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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.07.2025

Kann man lesen, muss man aber nicht

Hunt on Dark Waters
0

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Meine Großmtter hat mir alles beigebracht, was ich weiß.

Das Cover finde ich schön, durch die Farben hat es was von einem Meer, welches ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Meine Großmtter hat mir alles beigebracht, was ich weiß.

Das Cover finde ich schön, durch die Farben hat es was von einem Meer, welches in dem Buch eine wichtige Rolle spielt und hat somit auch eine Verbindung zum Inhalt.

Der Schreibstil der Autorin war in Ordnung. Er war nicht herausragend oder hat mich emotional sehr berührt, das Buch ging aber wirklich fix zu lesen. Geschrieben ist es in der Ich-Perspektive, wobei es Kapitel aus Bowens und auch aus Evelyns Sicht gibt und man beide Charaktere dadurch besser kennen lernt.

Zu Beginn lernt man Evelyn kennen, die vor ihrer Ex-Freundin Lizzy wegrennen muss. Durch einen Zufall stolpert sie durch ein Portal nach Threshold und trifft dort auf Bowen, der sie auf sein Schiff aufnimmt und ihr das Leben rettet. Seine Crew ist davon allerdings nicht so begeistert.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, weil die Geschichte eigentlich sofort mit der Flucht beginnt. Danach ist man schon in Threshold und trifft auf Bowen. Durch den rasanten Einstieg wird man als Leser aber sofort ins Buch gezogen und ist neugierig, was noch alles passiert. Für mich war dieser Beginn gelungen.

Evelyn fand ich leider etwas blass. Sie pockt bei Bowen immer wieder darauf, dass er alles, was er kennt, hinterfragen soll, drängt ihn regelrecht und das fand ich sehr übergriffig. Ansonsten hat sie keinen nennensweren Charakter, denn von ihr bliebt mir nicht viel in Erinnerung. Sie ist eine Hexe und denkt nicht immer nach, bevor sie etwas tut, wodurch sie erst in diese Lage geraten ist.

Bowen fand ich da schon etwas besser, aber immer noch ziemlich flach. Sein Posten als Kapitän ist sein gesamter Charakter, er macht sich durchgehend Sorgen um die Crew, ums Schiff und um seinen Posten. Wie er überhaupt Kapitän wurde frage ich mich immer noch, denn er wirkt nicht grausam und auch nicht so als könnte er sich gut durchsetzen. Meist hat er auf mich sogar einen weinerlichen Eindruch gemacht, was nicht zu meinem Bild von einem Kapitän passt.

Bei den Büchern von der Autorin bin ich immer vorsichtig, denn meist gefallen sie mir nicht so gut wie erwartet. Der Einstieg in dieses hier hat mich aber positiv überrascht und ich war wirklich gespannt, ob es so bleiben würde. Leider wies das Buch viele Lücken auf, das Worldbuilding war fast nicht vorhanden und ich hatte so viele Fragen. Angefangen bei der Welt. Es gibt Trreshold, ein Reich, welches alle anderen Reiche durch Portale auf Inseln miteinander verbindet. Woher Evelyn kommt weiß man nicht, es ist eine Welt, die der Erde ähnelt, wird aber nicht erwähnt. Generell wurde es sich hier einfach gemacht, weil auf jeder Insel andere Menschen, Pflanzen und Tiere heimisch sind und das wurde so erklärt, dass es in dem Reich, zu dem das Portal der Insel führt, auch solche Menschen und Tiere leben und Pflanzen wachsen. Das fand ich dann doch sehr einfach und es gibt so viel zu erkunden in der Welt. Angefangen bei den Meerjungfrauen und Drachen bis hin zu Bäumen die auf dem Kopf wachsen. Da hätte man so viel daraus machen können.

