Cover-Bild Man wird ja wohl noch träumen dürfen
(18)
  • Sprecherin
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Gefühl
  • Cover
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

13,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe Audio
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 29.06.2020
  • ISBN: 9783838794617
Kristina Günak

Man wird ja wohl noch träumen dürfen

. Ungekürzt.
Vanida Karun (Sprecher)

Physiotherapeutin Thea traut ihren Ohren nicht, als ihr der Vermieter fristlos kündigt. Dabei läuft Praxis gerade so gut und die skurrile, aber liebenswerte Hausgemeinschaft ist ihr ans Herz gewachsen. Außerdem lässt Schröder, der gut aussehende neue Nachbar, Theas Herz bei jeder Begegnung höherschlagen. Ein gemeinsames neues Zuhause für alle zu finden scheint aussichtslos, doch zum Glück kommt bei Thea meistens alles anders als gedacht ...

Weitere Formate

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.07.2020

Ein Wohlfühl-Hörbuch

4

Thea Fuß ist Physiotherapeutin und ist mit ihrer Praxis Teil einer fröhlich-seltsamen Hausgemeinschaft in Hameln. Thea hat eine sehr eigenwillige Oma, eine einsame Schildkröte, einen GTI und keinen Mann ...

Thea Fuß ist Physiotherapeutin und ist mit ihrer Praxis Teil einer fröhlich-seltsamen Hausgemeinschaft in Hameln. Thea hat eine sehr eigenwillige Oma, eine einsame Schildkröte, einen GTI und keinen Mann – aber wer Kristina Günaks Romane kennt, weiß, dass das nicht mehr lange so bleiben wird.

Man wird ja wohl noch träumen dürfen ist weitestgehend eine fröhliche und lustige Geschichte mit interessanten und auch komischen Figuren, die allerdings zeitweise auch etwas überzeichnet wirken können, was das Vergnügen an der Geschichte aber keineswegs beeinträchtigt – lediglich Schröders Mutter würde einen Preis als „störende Figur“ gewinnen können. Der Spannungsbogen wird maßgeblich durch Theas sehr sympathische und dominante Oma aufrechterhalten, die Theas Männersuche durch einen kryptischen Traum auf die rechte Bahn zu bringen versucht. Das Schöne an diesem Roman ist jedoch, dass die klassische Suche nach dem Traummann nicht allein im Mittelpunkt der Handlung steht. Vielmehr wird der Fortgang der Story durch den Zusammenhalt der recht bunten Hausgemeinschaft geprägt – die esoterische Sachbuchautorin Margarethe, den Psychotherapeuten mit Kommunikationsproblemen Dr. Grosser, den Computer-Nerd Schröder und eben Thea – die buchstäblich zusammen durch Dick und Dünn gehen und zusammen mit dem Döner-Buden-Besitzer Mehmet ein eingespieltes Team bilden. Dieser nachbarschaftliche Zusammenhalt ist ein wesentliches Highlight des Romans und bildet einen absoluten Wohlfühl-Kontext in der heutigen Zeit, in der man den Nachbarn meist kaum noch kennt. Auch ein Großteil der Komik und des Humors für den Günaks Texte bekannt sind, wird aus diesem Zusammenspiel der Hausgemeinschaft gespeist. Aber auch Theas regelmäßiges Eintauchen in den „Emanzen“-Modus sorgt für witzige Einlagen, die den Hörer zum Schmunzeln und Lachen bringen. Die Liebesgeschichte selbst ist sehr natürlich und unaufgeregt in den Roman eingebunden, sie ist überzeugend, ungekünstelt und vor allem nicht gefühlsduselig.

Das Hörbuch wird von Vanida Karun gelesen, die eine sehr schöne, eingängige und angenehme Stimme hat und sich mit dem Text sehr wohlfühlt. Sie versteht es wunderbar, jeder Rolle eine eigene, zum Charakter passende, Stimme zu verleihen. Wenn sie vorliest, wird es nicht langweilig. Stundenlanges Hören ist kein Problem!

Man wird ja wohl noch träumen dürfen ist ein lustiges Wohlfühl-Hörbuch für fröhliche Unterhaltungsstunden zwischendurch mit Figuren, die einem rasch ans Herz wachsen.

  • Sprecherin
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Gefühl
  • Cover
Veröffentlicht am 06.07.2020

Ich konnte meinen Alltag mal abschalten, und entspannen!

2

In dem Buch „Man wird ja wohl noch träumen dürfen“; geschrieben von Kristina Günak, bekommt man einen Einblick in das leicht chaotische Leben der Physiotherapeutin Thea. Wärend sie immer noch mit dem Herzschmerz ...

In dem Buch „Man wird ja wohl noch träumen dürfen“; geschrieben von Kristina Günak, bekommt man einen Einblick in das leicht chaotische Leben der Physiotherapeutin Thea. Wärend sie immer noch mit dem Herzschmerz ihrer vergangenen Beziehung kämpfen muss, muss sie sich mit den Problemen ihrer Familie und einem Hochzeitskleid herumschlagen. ZU allem Überdruss wird ihrer Hausgemeinschaft gekündigt! Sie beschließen, dass sie dagegen was tuhen müssen! Ist ja gelacht, das so ein kleiner Investor sie alle plattmachen kann! Wird vielleicht doch noch alles gut? Und dann sind da noch die Schmetterlinge, die sich jedes Mal zeigen, wenn sie sich in die Nähe vom Schröder begibt! Definitiv mit Happy End Garantie!


Ich muss sagen, dass mir das Hörbuch sehr gefallen hat! Ich konnte mich zwischendurch vom Alltag abkapseln, lachen und in das Leben einer anderen Person eintauchen! Was mir am meisten gefallen hat war, dass einem nur deutlicher bewusst wird, dass man nicht die einzige Person auf der Welt ist, die sie mit alltäglichen Problemen abmühen muss! Zudem ist Theas Geschichte mit Herz, Witz und Charme erzählt worden, was einem das Gefühl von Leichtigkeit vermittelt hat! Es hat mir definitiv sehr Spaß gemacht, zuzuhören!


Thea ist eine Person, mit der man sich sehr gut verständigen und identifizieren kann! Dar sie noch unter dem Kummer ihrer drei Jahre vergangen Beziehung steht, steckt sie mit einem Bein noch in der Vergangenheit fest. Trotzdem hat sie sich auf eine gewisse Art und weise mit dem Schmerz abgefunden, wesshalb sie in die Zukunft schauen kann! Man hat das Gefühl, dass sie Ordnung und Struktur in ihr Leben bringen möchte, um sie selbst eine Art Wohlfühloase zu zaubern! Dennoch kommt sie nicht um ihre skurrile Oma herum, die mich schon oft genug zum Lachen gebracht hat! Genau diese ist es, die ihr Leben auch aus der Bahn ruckelt, als sie erfährt, dass sie angeblich schon bald einen blonden Mann heiraten soll! Also begibt sie sich wohl oder übel auf Männersuche. Dennoch verliebt sie sich in einen „nichtblonden“ Mann. Nichts desto trotz hat sie wie alle anderen Menschen auch mit alltäglichen Problemen zurechtzukommen. Ein kaputtes Brautkleid gehört in diesem falle trotzdem nicht dazu…


Das Hörspiel und die Geschichte an sich selbst ist flüssig, leicht und locker vorgelesen worden, und anhand der Sprecherin kann man sich Thea auf eine gewisse Art und weise sehr gut vorstellen! Ich fand es sehr gut, dass die Geschichte nicht verwirrend war, und man einen guten überblick behält. Ich muss wirklich sagen, dass es sehr empfehlenswert ist, und man, auch wenn nur für fünf Minuten in ein anderes „Leben“ eintauchen kann, bei dem man es gut zu lachen hat, und das sich leicht anfühlt! Ich würde es definitiv nochmal hören, und habe nichts auszusetzten! Ich bin freue mich sehr darüber, dieses Hörspiel gehört zu haben, dar es auch mal wieder etwas anderes als sonst ist!

  • Sprecherin
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Gefühl
  • Cover
Veröffentlicht am 07.07.2020

Locker-flockiges Buch für Zwischendurch

1

Die Hausgemeinschaft rund um Thea ist schon sehr speziell, aber liebenswürdig. Die Hauptfigur ist eben Thea, die nach der schockierenden Kündigung aller Mieter durch den neuen Hausbesitzer, versucht eine ...

Die Hausgemeinschaft rund um Thea ist schon sehr speziell, aber liebenswürdig. Die Hauptfigur ist eben Thea, die nach der schockierenden Kündigung aller Mieter durch den neuen Hausbesitzer, versucht eine neue Bleibe für alle zu finden.

Dass dies nicht einfach sein wird, ist vorhersehbar. Die Erlebnisse und Beziehungen der unterschiedlichen Mieter beschreibt Kristina Günak mit Witz und Charme. Die Handlungen laufen fließend und leicht ab, sodass der Leser (oder in diesem Fall Hörer) mitgezogen wird.

Neben Thea hat mir ihre Oma sehr zugesagt. Ihre wunderbare Beschreibung und ihr Verhältnis zu Thea machen sie zu einer entzückenden alten Dame. Dagegen gibt es ein paar Charaktere auf die man im realen Leben liebend gerne verzichten würde. Diese Gegenteilige erzeugt einen gewissen Reiz.

Anfangs hatte ich mit den vielen Personen zu kämpfen um sie auseinanderzuhalten. Doch das legte sich nach einiger Zeit.

Da ich das Hörbuch von „Man wird ja wohl noch träumen dürfen“ gehört habe, sollte ich auch hierzu ein paar Worte sagen. Die Sprecherin hat in meinen Augen, bzw. Ohren, eine sehr angenehme Stimme. Sie schafft es mit Stimmlagenwechsel den Situationen gerecht zu werden. Ich persönlich kam mit dem Medium Hörbuch anfangs gar nicht klar und erst nach ein paar Versuchen fand ich die richtige Methode um entspannt hören zu können.

Trotzdem hatte ich viel Spaß beim Zuhören und auch das Vorstellen der Szenen in meinem Kopf war kein Problem. Ein schönes, humorvolles, leichtes Buch für Zwischendurch.

  • Sprecherin
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Gefühl
  • Cover
Veröffentlicht am 07.07.2020

Ein erfrischend humorvolles Buch

1

Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Leserunde kennenlernen können. Das Buch ist fantastisch. Ich fand es eine erfrischende Lektüre in der Coronazeit.
Die Vorleserin hat eine tolle Art den Humor der Autorin ...

Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Leserunde kennenlernen können. Das Buch ist fantastisch. Ich fand es eine erfrischende Lektüre in der Coronazeit.
Die Vorleserin hat eine tolle Art den Humor der Autorin aufzugreifen. Sie liest die Geschichte sehr lebendig vor. So wird das Zuhören zu keiner Zeit langweilig.
Die Autorin hat das Buch sehr leicht und humorvoll geschrieben.
Zum Inhalt: Thea und ihre ArbeitsWG, deren Mitglieder alle eine ganz eigene Persönlichkeit mitbringen, werden aus ihrem Haus gekündigt und suchen gemeinsam eine Möglichkeit weiter zusammen in einem Haus arbeiten zu können. Auf diesem Weg begegnen sie vielen unterschiedlichen Menschen und erleben einige lustige Pannen.
.
Thea, die den Männern eigentlich abgeschoworen hat, hat nun plötzlich eine grosse Auswahl. Ihre an Demenz erkrankte Oma sorgt ein wenig für Verwirrung bei ihrer Partnerwahl. So erkennt Thea die Liebe nicht sofort und geht noch einige Umwege bevor sie den richtigen Mann findet.

Wer eine schöne leichte humorvolle Geschichte für den Sommer sucht, liegt mit diesem Hörbuch goldrichtig. Die Frische des Buches wird auch durch das Cover aufgegriffen. Das Buch erhält von mir fünf von fünf Sternen. Ich freue mich noch weitere Bücher der Autorin zu lesen bzw. zu hören.

  • Sprecherin
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Gefühl
  • Cover
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.07.2020

Sehr unterhaltsames Hörbuch mit skurril-liebenswerten Figuren und jeder Menge Situationskomik

1

Thea ist Physiotherapeutin, ihre Praxis befindet sich in einem alten Fachwerkhaus. Die Hausgemeinschaft dort ist etwas ganz Besonderes. Psychotherapeut Dr. Grosser trinkt täglich mit Thea Tee, IT-Experte ...

Thea ist Physiotherapeutin, ihre Praxis befindet sich in einem alten Fachwerkhaus. Die Hausgemeinschaft dort ist etwas ganz Besonderes. Psychotherapeut Dr. Grosser trinkt täglich mit Thea Tee, IT-Experte Schröder hält stets eine Notration Schokolade für sie bereit und auch die Weisheiten der Sachbuchautorin Margarete gehören zu Theas Leben dazu. Jetzt soll das Haus saniert und verkauft werden. Die Hausgemeinschaft wird sich wohl oder übel auflösen. „Doch man wird ja wohl noch träumen dürfen“: Thea will die Hoffnung nicht aufgeben und kämpft dafür, dass sich alles zum Guten wendet und die Freunde weiterhin zusammen bleiben können. Doch das scheint mehr als unrealistisch.

Was für ein locker- leichter Schreibstil, flüssig, unkompliziert und sehr natürlich! Vanida Karun liest den Roman so angenehm und mitreißend, dass ich ihr ewig zuhören könnte. Den einzelnen Figuren wie Oma oder Schröder verleiht sie auf beeindruckend gekonnte Art eine ganz spezielle, individuelle Note.

Kristina Günak hat sich außergewöhnlich liebenswerte, mitunter ziemlich skurrile Charaktere für ihre Hauptrollen ausgesucht: Thea mit ihrem Emanzenspleen, die nie mehr von einem Mann abhängig sein möchte, Doktor Grosser, der mitunter seine „verbalen Tage“ hat, was für einen Psychotherapeuten nicht unbedingt typisch ist, den netten, zuverlässigen Schröder, der immer da ist, aber auch von einer geheimnisvolle Aura umgeben ist, und Theas herrlich direkte Oma. Diese amüsanten Figuren sorgen immer wieder für wunderbare Situationskomik.

Kristina Günaks Geschichte ist nicht ganz neu: nett, aber durchaus vorhersehbar. Sie lebt aber nicht von der innovativen Handlung, sondern von den unglaublich witzigen, originellen Figuren, den teils herrlich überzeichneten Reaktionen und Szenen. Ich wurde jederzeit gut unterhalten, habe sehr viel gelacht, wurde aber auch stellenweise ein bisschen zum Nachdenken angeregt, denn wie im richtigen Leben ist hier ebenso nicht immer alles eitel Sonnenschein, Regen gehört manchmal auch dazu.

Ein Hörbuch voller sympathischer, unkonventioneller Charaktere, mit jeder Menge Humor und einem perfekten Happy End. Eine wunderbare Ablenkung vom gerade etwas getrübten Alltag. Spaß ist hier absolut garantiert. Und den kann ja man nie genug haben.

  • Sprecherin
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Gefühl
  • Cover