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Veröffentlicht am 20.11.2019

historische Fakten & schottische Mythologie zu einem wunderbaren Roman verwoben

Sehnsucht nach St. Kilda
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Die Autorin Isabel Morland hat mit "Sehnsucht nach St. Kilda" ihren 3. Roman über die Äußeren Hebriden, eine Inselkette westlich von Schottland, veröffentlicht.
Ich habe die letzten Jahre Schottland lieben ...

Die Autorin Isabel Morland hat mit "Sehnsucht nach St. Kilda" ihren 3. Roman über die Äußeren Hebriden, eine Inselkette westlich von Schottland, veröffentlicht.
Ich habe die letzten Jahre Schottland lieben gelernt & die Äußeren Hebriden stehen unbedingt noch auf unserer Reiseliste (wenn Alles klappt, ist es 2021 soweit) und somit stand fest, dass ich diese Geschichte unbedingt lesen möchte!

Isabel Morland hat einen sehr angenehmen Schreibstil.
Schnell stellt sich dabei die Sympathie mit ihren Hauptfiguren Rachel und Annie (Rachels Großmutter), aber auch Sam (Rachels kleiner Sohn) & Finley (Annies Jugendfreund) ein.
Mit Rachel hat die Autorin eine Figur gezeichnet, die in ihren jungen Jahren schon viele Verluste erleiden musste.
Nach dem Tod ihres Mannes schlägt sie sich mehr schlecht als recht als alleinerziehende Mutter durch, fühlt sich allerdings immer mehr zwischen ihrem notwendigen Job und ihrem Sohn Sam hin- und hergerissen.
Ihre Erschöpfung und die Ausweglosigkeit ihrer Situation führen sie letztendlich zu ihrer Großmutter Annie, die schon mehrmals angeboten hat, ihr unter die Arme zu greifen.
Leider sieht es arbeitstechnisch auf der Insel nicht so rosig aus, einzig ein Angebot als Köchin tut sich auf.
Der führt sie auf einen 4-wöchigen-Trip nach St. Kilda, dem Geburtsort ihrer Oma.
Was Rachel nicht weiß, sie begibt sich dabei nicht nur auf eine Reise zu sich selbst, sondern taucht auch in die Vergangenheit von Annie und den letzten Bewohnern St. Kildas ein.

Ich fand vor allem die historischen Aspekte, die Isabel Morland in ihre Geschichte eingewebt hat, wahnsinnig spannend.
Denn tatsächlich wurde St. Kilda 1930 evakuiert und ist seitdem unbewohnt.
Lediglich eine kleine Militärbasis ist dauerhaft auf der Insel stationiert, zusätzlich erhalten Forscher Zutritt und Freiwillige pflegen das Erbe in Hirta, der Siedlung auf St.Kilda, indem sie die leerstehenden Häuser instandhalten.

Mich hat dieses Buch wahnsinnig mitgerissen & begeistert!
Diese ausdrucksstarken und sehr bildhaften Beschreibungen haben mich den rauen Wind spüren, die Meeresluft riechen und den Nebel fühlen & sehen lassen! ♥
Und mich hat tatsächlich die Sehnsucht nach St. Kilda gepackt! ;)

Fazit
Isabel Morland hat es geschafft historische Fakten & schottische Mythologie zu einen wunderbaren Roman zu vereinen, der tatsächlich die Sehnsucht nach der verlassenen Insel St. Kilda in mir geweckt hat.
Mit ihren Figuren hat sie authentische Personen erschaffen, die man zeitweilig gerne in den Arm genommen hätte.
Absolut empfehlenswert!

Veröffentlicht am 23.10.2019

Die Kinderlandverschickung während der Kriegsjahre war mir bisher gänzlich unbekannt. Interessante Einblicke in ein wenig publikes Thema!

Der Kinderzug
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Ein sehr interessantes Thema hat die Autorin Michaela Küpper in ihrem aktuellen Roman aufgegriffen: die Kinderlandverschickung zu Zeiten des 2. Weltkrieges in Deutschland.
Für mich ein bisher gänzlich ...

Ein sehr interessantes Thema hat die Autorin Michaela Küpper in ihrem aktuellen Roman aufgegriffen: die Kinderlandverschickung zu Zeiten des 2. Weltkrieges in Deutschland.
Für mich ein bisher gänzlich unbekanntes Thema, welches mich im Nachgang gleich zu weiteren Recherchen animiert hat.