Auch die Liebesgeschichte fand ich sehr schwach, denn eigentlich ist es Insta-Lust, die dann irgendwann in Insta-Liebe umschlägt. Die Gefühle zwischen den beiden konnte ich nicht nachvollziehen, denn Evelyn macht Bowen das Leben nur schwer und er will sie eigentlich nur beschützen. Wirklich tiefgründige Gespräche gibt es zwischen ihnen nicht, sie finden sich einfach nur heiß und das wars. Hier fehlte mir definitiv die Entwicklung.

Abgesehen davon hatte die Geschichre Potential. Bowen ist kurz davor seinen Posten als Kapitän zu verlieren und Evelyn will einfach nur wieder nach Hause. Was sie allerdings nach den Regeln von Threshold nicht darf. Auf ihrer Reise kommen sie sich näher und jeder von ihnen muss eigene Entscheidungen in Hinsicht auf die Zukunft treffen. Wäre die gesamte Ausführung von dem Buch besser gemacht, hätte es wirklich gut werden können.

Am Ende gab es noch ein bisschen Spannung, die mich aber nicht an das Buch fesseln konnte. Ich wusste, wie es ausgehen würde und das hat mir ein bisschen Spaß genommen. Ich fand auch hier, dass sie Autorin den Konflikt am Ende zu einfach gelöst hat. Hier hätte ich mir mehr erwartet. Das Ende für Bowen und Evelyn war in Ordnung, aber hat mich nicht umgehauen.

Fazit:

Insgesamt war das Buch nicht schlecht, aber es gibt einfach zu viele Plotholes und Ungereimtheiten. Dann kommt nicht die Insta-Love dazu, wovon ich gar kein Fan bin, und man spürte auch gar keine Gefühle zwischen den beiden. Konflikte wurde einfach gelöst, die Charaktere waren flach und haben keine wirkliche Entwicklung durchgemacht. Man kann das Buch lesen, verpasst aber nichts, wenn man es nicht tut. Ich vergebe 3 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.07.2025

Gute Themen mit schwacher Liebesgeschichte

The Darlington - Henry & Kate
1

Meinung:

Ich war schon immer eine gute Läuferin gewesen.

Das Cover finde ich schön, schlicht, aber schön. Vielleicht etwas fad, aber durch die Elegenaz passt es dann doch wieder zum Buch.

Der Schreibstil ...

Meinung:

Ich war schon immer eine gute Läuferin gewesen.

Das Cover finde ich schön, schlicht, aber schön. Vielleicht etwas fad, aber durch die Elegenaz passt es dann doch wieder zum Buch.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und leicht zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wobei es Kapitel aus Kates und auch aus Henrys‘ Sicht gibt und man beide Charaktere dadurch besser kennen lernt. Einzig die Gefühle kamen nicht so gut bei mir an und ich konnte nicht so gut mit den beiden mitfiebern.

Zu Beginn lernt man Kate kennen, die Obdachlos ist und sich durch Stehlen über Wasser hält. Als sie Henrys Handy stiehlt und er es daraufhin zurückhaben will, macht er ihr ein gutes Angebot und ab da arbeitet sie für ihn.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, was sicher auch am Schreibstil liegt. Ich mochte die Charaktere sofort und obwohl Kate kein zu Hause ist, schlägt sie sich durch und zeigt sich von ihrer bestmöglichen Seite. Schnell treffen die beiden aufeinander und ab da war ich sowieso neugierig, wie es nun weitergehen würde.

Kate mochte ich gerne. Sie versucht nur zu überleben, stiehlt nur das, was sie wirklich braucht und ist auch aktiv auf der Suche nach Jobs. Ich fand es interessant aus Sicht einer Obdachlosen zu lesen und wie es ihr mit der ganzen Situation geht. Ihre Gefühle konnte ich gut verstehen und haben mir einige Aha-Momente beschert. Allerdings fand ich sie auch zu stürmisch, so redet sie nicht mit Leuten, bevor sie etwas tut und trifft Annahmen, die vielleicht gar nicht stimmen.

Henry ist ein Schatz, er ist definitiv mein liebster Charaktere in dem Buch. Er kümmert sich um das Hotel, weil sein Vater in einen Skandal verstrickt ist und das Hotel liegt ihm wirklich am Herzen, was man immer wieder merkt. Die Angestellten kennt er alle beim Namen und er versucht immer das Beste für die MItarbeiten und das Hotel zu tun. Bei Kate hatte er keinerlei Vorturteile, was ich wirklich gut fand. Er sieht sie nicht als Obdachlose, sondern einfach als Frau, der das Leben hart mitgespielt hat, und die etwas Hilfe braucht um wieder auf die Beine zu kommen.

Grundsätzlich fand ich das Thema Obdachlosigkeit in dem Buch sehr gut behandelt. Es ist durchgehend präsent, nicht nur durch Kate und wird nie klein geredet oder negativ beschattet. Kate und auch Henry zeigen, dass es nichts ist, wofür man sich schämen muss und dass man hin und wieder einfach Hilfe braucht, um eine Situation zu verändern. Henry gibt Kate in dem Buch diese Hilfe, er lässt sie im Hotel wohnen, hat ihr eine Anstellung und ein kleines Gehalt gegeben und hilft ihr mit allem drum herum. So ein Thema kommt nicht oft in Liebesromanen vor, daher war ich zuerst auch skeptisch, aber es wurde wirklich gut eingebaut.

Interessant fand ich auch den ganzen Skandal um Henrys Vater und wie Henry damit umgeht. Immer wieder gab es kurze Ausschnitte aus den Nachrichten, oder Kapitel vom „The Blackroom“, welche das ganze Buch interessanter gemacht haben und sich hauptsächlich mit Henrys Vater beschäftigt haben. Daher fand ich die Kapitel aus Henrys Sicht insgesamt auch besser, einfach weil man dadurch mehr von dem Skandal liest.

Die Liebesgeschichte selbst fand ich in Ordnung, aber sie konnte mich nicht zu 100% packen. Es geht alles sehr langsam voran, was nicht schlecht ist, und sie kommen sich immer näher, doch die Gefühle konnten mich einfach nicht packen. Ich war mehr interessiert an Henry, seinem Vater und dem Hotel als an Henry und Kate. Daher hat mich die Liebesgeschichte einfach nicht gepackt und ich fand sie nur nett.

Am Ende kam dann noch ein Drama dazu, welches ich persönlich zu überzogen fand. Man konnte sich schnell denken, was passieren würde, weil es immer wieder Andeutungen in diese Richtung gab, als war es schonmal keine Überraschung und Kates Reaktion fand ich auch einfach nur übertrieben. Ich saß da und konnte nur mit den Augen rollen, weil sie weggelaufen ist, anstatt einfach mit Henry zu reden. Nur damit sie dann herumsitzt und sich fragt, was wäre wenn sie einfach mit ihm geredet hätte. Für mich war das zu viel und hat nicht zum Buch gepasst.

Zum Glück kam danach noch ein bisschen was, was es wieder besser gemacht hat. Das letzte Kapitel bietet einen wirklich fiesen Cliffhanger und ich bin versucht den zweiten Teil zu lesen, weil ich wirklich gerne wissen würde, wie es weiter geht.

Fazit:

Insgesamt ist The Darlington ein gutes Romance-Buch, welches neue Themen behandelt und diese wirklich bis zum Schluss drinnen hat, nicht nur als Aufhänger. Ich fand Kate in Ordnung und habe Henry geliebt. Das Hotel selbst ist mir auch schnell ans Herz gewachsen nur konnte mich der Mittelpunkt der Geschichte, die Beziehung zwischen Henry und Kate, nicht vollends überzeugen. Ich gebe dem Buch 3 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 06.07.2025

Spannendes Ende

Dragons in Secret - Jadeblut
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Ist das Blut?! Was ist passiert?“, fragze Zac mit vor Schreck geweiteten Augen.

