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Veröffentlicht am 25.03.2020

Der Krieg ist vorbei, der Kampf noch lange nicht

Priest of Bones
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Inhalt:
Tomas Piety, der Soldatenpriester kehrt mit seiner Armee nach Ellinburg zurück. Doch nichts ist mehr so wie es war. Vor dem Krieg besaß Tomas einige Spelunken und Hurenhäuser. Nun wo er zurück ...

Inhalt:
Tomas Piety, der Soldatenpriester kehrt mit seiner Armee nach Ellinburg zurück. Doch nichts ist mehr so wie es war. Vor dem Krieg besaß Tomas einige Spelunken und Hurenhäuser. Nun wo er zurück gekehrt ist muss er einsehen, dass seine Tante sich nicht sehr lange um die Geschäfte gekümmert hat und diese somit nun jemand ganz anderem gehören.
Doch Tomas ist bereit all das zurück zu holen, was einst ihm gehörte. An seiner Seite steht auch Billy the Boy, ein Junge der gewisse Fähigkeiten ausfweist.

Meine Meinung:
Das Cover finde ich gut gewählt und mir war durch das Schwert und durch den Untertitel "Der Kampf um den Rosenthron" schon klar, das hier auch gekämpft wird. Doch mir war nicht klar in welchem Ausmaß. Mich persönlich stört die viele Gewalt und Brutalität nicht wirklich. Im Gegenteil ich mag solche Kämpfe, Schlachten und Gewalt sehr gerne. Doch hier handelt es sich auch um einen Fantasy und den fantastischen Teil, den habe ich doch schmerzlich vermisst. Außer ein paar kleinere Funken fehlt die Magie gänzlich. Was ich sehr schade finde.

Gleich zu Beginn finden wir ein Personenverzeichnis, welches, so wie das ganze Buch auch, aus der Sicht von Tomas verfasst wurde. Das war wirklich mal was neues und mega amüsant, denn Tomas schreckt nicht davor zurück auch gleich seine Meinung der Person gegenüber kund zu tun :D
Die Geschichte ist wie erwähnt aus der Sicht von Tomas geschrieben. Was ich ganz gut fand, denn so bekommt man auch einen Einblick in seine persönlichen Gedanken. Man merkt aber auch das er versucht seine Taten zu rechtfertigen, schließlich ist er ein "Priester" wenn auch eher durch Zufall als gewollt.

Leider kommt es hier aber auch zu vielen Wiederholungen, was mich dann doch immer mehr gestört hat.
Die Seiten flogen nur so dahin. Ich habe das Buch ziemlich schnell beendet. Trotzdem war es zum Schluss hin anstrengend dem immer wiederkehrenden Wiederholungen zu folgen.

Fazit:
Mich persönlich hat das Buch recht gut unterhalten, auch wenn es zu vielen Wiederholungen gekommen ist. Ich mochte die Kämpfe und die Brutalität sehr gerne. Ebenso die gewählte Sprache, die den Charakteren angepasst wurde.
Ich kann aber nur drei Sterne geben, da es einerseits zu den besagten Wiederholungen kam und andererseits hat mir die Magie hier nicht zugesagt. Es war mir einfach zu wenig. Dennoch ist es eine gute und kurzweilige Unterhaltung.

Vielen lieben Dank an Vorablesen.de und dem Hause der Hobbit Presse für das Leseexemplar.
Dies hat keinen Einfluss auf meine ehrliche und persönliche Meinung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.03.2020

Ein Buch welches sich lohnt

Das Institut
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Inhalt:
Der zwölfjährige sehr intelligente und begabte Luke Ellis erwacht in seinem Zimmer, doch das ist nicht sein Zimmer. Es sieht genauso aus, bis auf die Tatsache das er kein Fenster mehr finden kann. ...

