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Veröffentlicht am 10.12.2018

Spannende Liebesgeschichte zwischen zwei Männern

Bad Apple
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Meinung:
„Bad Apple“ ist mein erster Gay-Roman. Ich wusste nicht so recht was mich erwartet. Das Cover gefällt mir nicht so gut aber dafür hat mich die Geschichte zum positivem überrascht.

In „Bad Apple“ ...

Meinung:
„Bad Apple“ ist mein erster Gay-Roman. Ich wusste nicht so recht was mich erwartet. Das Cover gefällt mir nicht so gut aber dafür hat mich die Geschichte zum positivem überrascht.

In „Bad Apple“ geht es um Thorsten den Polizisten. Nach einer gescheiterten Beziehung ist er aus der Schweiz nach Hamburg gezogen. Gleich zu Beginn schnappt er sich den Taschendieb Emil. Dieser hat schon viele Diebstähle auf seinem Konto, ihm konnte jedoch nie etwas nachgewiesen werden. Emil verdreht Thorsten immer mehr den Kopf. Thorsten ist der festen Überzeugung das er nicht schwul ist, doch für Emil entwickelt er Gefühle, die er von seinen bisherigen Beziehungen nicht kennt. Doch obwohl alles so leicht scheint, schlägt sich Emil nicht nur mit Diebstählen herum und das könnte zum Verhängnis der Liebe zwischen den beiden werden.

Die Geschichte fängt recht schnell mit der Begegnung der beiden an und man kann sich nicht so ganz vorstellen wohin die Geschichte noch führt. Der Schreibstil ist einfach zu lesen, obwohl ich nicht so recht voran gekommen bin. Gleich am Anfang kam ich ins schmunzeln, da der Autor witzige Szenen/Unterhaltungen eingebaut hat.

Thorsten liebt seinen Job als Polizist und ist froh in Hamburg angenommen worden zu sein. Nach der ersten Begegnung mit Emil, redet er sich ein nicht schwul zu sein. Doch nach einer Zeit und einem blöden Zufall stellt er fest das er doch etwas für ihn empfindet. Nachdem er erfährt in was für einer Situation Emil steckt möchte er ihm helfen und zeigt dadurch das an seiner Liebe kein zweifel mehr besteht.

Während es bei Emil so scheint als wolle er Thorsten nur ein bisschen ärgern, kommen sie sich doch näher. Doch Emil ist ein aufgedrehter „Knirps“, wie ihn Thorsten immer nennt und passt augenscheinlich nicht wirklich zu Thorsten. Die beiden sind sehr unterschiedlich haben aber dennoch Spaß miteinander.

Welche Gefühle Thorsten für Emil hat und wie verzweifelt er ist, das sich Emil nicht helfen lassen möchte, wird in der Geschichte sehr oft deutlich. Mich hat dies nach einer Zeit beim lesen gestört und ich konnte manchmal nur die Augen verdrehen. Leider haben mir die Formulierungen mancher Sätze nicht gefallen und somit würde ich Sprachlich einen Punkt abziehen. Außerdem dreht sich die Geschichte oft im Kreis und Kleinigkeiten wiederholen sich öfters.

Fazit:
Obwohl mir der Sprachliche Aspekt nicht so gefallen hat, war die Geschichte umso besser. Ich wurde mit der Geschichte noch überrascht und kann allen das Buch nur ans Herz legen, die überlegen es zu lesen. Es geht nicht nur um die Liebe zwischen zwei Männern, sondern der Autor hat sich noch mehr überlegt. Ich bereue es nicht dieses Buch gelesen zu haben und fand den Einblick in Gay-Romane sehr gut.
(Auch Erotik-Szenen bleiben nicht aus )
In dem Buch gibt es eine Liebesgeschichte, aber auch Spannung findet man dort.

~Bücherigel

Veröffentlicht am 08.12.2018

Einfach eine sehr tolle Geschichte

Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel
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Meinung:
Zum Klappentext gibt es nicht viel hinzuzufügen ohne zu viel zu verraten.
Ich habe diese Reihe schon mehrfach auf Instagram gesehen und nun auch endlich damit begonnen. Ich bin schnell in die ...

Meinung:
Zum Klappentext gibt es nicht viel hinzuzufügen ohne zu viel zu verraten.
Ich habe diese Reihe schon mehrfach auf Instagram gesehen und nun auch endlich damit begonnen. Ich bin schnell in die Geschichte gekommen und musste gleich auf den ersten Seiten schmunzeln. Die Beziehung zwischen Katy und Daemon lässt das Kopfschütteln nicht aus.

Gleich zu beginn merkt der Leser das mit den Blacks etwas nicht stimmt, doch man kann sich das alles nicht wirklich erklären. Ich habe mir nach dem Klappentext schon gedacht das da etwas verborgen liegt und wurde nicht enttäuscht. Die Autorin erschafft eine neue Welt, die die ganze Geschichte sehr spannend macht. Ich kann nur jedem ans Herz legen dieses Buch zu lesen und zusammen mit Katy verborgenes zu entdecken.

Die Beziehung zwischen Katy und Daemon hat mich des öfteren genervt und ich hätte vielleicht nicht immer so gehandelt wie sie und kann ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen, dennoch muss ich sagen das es anders wahrscheinlich gar nicht gepasst hätte. Die Autorin hat die Beziehung der beiden sehr passend in die Geschichte gefügt und ich könnte es mir anders gar nicht vorstellen.

Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, obwohl am Anfang eines Kapitels manchmal zu schnell in eine andere Szene gesprungen wurde. Ich habe mich beim lesen sehr gut gefühlt und habe das Buch gerne und schnell gelesen.

Ich habe die Reihe spät angefangen und bedauer das ein wenig. Nun werde ich versuchen die Reihe so schnell wie möglich weiter zu lesen, da sie einfach noch sehr viel Spannung offen lässt.

~Bücherigel

Veröffentlicht am 04.12.2018

Laura Kneidl hat mich in eine neue Welt entfürht

Die Krone der Dunkelheit
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Meinung:
Der Klappentexteiden Inhalt schon sehr gut, weswegen ich darauf nicht weiter eingehen werde.

Laura Kneidl hat einen sehr angenehmen Schreibstil weswegen ich nach anfänglichen Schwierigkeiten ...

Meinung:
Der Klappentexteiden Inhalt schon sehr gut, weswegen ich darauf nicht weiter eingehen werde.

Laura Kneidl hat einen sehr angenehmen Schreibstil weswegen ich nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr gut durch das Buch gekommen bin. Die Schwierigkeiten lagen aber eher daran, dass Laura Kneidl eine neue Welt erschaffen hat in der viele neue Kreaturen leben und ich mich erstmal an die Namen und die Verbindungen gewöhnen musste. Nachdem ich mich jedoch eingefunden habe, hat mir alles sehr gut gefallen. Die Welt ist sehr gut durchdacht und auch die Figuren passen hinein. Ich habe mich bei dem Gedanken erwischt, wie ich mich selber in die Welt gedacht habe. So etwas gefällt mir an Fantasy Geschichten sehr gut und das suche ich.

Die Erzählperspektive wechselt zwischen verschiedenen Charakteren und da diese nichts miteinander zutun haben, gibt es nicht nur eine Geschichte. Das hat jedoch zu keiner Verwirrung geführt und ich konnte mich immer gut und schnell einfinden.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und war gleich von Anfang an spannend und hat mich gefesselt. Laura Kneidl hat die Charaktere sehr gut beschrieben und durch die Abbildungen in der Mitte des Buches, kann man sich die Figuren nach Laura Kneidls Vorstellungen sehr gut ausmalen.
Mir haben alle sehr gut gefallen und niemand ist aus der Geschichte weg zu denken.

Ich denke der schnelle Erfolg dieses Buches spricht für sich und ich hoffe ich konnte deutlich machen es auch mich begeistert hat. Ich freue mich schon auf den Zweiten Teil wenn ich die Charaktere wieder treffen darf.

~Bücherigel

Veröffentlicht am 03.12.2018

Viele eintönige Handlungen und wenig Dialog

Die Vermissten
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Meinung:
Nach dem Greta am Ufer alleine zurück bleibt und Alex und Smilla nicht mehr auftauchen, bekommt Grate verständlicherweise Panik. Sie macht sich auf die Suche. Auf der Insel sind sie nicht zu finden, ...

Meinung:
Nach dem Greta am Ufer alleine zurück bleibt und Alex und Smilla nicht mehr auftauchen, bekommt Grate verständlicherweise Panik. Sie macht sich auf die Suche. Auf der Insel sind sie nicht zu finden, doch wo können sie hin verschwunden sein?

Der Leser begleitet Greta aus ihrer Sicht bei der Suche. Sie ist die meiste Zeit alleine und somit bleibt dem Leser außer ihren Gedanken kein Gespräch mit anderen Personen.
Es wird schnell klar das Grate etwas zu verheimlichen und eine schwere Kindheit hinter sich hat. Doch was sich wirklich dahinter verbirgt erfährt man erst zum Schluss. Während der Geschichte hab ich mir viele Gedanken über die Gründe des Verschwindens gemacht und war schockiert über die Wahrheit die Greta verbirgt und wie alles zusammen hängt.

Die Autorin hat bis zum Schluss Überraschungen parat. Greta geht es zunehmend schlecht. Mir war Greta zu Beginn sehr unsympathisch weil ich ihre Gedanken nicht verstehen konnte. Für mich gab es keinen Grund dafür und somit war sie blöd gesagt einfach nur nervig. Nach und nach konnte ich sie jedoch sehr gut nachvollziehen.

Fazit:
Eine lange Zeit war die Geschichte langweilig und eintönig und das wurde sehr dadurch unterstützt, dass man nur Gretas Gedanken für sich hat. Dennoch hatte die Geschichte eine unerwartete Wendung und beinhaltet somit doch Spannung. Mich konnte die Autorin leider trotzdem nicht wirklich für die Geschichte begeistern. Da das Buch aber nicht sehr lang ist, kann ich sie für jeden empfehlen, der grade nicht weiß was er lesen soll und durch den Klappentext aufmerksam geworden ist. Solange man mit Geschichten keinen Problem hat, die wenige Dialoge haben, ist die Geschichte dennoch ansprechend.

~Bücherigel

Veröffentlicht am 23.11.2018

Ein schreckliche Diagnose die eine kleine Familie zerrstört

Der Himmel gehört uns
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Meinung:
Mir hat das Cover sofort gefallen. Als ich den Klappentext gelesen habe musste ich das Buch sofort haben. In dem Buch geht es um eine kleine, zunächst glückliche Familie. Eines Tages bekommen ...

Meinung:
Mir hat das Cover sofort gefallen. Als ich den Klappentext gelesen habe musste ich das Buch sofort haben. In dem Buch geht es um eine kleine, zunächst glückliche Familie. Eines Tages bekommen sie jedoch die schreckliche Nachricht das Jack, der kleine Sohn von Anna und Rob, eine unheilbare Krebsart hat. Nachdem für die beiden eine Welt zusammenbricht, sieht es danach aus würde es doch noch eine Chance für Jack geben.

Zu Beginn fängt die Geschichte mit Rob an als das schreckliche Schicksal längst eingetreten ist. Rob hat es aus der Bahn geworfen und er sitzt in einem Pub und betrinkt sich. Danach schwängt der Autor zum Anfang der Begegnung mit Anna und Rob. Obwohl sie so unterschiedlich sind lieben sich beide sehr.

Ich habe nicht sofort in die Geschichte gefunden und hatte am Anfang Probleme. Als es jedoch zum Anfang mit Rob und Anna ging, wurde es leichter und ich kam flüssig durch. Ich hatte oft das Gefühl das alles ein bisschen zu schnell erzählt wurde. Das hat sich leider auch bis zum Ende gehalten. Obwohl das Buch nicht gerade dünn ist, gab es keine Szene die sonderlich lange anhielt. Zudem wurden diese auch nicht wirklich vertieft. Das war jedoch förderlich dafür, dass man schnell zum Mittelpunkt der Geschichte gekommen ist. Aber leider wurde auch dort mit der Ausführung gespart.

Rob ist ein liebender Vater und ist durch die Diagnose am Boden zerrstört. Er macht sich alle möglichen Gedanken die jeder Vater haben würde. Auch Anna leibt ihren Sohn sehr. Die Liebe der beiden schein für mich nicht unbedingt tief, dafür aber die Bindung zu Jack umso mehr. Jack war ein aufgewecktes Kind, das aber zunehmend schwächer wurde. Der Leser bekommt einen sehr guten Einblick in den Verlauf, wenn eine Familie so etwas durch machen muss, was ja leider zu oft vorkommt.

Mir hat jedoch auch viel gefallen. Trotz der negativen Aspekte hat mich das ganze Buch im gesamten begeistert. Ich konnte Rob sehr gut nachvollziehen. Ich war hin und her gerissen von den Ansichten von Anna und von Rob. Während Anna das Schicksal angenommen hat, versucht Rob alles dafür das Jack geheilt wird. Nicht nur die Diagnose ist Gift für ihre Beziehung. Das Buch hat in mir viele Gefühle geweckt und ich war hin und her gerissen.

Luke Allnutt hat mir die Augen geöffnet über das Verhalten der Mitmenschen. Während alle nur das beste für die Familie möchte und ihr Mitleid aussprechen, macht das für Rob vieles nur noch schlimmer. Ich kann seine Wut deswegen sehr gut verstehen. Das Buch hat mich zum Nachdenken angeregt und ich habe überlegt wie ich mich in so einer Situation verhalten würde oder was das Richtige ist.

~Bücherigel
www.buecherigel.de