Das Cover finde ich schön, man hat alle drei Protagonisten darauf und kann sich dadurch Fei, Siwang und Yexue gut vorstellen.
Der Schreibstil der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen, ...
Meinung:
Das Cover finde ich schön, man hat alle drei Protagonisten darauf und kann sich dadurch Fei, Siwang und Yexue gut vorstellen.
Der Schreibstil der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen, durch die eher kurzen Kapitel am Anfang baut sich langsam Spannung auf, später werden die Kapitel dann länger und das passt gut zur Geschichte. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Fei, wodurch man sie am besten kennen lernt.
Der Einstieg in das Buch ist mir tatsächlich ein bisschen schwer gefallen, weil länger nichts passiert und man nur das Leben von Fei am Hof kennen lernt. Ihre Beziehung zu Siwang fand ich interessant, denn man merkt, dass er Fei wirklich mag, aber man merkt auch, dass er eine andere Seite hat, die er nicht zeigt.
Doch das heißt nicht, dass Siwang der Böse ist, denn in dem Buch gibt es keinen wirklichen Bösewicht. Sowohl Siwang als auch Yexue tun das, was sie wollen und was sie für gut halten. Ihre Beweggründe sind geprägt von Ehrgeiz, Stolz und Macht. Beide haben gute und schlechte Seiten.
Die Geschichte selber hat mir mit der Zeit immer mehr gefallen und irgendwann war es sehr von Mulan inspiriert, was ich gut fand. Fei macht mit der Zeit eine tolle Entwicklung durch und lernt endlich für sich selbst einzustehen. Dann sind da noch die Vampire, die irgendwie ein bisschen zu kurz kommen, zumindest für mich. Sie sind da, werden anders beschrieben als sonst und spielen auch nur eine nebensächliche Rolle, ich hoffe, dass das im zweiten Band anders wird.
Fazit:
Eine kurzweilige Geschichte, die aber sehr gut geschrieben ist und eine tolle Handlung hat. Ich mochte Fei, Yexue und Siwang sehr gerne, sie sind unterschiedlich und haben alle andere Ansichten, was gut und was böse ist. Das Buch bekommt 4 Sterne von mir.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
„König Amon, was verschafft mit dir Ehre?“
Das Cover finde ich gelungen, die Raben spielen in dem Buch eine wichtige Rolle, daher ist es ...
Meinung:
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
„König Amon, was verschafft mit dir Ehre?“
Das Cover finde ich gelungen, die Raben spielen in dem Buch eine wichtige Rolle, daher ist es nur logisch, dass auch einer auf dem Cover ist. Mir gefällt es wirklich gut.
Der Schreibstil der Autorin war gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Leonore geschrieben, was hier perfekt gepasst hat, denn ansonsten wären viele Geheimnisse schon früher ans Licht gekommen und so konnte man die Legende des Rabenkönigs zusammen mit Leo besser kennen lernen.
Zu Beginn lernt man Leonore, kurz Leo, kennen. Sie wohnt in einem kleinen Dorf, welches von den Toceras überfallen wurde, diese wollen dort überwintern. Einzig die Legende des Rabenkönigs gibt den Menschen Hoffnung und Leo ist entschlossen, sich und ihr Dorf zu retten.
Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, denn im Prolog lernt man, was es mit dem Rabenkönig auf sich hat und wie er zu seinem Namen kam. Das fand ich schon interessant und als dann die richtige Geschichte begann, war ich neugierig.
Leonore mochte ich gerne, sie ist stark und versucht alles um die Plage zu überleben. Ihre Skepsis gegenüber dem Rabenkönig kann ich verstehen, denn die Legende besagt, dass er den Dörfern in Not hilft, doch die letzten Jahre war dem nicht so. Trotzdem will sie ihn finden umd ihrem Dorf zu helfen. Ihre Entschlossenheit fand ich bemerkenswert.
Amon mochte ich manchmal mehr und manchmal weniger. Im Prolog konnte ich ihn eigentlich gut leiden und auch seine Beweggründe konnte ich nachvollziehen. Zwischendurch mochte ich ihn dann weniger und dann auch wieder mehr. Es war ein stetiges Auf und Ab, aber grundsätzlich will er nur das Beste für seine Leute und versucht sie zu beschützen, was ein guter König auch tun sollte.
Ich muss zugeben, dass ich zuerst sehr verwirrt war, denn man bekommt keinerlei Infos über die Toceras. Es heißt nur, dass sie sich jeden Winter ein neues Dorf aussuchen, dieses verwüsten, dort leben und dann im Sommer wieder verschwinden. Die Menschen nehmen sie als Sklaven. Woher sie kommen, wohin sie gehen und wieso sie das tun bleibt offen. Hätte man im gesamten Buch keine Erklärungen dazu bekommen, wäre ich sehr enttäuscht gewesen, so fand ich es einfach ein bisschen komisch, dass man rein gar nichts über diese Wesen weiß.
Die Toceras fand ich ansonsten interessant, sie sollen einen menschlichen Oberkörper haben, Flügel wie eine Heuschrecke, einen Kopf ähnlich einer Heuschrecke und die Füße sind stark und fast wie von einem Pferd. Eine ganz wilde Mischung also. Als Bösewichte fand ich sie aber gut, sie sind skrupellos und nehmen sich, was sie wollen. Sie töten, stehlen und bestrafen wie es ihnen passt.
Leo und alle anderen im Dorf müssen also mit der Plage leben und lange liest man davon, wie der Alltag dort aussieht und wie Leo fliehen möchte. Natürlich sind das nur Spinnereien, denn die Toceras achten genau darauf, dass niemand entkommt. Diesen Teil des Buches fand ich einerseits verstörend aber auch interessant zu lesen, wie Leo in dieser Zeit klarkommt und was sie durchstehen muss war echt gut geschrieben.
Zum Rabenkönig und wie die Legende da reinspielt will ich gar nicht zu viel sagen, denn das würde die Lesefreude meiner Meinung nach mindern. Ich fands aber schön zu sehen, dass die Menschen durch diese Legenden und Geschichten die Hoffnung nicht verloren haben und immer gehofft haben, dass der Rabenkönig ihnen helfen würde. Ungefähr ab der Hälfte des Buches nimmt der Rabenkönig dann immer mehr Platz ein und die Geschichte schlägt eine etwas andere Richtung ein. Ich fand die Entwicklung vom Buch wirklich gelungen, es harmoniert alles super und wird auch nicht langweilig.
Es gibt auch eine Liebesgeschichte, die mir persönlich gut gefallen hat. Irgendwann rückt sie immer weiter in der Vordergrund, nimmt aber nicht die gesamte Handlung ein, das hätte auch gar nicht gepasst. Dadurch, dass das Buch ein Einzelband ist, musste sich die Autorin hier was ausdenken, damit es realistisch wirkt und ich finde, das hat sie gut hinbekommen.
Das Ende war dann gut, ein bisschen einfach für meinen Geschmack und es hat irgendwie auch nicht so wirklich gepasst. Das las sich ein bisschen, als würde die Autorin schnell zum Schluss kommen wollen und hat eine einfache Lösung genommen. Da war ich dann ein wenig enttäuscht, auch weil noch Fragen offen blieben, die aber jedem in dem Buch anscheinend egal waren.
Fazit:
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, nur das Ende hat mich ein wenig enttäuscht. Ich mochte die Idee mit den Toceras, dem Rabenkönig und allem drum herum und hab das Buch an einem Wochenende gelesen, weils mir so gut gefallen hat. Durch das Ende gebe ich aber nur 4 Sterne, denn das hat einfach nicht gut gepasst.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Wenn du irgendwelche Leute auf der Straße fragst, was sie über die Kleindstadt Ojai in Kalifornien denken, dann werden sie sagen, dass sie ...
Meinung:
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Wenn du irgendwelche Leute auf der Straße fragst, was sie über die Kleindstadt Ojai in Kalifornien denken, dann werden sie sagen, dass sie magisch sei.
Das Cover finde ich richtig richtig schön, der Zeichenstil ist genau meins und es sieht so süß aus! Außerdem liebe ich die Farben von dem Buch sehr.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und angenehm zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wobei es Kapitel aus Kayce’s und auch aus Shaila’s Sicht gibt, wodurch man die beiden besser verstehen kann und sich in sie hineinversetzen kann.
Zu Beginn lernt man Shaila kennen, die als Studention bei dem L.A. Vipers im Medizinteam eine Ausbildung machen darf. Sie ist nicht ganz uneigennützig dort, denn Kayce, ein Spieler, war ihr früherer Schwarm und Bruder ihrer besten Freundin, bis er überstürzt aus der Kleinstadt Ojai geflohen ist. Zuerst ist er gar nicht begeistert sie zu sehen, doch schon bald nähern sie sich wieder an.
Der Einstieg in das Buch ist mir wirklich leicht gefallen. Ich mochte Shaila sofort und auch ihre Unsicherheiten haben sie schnell greifbar gemacht. Bereits in den ersten Kapiteln wird klar, dass sowohl Shaila als auch Kayce mit Problemen zu kämpfen haben und allein das hat mich schon neugierig auf den Rest des Buches gemacht.
Shaila fand ich gut gemacht, sie hat Unsicherheiten, weiß aber auch um ihre Stärken und setzt diese gezielt ein. Bei Kayce hat sie nicht sofort alle Karten auf den Tisch gelegt, wieso sie eigentlich da ist, das mag nicht die richtige Entscheidung gewesen sein, aber es hat in dem Moment geholfen. Ich konnte ihre Handlungen immer gut nachvollziehen und für mich hat sie auch nie wirklich übertrieben.
Kayce fand ich sehr spannend. Er ist Sportler, erfolgreich und beliebt. Doch man merkt auch schnell, dass er doch einige Probleme hat, allein schon, weil er verpatzter Fang von einem Match immer wieder angesprochen wird und ihn aus der Fassung bringt. Es wird schnell klar, was sein eigentliches Problem ist, man merkt aber auch, wie fordernd der Sport ist und wie wenig er sich etwas zu sagen traut, aus Angst, seinen Job zu verlieren. Als Charakter fand ich ihn sehr gelungen und auch menschlich ist er top, kein Bad Boy, kein Arsch, einfach ein netter Kerl, der nichtmal überheblich ist.
Ich habe nun länger nicht wirklich Romance gelesen, weil es sich immer wie das Gleiche liest und besonders bei Sports-Romance ist das oft der Fall. Bei dem Buch habe ich aber schnell gemerkt, dass es mir gefallen wird und sich von anderen Büchern abhebt. Allein schon wegen dem Setting, wir haben einen Spieler und eine Medizinstudention, die in seinem Team aushilft. Ich bin ein großer Fan von Ärzten oder angehenden Ärzten in Büchern und so habe ich mir auch hier gefreut. Es gibt immer wieder medizinische Einsätze für Shaila und sie kann neues Wissen erlernen. Der Teil kam nicht zu kurz, hat aber auch nicht Überhand genommen. Mit ihrem Wissen kann sie auch Kayce gut unterstützen und ihm helfen.
Die Themen in dem Buch sind ernst und gut umgesetzt. Ich habe mir eigentlich eine lockere Geschichte erwartet, aber das war es nicht immer. Die Autorin bespricht die Themen gut und setzt sich auch damit auseinander. Probleme lösen sich nicht einfach in Luft auf und das hat mir besonders am Ende gut gefallen. Man erfährt wieso Kayce gegangen ist und alles drum herum, und dann rückt der Grund nicht einfach in den Hintergrund und alles ist gut, sondern es wird aktiv an einer Lösung gearbeitet und das braucht Zeit. So geht die Autorin auch mit anderen Themen um und es wird gezeigt, dass es ok ist, dass man sich Hilfe sucht und nicht alles allein durchstehen muss. Es wird auch gezeigt, dass sich manche Probleme nicht von einem Tag auf den anderen lösen lassen und das fand ich sehr gut. Ich war überrascht, wie sensibel mit solchen Themen umgegangen wird.
Abgesehen davon gab es aber natürlich auch eine LIebesgeschichte. Kayce und Shaila kennen sich schon von früher und Shaila war schon lange in Kaycer verliebt. Jetzt starten sie eher als Freunde und erst mit der Zeit kommen sie sich näher. Die Entwicklung, die ihre Beziehung durchgemacht hat, fand ich gelungen, man konnte als Leser nachvollziehen, wieso da jetzt Gefühle sind. Die beiden sind richtig süß zusammen. Was mir noch super gut gefallen hat war, dass es keine wilden intimen Szenen gab, das hätte auch gar nicht zu dem Buch gepasst. Es wirkte so einfach richtig.
Über die beste Freundin und Schwester von Kayce muss ich aber auch noch ein Wörtchen verlieren. Ich habe ihren Namen schon vergessen, aber ich hasse die Person. Durch Rückblicke (welche übrigens cool waren, man erfährt dadurch mehr aus der Vergangenheit von Kayce und Shaila) wird klar, dass diese Freundin nie sonderlich gut zu Shaila war. Bei Treffen hat sie immer andere Freunde eingeladen, immer war Shaila an zweiter Stelle und sie hat sie auch gedrängt, ein Treffen mit Kayce zu arrangieren, was Shaila nicht wollte, weil Kayce nicht so weit war. Ich finde sie ist eine schreckliche Person und Freundin.
Am Ende konnte man das Drama schon vorhersehen, wobei alle Probleme der Hauptfiguren eingearbeitet wurden und es dadurch realistischer wirkte. Es war nicht übertrieben, nicht zu wenig, genau richtig, dass ich nicht mehr aufhören wollte zu lesen.
Fazit:
Das Buch hat mich in jeder Hinsicht positiv überrascht. Es hat eine ungeahnte Tiefe, wunderschöne Momente, ernste Themen und eine süße Liebesgeschichte. Shaila und Kayce haben mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert und nun möchte ich die anderen Teile der Reihe natürlich auch lesen. Von mir kriegt das Buch 5 Sterne.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Die Gans hing an den Füßen von einem tiefen Ast und blutete in einen Eimer aus.
Das Cover gefällt mir sehr gut, es sieht magisch aus und ...
Meinung:
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Die Gans hing an den Füßen von einem tiefen Ast und blutete in einen Eimer aus.
Das Cover gefällt mir sehr gut, es sieht magisch aus und passt dadurch auch zum Inhalt. Außerdem finden sich Gegestände aus den Novellen aus dem Cover wieder, wie etwa der Apfel, Dornen, der Spiegel oder die Schwerter.
Der Schreibstil der Autorin war sehr gut und einfach zu lesen, ich kam wirklich schnell voran. Die Grundstimmung von Märchen wurde besonders in Apples dipped in gold gut eingefangen und zwischendurch hat es sich wie ein Märchen gelesen. Das hat alles wirklich gut gepasst. Geschrieben sind beide Novellen in der Ich-Perspektive, wobei es verschiedene POVs gibt.
Beide Novellen sind Märchenadaptionen von Grimm’schen bzw. Hans Christian Andersen’s Märchen. Es gibt einige magische Elemente und es werden verschiedene Märchen zusammengeworfen. Die Mischung hat für mich wirklich gut gepasst und ich habe mich sehr auf beide Novellen gefreut.
In Mountains made of glass lernen wir Casamir und Gesela kennen. Casamir wirkte zuerst wie ein wandelndes Red Flag, weil er Gesela schlecht behandelt und auch sehr aufbrausend ist. Das hat sich bis zum Ende nicht geändert, allerdings scheint hin und wieder eine Seite an ihn durch, die man fast als nett bezeichnen könnte. Gesela fand ich in Ordnung, mir ging es ein bisschen zu schnell, dass sie sich sofort von ihrem Entführer angezogen fühlt, aber wenigstens hat sie ihren Kopf eingesetzt und versucht den Fluch zu brechen um zu fliehen.
In Apples dipped in gold geht es um Samara und Lore. Lore ist das komplette Gegenteil von Casamir, er beschützt Samara, ist nett und hilft ihr immer wieder. Er ist ein sehr guter Kerl und ich mochte ihn ab dem ersten Moment an. Samara kam mir etwas einfälltig vor, was kein Wunder ist, denn sie kannte nur ihre Brüder und deren Grausamkeit. Freundlichkeit oder Hilfsbereitschaft war ihr eher fremd. Mit der Zeit wird sie aber immer selbstbewusster und ich fand ihre Wandlung wirklich gut gemacht.
Mountains made of glass hat mir insgesamt besser gefallen. Es ist keine wirkliche Märchengeschichte, denn Casamir und Gesela quellen vor Lust aufeinander fast über und das merkt man auch. Dennoch hat mich die Geschichte wirklich gut unterhalten. Es gibt ein paar unschöne Momente, die auch sehr düster sind, aber das haben Märchen eben so an sich. Generell beobachtet man die beiden aber dabei, wie sie sich näher kommen und immer mehr voneinander wollen. Dass sich das alles innerhalb von sieben Tagen abspielt muss man einfach ignorieren. Niemand kann sich in sieben Tagen in seinen Entführer verlieben, wenn sie zwei Tage lang noch dazu fast nichts miteinander zu tun haben.
Die Geschichte rund um die beiden war aber gut, Casamir ist verflucht und Gesela wird gegen ihren Willen zu ihm gebracht. Er verlangt von ihr den Fluch zu brechen und schon haben wir die Ausgangssituation. Die Sexszenen fand ich dabei gelungen, sie lasen sich gut und auch wenn es nicht immer zur Geschichte passte, so habe ich sie gern gelesen. Besonders schön fand ich aber die tierischen Begleiter und anderen Fabelwesen in dem Band. Das war abwechslungsreich und hat der Handlung gut getan. Am Ende ging alles ein bisschen schnell, aber das haben Märchen eben so an sich.
Apples dipped in gold las sich dann wie aus einer ganz anderen Welt. Es gab weniger Lust, weniger Sex und weniger Gewalt, also das genaue Gegenteil von MMOG. Samara hat es schwer im Leben, zuerst liest man davon, wie sie lebt und wie schlecht sie ihre Brüder behandeln. Das ist keine leichte Kost und auch der Rest der Geschichte geht in diese Richtung. Lore und Samara kennen sich schon, nur hat man da als Leser Gefühl, etwas verpasst zu haben, denn es gibt eine Vorgeschichte von ihnen, die nie erwähnt wird und man muss sich das aus dem Kontext zusammenreimen. So fehlte ein wesentlicher Teil ihrer Beziehung, was das Nachvollziehen schwer gemacht hat.
Allgemein ist diese Novelle eher ruhig und baut auf den Charakteren auf. Zwischendurch fand ich sie fast schon langweilig. Dann gab es aber auch wieder sehr gut Stellen und Wesen, wie etwa den Fuchs oder die Hexe, da hing ich wirklich in der Geschichte fest und wollte unbedingt weiterlesen. Die Liebesgeschichte ist hier hingegen wirklich gut gemacht und hat auch Zeit sich zu entfalten, was auch an ihrer gemeinsamen Vorgeschichte liegt. Als Leser kann man die Gefühle besser nachvollziehen und man hat auch das Gefühl, dass sie sich wirklich mögen.
Das Ende war dann spannend und gut geschrieben, ich habe durchgehend mitgefiebert, weil Märchen nicht immer gut ausgehen. Ich freue mich schon auf die Geschichten der nächsten Brüder.
Fazit:
Die beiden Novellen könnten unterschiedlicher nicht sein. Ich verstehe, wieso man ADIG lieber mag, denn es fühlt sich nach mehr an, als einfach nur nach Lust. Aber ich persönlich las MMOG lieber, da die Geschwindigkeit dort für mich gut gepasst hat und mich die Novelle gut unterhalten konnte. Ich vergebe für das gesamte Buch 4 Sterne.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Im trüben Licht der Morgendämmerung schleiche ich durch die Hintertür der Bäckerhütte, stibitze zwei frische Brote von einem Abkühlgestell ...
Meinung:
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Im trüben Licht der Morgendämmerung schleiche ich durch die Hintertür der Bäckerhütte, stibitze zwei frische Brote von einem Abkühlgestell und schlüpfe zurück in den silbrigen Nebel, der durch unser schlafendes Dorf kriecht.
Das Cover finde ich schön gemacht, man kann sich sofort denken, in welche Richtung die Geschichte gehen wird.
Der Schreibstil war für mich bis zum Ende anstrengend zu lesen. Es kamen nicht wirklich Emotionen bei mir an und darum konnte ich auch keine Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wobei es Kapitel aus Raina’s als auch aus Alexus‘ Sicht gibt.
Zu Beginn lernt man Raina kennen, die den Witch Collector umbringen will. Dieser holt alle Jahre eine Hexe um sie zum Frost King zu bringen. Dieses Jahr allerdings wird das Königreich angegriffen und Alexus versucht die Dörfer zu warnen, was ihm nicht gelingt. Zusammen mit Raina kann er dem Gemetzel entkommen und sie überzeugen, ihn nicht sofort zu töten, denn es ist alles anders als es scheint.
Der Einstieg in das Buch ist mir recht schwer gefallen. Ich konnte mir die Welt nicht vorstellen oder auch wieso die Hexen gebraucht werden. Für mich war das recht abstrakt, aber mit der Zeit wurde das besser. Dadurch, dass es keine lange EInführung gibt, beginnt der Kampf sehr schnell und danach wird es etwas ruhiger. Für mich war das leider die falsche Richtung.
Raina war ok, obwohl sie so viele Gefühle wie ein Stein zeigt. Ihr ganzes Dorf wird abgeschlachtet, ihre Mutter vor ihren Augen getötet und sie nimmt das so hin und weint nicht einmal. Allein das fand ich schon mega komisch, sie ist so fixiert auf Alexus und ihre Schwester, dass ihr alles andere egal zu sein scheint. Oft fand ich sie auch unsympathisch, einfach weil sie so kalt wirkt. Hin und wieder kommen Emotionen durch, aber das hält nicht lange an. Raina kann auch nicht sprechen, sie verständigt sich mit Gebärden. Ich fand das gut und es hat ihr ein bisschen Charakter verliehen.
Alexus mochte ich schon mehr, er hat mehr Charakter und benimmt sich auch der Situation entsprechend. Obwohl er als der Witch Collector bekannt ist, steckt mehr in ihm und das merkt man mit der Zeit auch. Ich fand seine Geschichte sehr interessant und auch wie er mit dem Hass von Raina umgeht fand ich gut. Er will ihr diesen nicht absprechen, erklärt ihr aber, was wirklich mit ihrer Schwester und den anderen Hexen geschehen ist und lässt sie ihre eigenen Schlüsse ziehen. Von allen Charakteren mochte ich ihn noch am meisten.
Das Buch klangt wirklich gut und ich habe mich auf die Geschichte gefreut, wurde dann aber doch sehr enttäuscht. Der Beginn war noch in Ordnung, der Kampf mit dem Ostländern und das erste Treffen zwischen Raina und Alexus waren gut gemacht. Man lernt sie ein bisschen kennen und danach geht schon die Reise los. Und ab da spielt sich das gesamt Buch eigentlich im Wald ab. Normalerweise bin ich ein Fan von solchen Geschichten, wenn sie denn gut gemacht sind, aber hier ist einfach gar nichts passiert. Raina und Alexus versuchen durch den Wald zu kommen, schlafen, reisen, streiten, kommen sich näher, laufen weg und dann alles wieder von vorne. Durch den Schreibstil kamen auch da auch keine Emotionen auf und ich habe zu keinem Zeitpunkt mit ihnen mitgefiebert.
Zwischendurch wurde es dann ein bisschen besser, immer wenn Alexus von Colden, dem Frost King, erzählt und man mehr über dessen Geschichte lernt. Wieso er der Frost King ist, was damals passiert ist und wieso Alexus ihm hilft. Das fand ich echt gut, denn man lernt mehr über die Welt, die Charaktere und die Geschichte des Landes, was auch beim aktuellen Konflikt hilfreich ist, denn das hängt untrennbar zusammen. Einzig bei den ganzen Namen und Zusammenhängen bin ich nicht mitgekommen. Es wurden so viele Götter und Menschen erwähnt, dass ich bis zum Ende nicht wirklich gecheckt habe, wer nun wer ist.
Die Liebesgeschichte fand ich nicht gut. Raina hasst Alexus, dann plötzlich nicht mehr und sie sind unsterblich ineinander verliebt. Die Gefühle von beiden Seiten konne ich einfach nicht nachvollziehen und es ging mir alles zu schnell. Für mich passen die beiden auch nicht wirklich zusammen, es war halt sonst niemand mehr da, vielleicht fanden sie deshalb zueinander.
Die letzten 70 Seiten habe ich dann nur noch überflogen, weil es mich nicht mehr packen konnte. Das gesamte Buch über passiert eigentlich nichts und auch am Ende ist es nicht viel.
Fazit:
Für mich war das leider ein Reinfall. Es gab gute Ansätze, aber insgesamt war es einfach nur langweilig. Keiner der Charaktere war besonders liebenswert, sodass man mit ihnen mitgefiebert hätte, einzig Colden fand ich noch m besten gemacht. Von mir gibt es nur zwei Sterne.