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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.05.2025

Macht Spaß!

My Love Story with Yamada-kun at LVL 999 01
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Meinung:

Das Cover finde ich schön, man kann davon ableiten, dass es sich hier um eine Liebesgeschichte handeln wird. Darauf zu sehen sind Yamada und Akane.

Der Zeichenstil ist wirklich toll, nicht gerade ...

Meinung:

Das Cover finde ich schön, man kann davon ableiten, dass es sich hier um eine Liebesgeschichte handeln wird. Darauf zu sehen sind Yamada und Akane.

Der Zeichenstil ist wirklich toll, nicht gerade viele Details, aber die Figuren sind dafür umso besser gemacht. Ich mochte es, dass man die Emotionen immer ablesen konnte. Hin und wieder hätte ich gerne mehr von der Umgebung gesehen, aber abgesehen davon war es wirklich gut.

Zu Beginn lernt man Akane kennen, die eben von ihrem Freund verlassen wurde. Sie reagiert sich in einem Online-Spiel ab und redet dort mit ihren Gildenmitgliedern über ihre Gefühle. Zufällig trifft sie Yamada dann im echten Leben und er ist genauso abweisend wie im Spiel.

Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen. Das Konzept mit dem Online-Game hat mir gut gefallen und ich war neugierig, wie der Rest der Geschichte verlaufen würde.

Akane fand ich toll, etwas sehr fixiert auf ihren Ex, was aber nicht verwunderlich ist, wenn man bedenkt, wie er sie verlassen hat. Ich mochte ihre Entwicklung, wie sie immer mehr in die Community findet und mit ihren Gefühlen abschließt.

Yamada ist ein super mürrischer Typ, wobei hin und wieder durchkommt, dass er eigentlich sehr nett ist. Meist bleibt er für sich und ich fands richtig witzig, wie er immer wieder Zeit mit Akane verbringen muss und sich dadurch auch etwas verändert. Insgesamt mochte ich ihn, aber es ist noch Luft nach oben.

Ich mochte die Idee mit dem Spiel sehr und auch, dass es Szenen gab, die wirklich im Spiel spielten, als Akande mit ihren Gildenmitgliedern redet. Sowas gefällt mir und hier hat es wirklich zur Geschichte beigetragen. Die Mischung war also gelungen. Ansonsten gibt es einen kleinen Romance-Anteil, der aber wirklich nicht allzu groß ist und am Ende bleibt auch noch vieles offen.

Wobei es am Ende noch einen Twist gab, der mich wirklich überrascht und sehr neugierig gemacht hat. Ich bin wirklich gespannt, wie das im zweiten Teil weitergeführt wird. Ansonsten freue ich mich auf mehr Yamada, denn man merkt hier schon, dass er eigentlich nett ist und sich auch um andere Menschen kümmern kann. Akane kann zwar etwas anstrengend sein, aber ich denke, dass er sie insgeheim schon mag.

Fazit:

Der Manga hat mir wirklich gut gefallen. Die Figuren waren individuell und haben zusammen Spaß gemacht. Ich bin gespannt, wie sich die Geschichte entwickeln wird und was uns noch alles erwartet. Von mir kriegt dieser Band 5 Sterne.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.05.2025

Anders als erwartet, aber richtig gut

Dynasty of Hunters, Band 2 - Von dir gezeichnet
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Schwer und süß hängt der Geruch des Blütenstaubs von Arc-en-ciel in meinen Haaren, vermischt sich mit dem des Ozeans und verbrannter Kohle, ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Schwer und süß hängt der Geruch des Blütenstaubs von Arc-en-ciel in meinen Haaren, vermischt sich mit dem des Ozeans und verbrannter Kohle, als ich das Boot betrete, das uns zurück nach Hause bringen soll.

