Profilbild von Buchgarten

Buchgarten

Lesejury Star
offline

Buchgarten ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Buchgarten über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.01.2020

fantastischer Weltenaufbau

Aralina
0

Meine Meinung:



Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird überwiegend aus Aralinas Sichtweise erzählt, aber ...

Meine Meinung:



Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird überwiegend aus Aralinas Sichtweise erzählt, aber auch immer wieder aus der Perspektive anderer Charaktere, sodass ich mir als Leser ein immer umfassenderes Bild machen konnte. Und die Handlungsweisen der Charaktere besser nachvollziehen bzw. einordnen konnte.



Die einzelnen Charaktere waren gut gezeichnet, blieben aber bis zum Ende immer noch voller Geheimnisse. Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen sowie ihre Entwicklung waren gut nachvollziehbar.



Der erfundene Weltenaufbau, der Verlauf der Geschichte konnte mich überzeugen und in seinen Bann ziehen. Machte mich während des Lesens neugierig wie sich alles weiterentwickelt. Machte gespannt auf die Geheimnisse und ich verfolgte gespannt wie sich die Geschichte weiterentwickelte, wie Geheimnisse aufgedeckt wurden – um wiederum neue Fragen aufzuwerfen.

Das Ende ist insgesamt rund und findet einen guten Abschluss – macht mich aber gleichzeitig neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte.





Fazit:



Für mich ein gelungenes Fantasy-Debüt. Ein fantastischer Weltenaufbau mit interessanten Charakteren – geheimnisvoll – eine Welt, in die ich gerne wieder eintauchen möchte – um zu erfahren welche Geheimnisse noch in ihre verborgen liegen.





Von mir eine klare Leseempfehlung

Veröffentlicht am 10.01.2020

kindgerechte Erklärung des Wetters - oder eine schöne Geschichte mit Mehrwert

Wolkenzoo & Donnerwetter
0

Meine Meinung:


Der Schreibstil, die Sprache und Wortwahl sind der Altersgruppe der (3-6 Jahre) angepasst. Einzelne Worte, die sich zuerst noch auf das Aussehen der Wolken beziehen, später aber auf die ...

Meine Meinung:


Der Schreibstil, die Sprache und Wortwahl sind der Altersgruppe der (3-6 Jahre) angepasst. Einzelne Worte, die sich zuerst noch auf das Aussehen der Wolken beziehen, später aber auf die gerade erklärten Zusammenhänge eingehen, sind Fett gedruckt.

In einer Alltags- / Urlaubssituation wird ganz nebenbei – Wissen auf Augenhöhe der Kinder vermittelt.
Maja und Jonas fahren mit ihren Eltern in den Urlaub, bei einem Blick aus dem Zugfenster stellen sie fest, dass einige Wolken aussehen wie Tiere und sich diese, mal schneller – mal langsamer, verändern.
Hieraus ergeben sich für die Maja und Jonas Fragen, die sie ihren Eltern stellen – und zu immer neuen Fragen über das Wetter und insbesondere die Wolken führen. Und während des Urlaubs immer mal wieder neu Fragen zum Thema aufwerfen – und so von den verschiedensten Seiten aus betrachtet werden.

Die Entstehung der Wolken, des Regens, der Wasserkreislauf/Regentropfenkreislauf etc. werden Maja und Jonas (sowie den Zuhörern) bildhaft, sowie anhand von den Kindern bekannten Sachverhalten erklärt. Sowie hin und wieder aufgefordert diese Beispiele auszuprobieren.

Zum Ende der Geschichte erklärt Maja ihrem Bruder, beim Betrachten der Urlaubsbilder, alle wichtigen Informationen zum Thema „Regen und Wetter“.


Besonders gefallen hat mir noch die Tatsache, dass bei der Herstellung des Buches, auf Umweltaspekte wertgelegt wurde. So wurde auf Papier: aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft,
Pflanzenölfarben, Lack auf Wasserbasis, Klimapositiver Druck und eine Herstellung in Deutschland und Österreich Wert gelegt. ( lt. Informationen auf der Verlagsseite)

Fazit:

Eine schöne Geschichte, die den Kindern spielerisch (in eine „Geschichte verpackt“), anschaulich und auf Augenhöhe das Thema „Wolken, Regen und Wetter“ nahebringt. Die einzelnen Begriffe werden mit Vergleichen erklärt, die die Kinder teilweise sogar nachmachen können.


Von mir eine klare Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
Veröffentlicht am 06.01.2020

tiefsinnige Liebesgeschichte

Man flucht viel mehr, wenn man tot ist
0


Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus Ivys Sichtweise erzählt, sodass ich als Leser ...


Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus Ivys Sichtweise erzählt, sodass ich als Leser ihre Gedanken, ihre Gefühle und Handlungen sehr gut nachvollziehen konnte.

Auf den ersten Blick konnte ich keine Verbindung zwischen Klappentext und Titel sowie Cover herstellen.
Im Verlauf der Geschichte bekommen sowohl das Cover als auch der Titel eine Bedeutung und spiegeln die „Aussage“ der Geschichte perfekt wider.

Die Charaktere wurden fein ausgearbeitet, sodass ich mir als Leser ein gutes Bild von den Charaktereigenschaften der einzelnen Protagonisten machen konnte und ihre Handlungsweisen nachvollziehbar waren.
Ich konnte Ivys Emotionen, ihre Unsicherheit sowie ihre Lebenssituation sehr gut nachvollziehen mit ihr „mitempfinden“ - sodass ich mir das ein oder andere Mal wünschte – sie würde die Augen öffnen – und ihr Leben leben. Und ihre Familie sowie ihren Lebensgefährten zum „Teufel“ jagen.
Wut, Traurigkeit, Betroffenheit, Liebe – und Akzeptanz – waren einige meiner Emotionen beim Lesen..


Die Geschichte selbst auf den ersten Blick eine Reise ins Mystische, Fantastische – Unmögliche – aber wer weiß schon, was genau während des Komas passiert. Die den Leser gut unterhält und eine Liebesgeschichte erzählt
Andererseits eine Geschichte die aufrüttelt, die mir als Leser eindringlich näherbrachte und spürbar machte – wie absolut hilflos man ist, wenn man wieder alles neu erlernen muss – mit welchen Reaktionen, welchem Unverständnis die Mitmenschen reagieren können. Bei denen ich angesichts der Reaktionen ihrer Eltern und ihres Verlobten mehr als einmal mit dem Kopf schüttelte – mich wütend zurückließ.

Eine Geschichte die zeigt, wie wichtig es, wie befreiend es sein kann – die Welt einmal von „Außen“ zu betrachten. Alles tun sagen und sein zu dürfen – was einen im Innersten ausmacht.
Um von diesem Standpunkt aus – seinem Leben vielleicht eine neue Richtung zu geben, den Blick auf sich selbst und den Gegenüber zu ändern – klarer zu sehen.


Fazit:

Eine Geschichte voller Emotionen und Tiefe.



Von mir eine klare Leseempfehlung.



  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.01.2020

spannendes facettenreiches Thrillerdebüt

Eiskalte Hölle
0

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus mehreren Blickwinkeln und mit Rückblicken in ...

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus mehreren Blickwinkeln und mit Rückblicken in die Vergangenheit erzählt, sodass ich die Geschichte aus den unterschiedlichsten Sichtweisen betrachten konnte. Die Handlung aus den verschiedensten Perspektiven erfuhr.

Die Charaktere, gewöhnungsbedürftig und insbesondere die Profilerin Teresa wirkte auf den ersten Blich nicht sehr sympathisch – insbesondere, was ihren Umgang mit dem neuen Kollegen Massimo betraf. Ihre Menschenkenntnis, ihre Kenntnisse der menschlichen Psyche – faszinierten und überzeugten. Die Bergdorfbewohner – eine spannende und interessante Charakterstudie von Menschen, die Zeit ihres Lebens abgeschottet lebten und nicht selten ums nackte Überleben kämpften. Eine eingeschworene Gemeinschaft – die nichts nach außen dringen lässt, Fehlverhalten deckt und Fremden gegenüber misstrauisch gegenübersteht.

Sehr gut gefallen hat mir der Starke Bezug zur Psychologie, die Charakterstudie der einzelnen Menschentypen, des Dorfes. Mit vielen Fachtermini, die ich stellenweise nachschlagen musste.

Die Beschreibung des Täters – seine Motive und Hintergründe – ich war selten so schockiert und ergriffen. Erschüttert was Menschen einander antun – im Namen der Wissenschaft.



Fazit:

Ein spannendes Thrillerdebüt, welches sich für mich durch seinen Focus auf der menschlichen Psyche, die Charakterstudien einzelner Individuen, stellvertretend für einen Typus – sowie der Darstellung der Dynamik in Gruppen/Gemeinschaften auszeichnet.

Von mir eine klare Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.01.2020

als Komödie - gute Unterhaltung

Zimtzauber
0


Meine Meinung:


Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus Elisas Sichtweise erzählt.


Die Geschichte ...


Meine Meinung:


Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus Elisas Sichtweise erzählt.


Die Geschichte selbst, eine romantische Komödie zur Weihnachtszeit. Voller Witz und Humor - für all jene die eine locker leichte Geschichte zum Schmunzeln mögen - aber auch nicht mehr.

Eine Komödie - mit witzigen Situationen, sofern man die Geschichte als Komödie liest. (Ansonsten kann man als Leser über diese Geschichte nur mit dem Kopf schütteln, da die Handlungen insbesondere die der Protagonistin vollkommen übertrieben sind).

Kritikpunkte: einige Logikfehler in der an sich kurzen Geschichte.

Fazit:

Wer Komödien liebt und mag - wird hier gut unterhalten und das ein oder andere Mal gerne lachen.

Wer wie ich, diese Geschichte als "Liebesgeschichte" liest, wird eher weniger Freude an der Geschichte haben, da die Handlungen der Charaktere nur unter dem Gesichtspunkt einer "Komödie" nachvollziehbar sind.