Meine Rezension zu A Kiss to End a Song
Die Sonnenfeuer-Ballade 3: A Kiss to End a SongEigene Meinung
Das letzte Buch der Sonnenfeuer Ballade ist nun endlich gelesen. Viel zu viel Zeit ist vergangen, bis ich mich getraut habe, es in die Hand zu nehmen. Und jetzt sitze ich hier – wie ich ...
Eigene Meinung
Das letzte Buch der Sonnenfeuer Ballade ist nun endlich gelesen. Viel zu viel Zeit ist vergangen, bis ich mich getraut habe, es in die Hand zu nehmen. Und jetzt sitze ich hier – wie ich es fand? Holt euch ein Getränk eurer Wahl, ich erzähle es euch …
Der Wiedereinstieg in die Geschichte von Sintha und Arez fiel mir überraschend leicht. Die kompakte Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse zu Beginn ist ein echter Luxus, wie ich finde. Wieder auf dem aktuellen Stand, verlor ich mich schnell in den Seiten – in der Spannung, den Emotionen und den Gedanken der Protagonisten. Einige von euch wissen vielleicht, dass ich ein großer Julia-Dippel-Fan bin und ihren Schreibstil schon oft thematisiert habe. Wer mag, kann gerne nochmal in meine Rezension zu Band zwei A Storm to Kill a Kiss reinschauen. Der Stil bleibt konstant – und das ist gut so.
Auch diesmal wieder eine angenehme Lösung für die Spicy-Szenen: versteckt hinter einem QR-Code. Wer möchte, kann diesen Abschnitt einfach überspringen, denn er enthält keine für die Handlung relevanten Informationen. Trotzdem kann ich ihn sehr empfehlen 🙂 Übrigens gibt es diese „versteckten Spice“-Szenen auch im Hörbuch! Dort wird zu Beginn darauf hingewiesen, dass ein spezieller Ton ertönt, wenn die Szene beginnt – und ebenso, wenn sie endet.
Die meiste Zeit lese ich aus Sinthas Perspektive und bekomme dadurch ihre Gedanken sehr direkt mit. Hin- und hergerissen zwischen Liebe und Trauer um Arez, bewundere ich ihr Durchhaltevermögen. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, dass sie aufgibt oder Dinge einfach hinnimmt. Natürlich hat sie auch ihre schwächeren Momente, doch gerade durch ihre inneren Konflikte und das ständige Abwägen bekommt die Geschichte eine ernsthafte, tiefgründige Note.
Als sie an Diebe gerät – und einen davon leider nur zu gut kennt – dauert es nicht lange, bis die Vakár ihre Spur aufnehmen. Doch es ist nicht Arez, der sie sucht, sondern zwei seiner Skalls. Erst durch sie erfährt Sintha, wie schlecht es um Arez steht. Und obwohl sie ihm versprochen hat, sich ihm nie wieder zu nähern, um ihn zu schützen, muss sie ihn nun retten – bevor es zu spät ist. Ich fand die Herangehensweise klug durchdacht und ebenso clever wieder ausgehebelt. Natürlich blieb auch hier kein Auge trocken: emotionale Wiedersehen, herzzerreißende Abschiede und trockener Humor – hier kommt wirklich jede*r auf seine Kosten.
Die Charaktere sind mir über die drei Bände sehr ans Herz gewachsen. Trotzdem fühlt es sich anders an als zum Beispiel bei Cassardim. Vielleicht liegt es am bittersüßen Ende dort, vielleicht aber haben mich beide Reihen einfach auf ihre ganz eigene Weise begeistert. Denn A Kiss to End a Song war keinesfalls schlechter – ich glaube, es hat einfach nur nicht ganz so sehr wehgetan.
Mein abschließendes Fazit
Ein rundum gelungener Abschluss für eine fantasievolle Reise zwischen Licht und Schatten. Die Geschichte rund um Sintha, Arez und ihre Welt hat mich wirklich berührt. Egal ob Haupt- oder Nebenfiguren – hier hat vieles gestimmt: emotional, spicy (bei Bedarf) und mit genau der richtigen Prise Humor. Eine hilfreiche Einführung mit Glossar und Zusammenfassung der vorherigen Bände erleichtert den Wiedereinstieg, falls – wie bei mir – etwas Zeit dazwischen lag. Julia Dippel versteht es, Charaktere zu erschaffen und sie in die Welt hinauszuschicken. Wer gerne Romantasy liest oder es mal ausprobieren möchte, dem lege ich die Sonnenfeuer Ballade wärmstens ans Herz!
wenn dich weitere Rezensionen von mir interessieren, besuche mich doch gern auf meinem Buch-Blogg :)
https://www.calipa.de