Inhalt:
Der zwölfjährige sehr intelligente und begabte Luke Ellis erwacht in seinem Zimmer, doch das ist nicht sein Zimmer. Es sieht genauso aus, bis auf die Tatsache das er kein Fenster mehr finden kann. Während seine Eltern brutal ermordet wurden, wurde Luke betäubt und entführt. Nun befindet er sich im Institut. In diesem Institut befinden sich noch weitere Kinder mit denen Luke trotz der Schrecken und der vielen Tests Freundschaft schließt. Die Kinder befinden sich im sogenannten Vorderbau, wo ihre paranormalen Fähigkeiten unter Schmerz und Angst getestet werden. Wenn sie so weit sind, kommen sie in den Hinterbau, von dem noch nie einer zurück gekehrt ist. Als seine Freunde nach und nach in den Hinterbau kommen, wird sein Wunsch nach Flucht immer größer. Er will seine Freunde retten. Ob Luke das gelingen kann?

Meine Meinung:
Das Cover finde ich sehr schön und passend gewählt.
Wie von King nicht anders zu erwarten ist der Schreibstil detailliert und doch flüssig zu lesen. Die Seiten sind für mich nur so dahin geflogen. Man ist vielleicht abgeschreckt von den über 700 Seiten und die Geschichte könnte sicherlich in weniger Seiten erzählt werden, doch in meinen Augen würden dann den Charakteren die Tiefe und auch der Geschichte die Details fehlen. Denn hier wurde wirklich viel Wert drauf gelegt. Die Kinder haben eine greifbare Tiefe, die es schafft mit den Kindern mit zu leiden, mit zu wüten und sich mit ihnen zu freuen. Die anderen Charaktere sind ebenfalls wirklich gut dargestellt worden. Zum Teil konnte man deren Beweggründe und Brutalität schon verstehen, wenn auch nicht nachvollziehen. Gewalt an Kindern ist nicht zu rechtfertigen, in keinster Weise!

Beim lesen war ich zum Teil regelrecht angespannt, was den Kindern hier angetan wird, ob paranormale Fähigkeiten oder nicht, ist einfach nicht richtig. Auch die Gründe die die Institutsleitung und auch die die dahinter stecken haben, finde ich nicht in Ordnung. Denn was aus den Kindern Schlussendlich wird ist einfach gruselig. Ich möchte jetzt auch nicht zu viel verraten.

Ich habe mit Luke, Avery, George, Nick, Kalisha und Iris mitgefiebert. Ich bewundere sie alle, wie stark und auch wie mutig sie waren und das trotz der Schmerzen, der Gewalt und den fiesen Menschen um sie herum.

Fazit:
Ein King, der mir wieder sehr gut gefallen hat. Die Spannung zieht sich durch das Buch, der subtile Horror der einen schleichend umgibt und starke Charaktere haben dieses Buch zu einem wahren Lesevergnügen werden lassen. Ich kann das Buch nur empfehlen und gebe daher fünf Sterne und eine klare Kauf- und Leseempfehlung.

Vielen Dank an das Bloggerportal Random House und den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar.
Dies hat keinen Einfluss auf meine ehrliche und persönliche Meinung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.03.2020

Quinn und Graham

Was perfekt war
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Inhalt:
Graham und Quinn lernen sich in einer sehr untypischen und verletzenden Situation kennen und doch auch lieben. Nach nur einem Jahr folgt die Hochzeit und eine ganz wundervolle Ehe. Doch wie sieht ...

Inhalt:
Graham und Quinn lernen sich in einer sehr untypischen und verletzenden Situation kennen und doch auch lieben. Nach nur einem Jahr folgt die Hochzeit und eine ganz wundervolle Ehe. Doch wie sieht es nach Acht Jahren aus? Ist die Liebe noch so wie sie sein sollte? Wird die Ehe zerissen?

Meine Meinung:
Das Cover finde ich schön. Der Schreibstil ist einnehmend, emotional und authentisch. Real gehalten wird hier eine sehr emotionale Achterbahnfahrt beschrieben. Das Buch ist aus Quinns Sich geschrieben, was ich manchmal etwas schade fand, denn ich hätte gerne auch viel mehr von Graham gelesen. Wie es ihm geht, was er denkt und fühlt. Aber gut.
Außerdem springt der Leser zwischen "damals" und "jetzt" hin und her. Was aber gut gekennzeichnet wurde, wodurch es ein leichtes war zu sehen ob man gerade in der Vergangenheit oder in der Gegenwart steckt.
Als Leser werde wir im "damals" mitgenommen auf eine Reise durch die Beziehung von Quinn und Graham, wie diese Begann und welche Wege sie gegangen sind.
Im "jetzt" erfahren wir wie es aktuell aussieht. Wie sehr Quinn sich abschottet. Sie lässt Graham nicht an sich ran, zeigt uns wie festgefahren sie in ihren Handlungen und Gefühlen ist durch ein Ereignis was ersehnt und doch nicht erfüllt wird.

