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Buecherwurm1609

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.04.2026

Wichtige Themen

Amokalarm
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Die Geschichte bringt einige intensive und wichtige Themen mit sich. Es geht um einen Jugendlichen der mit Überforderung, Wut und einem Trauma zu kämpfen hat. Das Buch bringt auf jeden Fall eine gute Story ...

Die Geschichte bringt einige intensive und wichtige Themen mit sich. Es geht um einen Jugendlichen der mit Überforderung, Wut und einem Trauma zu kämpfen hat. Das Buch bringt auf jeden Fall eine gute Story mit sich.

Der Schreibstil ist sehr speziell. Ich nehme an, dass der Autor im "Jugend-Slang" schreibt, um damit junge Leser*innen zu erreichen. Leider finde ich diese Art sehr schwierig, ich hatte Mühe in der Geschichte vorwärts zu kommen und dran zu bleiben. Ich musste das Buch regelmässig nach einigen Seiten zur Seite legen und eine Pause machen, aber ich bin auch nicht unbedingt die anzusprechende Zielgruppe mit meinen Ü30. 😉
Und ich hätte das Buch abgebrochen, hätte ich es nicht als Rezensionsexemplar erhalten.

Ausserdem fand ich die springenden Zeitsprünge schwierig, da ich immer wieder Mühe hatte, genau zu verstehen, in welchem Moment wir genau sind. 🥴 Die Bennung der Kapitel war für mich eifach zu wenig genau.

Ich möchte es dennoch empfehlen. Es ist ein Buch für Jugendliche und junge Erwachsene (ca. 14–20), würde ich sagen. Auch könnte ich mir vorstellen das es zu dir passt, wenn du mit dem Jugend-Slang kein Problem hast, oder du dich für psychisch intensive Themen interessierst.

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Veröffentlicht am 04.04.2026

Theorie einmal anders...

Igitt – Ich esse keine Bäumchen
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Ein Rezeptbuch mal anders. Hier werden nicht einfach nur trockene Theorie mit Rezepten verarbeitet, sondern die Rezepte werden in eine Geschichte eingebettet. So kann man den Kindern auf kindergerechte ...

Ein Rezeptbuch mal anders. Hier werden nicht einfach nur trockene Theorie mit Rezepten verarbeitet, sondern die Rezepte werden in eine Geschichte eingebettet. So kann man den Kindern auf kindergerechte Art etwas über gesunde Ernährung, unsere Verdauung und über Vitamine beibringen und nebenbei noch leckere Rezepte mit den Kindern entdecken.

Die Illustrationen sind liebevoll gestaltet. Und die lustige Geschichte lädt dazu ein in die Geschichte einzutauchen und sich von leckeren Rezepten inspirieren zu lassen.
Die Rezepte sind auf kindgerechte Art gestaltet, so dass die Kinder beim Zubereiten der Rezepte gut mithelfen können, vor allem die Masseinheiten sind so verfasst, dass die Kinder es gut selbst durchführen können.
Ich bin zwar selbst kein Fan von diesen Masseinheiten, auch wenn ich verstehe, das somit die Selbständigkeit gefördert wird.
Ich arbeite mit meinen Kindern jedoch lieber direkt mit der Waage.

Alles in allem ist es ein sehr schön illustriertes und gut verständliches Kindersachbuch mit einigen gelingsicheren Rezepte.


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Veröffentlicht am 29.03.2026

Spannende Ansätze, mit tollem Cliffhanger

The French Escape - Love & Lavender, Band 1
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„The French Escape – Teil 1“ überzeugt mit einem ungewöhnlich spannenden Thema rund um Parfum-Düfte, das der Geschichte eine besondere Atmosphäre verleiht. Gleichzeitig bringen ernstere Aspekte wie toxische ...


„The French Escape – Teil 1“ überzeugt mit einem ungewöhnlich spannenden Thema rund um Parfum-Düfte, das der Geschichte eine besondere Atmosphäre verleiht. Gleichzeitig bringen ernstere Aspekte wie toxische Beziehungen und Stalking eine spürbare Tiefe hinein.

Der Schreibstil ist sehr bildhaft, viele Szenen hatte ich direkt vor Augen, was das Setting lebendig macht, obwohl ich noch nie an der Cote d'Azur war.
Allerdings waren mir die Gedankengänge der Protagonisten machmal etwas zu ausschweifend und dadurch zum Teil etwas verwirrend.

Besonders interessant fand ich die angedeuteten Geheimnisse rund um Timos Mutter. Die Geheimnisse werfen einige Fragen auf und machen neugierig auf die Fortsetzung. Mit Timo konnte nicht ganz warm werden, da mich seine Art manchmal gestört hat.
Amber hingegen wirkt bodenständig und erfrischend, da sie nicht so viel Wert auf Luxus legt.

Die Dynamik zwischen den beiden entwickelt sich ruhig und nachvollziehbar, was ich mochte. Dennoch hat mir ein wenig die spürbare Anziehung zwischen ihnen gefehlt.

Der Cliffhanger am Ende sorgt aber definitiv dafür, dass man wissen will, wie es weitergeht.

Insgesamt ist es eine solide Geschichte mit spannenden Ansätzen und kleinen Schwächen.

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Gute Ansätze, leider nicht überzeugend umgesetzt

No Matter When
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Der Schreibstil des Buches ist wie von Sarah Stankewitz gewohnt. Er ist angenehm und sehr bildhaft, ich bin zu Beginn gut durch die Seiten gekommen und habe die Kleinstadt vor meinen Augen gesehen. Doch ...

Der Schreibstil des Buches ist wie von Sarah Stankewitz gewohnt. Er ist angenehm und sehr bildhaft, ich bin zu Beginn gut durch die Seiten gekommen und habe die Kleinstadt vor meinen Augen gesehen. Doch leider reicht das für mich nicht aus, um über meine anderen Kritikpunkte hinweg zu sehen.

Mein erster und grösster Kritikpunkt ist der Unfall unter Alkoholeinfluss. Er wird meiner Meinung nach zu wenig behandelt, er bleibt ohne jegliche Folgen für Gracie und auch danach wird der Unfall nicht mehr angesprochen. Weder wird er aufgearbeitet, noch scheint es Auswirkungen auf Gracie oder ihr Verhalten zu haben. Das nimmt für mich der Geschichte einen großen Teil ihrer emotionalen Glaubwürdigkeit.

Darüber hinaus gibt es mehrere kleinere Punkte, die mich gestört haben. Die Rückblenden in die Kindheit (5 Jahre alt) wirken unrealistisch, da Fynn und Gracie sich sprachlich und gedanklich eher wie Teenager verhalten.

Der Konflikte warum Gracie den Kontakt abgebrochen hat, wird erst spät richtig angesprochen. Die Beziehung zwischen Fynn und Gracie entwickelt sich sehr schnell, ohne dass das grundlegende Probleme geklärt wurde, was die emotionale Entwicklung zwischen den Beiden für mich nicht richtig nachvollziehbar macht.
Hinzu kommen ein paar Ungereimtheiten innerhalb der Handlung, bei denen sich die Aussagen widersprechen.

Auch die Charaktere konnten mich nicht wirklich überzeugen. Gracie und Freya, Finns Schwester, wirken unreif. Es findet keine richtige Kommunikation statt, obwohl dies dringend notwendig wäre.
Freya ist mir völlig unsympathisch, durch ihr passives und kindisches Verhalten.

Insgesamt bleibt bei mir ein negatives Gefühl. Trotz des schönen Schreibstil weist das Buch für mich deutliche Schwächen auf. Ich hätte mir gerade aufgrund der wichtigen Themen, die angesprochen werden, mehr Tiefe und vor allem mehr Authenzität gewünscht.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Spannend, aber durchschaubar

Every Little Lie
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Dieses Buch setzt nahtlos dort an, wo uns Buch 1 mit einem fiesen Cliffhanger endet. Lest also zuerst "Every little secret", falls noch nicht geschehen.

Bereits Band 1 bringt sehr viel Spannung mit sich, ...

Dieses Buch setzt nahtlos dort an, wo uns Buch 1 mit einem fiesen Cliffhanger endet. Lest also zuerst "Every little secret", falls noch nicht geschehen.

Bereits Band 1 bringt sehr viel Spannung mit sich, und die Autorin gelingt es auch hier, dieses Niveau weitgehend zu halten. Allerdings bringt es auch einige Längen mit sich, was es manchmal etwas mühsam macht, weiterzulesen.

Die Wendungen waren teilweise etwas vorhersehbar und die Hinweise zum Stalker wirkten manchmal fast zu offensichtlich, so dass ich früh ahnte, wer der Täter ist.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, wobei Julie gelegentlich etwas bockig und kindisch erschien.

Trotz der einigen Schwächen konnte mich das Buch doch fesseln und emotional abholen.

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