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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.07.2025

Düster, überdreht und trotzdem süchtig machend

Crave
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Mit Crave bin ich nach längerer Zeit mal wieder in die Fantasywelt eingetaucht – und wurde positiv überrascht. Zwar hat mich die Grundidee (Mädchen trifft auf mysteriösen Jungen an einem abgelegenen Internat) ...

Mit Crave bin ich nach längerer Zeit mal wieder in die Fantasywelt eingetaucht – und wurde positiv überrascht. Zwar hat mich die Grundidee (Mädchen trifft auf mysteriösen Jungen an einem abgelegenen Internat) stark an Twilight erinnert, aber die Umsetzung hat dann doch ihren eigenen Stil.

Grace ist eine interessante Protagonistin. Anfangs wirkt sie etwas verloren, was bei ihrer Situation verständlich ist, aber im Laufe der Geschichte wächst sie spürbar über sich hinaus. Mutig, emotional und mit einer guten Portion Sarkasmus ausgestattet, war sie für mich recht schnell sympathisch. Jaxon war für mich anfangs der typische düstere Bad Boy, aber je mehr man über ihn erfährt, desto mehr Tiefe bekommt er. Die Dynamik zwischen den beiden war stellenweise etwas klischeehaft, aber trotzdem mitreißend.

Das Setting hat mir besonders gefallen. Die Katmere Academy in Alaska ist eiskalt, düster und einfach faszinierend. Man spürt richtig die Kälte, die Isolation und die unterschwellige Bedrohung. Auch der Schreibstil hat seinen Reiz – jugendlich, frech und mit witzigen Kapiteltiteln, die oft einen kleinen Lacher wert waren.

Klar, manches war etwas übertrieben, einige Wendungen haben sich angedeutet und gewisse Szenen wirkten eher teeniehaft. Trotzdem hat mich das Buch so unterhalten, dass ich gar nicht aufhören wollte zu lesen. Es war spannend, emotional und manchmal richtig lustig.

Fazit:
Crave ist kein literarisches Meisterwerk, aber ein echter Pageturner mit coolen Figuren, starkem Setting und viel Gefühl. 4 Sterne – und ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Veröffentlicht am 29.07.2025

Tolles Setting mit einpaar schwächen

Dreams of Sapphire Seas
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Dreams of Sapphire Seas ist der zweite Band der Irland-Dilogie und setzt die Reihe mit einem ernsteren Ton fort. Besonders das Setting in Cork hat mir wieder gut gefallen – Irland als Schauplatz bringt ...

Dreams of Sapphire Seas ist der zweite Band der Irland-Dilogie und setzt die Reihe mit einem ernsteren Ton fort. Besonders das Setting in Cork hat mir wieder gut gefallen – Irland als Schauplatz bringt einfach eine besondere Atmosphäre mit. Auch Serenas Einsatz für soziale Gerechtigkeit, besonders im Hinblick auf Obdachlosigkeit, hat die Geschichte inhaltlich aufgewertet. Ihre Freundschaft mit Charlie war ein berührender Aspekt und hat dem Thema ein Gesicht gegeben.

Trotzdem hatte ich mit Serena als Figur manchmal meine Schwierigkeiten. Anfangs engagiert und stark, trifft sie gegen Ende einige fragwürdige Entscheidungen, die sie für mich weniger sympathisch gemacht haben. Aedan dagegen mochte ich – sein innerer Konflikt zwischen Loyalität zu seiner Familie und seinem Gerechtigkeitsempfinden wurde glaubwürdig dargestellt. Ihre Beziehung hatte Potenzial, das für mich aber nicht ganz ausgeschöpft wurde. Die Chemie blieb etwas oberflächlich.

Die Kommunikation zwischen den Figuren war wieder ein zentrales Problem: Vieles hätte sich mit ein paar offenen Gesprächen lösen lassen. Stattdessen wurde geschwiegen und verdrängt, was unnötige Konflikte erzeugt hat. Auch einige Wiederholungen, besonders rund um das Thema RAG Week, haben den Lesefluss gestört.

Fazit:
Ein Roman mit wichtigem gesellschaftlichem Thema, toller Kulisse und starken Ansätzen, aber auch einigen Längen und Schwächen in der Figurenzeichnung. 3,5 Sterne von mir.

Veröffentlicht am 29.07.2025

Mysteriöser Reihenauftakt mit toller Atmosphäre

Dark Venice. Deep Water (Dark Venice 1)
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Mit Dark Venice. Deep Water ist Antonia Wesseling ein spannender und atmosphärisch dichter Start der Dilogie gelungen. Das Setting in Venedig hat mich sofort begeistert – die engen Gassen, die alten Mauern ...

Mit Dark Venice. Deep Water ist Antonia Wesseling ein spannender und atmosphärisch dichter Start der Dilogie gelungen. Das Setting in Venedig hat mich sofort begeistert – die engen Gassen, die alten Mauern und das düstere Flair des Casa Nera passen perfekt zur geheimnisvollen Stimmung der Geschichte. Besonders schön fand ich die liebevoll gestalteten Karten zu Beginn des Buches. Sie machen das Setting noch greifbarer und runden das Leseerlebnis ab.

Merle war mir von Anfang an sympathisch. Ihre Suche nach der Wahrheit rund um die Liebesbriefe ihres verstorbenen Großvaters bringt eine persönliche und gefühlvolle Ebene mit. Auch die Briefe selbst haben mir gut gefallen, sie gaben der Handlung etwas Nostalgisches und Besonderes. Die Nebenfiguren wie Giulia, Antonio und Isabella sorgen für Herzenswärme und Abwechslung.

Matteo blieb für mich dagegen etwas zu distanziert. Ich konnte seine Beweggründe zwar nachvollziehen, aber es fiel mir schwer, eine Verbindung zu ihm aufzubauen. Die Chemie zwischen ihm und Merle war spürbar, aber sie hätte für meinen Geschmack noch etwas intensiver sein dürfen.

Die Spannung steigt langsam an und wird im letzten Drittel richtig fesselnd. Zwar gab es zwischendurch kleine Längen, doch das Finale mit dem Cliffhanger hat vieles wettgemacht.

Fazit:
Ein gelungener Auftakt mit starker Atmosphäre, sympathischer Heldin und einer Story voller Geheimnisse. Ich freue mich auf die Fortsetzung!

Veröffentlicht am 29.07.2025

Stimmungsvoller Abschluss mit Spannung und Emotion

Dark Venice. Silent Haze (Dark Venice 2)
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„Dark Venice. Silent Haze“ schließt nahtlos an den ersten Band an und liefert einen spannenden und emotionalen Abschluss der Dilogie. Ich war sofort wieder in der Geschichte drin und konnte es kaum erwarten ...

„Dark Venice. Silent Haze“ schließt nahtlos an den ersten Band an und liefert einen spannenden und emotionalen Abschluss der Dilogie. Ich war sofort wieder in der Geschichte drin und konnte es kaum erwarten die offenen Fragen aus Teil eins endlich beantwortet zu bekommen. Die Handlung ist durchweg spannend mit einigen überraschenden Wendungen und emotionalen Momenten.

Merle hat mir als Protagonistin erneut sehr gut gefallen. Ihre Stärke und ihr Durchhaltevermögen fand ich bewundernswert. Sie gibt sich nicht mit halben Antworten zufrieden und geht den Dingen konsequent auf den Grund. Matteo bleibt anfangs noch sehr verschlossen doch nach und nach wird er greifbarer und seine innere Zerrissenheit nachvollziehbar. Die Dynamik zwischen den beiden war intensiv und voller Spannung – vor allem weil Vertrauen erst mühsam wieder aufgebaut werden musste.

Auch sprachlich konnte mich das Buch überzeugen. Antonia Wesselings Stil ist flüssig bildhaft und sehr angenehm zu lesen. Besonders das Setting in Venedig hat sie wieder wunderschön eingefangen – man konnte die Atmosphäre der Stadt förmlich spüren.

Ein kleiner Wermutstropfen war für mich dass Band zwei im Vergleich zum Auftakt stellenweise etwas weniger intensiv war. Dennoch ein sehr gelungener Abschluss mit starken Emotionen authentischen Figuren und einem stimmigen Ende.

Fazit:
Wer Band eins mochte wird auch hier nicht enttäuscht. Spannend gefühlvoll und atmosphärisch – eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 29.07.2025

Ein emotionaler und spannender Reihenauftakt mit Suchtpotenzial

Whitestone Hospital - High Hopes
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High Hopes ist der erste Band der Whitestone Hospital Reihe und hat mich von Anfang an überzeugt. Laura startet als Assistenzärztin im renommierten Whitestone Hospital in Phoenix – ihrem absoluten Traumjob. ...

High Hopes ist der erste Band der Whitestone Hospital Reihe und hat mich von Anfang an überzeugt. Laura startet als Assistenzärztin im renommierten Whitestone Hospital in Phoenix – ihrem absoluten Traumjob. Sie ist ehrgeizig, authentisch und bringt eine berührende Geschichte mit, die sie für mich sehr greifbar gemacht hat. Besonders schön fand ich ihre enge Beziehung zu ihren Geschwistern, trotz der Distanz halten sie fest zusammen.

Die Dynamik im Krankenhaus ist spannend und glaubwürdig beschrieben. Die Freundschaften zwischen den neuen Assistenzärzten haben mir gut gefallen, vor allem die zwischen Laura und Ian war ein echtes Highlight. Locker, ehrlich und voller gegenseitiger Unterstützung. Die aufkommende Spannung zwischen Laura und ihrem Betreuer Nash bringt zusätzlich Tiefe in die Handlung. Ihre Gefühle füreinander wirken echt und nicht übertrieben was ich besonders mochte.

Ava Reeds Schreibstil ist angenehm flüssig und emotional. Man fliegt nur so durch die Kapitel, die eine gute Länge haben. Die medizinischen Begriffe sind gut eingebettet und das Lexikon am Ende ist ein hilfreiches Extra.

Fazit
Ein toller Auftakt mit viel Gefühl, authentischen Figuren und einem gelungenen Mix aus Drama, Romantik und Klinikalltag. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band!

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