Das Cover ist passend zum ersten Teil gestaltet und greift wieder einige Elemente aus dem Buch auf, was ich gerne mag.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und gut zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wobei es sowohl Kapitel aus Lias und auch Kapitel aus Irinas Sicht gibt, wodurch man beide besser kennen lernt. Ich mochte die Beschreibungen wieder sehr gerne und konnte dadurch richtig mit den Charakteren mitfühlen und mitfiebern.

Dieser Band startet direkt nach dem Ende von Band eins. Die Jagd ist vorbei und die Jäger und Gejagten sind auf dem Weg nach Hause. Laelia ist nun die Gezeichnete von Laurent und kann nichts dagegen tun, egal wie sehr sie sich wehrt. Doch sie hat nicht damit gerechnet, wie weit er für das gehen würde, was er will. Gleichzeitig merkt Irina, dass ihr Plan vielleicht doch nicht der Beste war und es regen sich Zweifel in ihr.

Der Einstieg in das Buch ist mir tatsächlich sehr leicht gefallen, obwohl der erste Teil schon einige Zeit her ist. Es hat etwas gedauert, bis ich wieder mit den ganzen Namen zurechtgekommen bin, aber ansonsten war ich gleich wieder drinnen. Mit Kapiteln aus Irinas Sicht habe ich gar nicht gerechnet, aber ich fands toll und irgendwann habe ich mich auf ihre Sicht mehr gefreut, als auf die von Laelia.

Laelia ist ungalublich stark. Sie muss tun, was Laurent ihr befihelt und obwohl sie es nicht will, hat sie keine Wahl. Ich habe ihre Stärke und ihren Mut bewundert und war immer wieder erstaunt, wie sehr sie dagegen ankämpft und wie schlau sie das macht. Dass sie nicht zerbrochen ist, ist ein Wunder. Außerdem merkt man wieder wie klug und aufopferungsvoll sie ist.

Von Irina bekommt man auch viele Facetten zu sehen und auch ihre weiche Seite. Ich hätte nie gedacht, dass ich sie irgendwann mögen würde, aber so ist es. Sie sieht ihre Fehler ein und obwohl sie trotzdem oft egoistisch handelt, merkt man doch auch, dass sie sich um andere Menschen sorgt, wenn diese ihre etwas bedeuten. Ihre Loyalität ist aber nicht grenzenlos und ihre Wandlung hat mir echt gut gefallen.

Laurent ist ein Arsch, anders kann man es nicht ausdrücken. Er ist machthungrig und würde dafür über Leichen gehen. Außerdem ist er verblendet und glaubt, dass ihm niemand wiederstehen kann und er nur nett fragen muss, um alles zu bekommen. Seine ganze Art war einfach nur schrecklich und ich habe mir durchgehend gewünscht, dass er endlich die Rechnung für seine Taten bekommt.

Ich weiß gar nicht, was ich nach dem Ende von Band eins erwartet habe, aber das war es sicher nicht. Das Buch hat sich ganz anders entwickelt, als gedacht, aber im positiven Sinne! Laelia lebt nun bei Laurent und Irina und ihre Qualen waren unendlich. Doch für die Geschichte war das gut, denn man liest sehr viel über die Pläne von Laurent, was er tut und wie er langsam wahnsinnig wird. Laelia tat mir so leid und ich habe immer gehofft, dass sie bald einen Weg raus findet. Doch als Leser muss ich sagen, dass ich es super spannend fand zu lesen, was Laurent ihr antut und wie er seine Taten rechtfertigt.

Die Kapitel von Irina haben das noch verstärkt, denn bei ihr redet und verhält Laurent sich anders als bei Laelia und Irina versucht wenigstens ihn etwas auf den Boden der Tatsachen zurück zu bringen. Bei ihre fand ich es auch interessant zu sehen, wie sie immer mehr realisiert, was für ein Monster ihr Bruder eigentlich ist und dass ihm nicht mehr zu helfen ist. Eine wichtige Rolle dabei hat auch sicher Amber gespielt, die Gezeichnete von Irina. Bei den beiden merkt man, dass da schon mehr ist als eine reine Gezeichnetenbeziehung, sie unterhalten sich, wirken manchmal wie Freunde oder sogar mehr. Durch Amber verändert sich Irina stetig und das hat ihr wirklich gut getan.

Lange dreht sich alles um Laurent und wie er Laelia benutzt, bis dann auch wieder die Rebellen auf den Plan treten. Ab diesem Zeitpunkt wurde das Buch immer spannender und actiongeladener. Man wusste nie, was als nächstes passieren würde. Außerdem trifft man auch wieder auf bekannte Charaktere, was mich natürlich sehr gefreut hat. Positiv fand ich auch, dass die Liebesgeschichte zu keine Zeitpunkt zu viel Raum eingenommen hat und es wirklich darum ging, Laurent zu stürzen und aufzuahlten. Das hätte sonst auch gar nicht zu dem Buch gepasst.

Das Ende selbst war dann anders als erwartet, aber doch irgendwie passend. Für mich war die Dilogie einfach super.

Fazit:

Der zweite Band dieser Dilogie hat mich wirklich überrascht. Es ging in eine ganze andere Richtung als erwartet und doch konnte es mich von der ersten Seite an total fesseln. Laelia und Irina waren tolle Protagonisten und ich hätte es mir nicht anders wünschen können. Von mir kriegt das Buch 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.05.2025

Packender Start

The Wind Weaver (Wind Weaver 1)
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Erster Satz: Die Schlinge scheuert mir am Hals, eine todbrngende Kette.

Das Cover ist wirklich ein Traum. Es ist so schön und passt so ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Erster Satz: Die Schlinge scheuert mir am Hals, eine todbrngende Kette.

Das Cover ist wirklich ein Traum. Es ist so schön und passt so perfekt. Ich mag die ganze Gestaltung mit dem Phönix einfach super gerne.

Der Schreibstil der Autorin war sehr gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus der Ich-Perspektive von Rhya, wodurch man sie am besten kennen lernt. Alles wurde sehr genau beschrieben, wodurch man sich die Umgebung und die Personen gut vorstellen konnte.

Zu Beginn lernt man Rhya kennen, die entführt wurde, weil sie eine Halbfae ist. Zwar kann sie fliehen, wird dann aber von einem General, der sich Scythe nennt, aufgelesen, der seine ganz eigenen Pläne hat. Erst als sie herausfindet, wer er ist, wird ihr vieles klarer.

Der Einstieg in das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es geht gleich actionreich los und man wird einfach in die Welt geworfen. Kurz gibt es Infos, wieso Fae nicht gemocht werden und was in der Welt grad passiert, den Rest erfährt man dann mit der Zeit. Für mich war das ein sehr gelungener Anfang, denn man wird gleich neugierig, was noch passieren wird.

Rhya mochte ich wirklich gerne. Sie ist nicht in allem ein Naturtalent, zwar ist sie stark und will immer helfen, wenn es geht, aber sie sieht auch ein, wenn sie Hilfe braucht und versucht nicht auf biegen und brechen alles allein hinzukriegen. Mit der Zeit wächst sie auch an ihren Aufgaben, War sie zuerst noch ängstlich und zurückhaltend, so wird sie immer offener und mutiger. Ihre Entwicklung hat mir wirlkich gut gefallen.

Penn, den General, fand ich ebenso spannend. Zuerst war er mir eher unsympathisch, aber das wird schnell erklärt und man lernt ihn besser kennen. Danach konnte ich seine Handlungen zwar nicht immer verstehen, weil sie nicht logisch erschienen, aber durch ein paar Erklärungen im Laufe des Buches wurde das auch besser. Bei ihm gibt es nicht so viel Entwicklung, er ist auch nicht durchgehend da, trotzdem fand ich seinen Charakter interessant und gut ausgearbeitet.

