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Veröffentlicht am 02.05.2018

* fulminanter Reihenauftakt mit dystopischen Charakter *

Hidden Legacy - Das Erbe der Magie
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Auszug Klappentext:

"Seit dem Tod ihres Vaters ist Nevada Baylor die Hauptverdienerin in ihrer Familie.
Als Privatdetektivin übernimmt sie jeden Fall, um alle über Wasser zu halten - sie lässt sich sogar ...

Auszug Klappentext:

"Seit dem Tod ihres Vaters ist Nevada Baylor die Hauptverdienerin in ihrer Familie.
Als Privatdetektivin übernimmt sie jeden Fall, um alle über Wasser zu halten - sie lässt sich sogar auf einen Auftrag ein, der sie in Lebensgefahr bringt.
Nevada soll einen mächtigen Feuermagier dingfest machen, als ihr Weg den von Connor "Mad" Rogan kreuzt. Rogan ist tödlich, sexy, eiskalt und auf der Suche nach demselben Verdächtigen wie Nevada.
Um am Leben zu bleiben, muss sie mit ihm zusammenarbeiten - hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch zu fliehen und der Leidenschaft, die zwischen ihnen beiden brennt.
Denn Rogan geht ihr unter die Haut - aber Liebe ist in dieser Welt so gefährlich wie der Tod! "

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Das Autorenehepaar Ilona Andrews (Ilona & Andrew Gordon) sind bereits durch ihre Fantasyserien "Stadt der Finsternis" und "Land der Schatten" einem breitem Publikum und einer großen Fangemeinde bekannt.

Für mich war der 1. Band "Hidden Legacy - Das Erbe der Magie" ihrer neuen Reihe allerdings das erste Werk der Beiden, welches ich gelesen habe.

Schon der Prolog verspricht einen interessanten Zukunftsansatz, der nicht von Technik und Fortschritt dominiert ist, sondern von der Ausprägung der Magie der unterschiedlichen Häuser & Familien.
Nur wer diese Gabe besitzt hat die Macht und das Geld um Einfluss in Politik und Gesellschaft zu erreichen.

Anfangs ist es mir durch die Komplexität der Häuser und den vielen Namen schwer gefallen mich in die Geschichte hineinzudenken, aber im weiteren Verlauf konnte der spannende Schreibstil mich immer mehr mitreißen und in die Welt von Auftragsdedektivin Nevada Baylor entführen.

Dabei habe ich es sehr genossen in Nevada eine taffe & schlagfertige Protagonistin wiederzufinden, die in ihrem Handeln zeitweise impulsiv und unüberlegt herüberkommt, aber ihren ganz eigenen Charme von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen versprüht. :)
Positiv erwähnen möchte ich hier auch noch ihr Alter von 25 Jahren, welches die Geschichte insgesamt viel authentischer erscheinen lässt, als viele andere Bücher aus diesem Genre.

Auch wenn hier ebenfalls mit Adam & Mad eine typische Dreiergeschichte zu Grunde liegt, wird diese von den Autoren nicht in den Vordergrund gerückt, sondern punktet mit Zurückhaltung und gelegentlichem Knistern.

Der Plot der Geschichte ist dabei nicht unbedingt neu, überzeugt aber mit den vielen gut durchdachten Details und überrascht am Ende mit einer Wendung, mit der ich niemals gerechnet hätte. :o
Ich bin schon sehr auf Band 2 gespannt!

Fazit:

Nach einem trägen Start überzeugt dieser Reihenauftakt mit rasantem Tempo, einer taffen Protagonistin & einem charmantem BadBoy.




Veröffentlicht am 08.07.2018

♥ Geschichte zum Anfassen & Eintauchen ♥

Das Mätressenspiel
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Mit voller Vorfreude bin ich in das aktuelle Buch von Frau Marcus eingetaucht, denn viele ihrer historischen Bücher habe ich bereits gelesen und mit Begeisterung verschlungen.
Am Rande sei hier z.B. „Der ...

Mit voller Vorfreude bin ich in das aktuelle Buch von Frau Marcus eingetaucht, denn viele ihrer historischen Bücher habe ich bereits gelesen und mit Begeisterung verschlungen.
Am Rande sei hier z.B. „Der Rabe und die Göttin“ oder „Die Bogenschützin“ erwähnt – zwei Bücher, die dazu geführt haben, dass die Autorin zu einer meiner Lieblingsautorinnen gehört. ;)

Und auch „Das Mätressenspiel“, ihr aktuelles Buch, hat mich nicht enttäuscht, sondern mich in die deutsche Geschichte und in die Vergangenheit vor über 300 Jahre mitgenommen.
Dabei ist es der Autorin durch gute Recherche gelungen Fakten und fiktive Charaktere spannend zu einer Geschichte zu verweben.
Nicht selten kam bei mir der Wunsch auf in diese Zeitepoche einzutauchen und das pompöse, aber dennoch streng zeremonielle Leben am Hofe mitzuerleben.

Besonders sympathisch waren mir dabei die von standesdünken her unwichtigeren Figuren Helena und Floriano, die durch ihre Rolle am Hofe von Hannover einen Stützpfeiler der Geschichte bilden.
In jeder Zeile merkt man die Leidenschaft der Autorin, die voller Details und Hingabe ein Bild vor das innere Auge des Lesers zaubert.
Die gemeinsame Leserunde hat sie mit wahnsinnig viel Bildmaterial aufgewertet, so dass man sich durch das Hintergrundwissen noch viel intensiver auf die Handlung einlassen konnte.
Wer Interesse an Bildern und Recherchefotos zu ihren Büchern hat, dem sei ihr Account auf Instagram ans Herz gelegt.

Fazit:
Erneut ein wunderbarer historischer Roman der Autorin, die durch intensive Recherche historische Fakten als spannende Geschichte auferleben lässt.
Ein wahrer Lesegenuss, der auf weitere tolle Bücher der Autorin hoffen lässt.

Veröffentlicht am 24.02.2017

♥ toller Episodenauftakt einer wahrlich royalen Geschichte ♥

Royal Me
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Klappentext:

"Als in einer Liveübertragung die Erbin des russischen Throns enthauptet wird, geraten die Säulen der Monarchie ins Wanken. Bedroht durch eine terroristische Rebellengruppe, die kein höheres ...

Klappentext:

"Als in einer Liveübertragung die Erbin des russischen Throns enthauptet wird, geraten die Säulen der Monarchie ins Wanken. Bedroht durch eine terroristische Rebellengruppe, die kein höheres Ziel hat, als den Sturz der weltweiten Kronen, sehen sich die Könige und Königinnen gezwungen, die Thronfolger nach Schottland auf die Isle of Mull zu schicken.
Hier glaubt man sie sicher, eingeschlossen von Gewässern, Klippen, Schafen und alten Ruinen.
Dass die jungen Erwachsenen durch ihre Gefühle und Abenteuer jedoch selbst zunehmend eine Gefahr darstellen würden, hatte man nicht eingeplant... "

Mit "Royal Me - The Masquerade" hat die Autorin Tina Köpke eine wundervolle 1. Episode geschrieben.
Demnach soll die Reihe voraussichtlich monatlich als Serial erscheinen und mit der 1. Staffel 4 Episoden umfassen.
Daraus folgt, dass die einzelnen Episoden meist nur 150-170 Seiten umfassen (ebook Tolino ca. 80 Seiten) und in meinen Augen den Charakter einer TV-Serie bzw. einer Dailysoap verkörpern. :)
Dies ist un- & aussergewöhnlich und auf dem Buchmarkt noch nicht allzu häufig vertreten, tut der ganzen Geschichte aber keinen Abbruch! (man sollte sich dessen halt nur bewusst sein ;) )

Die Geschichte hat mir insgesamt sehr gut gefallen.
Die Autorin wartet nicht nur mit einer handvoll Protagonisten auf, sondern gleich mit einer ganzen Schar an potenziellen Hauptpersonen. :)
Das hat mich überrascht und macht diese Geschichte auch gleichzeitig aussergewöhnlich. Und nach den ersten 2 Kapiteln legt sich die Verwirrung um die vielen Personen langsam und ergeben nach und nach ein passendes Bild.
Dabei schreibt sie sehr flüssig und mitreißend, aber auch witzig und amüsant. Man fliegt einfach nur so durch die Seiten. :)

Zitat:
"Der Herr wollte unbedingt MEINEN Fensterplatz.
Unnötig zu erwähnen, dass man als Prinz so ziemlich alles bekam, was man wollte.
Nur eben nicht den Fensterplatz."
Maya Davis, Securitydame des ital. Prinzen

Zum Ende hin steigt die Spannung mit einer ungeahnten Wendung noch einmal und hinterlässt den Leser mit einem bösen Cliffhanger! ;)

Fazit:
Ein toller Staffelauftakt mit viel Charme, Witz und Spannung.
Und trotzdem so ganz anders als die bisherigen Prinzessinnen-Bachelor-Geschichten. ;)

Veröffentlicht am 17.03.2019

intensive, poetische & ausdrucksstarke Liebesgeschichte

Writers in New York
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Auszug Klappentext

„Als India Thomson von Alabama nach New York zieht, begegnet sie bereits bei ihrer Ankunft ihrem Nachbarn Alec Carter:
Alec, der jeden Tag eine andere Frau zu sich einlädt,
Alec, der ...

Auszug Klappentext

„Als India Thomson von Alabama nach New York zieht, begegnet sie bereits bei ihrer Ankunft ihrem Nachbarn Alec Carter:
Alec, der jeden Tag eine andere Frau zu sich einlädt,
Alec, der lieber Geschichten über fiktive Charaktere schreibt als seine eigene zu erleben.
Alec, in dessen Augen India sich für immer verlieren könnte.
Alec, der darauf besteht, dass India und er Freunde werden müssten.
Alec, von dem India sich fernhalten sollte, weil sie weiß, dass sie ihr Herz an ihn und seine Worte verlieren könnte...“

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„Writers in New York – Jedes Wort ist für dich“ ist der vielversprechende Debütroman der Jungautorin G. S. Lima.
Die Schriftstellerin überzeugt mit einem sehr poetischen & tiefgründigen Schreibstil und vor allem die melancholischen Ansätze der Geschichte machen dieses Werk zeitweise zu einer intensiven & herausfordernden Lektüre.

Denn die Autorin hat in 480 Seiten sooo viel in so zarten Worten verpackt, dass der Sinn und die Gefühle hinter den Buchstaben erst wirken müssen, um das Herz des Lesers zu erreichen und zu berühren.

Dieses Buch braucht Zeit zum Lesen;
Zeit sich zu entfalten und seinen ganzen Charme dem Leser zu offenbaren;
Zeit, um die Geschichte & die vielen Emotionen auf sich wirken zu lassen & zu verstehen.

Doch lässt man sich auf dieses Buch ein, wird man mit einer wunderbaren, fast schon verträumten, ausdrucksstarken Liebesgeschichte belohnt.
Mir haben die Protagonisten India und Alec gut gefallen, sie kamen authentisch rüber.
Auch wenn der Roman hauptsächlich in New York spielt, bekommt man von der Stadt als Leser nicht viel mit, da sich die Handlung mehr auf die Gefühls- und Schreibwelt der Beiden konzentriert.
Ein Grund, warum diese Rezension etwas kürzer als üblich ausfällt, um die Geschichte an sich nicht zu spoilern. ;)

Fazit
Eine sehr intensive, ausdrucksstarke & poetische Liebesgeschichte, die den Leser herausfordert sich einzulassen, um die Gefühle & die Beziehung der beiden Protagonisten zu verstehen und zu ergründen.

Veröffentlicht am 06.02.2019

... eine tolle Dystopie, an deren Ende einige Überraschungen für Herzklopfen & Spannung sorgen.

Und über uns das Licht
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Inhaltsangabe

„»Ich kann dich einfach nicht in meinem Leben brauchen«, flüsterte er an meinem Hals und ich hielt unwillkürlich die Luft an. »Aber ...«, fuhr er noch leiser fort, »ich will dich in meinem ...

Inhaltsangabe

„»Ich kann dich einfach nicht in meinem Leben brauchen«, flüsterte er an meinem Hals und ich hielt unwillkürlich die Luft an. »Aber ...«, fuhr er noch leiser fort, »ich will dich in meinem Leben. «

Wir schreiben das Jahr 2684.
Nach einer Klimakatastrophe lebt die Menschheit 10.000 Meter unter der Meeresoberfläche in einer riesigen Unterwasserstation, genannt »D.U. Atlantis«.

Als sich Valea und Corvin das erste Mal begegnen, überkommt beide das seltsame Gefühl, sich schon zu kennen. Nach anfänglicher Skepsis und einer unerklärlichen Sehnsucht nach einander fangen sie damit an, den Dingen auf den Grund zu gehen.
Gemeinsam decken sie eine großangelegte Verschwörung auf, deren Tragweite sie erst begreifen, als es schon fast zu spät ist.“

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Entscheidungsgrund, um dieses Buch zu lesen, war definitiv das wunderschöne Cover!
Und wenn man in die Geschichte eingetaucht ist und Valea & Corvin begleitet hat, dann unterstreichen die blau-violetten Töne der Tiefsee perfekt die Szenerie und lassen den Buchdeckel noch faszinierender und fesselnder erscheinen.

Ich mag Dystopien sehr gerne und war deswegen schon sehr gespannt auf die Unterwasserstation D. U. Atlantis.
Die Autorinnen Katharina Groth & Alisha Mc Shaw haben in ihrem Buch eine glaubhafte Version der „Erde“ geschaffen, die in ihrer Geschichte durch Verseuchung und Zerstörung nicht mehr bewohnbar ist.
Ein kleiner Teil der Menschheit konnte dabei in die Unterwasserstadt umsiedeln und lebt nun dort nach strengen festgelegten Regeln & Hierarchien.
Dabei geht es nicht nur um die Berufswahl oder den Wohnort innerhalb der zahlreichen Kuppeln, sondern auch um Partnerwahl und Geburtenkontrolle.
Kinder zu bekommen ist nicht mehr selbstverständlich, sondern wird nach komplizierten genetischen Faktoren bestimmt und per Losverfahren genehmigt & entschieden.
Eine Partnerschaft aus Liebe ist selten & nicht gewollt, Alles wird für das Überleben der Menschheit geopfert.

Als Valea und Corvin sich begegnen sind Konflikte vorprogrammiert, da beide aus verschiedenen Stufen der Kuppelgesellschaft entstammen.
Doch das ist nicht das einzige Hindernis, welches sie zu bewältigen haben, denn immer wieder suchen Valea und Corvin Visionen heim, die sie sich nicht erklären können.
Sie begeben sich auf Spurensuche und je weiter sie in der Vergangenheit graben, umso tiefer verwickeln sie sich in die seltsamen Geschehnisse und umso mehr decken sie eine Verschwörung ungeahnten Maßes auf…

Die beiden Autorinnen haben einen tollen Schreibstil.
Anfangs habe ich noch gedacht, dass ich wüsste, wie die Geschichte sich entwickelt und ich habe das Ende des Buches schon erahnt.
Doch Katharina Groth & Alisha McShaw konnten mich auf den letzten Seiten noch richtig mitreißen & mit einem Ende überraschen, welches ich so wirklich nicht erwartet habe!
Sprichwörtlich spannend bis zur letzten Seite. :D

Fazit
„... eine tolle Dystopie, an deren Ende einige Überraschungen für Herzklopfen & Spannung sorgen. Das ungewöhnliche & nicht typische Ende (in meinen Augen ;)) wertet die Geschichte zusätzlich auf.“