Das Cover finde ich ziemlich cool. Man sieht London als ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Ist das Blut?! Was ist passiert?“, fragze Zac mit vor Schreck geweiteten Augen.

Das Cover finde ich ziemlich cool. Man sieht London als Setting und auch den Drachenkopf, der schon verrät, dass es offensichtlich um Drachen gehen wird.

Der Schreibstil des Autors ist einfach nicht mein Fall, ich tue mir damit recht schwer. Es ist nicht schlecht zu lesen, aber der Satzbau stört mich, es wirkt alles etwas einfach und gewollt. Abesehen davon fand ich aber die Beschreibungen gelungen und ich mochte es, dass es Kapitel von Ashley und von Caleb gibt und man dadurch beide Charaktere besser kennen lernen kann. Geschrieben ist das Buch in der dritten Person, was ich zuerst sehr gewöhnungsbedürftig fand.

Zu Beginn lernt man Ashley kennen, die gerade ihren Geburtstag hatte. Als ihr ein Anwalt etwas überbringt beginnt sich ihr Leben auf den Kopf zu stellen, denn anscheinend ist sie in Drache. Doch nicht jeder ist erfreut über ihre Erweckung.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr schwer gefallen. Ich kam mit dem Schreibstil nicht ganz klar und die Charaktere verhielten sich gewollt witzig und kindisch. Da hat es etwas gedauert, bis ich in der Geschichte angekommen bin, aber danach ging es halbwegs.

Ashley fand ich in Ordnung. Ich hätte mir mehr Hysterie von ihr erwartet oder wenigstens mehr Schock, aber sie nimmt die Tatsache, dass es Drachen gibt, eigentlich gut hin. Ansonsten ist mir von ihr nicht wirklich viel im Kopf geblieben, sie war, wie alle Charaktere, eigentlich recht blass. Ich kann aber sagen, dass sie eher aufmümpfig ist und sich nicht immer an das hält, was andere ihr sagen.

Caleb fand ich in Ordnung, wenn auch er blass war. Bei ihm gab es wenigstens eine spannende Familiendynastie und man lernte seine Familie auch kennen, was mir gut gefallen hat. Ansonsten ist er ein Draufgänger und hält sich für den Besten der Besten, was mir nicht so gut gefallen hat. Seine Freundschaft mit den anderen beiden Jungs fand ich aber sehr gelungen.

Die Geschichte selbst hatte viel Potential. Zuerst fand ich sie aber doch sehr vorhersehbar und sie hat sich nicht von anderen Drachengeschichten abgehoben. Ashley findet langsam heraus, wer sie ist und zu welchem Clan sie gehört, dabei hat sie Hilfe von Caleb und seinen Freunden, die auch alle zu unterschiedlichen Clans gehört. Dann wird noch Jagd auf Ashley gemacht und schon haben wir eine typische Jugendbuchgeschichte. Für mich gab es lange Zeit keine wirklichen Überraschungen und ich fand es vorhersehbar, was als nächstes passieren würde.

Das ging ca. bis zur Mitte des Buches so, danach wurde es besser, weil einige neue Elemente dazu kamen, die ich ganz cool fand. Dennoch empfand ich alles als ein bisschen einfach. Was mir hingegen gut gefallen hat waren die Kampf- und Actionszenen. Davon gab es einige und die waren wirklich spannend geschrieben, sodass ich immer mitgefiebert habe. Durch die Sichtwechsel kam noch mehr Spannung auf, weil man zuerst von Ashley liest, die zum Beispiel gerade wegrennt und dann wechselt man zu Caleb, der sich den Verfolgern in den Weg stellt und mit ihnen kämpft. Diese Wechsel waren gelungen gemacht und haben mir sehr gut gefallen.

Gut fand ich auch die Erzählungen von Caleb, wieso es Drachen gibt, wo die herkommen und allgemein alles über die Geschichte der Drachen. Sowas finde ich einfach spannend und gut zu lesen und hier war die Hintergrundgeschichte der Drachen super ausgearbeitet. Dazu zählt auch die Angst vor Katzen, die mir einige Schmunzler entlockt hat.

Gegen Ende wurde das Buch dann noch besser und ich konnte auch über den Schreibstil und die komischen Unterhaltungen hinwegsehen. Die letzten 100 Seiten haben mich wirklich gefesselt und am Ende gab es noch ein paar Enthüllungen, die mich wirklich sprachlos gemacht haben. Da hat sich der Autor was sehr cooles einfallen lassen und ich überlege wirklich den zweiten Band auch zu lesen, einfach weil das Ende so fies war.

Fazit:

Der Großteil des Buches ist nicht neu. Außerdem hatte ich mit dem Schreibstil so meine Probleme, aber das Ende fand ich dagegen wirklich spannend und gut gemacht. Ich weiß noch nicht, ob ich den zweiten Teil lesen werde, weil ich das Buch wirklich nur durchschnittlich gut fand. Von mir kriegt es 3 Sterne.

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  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.06.2025

Hat mich begeistert

Red Raven Castle
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

So nahe am Hafen überlagerte der salzige Geruch von Seetang den Gestank der Exkremente aus dem Mhorloch, der an Herbstabenden wie dem heutigen ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

So nahe am Hafen überlagerte der salzige Geruch von Seetang den Gestank der Exkremente aus dem Mhorloch, der an Herbstabenden wie dem heutigen besonders hartnäckig über der Südsatdt lag.

Das Cover finde ich richtig schön. Es hat die wichtigen Elemente, rot und Raben, aus dem Buch drauf und damit passt es eigentlich schon perfekt.

Der Schreibstil der Autorin war wirklich toll zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der dritten Person, was hier aber gut passt. Es gibt aber Kapitel, die sich auf Evelin konzentrieren und dann welche, in denen es um Arril geht. So lernt man beide Hauptfiguren besser kennen und weiß immer, was gerade in der Burg passiert, weil immer jemand von ihnen dort ist.

Zu Beginn lernt man Evelin kennen, die noch in der Ausbildung und damit eine Feder ist. Als sich plötzlich Morde häufen und alles darauf hindeutet, dass ein Rabe diese Menschen getötet hat, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln, doch das ist größer, als sie zuerst angenommen hat.

Der Einstieg in das Buch hat mich zuerst etwas verwirrt, weil es sich fast wie eine Fortsetzung gelesen hat und ich das Gefühl hatte, dass mir einige Infos fehlen. Nach ein paar Kapiteln hat sich das zum Glück aber gelegt und ich war voll in der Geschichte drinnen, trotz der Startschwierigkeiten.

Evelin fand ich toll, sie hält sich nicht an die Regeln, tut was sie für richtig hält und will einfach nur die Wahrheit herausfinden. Obwohl sie dabei oft gefährliche Entscheidungen getroffen hat, konnte ich diese doch immer nachvollziehen. Ich mochte sie wirklich gerne.

Airril war ganz anders als Evelin. Immer darauf bedacht die Regeln einzuhalten, es allen recht zu machen und außerdem ist er sehr ruhig und schüchtern. Bei ihm hat mir die Entwicklung aber gut gefallen, denn besonders sein Vater hat ihm das Leben nicht leicht gemacht und am Ende hat sich Arril stark verändert und stand dann auch für sich selbst ein. Das fand ich stark und hat ihn gleich noch sympathischer gemacht.

Die Geschichte selbst fand ich toll. Ich wusste nicht wirklich, worauf ich mich hier einlasse und habe die Geschehnisse einfach auf mich zukommen lassen. Das Setting war dabei genial, Evelin und Arril sind Federn, also noch in der Ausbildung zum Raben. Die Raben sind Personen, die sich mit echten roten Raben verbinden, mit diesen kommunizieren können und durch deren Kräfte Menschen heilen können. Allein schon dieses Konzept hat mir gut gefallen und sobald man die Raben kennen lernt, muss man sie einfach lieben. Ich habe alle soforts ins Herz geschlossen und wollte dann am liebsten selber einen Raben haben.