Erwähnenswert sind auch die Nebencharaktere, die alle einfach toll waren. Egal, ob sie nun Freund oder Feind waren, alle hatten eine wirkliche Tiefe und man konnte ihre Motive und Handlungen verstehen. Das hat die Autorin sehr gut hinbekommen.

Das Buch ist mit fast 600 Seiten wirklich nicht dünn, aber trotzdem wurde die Geschichte zu keinem Zeitpunkt langweilig. Die ersten 200 Seiten sind eigentlich nur Reisezeit, ohne wirklich viel Spannung und trotzdem konnte ich es nicht aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Das ist sicherlich auch den Charakteren zu verdanken. Danach wird es actionreicher und spannender, man erfährt mehr über die Fae, die Welt und die Personen selbst.

Ich finde es sehr schwer das Buch zu rezensieren, ohne zu spoilern. Daher gehe ich mal mehr auf die Beziehungen zwischen den Charakteren ein. Rhya ist zu Beginn eine Einzelgängerin, sie hat ihre Bezugsperson verloren und nun hat sie eigentlich niemanden mehr. Man merkt ihr an, dass sie es gewohnt ist, sich auf niemanden zu verlassen und als sie dann das Gefolge von Penn trifft, ist sie natürlich skeptisch. Aber mit der Zeit taut sie auf und freundet sich mit diversen Personen an. Man merkt richtig, wie sie aufblüht und endlich ankommt. Wie man sich denken kann, gibt es auch eine Liebesgeschichte, die aber keinen zentralen Raum einnimmt. Sie ist subtil eingebaut und wird auch erst am Ende wichtiger, davor ist es einfach eine Nebenhandlung.

Ab hier können nun Spoiler folgen!

Durch den Titel des Buches wird schon klar, dass es hier auch um Magie gehen wird. Gleich zu Beginn wird deutlich, dass Rhya keine normale Halbfae ist, nur weiß sie es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Ich habe mitgerätselt, was die Autorin vorhat und muss sagen, dass mir die Umsetzung wirklich gut gefallen hat, denn etwas Ähnliches habe ich selten gelesen. Rhya kann die Luft befehligen, sie ist der Wind Weaver. Wie das dann alles mit den anderen Elementen zusammenhängt und was ihre genaue Aufgabe ist, erfährt man nur in kleinen Häppchen, aber ich fands toll und sehr innovativ.

Nachdem Rhya und Penn endlich an ihrem Ziel angekommen sind, wird es etwas ruhiger. Das Buch braucht auch gar keine durchgehende Action, weil die Charaktere einfach alle so toll sind und man einfach mehr von ihnen lesen will. Auch hier lernt man dann wieder mehr über die Geschichte des Landes, über Penn und über die Magie. Bei Penn merkt man richtig, dass er die Magie eher als Last empfindet, was nicht immer gut für ihn ist. Durch seine Magie kann er die Stadt und das Volk beschützen, was ihn beliebt macht, doch nicht immer ist die Magie auch die Lösung.

Spätestens am Ende merken sie das. Ich hatte wirklich Angst, dass es hier noch zu einer Dreiecksbeziehung kommen würde, weil es immer wieder solche Andeutungen gab, aber zum Glück war dem nicht so. Das Ende bietet einen grandiosen Höhepunkt zu dem Buch und ich habe richtig mitgefiebert. Die letzten 100 Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil es so gut, emotional und spannend geschrieben war. Um jeden Charakter musste man sich fürchten. Für mich war das Ende genial und hat genau gepasst. Viele Fäden wurden zusammengeführt, ein paar Fragen blieben offen, aber insgesamt war es rund.

Fazit:

Das Buch war ein Highlight, ganz ehrlich. Ich habe alles daran geliebt und konnte es auch gar nicht zur Seite legen. Rhya und Penn sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Auch wenn das Buch sehr dick ist, hat es sich nicht so angefühlt. Die Geschichte hat die perfekt Länge und man kommt auch schnell voran. Ich kann den zweiten Band gar nicht erwarten, von mir kriegt das Buch 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 07.05.2025

Hatte mehr erwartet

Faebound
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Meinung:

Das Cover finde ich grudnsätzlich toll, ich mag die Farben und allgemein die Aufmachung.

Der Schreibstil war in Ordnung, ich kam recht schnell durch das Buch durch und konnte mir die Welt gut ...

Meinung:

Das Cover finde ich grudnsätzlich toll, ich mag die Farben und allgemein die Aufmachung.

Der Schreibstil war in Ordnung, ich kam recht schnell durch das Buch durch und konnte mir die Welt gut vorstellen.

Ich habe mich richtig auf das Buch gefreut, aber so wirklich umgehauen hat es mich dann nicht. Es ging mehr in die Richtung Liebesgeschichte und alles andere wurde in den Hintergrund gedrängt. Was ich aber mochte war, dass es Kapitel aus Yeerans und Lettles Sicht gab und man dadurch mehr von der Geschichte hatte. Bei Yeeran war es halt wirklich mehr Liebesgeschichte und bei Lettle war es manchmal spannend, aber insgesamt auch nicht so toll. Von dem Krieg, der ganz am Anfang erwähnt wird bekommt man nicht viel mit, es gibt diese eine Schlacht und dann verschwindet Yeeran und Lettle will sie finden. Das wars, danach sind sie bei den Feinden und planen immer nur wegzugehen, machen es aber nie. Irgendwann wurde das ganze sehr repetetiv und ich habe die Spannung vermisst. Am Ende war ich dann doch ein bisschen enttäuscht, den zweiten Band werde ich nicht lesen. Ich gebe dem Buch drei Sterne.

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Veröffentlicht am 26.04.2025

Hatte mehr erwartet

Blood of Hercules
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Wer bist du?“, flüsterte mir eine weibliche Stimme ins Ohr.

Das Cover gefällt mir insgesamt sehr gut, ich mag die eher schlichte Gestaltung, ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Wer bist du?“, flüsterte mir eine weibliche Stimme ins Ohr.

Das Cover gefällt mir insgesamt sehr gut, ich mag die eher schlichte Gestaltung, die aber doch auch etwas über das Buch aussagt.

Der Schreibstil der Autorin war gut und angenehm zu lesen. Geschrieben ist das Buch in Ich-Perspektive von Alexis, jedoch gab es aber auch ein paar Kapitel aus Sicht von jemand anderem. Ich fands gut, dass die Autorin nichts beschönigt hat und alles detailgetreu beschrieben wurde.

Zu Beginn lernt man eine junge Alexis kennen, die es nicht leicht im Leben hat. Jahre später wird sie durch einen Test zu der Feuerprobe für Spartaner geschickt und muss sich dort behaupten, als einzige Frau, und zusätzlich muss sie sich noch mit Spartanern herumschlagen, die sie einfach nicht in Ruhe lassen.

Der Einstieg in das Buch hat mich ehrlich überrascht. Man liest von Alexis als Kind, wie sie aufgewachsen ist, wie sie ihren Ziehbruder Charlie getroffen hat und wie sie von ihren Pflegeeltern behandelt wurde. Das war alles schon recht düster und unerwartet, auch nicht wirklich mein Fall, aber interessant zu lesen. Danach kommt ein Zeitsprung und Alexis ist 19 Jahre alt.

Alexis fand ich ziemlich anstrengend. Immer wieder denkt sie über den Tod und sterben nach und man liest ihre Gedanken in Klammern hintern Sätzen, welche nicht immer sinnvoll waren. Sie dreht sicht einfach durchgehend im Kreis und macht bis zum Ende keine Entwicklung durch. Hin und wieder gibt es zwar Momente, in denen sie schlau und gerissen wirkt, aber meist versucht sie nichtmal wirklich zu überleben, sondern wird von anderen mitgezerrt. Außerdem weiß man schnell, was es mit ihr auf sich hat, es gibt einfach so viele Andeutungen, die gar nicht so subtil sind, wie die Autorin denkt.

Die Männer in dem Buch fand ich alle anstrengend, zumindest die Spartaner. Petro und Achilles waren haben Alexis sowieso gehasst und das fand ich einfach so klischeehaft am Anfang. Dass sie ihre Meinung noch ändern war auch klar. Auch die anderen Götter, die bei der Feuerprobe anwesend sind, waren nicht besser, weil sie Alexis einfach nicht mochten und es ihr schwerer als allen anderen machten, wobei auch hier der Grund sehr schnell klar war, wodurch ich das nicht mehr ernst nehmen konnte.

Wie schon gesagt startet das Buch recht düster, was ich zuerst gar nicht erwartet habe. Man liest recht lange von Alexis und ihrer Familie, was man meiner Meinung nach auch kürzer zusammenfassen hätte können. Bis die Feuerprobe losging fand ich das Buch eher langweilig, weil nicht wirklich viel passiert ist, danach ging es aber richtig los.

Die Feuerprobe wurde als wirklich brutal beschrieben, was es in gewisser Weise auch ist. Ich fand es interessant zu lesen, wie ihr Körper und ihre Gedanken sich mit der Zeit verändern, wie sie nicht mehr alles richtig mitkriegt und immer wieder an der Schwelle des Todes steht. Allerdings wiederholt sich das immer wieder und irgendwann war es einfach nicht mehr überraschend zu lesen. Mir fehlte bei der Feuerprobe irgendwann die Spannung. Zuerst es noch gut gemacht, weil alles neu war, aber nach der fünften Unterrichtsstunde wurde es doch sehr repetetiv.

Irgendwann kamen dann neue Elemente dazu, wie etwa magische Wesen oder neue Erkentnisse, die das ganze wieder besser gemacht haben. Allerdings gab es dadurch auch mehr unlogische Szenen. So bekommt Alexis Boxen geschickt mit einem Inhalt und niemand außer ihr sieht diese, weil? Weil sie sie versteckt? Was tut sie damit? Das wurde nie erklärt und der Inhalt war nicht gerade unauffällig.

Irgendwann bekommt man als Leser dann das Gefühl, dass man weiß wohin sich die Geschichte entwickelt und am Ende war es doch noch irgendwie gut gemacht, zumindest bis zu einem gewissen Punkt. Das Ende selber hat mir aber nicht gefallen. Man weiß endlich, woher der Titel des Buches kommt und das hat mich einfach nur enttäuscht. Es ware eine recht einfache Erklärung, die man sich schon von Beginn an denken konnte und daher keine Überraschung war. Es fehlte einfach der große Knall. Alexis hatte am Ende gar keine Wahl mehr und das fand ich alles schon sehr bedenklich. Und nur weil die Männer in ihrem Umfeld alle super heiß sind, heißt das nicht, dass es ok ist, was sie tun. Ich fand einfach alles sehr vorhersehbar und es hätte keine 600 Seiten gebraucht um zum Punkt zu kommen.

Positiv erwähnen möchte ich aber noch die Nebencharaktere, die mir insgesamt sehr gut gefallen haben, besonders Helen oder die anderen Teilnehmer der Feuerprobe. Ich mochte, wie unterschiedlich sie waren.

Fazit:

Ich hatte mir wirklich mehr von dem Buch erwartet. Für mich war es einerseits viel zu lang, weil in der ersten Hälfte wirklich wenig passiert und es war teilweise auch unlogisch. Viele Charaktere waren einfach nur unsympathisch und obwohl man schnell durch das Buch durchkommt, hatte ich das Gefühl, dass nur wenige wichtige Stellen da waren und der Großteil unnötig war. Von mir kriegt das Buch drei Sterne.

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