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Veröffentlicht am 19.04.2026

Zuerst sehr verwirrend

Spiel des Lügners
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Der Dieb kam in der Nacht, um ihr Herz zu holen.

Das Cover gefällt mir gut, ich mag die starken Farben und dass man die Hauptpersonen mit ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Der Dieb kam in der Nacht, um ihr Herz zu holen.

Das Cover gefällt mir gut, ich mag die starken Farben und dass man die Hauptpersonen mit wichtigen Details darauf sieht. Etwa die Brille von Lola oder die Mondscherbe.

Der Schreibstil der Autorin ist in Ordnung, es hat etwas gedauert, bis ich mich daran gewöhnt habe. Die Beschreibungen waren für mich nicht gut genug, so konnte ich mir oft das Casino oder einzelne Räume gar nicht gut vorstellen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Lola.

Zu Beginn lernt man Lola kennen, die zusammen mit dem Dieb die Mondscherbe sucht, mit der er verflucht wurde. Ihre Suche bringt sie zum Casino vom Lügner, seinem Bruder, und dort nimmt Lola an einem Wettbewerb teil, um die Mondscherbe oder Hinweise darauf im Casino suchen zu können.

Der Einstieg in das Buch ist mir richtig schwer gefallen. Das lag einerseits am Schreibstil, andererseits auch an den Figuren und der Welt, denn ich war recht lange verwirrt über so ziemlich alles. Durch die schnellen Sprünge zwischen den Szenen fühlte es sich auch nicht durchgehend an, sondern mehr eine Aneinanderreihung von Szenen, die nichts miteinander zu tun haben. All das zusammen hats mir schon schwer gemacht.

Lola mochte ich recht gerne. Obwohl sie sehr an dem Dieb hängt und ihn als ihren besten Freund betrachtet, fängt sie dennoch an sien Verhalten zu hinterfragen und nimmt nicht alles so hin. Ich mochte ihre Stärke und Entschlossenheit, aber auch, wie sie mit anderen Menschen umgeht und ihre Prinzipien nicht verrät.

Nic, der Lügner, war sehr interessant. Man erfährt immer nur bruchstückhaft etwas von ihm und das lässt ihn mysteriös erscheinen. Doch schnell wird auch klar, dass er eigentlich gar nicht so böse ist, wie der Dieb ihn dastehen lassen will. Seinen Charakter fand ich super interessant und bis zum Ende hin wurde er mein Liebling in dem ganzen Buch.

Noch kurz zum Dieb, ihn mochte ich gar nicht. Er behandlet Lola nicht gut und gibt oft ihr die Schuld, wenn irgendwas nicht funktioniert. Außerdem ist seine einzige Priorität die Mondscherbe und das wird immer klarer. Für mich war er einfach nur unsympathisch, besonders am Ende hats mir mit ihm gereicht.

Es hat sehr lange gedauert, bis mich die Geschichte abholen konnte. Das lag wie oben schon geschrieben an den Sprüngen zwischen den Szenen, was leider erst ab der Hälfte besser wurde. Bis dahin habe ich mich regelrecht durch das Buch gequält, weil ich keine Verbindung zu den Charakteren aufbauen konnte und mich die Geschichte auch nicht fesseln konnte. Danach wurde es besser und ich habe sogar gerne weiter gelesen.

Die Idee mit dem Lügner und dem Dieb fand ich interessant, man erfährt, wieso sie zu diesen beiden Personen wurden und was sie an magischen Fähigkeiten haben. Besonders die Kraft vom Lügner fand ich cool und er setzt sie auch gezielt beim Wettbewerb ein. Der Wettbewerb selbst hat nicht die größte Rolle gespielt, denn Lola hat nur daran teilgenommen, um im Casino sein zu können und nach der Mondscherbe zu suchen. Die Aufgaben des Wettbewerbs erledigt sie meist nebenbei und geht dann ihrem eigentlichen Ziel nach. Man kann sich als Leser nie sicher sein, welchen Personen man im Casino nun vertrauen kann und welchen nicht, so ging es auch Lola. Ich habe immer nur darauf gewartet, dass irgendwer sich als falsch entpuppt und sie hintergeht.

Dadurch, dass sich fast die gesamte Geschichte im Casino abspielt, kommt natürlich der Lügner öfters vor als der Dieb, da es ja sein Casino ist. Lola lernt ihn ebenfalls besser kennen und beginnt selbst zu hinterfragen, ob nicht der Dieb sie angelogen hat. Wie der Lügner und Lola sich immer näher kommen fand ich gut gemacht, auch wenn es insgesamt ein bisschen schnell ging, denn die Handlung spielt innerhalb weniger Tage.

Gegen Ende gab es dann immer wieder Stellen, die richtig richtig gut waren und dann auch wieder welche, die mir gar nicht gefallen haben. So zum Beispiel das ganze Drama am Ende, das fand ich recht überzogen und hat mir den Schluss schon ein bisschen vermasselt. Es passte einfach nicht zur vorherigen Entwicklung von Lola und ich glaube nicht, dass ich den zweiten Band lesen werde.

Fazit:

Die Idee des Buches war richtig gut, die Umsetzung war dann leider nicht ganz mein Fall. Es hat bis zur Hälfte des Buches gedauert, bis ich überhaupt gefesselt war, danach wars gut und das Ende war leider wieder weniger gut. Lola mochte ich als Charakter gern, ebenso Nic und ich hätte gerne noch mehr von ihm gelesen. Dennoch werde ich Band zwei nicht mehr lesen. Von mir bekommt das Buch 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Akzeptanz und Liebe

Feuerfeder - Briefe an den König
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Zunächst: Es tut mir leid.

Das Cover hat mir gleich gefallen, es strahlt eine gewisse Eleganz aus, mit der Tasse darauf und im Hintergrund ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Zunächst: Es tut mir leid.

Das Cover hat mir gleich gefallen, es strahlt eine gewisse Eleganz aus, mit der Tasse darauf und im Hintergrund sieht man Briefe, Tintenflecke und eine Feder, denn das Schreiben spielt eine sehr wichtige Rolle in dem Buch.

Der Schreibstil der Autorin war wie immer sehr gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Ran, wodurch man ihre Gedanken besser kennen lernt. Es liest sich so, als würde sie die Geschichte erzählen, was mir gut gefallen hat.

Zu Beginn lernt man Ran kennen, die ein einfaches Leben führt. Als ihr Vater auf ihrem Acker einen goldenen Mörser findet und den zum König bringt, will dieser den dazu passenden Stößel. Ran will sich das nicht gefallen lassen und schreibt einen wütenden Brief an den König um ihm zu sagen, dass er falsch liegt. Daraufhin wird sie als seine Beraterin eingestellt, allerdings glauben alle, dass sie ein Mann ist.

Ran mochte ich gerne. Ein sehr spannender Charakter, denn Ran ist sich selbst nicht sicher, ob sie sich als Frau oder Mann identifiziert, daher wurden immer wieder die Pronomen weggelassen, was ich nun auch versuchen werde. Ran liebt die Familie und widerspricht Laurent immer wieder, was sich sonst niemand im Land traut. Dennoch hält Ran auch an den eigenen Prinzipien fest und versteht erst spät, wieso Laurent so handelt, wie er es eben tut. Die Entwicklung, die Ran dadurch macht, fand ich wirklich gelungen.

Laurent war da ein andere Fall. Ich fand ihn meist eher komisch, sein Verhalten hat mir gar nicht gefallen und wie er mit Ran umgeht schon gar nicht. Seine Freundlichkeit wirkte oft aufgesetzt oder verspottend und ich wurde bis zum Ende gar nicht warm mit ihm. Er mag ein guter König sein, aber seinen Charakter mochte ich einfach gar nicht.

Die Handlung ist recht simple. Es geht um Ran, die Rolle als Berater und wie andere Leute Ran sehen. Außerdem gibts noch die Beziehung zu Laurent, der ebenfalls auf Männer als auch auf Frauen steht. Sehr divers und es wird auch nicht verheimlicht. Das Thema Akzeptant ist hier ein ganz großes Thema, daneben gibt es ein bisschen Liebe aber keine wirkliche Spannung. Ich habe vergeblich auf einen Höhepunkt gewartet, doch wenn man das Buch bis zum Ende liest wird klar, dass dies keine Abenteuergeschichte oder sonstiges sein will, sondern einfach ein Buch, in dem sich zwei Charaktere selbst finden.

Das mag nun vielleicht langweilig klingen, doch ich kam wirklich schnell durch die Geschichte. Ran tut sich schwer mit dem Sprechen und schreibt daher viel auf. Beim Schreiben kann Ran die eigenen Gedanken gut ordnen und ist wirklich wortgewandt, das hat mir gefallen. Auch, dass alle anderen Personen das einfach hingenommen haben, besonders Laurent, und Ran nie gedrängt haben, doch zu sprechen und nicht immer nur zu schreiben fand ich sehr schön. Die Briefe von den beiden haben mir immer gut gefallen, denn oftmals konnte sich Laurent verbal auch nicht korrekt ausdrücken, das ist ihm beim Schreiben ebenfalls leichter gefallen. Wenn man die Briefe las, spürte man regelrecht die Emotionen der Charaktere, was toll war.

Wie schon gesagt gibt es auch eine Liebesgeschichte, diese steht aber sehr lange nicht im Vordergrund und entwickelt sich langsam. Den Konflikt, dass Laurent ein König ist und nicht jede beliebige Person heiraten kann, sondern auch ein wenig an seine Reputation denken muss, fand ich gut dargestellt. Zwar tut Laurent immer wieder so, als wäre das alles kein großes Thema für ihn, doch besonders gegen Ende scheint seine verletzliche Seite immer mehr durch und er öffent sich Ran gegenüber. Was ich sehr gelungen fand war die Aussage, die das Buch vermittelt. Dass man lieben soll, wen man will und dass man sich so identifizieren soll, wie man sich gut fühlt. Das zeigen Ran und Laurent sehr gut und es gibt auch keinen Widerstand. Jeder nimmt die beiden so an, wie sie eben sind. Das ist in der Realität zwar nur eine Wunschvorstellung, aber im Buch war es super umgesetzt.

Gegen Ende gibt es dann auch noch ein bisschen Drama, nichts allzu Schlimmes, der Konflikt hat sich schon länger angebahnt und hat auch zum Rest des Buches gepasst. Wie damit umgegangen wurde und dieser aufgelöst wurde hat sich nahtlos eingefügt und ich mochte das Ende gerne.

Fazit:

Das Buch war anders als erwartet, aber dennoch sehr schön zu lesen. Obwohl ich Laurent bis zum Ende nicht mochte, hat es mit gut gefallen. Ein bisschen mehr Spannung oder Konflikt wäre noch gut gewesen, denn so plätschert die Handlung vor sich hin. Die Grundaussage des Buches wurde aber gut rüber gebracht und ich vergebe 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 17.04.2026

Netter BL-Manga

Old-fashioned Cupcake 1
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Meinung:

Das Cover hat mich gleich angesprochen, zwei Jungs, die essen. Wie kann man da nicht neugierig werden?

Der Zeichenstil war für mich sehr gewöhnungsbedürftig, da die Menschen sehr lang gezogen ...

Meinung:

Das Cover hat mich gleich angesprochen, zwei Jungs, die essen. Wie kann man da nicht neugierig werden?

Der Zeichenstil war für mich sehr gewöhnungsbedürftig, da die Menschen sehr lang gezogen gezeichnet sind, aber mit der Zeit wurde es immer besser und ich habe mich daran gewöhnt. Abgesehen von den Menschen hat mir der Stil insgesamt gut gefallen.

Zu Beginn lernt man Nozue kennen, der eine Routine in seinem Leben hat. Es passiert nichts Aufregendes und er unternimmt auch nichts Neues, bis ihn sein Arbeitskollege Togawa zum Essen mitnimmt und sie dort einen Plan schmieden, wie sie diesem Trott entkommen können.

Der Einstieg ist mir so halbwegs leicht gefallen, denn ich konnte den Arbeitsalltag gut nachvollziehen. Man erfährt auch, wie Nozue seine Freizeit verbringt und dann kommt auch schon Togawa dazu.

Nozue fand ich gut gemacht als Charakter. Er ist schüchtern, hat gerne eine Routine, lässt sich aber auch auf neue Dinge ein. Man merkte ihm an, dass er öft nervös ist, wenn Togawa in der Nähe ist und er nicht weiß, wie er damit umgehen soll, denn eigentlich ist er ja Togawas Chef. Wie er immer mehr aufgetaut ist hat mir gut gefallen.

Togawa mochte ich dann nicht so gerne. Er bedrängt Nozue immer wieder und bringt ihn in unangenehme Situationen. Ich fand ihn wirklich sehr aufdringlich, besonders am Ende. Also ein Fan werde ich von ihm wohl nicht mehr.

Die beiden wollen sich wieder jung fühlen und so planen sie, dass sie ihr Leben wie junge Mädchen leben. Essen gehen, Fotos machen und sich nicht um andere kümmern. Die Umsetzung davon fand ich ein wenig befremdlich, denn es werden stereotypische junge Mädchen als Vorlage verwendet, die sich in der Realität aber gar nicht so verhalten. Wieso kann man sich nicht an jungen Burschen ein Vorbild nehmen? Sobald sie damit etwas aufgehört haben fand ich den Manga auch schon besser, aber besonders das erste Drittel war recht komisch.

Danach wird es immer mehr zu einer Liebesgeschichte, welche ich insgesamt gut fand. Man merkt gut, wie sich das Leben immer wieder dazwischen drängt, welche Sorgen die beiden allgemein haben und wie sie trotzdem etwas unternehmen. Ich mochte besonders die Szenen auf der Arbeit, wenn auch noch Kollegen dabei waren, auch als sie zusammen ausgegangen sind.

Gegen Ende ging mir aber alles zu schnell. Zuerst spürt man nur eine gewisse Anziehung und plötzlich ist da viel mehr. Da blieben für mich die Gefühle auf der Strecke und als Leser bekommt man die nicht gut mit. Das Ende fand ich dann ganz nett, aber es war nicht so spannend, dass ich unbedingt weiterlesen will.

Fazit:

Manche Dinge sind mir viel zu schnell passiert und einiges ging dafür sehr langsam voran. Ich mochte die Dynamik zwischen den beiden, fand es aber auch ein bisschen komisch, dass sie zu Beginn junge Mädchen imitiert haben. Insgesamt war es ein netter Manga, allerdings werde ich die Reihe nicht weiter verfolgen und vergebe 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 05.04.2026

Richtig schöne Hockey-Romance

Rules of the Game, Band 1 - Offside
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich war offiziell fehl am Platz.

Das Cover finde ich süß, das gefällt mir sehr gut vom Stil her. Darauf sieht man Bailey und Chase, die ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich war offiziell fehl am Platz.

Das Cover finde ich süß, das gefällt mir sehr gut vom Stil her. Darauf sieht man Bailey und Chase, die beiden Protagonisten des Buches.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wobei es aber Kapitel aus Sicht von Chase und auch aus Sicht von Bailey gibt. Durch den flüssigen Schreibstil kam ich sehr schnell in dem Buch voran.

Zu Beginn lernt man Bailey kennen, die an ihrem Geburtstag von ihrem Freund verlassen wird. Durch einen Zufall lernt sie Chase, eine Hockeyspieler aus dem gegnerischen Team, kennen und sie freunden sich schnell an. Schon bald entwickeln beide auch Gefühle füreinander, doch so einfach ist es nicht.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Es startet sofort fesselnd, denn man steigt direkt bei der Szene ein, in der der Ex von Bailey mit ihr Schluss macht. Durch den guten Schreibstil bin ich auch schnell weiter gekommen, die Figuren waren sympathisch und das hat mich zusätzlich zum Lesen motiviert.

Bailey mochte ich echt gerne. Sie muss sich mit so vielen nervigen Leuten rumschlagen und ich bewundere sie dafür, wie sie diese ganzen Situationen meistert. Sie ist ein sehr netter und hilfsbereiter Mensch, hat natürlich auch ihre eigenen Probleme, aber insgesamt meistert sie ihr Leben sehr gut. Ich fand auch ihre Prinzipien in der Beziehung gut und wichtig, das hat perfekt zu ihr gepasst.

Chase war ebenfalls ein sehr liebenswerter Charakter. Zuerst hatte ich Sorge, dass er ein typischer Player ist, wie eben Eishockeyspieler oft dargestellt werden, aber Chase ist reines Boyfriend Material. Er beschützt und kümmert sich liebevoll um Bailey, unterstützt sie bei allem, was sie angeht und ist nebenbei noch ein sehr netter Kerl und guter Spieler. Ungerechtigkeiten lässt er allerdings nicht durchgehen.

Ich hatte zuerst die Befürchtung, dass sich das Buch ziehen würde, weil es doch 700 Seiten sind, aber das war gar nicht der Fall. Es liest sich so schnell und plötzlich ist es vorbei. Ich empfand es auch nie als langweilig, denn obwohl vielleicht einmal nicht passiert ist, waren die Figuren einfach so liebevoll, dass es richtig Spaß gemacht hat das Buch zu lesen.

Die Nebenfiguren waren sehr durchwachsen. Manche davon mochte ich richtig gerne, wie die beiden Freundinnen aus der Redaktion von Bailey, oder die Mitglieder von Chase‘ Team. Dann gabs aber auch Personen wie Jake, den Ex von Bailey oder ihre Mitbewohnerinnen, die waren nämlich wirklich schreckliche Personen. Solange Bailey mit einem Spieler zusammen war, war alles gut und sie waren Freundinnen, doch nachdem sie Single war, haben sie sie links liegen lassen und auch noch für ihre Freundschaft mit Chase verurteilt. Die beiden waren also nie wirkliche Freundinnen und ich habe sie gehasst. Aber wie man weiß erwischt Karma jeden und so erging es auch den beiden in dem Buch. Alle anderen tollen Charaktere muss man auch loben, denn sie haben das Buch immer besser gemacht und man merkt auch, wie Bailey wächst als sie sich endlich mit Leuten umgibt, für die sie wichtig ist.

Auch die Liebesgeschichte war top. Chase und Bailey starten als Freunde, eher ungewollt, aber das Schicksal hat es wohl so gewollt. Zuerst merkt man da von Liebe wirklich nicht viel, sie passen aber auch als Freunde wirklich gut zusammen und die Gefühle entwickeln sich eher langsam. Als sie dann zusammen sind ist es wunderschön von den beiden zu lesen, wie sie eine gesunde Beziehung führen und über die Dinge reden, anstatt zu schweigen. Ich fand die beiden so süß zusammen.

Besonders gut gefallen hat mir die Entwicklung von Bailey. Nicht nur findet sie neue Freunde, sondern auch jemanden, der sie so liebt wie sie ist. Man merkt richtig, wie sie wächst und sich verändert, wie sie merkt, dass ihr altes Leben gar nicht so toll war, wie sie gedacht hat. Es war richtig schon zu lesen, wie sie endlich ihren eigenen Weg geht.

Doch es gibt auch Drama, welches sich über das ganze Buch verteilt. Mal sind es kleinere Dinge, mal größere. So gibt es hin und wieder Missverständisse, dann gehen Gerüchte am Campus herum und dann ist da natürlich noch der Ex von Bailey, der immer wieder Probleme macht. Er ist eine Konstante in dem Buch und ich hatte manchmal echt die Befürchtung, dass er etwas Dummes tut. Ich habe den Kerl gehasst, wie er sich Bailey gegenüber verhalten hat, wie schnell er sie ersetzt hat und wie er ihr dann auch noch Vorwürfe gemacht hat. Immer wenn er auftauchte, bin ich sofort böse geworden und ich war jedes Mal froh, wenn ihm jemand die Meinung gesagt und ihn in seine Grenzen verwiesen hat.

Gegen Ende hat sich dann das größte Drama abgespielt und für mich hat es perfekt zum Rest des Buches gepasst. Es war nicht übertrieben und wirkte auf mich auch nicht unrealistisch. Chase hat mit seiner Vergangenheit zu kämpfen und das hat auch Auswirkungen auf sein aktuelles Leben. Für mich war das gut gelöst und auch spannend geschrieben. Zum Schluss wars mir dann fast ein bisschen zu kitschig, aber bis dahin fand ich es richtig gut.

Fazit:

Obwohl das Buch so dick ist war es nie langweilig oder hat sich wiederholt. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen und Bailey und Chase sind mir schnell ans Herz gewachsen. Ihre Beziehung ist richtig und gesund, und beide entwickeln sich weiter. Von mir kriegt das Buch vier Sterne.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Drachen mal anders

Of Ice and Fire - Eissonne
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Am Tag, an dem die Sonne nicht untergeht, erheben sich die jungen Männer, um sich dem Urteil des Nordkerns zu stellen – die Sommersonnenwende ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Am Tag, an dem die Sonne nicht untergeht, erheben sich die jungen Männer, um sich dem Urteil des Nordkerns zu stellen – die Sommersonnenwende ist ihr Schicksalstag.

Das Cover finde ich genial, ich bin ja sowieso ein Fan von Drachen und hier ist eindeutig der Drache im Vordergrund und machte mir daher Lust auf das Buch.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und einfach zu lesen, ich kam wirklich gut durch das Buch. Geschrieben ist es aus Sicht von Ember in der Ich-Perspektive, wobei ich die Beschreibungen sehr gelungen fand und mir alles gut vorstellen konnte.

Zu Beginn lernt man Ember kennen. Als ihr Bruder von einem Drachen getötet wird nimmt sie seinen Platz in der Ausbildung zum Nordwächter ein, doch niemand darf wissen, dass sie eine Frau ist. Ihr Ausbilder Issolas nimmt die Auszubildenden hart ran und Ember befürchtet immer mehr, dass sie es vielleicht nicht schaffen könnte.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, denn ich war sofort fasziniert von der Welt. Man lernt zuerst Ember und ihre Familie kennen und erfährt wie schwer sie es in dieser Welt haben, bereits das fand ich interessant und war dann auch auf den Rest der Geschichte gespannt.

Ember mochte ich gerne. Sie kämpft für das, was sie will und versucht eigentlich nur ihre Familie zu beschützen. Sie ist mutig, stur und lernt schnell dazu. Besonders da sie sich nicht auf diese Prüfungen vorbereitet hat ist sie im Nachteil, doch mit ein bisschen Hilfe ist sie schnell gut dabei. Ich fand ihren Ehrgeiz gut.

Issolas ist der Ausbilder von Ember und zuerst lernt man ihn als harten Ausbilder kennen, der niemanden etwas durchgehen lässt. Doch hin und wieder scheint es, als wäre er einfach nur müde von dieser ganzen Sache und als würde ihm das nichtmal Spaß machen. Da gab es immer wieder solche Momente und diese haben ihn mir immer sympathischer gemacht, bis ich ihn am Ende sogar sehr mochte.

Das gesamte Buch ist eindeutig von „The Hunger Games“ inspiriert und das zeichnet sich auch ein bisschen in der Welt ab. Die verschiedenen Fjorden schicken immer ihre Jungs zum Nordkern für die Ausbildung. Jeder Fjord ist für etwas anderes zuständig und nicht alle können sich gleich auf diese Prüfungen und die Aubsildung vorbereiten. Man erkennt eindeutige Parallelen, was mich persönlich nicht so gestört hat, denn die Geschichte war doch anders genug.

Angefangen bei den Drachen. Die Erklärung wieso es die Fjords, den Nordkern und die Drachen gibt fand ich wirklich cool. Wie die Menschen mit den Drachen umgehen und was sie daraus gemacht haben war ebenfalls interessant, wobei ich gerne noch mehr über die Drachen wissen würde. Vielleicht kommt da noch mehr im zweiten Band. Jedenfalls habe ich mich über jede Szene mit einem Drachen gefreut, denn diese waren immer actionreich und man lernt auch die verschiedenen Drachenarten besser kennen.

Die Liebesgeschichte war jetzt nicht unbedingt mein Highlight und das Buch wäre auch gut ohne ausgekommen, aber sie war auf keinen Fall schlecht geschrieben. Sie entwickelt sich langsam, hat Höhen und Tiefen und am Ende einige überraschende Wendungen. Ember versucht nur zu überleben und dafür muss sie ihre einzige Stärke, dass sie eine Frau ist, auch öfter einsetzen als ihr lieb ist. Ich will hier nicht zu viel verraten, aber ich verstand, wieso sie gewisse Dinge tat und wie ihr das weitergeholfen hat. All das führte dann auch zur der Liebelei mit Issolas, was man sich aber sicher schnell denken konnte, dass es so kommen würde.

Der Großteil des Buches dreht sich um die Ausbildung und das Training, die Prüfungen kommen erst gegen Ende. Es war jedoch zu keinem Zeitpunkt langweilig, weil beim Training immer irgendwas passiert ist und es auch ein interessantes Bewertungssystem gab. Ich hab das jedenfalls gern gelesen, die Prüfungen ware dann etwas kurz gehalten, aber haben so viel offenbart und gleichzeitig so viele Fragen aufgeworfen. Ich habe bis zum Ende mit Ember mitgefiebert und dann war es einfach vorbei. Da hört das Buch an so einem spannenden Punkt auf und als Leser muss man dann noch auf den zweiten Band warten. Richtig fies.

Fazit:

Mich hat das Buch überzeugt, es hatte zwar ein paar Schwächen, besonders in Bezug auf Ember Identität, denn das muss doch jemandem auffallen, aber ansonsten fand ich es sehr gut. Das Ende war gelungen und macht auch Lust auf den zweiten Teil. Der zäheste Abschnitt war sicherlich der Anfang, doch danach ging es spannend weiter. Von mir kriegt das Buch 4 Sterne.

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