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Veröffentlicht am 26.10.2025

Meine Rezension zu A Kiss to End a Song

Die Sonnenfeuer-Ballade 3: A Kiss to End a Song
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Eigene Meinung

Das letzte Buch der Sonnenfeuer Ballade ist nun endlich gelesen. Viel zu viel Zeit ist vergangen, bis ich mich getraut habe, es in die Hand zu nehmen. Und jetzt sitze ich hier – wie ich ...

Eigene Meinung

Das letzte Buch der Sonnenfeuer Ballade ist nun endlich gelesen. Viel zu viel Zeit ist vergangen, bis ich mich getraut habe, es in die Hand zu nehmen. Und jetzt sitze ich hier – wie ich es fand? Holt euch ein Getränk eurer Wahl, ich erzähle es euch …

Der Wiedereinstieg in die Geschichte von Sintha und Arez fiel mir überraschend leicht. Die kompakte Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse zu Beginn ist ein echter Luxus, wie ich finde. Wieder auf dem aktuellen Stand, verlor ich mich schnell in den Seiten – in der Spannung, den Emotionen und den Gedanken der Protagonisten. Einige von euch wissen vielleicht, dass ich ein großer Julia-Dippel-Fan bin und ihren Schreibstil schon oft thematisiert habe. Wer mag, kann gerne nochmal in meine Rezension zu Band zwei A Storm to Kill a Kiss reinschauen. Der Stil bleibt konstant – und das ist gut so.

Auch diesmal wieder eine angenehme Lösung für die Spicy-Szenen: versteckt hinter einem QR-Code. Wer möchte, kann diesen Abschnitt einfach überspringen, denn er enthält keine für die Handlung relevanten Informationen. Trotzdem kann ich ihn sehr empfehlen 🙂 Übrigens gibt es diese „versteckten Spice“-Szenen auch im Hörbuch! Dort wird zu Beginn darauf hingewiesen, dass ein spezieller Ton ertönt, wenn die Szene beginnt – und ebenso, wenn sie endet.

Die meiste Zeit lese ich aus Sinthas Perspektive und bekomme dadurch ihre Gedanken sehr direkt mit. Hin- und hergerissen zwischen Liebe und Trauer um Arez, bewundere ich ihr Durchhaltevermögen. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, dass sie aufgibt oder Dinge einfach hinnimmt. Natürlich hat sie auch ihre schwächeren Momente, doch gerade durch ihre inneren Konflikte und das ständige Abwägen bekommt die Geschichte eine ernsthafte, tiefgründige Note.

Als sie an Diebe gerät – und einen davon leider nur zu gut kennt – dauert es nicht lange, bis die Vakár ihre Spur aufnehmen. Doch es ist nicht Arez, der sie sucht, sondern zwei seiner Skalls. Erst durch sie erfährt Sintha, wie schlecht es um Arez steht. Und obwohl sie ihm versprochen hat, sich ihm nie wieder zu nähern, um ihn zu schützen, muss sie ihn nun retten – bevor es zu spät ist. Ich fand die Herangehensweise klug durchdacht und ebenso clever wieder ausgehebelt. Natürlich blieb auch hier kein Auge trocken: emotionale Wiedersehen, herzzerreißende Abschiede und trockener Humor – hier kommt wirklich jede*r auf seine Kosten.

Die Charaktere sind mir über die drei Bände sehr ans Herz gewachsen. Trotzdem fühlt es sich anders an als zum Beispiel bei Cassardim. Vielleicht liegt es am bittersüßen Ende dort, vielleicht aber haben mich beide Reihen einfach auf ihre ganz eigene Weise begeistert. Denn A Kiss to End a Song war keinesfalls schlechter – ich glaube, es hat einfach nur nicht ganz so sehr wehgetan.



Mein abschließendes Fazit

Ein rundum gelungener Abschluss für eine fantasievolle Reise zwischen Licht und Schatten. Die Geschichte rund um Sintha, Arez und ihre Welt hat mich wirklich berührt. Egal ob Haupt- oder Nebenfiguren – hier hat vieles gestimmt: emotional, spicy (bei Bedarf) und mit genau der richtigen Prise Humor. Eine hilfreiche Einführung mit Glossar und Zusammenfassung der vorherigen Bände erleichtert den Wiedereinstieg, falls – wie bei mir – etwas Zeit dazwischen lag. Julia Dippel versteht es, Charaktere zu erschaffen und sie in die Welt hinauszuschicken. Wer gerne Romantasy liest oder es mal ausprobieren möchte, dem lege ich die Sonnenfeuer Ballade wärmstens ans Herz!

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Veröffentlicht am 22.10.2025

Meine Rezension zu "Blutige Stille"

Blutige Stille
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Eigene Meinung

Im Buddy-Read mit meiner Schwester habe ich den zweiten Teil von Linda Castillos Kate-Burkholder-Reihe beendet. Ob ich die Reihe weiterverfolgen möchte oder ob Teil eins nur ein glücklicher ...

Eigene Meinung

Im Buddy-Read mit meiner Schwester habe ich den zweiten Teil von Linda Castillos Kate-Burkholder-Reihe beendet. Ob ich die Reihe weiterverfolgen möchte oder ob Teil eins nur ein glücklicher Zufall war – das erfahrt ihr hier!

Bereits in Die Zahlen der Toten habe ich erwähnt, wie genial ich den Schreibstil von Linda Castillo finde. Daran hält sie fest: Wieder lese ich aus der Ich-Perspektive von Kate Burkholder, bekomme aber stellenweise auch Einblicke aus der Sicht von Tomasetti. Ihn durfte ich schon im ersten Band kennenlernen – und er konnte mich ebenso stark wie Kate von sich überzeugen. Der Schreibstil bleibt schonungslos offen und gewährt nicht nur Einblicke in die Polizeiarbeit, sondern auch in die Gedankenwelt der Figuren.

Denn dieser Fall ist schrecklich: Eine siebenköpfige Familie wird ausgelöscht. Kate Burkholder sucht verzweifelt nach Beweisen und Verdächtigen. Als ehemalige Amische genießt sie einen gewissen Vertrauensbonus bei der einheimischen Gemeinde. Immer wieder muss sie mit verschiedenen Mitgliedern der Amischen sprechen. Doch je mehr Geheimnisse sie über die ermordete Familie aufdeckt, desto stärker holt sie auch ihre eigene Vergangenheit ein.

Hier zeigt sich erneut, wie authentisch und empathisch Kate Burkholder als Polizeichefin dargestellt wird – das hat mir schon im ersten Band gefallen. Auch wenn ihr Temperament ihr manchmal in die Quere kommt, macht gerade das sie so menschlich. Man muss allerdings sagen, dass sie meiner Meinung nach durch ihre Vergangenheit als Amische sehr befangen ist. Immer wieder stand für mich die Frage im Raum, ob sie den Täter nicht auch ein Stück weit für ihre eigene Geschichte zur Rechenschaft ziehen will – und nicht nur für die Familie.

Ich hatte selbst einige Verdächtige. Meine kleinen Theorien wurden nur hier und da bestätigt – was den Täter angeht, lag ich komplett daneben. Für mich war das eine willkommene Abwechslung. Ich war keineswegs enttäuscht, sondern fand es spannend, dass es eine logischere – teilweise viel plausiblere – Lösung gab als meine eigene. Immer gut für eine Überraschung!

Bereits aus Die Zahlen der Toten bekannte Charaktere tauchen wieder auf. Langsam haben es mir Kate Burkholder und ihr Team wirklich angetan. Ich bin gespannt, ob ich im Laufe der weiteren Bände noch mehr über ihre Mitarbeitenden erfahre – ich bleibe jedenfalls neugierig! Besonders gut ergänzen sich Kate und Tomasetti. Auch wenn beide unter starken Bindungsängsten leiden, die sie offen benennen, stärken sie sich gegenseitig in jeder Lage – sofern sie es zulassen.


Mein abschließendes Fazit
Ein äußerst brutal beschriebener Mord erschüttert erneut Painters Mill. Polizeichefin Kate Burkholder sucht nach dem Täter – und muss sich dabei zunehmend mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen. Clever geschrieben, mit kleinen Dialogen zum Schmunzeln, aber auch tiefsinnig, ergreifend und erschreckend. Linda Castillo versteht es, ihre Protagonistin bis ans Limit zu treiben – und mich als Leserin dabei durchgehend zu fesseln. Alles gepaart mit einem flüssigen Schreibstil, einer atmosphärischen Kleinstadt und einem besonderen Fokus auf die Amische.

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Veröffentlicht am 21.10.2025

Meine Rezension zu "Obsidio"

Obsidio. Die Illuminae Akten_03
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Eigene Meinung

Nun habe ich diese Reihe beendet – der dritte Teil ist gelesen, die intergalaktische Reise findet ihr Ende. Ob ich noch einmal ins All fliegen möchte und wie mir der Abschluss gefallen ...

Eigene Meinung

Nun habe ich diese Reihe beendet – der dritte Teil ist gelesen, die intergalaktische Reise findet ihr Ende. Ob ich noch einmal ins All fliegen möchte und wie mir der Abschluss gefallen hat, erfahrt ihr hier …

Über den Schreibstil und die besondere Gestaltung habe ich bereits in meinen Rezensionen zu Illuminae und Gemina genug gesagt. Auch im dritten Band bleibt beides konstant: Die komplexe Aufmachung mit Bildern, Akten, Flyern und Chatverläufen ist wieder in Fülle vorhanden und macht Obsidio erneut zu etwas Einzigartigem. Im letzten Teil wird es vor allem taktisch – und verdammt emotional. Zwischen spannenden Szenen und berührenden Momenten gibt es wieder viel zu entdecken.

Der finale Kampf beginnt, und die Gruppe um Kady, Ezra, Hanna, Nik und Ella setzt alles daran, die Menschen auf Kerenza zu retten. Auch AIDEN handelt in dieser Absicht – greift dabei jedoch zu drastischeren Mitteln. Auf dem Frachtschiff Mao, dem Wolf im Schafspelz, kommt es zu Aufständen. Die Frage nach Freund oder Feind bleibt bestehen – ebenso die nach Vertrauen in eine KI.

Zwar empfand ich die ersten 150–200 Seiten als eher trocken, doch das änderte sich schlagartig. Die Spannung steigt enorm, und mir sind so oft die Tränen gelaufen – das war schon nicht mehr feierlich, spricht aber eindeutig für das Buch. Wieder stehen ethische Entscheidungen im Raum, die ich persönlich niemals treffen wollen würde. Es geht um Verständnis, Vertrauen, und das Abwägen zwischen Wahrheit und Lüge.

Die Charaktere verändern sich über die drei Bände hinweg kaum – wenn überhaupt, dann wachsen sie an ihren Herausforderungen. Dabei habe ich oft vergessen, wie jung sie eigentlich sind, denn das kommt im Buch kaum rüber. Vielleicht war gerade das so angenehm beim Lesen. Es prasselt eine ganze Masse an Figuren auf einen ein: Techniker, Zivilisten, Soldaten, Offiziere, Richter, Killer … Doch in den jeweiligen Szenen konnte ich sie problemlos zuordnen. Das macht das Buch in dieser Hinsicht erstaunlich „einfach“. Ich musste mir nie krampfhaft merken, wer nun wer war – dank der Chatverläufe und Analyseberichte war ich immer auf dem aktuellen Stand.



Mein abschließendes Fazit
Eine Reihe, die unfassbar viel Spaß gemacht hat, mich berühren konnte und dazu auch noch so verdammt viel bietet – allein schon durch ihre außergewöhnliche Gestaltung! Der finale Band war unglaublich spannend und stellenweise wirklich traurig. Mir persönlich sind mehr als einmal die Tränen gekommen. Ich habe die Reihe viel zu lange liegen lassen und dabei völlig vergessen, wie viel Freude sie mir bereitet hat. Diese Bücher werde ich definitiv noch einmal rereaden – und ich freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen mit Kady, Ezra, Hanna, Nik, Ella und AIDEN. Auch wenn man Sci-Fi vielleicht nicht mag: Nach dieser Reihe ändert man seine Meinung. Ganz sicher.

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Veröffentlicht am 14.10.2025

Meine Rezension zu Illuminae

Illuminae. Die Illuminae Akten_01
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Eigene Meinung
Acht Jahre ist es her, dass ich Illuminae zum ersten Mal gelesen habe. Jetzt habe ich es erneut beendet – mit dem Ziel, endlich auch den letzten Teil zu lesen. Ob ich die Reihe nach so langer ...

Eigene Meinung
Acht Jahre ist es her, dass ich Illuminae zum ersten Mal gelesen habe. Jetzt habe ich es erneut beendet – mit dem Ziel, endlich auch den letzten Teil zu lesen. Ob ich die Reihe nach so langer Zeit wirklich noch fortsetze? Lest selbst …

In acht Jahren kann sich viel verändern, vor allem der eigene Buchgeschmack. Genau deshalb hatte ich etwas Sorge, als ich wieder zu Illuminae gegriffen habe. Wird es mir immer noch gefallen? Will ich weiterlesen oder am Ende doch alle aussortieren? Schon nach den ersten Seiten war die Antwort klar: Sie bleiben! Ich war sofort wieder drin, wusste direkt, worum es geht – und trotzdem hat es riesigen Spaß gemacht, weiterzulesen, zu entdecken, zu entwirren. Denn in dieser Geschichte ist eigentlich nichts so, wie es scheint.

Illuminae ist schwer in Worte zu fassen. Es gibt so viel zu beachten, so manches, was ich erst später verstanden habe, und jede Menge Wendungen. Das Besondere ist aber der Aufbau: Das Buch besteht aus Dokumenten, Protokollen, Chatverläufen, Zeichnungen und vielem mehr. Man entdeckt ständig Neues – sogar Flyer aus den Raumschiffen sind abgedruckt, was das Ganze unglaublich greifbar macht. Immer wieder liest man aus unterschiedlichen Perspektiven – von Generälen, Ärzten, Soldaten – aber der Fokus kehrt doch immer zu Kady und später auch zu AIDEN zurück.

Die Geschichte spielt weit in der Zukunft. Bücher sind fast vergessen (ja, durchatmen! 😅), und das meiste Geschehen findet auf Raumschiffen statt. Nachdem Kadys Kolonie Kerenza zerstört wird, schaffen es nur wenige auf die Flotte. Kady merkt schnell, dass mehr dahintersteckt, und hackt sich immer tiefer in Geheimnisse, die nie ans Licht kommen sollten. Mit jeder Seite steigt die Spannung – und durch die geniale Aufmachung bin ich wirklich nur so durchgeflogen.

Dabei ist das Buch spannend, herzzerreißend, witzig, aufregend – und es hat mich oft ins Grübeln gebracht. Gerade als der Virus ins Spiel kommt, hatte ich sofort eigene Erinnerungen im Kopf. Manche Details sind sehr nischig, aber am Anfang immer kurz erklärt. Die Illustrationen und Pläne helfen dabei, die Schiffe genau vor Augen zu haben. Und die Charaktere – Kady, Ezra, aber auch AIDEN – haben mich schnell gepackt. Besonders AIDEN fand ich absolut faszinierend.



Mein abschließendes Fazit
Wenn ihr denkt, Sci-Fi sei nichts für euch: Probiert dieses Buch! Ich selbst bin kein großer Fan des Genres – aber Illuminae hat mich eines Besseren belehrt. Es macht einfach Spaß, durch die Akten zu blättern, Chatverläufe zu verfolgen und Protokolle zu lesen. Allein die Aufmachung ist ein Traum! Gerade als unruhige Leserin habe ich mich ständig an neuen Details festgebissen und bin dadurch regelrecht durch die Seiten geflogen. Dazu kommt eine spannende, berührende und packende Geschichte, die es absolut wert ist, gelesen zu werden.

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Veröffentlicht am 08.10.2025

Meine Rezension zu Scythe & Sparrow

Scythe & Sparrow - Die große Liebe erscheint manchmal im finstersten Moment
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Eigene Meinung

Endlich habe ich auch den dritten Band der Ruinous Love-Reihe beendet. Wie mir das Finale gefallen hat und ob ich Rose und Fionn ins Herz schließen konnte, erfahrt ihr hier …

Der Schreibstil ...

Eigene Meinung

Endlich habe ich auch den dritten Band der Ruinous Love-Reihe beendet. Wie mir das Finale gefallen hat und ob ich Rose und Fionn ins Herz schließen konnte, erfahrt ihr hier …

Der Schreibstil von Autorin Weaver bleibt durchgehend angenehm und leicht zu verfolgen. Während Butcher & Blackbird stark auf Humor setzte und Leather & Lark eher spannungsgeladen war, ist der abschließende Teil Scythe & Sparrow ruhiger, langsamer – und vielleicht gerade deshalb stellenweise intensiver. Die eine oder andere Träne musste ich mir wegwischen, und mein Herz wurde mehr als einmal schwer. Die Kapitel sind angenehm kurz, wirken weder gestreckt noch überladen.

Endlich erfahre ich mehr über Rose und Fionn. Schon seit Beginn der Reihe mochte ich die beiden sehr und war gespannt, was dieses ungleiche Gespann zusammengeführt hat. Anfangs dachte ich, die Geschichte würde sich etwas ziehen, bis die großen Gefühle auf den Tisch kommen – aber da wurde ich eines Besseren belehrt. Der Fokus liegt klar auf der Weiterentwicklung der Charaktere und dem Durchbrechen ihrer selbst errichteten Mauern. Und das alles geschieht mit erstaunlich wenig Drama. Natürlich ist die Beziehung nicht sofort gegeben, und ja, hier und da machen sie ein, zwei Schritte zurück statt vorwärts. Doch Weaver setzt das nicht auf nervige, sich wiederholende Weise um, sondern gleicht es durch nachvollziehbare Charakterentwicklung aus. Die Rückschritte werden stets erklärt – oft mit Einblicken in die Vergangenheit der beiden.

Auch der „mörderische“ Aspekt kommt nicht zu kurz, läuft aber deutlich humaner ab als in den ersten beiden Teilen. Zudem gibt es ein Wiedersehen mit Sloane, Lark, Rowan und Lachlan – besonders in Dino-Form (alle, die es gelesen haben, wissen, was ich meine!).

Fionn hat sich neben Rowan zu einem meiner liebsten Charaktere entwickelt. Den Käfig, in dem er viel zu lange gelebt und den er sich selbst gebaut hat, reißt Rose mühelos ein. Sie zeigt ihm, dass auch dunkle Seiten ihre Daseinsberechtigung haben. Rose wiederum erkennt, dass sie mehr als nur den Zirkus ihr Zuhause nennen darf. Ihre Unsicherheiten angesichts der neuen Umstände waren für mich sehr nachvollziehbar. Ich denke, wir kennen das alle – neue Situationen können überfordern. Und genau das macht die beiden noch authentischer.



Mein abschließendes Fazit

Ein starkes Finale für die Ruinous Love-Reihe. Im dritten Band steht der dritte Kane-Bruder Fionn im Mittelpunkt und wie er mit Rose zusammenfindet. Beide Charaktere wirken sehr authentisch – etwas, das Weaver wirklich gut beherrscht. Während Band eins humorvoll war und Band zwei mehr Spannung bot, liegt der Fokus in Band drei klar auf Selbstentwicklung und dem Mut, über sich hinauszuwachsen – und vielleicht auch zu genießen.

Ich bin sehr zufrieden mit diesem Abschluss, auch wenn Butcher & Blackbird für mich weiterhin mein Favorit bleibt.

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