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Veröffentlicht am 03.04.2020

Frech, charmant und berührend

Shattered Hearts
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Um was es geht:
Gesellschaftskritische Botschaften an Hausmauern sprayen, ist keine gute Idee, doch Samantha will ihre Mitmenschen wachrütteln und auf Missstände hinweisen. Otis hingegen ist mit Herz und ...

Um was es geht:
Gesellschaftskritische Botschaften an Hausmauern sprayen, ist keine gute Idee, doch Samantha will ihre Mitmenschen wachrütteln und auf Missstände hinweisen. Otis hingegen ist mit Herz und Leidenschaft Cop und kämpft für die Rechte jedes Menschen. Ohne Ansehen seines sozialen Hintergrunds. Und gut gemeinte Beweggründe rechtfertigen für ihn nicht illegal angewandte Mittel.

Die beiden sind wie Feuer und Eis, Hund und Katz, Ebbe und Flut und doch bewegt Sam Rädchen in Otis und auch umgekehrt treffen seine Worte auf fruchtbaren Boden. Sie wissen: Das mit ihnen kann nie und nimmer gut gehen! Gibt es für Sam und Otis ein Happy End? Ich folge ihnen gespannt durch die Story.

Die Figuren:
Samantha Burke ist 25 Jahre alt, hat ihr Kunststudium geschmissen und betätigt sich als Streetart-Künstlerin auf New Yorks Straßen. Sie pflegt ihre eigene Sicht auf das gesellschaftliche Umfeld und ihr Unrechtsbewusstsein zeigt sich wenig ausgeprägt. Sam ist stur und uneinsichtig, schlagfertig und witzig.

Otis Renshaw ist Police-Officer, 25 Jahre alt und strebt nach allem, nur nicht nach einer Beziehung. Seinen Beruf über er mit großer Leidenschaft aus, die durch ein dunkles Geheimnis Motivation erfährt. Otis ist fürsorglich, hingebungsvoll und heiß.

Die Umsetzung:
Der Schreibstil ist nahezu völlig flüssig, erfrischend, frech und charmant. Mein Kopfkino läuft ohne Unterbrechung und bietet mir ein tolles Setting der Handlung. Ich genieße tiefgründige, zweideutige und humorvolle Dialoge, die mich durch ihre Lebendigkeit mitreißen.

Zu Beginn der Geschichte habe ich Probleme mit Sam: Ihre Persönlichkeit fordert mich heraus und ich stoße an meine Grenzen. Ich bin ein regeltreuer Mensch, weshalb mir Sams mangelndes Unrechtsbewusstsein zu schaffen macht. Doch dann spüre ich die komplexe Schönheit ihres Charakters. Sie ist wie ein ungezähmtes Wildpferd: frei, impulsiv, unkonventionell und liebenswert.

Die Story hält mich gefangen und begeistert mich.

Ich mag den Begriff Feministin nicht. Es ist nichts weiter als Schubladendenken. Sam ist eine Frau, die sich gegen Sexismus aufbäumt, was ich mir von jedem Menschen wünsche. Die wenigen expliziten Szenen sind fantasieanregend geschrieben und die Verhütung wird unkompliziert mit eingebaut. Die Geschichte wird aus den abwechselnden Ich-Perspektiven in der Vergangenheit erzählt.

Mein Fazit:
„Shattered Hearts“ ist eine erfrischende Lovestory, die mich mit ihrer Authentizität von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt hat. Das Tempo ist nachvollziehbar und die Entwicklung anschaulich beschrieben. Ich fühle alles mit. Mein Herz glüht und bricht im Takt mit denen der Protagonisten. Das Lesen ist ein Genuss.

Von mir erhält Shattered Hearts 5 begeisterte Sterne von 5 und eine absolute und unbedingte Leseempfehlung.


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Veröffentlicht am 03.04.2020

Lesen und Spaß haben

Trust Me
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Familie kann sich niemand aussuchen!

Um was es geht:
Ally hat sich seit drei Jahren nicht mehr bei ihrer Familie blicken lassen. Die bevorstehende Hochzeit ihrer älteren Schwester zwingt sie nun zurück. ...

Familie kann sich niemand aussuchen!

Um was es geht:
Ally hat sich seit drei Jahren nicht mehr bei ihrer Familie blicken lassen. Die bevorstehende Hochzeit ihrer älteren Schwester zwingt sie nun zurück. Das Verhältnis zu ihrer Mutter ist ungeheuer angespannt und Ally zählt die Tage bis zu ihrer Abreise. Zum Glück ist da Luc; der jüngere Bruder des Bräutigams. Er passt wie Ally, nicht ins Bild der wohlsituierten Familien in den Hamptons und so verbringen sie beide viel Zeit miteinander.

Die Figuren:
Alison Summer ist 22 Jahre alt und studiert. Sie liebt es, Klavier zu spielen, und wird von Ereignissen der Vergangenheit schwer belastet. Ihre beiden älteren Schwestern und ihren Vater liebt sie abgöttisch, doch mit ihrer Mutter wird sie nie warm. Nichts kann sie ihr Recht machen und fühlt sich ungeliebt.

Lucian Aston ist 25 Jahre alt und auf der Polizeischule. Er sagt immer die Wahrheit und seit einem Ereignis in der Jugend, rührt er keinen Tropfen Alkohol mehr an. Was man von seiner Mutter nicht behaupten kann.

Die Geschwister von Ally und Luc sind fantastisch und ich habe alle in mein Herz geschlossen. Mit ihren Ecken und Kanten, ihrer Herzlichkeit und Liebe füreinander, haben sie mich erobert. Da fließt Wärme durch meine Brust.

Die Entwicklung der Figuren verfolgt ein angenehmes Tempo. Luc und Ally kämpfen mit den Schatten ihrer Vergangenheit, wobei ich bei beiden eine Weile im Unklaren bleibe, was überhaupt passiert ist. Das hält die Spannung in den Seiten.

Die Umsetzung:
Der bildhafte Schreibstil ist angenehm und weitestgehend flüssig zu lesen. Die Autorin schenkt mir ein grandioses Setting und verwöhnt mich mit frechen, schlagfertigen Dialogen, die die erotische Spannung zwischen den Protagonisten anschaulich zeigen. Es kribbelt und prickelt beim Lesen. Die wenigen expliziten Szenen sind überzeugend geschrieben. Die Geschichte lässt Nähe zu, was ich genieße und wird aus den abwechselnden Ich-Perspektiven von Luc und Ally im Präsens geschildert.

Meine Kritik:
Für mich sind zu viele Füllwörter im Text und das Ausblenden von ihnen gelingt mir nicht immer. Das stoppt den Lesefluss.

Mein Fazit:
Trust me: Ally und Luc, ist eine lockere ungezwungene Lovestory, mit leichten Dramen. Sie kommt mit wenig Kitsch aus. Hervorzuheben ist, dass hier nicht auf Biegen und Brechen alles rosarot gefärbt wird. Damit handelt Frau Jancke für mich stimmig und authentisch. Die Story ist warmherzig, charmant und hat mich gut unterhalten und schenkt mir jede Menge Romantik. Obendrein lerne ich bemerkenswerte Charaktere kennen.

Von mir erhält Trust me: Ally und Luc, 4,5 Sterne von 5 und eine absolute und unbedingte Leseempfehlung. Wo keine halben Sterne möglich sind, runde ich auf.

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Veröffentlicht am 02.04.2020

Süß wie Puderzucker wirbelt die Story um mein Herz

Die kleine Patisserie in Paris
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Nach „Das kleinen Cafe in Kopenhagen“, ist dies mein zweites Buch von Julie Caplin. Das Taschenbuch hat mich blitzartig in der Buchhandlung in Geiselhaft genommen und ließ mir keine Wahl. Entkommen unmöglich! ...

Nach „Das kleinen Cafe in Kopenhagen“, ist dies mein zweites Buch von Julie Caplin. Das Taschenbuch hat mich blitzartig in der Buchhandlung in Geiselhaft genommen und ließ mir keine Wahl. Entkommen unmöglich! Und von mir auch nicht gewünscht. Mit keiner Seite wollte ich dieses Buch aus den Händen legen.

Um was es geht:
Nina kommt das Jobhilfsangebot von Sebastian wie gerufen. Sieben Wochen ihrem familiären „Gefängnis“ entkommen und weg sein von der elterlichen Farm und ihren vier Brüdern. Zeit in Paris verbringen und dabei Erfahrungen in der Patisserie gewinnen. Für Nina fügt sich alles großartig.

Wenn da nur nicht Sebastians unausstehliche Art wäre, die ihr jeden Tag quer im Magen liegt. Sie versteht nicht, weshalb ihr verräterischer Körper dennoch heftig auf ihn reagiert. Nina lernt Land und Leute kennen und erlebt abenteuerliche Tage in der Stadt der Liebe. Doch wird sie selbst die Liebe finden, oder schießt Amor vorbei, wie bisher üblich?

Die Protagonisten:
Nina Hadley ist 28 Jahre alt und bewohnt ein kleines Appartement auf dem elterlichen Hof. Von ihrer Familie fühlt sie sich seit jeher bevormundet, was ihr enorm gegen den Strich geht. Sebastian ist ein guter Freund ihres Bruders Nick. Sie hat sich schon vor zehn Jahren in ihn verliebt, doch diese Liebe wurde nicht erwidert. Nina hat Biss, ist ehrgeizig, witzig, lebhaft und herzerwärmend.

Sebastian Finlay, 30 Jahre alt, ist ein erfolgreicher Geschäftsmann im Restaurantwesen, der mit Leidenschaft Koch ist. Er tritt zu Beginn der Story mürrisch, fordernd und undankbar auf. Damit verschreckt er mich nicht. Sebastian ist ein tiefgründiger Charakter, der mich langsam hinter seine Fassade schauen lässt.

Die Umsetzung:
Die Story ist charmant bis zur letzten Seite und der Schreibstil lockerleicht und mitreißend. Ich tauche mit allen Sinnen in Paris ein und mir läuft häufig das Wasser im Mund zusammen. Ich schmecke Eclairs und Macarons und genieße ein warmherziges Setting, das ich nicht mehr verlassen möchte. Die Autorin schenkt mir unvergleichliche Charaktere, die ich alle liebgewinne. Mein Highlight ist Marcel – ein Kellner der alten Schule und einem Herz aus Gold. Humor steckt ebenso in den Seiten, wie herzerfrischende Dialoge. Die Entwicklung der Geschichte nimmt mich mit und ich fliege durch das Buch.

Mein Fazit:
„Die kleine Patisserie in Paris“ ist eine romantische Geschichte mit Wohlfühlfaktor. Ich genieße tolle Backerlebnisse, tiefgründige Augenblicke, Pariser Flair und meine Sinne werden alle angesprochen. Der Puls der Story schlägt im Takt zu meinem Herz und lässt mich glücklich zurück.

Ich vergebe 5 gefühlvolle Sterne von 5 und eine unbedingte und absolute Leseempfehlung.


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Veröffentlicht am 27.03.2020

Humorvoll, berührend und sinnlich

Cocky Player
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Um was es geht:
Brenna will endlich ihren J-Status verlieren. Mit 23 Jahren ist es an der Zeit und ihre Gelegenheit heißt Connor. Er verkörpert alles, was sie sich für ihr erstes Mal wünscht. Mit angehaltenen ...

Um was es geht:
Brenna will endlich ihren J-Status verlieren. Mit 23 Jahren ist es an der Zeit und ihre Gelegenheit heißt Connor. Er verkörpert alles, was sie sich für ihr erstes Mal wünscht. Mit angehaltenen Atem folge ich den beiden, um zu erleben, was unweigerlich passieren wird. Doch dann werden meine Augen so groß wie Connors.

Die Figuren:
Brenna Kemper ist 23 Jahre alt und die Tochter von Connors Chef. Sie tritt einen neuen Job in der Marketingabteilung des Raleigh-Rough-Riders-Footballteams an. Brenna hütet ein dunkles Geheimnis. Ihre beste Freundin Gina bringt mich immer wieder zum Lachen. Brenna ist herzlich, etwas zurückhaltend und liebt das Tanzen.

Connor Quinten wirkt auf den ersten Blick überheblich und sein Selbstbewusstsein füllt locker ein mittelgroßes Stadion. Football bedeutet ihm alles. Seit fünf Jahren spielt er im Team der Rough Riders in Raleigh und hat privat die Schattenseiten des Ruhms kennengelernt, weshalb er auf One-Night-Stands besteht. Keine Gefühle, keine Enttäuschungen. Für Connor eine logische Gleichung. Er ist frech, seine Sprache direkt und er nimmt kein Blatt vor den Mund.

Die Umsetzung:
Wow, keiner bittet mich umständlich die Schuhe auszuziehen. Nein, ich werde mit den ersten Buchstaben herzlich in die Story gebeten und darf mich Wort wörtlich zuhause fühlen. Und das tue ich. Stacey Lynn ist Pflicht! Ihre Bücher sind heiß wie Lava, unwiderstehlich wie Schokolade und sündig wie die Hölle. Ihr Talent, authentische und unverwechselbare Charakter zu erschaffen, ist ein Genuss. Sie spricht alle meine Sinne an, in einer Sprache, die direkt in mein Herz schießt.

Die Story nimmt rasch Fahrt auf und im Nu wirbel ich durch sie hindurch.

Die Entwicklung zwischen Brenna und Connor erinnert mich an das Erwachen des Frühlings. Eine Knospe, die sich unaufhaltsam öffnet und sich den Naturgewalten stellt. Die Geschichte hüllt mich ein und schenkt mir verdammt viel Lesespaß.

Neben prickelnden expliziten Szenen erlebe ich anregende Dialoge, lebendige Handlungen und bemerkenswerte Nebenfiguren. Die Chemie zwischen Frau Lynns Schreibstil und mir harmoniert. Er ist aktiv, mitreißend, unterhaltsam und strotzt vor Nähe. Spielerisch jagt sie Emotionen wie Flipperkugeln durch mich hindurch.

Mein Fazit:
Cocky Player ist frech, zuckersüß, heiß, humorvoll, berührend, sinnlich und romantisch. Mein Puls schlägt im Takt der Geschichte und in meinem Bauch fliegen Schmetterlinge. Es bietet mir alles, was ich beim Lesen brauche, um den Alltag zu vergessen. Eine lockerleichte Unterhaltung, die mich entführt und am Ende erfüllt zurücklässt.

Cocky Player erhält von mir 5 heiße Sterne von 5 und eine unbedingte und absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 19.03.2020

Humorvoll und warmherzig

Mein Herz, dein Herz und die Pferde
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Kunterbunt, verrückter, Bernice!

Um was es geht:
Bernice flieht vor ihrem fastverlobten von Phoenix zur Sweet Water Ranch in Montana. Dort trifft sie auf ihre Jugendliebe Dean und vertraute Gefühle erwachen ...

Kunterbunt, verrückter, Bernice!

Um was es geht:
Bernice flieht vor ihrem fastverlobten von Phoenix zur Sweet Water Ranch in Montana. Dort trifft sie auf ihre Jugendliebe Dean und vertraute Gefühle erwachen zum Leben. Die Turbulenzen sind nicht mehr aufzuhalten und Hals über Kopf, stürzt Bernice von einem Abenteuer ins nächste und immer wieder findet sich Dean an ihrer Seite.

Die Figuren:
Bernice Milers hatte eine behütete Kindheit und wurde zu einer bekannten TV News Queen, die ihren Beruf liebt. Ebenso wie Pferde. Sie hängt gerne am Smartphone und hat ein Talent dafür, sich in Schwierigkeiten zu bringen. Mit den besten Absichten stiftet sie unfreiwillig Verwirrung und Unruhe und ihre grundehrliche Art lässt mich oft schmunzeln. Sie ist entschlossen und packt mit an.

Dean Cunningham arbeitete schon früher auf der Sweet Water Ranch. Damals hatte er kaum Geld. Bernice und Dean teilen sich eine gemeinsame Vergangenheit. Heute ist er wieder auf der Ranch tätig. Diesmal als Hausmeister für Chrissie. Dean ist ein Mann, auf den man bauen kann. Ein Fels in der Brandung. Doch Dean hat seine Geheimnisse und versteht es, Bernice und mich länger im Unklaren zu lassen. Seine Art gefällt mir, selbst wenn er das Reden nicht erfunden hat.

Es gibt jede Menge Nebencharaktere, die alle auf ihre Art einzigartig sind. Bernice Mutter ist eine Nummer für sich. Bei ihr wusste ich manchmal nicht, ob ich sie drücken, schütteln, oder küssen will. Was für eine schräge Person. Ebenso wie Cody, der Australier, nun gut, das sollte alles Erklären ... behaupten gewisse Leute.

Die Umsetzung:
Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft und so sehe ich alles vor mir. Ich bin sofort in der Geschichte drin und freue mich über ein Wiedersehen mit alten Bekannten auf der Ranch. Das Buch ist humorvoll, warmherzig und immer wieder spannend. Ich genieße die Zeit mit Deans Leuten total. Sie erwischen mich voll und ziehen mich in ihren Kreis.

Sie sind so besonders und mir wird für jeden ein Gefühl vermittelt. Alleine Mommy Faye: „Dean war kein Pflegekind. Dean war ein Geschenk.“ Wundervoll, diese zwei Sätze. Gänsehaut pur. Berührend und herzlich. Die Story ist farbenfroh wie eine Patchworkdecke. Bunt an Charaktere und bunt an Abenteuer.

In diesem Band sind wieder Tiere mit an Bord und nicht nur Pferde. Bernice Spitzname, den sie von Dean erhalten hat, hat mich laut lachen lassen. Das ist mein Name innerhalb meiner Familie, seit ich krabbeln kann. Und ich habe noch nie gehört, dass jemand anderes so genannt wird, herrlich.

Meine Kritik:
Nicht alles ist für mich nachvollziehbar. Der Perspektivenwechsel geht an manchen Stellen zu abrupt und ohne erkennbaren Übergang vonstatten. Für meinen Geschmack gibt es zu wenig Bernice-und-Dean-Zeit, aber dafür zu viele Nebenstränge, in denen sich Frau Wolff verliert, was zu unnötigen Längen führt. Ich hätte mir den Fokus mehr auf Dean und Bernice gewünscht.

Dadurch geht mir das Kribbeln zwischen den beiden verloren, bzw. baut sich erst gar nicht auf. Ich werde nicht schlau aus Dean. Für mich wirken die Protagonisten ausgebremst, was ich sehr schade finde. Zu vieles bleibt unausgesprochen, oder erreicht mich nur durch Erzählungen dritter.

Mein Fazit:
Mein Herz, dein Herz und die Pferde, ist eine warmherzige Story, in der sehr viel passiert. In der Geschichte geht es um Freundschaft, Loyalität, Vertrauen, bedingungsloser Hingabe und die Bereitschaft, für andere einzustehen. Der Zusammenhalt auf der Ranch, ebenso wie bei Deans Leuten, beeindruckt mich. Die Autorin schenkt mir viel Lesespaß und begeistert mich mit einem tollen Setting und bemerkenswerten Charaktere, die ich alle liebgewonnen habe. Sie bringt mich immer wieder zum Lachen. Einzig die Romantik und Liebe kommen mir zu kurz, weshalb ich einen Stern abziehe.

So vergebe ich 4 wundervolle Sterne von 5 und eine unbedingte Leseempfehlung.


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