Es ist schrecklich zu sehen welchen Weg die beiden gehen, welche Zerissenheit trotz der vorhandenen Liebe entstanden ist.
Das Buch hat mich mitgenommen. Ich konnte Quinn oftmals verstehen und manchmal absolut gar nicht. Graham hat wirklich vieles versucht und Quinn reagiert so gar nicht darauf. Daher hätte ich gern gewusst wie es Graham geht.

Nun gut, das Buch ist emotional geschrieben. Ich empfand es als sehr greifbar und real. Manchmal war ich wirklich hin und hergerissen. An manchen Stellen hätte ich Quinn gerne einfach geschüttelt in der Hoffnung das sie aufwacht und wieder anfängt zu leben.

Fazit:
Eine emotionale Geschichte die mich mitgenommen hat. Sie hat mir gut gefallen und ich wurde gut unterhalten. Sie regt auch zum nachdenken an, rüttelt einen vielleicht sogar wach. Von mir gibt es vier Sterne und eine klare Kauf- und Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.03.2020

Bonnie und Cromwell

A Wish for Us
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Cromwell Dean ist ein begandeter Musiker schon von kleinauf. Die Welt der Musik liegt dem gerademal neunzehnjährigen zu Füßen. Doch seine Musik bedeutet ihm schon lange nichts mehr. Seine Seele ist in ...

Cromwell Dean ist ein begandeter Musiker schon von kleinauf. Die Welt der Musik liegt dem gerademal neunzehnjährigen zu Füßen. Doch seine Musik bedeutet ihm schon lange nichts mehr. Seine Seele ist in der Musik nicht mehr greifbar. Als ein Professor auf ihn zukommt, fängt er an der Jefferson-Young-Universität ein Musikstudium an. Dort trifft er auf Bonnie Faraday. Ihre Musik ist so völlig anders und bedeutet ihr alles. Sie ist so komplett anders als Cromwell. Doch als die beiden für ein Kompositionsprojekt zusammen arbeiten müssen, werden Dinge in Cromwell erweckt welche er schon längst verschlossen gedacht hat. Als er sich dann auch noch in Bonnie verliebt nimmt das Drama seinen Lauf...

Meine Meinung:
Ich liebe dieses Cover, es passt einfach so gut zum Buch. Ich habe nicht gewusst das es sich hier auch um das Thema Synästhesie dreht, aber als ich das herausgefunden habe, wusste ich gleich das es ein absolut passendes Cover hat.

Der Schreibstil ist voller Gefühl, angenehm und leicht zu lesen. Sehr emotional und doch ist er direkt!
Ich war sofort gefangen von Cromwell. Er ist so krass unnahbar. Lässt niemanden an sich ran und ist immer zu schlecht gelaunt. Man wusste nicht genau woher das kommt und doch konnte man ahnen das es mit einer schlimmen Situation zu tun hatte. Wir sehen ganz deutlich seine Entwicklung. Wie er beginnt sich zu öffnen und Dinge zu zulassen, die er nie wieder zu lassen wollte.

Bonnie ist offen und doch lässt sie niemanden an sich ran. Man versteht lange nicht, was da los ist. Doch an dem Punkt wo einem klar wird warum sie niemanden an sich heran lässt bricht einem das Herz.
Ich mochte sie so gerne. Sie hat versucht Cromwell die Stirn zu bieten. Im zu zeigen was er alles verpasst, wenn er die Musik nicht wieder in sein Herz lässt. Ich mochte sie sehr gerne.

