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Veröffentlicht am 29.09.2025

Schöne Fortsetzung

Lessons in Forgiving
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Mit Lessons in Forgiving geht es zurück an die Hall Beck University und damit in ein Setting, das sofort wieder dieses typische Campus-Feeling aufleben lässt. Im Mittelpunkt stehen Paula Castillo, die ...

Mit Lessons in Forgiving geht es zurück an die Hall Beck University und damit in ein Setting, das sofort wieder dieses typische Campus-Feeling aufleben lässt. Im Mittelpunkt stehen Paula Castillo, die kurz davor ist, ihr Journalismusstudium zu verlieren, und ihr Exfreund Henry Parker Pressley, der mittlerweile als Fußballstar auf dem Sprung in die Profiliga steht. Ausgerechnet über ihn soll Paula ihren entscheidenden Artikel schreiben – und plötzlich stehen alte Gefühle, verletzte Erinnerungen und die Frage nach Vergebung zwischen ihnen.

Der Schreibstil von Selina Mae ist wie gewohnt leicht, flüssig und sehr atmosphärisch. Besonders die Rückblenden haben mir gefallen, weil sie Paulas und Henrys Vergangenheit greifbar gemacht und erklärt haben, warum ihre Begegnungen heute so geladen sind. Auch die Nebenfiguren tragen wieder viel zur Geschichte bei und sorgen für Humor und Vertrautheit – ein schöner Wiedererkennungswert, wenn man den ersten Band kennt.

Paula war für mich eine sehr gelungene Protagonistin. Sie ist ehrgeizig, kämpft für ihre Ziele, zeigt aber auch ihre verletzliche Seite, was sie nahbar macht. Henry wirkt zu Beginn etwas glatt, doch im Verlauf zeigt er Tiefgang und viele kleine Momente, in denen klar wird, wie viel er für Paula empfindet. Einziger kleiner Kritikpunkt war, dass seine Perspektive gefehlt hat – dadurch blieb er manchmal etwas geheimnisvoll.

Die Chemie zwischen den beiden war authentisch und angenehm dosiert. Es gibt kein übertriebenes Drama, sondern viele kleine, ehrliche Szenen, die sich nach echter Entwicklung und nach einer zweiten Chance anfühlen. Die Mischung aus Sport, Campusleben und Romance hat für mich richtig gut funktioniert.

Fazit:
Lessons in Forgiving ist eine emotionale Second-Chance-Romance mit sympathischen Charakteren, einem lebendigen Setting und einer Prise Sports Romance. Auch wenn der Anfang etwas ruhig war und Henrys Sicht der Geschichte Tiefe verliehen hätte, hat mich das Buch sehr berührt und überzeugt.

Veröffentlicht am 29.09.2025

Ein mörderisches Geheimnis auf Ashwood Manor

Suddenly a Murder - Mord auf Ashwood Manor
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Eigentlich wollte Izzy nur ihren Schulabschluss feiern, doch ihre beste Freundin Kassidy organisiert eine extravagante 20er-Jahre-Mottoparty auf einer abgelegenen Insel. Alles wirkt perfekt, bis Kassidys ...

Eigentlich wollte Izzy nur ihren Schulabschluss feiern, doch ihre beste Freundin Kassidy organisiert eine extravagante 20er-Jahre-Mottoparty auf einer abgelegenen Insel. Alles wirkt perfekt, bis Kassidys Freund tot aufgefunden wird. Als ein Sturm aufzieht, ist klar, dass niemand die Insel verlassen kann und jeder ein Motiv für den Mord gehabt haben könnte.

Der Einstieg war für mich etwas ruhiger, die ersten 150 Seiten hätten gern mehr Spannung vertragen. Trotzdem mochte ich den Aufbau mit den Rückblenden, die einen guten Einblick in die Vorgeschichte geben, auch wenn sie mir manchmal etwas zu ausführlich waren. Besonders stark war das Setting: Ashwood Manor mit seinen Geheimgängen und der düsteren Atmosphäre hat die perfekte Kulisse für diesen Krimi geboten.

Izzy ist eine interessante Protagonistin, auch wenn ich nicht alle Entscheidungen nachvollziehen konnte. Besonders die Messergeschichte zog sich für meinen Geschmack zu lange hin. Dafür waren die anderen Figuren abwechslungsreich und leicht auseinanderzuhalten, jeder mit eigenen Stärken, Schwächen und Geheimnissen. Die Gruppendynamik war spannend zu beobachten und hat die Geschichte lebendig gemacht.

Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und sehr bildhaft, sodass man schnell in die Handlung eintauchen konnte. Ab der zweiten Hälfte nahm die Spannung deutlich zu und ich wollte unbedingt wissen, wie alles endet. Die Auflösung kam für mich überraschend, auch wenn ich mir ein anderes Ende gewünscht hätte, fand ich den Abschluss bewegend und stimmig.

Fazit:
Ein atmosphärischer Jugendkrimi mit starkem Setting, interessanten Charakteren und einer packenden zweiten Hälfte. Nicht alles war perfekt, aber die Geschichte hat mich insgesamt gefesselt und gut unterhalten.

4 Sterne ⭐⭐⭐⭐

Veröffentlicht am 29.09.2025

Toller Abschluss

Dunbridge Academy - Anymore
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Ich habe die Reihe von Anfang an geliebt und war sehr gespannt auf diesen vierten Band. Es war ein schönes Gefühl, an die Academy zurückzukehren und vertraute Charaktere wiederzutreffen. Das Setting hat ...

Ich habe die Reihe von Anfang an geliebt und war sehr gespannt auf diesen vierten Band. Es war ein schönes Gefühl, an die Academy zurückzukehren und vertraute Charaktere wiederzutreffen. Das Setting hat wie gewohnt für eine wohlige Atmosphäre gesorgt und das Lesen zu einem kleinen Ausflug in eine vertraute Welt gemacht.

Die Geschichte von Grace und Gideon konnte mich berühren, auch wenn beide nicht immer leichte Charaktere waren. Grace’ innere Kämpfe und Unsicherheiten wurden authentisch dargestellt, manchmal war mir ihr Verhalten aber etwas zu überzogen. Gideon habe ich insgesamt sehr gemocht, auch wenn er sich oft schwergetan hat, ehrlich zu kommunizieren. Gerade dadurch gab es einige frustrierende Missverständnisse, die für mich etwas zu sehr in die Länge gezogen wurden.

Sehr gelungen fand ich die Themen, die Sarah Sprinz hier behandelt hat. Sie geht behutsam und einfühlsam mit ernsten Inhalten um, sodass die Geschichte trotz der Schwere nie erdrückend wirkte. Besonders stark waren die emotionalen Momente zwischen Grace und Gideon, die mich wirklich bewegt haben. Auch die Clique der Freunde hat wieder für Herzenswärme gesorgt.

Der Schreibstil ist gewohnt angenehm und flüssig. Besonders schön fand ich, dass man sich sofort mitten im Geschehen wiederfand. Kleine Wiederholungen haben den Lesefluss zwar manchmal etwas gebremst, insgesamt konnte mich die Geschichte aber gut fesseln.

Fazit:
Ein gefühlvoller und melancholischer Abschlussband, der die Dunbridge Academy noch einmal lebendig werden lässt. Nicht alles hat mich restlos überzeugt, aber die Emotionen und das Setting haben es zu einer schönen Lektüre gemacht. Für Fans der Reihe auf jeden Fall lesenswert.

Veröffentlicht am 29.09.2025

Ein spannender Auftakt voller Geheimnisse

Every Little Secret
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Every Little Secret von Kim Nina Ocker ist ein fesselnder Start in die Secret Legacy Dilogie. Die Geschichte rund um Juliette, die völlig überraschend ein Millionenvermögen und die Leitung eines Pharmaunternehmens ...

Every Little Secret von Kim Nina Ocker ist ein fesselnder Start in die Secret Legacy Dilogie. Die Geschichte rund um Juliette, die völlig überraschend ein Millionenvermögen und die Leitung eines Pharmaunternehmens erbt, hat mich sofort gepackt. Besonders die Dynamik zwischen ihr und Caleb, der eigentlich fest mit der alleinigen Führung gerechnet hatte, war interessant zu verfolgen.

Julie war für mich nicht immer leicht greifbar, da sie oft unnahbar und manchmal auch naiv wirkte. Trotzdem hat mir gefallen, wie sie sich den neuen Herausforderungen stellt und nicht aufgibt. Caleb dagegen war mir direkt sympathischer, gerade weil hinter seiner kühlen Fassade ein sensibler Kern steckt. Zusammen ergeben die beiden ein spannendes Duo, das man gerne begleitet.

Die Handlung war abwechslungsreich und mit den Drohungen sowie mysteriösen Anrufen auch durchgehend spannend. Man rätselt mit, wer hinter all dem steckt, und das offene Ende sorgt dafür, dass man sofort weiterlesen möchte. Etwas mehr Einblicke in Julies neue Rolle als CEO oder in die Welt der High Society hätte ich mir noch gewünscht, ebenso wie tiefere Einblicke in die Vergangenheit ihrer leiblichen Mutter.

Der Schreibstil war locker, mit Humor und Charme, sodass die Geschichte trotz kleiner Längen leicht zu lesen war. Besonders die letzten Kapitel haben mich komplett gefesselt und mit dem Cliffhanger neugierig auf Band zwei zurückgelassen.

Ein starker und unterhaltsamer Auftakt mit kleinen Schwächen, dem ich gute 4 Sterne gebe.

Veröffentlicht am 29.09.2025

Emotionaler und spannender Abschluss der Dilogie

The Queen Will Rise
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The Queen Will Rise hat für mich deutlich stärker gewirkt als der erste Band. Schon der Einstieg knüpft nahtlos an das packende Ende von When the King Falls an und man ist sofort wieder mitten im Geschehen. ...

The Queen Will Rise hat für mich deutlich stärker gewirkt als der erste Band. Schon der Einstieg knüpft nahtlos an das packende Ende von When the King Falls an und man ist sofort wieder mitten im Geschehen. Besonders die Dynamik zwischen Florence und Benedict hat mich mitgerissen – die Mischung aus Liebe, Verrat und innerem Konflikt sorgt für viele emotionale Momente und hält die Spannung konstant hoch.

Sehr gelungen fand ich, dass Benedict in diesem Teil endlich eine eigene Perspektive erhält. Dadurch konnte ich seine Zerrissenheit und seine Gefühle viel besser nachvollziehen. Florence zeigt in diesem Band neue Stärke und Mut, auch wenn ihre Sprunghaftigkeit nicht immer leicht nachzuvollziehen war. Beide Figuren haben spürbare Entwicklungen durchgemacht und das hat der Geschichte Tiefe verliehen.

Auch die politischen Elemente und Intrigen haben mir gefallen, auch wenn ich mir noch etwas mehr Weltaufbau und Hintergrund zur Vampirgesellschaft gewünscht hätte. Manche Nebenfiguren haben sich überraschend entwickelt, was für zusätzliche Spannung gesorgt hat. Einige Themen wurden mir allerdings zu schnell abgehandelt und besonders das Ende kam mir etwas zu abrupt, da ich gerne noch mehr über die Zukunft der Figuren erfahren hätte.

Der Schreibstil von Marie Niehoff hat mich erneut überzeugt – flüssig, bildhaft und voller Intensität, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Fazit:Ein würdiger Abschluss mit viel Spannung, Emotion und einigen überraschenden Wendungen. Trotz kleiner Schwächen konnte mich die Geschichte fesseln, sodass ich The Queen Will Rise mit 4 Sternen bewerte.