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Veröffentlicht am 07.06.2026

Gruseliger Rätselspaß für Grundschüler - Lesen auf eigene Gefahr

Licht ins Dunkel
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Gruseliger Rätselspaß für Grundschüler - Lesen auf eigene Gefahr

In dem Comic "Licht ins Dunkel" von Steffen Gumpert begleiten wir Rupert Rumpelstil, einem Grundschüler, dessen Aussehen, Familie und ...

Gruseliger Rätselspaß für Grundschüler - Lesen auf eigene Gefahr

In dem Comic "Licht ins Dunkel" von Steffen Gumpert begleiten wir Rupert Rumpelstil, einem Grundschüler, dessen Aussehen, Familie und Wohnsitz etwas... Merkwürdig ist. Man tuschelt über ihn und die Mitschüler sind sich sicher: Rupert hat etwas zu verbergen!

Und tatsächlich hat seine Familie ein Geheimnis, über das niemand spricht: Sein Vater ist seit 3 Jahren einfach spurlos verschwunden und hat sich nie wieder gemeldet, bis Rupert eines Tages eine mysteriöse Telefonbotschaft erreicht...

Der Comic ist komplett in Farbe, sehr detailreich und in einem wunderschönen, leicht morbidem Stil illustriert. Auf jeder Doppelseite gibt es ein Rätsel zum mitraten, manche Recht leicht, manche echt komplizierter, selbst als Erwachsene kommt man nicht sofort drauf. Zum Glück folgt die Auflösung gleich auf der nächsten Seite. Es macht Spaß mitzurätseln, es ist aber so Recht einfach einfach weiter zu blättern, wenn man nicht auf die Lösung kommt.
Meinem 6-jährigen Sohn hat der Comic sehr gefallen, er fand es auch nicht zu gruselig, obwohl teilweise manche Illustrationen schon etwas unheimlicher sind - muss man ausprobieren, als Einschlafbuch vielleicht nicht für jedes Kind geeignet. Für manche Rätsel sollte man jedoch schon Recht gut lesen und schreiben können, daher empfehle ich das Comic für 8-Jährige, man kann den Comic aber auch gut vorlesen, ab 6 Jahren.

Das einzige was mir nicht so gut gefallen hat, dass kaum diverse Charaktere vorgekommen sind, BIPOC Charaktere kamen nicht drin vor, was ich eine vertane Chance finde.

Trotzdem kann ich den Comic nur empfehlen!

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Veröffentlicht am 07.05.2026

Kann die Rebellion gelingen?

Die Känguru-Rebellion (Die Känguru-Werke 5)
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Das Känguru ist zurück! Marc-Uwe Klings neuer Roman ist aktueller denn je, in einer Zeit, in der die Oligarchen und Rechten überall auf der Welt auf dem Vormarsch sind - doch kann die Rebellion gelingen?

Das ...

Das Känguru ist zurück! Marc-Uwe Klings neuer Roman ist aktueller denn je, in einer Zeit, in der die Oligarchen und Rechten überall auf der Welt auf dem Vormarsch sind - doch kann die Rebellion gelingen?

Das Buch ist - wie auch seine Vorgänger - sehr episodenhaft aufgebaut. Das macht den Einstieg einfach und unkompliziert. Viele altbekannte Charaktere sind auch auch mit dabei, angeführt von der Eckkneipenbesitzerin Hertha, die diesmal auch eine zentrale Rolle einnimmt. Allerdings leidet darunter auch etwas der Handlungsstrang. Die einzelnen Kapitel nehmen zwar vereinzelt Bezug aufeinander, allerdings kann man viele auch losgelöst lesen

Sind die Episoden nachwievor witzig? Ja! Vor allem als Hörbuch, wenn der Autor selbst vorliest mit seiner unvergleichbaren Kängurustimme. Da kann man nicht anders als schmunzeln und mitlachen.

Ist es so gut wie seine Vorgänger?

Im Gegensatz zu den anderen Kängururomanen, ist dieses hier sehr politisch und viele Spitzen laufen gegen den derzeitigen Bundeskanzler Friedrich Merz. Das macht es sehr tagesaktuell, allerdings wird es wahrscheinlich schneller altern als die anderen Bücher, je nachdem wann die Rebellion Bundeskanzler Merz stürzt ;)

Empfehlen kann ich das Buch allen, die auch die Vorgänger der Reihe mochten. Ich höre selten Hörbücher, bin aber der Meinung, dies muss ganz klar gehört werden und nicht gelesen. Stempel: Sehr witzig!;

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Einfache und gute Rezepte für die ganze Familie!

Cooking for Family
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Das Kochbuch "Cooking for Family" hat mir insgesamt gut gefallen. Toll fand ich, dass es Basisrezepte gibt, die man abwandeln und auch Teig einfrieren kann. Die Rezepte sind nicht zu kompliziert, vor allem ...

Das Kochbuch "Cooking for Family" hat mir insgesamt gut gefallen. Toll fand ich, dass es Basisrezepte gibt, die man abwandeln und auch Teig einfrieren kann. Die Rezepte sind nicht zu kompliziert, vor allem wenn es mal schnell gehen soll. Die Bilder fand ich sehr ansprechend und hochwertig dargestellt, den Rezeptanleitungen kann man sehr gut folgen. Ein paar Rezepte, wie z.B. überbackene Rigatoni am Spieß habe ich so noch nie gesehen in einem Rezeptbuch und haben gleich Lust gemacht das Rezept auszuprobieren!

Auch den sogenannten "Lachsdöner" finde ich genial und wurde sofort ausprobiert und für gut befunden!

Eine tolle Rubrik finde ich auch die "Snack-Lifehacks" blitzschnelle Rezepte die Kinder einfach lieben.

Auch das Cover hat mich mit dem tollen Farbkontrast echt angesprochen. Insgesamt ein gutes Kochbuch, allerdings waren ein paar Rezepte für meinen Geschmack zu simpel. Insgesamt empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Inspirierend, Rührend, divers, informativ und wahnsinnig witzig!

Der Comic-Club
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Wer sich nur ein bisschen mit Comictheorie auseinander gesetzt hat wird Scott McCloud und seine Werke "Comics machen" und "Comics richtig lesen" kennen und schätzen. Nun hat McCloud zusammen mit der Comickünstlerin ...

Wer sich nur ein bisschen mit Comictheorie auseinander gesetzt hat wird Scott McCloud und seine Werke "Comics machen" und "Comics richtig lesen" kennen und schätzen. Nun hat McCloud zusammen mit der Comickünstlerin Raina Telgemaier ein weiteres Comic-über-Comic-machen herausgebracht - allerdings für Kinder.
Und ich habe es sofort meinem 6-jährigen Sohn vorgelesen und was soll ich sagen? Wir sind begeistert!
Wer ein dröges Theoriebuch erwartet ist hier falsch denn: über 260 Seiten stark ist der Band und das Comictheorie-Wissen ist eingebettet in eine wunderbare Geschichte von 4 Middle School Schülern namens Makayla, Howard, Art und Lynda und wie sie zusammen den Comic-Club gründen und lernen Comics zu Zeichen und zu erstellen und darüber hinaus Freunde werden. Begleitet werden Sie von Frau Fatima, die Ihnen viel theoretisches Wissen vermittelt. Dieses Wissen ist eingebunden in eine tolle Story, sowohl zeichnerisch als auch Comictheoretisch und ist dabei niemals langweilig - Im Gegenteil! Mein Sohn hat sich teilweise geklingelt vor Lachen und konnte gar nicht mehr aufhören! Das Buch hat ihn auch gleich dazu inspiriert selbst ein Comic zu erstellen, ich war total begeistert! Zusammen haben wir dann einen 3-seitigen Minicomic erstellt und es hat auch in mir den Wunsch geweckt wieder mehr zu zeichnen. Ich war sehr gerührt, dass ich ihm die Welt der Comics durch dieses tolle Comic näher bringen konnte und meine Liebe zu Comics nun mit ihm teilen kann.

Ich empfehle es allen Kindern ab 6 die gerne Zeichen, Comics lesen oder auch einfach nur mehr über Comics wissen wollen. Auch für mich als Erwachsene hab ich viel gelernt und fand dieses Buch sehr wertvoll und rührend! Klasse!

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Toller Coming-of-Age - Roman zwischen Bestattungsinstitut und Stunden am See

Restsommer
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Sommer 2003: Dominik ist gerade erst 16 geworden und trotzdem scheint sein Leben eigentlich schon vorgezeichnet. Zwischen Rum-Cola-Abenden mit seinen Freunden und Bandproben in einer alten Scheune steht ...

Sommer 2003: Dominik ist gerade erst 16 geworden und trotzdem scheint sein Leben eigentlich schon vorgezeichnet. Zwischen Rum-Cola-Abenden mit seinen Freunden und Bandproben in einer alten Scheune steht für seinen Vater längst fest, dass Dominik eines Tages das Beerdigungsinstitut übernehmen und nach den Sommerferien die Berufsschule besuchen wird.

Doch was will eigentlich Dominik?

Als dann noch ein neuer Schüler in die Klasse kommt, gerät seine kleine Welt aus den Fugen.

Insgesamt hat mir der Roman Restsommer von Kea von Garnier gut gefallen, auch wegen seiner spürbaren literarischen Qualität. Restsommer ist ihr Debütroman und erzählt feinfühlig von Selbstfindung und Identität im Übergang zum Erwachsensein.

Der Einstieg ist allerdings etwas zäh; es dauert, bis die Geschichte wirklich in Fahrt kommt.

Da ich zuvor Klapper von Kurt Prödel gelesen habe – ebenfalls ein Coming-of-Age-Roman mit ähnlicher zeitlicher Verortung – konnte ich Vergleiche kaum vermeiden.

Die Figuren sind gut angelegt, und man kann mit ihnen mitfühlen und ihre Gefühle nachvollziehen. Dennoch gibt es ein paar Logiklücken im Plot, die mich irritiert haben. Besonders Dominiks Innenleben wirkte auf mich nicht ganz stimmig im Verhältnis zu seinem Verhalten nach außen: Er ist sehr reflektiert, fast schon zu reflektiert für einen Sechzehnjährigen.

An manchen Stellen kommt (gefühlt ) dabei eher die Autorin durch als Dominik selbst. Außerdem wird dem Leser meiner Meinung nach etwas zu wenig zugetraut; einige erklärende Sätze hätte man durchaus weglassen können.

Im Vergleich zu Klapper empfand ich die Atmosphäre als weniger authentisch. Da ich 2003 selbst in Dominiks Alter war, fielen mir einige zeitliche Ungenauigkeiten auf. Permanentes Simsen mit dem Handy war damals wahnsinnig teuer und eher unüblich, da man als Jugendlicher nicht das Geld dafür hatte. Gerade auf dem Land gab es oft auch schlechten bis gar keinen Empfang.

Stattdessen hing man viel im ICQ-Chat ab, wo man kostenlos und unbegrenzt mit Freunden schreiben konnte. Auch manche Dialoge zwischen den Jugendlichen wirkten auf mich etwas gestellt und nicht ganz wie aus einem Guss.

Auch ein paar Plotholes gibt es. Insgesamt fühlt sich der „Restsommer“ ewig an, dabei handelt das Buch von der Zeit vor den Sommerferien. Ohne viel inhaltlich zu verraten: An einer Stelle des Buches hat Dominik Hausarrest und übernachtet fast trotzdem jeden Abend bei einem Freund. Das passte für mich nicht ganz zusammen.

Trotz der genannten Kritikpunkte hatte ich viel Spaß beim Lesen und kann das Buch Lesern empfehlen, die gerne Coming-of-Age Romane lesen!

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