Doch ab dem Punkt wo die beiden beginnen sich zu öffnen, wurde es mir langsam etwas zu viel. Denn wir hüpfen von einem Drama ins nächste Drama. Auf eine schlechte Neuigkeit folgte gleich die nächste. An einer Stelle (ich möchte nicht spoilern) war es echt hart dies zu lesen, doch man wusste irgendwie schon warum dies passiert ist. Zum Glück ging es gut aus, doch dann wiederholte sich dies mit einem anderen Ergebnis und ich konnte irgendwie kaum noch atmen und doch war es mir zu viel.
So viel Drama. Ein bisschen weniger Drama hätte es auch völlig getan.

Fazit:
Trotz dem vielen Drama, was mir persönlich irgendwann etwas zu viel wurde kann ich dies Geschichte sehr empfehlen. Sie ist auch voller Gefühl und reißt einen mit. Sie schafft es einem das Herz zu brechen. Sie schafft es uns ein Bild von der Synästhesie aufzuzeigen und ein wenig zu erläutern was es damit zu tun hat. Mich konnte das Buch trotzdem überzeugen, daher gebe ich vier Sterne und eine klare Kauf- und Leseempfehlung.

Vielen lieben Dank an Netgalley.de und den LYX Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat keinen Einfluss auf meine ehrliche und persönliche Meinung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.02.2020

Was ein Abschluss dieser fantastischen Trilogie

Zwillingsblut - Der Zorn der Orks
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Inhalt:
Der Kettenfürst wurde von seinen ewigen Fesseln befreit. Mit seiner neugewonnenen Macht stürzt er die Zwergen-Zwillinge Gorin und Galdra sowie die Elben-Geschwister Elyami und Elyamur in den tiefsten ...

Inhalt:
Der Kettenfürst wurde von seinen ewigen Fesseln befreit. Mit seiner neugewonnenen Macht stürzt er die Zwergen-Zwillinge Gorin und Galdra sowie die Elben-Geschwister Elyami und Elyamur in den tiefsten Abgrund der Unterwelt. Als sie endlich von dort entkommen, müssen die Zwillingspaare feststellen, dass sich die Sterblichen Lande auf schreckliche Weise verändert haben - die Welt unterliegt fast vollständig dem Kettenfürsten. Doch aufgeben kommt nicht infrage! Um den Kettenfürsten besiegen zu können, benötigen sie allerdings die Hilfe ihrer alten Feinde, der Ork-Zwillinge ...

Meine Meinung:
Das Cover ist auch hier wieder angepasst worden. Dieses mal haben wir einen braunen Farbton und anstatt der Äxte der Zwerge oder der Pfeile der Elben, Keulen der Orks. Ich finde es wirklich super gewählt.
Der Schreibstil ist angenehm und dank kleiner Rückblicke und Erinnerung wird auch hier keine Zusammenfassung benötigt. Das Buch beginnt dort, wo der letzte Band aufgehört hat.

Ich mag die Charaktere mittlerweile sehr gerne. Und auch an die vielen Namen habe ich mich gewöhnt. Die Handlung ist hier sehr spannend aufgebaut und weißt im Gegensatz zu den anderen beiden Bänden keine Längen auf. Zumindest fühlte es sich dieses mal anders an.
Wir begleiten die Zwillingspaare und ich finde es großartig welch tolle Entwicklungen jeder einzelne von ihnen durchgemacht hat. Auch das diese spürbar sind gefällt mir gut.

Da dies das Ende der Trilogie um die Zwillinge ist, kommt es hier natürlich auch zum Showdown. Das Ende hat mir sehr gut gefallen und es kommt passend daher. Ich habe das Gefühl, dass dies ein würdiger Abschluss einer fantastischen Trilogie ist.

Fazit:
Mit hat der Abschluss der Zwillingstrilogie sehr gut gefallen und auch das Ende fand ich wirklich passend. Die vielen Details helfen einem sich zurecht zu finden und die Spannung sowie Atmosphäre sind greifbar. Von mir gibt es fünf Sterne und eine klare Kauf- sowie Leseempfehlung.

Vielen lieben Dank an den Autor Hendrik Lambertus und den Bastei Lübbe Verlag für das Leseexemplar innerhalb einer Leserunde.
Dies hat natürlich keinen Einfluss auf meine ehrliche und persönliche Meinung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere