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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.06.2025

Etwas schwächer als die Vorgängerbücher der Reihe

Die verschwundene Tochter
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Ich kenne bereits alle Bücher aus der Reihe Die verlorenen Töchter von Soraya Lane und habe deswegen sehr gespannt auf den 5 Band gewartet, dessen Cover ich als sehr gelungen bezeichne- ich mag es wirklich ...

Ich kenne bereits alle Bücher aus der Reihe Die verlorenen Töchter von Soraya Lane und habe deswegen sehr gespannt auf den 5 Band gewartet, dessen Cover ich als sehr gelungen bezeichne- ich mag es wirklich sehr.

In diesem Band lernt der Leser Blake kennen, die als ihr Arbeitsplatz bedroht wird, eine vielleicht rettende Idee mit einer Reportage und dabei endlich den Mut hat, sich auf die Spurensuche einer Modeskizze begibt, die das geheimnisvolle Kästchen erhält.
Ehe sie sich versieht findet sie sich schon bald darauf in Paris wieder, wo sie auf den sympathischen Henri trifft, der sie bei ihrer Suche mit seinem Wissen unterstützt.

Bei den Rückblicken in die Vergangenheit trifft der Leser auf Evelina die trotz so mancher Stolpersteine, nie den Mut für neues verliert. Sie hat mich so manches Mal mit ihrer Art sehr berührt.

Gekonnt hat es die Autorin auch in ihrem neuen Roman geschafft, den Leser mit auf eine Reise zu nehmen, die nicht nur begeistert, sondern die auch sehr berührt.
Geschickt verwebt sie die Gegenwart mit Rückblicken in die Vergangenheit und präsentert eine hat und dem Leser eine gelungene Fortsetzung zu präsentieren


Fazit:

4 Sterne für eine gelungene Fortsetzung der Reihe

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.06.2025

Die eigenen Wurzeln, die unseren Weg leiten

Die verborgene Erinnerung
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Bücher, die in Schweden spielen ziehen mich immer magisch an und wenn das Buch zusätzlich noch nach einer emotionalen und fesselnden Geschichte klingt, ist das Interesse dann riesengroß.

Der atmosphärische ...

Bücher, die in Schweden spielen ziehen mich immer magisch an und wenn das Buch zusätzlich noch nach einer emotionalen und fesselnden Geschichte klingt, ist das Interesse dann riesengroß.

Der atmosphärische und fesselnde Schreibstil der Autorin hat mich sofort an die Hand genommen und in eine Geschichte reingezogen, die voll gepackt war mit Emotionen, (Familien)Geheimnissen, Sehnsüchten und voller Liebe war.
Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt und begleitet Mella und Siri auf ihren Weg. Dazwischen werden Briefe aus der Vergangenheit aufgezeichnet, aus denen ich zunächst nicht schlau wurde, die dann aber m Verlauf der Geschichte ihren Sinn ergaben und die Wege allesamt und klar zusammenführt.

Die Charaktere der Geschichte waren allesamt liebevoll ausgearbeitet und sind sofort vor Augen entstanden.
Ob es Siri oder Mella waren, beide wurden total authentisch und warmherzig gezeichnet, so dass man beide sehr gerne auf ihren Weg begleitet hat.
Einzig mit der Mutter von Mella hatte ich so meine Probleme gehabt, da sie so zickig, steif und unnahbar auf mich wirkte.

Die verschiedenen Emotionen der Geschichte kamen auch gut zum tragen.
Ebenso wurde die Landschaft von Schweden und diese ganz besondere schwedische Flair auf mich übertragen, dass man das Gefühl bekam, selber dort vor Ort zu sein.

Und obwohl mich irgendwann eine Ahnung durchkam, wie die Geschichten der beiden zusammenhängen, hat dieses den Lesedrang gar keinen Abzug getan, im Gegenteil.
Ich war so tief in der Geschichte versunken, dass ich aus dieser am liebsten nicht mehr auftauchen wollte. Und trotz der leisen Vorahnung war das Ende dennoch eine kleine Überraschung, die mich sehr berührt hat.

Fazit:
5 Sterne für eine Geschichte die berührt und ein großes Familiengeheimnis aufdeckt

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.06.2025

Dieser Thriller lässt das Bücherherz ganz schnell schlagen

Der Trailer
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Wer gerne zu einem Thriller greift, der fesselnde Spannung mit ganz viel Raffinesse vereint, der ist mit diesem Buch genau an der richtigen Stelle, denn wo Linus Geschke draufsteht, da kann man sich garantiert ...

Wer gerne zu einem Thriller greift, der fesselnde Spannung mit ganz viel Raffinesse vereint, der ist mit diesem Buch genau an der richtigen Stelle, denn wo Linus Geschke draufsteht, da kann man sich garantiert auf super spannende Lesestunden freuen.

Von Anfang an nimmt die Geschichte rasant an Tempo auf , das es für mich als Leser eine Leichtigkeit war, mich einfach mit dem Strudel mitreißen zu lassen.
Das lag zum einem an den Charakteren, die alle Ecken und Kanten hatten, aber die auch zum Teil sehr geheimnisvoll rüber kamen.
Zum anderen muss man einfach sagen, dass das gesamte Setting einfach nur Bombe war.
Der Aufbau der Geschichte und die Handlung super spannend geschrieben, das zu keiner Zeit Langweile aufkam, im Gegenteil. Wenn man dachte, diese grandiose und atemberaubende Stimmung kann man gar nicht mehr toppen,dann hat man die Rechnung definitiv ohne den Autor gemacht, denn dieser legte nochmals ordentlich an Holz nach, dass die Spannung regelrecht überkochte- und diese hielt sich auch bis zum Schluss konstant.

Wenn man dann noch denkt, das man den Täter längst für sich ausgemacht hat- Fehlanzeige. Auch da zieht der Autor alle Register der Psychologie und legt geschickt Fährten, die am Ende für eine riesengroße Überraschung sorgten.
Wahnsinn! Ich habe jetzt noch Gänsehaut am ganzen Körper!

Zu guter Letzt möchte ich noch auf dieses geniale Cover mit dem fantastischen Buchschnitt aufmerksam machen- der Hammer! So genial gestaltet- ein echter Blickfang!

Dieser Thriller lässt mich atemlos und mit einer ganz starken Begeisterung zurück. Einfach ein ganz starker Auftakt mit einer fesselnd spannenden Geschichte, die ein jedes Thriller Herz zum hüpfen bringt. Linus Geschke hat es einfach verdammt gut drauf!

Fazit:

5 Sterne für einen ganz starken raffinierten Auftakt der neuen Thriller Trilogie

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.06.2025

Eine Geschichte mit einem Tiefgang, der das Herz berührt

Neue Zeiten auf der Kö – Die Fotografin
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Was gibt es schöneres, als mit offenen Augen zu träumen und sich so weit weg zu beamen, dass man um sich herum alles vergisst?
Bettina Lausen ist es auf jeden Fall mit ihrer Fortsetzung und dem zweiten ...

Was gibt es schöneres, als mit offenen Augen zu träumen und sich so weit weg zu beamen, dass man um sich herum alles vergisst?
Bettina Lausen ist es auf jeden Fall mit ihrer Fortsetzung und dem zweiten Band Neue Zeiten auf der Kö absolut perfekt gelungen, genau das bei mir zu erreichen.

Denn kaum hatte ich angefangen zu lesen, war ich auch schon mittendrin im Geschehen und konnte und wollte mich auch so schnell nicht von dieser großartigen Geschichte losreißen.

Die Autorin hat einen solchen hinreißenden Schreibstil , der einen Sog entfaltet, dem man sich nicht entziehen konnte und wollte. Man taucht dabei so tief ab in das Geschehen und ist dabei so weit weg, dass ich schon gar nicht mehr aus meinen Tagträumen herausgeholt werden wollte.
So viel Tiefe liegt in dem Geschehen, was nicht nur an den grandiosen Schreibstil der Autorin liegt, sondern auch die großartige Recherchenarbeit der Autorin hervorhebt.
Denn während des Lesens, gerade in Bezug auf die Fotokamera, drängten sich mit aller Macht so viele Bilder aus meiner Kindheit hervor, die mir nicht nur ein Lächeln auf den Lippen zauberten, sondern mein Herz zudem mit tiefer Dankbarkeit erfüllten.
Und genau solche Emotionen machen zusätzlich ein gutes Buch aus!

Die Autorin hat die Nachkriegsjahre so perfekt in Szene gesetzt und hat dabei auf jedes einzelne Detail geachtet.
Besonders das Schweigen hat die Nachkriegsjahre geprägt. Während die einen mit aller Macht das Geschehen ignorierten und verdrängten, wurden andere jeden Tag an das Erlebte erinnert, doch auch diese schwiegen. Andere wiederum wollten einfach nur im Hier und Jetzt Leben und verschwiegen und verdrängten gar ihre Religion um nicht negativ aufzufallen.
Bettina Lausen gibt ihnen allen ihre Stimme und das ganz hervorragend.
Denn auch dieses Buch ist nicht nur einfach eine Geschichte, sondern es ist ein Stück deutsche Zeitgeschichte- und die Erinnerung für jeden einzelnen von uns, genau dann laut zu werden, damit sich so etwas, nie wieder wiederholt! Denn nie wieder ist Jetzt!

Aber auch die Charaktere wurden so fantastisch gut gezeichnet, so dass die Charaktere nicht nur bildgewaltig vor Augen entstanden, sondern auch zu jederzeit greifbar wurden.
Besonders gefreut hat mich das Wiedersehen mit Eva und ihren Bruder Kurt.

Wer den ersten Band noch nicht kennt, kann auch problemlos mit den zweiten Band starten. Allerdings kann ich jedem nur von ganzen Herzen raten, unbedingt auch zum ersten Band zu greifen, denn auch dieser ist ein absolutes Lesehighlight und steht Band 2 in nichts nach!


Fazit:

Eine absolute Leseempfehlung!
5 Sterne!

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Veröffentlicht am 30.05.2025

Eine Geschichte mit verschenkten Potenzial

Great Big Beautiful Life
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Als ich gesehen habe, dass es ein neues Buch von der Autorin gibt, war ich sofort Feuer und Flamme gewesen denn der Klappentext sprach mich sofort an mit seiner Geschichte
Ebenso hatte ich schon einige ...

Als ich gesehen habe, dass es ein neues Buch von der Autorin gibt, war ich sofort Feuer und Flamme gewesen denn der Klappentext sprach mich sofort an mit seiner Geschichte
Ebenso hatte ich schon einige Bücher von der Autorin gelesen und so startete ich mit großer Spannung und Neugierde auf in die Geschichte.

Doch leider verlief der Start sehr holprig und kam gar nicht so richtig in dem Geschehen. Es kam einfach keine Sogwirkung auf und so bemühte ich mich eher, um der Geschichte zu folgen, die eher so vor sich hin plätscherte. Da konnte der lockere Schreibstil auch nicht so richtig das Ruder auf den richtigen Kurs leiten.

Von den Charakteren der Geschichte konnte mich nur Alice durchgehend überzeugen. Durch ihre natürliche Frohnatur kam sie total authentisch und sympathisch rüber und man musste sie einfach gerne haben.
An Hayden hingegen, kam ich gar nicht dran. Er blieb weitgehend unnahbar und auch weitgehend blass. Erst gegen Mitte des Buches bekam ich ihn, wenn auch nur phasenweise zu greifen.
Und so erging es mir auch mit Margaret, die für mich während des gesamten Buches fast undurchsichtig blieb und erst am Ende des Buches zunehmend farbig wurde.

Während man das besondere Knistern zwischen Alice und Hayden zwar spüren konnte, so bauten sich dennoch keinerlei Bilder auf und ihre Geschichte entwickelte sich so, wie man es schon früh voraus ahnen konnte. Da konnten die schlagfertigen und witzigen Dialoge zwischen den beiden auch leider nichts ändern.

Dieser fehlende Sog der Geschichte, der immer bei einem Buch mit auch dafür sorgt, um sich in der Geschichte fallen zu lassen kam hier bedauerlicherweise erst ab Seite 360 zum tragen, als Margaret endlich den für mich interessanten Teil ihrer Familiengeschichte offenbarte. Da kam für mich endlich Bewegung in die Geschichte, die mich dann auch begeistert und mich genau an diesen unverwechselbaren Schreibstil der Autorin erinnert hat. Denn so verbarg sich am Ende noch eine Überraschung in der Story, die ich so nicht kommen hab sehen.

Doch leider konnten die letzten Seiten dann nicht dafür sorgen, dass ich voller Begeisterung und Euphorie für dieses Buch zurückblieb.




Fazit:

2 Sterne

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