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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.11.2019

Ein perfekter Start in die Reihe

Der Duft der weiten Welt
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Mina Deharde lebt in Hamburg im Jahr 1912. Sie kennt sich perfekt im Kaffeegeschäft ihres Vaters aus, denn sie begleitet ihn immer wieder in den Kontor. Mina wird als Frau jedoch niemals das Geschäft ihres ...

Mina Deharde lebt in Hamburg im Jahr 1912. Sie kennt sich perfekt im Kaffeegeschäft ihres Vaters aus, denn sie begleitet ihn immer wieder in den Kontor. Mina wird als Frau jedoch niemals das Geschäft ihres Vaters übernehmen können.
Einerseits träumt Mina davon das Geschäft ihres Vaters doch übernehmen zu können, liebt aber auch Edo mit dem sie gerne nach Amerika auswandern möchte.
Mina muss sich entscheiden ob sie bei ihrer Familie nach Hamburg bleibt oder ob sie mit Edo nach Amerika geht.
Alles in allem war es für mich eine sehr stimmige Geschichte. Ich war von Anfang an gefesselt und wollte wissen wie es mit Mina weitergeht.
Die Protagonistin verzauberte mich von Anfang an mit ihrem starken Willen und ihrer bezaubernden Art. Aber auch ihr Vater imponierte mir, denn er war für die damalige Zeit schon sehr fortschrittlich und ermöglichte seiner Tochter im Kontor mitzuarbeite und traute ihr das auch zu.
Das Buch war sehr fesselend, hatte ich einmal angefangen legte ich das Buch erst nach Stunden wieder weg. Es war ein toller Einblick in die damalige Zeit.
Ein sehr gelungener Eintstieg in die Familiensaga und ich kann es nicht erwarten den zweiten Teil zu lesen.

Veröffentlicht am 22.09.2019

Eine Frau auf der Suche nach ihrer Vergangenheit und sich selbst!

Gestern ist ein ferner Ort
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Die Schriftstellerin Celia hatte einen Schlaganfall und sie verliert aufgrund dessen ihr Gedächtnis. Sie liegt eine Zeit im Koma, darf aber dank ihrer Tochter, die Ärztin ist und die Verantwortung für ...

Die Schriftstellerin Celia hatte einen Schlaganfall und sie verliert aufgrund dessen ihr Gedächtnis. Sie liegt eine Zeit im Koma, darf aber dank ihrer Tochter, die Ärztin ist und die Verantwortung für sie übernimmt, nach Hause gehen.
Doch Paula verheimlicht ihrer Mutter Celia etwas. Sie hat auch Celias Freunde angewiesen, Celia nicht die komplette Wahrheit zu sagen.
Celia kann sich nur an Teile ihrer Vergangenheit erinnern und ihre Dateien am Computer sind mit einen Passwort geschützt, an das sie sich auch nicht erinnern kann. Gemeinsam mit Paula und mit Rosaria, ihrer Haushälterin, macht sich Celia auf die Suche nach ihren Erinnerung und ihrer Vergangenheit.


Alles in allem kann man sagen das es ein sehr gelungene Geschichte über eine Frau ist, die herausfinden möchte wer sie eigentlich ist beziehungsweise wer sie war. Gleich von Anfang an war ich gefesselt von der Geschichte und konnte mich nicht so leicht wieder losreißen.
Mir waren die Charaktere von Anfang an symphatisch. Nur mit Paula konnte ich mich Anfangs nicht anfreunden, da ich von Beginn an das Gefühl hatte das sie etwas verheimlicht. Aber im Laufe der Geschichte wurde mir aber auch Paula immer sympathischer.
Die Geschichte ist meist sehr fesselnd und am liebsten hätte ich gleich von Anfang an gewusst was es ist, was Paula ihrer Mutter verheimlicht.
Was schön zu verfolgen war, war das die Bindung zwischen Mutter und Tochter immer enger wurde im Laufe der Geschichte. Es ist schön das die zwei so zueinander finden. Es war einmalig für mich Celia's Weg zurück zu ihrer Vergangenheit zu verfolgen. Ihre Entwicklung im Laufe des Buches war sehr stimmig.

Obwohl mir das Buch sehr gut gefallen hat, gibt es doch ein paar Wehrmutstropfen. Leider bleiben ein paar Fragen am Ende des Buches offen. Für mich persönlich bleibt zu viel Spielraum wie es mit Celia weitergehen könnte. Da Celia aber auch sehr viele Verwandte hat, ist es manchmal etwas verwirrend. Da bin ich schon mal leicht mit den Namen durcheinandergekommen.