Meine Rezension zu "Obsidio"
Obsidio. Die Illuminae Akten_03Eigene Meinung
Nun habe ich diese Reihe beendet – der dritte Teil ist gelesen, die intergalaktische Reise findet ihr Ende. Ob ich noch einmal ins All fliegen möchte und wie mir der Abschluss gefallen ...
Eigene Meinung
Nun habe ich diese Reihe beendet – der dritte Teil ist gelesen, die intergalaktische Reise findet ihr Ende. Ob ich noch einmal ins All fliegen möchte und wie mir der Abschluss gefallen hat, erfahrt ihr hier …
Über den Schreibstil und die besondere Gestaltung habe ich bereits in meinen Rezensionen zu Illuminae und Gemina genug gesagt. Auch im dritten Band bleibt beides konstant: Die komplexe Aufmachung mit Bildern, Akten, Flyern und Chatverläufen ist wieder in Fülle vorhanden und macht Obsidio erneut zu etwas Einzigartigem. Im letzten Teil wird es vor allem taktisch – und verdammt emotional. Zwischen spannenden Szenen und berührenden Momenten gibt es wieder viel zu entdecken.
Der finale Kampf beginnt, und die Gruppe um Kady, Ezra, Hanna, Nik und Ella setzt alles daran, die Menschen auf Kerenza zu retten. Auch AIDEN handelt in dieser Absicht – greift dabei jedoch zu drastischeren Mitteln. Auf dem Frachtschiff Mao, dem Wolf im Schafspelz, kommt es zu Aufständen. Die Frage nach Freund oder Feind bleibt bestehen – ebenso die nach Vertrauen in eine KI.
Zwar empfand ich die ersten 150–200 Seiten als eher trocken, doch das änderte sich schlagartig. Die Spannung steigt enorm, und mir sind so oft die Tränen gelaufen – das war schon nicht mehr feierlich, spricht aber eindeutig für das Buch. Wieder stehen ethische Entscheidungen im Raum, die ich persönlich niemals treffen wollen würde. Es geht um Verständnis, Vertrauen, und das Abwägen zwischen Wahrheit und Lüge.
Die Charaktere verändern sich über die drei Bände hinweg kaum – wenn überhaupt, dann wachsen sie an ihren Herausforderungen. Dabei habe ich oft vergessen, wie jung sie eigentlich sind, denn das kommt im Buch kaum rüber. Vielleicht war gerade das so angenehm beim Lesen. Es prasselt eine ganze Masse an Figuren auf einen ein: Techniker, Zivilisten, Soldaten, Offiziere, Richter, Killer … Doch in den jeweiligen Szenen konnte ich sie problemlos zuordnen. Das macht das Buch in dieser Hinsicht erstaunlich „einfach“. Ich musste mir nie krampfhaft merken, wer nun wer war – dank der Chatverläufe und Analyseberichte war ich immer auf dem aktuellen Stand.
Mein abschließendes Fazit
Eine Reihe, die unfassbar viel Spaß gemacht hat, mich berühren konnte und dazu auch noch so verdammt viel bietet – allein schon durch ihre außergewöhnliche Gestaltung! Der finale Band war unglaublich spannend und stellenweise wirklich traurig. Mir persönlich sind mehr als einmal die Tränen gekommen. Ich habe die Reihe viel zu lange liegen lassen und dabei völlig vergessen, wie viel Freude sie mir bereitet hat. Diese Bücher werde ich definitiv noch einmal rereaden – und ich freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen mit Kady, Ezra, Hanna, Nik, Ella und AIDEN. Auch wenn man Sci-Fi vielleicht nicht mag: Nach dieser Reihe ändert man seine Meinung. Ganz sicher.
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