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Veröffentlicht am 17.08.2019

ein schönes Buch zum Aufzeigen was uns glücklich macht

Die Glücksfee
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Pistazia ist eine von 3333 Glücksfeen auf der Welt. Eines Tages ruft Tusnelda, die dickste Fee von allen, und damit die Chefin, Pistazia zu sich. Sie hatte einen Auftrag für die Glücksfee. Der sechsjährige ...

Pistazia ist eine von 3333 Glücksfeen auf der Welt. Eines Tages ruft Tusnelda, die dickste Fee von allen, und damit die Chefin, Pistazia zu sich. Sie hatte einen Auftrag für die Glücksfee. Der sechsjährige Lukas Besenbein hat dauerhaft schlechte Laune. Hier soll sie Abhilfe schaffen.
So macht sie sich auf den Weg zu dem Jungen um ihm ein paar Nachhilfestunden im Glücklich sein zu geben.
Dieser traute zunächst seinen Augen kaum als er die kleine dicke Fee das erste Mal sah. Er dachte er würde Träumen und gleich aufwachen. Aber dem war nicht so. Die Fee kam und verschwand und kam und verschwand und immer hatte sie neue Ideen wie sie ihm das GLücklichsein näher bringen konnte.
Ob es ihr am Ende gelingt aus Lukas einen glücklichen Jungen zu machen?

Das Buch hat klare einfache Bilder und einen Text in leicht verständlicher Sprache.
Es ist witzig und zugleich auch sehr künstlerisch illustriert. DIe Bilder stellen die Szenen die beschrieben sind gut dar.
Es scheint gar nicht so einfach zu sein aus einem Miesepeter einen glücklichen Menschen zu machen. Scheinbar liegt des Rätsels Lösung darin, dass man ihm Dinge, die er für selbstverständlich erachtet einfach eine Zeit lang vorenthält. Dadurch lernt man sie mit anderen Augen zu sehen und ist glücklicher, da man weiß wie es ohne sie wäre.
Also lernt man, dass man sich an dem erfreuen sollte was man hat. Das gilt nicht nur für die kleinen sondern auch für die großen Leser.
Ich kann das Buch für Kinder ab 5 Jahren empfehlen.

Veröffentlicht am 17.08.2019

mal eine andere Art von Adventskalender

Wirbel in der Weihnachtswerkstatt Ein Rätselspaß
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Das Cover hatte uns schon direkt angesprochen, da die Figuren darauf so witzig aussahen.
Gerne haben unsere Tochter ( 9 Jahre) und ich Petronella auf ihrem Weg durch ihre "Arbeitszeit "begleitet und mit ...

Das Cover hatte uns schon direkt angesprochen, da die Figuren darauf so witzig aussahen.
Gerne haben unsere Tochter ( 9 Jahre) und ich Petronella auf ihrem Weg durch ihre "Arbeitszeit "begleitet und mit ihr so manches Abenteuer erlebt.
Hier haben wir einen Stern abgezogen, da die Rätsel fast nur auf den visuellen Sinn abgestimmt sind.
Die Rätsel waren mitunter recht knifflig.
Hierbei ging es hauptsächlich um genaues hinsehen und räumliches Denken, was für Kinder der Altersangabe auch noch schwierig ist.
Ich würde es auf keinen Fall für jüngere Kinder empfehlen.
Die kleinen Geschichten waren witzig geschrieben.
Die Rätsel waren auch für Erwachsene mitunter mit Denken verbunden.
Das Buch ist zu empfehlen. Aber frühestens ab 8 Jahren, denn es ist nicht nur damit getan das die Kinder den Text.(meist eine halbe bis eine ganze Seite) lesen können.
Sie sollten ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen haben und auch "Wimmelbilderfahrung" mitbringen.
Schön fanden wir, dass am Ende auch nach Lösung des 24. Rätsels noch ein paar Zusatzaufgaben auf die Rätselrater warteten.

Veröffentlicht am 16.08.2019

Beine, Beine und noch mehr Beine

So viele Beine!
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Dieses Buch ist in Reimform geschrieben. Es ist groß bebildert und hat wenig Text.
Die Bilder sind für Kinder sehr ansprechend und angenehm bunt.
Zuerst ist nur der kleine Junge da und der hat zwei Beine ...

Dieses Buch ist in Reimform geschrieben. Es ist groß bebildert und hat wenig Text.
Die Bilder sind für Kinder sehr ansprechend und angenehm bunt.
Zuerst ist nur der kleine Junge da und der hat zwei Beine und will seinen Geburtstag feiern, so nach und nach kommen ihn viele Tiere besuchen. Manche bringen etwas mit, manche haben noch Freunde dabei, manche haben keine Beine, andere dafür um so mehr.
Es wäre utopisch zu denken das die Kinder sich hier mit zählen der Beine befassen könnten, denn das geht gerade im Kindergartenalter über das Zählvermögen weit hinaus. Aber bei jedem einzelnen Tier erkennen wie viele Beine es hat ist ja auch schon toll. Da gibt es Tiere ohne Beine, mit zwei, vier, sechs, acht oder sogar hundert Beinen, die es zu entdecken gilt.
Aber selbst dem kleinen Jungen wird es am Ende zu viel und er hat eine einfache Lösung für das Problem und sagt es sind einfach ......
Für alle die es aber trotzdem zählen wollen ist auch die Lösung angegeben.
Ein lustiges Buch inklusiver kleiner Zählaufgaben in Reimform.

Veröffentlicht am 16.08.2019

Wer hat Angst vor´m bösen Wolf

Ab in die Kiste
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Das Buch beschreibt, was sicher jeder als Kind schon mal erlebt hat. Oft ist es nur phasenweise, aber sicher jedes Kind hatte schon mal Probleme mit dem Einschlafen, weil die Phantasie ihm ein Schnippchen ...

Das Buch beschreibt, was sicher jeder als Kind schon mal erlebt hat. Oft ist es nur phasenweise, aber sicher jedes Kind hatte schon mal Probleme mit dem Einschlafen, weil die Phantasie ihm ein Schnippchen geschlagen hat.
So ergeht es auch dem kleinen Jungen in dem Buch.
Immer wenn er einschlafen will hält ihn ein böse ausschauender Wolf davon ab.
Da hilft es auch nichts wenn der Papa zu ihm ins Zimmer kommt. Da kann er zwar gut und beschützt einschlafen, aber kaum schläft auch der Papa ist der Wolf wieder da.
Da hat der Papa aber eine tolle Idee, wie die beiden gemeinsam den Wolf aus dem Kinderzimmer entfernen können.

Die Bilder sind schön einfach gemalt. Die Gesichter spiegeln genau die Gefühlswelt der Charaktere wieder.
Die Idee, die Vater und Sohn gemeinsam in die Tat umsetzen ist sicherlich auch für den Leser von Erfolg gekrönt, sollte er das selbe Problem haben.

Veröffentlicht am 16.08.2019

Wo ist denn nur die Kuscheldecke von Coxi Flederwisch abgeblieben?

Coxi Flederwisch und der total verhexte Schultag
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Das Buch hat die Altersangabe 8 Jahre, die uns total angemessen erscheint. Für Kinder im 2. Schuljahr okay zu lesen, sofern sie gerne lesen, denn die Sätze sind meist kurz und prägnant. Der Text ist gut ...

Das Buch hat die Altersangabe 8 Jahre, die uns total angemessen erscheint. Für Kinder im 2. Schuljahr okay zu lesen, sofern sie gerne lesen, denn die Sätze sind meist kurz und prägnant. Der Text ist gut verständlich. Beim Vorlesen sicher auch ab 5-6 Jahren schon okay. Auf spätestens jeder 2. Doppelseite erscheint ein farbenfrohes, ansprechendes Bild, was den langen Text für Selbstleser auflockert.

Die Geschichte ist für Schulkinder aus dem Leben gegriffen. Es stellt zu Beginn eine Situation in der Klasse dar, die eine sehr fantastische Grundlage hat, nämlich das ein Hund am Fenster vorbeifliegt.
Eine der Hauptdarstellerinnen, Lieselotte, sieht das Ganze und will der Sache auf den Grund gehen und die Lehrerin darauf hinweisen. Sie gerät dabei aber in einen Schlamassel in den so mancher Leser vielleicht auch schon mal geraten ist. Da will man alles besonders gut und richtig machen und es geht ,ohne das man was dran ändern könnte, einfach alles schief, weil man nicht verstanden wird.
Die Geschichte hat für Kinder einen schönen Spannungsbogen.
Das selbst lesen war für unsere 8 jährige Tochter noch sehr anstrengend, da es viel Text hatte .
Beim Vorlesen war es aber toll meinte unsere Tochter. Total spannend.
Coxi kam eigentlich nur in der Schule vorbei, um ihre Kuscheldecke zu suchen. Die hatte sie vor über 500 Jahren an der selben Stelle, als dort noch ihr altes Hexenhaus stand, bei einem Umzug vergessen. Lieselotte ein Menschenmädchen hilft ihr sich in der Welt mit den vielen Neuerungen der letzten 500 Jahre zurecht zu finden.
Sie hat super Ideen, aber die chaotische kleine Hexe bringt sie manchmal an den Rand der Verzweiflung. Doch Lieselotte gibt nicht auf, auch wenn sie dabei die Erfüllung ihres eigenen Traums ( bei der Jubiläumsfeier das Lied anzusagen) auf´s Spiel setzt.
Da hat unsere Tochter echt mitgefiebert. Wird es ihr gelingen alles wieder in Ordnung zu bringen?
Wer Hexengeschichten mit viel Hexerei mag ist mit diesem Buch auf jeden Fall sehr gut bedient.