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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.05.2017

Jemanden zu vertrauen fällt unglaublich schwer, wenn man schonmal verletzt wurde

Trust Again
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Nachdem ich Begin Again von Mona Kasten gelesen hatte, war mir klar, dass ich auch den zweiten Teil Trust Again so schnell wie möglich lesen muss.
Dawn und Spencer haben sich bereits im ersten Band kennen ...

Nachdem ich Begin Again von Mona Kasten gelesen hatte, war mir klar, dass ich auch den zweiten Teil Trust Again so schnell wie möglich lesen muss.
Dawn und Spencer haben sich bereits im ersten Band kennen gelernt, da sie die besten Freunde der Protagonisten aus Begin Again sind. Von Anfang an flirtet Spencer mit Dawn, doch diese geht nie auf die Flirtereien ein. Sie wurde in der Vergangenheit schon sehr verletzt und will sich nie wieder auf einen Mann einlassen. Aber je mehr sie über Spencer erfährt und je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto näher kommen sie sich.
Dawn ist ein sehr einnehmender Mensch und war mir schon im ersten Band sehr sympathisch. Ihr Beschützerinstinkt gefiel mir dort sehr gut. Sie ist aber nicht so selbstsicher, wie sie manchmal rüber kommt, denn sobald sie vor mehreren Menschen sprechen soll, kriegt sie Panik. Außerdem hat sie ein Geheimnis, das sie noch niemanden verraten hat. Sie hat Angst, dass die Leute sie verurteilen und auch dass ihre Freunde anders über sie denken würden, wenn sie sich ihnen anvertraut.
Spencer ist immer gut drauf und macht dauernd Scherze. Er ist die gute Seele der Gruppe und auch wenn er ein Geheimnis hat, verliert er nie sein Lachen. Er genießt die Zeit mit seinen Freunden und vorallem mit Dawn, aber auch er hat ein Geheimnis. Etwas, dass in seiner Vergangenheit geschehen ist und dass ihn bis heute nicht los lässt.
Es gab Szenen, die mich zum Lachen gebracht haben, Szenen, die mich emotional getroffen haben und Szene, die mich mit einer Gänsehaut zurückließen. Es war eine unglaublich tolle Mischung aus Humor, Romantik, Drama und großen Gefühlen. Man fiebert und leidet mit den Protagonisten. Obwohl das komplette Buch aus Dawns Sicht geschildert wurde, konnte man den Schmerz von Spencer spüren. Mona Kasten hat einen unglaublich tollen Schreibstil, der mich einfach von der ersten Seite an mitgerissen hat. Auch hier passt der Titel wieder toll zur Geschichte, denn Dawn muss erst lernen wieder jemandem zu vertrauen. Ich bin absolut begeistert und freue mich schon auf Feel Again und die Geschichte von Sawyer.

Veröffentlicht am 15.05.2017

Ein unglaublich toller Start

Begin Again
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Allie will einfach alles hinter sich lassen und nochmal komplett von vorne anfangen. Eine neue Stadt, in der sie niemanden kennt und in der niemand etwas über sie weiß. In Woodhill landet sie in einer ...

Allie will einfach alles hinter sich lassen und nochmal komplett von vorne anfangen. Eine neue Stadt, in der sie niemanden kennt und in der niemand etwas über sie weiß. In Woodhill landet sie in einer WG mit dem unverschämten Kaden, der ihr sofort klar macht, dass niemals etwas zwischen den beiden laufen wird. Doch die beiden kommen sich immer näher und werden Freunde und vielleicht sogar mehr.
Allie ist eine junge Frau, die auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit ist, aber was genau sie erlebt hat, erfährt man Anfangs gar nicht. Sie wirkt aber sehr sympathisch mit ihrer Art, ihrem Geplapper und ihrem Brechen von Kadens Regeln. Sie war stark, obwohl sie manchmal zerbrechlich wirkte und genau diese Mischung lies sie so authenthisch wirken.
Kaden war zwar schon ein Bad Boy, aber ich fand, dass er einen unglaublich guten Kern hatte. Er war nur aus Selbstschutz so, wie er war und im Laufe der Geschichte konnte man ihn immer besser verstehen. Ich hätte ihn zwischendurch gerne geschüttelt, aber noch lieber hätte ich gewusst, was er so denkt. Dadurch dass das Buch nur aus der Sicht von Allie geschildert wurde blieb Kaden geheimnisvoll und unglaublich interessant.
Man bekommt auch einen guten Einblick in die Nebencharaktere wie Dawn und Spencer, die mir sofort sympathisch waren. Ich freue mich schon, wenn es mit der Reihe weitergeht
Die Geschichte zwischen Kaden und Allie entwickelt sich langsam und ich habe richtig mitzufiebert, wann die beiden endlich zueinander finden. Sie wirkte nicht überstürzt oder zu gewollt, wie es manchmal bei Büchern des Genres ist. Hier war es einfach perfekt unperfekt. Charaktere voller Stärken und Schwächen, eine Geschichte die mich von der ersten Seite an mitgerissen hat und eine tolle Mischung zwischen Romantik, tiefen Gefühlen, Witz und Drama. Es war von allem einfach genau die richtige Menge um dieses Buch zu etwas ganz besonderem zu machen.
Begin Again ist der perfekte Name für dieses Buch, denn es passte einfach super zur Geschichte. Allie fängt neu an und auch für Kaden ist es der Beginn von etwas Neuem. Ich bin absolut begeistert von diesem wundervollen Buch und freue mich auf weitere Bücher der Autorin.

Veröffentlicht am 08.05.2017

Eine wunderbare Geschichte mit sympathischen Charakteren

Der letzte erste Blick
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Ich habe bereits die Promises of Forever Trilogie der Autorin gelesen und fand sie wirklich toll. Damit war klar, dass ich auch weitere Bücher der Autorin lesen würde und schon als ich die Leseprobe gelesen ...

Ich habe bereits die Promises of Forever Trilogie der Autorin gelesen und fand sie wirklich toll. Damit war klar, dass ich auch weitere Bücher der Autorin lesen würde und schon als ich die Leseprobe gelesen hatte, war mir klar, dass das Buch ganz nach meinem Geschmack sein würde. Und damit sollte ich absolut recht behalten.
Emery hatte keine leichte Zeit auf der Highschool und ist froh 2000 km weit weg zu sein. Sie studiert nun in West Virginia und will neu anfangen. Doch schon am ersten Tag läuft es anders als erwartet, denn die Person mit der sie sich ein Zimmer teilt ist ein Mann und bei der ersten Begegnung bricht sie ihm absichtilich die Nase. Sein bester Freund Dylan hingegen bringt aber ihre ganzen Vorsätze ins Wanken.
Emery ist ein starker Charakter, der schon so einiges durchmachen musste und ihr Vertrauen verloren hat. Sie vertraut niemandem mehr und lässt auch niemanden an sich heran. Sie tut immer so als würde sie nichts mehr verletzten und wird auch mal aufbrausend. Ich mochte ihre abweisende Art und konnte mich auch ziemlich gut mit ihr identifizieren.
Dylan war nicht der Bad Boy, den man aus anderen Büchern des Genres kannte, sondern nett und hilfsbereit. Er war aber in keinster Weise langweilig, sondern ein interessanter Charakter, der alles für die Menschen tun würde, die er liebt. Ich fand ihn unglaublich toll und er hatte absolutes Traummann Potential.
Sowohl Emery, als auch Dylan waren so vollkommen unvollkommen. Sie hatten Schwächen und Fehler, aber auch Stärken. Sie wirkten echt und authentisch und wie Charaktere, die man auch so auf der Straße treffen könnte.
Auch die Nebencharaktere fand ich wirklich unglaublich und außergewöhnlich. Sie waren unterschiedlich und doch passend sie perfekt zusammen. Wäre ich jemals auf einem College, wäre das eine Gruppe von Freunden, die mir gefallen würde. Sie waren eine Gemeinschaft, von dem man gerne ein Teil wäre. Ich freue mich jetzt schon darauf, mehr über sie zu lesen.
Das Buch war einfach unglaublich fesselnd und ich wollte unbedingt wissen, wie es zwischen den beiden weitergeht. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, denn es war nicht nur romantisch, sondern hatte auch genau die Prise an Drama und Tragik, die so eine Geschichte besonders macht. Es wirkte aber nicht überladen, sondern es ging um ernste Themen, die einen beschäftigen. Außerdem wurde es durch die Spielchen von Emery und Dylan etwas aufgelockert und es brachte mich mehrmals zum lachen.
Irgendwann mittendrin ist mir aufgefallen, dass der Name Rob Lance mir bekannt vorkommt und mir ist etwas klar geworden. Ich habe Robs Geschichte bereits gelesen und zwar in Pain of Today, dem zweiten Teil der Promises of Forever Trilogie. Ich finde es unglaublich toll, dass Bianca Iosivoni so eine Art Spin Off geschaffen hat, in dem es um Robs Schwester geht. Man muss die Trilogie nicht vorher lesen, aber ich finde sowas wirklich klasse.
Was mir an Büchern aber auch unglaublich gefällt ist, wenn der Titel eine Bedeutung im Buch hat. Der letzte erste Blick ist nicht einfach nur der Titel, sondern ein Teil der Geschichte und sagt so viel mehr aus, als ich es noch zu Beginn erwartet hatte.

Veröffentlicht am 05.05.2017

Überraschend, aber mit einigen Schwächen

Rache und Rosenblüte
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Es ist noch nicht viel Zeit vergangen seit dem ersten Band Zorn und Morgenröte und Chalid und Shahrzad sind noch nicht lange getrennt. Aber es gibt so viel, was sie beiden davon abhält zusammen zu sein. ...

Es ist noch nicht viel Zeit vergangen seit dem ersten Band Zorn und Morgenröte und Chalid und Shahrzad sind noch nicht lange getrennt. Aber es gibt so viel, was sie beiden davon abhält zusammen zu sein. Chalid ist immer noch verflucht und Shahrzads Familie hasst den Kalifen, da er Schuld ist am Tod von vielen jungen Frauen, darunter auch ihre beste Freundin.
Shahrzad war mir auch in diesem Teil nicht wirklich sympathisch, da sie komplett planlos wirkte. Sie war aufbrausend und unbeherrscht und ich habe über ihre Art zwischendurch wirklich die Augen verdreht. Sie ist einfach kein Charakter mit dem ich mich identifizieren konnte.
Chalid wirkte da schon sympathischer. Er gibt sich die Schuld daran, dass Ray in Trümmern liegt und verbringt die Tage damit unerkannt in der Stadt zu helfen und Häuser aufzubauen. Er ist nicht mehr der Jüngling, der er war und vielleicht ist er das auch nie wirklich gewesen.
In diesem Band bekamen die Nebencharaktere eine größere Rolle und man bekam einen bessere Einsicht in Jahandra, dem Vater von Shahrzad und ihrer Schwester Isra. Man hat mehr erfahren, aber es kamen immer mehr neue Fragen auf.
Ich hatte einige Startschwierigkeiten bei dem ersten Teil Zorn und Morgenröte. Diese Schwierigkeiten hatte ich bei diesem Teil nicht, denn ich habe sofort in die Geschichte hineingefunden. Ich wurde in die Welt aus 1001 Nacht gezogen und fand die ganze Story grundsätzlich schon spannend, aber ich wurde nicht komplett gepackt. Zwischendurch gab es auch einfach ein paar Längen, die vorallem am Anfang vorkamen, denn erst ab der Mitte konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Während der Anfang etwas langatmig wirkte, kam mir das Ende ein wenig überstürzt vor und hätte ein bisschen ausgebaut werden können. Es wirkte viel zu schnell und die Lösung insgesamt zu einfach.
Insgesamt war das Buch zwar zauberhaft, aber nicht umwerfend. Ich freue mich aber trotzdem, wenn ich mehr von der Autorin lesen kann, da mir der Schreibstil eigentlich ganz gut gefällt.

Veröffentlicht am 12.04.2017

Etwas zu viel Drama

Letting Go - Wenn ich falle
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Grey ist 20 Jahre alt und mit dem Mann verlobt, mit dem sie seit 7 Jahren zusammen ist und den sie über alles liebt. Doch ein paar Tage vor der Hochzeit stirbt Ben plötzlich und die Welt, wie Grey sie ...

Grey ist 20 Jahre alt und mit dem Mann verlobt, mit dem sie seit 7 Jahren zusammen ist und den sie über alles liebt. Doch ein paar Tage vor der Hochzeit stirbt Ben plötzlich und die Welt, wie Grey sie kannte, bricht zusammen. Zwei Jahre lang existiert sie einfach nur und Jagger, ihr bester Freund seit der Kindheit ist der einzige, dem sie sich anvertraut. Jagger ist aber nicht nur ihr bester Freund, sondern auch der Mann, der sie seit Ewigkeiten liebt. Aber haben die beiden überhaupt eine Chance, wenn Grey die Vergangenheit nicht loslässt und das Gefühl hat Ben zu verraten.
Grey ist der Typ Frau, der sich in ihrer Trauer vergräbt und insgesamt sehr sensibel ist. Abgesehen davon war sie mir ein Tik zu dramatisch, aber sie hat eine Entwicklung durchgemacht.
Ich habe mich aber etwas über Grey gefragt. Zu Beginn der Geschichte macht Grey ihren Abschluss am College, aber in was? Das wird nie erwähnt und auch danach hat sie keine Zukunftspläne und arbeitet einfach nur in einem Café und das hat mich schon irritiert. Was hat sie auf dem College den gemacht?
Jagger wird beschrieben als ein attraktiver Mann voller Tattoos, der für jeden wohl ziemlich einschüchternd wirkt. Für mich wirkte er eher als wäre er zu oft mit Weichspüler gewaschen worden. Mir fehlte es an Temperament und Stärke. Ich konnte mir den harten Typen, den die Autorin hier gezeichnet hat, einfach nicht vorstellen, da er liebevoll und sanft war und auch immer wieder über seine Gefühle geredet hat.
Allgemein ging es sehr viel um Gefühle. Man wusste einfach alles darüber, wie sich wer zu welchem Zeitpunkt gefühlt hat. Eigentlich ist das ja nichts schlechtes, aber irgendwie fehlte die Spannung und dieser Drang das Buch einfach nicht aus der Hand legen zu wollen. Durch den lockeren Schreibstil flog man durch die Geschichte, aber ich konnte keine wirkliche Beziehung zu den Charakteren aufbauen.
Ich fand die Nebencharaktere wie Greys Eltern, ihrem Bruder Graham und seine Mitbewohner aber einfach toll. Sie haben der Geschichte den Witz gegeben, die ohne sie vielleicht zu deprimierend gewesen wäre. Daher freue ich mich schon sehr auf den zweiten Teil, auch wenn die Geschichte an ein paar Stellen geschwächelt hat.