"Der Kinderzug" entpuppt sich anfangs als ein gemächlicher Roman, der mit einem informativem Erzählstil überzeugt und schnell einen Lesesog ausübt.
Man geht als Leser mit auf Reisen und begleitet die Lagerleiterin Barbara mit ihrer Mädchengruppe, die es erst einmal auf die Insel Usedom verschlägt.
Da in den letzten Jahren des Krieges viele Städte vom Kriegsgeschehen in Mitleidenschaft gezogen wurden, wollte man die Kinder so aus den Gefahrenzonen bringen und dennoch für einen geregelten Schulablauf sorgen.
Anfangs mutet die Kinderlandverschickung als ein kurzfristiges Unterfangen an und man hat als Leser den Eindruck, dass es sich hier durchaus um ein Ferienlager handeln könnte.
Dabei sind die Lager strikt nach Geschlecht getrennt und man lernt neben der Lagerleiterin als Hauptperson auch noch die Sicht von Karl, einem Jungen aus der Hitlerjugend, und Gisela, ein Mädchen in Barbaras Obhut, kennen.
Neben dem schulischen Unterricht übernehmen die Betreuer mit der Zeit auch immer mehr die elterlichen Erziehungspflichten, denn durch die Zuspitzung des Krieges verzögert sich die Heimreise und was anfangs noch eine willkommene Abwechslung darstellte, wird langsam zu einer Odysee, bei der die Kinder und ihre Lagerleiterin von einem Lager zum Nächsten geschickt werden.
Dabei fehlt es im Laufe der Zeit immer mehr am Nötigsten, der Krieg kommt näher, eine Heimkehr wird immer unwahrscheinlicher und auch die schlechten Nachrichten, wenn sie denn noch ihr Ziel erreichen, häufen sich und überbringen Kunde von gefallenen und getöteten Familienmitgliedern.
Und irgendwann hat der Krieg auch die kleinsten und schwächsten Mitglieder der Gesellschaft erreicht und die Ideologie und Propaganda Hitlers entpuppt sich immer mehr als Lüge.

Michaela Küpper hat diese Atmosphäre sehr gut eingefangen.
Spürt man am Anfang die Leichtigkeit und Freude der Kinder und Jugendlichen über die Auszeit fernab der Familie, nimmt im Laufe des Buches das Heimweh und die Angst um die Daheimgebliebenen zu.
Die Kinder fühlen sich entwurzelt, einsam, vergessen.
Konnten es die Jungs anfangs nicht erwarten endlich in den Kriegsdienst eingezogen zu werden, wird ihnen letztendlich an der Front schnell klar, dasss nichts traumhaft am Krieg ist und die Versprechen von Heldentum sich in Ernüchterung zerschlagen.

Fazit

Klar und informativ erzählt Michaela Küpper die Geschichte der Kleinsten, die den Krieg durch die Kinderlandverschickung fernab von Familie & Freunden erleben mussten.
Was anfangs als Schutz & für die Vermittlung ideologischer Werte Hitlers angedacht war, entpuppt sich im Laufe des Krieges als Sackgasse, denn tausende Kinder wurden in den Wirren des Krieges einfach vergessen!

Veröffentlicht am 18.10.2019

eine nüchterne & klare Erzählung, Erinnerung & Mahnmal gegen das Vergessen der Nazizeit!

Beinahe Herbst
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"Beinahe Herbst" von Marianne Kaurin hat sich sehr langsam in mein Herz geschlichen.

Ich fand die Geschichte anfangs etwas sonderbar und hatte mit dem Schreibstil Schwierigkeiten.
Jetzt, im Nachhinein, ...

"Beinahe Herbst" von Marianne Kaurin hat sich sehr langsam in mein Herz geschlichen.

Ich fand die Geschichte anfangs etwas sonderbar und hatte mit dem Schreibstil Schwierigkeiten.
Jetzt, im Nachhinein, würde ich das Lesen der Geschichte in einem Rutsch empfehlen, denn so kann der Roman seinen ganzen Charme zur Geltung bringen und die Botschaft, vor allem gegen das Vergessen, wird umso drängender und deutlicher!

Marianne Kaurin erzählt die Geschichte von einem jüdischen Mädchen, Ilse Stern.
Ilse ist 15 und lebt mit ihren Eltern und ihren Geschwistern in Oslo.
Der Vater besitzt eine kleine Schneiderei, in der ihre große Schwester Sonja schon ab und zu mitarbeitet. Vielleicht wird sie später den Laden übernehmen.
Ilse hat einen besten Freund, Hermann.
Ja, sie ist sogar ein klein bißchen in ihn verliebt, wenn sie ehrlich ist.
Alles könnte so einfach sein.
Aber nichts ist einfach im Jahre 1942, denn der Krieg wirft seine Schatten voraus und die Ideologie der Deutschen erreicht auch das besetzte Norwegen.
Und damit nimmt das Unglück für Familie Stern und viele weitere jüdische Familien seinen Lauf...

Die Autorin schreibt mit klaren, einfachen Worten.
Unverschnörkelt, aber dennoch sehr poetisch und aufwühlend.
Das Jugendbuch bleibt auch im weiteren Verlauf hoffnungsvoll und vermittelt authentisch die Gefühlslage und das Denken der Menschen.
Die Ungläubig- und Hilflosigkeit, die Ohnmacht gegenüber dem Geschehenen.
Den festen Glauben an Aufklärung, dass Alles nur ein Irrtum, ein Fehler, ein Missverständnis ist...
Und dennoch ist man als Leser mehr als schockiert, wie der Roman sich entwickelt und endet, trotz der bekannten dunklen Geschichte Europas, trotz der bekannten Judenverfolgung, der Tötung & Ausbeutung vieler unschuldiger Menschen in Konzentrations- und Arbeitslagern.

In meinen Augen hat Marianne Kaurin dieses wichtige Thema, das Erinnern und das Nichtvergessen perfekt umgesetzt und niedergeschrieben.
Beim Schreiben der Rezension sind all diese Gefühle, die mich während des Lesens immer wieder begleitet haben, wieder auf mich eingestürmt.
Dieses Buch, diese Geschichte wird sehr lange in mir nachhallen!
Ich weiß es!
Und das ist auch gut so.

Fazit
Ein authentisches, poetisches und aufwühlendes Jugendbuch gegen das Vergessen der Gräueltaten der Nationalsozialisten im 2.Weltkrieg & gleichzeitig eine Erinnerung und ein Mahnmal daran, dass die Würde des Menschen unantastbar ist!

Veröffentlicht am 26.09.2019

Eine aussergewöhnliche Dystopie, die die Endlichkeit unseres Planeten deutlich macht

Das Ende
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Wer hat sich nicht schon einmal Gedanken über die Zukunft gemacht?

Sich überlegt, wohin die Menschheit sich entwickeln, welche Technologien es in 100 Jahren geben könnte?!?
Was wäre, wenn die Menschheit ...

Wer hat sich nicht schon einmal Gedanken über die Zukunft gemacht?

Sich überlegt, wohin die Menschheit sich entwickeln, welche Technologien es in 100 Jahren geben könnte?!?
Was wäre, wenn die Menschheit die Umweltverschmutzung und Ressourcenausnutzung nicht stoppen könnte?
Was wäre, wenn künstliche Intelligenz die Macht an sich reißen oder ein Virus ausbrechen würde?
Oder wir ferne Planeten bereisen könnten?


Was wäre, wenn Alles einfach zu Ende wäre?!?

Und du wüsstest den Tag, die genaue Stunde, exakt die Minute?!?

Nicht nur du, sondern alle Menschen, auf der ganzen Welt?!?


Mit dieser Frage beschäftigt sich Mats Strandbergs neues Buch "Das Ende", einem dystopischen Jugendbuch.
Am 27. Mai erfährt die Welt, dass in circa 4 Monaten ein riesiger Komet namens Foxworth die Erde passieren und dabei jegliches Leben auf dem Planeten auslöschen wird.
Während die Menschen auf sehr unterschiedliche Art und Weise mit diesem Wissen umgehen, manche sogar die Meldung als Unfug der Regierung abtun, lernen sich die beiden Jugendlichen Simon und Lucinda durch ein unerwartetes & gleichzeitig tragisches Ereignis kennen, bei dem ihre gemeinsame Freundin Tilda eine bedeutende Rolle spielt.
Denn Tilda stirbt und mit ihrem Tod tauchen viele ungeklärte Fragen auf, u.a. wie dies geschehen konnte?
Simon und Lucinda begeben sich auf Spurensuche, doch werden sie es schaffen das Rätsel zu lösen bevor die Welt untergeht?!?

Mats Strandberg schreibt spannend & weckt von Anfang an die Neugier des Lesers, die Kapitelanfänge bilden einen Countdown, welcher heruntergezählt wird.
Das Cover besticht durch seine Klarheit und dem leuchtendem Schriftzug im Dunkeln.
In seinem Buch bricht der Autor mit klischeehaften Denken und Gedanken.
So bin ich während des Lesens mehrmals in fette Schubladenfettnäpfchen getreten und musste mein Kopfkino oft korrigieren, weil ich Ungeschriebenes einfach annahm z.B. die Eltern von Simon.
(Mehr sei hier aber nicht verraten! ;) )
Je weiter die Geschichte voranschreitet und je mehr die Zeit drängt, um so beklemmender wird das Gefühl beim Lesen und die Spannung steigt ins Unermessliche!
Man fiebert mit, hofft auf neue Informationen, auf schlüssige Puzzleteile, auf eine Lösung damit Simon und Lucinda noch den Tod ihrer Freundin Tilda aufklären können bevor die Welt untergeht.
Ich wurde zum Ende hin richtig zappelig beim Lesen, weil die Spannung bis ins Unermessliche anstieg.
Und im tiefsten Inneren hofft man dennoch, dass der Komet vielleicht doch seinen Weg ändert & die Menschheit eine neue Chance bekommt.

Und dann ist das Ende das Ende und hinterlässt einen Schmerz in der Brust, eine Unvollkommenheit und eine Gewissheit, die nicht anders zu erwarten war und die man dennoch anders erwartet hat, weil die Hoffnung einfach da ist und zuletzt stirbt, denn ist Hoffnung nicht das, was uns ausmacht?!?


Fazit

Eine ungewöhnliche Dystopie, die eine Geschichte erzählt, die unabhängig und ohne Zutun vom Menschen eintritt und dennoch so bedeutend und endgültig für diesen ist.
Eine Geschichte, die Einen ohnmächtig, beklemmend und fassungslos zurücklässt.
Eine Erinnerung daran, wie endlich unser Leben und unser Planet ist!
Eine klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 15.09.2019

Eine spannende Reise in verborgene Familiengeheimnisse & in die Vergangenheit Norwegens

Das Geheimnis der Fjordinsel
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Es ist schon merkwürdig, dass es mich buchtechnisch immer in die Länder verschlägt, die wir in unserem Sommerurlaub bereist haben. :)
So standen/stehen dieses Jahr ziemlich viele Bücher aus Skandinavien ...

Es ist schon merkwürdig, dass es mich buchtechnisch immer in die Länder verschlägt, die wir in unserem Sommerurlaub bereist haben. :)
So standen/stehen dieses Jahr ziemlich viele Bücher aus Skandinavien auf meiner Leseliste, insbesondere Norwegen & Schweden - wohlgemerkt unbeabsichtigt.

"Das Geheimnis der Fjordinsel" von Christine Kabus ist meines erstes Buch aus ihrer Feder und hat mich mit seiner traumhaften Covergestaltung in den Bann gezogen und neugierig gemacht.
Der Klappentext versprach zudem eine interessante Geschichte mit historischem Bezug
zu den 20-iger und 80-iger Jahren des letzten Jahrhunderts in Norwegen und Deutschland.
Und obwohl dies schon der 6. Band der Norwegenreihe ist, kann jede Geschichte unabhängig und als Standalone gelesen werden.

Ich muss zugeben, der Einstieg in die Geschichte viel mir etwas schwer, denn die Autorin hat von Rike erzählt, einer Nachkommin von Johanne Rev, die gerade den Beruf der Schlepperkapitänin erlernt.
Die vielen Schifffahrtsbegriffe haben manchmal etwas Ratlosigkeit bei mir ausgelöst, sind aber im Nachhinein unabdingbar für die Geschichte, zeigen sie doch, wie tief verwurzelt das Meer & die Seefahrt mit der Familienhistorie ist.
Doch dieses - für mich - kleine Manko legt sich schnell und weicht der Neugier und dem Sog, den diese Geschichte aufbaut, denn ich wollte unbedingt das Familiengeheimnis ergründen:

"Warum ist Rikes Großmutter Johanne nach Norwegen zurückgegangen und hat ihre Familie, samt Tochter,
in Ostfriesland zurückgelassen?
Und was ist vorgefallen, dass ihre Tochter Beate den Kontakt zur Mutter abgebrochen hat und Rike bei ihrem Großvater aufwachsen musste?"

Spannend erzählt die Autorin dabei die gesellschaftlichen Umschwünge Norwegens, die Zeit der Prohibition und des daraus florierenden Alkoholschmuggels, aber auch der 2. Weltkrieg und die Verbreitung des Radios in Norwegen werden thematisiert.
Mit Johanne & Rike hat sie dabei zwei souveräne, starke und selbstbewusste Frauen erschaffen, die für ihre Zeit in ihrem Handeln & der Ausübung ihres Berufes ungewöhnlich & wegweisend waren.
Nach und nach fügen sich die Fäden zusammen, treten gehütete Geheimnisse & lang verschwiegene Ereignisse an die Oberfläche und werden zu einer Geschichte voller Entbehrungen & schicksalhaften Begegnungen.

Fazit
Eine spannende Reise in verborgene Familiengeheimnisse & in die Vergangenheit Norwegens, zur Zeit der Prohibition & des Alkoholschmuggels.
Christine Kabus erzeugt mit spannenden Fakten und aussergewöhnlichen & mutigen Protagonistinnen ein Bild von Norwegen, 20 Jahre nach Erlangen der Unabhängigkeit.