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Veröffentlicht am 14.06.2020

Gefiel mir nicht

Duty & Desire – Vorsätzlich verliebt
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Ich hatte mich sehr auf die Duty & Desire Reihe gefreut, da ich längere Zeit nichts in diesem Genre gelesen habe. Dementsprechend waren meine Erwartungen auch nicht so Hoch und das war auch ganz gut so. ...

Ich hatte mich sehr auf die Duty & Desire Reihe gefreut, da ich längere Zeit nichts in diesem Genre gelesen habe. Dementsprechend waren meine Erwartungen auch nicht so Hoch und das war auch ganz gut so. Wieso sie mir nicht gefallen haben erfahrt ihr jetzt.

Ich habe im April bereit mit dem ersten Band der Reihe begonnen und schnell gemerkt das mich diese Geschichte absolut nicht erreichen würde, da der Schreibstil sehr oberflächlich gehalten wurde. Leicht zu lesen und flüssig war er und das hat mir durch den ersten Teil geholfen, ebenso wie das Hörbuch. Dennoch war der Schreibstil leider ohne jeglichen Tiefgang und für mich absolut nicht emotional.

Ebenso waren die Charaktere leider absolut nicht mein Fall. Sie konnten mich einfach nicht erreichen was wohl auch damit zu tun hat das Sowohl Charlie als auch Ever sehr oberflächlich gehalten wurden und meiner Meinung nach sehr wenig Tiefgang hatten. Zu dem allem kommt hinzu das man meiner Meinung nach sehr wenig von den beiden erfährt, sodass man sie einfach nicht kennenlernen konnte.

Die Geschichte hatte schönes Potenzial, was leider sehr wenig genutzt wurde. Für mich war es nicht der typische Liebesroman, wie man ihn kennt, sondern mehr ein Erotik-Buch. Dies verdanke ich Charlie der öfter an Sex denkt, als man sich vorstellen kann. Der Aufbau der Geschichte war in der Grundidee sehr gut ausgedacht, die Umsetzung hingegen leider war zwar keine Katastrophe aber auch kein Highlight. Mir wurde zu viel an Sex gedacht und auf das Aussehen reduziert. Die Autorin, hat zwar versucht eine solide Geschichte zu zaubern ist, aber leider gescheitert.

Ebenso ging es mir mit Band Zwei, den ich abgebrochen habe aus den oben genannten Gründen. Bei Band zwei habe ich seh früh gemerkt, das es mir genauso wenig gefallen würde. Daher werde ich auch Band 3 nicht lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.04.2020

Gefiel mir nicht

Kissing Lessons
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Die Gründe wieso ich das Buch bereits zweimal abgebrochen sind eigentlich ganz leicht. Ich habe keinen Bezug zur Geschichte bekommen. Dank der Erzähl-Perspektive hatte ich immer das Gefühl von oben durch ...

Die Gründe wieso ich das Buch bereits zweimal abgebrochen sind eigentlich ganz leicht. Ich habe keinen Bezug zur Geschichte bekommen. Dank der Erzähl-Perspektive hatte ich immer das Gefühl von oben durch ein Fernglas auf die beiden zu schauen und nicht dabei zu sein. Für mich ist das aber leider ein sehr wichtiges Kriterium um mich mit einem Buch beschäftigen zu können. Ich mochte Stella eigentlich sehr, da sie etwas völlig neues hatte. Sie war super lieb und sympathisch ich hätte sie knuddeln können, wenn sie es zugelassen hätte. Den das ist eines von Stellas Problem, für sie ist, körperliche nähe ein eher unangenehmer Teil.

Michael, lebt ein Leben, das er sich so nicht gewünscht hat, und nun kommt auch noch eine Frau in sein Leben, die Ihm ein Angebot unterbreitet, das nicht nur völlig verwirrend für ihn ist, sondern auch an seinem Verstand zweifeln lässt. Er soll ihr beibringen gut zu werden? Das doch völlig verrückt. Doch die Frau geht ihm nicht mehr aus dem Kopf und so nimmt es seinen Lauf. Er ist ein sehr sympathischer Charakter denke ich, wenn man ihn näher kennenlernt.

Mein Abbruch hat also nichts mit den Protagonisten zu tun, sondern alleine mit dem Schreibstil. Der hat mich daran gehindert mich ordentlich mit den Charakteren zu beschäftigen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.03.2020

Richtig Gut

Böses Geheimnis
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Nachdem ich damals Targa abgebrochen habe, bin ich etwas vorsichtig an dieses Buch ran. Doch manchmal spielt mir das Glück auch etwas zu und ich durfte ein Wahnsinns-Thriller erleben.

Die Geschichte rund ...

Nachdem ich damals Targa abgebrochen habe, bin ich etwas vorsichtig an dieses Buch ran. Doch manchmal spielt mir das Glück auch etwas zu und ich durfte ein Wahnsinns-Thriller erleben.

Die Geschichte rund um Olivia Hoffmann und Levi Kent nimmt direkt an Fahrt auf. Wir werden hier durch eine Geschichte geführt, in der es eine Frau gibt, die ihren Mann und ihre Tochter verloren hat. Einen Ex Detektiv, der sich zu gerne noch mit alten Fällen beschäftigt. Durch einen Zufall treffen die beiden aufeinander und versuchen gemeinsam das Rätsel zu lösen, den alles scheint miteinander verknüpft.

Olivia Hoffman, Psychiaterin, Mutter, Ehefrau und doch einsam, ist sie ein Charakter der viel Stärker ist als es zuerst den Anschein hat. Mit geballter Willenskraft lässt sie sich nicht aufhalten egal wie viele Steine ihr in den Weg gelegt werden.

Levi Kent hat einen Fall den er nie Lösen konnte durch puren Zufall wird dieser wieder für kurze Zeit aufgerollt. Kent weiß das da mehr dahintersteckt und ermittelt. Levi Kent ist ein sympathischer Sturkopf, der gut und gerne mal über die Grenze schlägt.

Der Unterhaltungsfaktor hält sich hier durchgehend oben, ebenfalls wie der Spannungsfaktor. Man kann das Buch einfach nicht zu Seite legen, jeden Falls nicht ohne schlechtes Gewissen. Die ganze Geschichte zieht dich einfach mit, ohne große umschweife wird, hier gnadenlos ermittelt. Die Charaktere harmonieren grandios miteinander, der Schreibstil liest sich locker, flockig von der Hand, sodass man in kürzester Zeit durch ist und trotzdem nichts überliest.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.03.2020

Ermüdend gut

Nevernight - Die Prüfung
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Das wird wohl einer der Rezensionen die man als „durcheinander„ bezeichnen würde, weil ich keine Ahnung habe wie ich das schreiben soll, was ich schreiben will.

Jay Kristoff hat hier ein Fantasyroman ...

Das wird wohl einer der Rezensionen die man als „durcheinander„ bezeichnen würde, weil ich keine Ahnung habe wie ich das schreiben soll, was ich schreiben will.

Jay Kristoff hat hier ein Fantasyroman geschrieben, der alles andere als „normales„ Fantasy ist und irgendwie wieder genau so. Mit Märchenhaften, ermüdenden, dennoch interessanten Schreibstil leitet und Jay Kristoff durch sein Werk. Ermüdenden deshalb, weil ich stellen weiße wirklich müde wurde und zweimal sogar eingeschlafen bin und für mich Stellenweise zu viele Informationen bekommen habe, die ich nicht gebraucht hätte. Interessant, weil er trotzdem fesselnd ist und man sich immer wieder fragt wie es weiter geht. Märchenhaft, weil er vieles schmückt und sehr poetisch an manchen stellen schreibt.

Die Charaktere sind alle samt sehr schön ausgearbeitet, jeder spannend auf seine individuelle Art und weiße. Man möchte immer mehr über die Charaktere wissen und selbst das was man dann am Ende weiß, ist nicht genug. Mia muss ich gestehen ging mir fürchterlich auf die Nerven manchmal. Stellenweise fand ich sie auch etwas nur minimal wirklich arrogant und an manchen tat sie mir einfach richtig leid.

Wie soll ich euch Tric bloß beschreiben? Er ist charismatisch und lässt sich sehr schnell Provozieren, dennoch ist er ein sehr lieber junger Bursche, der viel einstecken musste in seinem Leben. Tric ist trotz seiner Vergangenheit und dem was kommt (müsst ihr selber lesen) freundlich und Hilfsbereit.

Der Aufbau der Geschichte ging sehr schleppend wie ich fand voran, sodass ich für 100 Seiten gefühlt 4 stunden gebraucht habe. Wir werden immer wieder mit Rückblenden konfrontiert und zusätzlich kommen ellenlange Fußnoten. Trotzdem hat das Buch eine gewisse Spannung die einem dazu verleitet dran zubleiben und weiterzulesen. Trotz der vielen Kritiken fand ich das Buch gut nervig, aber gut. Das Setting, war sehr schön, jeder Ort hatte was Individuelles und einzigartiges. Charaktere waren sauber gearbeitet. Solider Spannungsbogen, der gerne etwas mehr hätte sein dürfen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.02.2020

Mehr Krimi als Thriller für mich

Todesfrist
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Todesfrist war mein erster Thriller von Andreas Gruber und ich muss doch gestehen, dass es für mich eher ein Krimi als ein Thriller war. Der Spannungsbogen ist zwar vorhanden, sodass man weiterlesen möchte, ...

Todesfrist war mein erster Thriller von Andreas Gruber und ich muss doch gestehen, dass es für mich eher ein Krimi als ein Thriller war. Der Spannungsbogen ist zwar vorhanden, sodass man weiterlesen möchte, aber er ist dennoch sehr flach gehalten. Der Schreibstil hat sein Soll erfüllt, sodass ich sagen kann das ich alles verstanden habe und kein Lexikon daneben legen musste.

Die Protagonisten Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder waren meiner Meinung nach sehr starke Charaktere, die mich ab und an mit ihrem Schlagabtausch echt zum Lachen gebracht haben. Dennoch hätte der Autor hier noch einiges mehr herausholen können. Als Brillant würde ich Sneijder jetzt nicht bezeichnen, aber doch gut genug in seinem Job, dass ich ihm das Wissen abgekauft habe, das er hat. Sabine hingegen war für mich ein Charakter, der noch eine menge, Entwicklungsmöglichkeiten hat. Ich hoffe sehr das sie in den nächsten Bänden mehr mit Profiling in Berührung kommt, dass ich das auch mehr glauben kann, was nicht heißen soll, das sie unglaubwürdig wirkte, sondern einfach noch ausbaufähig ist was ihr wissen betrifft.

Die Nebencharaktere waren für mich eher nebensächlich. Sie haben zwar ihr Soll zur Geschichte beigetragen aber waren für mich jetzt nicht so spannend. Im Gegenteil ich hatte die ganze Zeit das Gefühl: Okay sie sind da aber sie Interessieren mich jetzt auch nicht wirklich.

Der Aufbau der Geschichte war für mich sehr neu, muss ich sagen. Gewisse Kapitel hätte ich mir in einer anderen Form gewünscht und dennoch waren sie gut für den verlauf der Geschichte. Leider muss ich aber auch sagen das durch bestimmte Kapitel, ich sehr schnell darauf kam, wer der Täter ist und ich somit zwar nicht das Interesse verloren habe, aber doch etwas gedämpft weitergelesen habe, weil es doch ein teil der Spannung genommen hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere