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Veröffentlicht am 11.01.2026

Wunderschön!

Das Jahr voller Bücher und Wunder
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Mein Buchjahr 2025 endete mit einem Highlight!

So viele von euch lieben Ein Jah voller Bücher und Wunder - und ich tue es jetzt auch 🥰

"𝘋𝘪𝘦 𝘸𝘢𝘩𝘳𝘦 𝘔𝘢𝘨𝘪𝘦 𝘷𝘰𝘯 𝘉ü𝘤𝘩𝘦𝘳𝘯 𝘴𝘦𝘵𝘻𝘵 𝘥𝘢𝘯𝘯 𝘦𝘪𝘯, 𝘸𝘦𝘯𝘯 𝘥𝘪𝘦 𝘭𝘦𝘵𝘻𝘵𝘦 𝘚𝘦𝘪𝘵𝘦 ...

Mein Buchjahr 2025 endete mit einem Highlight!

So viele von euch lieben Ein Jah voller Bücher und Wunder - und ich tue es jetzt auch 🥰

"𝘋𝘪𝘦 𝘸𝘢𝘩𝘳𝘦 𝘔𝘢𝘨𝘪𝘦 𝘷𝘰𝘯 𝘉ü𝘤𝘩𝘦𝘳𝘯 𝘴𝘦𝘵𝘻𝘵 𝘥𝘢𝘯𝘯 𝘦𝘪𝘯, 𝘸𝘦𝘯𝘯 𝘥𝘪𝘦 𝘭𝘦𝘵𝘻𝘵𝘦 𝘚𝘦𝘪𝘵𝘦 𝘬𝘦𝘪𝘯 𝘌𝘯𝘥𝘦, 𝘴𝘰𝘯𝘥𝘦𝘳𝘯 𝘦𝘪𝘯 𝘈𝘯𝘧𝘢𝘯𝘨 𝘪𝘴𝘵." Das steht auf den letzten Seiten des Romans - und ich habe selbst festgestellt, wie wahr das ist. Denn vor 10 Jahren hat ein Buch den Gedanken in meinem Kopf festgesetzt, an die Jurassic Coast zu reisen und im Sommer 2025 stand ich endlich in Lyme Regis und habe am Strand Fossilien gesucht. Es war einer der schönsten Urlaube, die ich je hatte!

Autorin Libby Page schreibt nahbar, authentisch und mit viel Herzblut über das Glück, das Bücher in ein Leben bringen können und ich habe jede Seite genossen.

Wenn ich jetzt jemand wie Buchhändler Alfie wäre, der einer Kundin 12 Monate voller Bücher zusammenstellen sollte - was meint ihr, was definitiv das Januar-Buch wäre? 😉

Bitte, bitte lest alle dieses Buch!

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Spurensuche am "schönsten Ende der Welt"

Die Magnolientochter (Die Blumentöchter 4)
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Im vierten Band der „Blumentöchter“-Reihe ist es Magnolia, die ihre Wurzeln sucht. Sie weiß, dass ihre Mutter aus Neuseeland stammt und dass diese bei Adoptiveltern aufwuchs – aber damit erschöpft sich ...

Im vierten Band der „Blumentöchter“-Reihe ist es Magnolia, die ihre Wurzeln sucht. Sie weiß, dass ihre Mutter aus Neuseeland stammt und dass diese bei Adoptiveltern aufwuchs – aber damit erschöpft sich das Wissen um die Familiengeschichte. Wegen der anhaltend starken Depressionen der Mutter sieht Magnolia einen Hoffnungsschimmer darin, die Herkunft ihrer Mutter näher zu ergründen, denn sie vermutet, dass dort die Wurzel der Depressionen liegen könnte. Und so macht sie sich auf nach Neuseeland und findet heraus, wer die wirklichen Eltern ihrer Mutter – und somit ihre eigenen Großeltern – sind.

 

Die Reihe von Tessa Collins ist an die 7-sisters-Reihe von Lucinda Riley angelehnt – wer also diese Geschichten mochte, wird sicherlich auch mit den Blumentöchtern angenehme Lesestunden verbringen. In jedem Band spielt ein anderes Land bzw. sogar immer ein anderer Kontinent die Hauptrolle – diesmal eben Neuseeland. Und da viele den langen Flug scheuen und die Insel nicht selbst bereisen, hat die Autorin in ihre Geschichte praktischerweise eine Rundreise in Neuseeland eingebaut. Die Schnitzeljagd zur Familiengeschichte ist gleichzeitig ein Road-trip durch das Land der Kiwis. Von Queenstown auf der Südinsel bis Rotorua auf der Nordinsel führt die Geschichte die Leser einmal quer über das „schönste Ende der Welt“. Und nebenbei wird natürlich das Familiengeheimnis gelüftet und Magnolia findet einen Partner fürs Leben. In diesem Sinne also keine Überraschungen in der Storyline, sondern eher ein „you know what you get“-Roman. Und das muss ja nicht schlecht sein. Denn entspannende Lesestunden sind mit diesem Roman auf jeden Fall garantiert.

 

Ein kurzer Hinweis noch zu Triggern: wer auf die Themen Depressionen und/oder Selbstmordgedanken sensibel reagiert, dem würde ich dieses Buch nicht uneingeschränkt empfehlen.

 

Gesamteindruck:

Familienroman mit Herz und emotionaler Spurensuche. Viel Neuseelandflair und garantiert entspannende Feierabend-Lektüre. Für Fans von Lucinda Riley oder Soraya Lane.

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Veröffentlicht am 19.12.2025

„Bares für Rares“ in den Cotswolds

Hearts & Homes – Wo das Glück wohnt
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Wer schon immer mal wissen wollte, wie es hinter den Kulissen von Auktionsshows wie „Bares für Rares“ zugeht (oder zugehen könnte), der sollte mal einen Blick in dieses Buch werfen. Es geht zwar in diesem ...

Wer schon immer mal wissen wollte, wie es hinter den Kulissen von Auktionsshows wie „Bares für Rares“ zugeht (oder zugehen könnte), der sollte mal einen Blick in dieses Buch werfen. Es geht zwar in diesem Fall um ein amerikanisches TV-Format (mit englischem Drehort), aber das Prinzip ist im Wesentlichen das Gleiche: Antiquitäten werden vorgestellt, ihr Wert wird geschätzt und anschließend werden sie in einer Auktion versteigert.

 

In diesem Roman wird das wuselige Geschäft eines TV-Drehs verknüpft mit einer Liebesgeschichte zwischen Moderatorin/Kunsthistorikerin Maura und Dave, dem Besitzer des Herrenhauses Settingham Hall, wo der Dreh stattfindet.

 

Wir müssen nicht darüber reden, wie das Buch endet - das ist den Lesern bei dieser Art von Geschichte natürlich klar. Aber wie immer ist der Weg das Ziel und es macht Spaß, Maura und Dave bei ihren Irrungen und Wirrungen in Liebes- und Immobilienfragen zu begleiten.

 

Eine Sache ist mir besonders positiv aufgefallen, da ich sie selbst aus dem Bekanntenkreis kenne: es wird sehr authentisch dargestellt, welche (finanziellen und handwerklichen) Schwierigkeiten es mit sich bringt, Besitzer einer altehrwürdigen und denkmalgeschützten Immobilie in England zu sein. Alle Welt denkt - wow, dem gehört dieses riesige Anwesen! Geradezu ein Schloss! Aber heutzutage ist es unheimlich schwierig, so etwas zu erhalten, verwalten und zukunftsfähig zu machen. Ich weiß, dass es in diesen alten Kästen wirklich zieht wie Hechtsuppe und dass es schon eine Herausforderung ist, auch nur das Dach dicht zu halten, geschweige denn alle Zimmer in einem adäquaten Zustand. Und dass im Zweifel die gesamte Familie mitarbeiten muss, um das Anwesen halten zu können. Daher konnte ich Daves Situation, seine Bedenken und Überlegungen (z.B. ob er doch den National Trust ins Boot holen sollte) sehr gut nachvollziehen.

 

Weniger nachvollziehen konnte ich das - aus meiner Sicht etwas konstruierte - Drama um die „standesgemäße“ Verbindung mit einer Frau aus dem Adel um den Besitzstand zu wahren. Nachdem selbst im englischen Königshaus der Thronfolger eine Bürgerliche geheiratet hat, sollte das doch dem Grunde nach ein lösbares Thema sein. Sei’s drum - es musste eben noch etwas Spannung und Herzschmerz in die Geschichte.

 

Insgesamt allerdings ist dieses Buch ein richtig schöner Schmöker, der in die (mitunter wenig glamouröse) Welt des Fernsehens und des (mitunter genau so wenig glamouröse) Welt des englischen Adels eintaucht und wunderbare Lesestunden beschert. Wenn man die Cotswolds kennt (ich war dort vor ein paar Monaten im Urlaub), kann man sich dorthin zurückversetzen lassen und wenn nicht, wird das Buch definitiv die Reise-Bucketlist erweitern!

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Veröffentlicht am 10.12.2025

Eher ernst als cosy

Das Geheimnis der Weihnachtskiste
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Das Geheimnis der Weihnachtskiste von Lisa Ahland ist ein echter Hingucker - das Cover ist wunderschön weihnachtlich und edel gestaltet. Doch was für eine Geschichte verbirgt sich zwischen den Buchdeckeln?

Nun, ...

Das Geheimnis der Weihnachtskiste von Lisa Ahland ist ein echter Hingucker - das Cover ist wunderschön weihnachtlich und edel gestaltet. Doch was für eine Geschichte verbirgt sich zwischen den Buchdeckeln?

Nun, erstaunlicherweise eine viel ernstere als ich erwartet hatte. Wir sind auf Husum an der winterlich-stürmischen Nordsee und ergründen ein Familiengeheimnis, das dazu führte, dass in Henrikes Familie nie Weihnachten gefeiert wurde.

Eine große Rolle spielen dabei eine alte Fischerkate, ein Weihnachtsmuseum, Rikes Schulfreund Jasper und natürlich die ominöse Weihnachtskiste, die weihnachtliche Dekorationsgegenstände aus den letzten 100 Jahren enthält.

Schon allein aufgrund des Weihnachtsmuseums (das es auf Husum tatsächlich gibt) kommt viel Adventsstimmung beim Lesen auf. Mir persönlich war die Geschichte über lange Strecken aber etwas zu melancholisch. Ich hätte mir eine unbeschwertere Grundstimmung gewünscht.

Wer damit allerdings kein Problem hat, wird mit einer feinfühligen Geschichte rund ums Weihnachtsfest belohnt.

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Veröffentlicht am 04.12.2025

Passt wunderbar in die Adventszeit und hat einen wahren Kern

Das Schneeflockenmädchen
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Passt wunderbar in die Adventszeit und hat einen wahren Kern

 

Es klingt romantisch, obwohl es sicher nicht besonders komfortabel war: mit einem Zirkuswagen, davor ein Pferd gespannt, von Weihnachtsmarkt ...

Passt wunderbar in die Adventszeit und hat einen wahren Kern

 

Es klingt romantisch, obwohl es sicher nicht besonders komfortabel war: mit einem Zirkuswagen, davor ein Pferd gespannt, von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt ziehen und als Märchenerzählerin die Kinder erfreuen. Das ist die Ausgangssituation, in der wir im Jahr 1925 Marie begegnen. Marie, die mit wenig zufrieden ist, die selbst ein bisschen wie eine Figur aus einem Märchen wirkt.

 

Und so weiß man bei diesem Buch nie so genau, ob wir hier eher in der Welt der Fantasie oder in einem historischen Roman sind. Umso erstaunter war ich, als ich im (ausführlichen) Nachwort las, dass das Vorbild für Marie ein sehr reales war. Die Kinderbuchautorin Lisa Tetzner zog tatsächlich in den 1920er Jahren als Märchenerzählerin durch die Lande. Diesen Fakt hat Mara Andeck als Ausgangspunkt ihres Romans gewählt. Die Geschichte an sich entspringt aber ihrer Fantasie.

 

Im Buch werden auch eine Menge Sagen und Märchen aus diversen Ländern wiedergegeben - meistens, um damit metaphorisch eine bestimmte Situation zu verdeutlichen. Man sollte also schon einen Hang zu alten Erzählungen und Märchen haben, wenn man zu diesem Buch greift. Doch vordergründig geht es um die Geschichte von Marie und Carl, dem Zuckerwatteverkäufer, dem sie immer wieder begegnet. Natürlich kann eine weihnachtliche Geschichte nur gut ausgehen und das tut sie auch - so gehört sich das schließlich für ein Weihnachtsmärchen. Die Schauplätze des Romans lassen vor dem geistigen Auge eine Winter- bzw.weihnachtliche Landschaft entstehen und zaubern viel festliche Atmosphäre.

 

Ein wenig schade fand ich, dass die Autorin die Geschichte nicht hat in Thüringen spielen lassen (angelehnt an die Gegend, wo Lisa Tetzner tatsächlich mit ihrem Wagen unterwegs war), sondern sie nach Bayern verlegt hat. Thüringen hat - auch heute noch - wunderschöne Weihnachtsmärkte, die weit über ihre Gegend hinaus bekannt sind (Gotha, Weimar, Erfurt - um nur einige wenige zu nennen). Ich hätte mich gefreut, diese tolle Region als Schauplatz eines solchen Romans zu erleben, so dass ihr etwas mehr Aufmerksamkeit geschenkt würde.

 

Fazit:

„Das Schneeflockenmädchen“ ist eine schöne winterliche, unterhaltsame Geschichte mit wahrem Ursprung, mit der man sich gemütlich zuhause einkuscheln kann und die perfekt in die Advents-  bzw. Weihnachtszeit passt.

 

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