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Veröffentlicht am 16.05.2020

Ein Roman voller Konfetti – Bunt und gefühlvoll

Konfetti im Herz
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Anne Hansen ist eine lebensfrohe Mittdreißigerin und hat drei liebenswerte Kinder, die Zwillinge Emma und Ben und das Nesthäkchen Theo. Seid ihr (Ex-) Mann sie am 10. Hochzeitstag um die Scheidung gebeten ...

Anne Hansen ist eine lebensfrohe Mittdreißigerin und hat drei liebenswerte Kinder, die Zwillinge Emma und Ben und das Nesthäkchen Theo. Seid ihr (Ex-) Mann sie am 10. Hochzeitstag um die Scheidung gebeten hat, ist das Leben endgültig nicht mehr, wie es mal war. Ein radikaler Neuanfang steht an und dazu gehört auch eine neue Wohnung mit neuen Nachbarn. Doch Anne lässt sich nicht unterkriegen. Sie ist gerade für ihre Kinder eine starke Mutter in der schweren Zeit und, wenn sie die Zweifel und Befürchtungen mal wieder gepackt haben, ist da immer Melli, ihre beste Freundin. Doch manchmal bringt das Leben auch kleine Wundertüten, so zum Beispiel einen Praktikumsbesuch im „Pauls“, dem Kölner Restaurant, mit sehr guten Bewertungen und mit einem sehr charmanten Besitzer namens Tom Paulsen.
Konfetti im Herz von Christina Beuther ist im Aufbau digital Verlag erschienen und mein erster Roman der Autorin. Aber soviel sei an dieser Stelle schon gesagt, dies wird definitiv nicht mein letzter Roman von Christina Beuther sein.
Die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen und ich wollte wissen, wie es mit Anne und den Kindern weitergeht. Doch die Geschichte hat mich immer wieder positiv überrascht, da es einige doch unerwartete Wendungen gab, die die Spannung hochgehalten oder nochmal gesteigert haben. Außerdem ist es nicht eine einfache Geschichte mit einem einzigen Erzählstrang, es werden verschiedenste Themen aufgegriffen, wie der Umgang mit Kindern nach einer Scheidung, der Schulunterricht mit seinen schönen Seiten, aber auch seinen Problemen, oder auch das Liebesleben einer Frau mit all seinen Tücken. Dies ist es auch, was das Buch so lebensnah und authentisch macht.
Darüber hinaus ist der Schreibstil von Christina Beuther sehr humorvoll und authentisch. Sie schreibt sehr emotional, weshalb ich dieses Buch so mag. Denn die Charaktere, ob Anne oder Tom, oder auch Annes Mutter, alle haben ihren ganz eigenen Charakter mit einigen Eigenarten, die aber so detailreich beschrieben sind, dass man das Gefühl hat, man würde sie alle schon lange kennen.
Einmal angefangen konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Es ist eine tolle Geschichte mit Humor, Emotion und Tiefgründigkeit. Ich empfehle Konfetti im Herz definitiv jedem, der gerne laue Sommerabende oder kalte Wintertage mit einem guten Buch genießt.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 16.03.2020

Berührend und tiefgründig

Echo Lake - Mein Herz schlägt für dich
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Delaney ist mit ihrem Leben und ihrem Job eigentlich ganz zufrieden, doch das ändert sich als ihr Chef Gregory ihr ausgerechnet die Pädiatrie des Mercy Hospitals als neues Kürzungsobjekt zuteilt.
Doch ...

Delaney ist mit ihrem Leben und ihrem Job eigentlich ganz zufrieden, doch das ändert sich als ihr Chef Gregory ihr ausgerechnet die Pädiatrie des Mercy Hospitals als neues Kürzungsobjekt zuteilt.
Doch das ist nicht das Einzige, was ihr in nächster Zeit Kopfzerbrechen bereiten wird, denn da gibt es noch Dr. Joshua Mackenzie, der gutaussehende und charmante Stationsarzt der Pädiatrie. Aber dieser ist nicht nur ein Kollege und somit tabu, nein er vertritt auch noch ganz andere Interessen als Delaney, was das Budget der Pädiatrie angeht. Aber wer weiß, vielleicht sind ihre Interessen doch nicht so unterschiedlich, vielleicht machen dies nur die unterschiedlichen Ausgangslagen.
Daneben gibt es noch Delaneys Vergangenheit, diese hat sie durch den traumatischen Verlust eines Menschen bis heute nachhaltig geprägt.
„Mein Herz schlägt für dich“ ist der zweite Teil der Echo Lake-Reihe von Maggie McGinnis. Doch das heißt keinesfalls, dass man bereits den ersten Band gelesen haben muss, um den zweiten zu verstehen. Der erste Teil erzählt die Geschichte von Joshuas guten Freunden Ethan und Josie, die als Nebenfiguren auch in diesem Band wieder in Erscheinung treten.
Ich selbst habe den ersten Teil noch nicht gelesen und habe mich trotzdem im zweiten Teil nicht „verloren“ gefühlt ohne eine Vorgeschichte. Stattdessen kann ich mich jetzt freuen, dass es noch ein zweites Buch gibt, welches im schönen Vermont spielt.
Die Protagonistin Delaney scheint auf den ersten Blick eine kühle, distanzierte Finanzanalystin zu sein, doch je genauer man sie kennenlernt, desto mehr wird klar, dass dies eigentlich nur die schützende Fassade einer oft verletzten und eher zurückgezogenen jungen Frau ist. Ich persönlich finde Delaney sehr sympathisch, denn sie verkörpert Menschlichkeit, Wärme und Herzlichkeit.
Ebenso herzlich ist auch Dr. Mackenzie. Allerdings musste er diese Seite an sich nicht neu entdecken, wie Delaney, sondern er zeigt sie alltäglich bei seinen kleinen Patienten. Besonders berührt hat mich, wie aufopferungsvoll und uneigennützig Joshua sich um die Kinder kümmert. Einige andere Stellen in der Geschichte sind auch sehr berührend, weil sie mit so viel Detailgenauigkeit und Herzlichkeit erzählt sind. Das macht das Ganze noch viel anschaulicher.
Besonders mag ich Millie Swan. Millie ist die gute Seele der Pädiatrie und stets für die Kinder, aber vielleicht manchmal noch mehr für Dr. Mackenzie da. Sie nimmt teilweise eine Art Mutterrolle ein, in der sie Joshua davon abhält ohne Unterlass (und vor allem ohne Essen und Schlaf) zu arbeiten. Manchmal braucht es Mille aber auch einfach, um Joshua ein paar gute Tipps zu geben, was Frauen gerne mögen.
Maggie McGinnis` Schreibstil ist sehr gut und flüssig zu lesen und auch häufig sehr pointiert und spannend gestaltet. Besonders auffällig sind die, sich durch das ganze Buch ziehenden, Anzüglichkeiten zwischen Delaney und Joshua. So werden ihre Treffen stets von kleinen Gedankenspielen und Träumereien begleitet, die die aufgeladene Stimmung für den Leser greifbar macht.
Darüber hinaus hat das Buch neben dem spannenden Aspekt auch eine tiefgründigen. So wird immer wieder deutlich mit welcher Empathie und Herzlichkeit alle mit den teils schwer kranken Kindern umgehen und versuchen ihnen den Krankenhausaufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.
Darüber hinaus gibt es noch den zentralen Konflikt der Finanzierung und des Budgets des Mercy Hospitals, welcher zeigt, wie konträr Vorstellung und Realität sein können.
Ich persönlich finde, dass gerade die Mischung aus ernsten und heiteren Themen das Buch lesenswert macht, denn die gezeichneten Bilder und Charaktere sind keinesfalls idealisiert, sondern tiefgründig und vielschichtig angelegt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.02.2020

Heiter und tiefgründig

Das Glück ist zum Greifen da
1

Ana Aboviczs Leben scheint ganz gut zu laufen, sie hat viele Freunde, reizende und musikalisch begabte, elfjährige Zwillinge und sie fühlt sich wohl in Köln-Nippes, auch wenn eigentlich Serbien ihr Heimatland ...

Ana Aboviczs Leben scheint ganz gut zu laufen, sie hat viele Freunde, reizende und musikalisch begabte, elfjährige Zwillinge und sie fühlt sich wohl in Köln-Nippes, auch wenn eigentlich Serbien ihr Heimatland ist. Das Einzige, was ihr noch fehlt ist ein Job, doch eines Morgens findet sie einen gelben, amtlichen Brief in ihrem Briefkasten, der ihrem jetzigen Leben innerhalb von 28 Tagen ein jähes Ende bereiten würde.
Nach einem Gespräch bei der Ausländerbehörde ist klar, die Abschiebung von ihr und ihren Söhnen Vally und Olly nach Serbien ist rechtmäßig, wenn, …
Ja, wenn sie nicht schnellstmöglich einen Job findet, aber bei schon siebenundsiebzig erfolglosen Bewerbungen schwindet auch diese Hoffnung.
Die zweite Möglichkeit wäre, den Vater der Zwillinge, Udo, finden und zu einem Vaterschaftstest bewegen, aber auch dies gestaltet sich als schwierig, da Udo seit der Geburt der Zwillinge als Hornist durch die Welt reist und Ana nicht weiß, wo genau er steckt.
Die dritte und letzte Möglichkeit wäre ein Mann, doch in der letzten Zeit sah es bei Ana eher mau aus, was dieses Thema betrifft.
Doch Ana lässt sich nicht unterkriegen und kämpft, für sich, die Zwillinge und für ihr Leben in Köln, und dann gibt es da ja noch die echte kölsche Nachbarschaft, die ihr mit Rat und Tat zu Seite steht.

Sylvia Deloy lebt mit ihrer Familie in Köln und bringt mit der Geschichte auch ihre eigene Liebe zu Köln zum Ausdruck. Zeitgleich hat sie es aber auch geschafft, ein sehr vielschichtiges Buch zu schreiben, welches den Leser unterhält und gleichzeitig das Thema Abschiebung und seine Folgen behandelt und dem Leser vor Augen führt, wie dies, gerade für gut integrierte Familien, wie Ana und die Zwillinge, eine existenzbedrohende Tatsache ist.

Die Protagonistin Ana habe ich sofort ins Herz geschlossen, denn sie ist ein sehr fröhlicher, offener und hilfsbereiter Mensch, den man gernhaben muss. Zudem wusste und weiß sie immer was sie will und kämpft dafür. In ihrer Mietergemeinschaft ist sie sehr beleibt und engagiert sich, zum Beispiel bei gemeinsamen Fußballabenden im Garten des Hauses.
Die Zwillinge Vally und Olly mag ich persönlich sehr gerne, sie sind zwei aufgeweckte Jungs, die gerne mit ihren Freunden Fußball spielen, aber auch das Klavierspielen über alles lieben. Darüber hinaus besitzen die beiden ein Talent, auch so mancher ernsten Situation Humor zu verleihen.
Unbedingt erwähnt werden muss auch die Vasa-Torte nach dem Rezept von Oma Liljana, die eine nicht ganz Unwichtige Rolle in der Geschichte einnimmt. Beim Lesen wächst das Verlangen nach einem leckeren Stück Vasa-Torte zum Buch definitiv.

Sylvia Deloys Schreibstil ist sehr ansprechend und unterhaltsam, außerdem möchte man gar nicht mehr aufhören zu lesen, wenn man einmal angefangen hat. Man fiebert mit Ana, durchlebt sowohl Höhen und Tiefen mit ihr, auch gerade, weil ihre Gedanken und Emotionen sehr detailreich beschrieben werden.
Zum Ende hin gibt es auch noch die ein oder andere kleine, überraschende Wendung, die vorher nicht abzusehen war, dem Roman fehlt es nicht an Spannung.

Ein besonderes Merkmal des Romans ist sein Bezug zu Köln. Viele kölsche Traditionen und Gewohnheiten sind in die Geschichte eingebaut, wie kölsche Lieder, der Karneval und die Kölner Lichter. Gerade für Leser aus der Region, die mit alle dem vertraut sind, macht es Spaß den Roman zu lesen und sich vielleicht an der ein oder anderen Stellen wiederzuentdecken.

Insgesamt würde ich das Buch unbedingt weiterempfehle, da es auf der einen Seite sehr gut unterhält, aber auf der anderen Seite auch tiefgründig ist und ein mitunter aktuelles Thema gekonnt aufbereitet.

  • Cover
  • Erzähltstil
  • Charaktere
  • Geschichte
Veröffentlicht am 18.08.2019

Eine Achterbahn der Gefühle

Rückkehr ins kleine französische Landhaus
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Emmie ist eine junge Britin, die im La Cour des Roses einen mehr oder weniger freiwilligen Neuanfang in Frankreich wagt. Als neue Managerin soll sie Rupert, dem Besitzer einem guten Freund, unter die Arme ...

Emmie ist eine junge Britin, die im La Cour des Roses einen mehr oder weniger freiwilligen Neuanfang in Frankreich wagt. Als neue Managerin soll sie Rupert, dem Besitzer einem guten Freund, unter die Arme greifen und Arbeit abnehmen. Doch schon in der ersten Woche wir ihr Können auf die Proben gestellt. Sie muss sich mit den etwas skurrilen Verhaltensweisen eines Reisebloggers auseinandersetzen und die vielen Extrawünsche der Großfamilie Thomson erfüllen. Das Ganze funktioniert auch recht gut, bis Rupert Ex-Frau Gloria wieder im La Cour des Roses auftaucht.
Dieses Buch ist das zweite einer Reihe von Helen Pollard. Dieser zweite Teil war aber mein erstes Buch der Autorin und somit hatte ich am Anfang etwas Bedenken, ob man den zweiten Band auch ohne den ersten verstehen kann. Ja, das kann man lautet die Antwort.
Zwar wird in diesem Teil natürlich auf den ersten Teil Bezug genommen, aber gleichzeitig werden auch die Hintergründe nochmals kurz erklärt, sodass man problemlos folgen kann.
Man kann aber nicht nur der Geschichte sehr gut folgen, sondern auch der Entwicklung der einzelnen Figuren. Wie schon der Titel der Rezension verrät, durchlebt Emmie, eine sehr emotionale Person, in der Geschichte fast alle Emotionen einmal. Dabei gibt es auch einige Tiefpunkte, die die Figur nur authentischer wirken lassen.
Durch den ansprechenden Schreibstil der Autorin sind die Emotionen authentisch und nachvollziehbar für den Leser.
Insgesamt finde ich, das der Roman Rückkehr in das kleine französische Landhaus ein gelungener Sommerroman ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Gefühl
Veröffentlicht am 09.07.2019

Ein absolutes Lieblingsbuch

Das Leben fällt, wohin es will
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Marie Ahrens ist eine junge Frau, die am liebsten ausgelassen mit ihren Freunden feiert und ihr ungebundenes Dasein genießt. Doch durch eine schwere Erkrankung ihrer Schwester Christine wird ihr Leben ...

Marie Ahrens ist eine junge Frau, die am liebsten ausgelassen mit ihren Freunden feiert und ihr ungebundenes Dasein genießt. Doch durch eine schwere Erkrankung ihrer Schwester Christine wird ihr Leben von heute auf morgen komplett auf dem Kopf gestellt. Marie muss Verantwortung übernehmen; für ihre Schwester, deren Kinder Toni und Max, und all die kleinen (oder auch größeren) Probleme, die der Alltag von nun an so mit sich bringt.
Nebenbei muss sie auch noch Christines Job in der familieneigenen Werft übernehmen und sich gegen die alt eingesessenen Arbeiter behaupten.
In all dem Chaos findet auch die Liebe ihren Platz und Marie fängt an über ihr bisheriges Leben und ihre Vergangenheit nachzudenken und für die Zukunft zu kämpfen.
„Das Leben fällt, wohin es will“ war mein erstes Buch von Petra Hülsmann und soviel will gesagt sein, definitiv nicht mein letztes. Da dieses das vierte von insgesamt sechs erschienenen Büchern der Autorin ist, gibt es auf jeden Fall noch genügend Auswahl.
Die Protagonistin des Romans Marie ist gleichzeitig auch die Erzählerin, die alle Geschehnisse mit ihrer herzensguten und charmanten Art erlebt und beschreibt. Durch ihre sehr emotionale Art, welche sie meistens zu verbergen versucht, die aber an vielen Stellen ihr Handeln beeinflusst, ist Marie eine sehr authentische und lebensnahe Figur. Ihr teils teenager-ähnliches Verhalten führt manchmal allerdings dazu, dass man als Leser ihr mal die Meinung sagen möchte.
Das Ganze wird noch durch den sehr ansprechenden Schreibstil von Petra Hülsmann unterstützt. Sie beschreibt viele Zusammentreffen oder auch kleine Flirts mit großem Detailreichtum und vielen Emotionen, sodass man stellenweise denkt, man stehe direkt neben den agierenden Figuren.
Der Roman handelt aber nicht nur von Party und Flirts, sondern behandelt auch ein sehr ernstes Thema,
SPOILER
- nämlich Krebserkrankungen und die daraus entstehende Situation für Angehörige und insbesondere Kinder der Betroffenen. -
Petra Hülsmann schafft es in ihrem Roman, diese Erkrankung als kein Tabuthema zu behandeln, stattdessen beschreibt sie teils auch hier sehr detailliert die psychischen und physischen Folgen für die Betroffenen und ihr Umfeld. All ihre Erzählungen orientieren sich an den Erlebnissen einer realen Person.
In „Das Leben fällt, wohin es will“ kommt der Humor trotz allem nicht zu kurz. Dafür sorgt unter anderem der redselige Taxifahrer Knut, der für den ein oder anderen Lacher und einige ernstzunehmende Lebensweisheiten bekannt ist. Wie ich mittlerweile erfahren habe, ist er eine stets wiederkehrende Figur in Petra Hülsmanns Büchern. Dies bringt die Bücher zu einer Reihe zusammen, obwohl sie alle in sich abgeschlossen sind.
Ein weiterer stets wiederkehrender Aspekt ist Hamburg, als Stadt des Geschehens. Der Roman spielt an verschiedenen bekannten Hamburger Schauplätzen, wie der Rickmer Rickmers oder dem Elbstrand. So hat jeder, der schon einmal in Hamburg war, sofort ein Bild des Schauplatzes im Kopf und alle anderen werden dazu ermuntert, Hamburg doch einmal zu besuchen.
Insgesamt finde ich ist „Das Leben fällt, wohin es will“ ein gelungener Roman, der den Leser fesselt, mitnimmt und zum Lachen bringt, zeitgleich aber auch zeigt, wie sich das Leben von einem auf den anderen Moment ändern kann. Ich persönlich kann den Roman nur weiterempfehlen, es ist ein Buch zum Verschlingen.