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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.03.2020

Richtig Gut

Böses Geheimnis
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Nachdem ich damals Targa abgebrochen habe, bin ich etwas vorsichtig an dieses Buch ran. Doch manchmal spielt mir das Glück auch etwas zu und ich durfte ein Wahnsinns-Thriller erleben.

Die Geschichte rund ...

Nachdem ich damals Targa abgebrochen habe, bin ich etwas vorsichtig an dieses Buch ran. Doch manchmal spielt mir das Glück auch etwas zu und ich durfte ein Wahnsinns-Thriller erleben.

Die Geschichte rund um Olivia Hoffmann und Levi Kent nimmt direkt an Fahrt auf. Wir werden hier durch eine Geschichte geführt, in der es eine Frau gibt, die ihren Mann und ihre Tochter verloren hat. Einen Ex Detektiv, der sich zu gerne noch mit alten Fällen beschäftigt. Durch einen Zufall treffen die beiden aufeinander und versuchen gemeinsam das Rätsel zu lösen, den alles scheint miteinander verknüpft.

Olivia Hoffman, Psychiaterin, Mutter, Ehefrau und doch einsam, ist sie ein Charakter der viel Stärker ist als es zuerst den Anschein hat. Mit geballter Willenskraft lässt sie sich nicht aufhalten egal wie viele Steine ihr in den Weg gelegt werden.

Levi Kent hat einen Fall den er nie Lösen konnte durch puren Zufall wird dieser wieder für kurze Zeit aufgerollt. Kent weiß das da mehr dahintersteckt und ermittelt. Levi Kent ist ein sympathischer Sturkopf, der gut und gerne mal über die Grenze schlägt.

Der Unterhaltungsfaktor hält sich hier durchgehend oben, ebenfalls wie der Spannungsfaktor. Man kann das Buch einfach nicht zu Seite legen, jeden Falls nicht ohne schlechtes Gewissen. Die ganze Geschichte zieht dich einfach mit, ohne große umschweife wird, hier gnadenlos ermittelt. Die Charaktere harmonieren grandios miteinander, der Schreibstil liest sich locker, flockig von der Hand, sodass man in kürzester Zeit durch ist und trotzdem nichts überliest.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.03.2020

Ermüdend gut

Nevernight - Die Prüfung
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Das wird wohl einer der Rezensionen die man als „durcheinander„ bezeichnen würde, weil ich keine Ahnung habe wie ich das schreiben soll, was ich schreiben will.

Jay Kristoff hat hier ein Fantasyroman ...

Das wird wohl einer der Rezensionen die man als „durcheinander„ bezeichnen würde, weil ich keine Ahnung habe wie ich das schreiben soll, was ich schreiben will.

Jay Kristoff hat hier ein Fantasyroman geschrieben, der alles andere als „normales„ Fantasy ist und irgendwie wieder genau so. Mit Märchenhaften, ermüdenden, dennoch interessanten Schreibstil leitet und Jay Kristoff durch sein Werk. Ermüdenden deshalb, weil ich stellen weiße wirklich müde wurde und zweimal sogar eingeschlafen bin und für mich Stellenweise zu viele Informationen bekommen habe, die ich nicht gebraucht hätte. Interessant, weil er trotzdem fesselnd ist und man sich immer wieder fragt wie es weiter geht. Märchenhaft, weil er vieles schmückt und sehr poetisch an manchen stellen schreibt.

Die Charaktere sind alle samt sehr schön ausgearbeitet, jeder spannend auf seine individuelle Art und weiße. Man möchte immer mehr über die Charaktere wissen und selbst das was man dann am Ende weiß, ist nicht genug. Mia muss ich gestehen ging mir fürchterlich auf die Nerven manchmal. Stellenweise fand ich sie auch etwas nur minimal wirklich arrogant und an manchen tat sie mir einfach richtig leid.

Wie soll ich euch Tric bloß beschreiben? Er ist charismatisch und lässt sich sehr schnell Provozieren, dennoch ist er ein sehr lieber junger Bursche, der viel einstecken musste in seinem Leben. Tric ist trotz seiner Vergangenheit und dem was kommt (müsst ihr selber lesen) freundlich und Hilfsbereit.

Der Aufbau der Geschichte ging sehr schleppend wie ich fand voran, sodass ich für 100 Seiten gefühlt 4 stunden gebraucht habe. Wir werden immer wieder mit Rückblenden konfrontiert und zusätzlich kommen ellenlange Fußnoten. Trotzdem hat das Buch eine gewisse Spannung die einem dazu verleitet dran zubleiben und weiterzulesen. Trotz der vielen Kritiken fand ich das Buch gut nervig, aber gut. Das Setting, war sehr schön, jeder Ort hatte was Individuelles und einzigartiges. Charaktere waren sauber gearbeitet. Solider Spannungsbogen, der gerne etwas mehr hätte sein dürfen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.02.2020

Mehr Krimi als Thriller für mich

Todesfrist
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Todesfrist war mein erster Thriller von Andreas Gruber und ich muss doch gestehen, dass es für mich eher ein Krimi als ein Thriller war. Der Spannungsbogen ist zwar vorhanden, sodass man weiterlesen möchte, ...

Todesfrist war mein erster Thriller von Andreas Gruber und ich muss doch gestehen, dass es für mich eher ein Krimi als ein Thriller war. Der Spannungsbogen ist zwar vorhanden, sodass man weiterlesen möchte, aber er ist dennoch sehr flach gehalten. Der Schreibstil hat sein Soll erfüllt, sodass ich sagen kann das ich alles verstanden habe und kein Lexikon daneben legen musste.

Die Protagonisten Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder waren meiner Meinung nach sehr starke Charaktere, die mich ab und an mit ihrem Schlagabtausch echt zum Lachen gebracht haben. Dennoch hätte der Autor hier noch einiges mehr herausholen können. Als Brillant würde ich Sneijder jetzt nicht bezeichnen, aber doch gut genug in seinem Job, dass ich ihm das Wissen abgekauft habe, das er hat. Sabine hingegen war für mich ein Charakter, der noch eine menge, Entwicklungsmöglichkeiten hat. Ich hoffe sehr das sie in den nächsten Bänden mehr mit Profiling in Berührung kommt, dass ich das auch mehr glauben kann, was nicht heißen soll, das sie unglaubwürdig wirkte, sondern einfach noch ausbaufähig ist was ihr wissen betrifft.

Die Nebencharaktere waren für mich eher nebensächlich. Sie haben zwar ihr Soll zur Geschichte beigetragen aber waren für mich jetzt nicht so spannend. Im Gegenteil ich hatte die ganze Zeit das Gefühl: Okay sie sind da aber sie Interessieren mich jetzt auch nicht wirklich.

Der Aufbau der Geschichte war für mich sehr neu, muss ich sagen. Gewisse Kapitel hätte ich mir in einer anderen Form gewünscht und dennoch waren sie gut für den verlauf der Geschichte. Leider muss ich aber auch sagen das durch bestimmte Kapitel, ich sehr schnell darauf kam, wer der Täter ist und ich somit zwar nicht das Interesse verloren habe, aber doch etwas gedämpft weitergelesen habe, weil es doch ein teil der Spannung genommen hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.02.2020

Absolutes Highlight

Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
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Gruselig, rasant und spannend. Offline war mein erster Strobel und wird mit Sicherheit nicht der letzte gewesen sein. Das Buch fängt super seicht an und man könnte meinen es ist kein Thriller bis wir schließlich ...

Gruselig, rasant und spannend. Offline war mein erster Strobel und wird mit Sicherheit nicht der letzte gewesen sein. Das Buch fängt super seicht an und man könnte meinen es ist kein Thriller bis wir schließlich im Hotel ankommen. Eine Irreführung von der ersten bis zur letzten Seite. Die Charaktere allesamt Geheimnisvoll und undurchschaubar.
Ich hatte überhaupt keine Probleme in die Geschichte hereinzukommen, dazu war der Schreibstil ein wahrer Genuss und hat seinen Teil dazu beigetragen. Locker flockig vom Hocker geschossen, fliegt man durch die Seiten. Zwischen Kapitel sorgen für ordentlich gänsehaut, die dir das Grauen noch einmal näher bringen und dich vergessen lassen zu atmen.
Die Charaktere waren durchwachsen, einige konnte ich sehr gut leiden bei anderen, dachte ich einfach nur, bitte hör auf zu nerven. Matthias und Anika zum Beispiel gehörten zur zweiten Kategorie. Absolut anstrengend und nervig gingen sie mir mit ihrem „wir sind die Chefs„ mega auf die Nerven. Dahingehend mochte ich Florian, Jennifer und Thomas sind mir sehr ans Herz gewachsen. Man erfährt an sich relativ wenig über die Charaktere, was der Geschichte aber absolut nicht die Spannung nimmt, sondern eher dazu beiträgt. Der Aufbau der Geschichte fängt seicht an, vom Prolog abgesehen. Man trifft die Charaktere alle zusammen am Treffpunkt wo sie ihre Handys abgeben müssen und dann gehts auf zum Hotel. Unterwegs dorthin ist es eher ruhig, man wird langsam und sachlich an die Geschichte herangeführt. Mit einem fetten Knall ist man aber plötzlich mitten drin und ab diesem Zeitpunkt wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Spannung kommt ordentlich in fahrt, und wird mit keiner Seite bis zum Schluss weniger. Herzinfarkt Momente mit inbegriffen wird einem schnell klar, dass wir hier keinen normalen Thriller haben, sondern einen der dir zeigt, egal was du denkst du liegst so falsch.

Als ich am Ende angekommen war, habe ich das Buch angestarrt und dachte „nein das kann nicht sein„ mir ist mein Herz in die Hose gerutscht und genau das liebe ich an Thrillern. Es war einfach phänomenal.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.02.2020

leider nicht mein Buch

Blake
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Blake ist ein Thriller der nichts für schwache Nerven ist, wer also zartbesaitete ist, sollte diesen Thriller nicht lesen.

Wir lernen Blake als einen eher sehr ruhigen und zurückhaltenden Charakter kennen, ...

Blake ist ein Thriller der nichts für schwache Nerven ist, wer also zartbesaitete ist, sollte diesen Thriller nicht lesen.

Wir lernen Blake als einen eher sehr ruhigen und zurückhaltenden Charakter kennen, der nicht viel von sich hält und aus dem, was er kann, nicht wirklich was macht. Er kommt mehr so rüber wie einer von der Straße und ist, dementsprechend finde ich er unauffällig als Charakter. Doch sein Geheimnis mama mia ist mir mein Herz stehen geblieben.

Die restlichen Charaktere, wie Rees oder Luhzin waren für mich leider auch nicht das, was ich gehofft hatte. Sie waren eher unscheinbar und irgendwie zurückhaltend. Reese, die meiner Meinung nach echt sympathisch war, kam leider für mich zu Kurz, klar sie hatte ihre Auftritte aber ich wurde aus ihr einfach nicht schlau. Luhzin hingegen war von Anfang an sehr unsympathisch, ja fast sogar schon unangenehm. Er war mir einfach nicht geheuer. Auch empfand ich ihn nicht nur als unangenehm, sondern auch als Witzfigur einer der sich für den größten hält und auch ein Geheimnis hat.

Ich fand, das Buch hat einen langsamen Spannungsbogen, meiner Meinung nach sehr schnell wieder abflacht. Bis zur Mitte war, alles gut ich war zufrieden. Es war jetzt nichts wo ich sage, es hätte mich vom Hocker gehauen so wie zu Anfang gedacht als das Geheimnis gelüftet wurde. Was nicht mal wirklich an Blake als Charakter lag, sondern an der zweiten Hälfte gesamt. Das Ende war für mich ein komplett verwirrendes und total zusammen gebasteltes Konstrukt aus zusammenhangslosen Ereignissen, die für mich keinen Sinn ergaben. Dies führte dazu das mir in der zweiten Hälfte immer mehr die Lust fehlte es zu beenden. Ich habe tapfer durchgehalten und muss sagen, im Gesamtwerk ganz okay aber für mich persönlich war es einfach nichts.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere