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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.07.2025

Magisch düster und emotional – eine gelungene Fortsetzung

A Spell Unspoken
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A Spell Unspoken knüpft nahtlos an die Ereignisse des ersten Bandes an und ermöglicht so einen direkten Wiedereinstieg in Gemmas und Darrens Welt. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte insgesamt ...

A Spell Unspoken knüpft nahtlos an die Ereignisse des ersten Bandes an und ermöglicht so einen direkten Wiedereinstieg in Gemmas und Darrens Welt. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte insgesamt ruhiger war, aber dennoch durchgehend Spannung aufgebaut hat. Die Bedrohung durch dunkle Magie war greifbar und hat eine düstere Atmosphäre geschaffen, die gut zur Handlung passte.

Die Magiewelt in New York bleibt weiterhin faszinierend. Ich finde das Konzept großartig, dass Magie in dieser Welt offen existieren darf – das schafft viele neue Möglichkeiten aber auch Gefahren. Gerade die Integration in den Alltag der Stadt wurde hier noch besser dargestellt als im ersten Teil.

Gemma und Darren haben mir als Duo richtig gut gefallen. Ihre Beziehung wirkt deutlich tiefer und reifer als noch im ersten Band und ich mochte besonders, wie respektvoll und ehrlich sie miteinander umgehen. Ihre Entwicklung als Paar wie auch individuell hat mich berührt und überzeugt. Der Perspektivwechsel zwischen den beiden hat geholfen ihre Gedanken und Gefühle nachzuvollziehen.

Zwar hatte der Mittelteil kleinere Längen, doch das emotionale Finale konnte das mehr als wettmachen. Besonders schön fand ich auch das Zusammenspiel mit den Nebenfiguren wie Hazel und Taro, die sicher in Band 3 mehr Raum bekommen.

Fazit:
Ein stimmungsvoller zweiter Band mit Tiefe Magie und viel Gefühl. Nicht ganz perfekt, aber auf jeden Fall eine starke Fortsetzung – ich freue mich sehr auf den dritten Teil.

Veröffentlicht am 29.07.2025

Schöne Fortsetzung mit Charme und Herz

Whitestone Hospital - Drowning Souls
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„Drowning Souls“ knüpft nahtlos an den ersten Band an und sorgt so für einen schnellen Einstieg. Wer Band eins gelesen hat, findet sich sofort wieder in der Welt des Whitestone Hospitals zurecht. Besonders ...

„Drowning Souls“ knüpft nahtlos an den ersten Band an und sorgt so für einen schnellen Einstieg. Wer Band eins gelesen hat, findet sich sofort wieder in der Welt des Whitestone Hospitals zurecht. Besonders schön ist es, dass viele bekannte Figuren erneut auftauchen – es fühlt sich fast wie eine Rückkehr zu einer Serienfamilie an.

Im Mittelpunkt stehen diesmal Sierra und Mitch, zwei sehr unterschiedliche Charaktere. Sierra wirkt zunächst verschlossen und etwas kühl, doch im Laufe der Geschichte zeigt sich ihre verletzliche Seite. Mitch ist das komplette Gegenteil: warmherzig, offen und immer für einen lockeren Spruch gut. Die Dynamik zwischen den beiden – Grumpy x Sunshine – ist unterhaltsam und mit viel Gefühl geschrieben. Ihre Entwicklung war glaubwürdig, wenn auch die Liebesgeschichte erst recht spät wirklich in Fahrt kommt.

Sprachlich ist das Buch wieder sehr angenehm geschrieben. Locker, flüssig und emotional – man liest sich schnell durch die Kapitel, die abwechselnd aus der Sicht beider Protagonisten erzählt werden. Besonders gelungen finde ich erneut das Cover, das mit der gezeichneten Lunge und floralen Elementen perfekt zur Reihe passt.

Ein kleiner Kritikpunkt: Die Krankenhausatmosphäre tritt etwas in den Hintergrund. Ich hätte mir mehr medizinische Szenen und Patientenfälle gewünscht. Trotzdem bleibt es spannend und emotional. Das Ende liefert wieder einen Cliffhanger – nicht ganz so stark wie im ersten Band, aber definitiv genug, um neugierig auf Teil drei zu machen.

Fazit: Eine gefühlvolle Fortsetzung mit sympathischen Figuren, schönen Dialogen und etwas weniger Drama als im ersten Band – 4 Sterne von mir.

Veröffentlicht am 29.07.2025

Düster, überdreht und trotzdem süchtig machend

Crave
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Mit Crave bin ich nach längerer Zeit mal wieder in die Fantasywelt eingetaucht – und wurde positiv überrascht. Zwar hat mich die Grundidee (Mädchen trifft auf mysteriösen Jungen an einem abgelegenen Internat) ...

Mit Crave bin ich nach längerer Zeit mal wieder in die Fantasywelt eingetaucht – und wurde positiv überrascht. Zwar hat mich die Grundidee (Mädchen trifft auf mysteriösen Jungen an einem abgelegenen Internat) stark an Twilight erinnert, aber die Umsetzung hat dann doch ihren eigenen Stil.

Grace ist eine interessante Protagonistin. Anfangs wirkt sie etwas verloren, was bei ihrer Situation verständlich ist, aber im Laufe der Geschichte wächst sie spürbar über sich hinaus. Mutig, emotional und mit einer guten Portion Sarkasmus ausgestattet, war sie für mich recht schnell sympathisch. Jaxon war für mich anfangs der typische düstere Bad Boy, aber je mehr man über ihn erfährt, desto mehr Tiefe bekommt er. Die Dynamik zwischen den beiden war stellenweise etwas klischeehaft, aber trotzdem mitreißend.

Das Setting hat mir besonders gefallen. Die Katmere Academy in Alaska ist eiskalt, düster und einfach faszinierend. Man spürt richtig die Kälte, die Isolation und die unterschwellige Bedrohung. Auch der Schreibstil hat seinen Reiz – jugendlich, frech und mit witzigen Kapiteltiteln, die oft einen kleinen Lacher wert waren.

Klar, manches war etwas übertrieben, einige Wendungen haben sich angedeutet und gewisse Szenen wirkten eher teeniehaft. Trotzdem hat mich das Buch so unterhalten, dass ich gar nicht aufhören wollte zu lesen. Es war spannend, emotional und manchmal richtig lustig.

Fazit:
Crave ist kein literarisches Meisterwerk, aber ein echter Pageturner mit coolen Figuren, starkem Setting und viel Gefühl. 4 Sterne – und ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Veröffentlicht am 29.07.2025

Tolles Setting mit einpaar schwächen

Dreams of Sapphire Seas
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Dreams of Sapphire Seas ist der zweite Band der Irland-Dilogie und setzt die Reihe mit einem ernsteren Ton fort. Besonders das Setting in Cork hat mir wieder gut gefallen – Irland als Schauplatz bringt ...

Dreams of Sapphire Seas ist der zweite Band der Irland-Dilogie und setzt die Reihe mit einem ernsteren Ton fort. Besonders das Setting in Cork hat mir wieder gut gefallen – Irland als Schauplatz bringt einfach eine besondere Atmosphäre mit. Auch Serenas Einsatz für soziale Gerechtigkeit, besonders im Hinblick auf Obdachlosigkeit, hat die Geschichte inhaltlich aufgewertet. Ihre Freundschaft mit Charlie war ein berührender Aspekt und hat dem Thema ein Gesicht gegeben.

Trotzdem hatte ich mit Serena als Figur manchmal meine Schwierigkeiten. Anfangs engagiert und stark, trifft sie gegen Ende einige fragwürdige Entscheidungen, die sie für mich weniger sympathisch gemacht haben. Aedan dagegen mochte ich – sein innerer Konflikt zwischen Loyalität zu seiner Familie und seinem Gerechtigkeitsempfinden wurde glaubwürdig dargestellt. Ihre Beziehung hatte Potenzial, das für mich aber nicht ganz ausgeschöpft wurde. Die Chemie blieb etwas oberflächlich.

Die Kommunikation zwischen den Figuren war wieder ein zentrales Problem: Vieles hätte sich mit ein paar offenen Gesprächen lösen lassen. Stattdessen wurde geschwiegen und verdrängt, was unnötige Konflikte erzeugt hat. Auch einige Wiederholungen, besonders rund um das Thema RAG Week, haben den Lesefluss gestört.

Fazit:
Ein Roman mit wichtigem gesellschaftlichem Thema, toller Kulisse und starken Ansätzen, aber auch einigen Längen und Schwächen in der Figurenzeichnung. 3,5 Sterne von mir.

Veröffentlicht am 29.07.2025

Mysteriöser Reihenauftakt mit toller Atmosphäre

Dark Venice. Deep Water (Dark Venice 1)
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Mit Dark Venice. Deep Water ist Antonia Wesseling ein spannender und atmosphärisch dichter Start der Dilogie gelungen. Das Setting in Venedig hat mich sofort begeistert – die engen Gassen, die alten Mauern ...

Mit Dark Venice. Deep Water ist Antonia Wesseling ein spannender und atmosphärisch dichter Start der Dilogie gelungen. Das Setting in Venedig hat mich sofort begeistert – die engen Gassen, die alten Mauern und das düstere Flair des Casa Nera passen perfekt zur geheimnisvollen Stimmung der Geschichte. Besonders schön fand ich die liebevoll gestalteten Karten zu Beginn des Buches. Sie machen das Setting noch greifbarer und runden das Leseerlebnis ab.

Merle war mir von Anfang an sympathisch. Ihre Suche nach der Wahrheit rund um die Liebesbriefe ihres verstorbenen Großvaters bringt eine persönliche und gefühlvolle Ebene mit. Auch die Briefe selbst haben mir gut gefallen, sie gaben der Handlung etwas Nostalgisches und Besonderes. Die Nebenfiguren wie Giulia, Antonio und Isabella sorgen für Herzenswärme und Abwechslung.

Matteo blieb für mich dagegen etwas zu distanziert. Ich konnte seine Beweggründe zwar nachvollziehen, aber es fiel mir schwer, eine Verbindung zu ihm aufzubauen. Die Chemie zwischen ihm und Merle war spürbar, aber sie hätte für meinen Geschmack noch etwas intensiver sein dürfen.

Die Spannung steigt langsam an und wird im letzten Drittel richtig fesselnd. Zwar gab es zwischendurch kleine Längen, doch das Finale mit dem Cliffhanger hat vieles wettgemacht.

Fazit:
Ein gelungener Auftakt mit starker Atmosphäre, sympathischer Heldin und einer Story voller Geheimnisse. Ich freue mich auf die Fortsetzung!