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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.01.2021

Ein Buch für Zwischendurch

No Mercy - Diese Fahrt überlebst du nicht
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Cover: Gefällt mit sehr gut😍. Man spürt sogar den Sand auf dem Cover.

Inhalt: Die Fahrt in ein neues Leben wird für sie zum Albtraum

Mit einem vollgepackten Auto sind James und Elle auf dem Weg in ein ...

Cover: Gefällt mit sehr gut😍. Man spürt sogar den Sand auf dem Cover.

Inhalt: Die Fahrt in ein neues Leben wird für sie zum Albtraum

Mit einem vollgepackten Auto sind James und Elle auf dem Weg in ein neues Leben. Doch ihre geplante Route durch einen Abschnitt der Mojave-Wüste ist von einem Steinschlag blockiert. Das Paar muss auf eine schlecht ausgebaute Straße ausweichen. Kurz darauf bleibt ihr Wagen liegen. Sie sitzen fest – mitten im Nirgendwo, mit nur einer Flasche Wasser und ohne Handyempfang. Was die beiden noch nicht wissen: Sie sind nicht allein in der Wüste. Eine Meile entfernt hat ein Scharfschütze Position bezogen. Bis auf das Auto gibt es weit und breit nichts, was ihm die Sicht verstellt. Der Himmel ist klar. Es ist der perfekte Tag für ein paar Zielübungen …

Fazit: Ich habe mir sehr viel mehr unter dem Roman vorgestellt und bin jetzt ein Ende enttäuscht. Eventuell waren auch meine Erwartungen ein wenig zu hoch.

Das Setting rund um die Mojave Wüste hat mich sofort in den Bann gezogen. Eventuell auch, weil Tami und ich uns genau dort verfahren haben😂.

Den Anfang fand ich sehr gut geschrieben, man ist unmittelbar in der Geschichte und es wird nicht viel rumgeplänkert wie in vielen anderen Thrillern.

An dem Schreibstil hat es definitiv nicht gelegen, dass ich mit der Story nicht wirklich warm wurde. Die Charaktere waren interessant, aber richtig erfahren hat man doch nicht.

Die Perspektive wechselt zwischen den verschiedenen Personen. Auch in die Sichtweise des Täters kann der Leser blicken, was ich wiederum spannend fand.

Letztendlich ist der Roman ein guter Zeitvertreib. Ich vergebe 3,5 Akten.

Veröffentlicht am 25.11.2020

Für Zwischendurch in Ordnung

What I Like About You
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Cover: Süß und passend für die Geschichte
Inhalt: Es gibt eine Million Dinge, die Halle Levitt und ihren besten Freund Nash verbinden. Sie lieben Bücher, können stundenlang reden ... Und trotzdem verschweigt ...

Cover: Süß und passend für die Geschichte
Inhalt: Es gibt eine Million Dinge, die Halle Levitt und ihren besten Freund Nash verbinden. Sie lieben Bücher, können stundenlang reden ... Und trotzdem verschweigt Halle ihm, wer sie wirklich ist. Denn online heißt Halle Kels - ist berühmte Buchbloggerin und hat alles, was ihr im echten Leben fehlt: Freunde, eine tolle Community, Selbstvertrauen und natürlich Nash. Dann wechselt sie für ihr Abschlussjahr an eine neue Schule, und plötzlich steht Nash leibhaftig vor ihr - da ist Chaos vorprogrammiert!

Rezi: Zuerst muss ich sagen, dass ich die Grundidee ziemlich gut fand. Die Umsetzung ist leider nicht ganz so gut gelungen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Halle Levitt hat es als Kind von reisenden Eltern, die als Dokumentarfilmer arbeiten nicht einfach. Nie sind sie länger an einem Ort geblieben. Sie versteckt sich hinter einem Pseudonym, genannt «Kels«, mit dem sie regelmäßig bloggt und dadurch auch Nash kennengelernt hat. Mit ihm kann sie sich über alles austauschen. Als sie plötzlich in der Realität vor ihm steht, stellt sie sich die Frage, wen mag er lieber »Kels« oder Halle?
Den Schreibstil fand ich ziemlich gut und mal irgendwie was ganz anders als man gewohnt ist. Es kommen immer wieder Chats vor, sodass das Buch auch nie langweilig wird. Nash war mir von Anfang an sehr sympathisch doch bei Halle konnte ich irgendwann nicht mehr sagen, ob ich sie noch mag. Ihre zu Beginn locker leichte Art wird bald überschattet. Sie ist in der Realität nicht sehr selbstbewusst und die Lügerei wird zunehmend mehr. Ebenso wurde mir dann auch Nash langsam unsympathisch, da er »beiden« Mädchen nachjagte.
Ich schwanke tatsächlich zwischen 3 und 4 Sternen und entscheide mich für 3,5.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.06.2020

Leider nicht so gut wie seine Vorgänger

Der kleine Drache Kokosnuss und der chinesische Drache
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Vorab muss ich sagen, dass ich ein Riesen Fan der Reihe bin. Schon meinen Babysitterkids vor 10 Jahren (mein Gott, wo ist die Zeit geblieben?!) habe ich den Drachen Kokosnuss sehr gerne vorgelesen.
Cover: ...

Vorab muss ich sagen, dass ich ein Riesen Fan der Reihe bin. Schon meinen Babysitterkids vor 10 Jahren (mein Gott, wo ist die Zeit geblieben?!) habe ich den Drachen Kokosnuss sehr gerne vorgelesen.
Cover: das Cover hat tolle Farben und erinnert mich sofort an den Frühling
Inhalt:
Der kleine Drache Kokosnuss und das Stachelschwein Matilda sind am Strand mit ihren Freund Oskar verabredet. Als der kleine Fressdrache endlich auftaucht, ist er ziemlich geknickt: In den Sommerferien soll er mit seinem Papa Herbert nach China zur Hochzeit von Onkel Helmut fahren. Da Kokosnuss sich schon lange für China interessiert, ist schnell beschlossen, dass die Freunde gemeinsam fahren. Außerdem muss sich ja auch jemand um Oskars Papa kümmern, der sich mit den chinesischen Sitten überhaupt nicht auskennt. Nicht, dass er sich danebenbenimmt! Und sollte er dem mächtigen chinesischen Drachen Long Long begegnen, könnte das gefährlich werden ... Fazit:
Die Illustrationen sind wie immer sehr schön gestaltet und farbenfroh😊. Was ich an Kokosnuss mag, ist das jedes Buch unabhängig voneinander gelesen werden kann 😊. Man muss es nicht nach der Reihenfolge lesen.
Ich weiß nicht warum, aber die Kids fanden das Buch im Gegensatz zu den anderen nicht so toll. Wir reden nach jedem Buch kurz darüber und ich frage was ihnen gefallen hat. Natürlich gab es den ein oder anderen Lacher, aber nicht so witzig, wie die anderen Bänder. Für mich gab es wie schon einige andere Rezensionen bemängeln keinen „richtigen“ roten Faden. 3,5 Akten aufgerundet somit 4 Akten😊.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.09.2020

Konnte mich nicht überzeugen

Das Leben nach Boo
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Das Leben nach Boo
Cover: Einfach und schlicht gehalten, nichts woraus ich jetzt besonders achten würde
Inhalt: Oliver "Boo" Dalrymple ist dreizehn Jahre alt, hochbegabt, wenig beliebt und vor allem tot. ...

Das Leben nach Boo
Cover: Einfach und schlicht gehalten, nichts woraus ich jetzt besonders achten würde
Inhalt: Oliver "Boo" Dalrymple ist dreizehn Jahre alt, hochbegabt, wenig beliebt und vor allem tot. Gerade noch hat er an seinem Schulspind gestanden, in das Periodensystem vertieft, da findet er sich im Wiedergeburtsraum eines seltsamen Jenseits wieder. Dort begrüßt ihn Thelma, ein schwarzes Mädchen, das in den sechziger Jahren gelyncht wurde, und erklärt ihm, was es damit auf sich hat: In einer von Mauern umgebenen Stadt leben ausschließlich verstorbene amerikanische Jugendliche seines Alters. Quicklebendig verbringen sie ihre Zeit wie auf einem großen Schulhof, sausen auf Fahrrädern umher und werden von einem hippiehaften Gott namens Zig mit allem versorgt, was Dreizehnjährige zum Leben brauchen.
Boo hat gerade begonnen, sich an das Nachleben zu gewöhnen, als sein ehemaliger Klassenkamerad Johnny in der Stadt auftaucht und ein überraschendes neues Licht auf seine Vergangenheit wirft. Auf der Suche nach der brutalen Wahrheit wird ihre gerade erst geschlossene Freundschaft ernsthaft auf die Probe gestellt.
Fazit: Ein schwieriges Buch für mich. An sich war die Geschichte sehr interessant, doch die Umsetzung fand ich nicht ganz so gelungen. Ich kann gar nicht so genau sagen an was es lag.
Die Story an sich war spannend: alle 13-Jährigen, die gestorben waren, finden hier in einer Art Himmel zusammen. Sie erkunden die Stadt, und es gibt richtig witzige Szenen.
Der Schreibstil war mir manchmal zu »wissenschaftlich«, wie eine Abhandlung eines bestimmten Themas. Die Geschichte ist in Briefform an seine Eltern geschrieben, was ich eigentlich mag. Aber wie gesagt irgendwie konnte ich mit dem Buch nicht warm werden.

Veröffentlicht am 04.05.2020

Nicht meins...

Small Town Kisses
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Cover: Das Cover hat mir auf Anhieb gefallen und der Klappentext ebenso, weshalb ich den Roman unbedingt lesen wollte.

Inhalt:
Vier Geschwister, eine amerikanische Kleinstadt und die Suche nach dem Happy ...

Cover: Das Cover hat mir auf Anhieb gefallen und der Klappentext ebenso, weshalb ich den Roman unbedingt lesen wollte.

Inhalt:
Vier Geschwister, eine amerikanische Kleinstadt und die Suche nach dem Happy End

Nach dem Verschwinden ihrer Mutter fühlt sich Morgan als älteste Schwester für ihre Familie verantwortlich. Statt aufs College zu gehen, jobbt sie in einem kleinen Buchladen. Ihre eigenen Träume und Wünsche sind dabei auf der Strecke geblieben. Bis eines Tages Nate in der Buchhandlung auftaucht und sie mit seinem tiefgründigen Blick in seinen Bann schlägt. Der schweigsame Nate, dessen Tage offenbar nur aus Besuchen im Fitnessstudio und seiner Arbeit als Autor bestehen. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen, doch ihr wird schnell klar, dass er ein Geheimnis vor ihr verbirgt. Warum verliert er sich so sehr im Sport, dass er kaum Zeit hat, sich auf Morgan einzulassen? Und warum stößt er sie immer wieder von sich, wenn es ernst zwischen ihnen wird?

Fazit: was ich erwartet habe: eine leichte romantische Geschichte, die mich vom Alltag ablenkt, aber dennoch ihre Tiefen hat. Was ich bekommen habe: eine Story zum Nachdenken, die alles andere als leichte Kost.
Beginnen wir mit dem Schreibstil: ich begrüße es sehr, wenn eine Geschichte aus zwei Sichten geschrieben wird, da man dann tiefer in die Charaktere „hineinblicken“ kann. Am Anfang wollte ich wissen, wie sie sich kennenlernen und verlieben. Diese Passage ging mir dann aber vieeeeeeel zu schnell. Inhaltlich gesehen. Der Schreibstil der Autorin hat mich wiederum in den Bann gezogen. Selten fand ich ihn so erfrischend und metaphorisch sehr gut dargestellt. Die Sätze waren liebevoll formuliert und ich tu mich wirklich verdammt schwer eine Bewertung für dieses Buch abzugeben. Ein Grund mit Sicherheit, dass ich mich nicht in die Figuren hineinversetzen konnte. Ich konnte sie absolut nicht „fühlen“. Obwohl sie wie gesagt gut beschrieben waren und auch die Nebencharaktere ziemlich interessant waren. Letztendlich schwanke ich, gebe dem Buch aber 3 Akten, weil der Schreibstil wirklich toll ist, aber die Geschichte selbst leider nichts für mich.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere