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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.10.2020

Enttäuschend. Die Geschichte ging viel zu schnell voran.

Die Drachenwandler 1: Fire in your Eyes
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Ich hatte schon länger keine Fantasygeschichte mit Drachen in der Hand und dieser erste Teil der Drachenwandler Dilogie klang einfach zu gut, um ihn nicht zu lesen.

Nachdem der Planet der Drachen zerstört ...

Ich hatte schon länger keine Fantasygeschichte mit Drachen in der Hand und dieser erste Teil der Drachenwandler Dilogie klang einfach zu gut, um ihn nicht zu lesen.

Nachdem der Planet der Drachen zerstört wurde, gibt es nur eine Möglichkeit diesen zu retten. Ein Kristall, der in fünf Splitter unterteilt ist. Die Drachen landen auf der Erde, denn dort sollen sich die Splitter befinden. Dabei zerstören sie einen großen Teil der Erde und ein paar Menschen schaffen es sich vor den Wesen zu retten. Darunter auch die Abiturientin Romy, die sich aber sofort zu den Drachen und vorallem zu dem Anführer Greyer hingezogen fühlt.

Romy war ein ganz normales Mädchen bis die Meteroiten einschlagen, die Welt durch die Drachen in Chaos versinkt und sie sich plötzlich zu den Drachen angezogen fühlt. Ich konnte mich überhaupt nicht mit ihr identifizieren, da ihr Verhalten für mich nicht nachvollziehbar war. Während sie viele Menschen verliert, hatte ich nie das Gefühl, dass sie wirklich trauern würde. Es wurde erwähnt, dass sie traurig ist, aber ich möchte als Leser auch das Gefühl haben, dass sie es ist. Die Gefühle kamen aber nie rüber und die Geschichte ging dann einfach weiter.

Die ganze Story bleibt sehr oberflächlich und die Charaktere teilweise sehr blass. Nichts gewinnt an Tiefe und ich hatte nicht das Gefühl, das mich die Geschichte mitreißt. Ich fand das sehr schade, denn ich hatte sehr viel erwartet, da die Grundstory doch unglaublich interessant ist und viel Potenzial bietet. Leider war die sehr schnell erzählt und dann gab es so einige Wiederholungen und die Spannung fehlte dann komplett. Es gab nichts, was mich wirklich noch überraschen konnte und wäre das Buch nicht so kurz gewesen, dann hätte ich es bestimmt abgebrochen.

Aber vieles passierte dann doch sehr schnell, es vergeht kaum Zeit zwischen den ganzen Ereignissen und man hätte einiges noch einbringen können. Ob ich den zweiten Teil lese, ist dann doch eher unwahrscheinlich, da mich die Geschichte nicht genug reizt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.10.2020

Ein wunderschöner Liebesroman

Unexpected Love
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Ich habe bisher erst ein Buch von Emma S. Rose gelesen und war daher schon sehr gespannt auf die Geschichte, da mir das erste Buch sehr gut gefallen hat.

Sophie liebt ihr strukturiertes Leben in der Großstadt, ...

Ich habe bisher erst ein Buch von Emma S. Rose gelesen und war daher schon sehr gespannt auf die Geschichte, da mir das erste Buch sehr gut gefallen hat.

Sophie liebt ihr strukturiertes Leben in der Großstadt, denn mit ihrem Freund und ihrer besten Freundin plant sie eine eigene Social-Media-Agentur. Doch dann erwischt sie die beiden in einer zeimlich eindeutigen Situation und packt sofort ihre Taschen. Sie zieht zu ihrem Großvater an die Nordsee und trifft dort auf den Mitbewohner ihres Opa, er entgegen der Erwartungen kein Rentner ist und ihr Herz zum Rasen bringt.

Sophie war mir sehr sympathisch, da man sich schon gut in sie hineinversetzen kann. Wer kennt es nicht, dass man denkt alles wäre perfekt und dann ändert sich einfach alles? Sophie versucht ihr Leben neu zu ordnen und herauszufinden, was sie von ihrem Leben eigentlich möchte. Das Leben muss halt nicht perfekt sein, sondern es muss einen nur glücklich machen.
Sophies Großvater war meine Lieblingsfigur in der Geschichte. Ich hätte auch gerne einen Opa wie ihn und auch gegen seinen Mitbewohner hätte ich nichts einzuwenden.

Die Nordsee klang in einem Buch noch nie so interessant wie hier. Ich hätte während des Lesens große Lust gehabt meine Tasche zu packen und selbst an die See zu fahren. Mein Fernweh wurde geweckt und ich bin in die wundervolle Welt dort abgetaucht.

Der Schreibstil von Emma S. Rose ist fesselnd und ich war vom ersten Moment an begeistert. Ich habe die Geschichte in einem durchgelesen und wurde komplett mitgerissen. Es war ein Buch über Freundschaft, Familie und die Liebe. Es war romantisch, emotional, humorvoll und einfach wunderschön. Ein absoluter Wohlfühlroman, den ich in einem durchgelesen habe.

Ich freue mich schon auf viele weitere Bücher der Autorin.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.07.2020

Ganz anders als erwartet. Ein wunderbares Jugendroman

254 Tage mit Jane Doe
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In der Kleinstadt Burgerville ist das spannendste in der Geschichte die die angebliche Grüne Kuh. Ray interessiert sich für fast nicht anderes. Doch dann kommt Jane in die Klasse. Bunte Fingernägel und ...

In der Kleinstadt Burgerville ist das spannendste in der Geschichte die die angebliche Grüne Kuh. Ray interessiert sich für fast nicht anderes. Doch dann kommt Jane in die Klasse. Bunte Fingernägel und eine große Begeisterung für Verschwörungstheorie machen Jane für Ray zum coolsten Mädchen in Burgerville. Doch Jane hat viele Geheimnisse und manchmal passiert das Unvorstellbare.

Ray fand ich unglaublich interessant. Zwischen dem Davor und dem Danach ist viel passiert, was man erst nach und nach erfährt. Und in der Zeit hat sich Ray ziemlich verändert. Im 'Davor' ist er ein unsicherer Teenager mit einem Faible für die Geschichte seiner Heimatstadt und im 'Danach' ist er zynisch und schlägt um sich. Man will immer mehr erfahren wie aus dem unsicheren Hobby Historiker der mürrische Junge, der versucht zu verstehen, was passiert ist. Man bekommt aber immer mehr einen besseren Eindruck in Rays Charakter und ich habe das Gefühl, dass er zwischendurch ziemlich verloren gewirkt hat.
Insgesamt gefiel mir Ray unheimlich gut. Seine Wutausbrüche, seine Verzweiflung und auch seine Akzeptanz waren großartig beschrieben.

Über Jane erfährt man am Anfang noch nicht so viel und ich wusste noch nicht so wirklich, ob ich sie sympathisch finden soll. Dafür musste ich sie erst noch richtig kennen lernen und das habe ich auch. Man erfährt, wer sie ist und was sie für Probleme hatte und was hinter ihrem Wesen steckt.

Ich hatte schon sehr früh meine Vermutungen, was passiert ist und bei dem Hauptbestandteil hatte ich recht. Bei vielen anderen Dingen wurde ich überrascht und einige Sachen hatte ich so komplett nicht erwartet. Man erfährt immer mehr, aber nicht genug, damit die Fragen wirklich alle geklärt werden und dazu kamen auch einfach immer neue auf. Es wurde immer packender und mitreißender und ich bin quasi durch die Geschichte geflogen.

Ich fand den Schreibstil absolut klasse und ich kam auch super schnell in die Geschichte rein. Das Buch wurde in ein Davor und Danach unterteilt und manchmal habe ich so meine Probleme, wenn die Geschichte zwischen zwei Zeiten spielt, aber hier habe ich nicht das Gefühl in meinem Lesefluss unterbrochen zu werden. Ich fand es eher passend, da man dadurch einen besseren einen Gesamteindruck von der Geschichte bekommen hat, obwohl man nicht weiß, was genau passiert ist. Es war sehr gelungen, da man mit Ray leidet und auf der anderen Seite auch irgendwie auf Abstand gehalten wird (vorallem in den Danach Sequenzen).

Es war aber nicht nur ernst, sondern hatte auch eine große Prise Humor. Dadurch wurde die Ernsthaftigkeit aufgelockert und dadurch hat mir das Buch noch besser gefallen. Ein Buch, dass traurig ist, kann auch gleichzeitig humorvoll sein.

Das Buch hat mich zum Nachdenken angeregt. Es lässt einen nicht los und man fängt an zwischen den Zeilen zu lesen. Genau wie Ray habe ich begriffen, dass man die Geschichte nicht immer einfach berurteilen kann, wenn man ein Teil davon ist. Dann sind die Gedanken und Meinungen immer subjektiv.

Nach so einem Buch mit einem so ernsten Thema, brauche ich erstmal etwas leichtes und seichtes.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.07.2020

Kann nicht mit dem anderen Buch von Anja Tatlisu mithalten

Not Over You
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Ich habe letztes Jahr 'Love without Limits' der Autorin gelesen und war von der Story absolut begeistert. Ich habe mich daher sehr auf die neue Geschichte von Anja Tatlisu gefreut,

Vor sechs Jahren waren ...

Ich habe letztes Jahr 'Love without Limits' der Autorin gelesen und war von der Story absolut begeistert. Ich habe mich daher sehr auf die neue Geschichte von Anja Tatlisu gefreut,

Vor sechs Jahren waren Hayley und Noah absolut verliebt, bis er einfach von heute auf morgen aus ihrem Leben verschwand. Jetzt ist sie mit Dean verlobt, doch am Abend ihres Junggesellinnenabschieds trifft sie auf Noah, der sie bittet noch einmal mit ihm auszugehen, da er sie immer noch liebt.

Ich hatte von Anfang an meine Probleme mit Hayley, da ich mich so überhaupt nicht in sie hineinversetzen konnte. Ihre Zerrissenheit war zwar authentisc.h und nachvollziehbar, aber teilweise hätte ich sie gerne geschüttelt. Zum Ende hin konnte ich sie etwas besser verstehen, aber ich so richig warm wurde ich mit ihr nicht.

Auch einer der Männer in ihrem Leben hat mich nicht wirklich überzeugt. Dean war die sichere Wahl mit einem stabilen Job, aber absolut langweilig und leider waren seine Handlungen vorhersehbar.
Noah war da schon interessanter und hat mir trotz seiner Fehler gut gefallen. Er war vielschichtig und es war schön mehr über ihn zu erfahren

Ich hatte leider auch ein Problem mit der Art der Charakterbeschreibung. Anstatt die Charaktere wirklich zu beschreiben wurden sie nur mit Schauspielern oder berühmten Persönlichkeiten verglichen. Einmal ist das in Ordnung, danach fand ich es etwas nervig. Er war eine Mischung zwischen Johnny Depp und James Dean. Sie sah aus wie Amanda Seyfried und Meg Ryan... Das war mir einfach zu viel und immer wieder musste ich erst überlegen, wie die Schauspieler aussehen. Es wurde so erklärt, dass die Protagonistin die Personen halt immer so beschreibt, aber ich war eher genervt. Vorallem zu Beginn kam es vermehrt vor.

Insgesamt fiel mir der Start sehr schwer und ich habe keine wirkliche Verbindung zu den Charakteren aufbauen können. Sie haben für mich nicht wirklich an Tiefe gewonnen und ich habe ihr Verhalten, vorallem das von Hayley nicht nachvollziehen können.

Ab der Mitte wurde die Geschichte etwas packender, auch wenn ich es teilweise ziemlich vorhersehbar fand. Mich konnte kaum etwas überraschen, was ich wirklich schade fand, denn ihr erstes Buch hatte mich wirklich begeistert. Vielleicht gefällt mir ihr nächstes Buch ja wieder mehr.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.04.2020

Die ersten 100 Seiten waren wirklich toll, aber leider konnte der Rest so gar nicht mithalten

Drachendunkel. Die Legende von Illestia
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Ich habe das Cover gesehen und dann den Klappentext gelesen und ich wusste, dass ich das Buch haben musste.

Ella ist eine der besten Jägerinnen in ihrem Dorf und hat noch nie an die Geschichten der Drachen ...

Ich habe das Cover gesehen und dann den Klappentext gelesen und ich wusste, dass ich das Buch haben musste.

Ella ist eine der besten Jägerinnen in ihrem Dorf und hat noch nie an die Geschichten der Drachen geglaubt. Dann trifft sie auf Razul, der ihr das Gegenteil beweist, denn er selbst gehört zu dem Clan der Weißdrachen. Damit er ihr Dorf vor dem Hunger bewahrt, erwartet er, dass Ella auf sein Schloss zieht und dort erkennt sie, wie gefährlich der Drache in Razul ist.

Ella war eine starke Protagonistin, die für sich und ihre beiden jüngeren Brüder sorgt. Sie ist eine starke, aufopferungsvolle Protagonistin und hatte ein großes Herz. Aber leider blieb es auch dabei, aber dazu weiter unten mehr.

Aufgrund des Klappentextes und auch nach den ersten wenigen Kapitel dachte ich noch, es wäre eine 'Schöne und das Biest' Adaption. Wir hatten die schöne junge Frau aus der Kleinstadt, die anders ist als die Mädchen dort und ein Typ hatte Interesse an ihr, den sie nicht ausstehen konnte. Dazu wollte das Biest (ein Drache) Ella bei sich haben und soll nun in seinem Schloss leben. Aber sehr schnell hat sich gezeigt, dass ich damit sowas von falsch lag. Sehr schnell entwickelte es sich dann doch in eine komplett andere Richtung.

Man kommt sehr schnell in die Geschichte rein und der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm. Während der Start auch noch super interessant und sehr packend war, so fing es ab der Hälfte an sich zu ziehen. Ich hatte das Gefühl, dass es keine wirkliche Spannung mehr gab und die Geschehnisse haben sich immer nur wiederholt.

Dazu ging mir die Liebesgeschichte zu schnell und von jetzt auf gleich (innerhalb von vielleicht 5 Tagen) wussten beide, dass es zwischen ihnen die große Liebe ist. Ich mag es lieber, wenn es sich entwickelt und nicht, wenn die Gefühle sofort da sind. Es gab keine Gefühlsentwicklung, keine Spannung, sondern nur Liebe von Null auf Hundert auf weniger als 50 Seiten.

Dadurch wirkten auch die Protagonisten nicht wirklich ausgereift und bewegten sich irgendwann nur auf der Stelle. Ella war die Starke und Razul der Drache mit dem dunklen Herzen. Der Böse war abgrundtiefe Böse und es gab ab einem bestimmten Punkt nicht wirklich eine Entwicklung der Charaktere.

Insgesamt wurde ich am Anfang noch positiv von der Geschichte überrascht und war voll in der Story drin. Doch leider war damit nach dem ersten Drittel Schluss und mir gefiel das Buch leider nicht so, wie ich es nach den ersten Seiten noch dachte. Schade, ich hätte viel mehr erhofft.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere