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Veröffentlicht am 11.01.2026

Noch besser als Band eins

To Love a God
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Sie alle wollten meinen Tod sehen.

Das Cover ist wieder wunderschön, ich liebe den Stil mit den Statuen, das sieht einfach super aus und ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Sie alle wollten meinen Tod sehen.

Das Cover ist wieder wunderschön, ich liebe den Stil mit den Statuen, das sieht einfach super aus und passt auch zur Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist wie immer sehr gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wobei es jeweils Kapitel aus Auroras und aus Coldens Sicht gibt. Wie auch schon bei Band eins flog ich nur so durch die Seiten, allein schon wegen des Stils.

Dieser Band schließt direkt an das Ende von Band eins an. Colden erinnert sich nicht mehr an die letzten 200 Jahre und auch nicht an Aurora. Nicht nur verletzt sie das, sondern es bringt auch ihr ganzes Vorhaben in Gefahr. Als dann auch noch der Bruder von Colden auftaucht, ist das Chaos perfekt.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, was auch an der kurzen Zusammenfassung am Anfang liegt. Sowas sollte wirklich jedes Buch haben. Danach war ich wieder voll dabei und konnte gar nicht erwarten zu erfahren, wie es mit Colden und Aurora weitergehen würde. Die Ausgangslage war auf jeden Fall spannend, denn Colden kann sich an nichts erinnern.

Aurora mochte ich wieder sehr gerne. Man merkt ihr ihre Entwicklung, die sie in Band eins gemacht hat, gut an ihre Entscheidungen, die sie jetzt trifft, sind auch bedachter und nicht so impulsiv. Immer wenn sie mit ihrem Bruder sprach, merkte man, wie sehr sie ihn liebt, diese Verbindung zwischen den beiden fand ich sehr gut gemacht und hat ihrem Charaktere auch noch mehr Tiefe verliehen.

Colden fand ich toll, einerseits lernt man eine andere Seite von ihm kennen, und ich hätte nicht gedacht, dass sich der Colden von vor 200 Jahren so sehr von dem aktuellen Colden unterscheiden würde. Aber das tut er. Colden ist zu Beginn des Buches hart, unnachiebig und hat eine ganz andere Meinung zu Menschen und Valets als vorher. Ich fand seinen Charakter hier am besten, weil man so viele Seiten von ihm kennen lernt und manches auch besser verstehen kann, wieso er sich manchemal so verhalten hat, wie er es eben tat.

Die Geschichte war wieder genial. Mehr muss man eigentlich nicht sagen, außer vielleicht, dass mir der zweite Band noch besser gefallen hat, als der erste. Zuerst hatte ich Angst, dass das nur ein Füller wird, aber dem ist nicht so. Colden verfolgt immer noch sein Ziel Galadon zu stürzen und die Welt der Götter zu einer besseren zu machen, nur geht er dabei anders vor, als ursprünglich gedacht.

Neben den bekannten Charakteren treffen wir auch neue Charaktere an, der wichtigste davon ist Cassius. Er war verschwunden und ist Coldens Bruder. Bei ihm wusste ich nie, ob er nun ehrlich ist oder nicht. Oder was seine Ziele sind, denn er sagt er will Colden helfen, weiß aber auch viel über das Zepter und wie man damit umgeht, was daraufhindeutet, dass er es vielleicht selbst haben will. Ich fand seinen Charakter toll, und ich habe sehr oft meine Meinung über ihn geändert. Außerdem bringt er frischen Wind in die Gruppe, was dem Buch sicherlich nicht geschadet hat.

Was ich ebenfalls sehr gut fand war, dass Aurora lernt mit ihren Kräften umzugehen, oder es zumindest versucht und man als Leser im Zuge dessen auch noch mehr Informationen über das Zepter und seine Macht bekommt. Diesen Teil fand ich spannend, denn ich liebe sowas in Büchern.

Die Liebesgeschichte bekommt auch wieder einen Platz, wenn auch anders als angenommen. Colden kann sich nicht an Aurora erinnern und daher lernen sie sich sozusagen neu kennen. Trotzdem spürt man einfach, dass da was zwischen ihnen ist und auch wenn er es vielleicht nicht will, kommen sie sich wieder näher. Ich fand das gut gelöst, alles, auch mit seinen Erinnerungen, wie sie versuchen diese zurückzubringen und wie er damit umgeht.

Wie der Klappentext schon sagt, fordert Colden den Primarchen heraus. Dies ist der wichtigste und auch spannendste Teil in dem Buch. Es hat mich ein bisschen an die Hungerspiele erinnert, auch wegen der „Arena“ und den Regeln. Und ab da konnte ich fast nicht mehr aufhören zu lesen, weil es so spannend war. Diese Herausforderung hat einfach perfekt gepasst und durch die Teilnehmer wurden unsere Lieblinge auf eine harte Probe gestellt. Man musste sich immer um sie fürchten und ich dachte ein paar Mal wirklich, dass jetzt jemand sterben würde. Außerdem gibt es in dem Teil des Buches noch einige Wendungen, manche waren vorhersehbar und manche eine komplette Überraschung, das war einfach ein Wechselbad der Gefühle.

Das Ende ist gemein. Es ist genauso großer Cliffhanger wie das Ende von Band eins und ich weiß nicht, wie ich nun auf den dritten Band warten soll.

Fazit:

Ich hatte Angst, dass das Buch nur ein Füllerband werden würde, aber dem war nicht so. Durch neue Charaktere und neue Herausforderungen war der Teil sogar noch besser als der erste Band, zumindest für mich. Ich freue mich schon darauf, herauszufinden, wie es nun mit Colden und Aurora weitergehen wird. Von mir kriegt das Buch 5 Sterne.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.01.2026

Politischer Science-Fiction-Thriller

Das Ganymed-Fragment
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Die Hölle ist kein Ort aus Feuer und Folter, sondern ein Zustand des Bewusstseins, in dem das Ich für immer mit der Wahrheit konfrontiert ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Die Hölle ist kein Ort aus Feuer und Folter, sondern ein Zustand des Bewusstseins, in dem das Ich für immer mit der Wahrheit konfrontiert wird, die es nicht ertragen kann.

Das Cover finde ich interessant, der Krater spielt in dem Buch eine Rolle und man ist gleich neugierig, was sich darin verbirgt. Dass diese Szene es auf das Cover geschafft hat, finde ich gut.

Der Schreibstil des Autors ist gewohnt leicht zu lesen. Die Kapitel sind sehr lange, was man mögen muss, aber man kommt wirklich schnell voran. Geschrieben ist das Buch in der dritten Person, wobei man meist Alan bei seinen Ermittlungen begleitet.

Zu Beginn lernt man Alan kennen, der auf den Mond Ganymed geschickt wird, um dort einen Tod zu untersuchen. Doch auf Ganymed sind die Leute nicht sehr hilfsbereit und es gibt viele Geheimnisse, die Alan alle aufdecken will, auch um die Wahrheit zu erfahren.

Der Einstieg in das Buch hat mir gut gefallen, denn man liest von den Ereignissen, die zum Tod von dem Mitarbeiter geführt haben. Dort wird schon klar, dass es vielleicht mehr war als nur ein Unfall und man wird natürlich neugierig, so ist es zumindest mir ergangen.

Alan mochte ich gerne. Man merkt ihm an, dass er ausgelaugt ist und nicht mehr so richtig kann, doch sein Job macht ihm trotzdem Spaß und er versucht immer das Richtige zu tun. Als einer der Wenigen, der an der Wahrheit interessiert ist, hat er gleich Sympathiepunkte gesammelt. Seine ganze Art an die Sache heranzugehen hat mir gefallen, er bleibt professionell und freundlich, kann aber auch ein bisschen mehr Druck auf die Leute ausüben, damit sie ihm helfen, ohne handgreiflich zu werden. Ich fand ihn als Ermittler wirklich super.

Alle anderen Charaktere sind mir nicht wirklich im Gedächtnis geblieben, zumindest ihre Namen nicht. Es gab den Leiter der Station, den ich eigentlich ganz gern mochte und dann noch die beiden Kollegen, die bei dem Tod dabei waren, wenn auch bewusstlos. Alle Nebencharaktere blieben eher flach, man erfährt nicht viel über sie, außer den Grund, wieso sie da sind und was sie auf dem Mond eigentlich machen. Für mich stach kein Nebencharakter wirklich heraus.

Da ich schon andere Bücher des Autors gelesen habe und sich der Klappentext auch so las, habe ich natürlich mit Aliens gerechnet. Was man hier bekommt ist er aber mehr ein Science-Fiction-Thriller, da eindeutig die Ermittlungen im Vordergrund stehen und andere Lebensformen nur nebenbei erwähnt werden. Das hat dem Buch aber nicht weh getan, denn die Geschichte ist trotzdem gut und spannend geschrieben.

Schon von Beginn an gibt es eine gewisse Grundspannung. Nicht nur, weil man den Tod des Arbeiters beschrieben bekommt, sondern auch weil Alan nur dürftige Informationen von seinem Chef bekommt und manche Antworten von den anderen Mitarbeitern auf Ganymed sehr kryptisch sind. Es wird also schnell klar, dass dort etwas faul ist und als Leser kann gut miträtseln. Bis zum Ende hin bleibt die Spannung erhalten und man will natürlich wissen, was da nun passiert ist. Ich empfand das Buch zu keinem Zeitpunkt als langweilig, obwohl es natürlich auch Stellen gab, in denen es keine Action oder Ermittlungen gab.

Das Fragment, welches dem Buch auch seinen Titel gibt, spielt eine wesentliche Rolle und man weiß lange nicht, was es eigentlich ist. Alan ebenso wenig und es wird ihm immer wieder gesagt, dass es für seine Ermittlungen nicht relevant ist. Doch als noch weitere Menschen sterben verhärtet sich sein verdacht, dass das Fragment doch etwas damit zu tun hat. Für mich war es genau richtig so, denn man erfährt nur langsam mehr über das Fragment und kann zusammen mit Alan den Todesfall immer besser rekonstruieren. Man wartet eigentlich immer nur darauf, dass die ganze Sache explodiert und das tut sie am Ende auch.

Kommen sehen habe ich es nicht, das muss ich dem Autor lassen. Es war klar, dass am Ende noch was Großes daherkommen wird, aber damit habe ich nicht gerechnet. Am Ende wurde es noch spannend, actionreich und alle Geheimnisse wurden aufgedeckt. Immer wieder muss man sich um das Leben seiner Lieblingscharaktere fürchten, denn es ist hier absolut nicht sicher, dass alle überleben. Die letzten 70 Seiten waren wirklich sehr gut und eigentlich auch abgeschlossen, dennoch bleibt auch noch Raum für eine Fortsetzung.

Fazit:

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, es ist mehr ein politischer Thriller mit Science-Fiction Elementen, was aber gar nicht schlimm ist. Ich mochte Alan als Charakter gerne und auch wie er die Ermittlungen geleitet hat fand ich gut. Ein paar Schwachstellen gab es dennoch, zum Beispiel blieben alle anderen Charaktere sehr flach oder auch die zeitliche Abfolge emfpand ich als merkwürdig. Von mir kriegt das Buch 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Etwas zu viel am Ende

Where the Night Falls (School of Darkness 1)
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Meinung:

„Die Schwesternschaft der Belladonnas hat sich heute hier versammelt, um ein neues Mitglied in ihrem Reihen aufzunehmen. […]“

Das Cover finde ich sehr cool, ich mag dieses halbe-halbe und mit ...

Meinung:

„Die Schwesternschaft der Belladonnas hat sich heute hier versammelt, um ein neues Mitglied in ihrem Reihen aufzunehmen. […]“

Das Cover finde ich sehr cool, ich mag dieses halbe-halbe und mit der Schlange und dem Buch wird auch ein wenig Bezug auf den Inhalt genommen.

Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen, manchmal wiederholen sich für mich Sachen zu oft, oder es werden auch zu lange innere Monolge geführt, aber ansonsten fand ich ihn in Ordnung. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Aurelia.

Zu Beginn lernt man Auri kennen, die an der Schule eher eine Außenseiterin ist. Nur Eleanor behandelt sie halbwegs normal, die Anführerin der Schwesternschaft der Belladonnas. Als dann Nate, ein ehemaliger Freund von ihr, plötzlich wieder auftaucht und eine Schülerin ermordet wird, beginnen sie selbst das Rätsel zu lösen, denn niemand sonst unternimmt etwas.

Der Einstieg in das Buch ist mir schwer gefallen, weil es keinerlei Erklärungen über die Welt gibt, oder wie genau die Magie funktioniert. Das ändert sich leider bis zum Ende nicht, was mich sehr gestört hat. Man liest ein bisschen von Auri, wie sie aufgewachsen ist und wie es ihr an der Schule ergeht. Ansonsten kommt da noch nicht so viel Spannung auf.

Auri fand ich in Ordnung, mehr aber auch nicht. Sie verhält sich oft naiv und wie ein kleines Kind, wenn man ihre Gedanken so liest, würde man nicht auf die Idee kommen, dass sie schon 17 ist. Ihre Handlungen konnte ich nicht immer nachvollziehen und wieso sie den Leuten so schnell vertraut ebenfalls nicht. Niemand hat sie gut behandelt, bis auf Nate und trotzdem verrät sie ihnen fast alles, was sie weiß.

Nate war dagegen schon besser, man weiß nicht sonderlich viel über ihn und man merkt sofort, dass er einige Geheimnisse hat. Er ist verschlossen, stark und klug, was man auch merkt, denn er rennt nicht kopflos drauf los, sondern macht sich Gedanken und entwickelt einen Plan. Mit der Zeit lernt man ihn auch besser kennen und erfährt, was er in der Zeit, in der er nicht da war, so getrieben hat und wieso er wieder da ist.

Die Geschichte fand ich insgesamt gut, nur leider hat sie sich sehr gezogen. Es dauert schon ein bisschen, bis was passiert und danach passiert lange nichts. Das hat einfach nicht gut gepasst, denn die Abschnitte, die wirklich interessant waren, wurden sofort von einem zähen Monolog oder einer Passage abgelöst, in der nicht viel passiert und die den Lesefluss unterbrochen hat. Außerdem gab es bis zum Ende kein wirkliches Worldbuilding und ich weiß immer noch nicht, wie diese Welt genau aufgebaut ist. Die Magiewesen wurden halbwegs gut beschrieben und das fand ich auch interessant, davon hätte ich gerne mehr gelesen.

Auri, Nate, Eleanor und der Bruder von Auri wollen den Mord an der Schülerin aufklären, denn offiziel ist die Schülerin abgereist, doch die vier wissen, dass dem nicht so ist. Wie vier Schüler das allein bewältigen wollen weiß ich nicht, aber sie haben gute Startpunkte. Ich mochte diesen Teil, wie sie zusammen Geheimnisse aufgedeckt haben und der Wahrheit immer näher gekommen sind. Gleichzeitig wird auch klar, dass nicht jeder von ihnen alle Karten auf den Tisch legt und manche mehr Geheimnisse haben als andere.

Es gibt auch eine Liebesgeschichte, die aber nicht den eigentlichen Teil des Buches einnimmt. Sie geschieht so nebenbei und das fand ich gut. Nicht immer muss eine Liebesbeziehung im Vordergrund stehen. Hier war es gut gemacht und wurde am Ende auch in die eigentliche Handlung eingeflochten, sodass es wichtig wurde.

Das Ende hat sich dann wie ein Fiebertraum gelesen. Bis zu einem bestimmten Punkt fand ich das Buch gut, wenn auch nicht super spannend. Dann aber passiert so viel auf einmal, vieles davon wirkte sehr zufällig auf mich und einiges passte auch gar nicht in ein Jugendbuch. Hier hatte ich das Gefühl, als würde die Autorin schnell noch ein bisschen Action, Spannung und alle möglichen Intrigen in die letzten 50 Seiten stopfen wollen. Wäre das etwas länger geworden, dann hätte es sich auch besser gelesen, so ging alles zu schnell, war zu wirr und auch etwas abgedroschen. Ich fand einige Enthüllungen wirklich gut und auch interessant, dennoch werde ich den zweiten Teil wohl nicht mehr lesen.

Fazit:

Ich war etwas enttäuscht von dem Buch, denn obwohl es sich um ein Jugendbuch handelt, ist die meiste Zeit einfach nichts passiert und dann nahm es eine sehr absurde Wendung, die nicht gepasst hat. Trotzdem gab es auch gute Stellen, die mir gefallen haben. Insgesamt war es also eine Mischung und ich vergebe 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 23.12.2025

Wieder sehr gut, bis auf Emelin

Fae Isles − Der Tod der Götter
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich war wieder in der Bibliothek eingeschalfen.

Das Cover ist passend zum Rest der Reihe gestaltet, wobei ich von dem die Farben recht ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich war wieder in der Bibliothek eingeschalfen.

Das Cover ist passend zum Rest der Reihe gestaltet, wobei ich von dem die Farben recht schön finde.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch wieder aus Sicht von Emelin, wobei mir hier ihre inneren Monologe wirklich auf die Nerven gegangen sind.

Dieser Band schließt wieder fast direkt an das Ende von Band zwei an. Emelin sucht immer noch einen Weg Creon seine Stimme wieder zu geben und außerdem hat sie die verrückte Idee, Götter zu suchen und diese um Hilfe zu bitten.

Der Einstieg in das Buch ist mir wie immer sehr leicht gefallen. Dadurch, dass der zweite Band noch nicht lange her ist, hatte ich die Ereignisse noch gut um Kopf. Noch immer sind Creon und Emelin im Untergrund und suchen nach einer Lösung für ihr Problem. Ich habe nur gehofft, dass sich das Setting bald ändern würde und das hat es dann auch getan.

Emeling ging mir in diesem Teil sehr auf die Nerven. Immer wieder trifft sie dumme Entscheidungen, verletzt Creon und sieht das selber nicht einmal. Ich hätte sie so gerne einmal durchgeschüttelt um sie zu fragen, was eigentlich ihr Problem ist. Im letzten Viertel des Buches wurde es besser, aber davor hat sie sehr viele Sympathiepunkte verloren und die holt sie nicht mehr rein.

Creon hingegen habe ich in Herz geschlossen, in dem Band noch mehr als sonst. Man merkt richtig, wie verletzt er ist und dass er eigentlich nicht so sein will, wie er sich gibt. Er tat mir unendlich leid, weil alle in ihm nur das Monster sehen und nicht den Mann, der er eigentlich ist. Doch im Laufe des Buches hat er sich weiterentwickelt, hat eingesehen, dass er sich auch öffnen muss, um Vertrauen zu erlangen und ich fand es sehr stark von ihm, dass er sich das alles getraut hat. Für mich ist er der beste Charakter in dem Buch.

Alle Nebencharaktere mochte ich gerne, besonders Tared bekommt viel Zeit und auch Naxi kriegt eine wichtigere Rolle. Die tragen die Geschichte manchmal fast allein.

Die erste Hälfte hat mir von dem Setting her gut gefallen. Wir kommen weg aus dem Untergrund und sehen neue Gegenden, die vorher in dem Buch nur nebenbei erwähnt wurden. Das neue Setting war spannend und hat auch frischen Wind in die Geschichte gebracht. Außerdem gab es da viel zu entdecken und es wurd nicht langweilig. Nur das ganze hin und her zwischen Em und Creon hat mich sehr gestört. Sie will ihre Beziehung verheimlichen und stößt ihn dabei immer wieder von sich, damit es niemand erfährt. Sie ist gemein und abweisend und verletzt Creon damit, doch Em merkt es selber gar nicht. Dann entschuldigt sie sich und beginnt wieder von vorne. Das ging ewig so und ich fand das ziemlich nervig und anstrengend. Hätte sie einfach allen erzählt, dass da was läuft, wäre es gut gewesen, aber das wollte sie nicht.

Abgesehen davon suchen die Rebellen aber nach einer Gottheit um diese um Hilfe zu bitten. Die Idee und die Suche waren gut umgesetzt. Nur gab es zwischendurch ein paar zähe Stellen, die das Leseerlebnis ein bisschen gemindert haben, zum Beispiel immer, wenn Em wieder einmal mit Creon stritt oder sie einfach nur geredet und diskutiert haben.

Gegen Ende ändert sich dann vieles, angefangen mit Emelin. Sie erfährt viel neues über Magie und versteht das alles sofort und kann es auch anwenden, was ich als zu schnell empfand. Sie hat Monate gebraucht um normale Farbmagie gut anwenden zu können und hier lernt sie alles innerhalb von einem Tag. Für mich wirkte das unrealistisch. Neben Em und ihren Kräften kommen auch Gegener daher, die ein wenig Action mitbringen. Die Kampfszenen fand ich gut und spannend geschrieben, aber im Vergleich zum Rest des Buches etwas kurz.

Viele Fragen werden auch beantwortet und danach gibts einen wirklich gemeinen Cliffhanger. Auch hier hätte ich Emelin treten können, weil sie schon wieder eine egostische Entscheidung getroffen hat und damit ihre ganze Mission gefährdet. Trotzdem bin ich auf den letzten Teil der Reihe gespannt.

Fazit:

An den ersten Band kommt auch dieser Teil für mich nicht ran. Ich mochte das neue Setting und auch die Idee mit den Göttern, aber Emelin ging mir einfach zu sehr auf die Nerven. Das Ende war gut und spannend geschrieben und ich freue mich auf den letzten Band. Von mir kriegt das Buch 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 21.12.2025

Spannend bis zum Ende

Harpers Ferry. Lose Me Once
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Meinung:

Ich presse mich mit dem Rücken gegen die Holzfassade der Riverside Bar.

Das Cover finde ich wirklich schön, das Wasser spielt in dem Buch eine wichtige Rolle und auf dem Cover sieht es mit der ...

Meinung:

Ich presse mich mit dem Rücken gegen die Holzfassade der Riverside Bar.

Das Cover finde ich wirklich schön, das Wasser spielt in dem Buch eine wichtige Rolle und auf dem Cover sieht es mit der Sonne und dem Text einfach hübsch aus.

Der Schreibstil der Autorin war wirklich gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wobei es abwechselnd Kapitel aus Luke’s und aus Emery’s Sicht gibt. Die Kapitel von Luke spielen alle in der Vergangenheit und die von Emery in der Gegenwart, das hat für einen spannenden Aufbau der Geschichte gesorgt.

Zu Beginn lernt man Emery kennen, die wegen des Todes ihrer Gran wieder nach Harpers Ferry kommt. Sie wollte nicht zurück, denn ihr Ex Luke hat etwas Schreckliches getan und sie hat das Geheimnis bis jetzt bewahrt. Doch Luke ist immer noch da und nun muss sich Emery der Vergangenheit und ihren Gefühlen stellen.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, denn man erfährt sofort, was damals passiert ist und wieso Emery weggelaufen ist. Das macht den Einstieg an sich schon interessant, doch in den nächsten Kapiteln wird immer klarer, dass Luke gar nicht wie ein Mörder wirkt und man beginnt als Leser zu zweifeln und zu raten, was nun stimmt und was nicht.

Emery mochte ich als Charakter sehr gerne. Sie versucht ihre Gefühle für Luke zu unterdrücken, doch das gelingt ihr nicht. Immer wieder zieht es sie zu ihm hin, obwohl sie ihn für einen Mörder hält. Auch ihre Beziehung zu ihrer Gran fand ich echt schön, die beiden sind ein tolles Team und ich hätte so gerne noch mehr von ihnen zusammen gelesen.

Luke fand ich interessant, zuerst wirkte er etwas unsympathisch, weil er gar nicht in Harpers Ferry sein wollte und das auch gezeigt und gedacht hat. Mit der Zeit ist seine harte Schale aber verschwunden und der liebe Kerl kam durch. Er ist ein richtiger Schatz, hilft seiner Mutter und Emerys Gran aus und ist dabei auch noch tüchtig. Luke ist einfach zum Verlieben, je mehr man von ihm liest, desto mehr mag man ihn.

Die Geschichte dreht sich um Ash, der vor eineinhalb Jahren gestorben ist. Emery ist geflüchtet, weil sie glaubt, dass Luke es war und nun ist sie wieder damit konfrontiert. Als Leser fragt man sich natürlich, ob das stimmen kann, denn Luke ist so ein Sonnenschein, dem traut man keinen Mord zu. Die Autorin hat es geschickt angestellt und immer wieder Passagen eingebaut, die einen an den eigenen Theorien zweifeln lassen und dadurch wird es bis zum Ende auch nicht langweilig. Bei mir kam ein Verdacht ungefähr bei der Hälfte des Buches auf. Es gab Hinweise und Anzeichen, dass die Theorie vielleicht stimmt und das hat sich wirklich erst ganz am Ende geklärt.

Neben diesen Handlungsstrang gibt es aber natürlich auch die Liebesgeschichte, die lange Zeit im Fokus steht. Durch die Kapitel von Luke erfährt man, wie er und Emery sich kennengelernt haben, wie sie ihre gemeinsame Zeit verbracht haben und wie es eigentlich zu diesem einem Abend, an dem Ash gestorben ist, gekommen ist. In der Gegenwart hingegen liest man, wie sich langsam wieder annähern und wie die alten Gefühle neu erwachen. Die Mischung fand ich sehr gelungen und besonders durch Lukes Kapitel wird klar, wie sehr er Emery liebt und wie sehr er sie vermisst hat. Für mich persönlich ging es auch nicht zu schnell mit den beiden, in keiner Zeit.

Die Mischung aus Gegenwart und Vergangenheit ist gelungen, in der Vergangenheit liest man wirklich bis zu jedem Tag und dann noch ein bisschen weiter, ungefähr bis dahin, als Emery wieder in Harpers Ferry ankam. Ich fand das cool, denn so hat man mehr von Luke erfahren und wie es ihm mit der ganzen Situation eigentlich ging.

Gegen Ende spitzt sich die Lage rund um Ash Tod immer mehr zu und man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es gibt hier so viele Wendungen, fast alles davon liest man in der Vergangenheit und durch die Unterbrechungen durch die Gegenwartskapitel, sitzt man als Leser wie auf heißen Kohlen und will endlich alles erfahren. Wenn man aber glaubt endlich alles zu wissen, kommt noch eine Wendung daher, mit der man nicht gerechnet hat. Das war ein richtig wilder Ritt und am Ende war ich komplett erstaunt. Ich verstand, wieso die Charaktere so gehandelt haben, wie sie es nun taten, trotzdem hätte irgendwer im Laufe des Buches doch mal zur Polizei gehen können. Das hätte schon in jener Nacht passieren sollen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie alle mit dem Wissen unbeschwert leben können. Die Ereignisse in der Nacht von Ash‘ Tod waren tragisch und traumatisch, aber für den Leser auch sehr spannend zu lesen.

Das Ende fand ich einerseits gut und andererseits eher nur ok. Gut fand ich den Ausgang mit Emery und Luke, das hat sich an einem wahren Ende angefühlt. Nicht so gut fand ich alles, was nach der Auflösung von der Todesnacht passiert ist, vielleicht weil ich es ein bisschen unrealistisch fand, wie sich alle verhalten haben. Insgesamt war es dennoch ein sehr gutes Buch.

Fazit:

Ich fand die Geschichte rund um Harpers Ferry, Emery und Luke sehr gut. Durch die Zeitwechsel kommt Spannung auf und man lernt als Leser andere Seiten von den beiden kennen. Das Ende war in Ordnung, da hätte ich mir persönlich ein bisschen was anderes gewunschen, aber seis drum. Von mir kriegt das Buch 4 Sterne.

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