht nicht wirklich behaupten, sehr stark mit beiden mitgefiebert zu haben.

Fazit: Die Idee, die Geschichte um Arthur und die anderen mal aus anderer Perspektive zu erzählen, finde ich zwar ganz gut, großartig gefesselt und begeistert hat sie mich aber nicht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.07.2020

Sehr spannend erzählt

Zwei fremde Leben
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Inhalt
„Zwei fremde Leben“ handelt von den beiden Frauen Ricarda und Claudia, die sich auf eine fast schon lebenslange Suche begeben, um endlich die Wahrheit herauszufinden, die ihnen in der DDR niemand ...

Inhalt
„Zwei fremde Leben“ handelt von den beiden Frauen Ricarda und Claudia, die sich auf eine fast schon lebenslange Suche begeben, um endlich die Wahrheit herauszufinden, die ihnen in der DDR niemand sagen wollte. Dabei laufen sie sich zwangsläufig über den Weg und begehen einen Teil ihrer Suche gemeinsam.

Meine Meinung
Ich selbst bin nicht in der DDR aufgewachsen und kann daher nicht nachempfinden, wie das Leben dort war. Allerdings werden in der Familie immer wieder Geschichten erzählt, sodass ich es als sehr spannend empfinde, auch mal Geschichten aus anderen Ecken darüber zu lesen.
Zunächst einmal ist die Handlung sehr spannend erzählt, sodass ich das Buch nach nicht einmal zwei Tagen ausgelesen hatte. Die Handlung springt zwischen verschiedenen Jahren und Orten und auch Personen, sodass eine gewisse Dynamik entsteht. Jeder Strang der einzelnen Personen ist interessant, ohne dass sich der Leser ärgern müsste, weil nun wieder etwas von jemand anderem erzählt wird (was mir persönlich bei manch einer Geschichte schon passiert ist).
Auf Grund des geschichtlichen Hintergrunds und der Möglichkeit, dass sich das alles tatsächlich so zugetragen haben könnte, habe ich nicht das Bedürfnis, die Personen auf ihren Charakter hin zu analysieren und genau zu erläutern, wie sympathisch sie mir erschienen sind.
Neben Ricarda, die der festen Überzeugung ist, ihr Kind sei bei der Geburt nicht gestorben, und ihrer Familie, die versucht, sie vom Gegenteil zu überzeugen, lernt der Leser auch Claudia kennen, die versucht, ihre leiblichen Eltern zu finden, nachdem sie erfahren hat, dass sie adoptiert wurde. Eine weitere wichtige Person ist ein Mann namens Rust, der eigentlich nur zufällig in die Sache reingezogen wurde, sich dann aber darin festbeißt.
Immer wieder erfahren wir weitere kleine Details und erleiden mit den Personen Rückschläge, die uns irgendwo dennoch der Auflösung des Ganzen näher bringen.

Fazit: Das Ende fand ich nicht ganz so befriedigend, dennoch war die Geschichte genau mein Geschmack.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2020

Actionreiche "Liebes"geschichte

Versuchung zum Aperitif
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Inhalt
Sasha wurde in einer Art Militärinternat namens „Richter“ in Deutschland ausgebildet und weiß momentan auf Grund fehlender Aufträge nichts mit ihrem Leben anzufangen. Daher kehrt sie an den Ort ...

Inhalt
Sasha wurde in einer Art Militärinternat namens „Richter“ in Deutschland ausgebildet und weiß momentan auf Grund fehlender Aufträge nichts mit ihrem Leben anzufangen. Daher kehrt sie an den Ort ihrer Ausbildung zurück, um dort neue Möglichkeiten zu finden. Dabei trifft sie AJ, der sie überreden kann, den Mord an seiner Schwester, ebenfalls ehemalige Richter-Absolventin, aufzuklären. Dabei kommen immer mehr Geheimnisse ans Tageslicht und die beiden müssen sich der lauernden Gefahr stellen…

Meine Meinung
„Versuchung zum Aperitif“ ist der 5. Teil der Reihe „Diesmal von immer“ und obwohl ich die vorherigen Geschichten (noch) nicht kenne, bin ich dennoch sehr gut reingekommen. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir immer noch, weshalb ich nach der Reihe „Eine Braut für jeden Tag“ gern ein weiteres Buch von ihr gelesen habe.
Die Haupt-Charaktere waren mir sehr sympathisch, durch kleinere Neckereien kamen immer wieder witzige Momente vor. Dadurch, dass es diesmal (im Gegensatz zu den anderen Büchern der anderen Reihe) hauptsächlich um das Aufklären des Mordes ging und weniger um die ganz große Liebesgeschichte, gab es kaum schnulzige Momente, was mir wieder sehr gut gefallen hat. Die Spionage-Tätigkeiten haben die Spannung hochgehalten, nur zum Schluss gab es eine Szene wo sich sehr viele Charaktere von A nach B und C nach D bewegt und miteinander unterhalten haben, hier habe ich kurzzeitig etwas den Faden verloren.
Alles in allem war das Ende dann vielleicht doch etwas zu einfach erreicht, aber da es sich hier ja nicht um einen Action-Thriller handelt, wollen wir das mal nicht zu kritisch sehen.

Fazit: Keine klassische Romanze, einiges an Action und Spaß und trotzdem ein wenig Liebe.

  • Cover
  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.06.2020

kurzweilige Lovestory

Lessons from a One-Night-Stand
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Inhalt
Holly Radcliffe ist neu in der Kleinstadt – und gleich Stadtgespräch, nachdem ihr One-Night-Stand mit dem Highschool-Coach Austin bekannt wird. Und da sie die neue Schulleiterin ist, kann sie ihm ...

Inhalt
Holly Radcliffe ist neu in der Kleinstadt – und gleich Stadtgespräch, nachdem ihr One-Night-Stand mit dem Highschool-Coach Austin bekannt wird. Und da sie die neue Schulleiterin ist, kann sie ihm auch nicht mehr aus dem Weg gehen…

Meine Meinung
Die beiden Hauptpersonen finde ich recht sympathisch. Beide haben gute Gründe, sich nicht unbedingt auf eine Beziehung einlassen zu wollen und geben daher beide nicht unbedingt ihren Gefühlen nach.
Ich finde es niedlich, wie Austin sich um seine Geschwister kümmert, wobei ich froh bin, selbst nicht in einer solchen Großfamilie aufgewachsen zu sein.
Die Geschichte ist insgesamt recht erfrischend, flott und amüsant geschrieben, bin sehr schnell durchgekommen und habe mich nicht gelangweilt.
Viel mehr Worte gibt es dazu eigentlich auch nicht mehr zu verlieren, inhaltlich ist die Story nicht besonders tiefgründig.

Fazit: Nette Geschichte für zwischendurch.

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