In der Geschichte geht es hauptsächlich um die Morde, die in der Stadt passieren. Es werden dabei immer rote Rabenfedern gefunden und so wird angenommen, dass ein Rabe diese Menschen getötet hat. Eher zufällig fängt Evelin dann an zu ermitteln und zusammen mit ihr kann man miträtseln, was es mit den Morden auf sich hat und ob da noch mehr dahinter steckt. Diesen Teil der Geschichte fand ich sehr gelungen, denn Evelin wird nicht plötzlich zur Detektivin, sondern ist eher zufällig dabei und durch das Wissen, welches sie dabei erlangt, wird sie immer mehr einbezogen und wird wichtig. Ich mochte es, dass sie nicht allein mit Arril alles löst und plötzlich die Welt rettet, denn sie ist immerhin noch recht jung.

Was mir auch gut gefallen hat war, dass es keine Liebesgeschichte gibt, die im Vordergrund steht, denn das hätte hier auch gar nicht gepasst. Es gibt immer mal wieder Andeutungen oder kleine Flirtereien, aber eine wirkliche Liebesgeschichte sucht man vergeblich. Ich persönlich fand das wirklich gut, denn nicht jedes Buch braucht eine Liebesgeschichte.

Gegen Ende wurde immer klarer, was los ist und es kamen noch mehr Geheimnisse ans Licht. Die Wendung, die die Geschichte dann genommen hat, fand ich sehr gelungen und auch überraschend, damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Alle meine Vermutungen waren falsch, was gar nicht schlimm ist denn so konnte mich das Buch überraschen. Da es sich um einen Einzelband handelt, war das Ende auch schön rund und abgeschlossen, wobei ich gerne noch länger in dieser Welt geblieben wäre.

Fazit:

Ich bin wirklich begeistert. Das Buch hat mir super gut gefallen und ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich ging ohne viele Erwartungen heran und hab mich überraschen lassen und was soll ich sagen? Jetzt stehen alle anderen Bücher der Autorin auf meiner Wunschliste. Airril und Evelin sind tolle Protagonisten und es ist fast schon schade, dass das Buch ein Einzelband ist. Von mir kriegt es 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 22.06.2025

Musik verbindet

One song apart - London Hearts 1
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Meinung:

Erster Satz: „Quinn Haywood, die neue Auszubildende“, sage ich mit lauter Stimme, während ich die Anzeige an der Bushaltestelle Willow Square ein weiteres Mal prüfe.

Das Cover finde ich super ...

Meinung:

Erster Satz: „Quinn Haywood, die neue Auszubildende“, sage ich mit lauter Stimme, während ich die Anzeige an der Bushaltestelle Willow Square ein weiteres Mal prüfe.

Das Cover finde ich super süß. Da das Buch im Herbst spielt passen die Farben perfekt und es sind einfach alle wichtigen Elemente des Buches auf dem Cover vertreten. Besonders den Hintergrund finde ich gelungen, weil da einige wichtige Schauplätze abgebildet sind.

Der Schreibstil von den Autorinnen ist wirklich gut zu lesen. Ich kam schnell in dem Buch voran und mochte es, dass es sowohl Kapitel aus Quinns als auch aus Milos Sicht gab, dadurch konnte man die beiden besser kennen lernen. Besonders gut gefallen haben mir die Beschreibungen von London, denn ich liebe diese Stadt einfach und konnte mir alles so gut vorstellen.

Zu Beginn lernt man Quinn kennen, die nach London gezogen ist um dort eine Ausbildung zur Journalistin zu machen. Durch einen Fehler ihrerseits kommt sie an eine Story zu Milo, einem bekannten Sänger, obwohl sie sich nicht für sowas interessiert. Doch in Milo steckt mehr, als sie gedacht hätte.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Quinn mochte ich sofort und ich konnte ihre Unsicherheiten und Ängste gut nachvollziehen. Außerdem war das Setting in London einfach toll und allein deswegen mochte ich das Buch schon.

Quinn fand ich als Charakter echt toll, sie weiß genau, was sie will und tut alles dafür, um gut in ihrem Job zu werden. Obwohl sie Celebreties nicht interessieren, nimmt sie die Story über Milo ernst und versucht etwas Gutes daraus zu machen. Ihr Durchhaltevermögen fand ich beeindruckend und auch sonst war sie einfach nur nur liebenswert, ein herzensguter Mensch.

Milo mochte ich auch sofort, obwohl er berühmt ist, ist er sehr am Boden geblieben und weiß auch, dass er seinen Fans alles zu verdanken hat. Daher nervt ihn die Aufmerksamkeit nicht, sondern er nimmt sich immer Zeit für Fans, was schön zu lesen war. Ansonsten ist er ein sehr netter Kerl, lässt aber neue Leute nicht leicht an sich heran, weil er immer Angst haben muss, dass sie ihn nur wegen seiner Bekanntheit mögen. Ich finde er hat da eine gute Balance gefunden.

Die Geschichte ist richtig süß zu lesen. Dadurch, dass die beiden für die Story Zeit miteinander verbringen müssen, kommen sie sich ganz natürlich näher und lernen sich besser kennen. Wobei man von Milos Seite schnell merkt, dass er Quinn mag. Er flirtet offensiv und will gezielt Zeit mit ihr verbringen, gibt ihr Freiheiten, die anderen Journalisten nicht bekommen und will auch mehr über sie erfahren. Von ihrer Seite bleibt es eher professionell und sie versucht die Gefühle nicht an die Oberfläche zu lassen, weil das ein schlechtes Licht auf sie als Journalisten werfen würde.

Neben der Liebesgeschichte spielt das Leben und die Musik von Milo noch eine große Rolle. Es wird gezeigt, wie er mit dem Druck und den Erwartungen seiner Fans umgeht, was ihm die Musik bedeutet und auch seine Familie spielt eine Rolle. Ich fand seine Kapitel wirklich interessant, weil er sich einen großen Teil seiner Privatsphäre behalten halt und sogar ein halbwegs normales Leben führen kann, es wird aber auch gezeigt, dass er in der Öffentlichkeit sofort erkannt wird und wie er damit umgeht.

Ein bisschen gestört hat mich aber, dass es zuerst wirklich slow burn war und dann kam ein Punkt, da war es plötzlich die große Liebe. Zumindest gefühlt. Davor ging alles schön langsam voran und man konnte beobachten, wie die beiden sich verlieben, aber dann war es vorbei und plötzlich sind sie Hals über Kopf ineinander verliebt. Das hat mich wirklich gestört, wäre das Buch 100 Seiten länger, hätte man das besser ausbauen können.

Das Ende bietet dann noch ein Drama, welches man vorhersehen konnte. Ich fand, dass es gut zum Rest der Geschichte gepasst hat, allerdings fand ich die Reaktion von Milo schon sehr übertrieben. Er ist so ein ruhiger und besonnener Mensch und dann kommt sowas von ihm. Das letzte Kapitel allerdings war wirklich schön geschrieben und obwohl nicht alle Fragen zu 100% beantwortet wurden, war es gut so. Man trifft die Charaktere sicher in den nächsten Bänden wieder.

Fazit:

Das Buch hat mich überrascht, mit seiner schönen Geschichte und den tollen Charakteren, aber auch mit dem Ansatz, wie Musik sich auf die Menschen auswirkt und wie wichtig diese sein kann. Es gab wirklich schöne Szenen und ich habe sehr gehofft, dass mit Milo und Quinn alles gut ausgeht. Von mir kriegt das Buch 4 Sterne.

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