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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.01.2019

einfach grandios!

Nevernight
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Erster Satz:

Wenn Menschen sterben, scheißen sie sich oft in die Hosen."


Meine Rezension:

Seit längerer Zeit hatte ich schon kein Fantasybuch mehr gelesen. Dass ich mich für "Nevernight - Die Prüfung" ...

Erster Satz:

Wenn Menschen sterben, scheißen sie sich oft in die Hosen."


Meine Rezension:

Seit längerer Zeit hatte ich schon kein Fantasybuch mehr gelesen. Dass ich mich für "Nevernight - Die Prüfung" entschieden habe, ich bereue es nicht.

Ich habe die Geschichte als Hörbuch gehört. Vorab gesagt, die Erzählerstimme ist sehr angenehm.



Der Einstieg fiel mir nicht ganz so leicht, da ich mich erst mit den Charakteren zurechtfinden musste. Aber hatte ich diese Hürde erst einmal überwunden, war die Geschichte total genial.


Die Story ist vielseitig, alle Erwartungen an die Geschichte, in der es um Assasinen geht, werden erfüllt. Brutalität, und das nicht zu wenig, Blut, Sex, kleiner Anteil, passt aber zur Geschichte, Freundschaft und Verrat und ganz viel Irrungen und Wirrungen. Man kann sich bei der Geschichte nie sicher sein, dass alles so ist, wie es scheint.

Das Setting ist düster und brutal, an einigen Stellen definitiv nichts für schwache Nerven.


Protagonistin ist Mia, ein junges Mädchen, was Assasine der "Roten Königin" werden möchte. Sie ist taff, hart im Nehmen und selbstbewusst. Sie zögert nicht, um ihren Willen durchzusetzen. Dennoch ist sie nicht abgehoben, sondern handelt menschlich, was sie als Charakter nicht abstumpfen lässt. Sie ist eine starke Protagonistin und passt perfekt in die Geschichte.

Generell sind alle Charaktere der Geschichte genial beschrieben. Jeder Charakter hat seine eigene Persönlichkeit und passt somit in die Geschichte.

Besonders gerne mochte ich Herrn Freundlich. Er ist einfach super ud hat mich oft zum Schmunzeln gebracht. Mehr möchte ich aber nicht zu ihm sagen, ihr sollt ihn lieber selbst kennenlernen.


Fazit:

"Nevernight - Die Prüfung" ist ein grandioses Buch. Die Geschichte ist keinesfalls vorhersehbar. Es geschieht immer etwas, dass man kaum Zeit zum Luftholen hat.

Und das Ende...einfach genial! Absolute Empfehlung!ei

Veröffentlicht am 09.01.2019

romantisch!

Maybe this Kiss – Und mit einem Mal doch
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Erster Satz:

"Der Puck flog direkt auf ihr Gesicht zu."


Meine Rezension:

"Maybe this Kiss - Und mit einem Mal doch" spielt chronologisch vor dem ersten Band "Maybe this Time" und lässt sich auch ohne ...

Erster Satz:

"Der Puck flog direkt auf ihr Gesicht zu."


Meine Rezension:

"Maybe this Kiss - Und mit einem Mal doch" spielt chronologisch vor dem ersten Band "Maybe this Time" und lässt sich auch ohne Vorkenntnisse lesen.


Erzählen tut diese Geschichte die zarte Liebesgeschichte von Becky Westmore und Neil Healy. Sie kennensich schon viele Jahre, waren zur Highschoolzeit ein Paar, doch als Neil zum Militär ging, stand die Beziehung vor dem aus.

Doch nun kommt er zurück nach Glenwood Falls und die beiden sehen sich nach über zehn Jahren wieder. Die Gefühle sind sofort wieder da.


Leider ist die Geschichte ziemlich kurz - als Bonusgeschichte dennoch ausreichend - so wird die Romanze nicht allzu sehr verteilt.

So verfliegen die Seiten nur so dahin, die Story lässt sich angenehm lesen. Die Autorin hat einen authentischen Erzählsstil, sie schafft es, die Charaktere und die Kulisse zum Leben zu erwecken.


Die Handlung beschränkt sich auf das Wiedersehen des Paares. Recht schnell erkennt man, dass die Gefühle noch immer sehr stark sind und sie es noch einmal miteinander versuchen wollen.

Die Darstellung ist gut gelungen, es liest sich verspielt und aufregend. Es ist eine Mischung aus kleinem Drama und großen Gefühlen, bei denen die Liebe immer im Vordergrund steht.


Die Geschichte hätte definitiv auch Potential gehabt, Becky eine vollwertige Geschichte zu widmen. So hätte man beispielsweise auch die Beziehung zwischen Taylor und Neil intensiver darstellen können.


Fazit:

Die kurze Geschichte gibt einen tollen Einblick in Beckys Leben. Die Liebesgeschichte ist authentisch dargestellt.

Kleines Manko wäre höchstens, dass die Beziehungskonstellationen zwischen den anderen Charakteren etwas besser hätten dargestellt werden können.

Veröffentlicht am 06.01.2019

Krieg der Städte!

Mortal Engines - Krieg der Städte
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Erster Satz:

"Es war ein dunkler, böiger Nachmittag im Frühling, und im ausgetrockneten Bett der Nordsee eröffnete London die Jagd auf die kleine Schürferstadt."


Meine Rezension:

Entdeckt habe ich ...

Erster Satz:

"Es war ein dunkler, böiger Nachmittag im Frühling, und im ausgetrockneten Bett der Nordsee eröffnete London die Jagd auf die kleine Schürferstadt."


Meine Rezension:

Entdeckt habe ich das Buch ehrlich gesagt durch den Trailer zum Kinofilm. Bevor ich den Film sehen wollte, war eigentlich klar, dass ich die Buchvorlage noch lesen möchte. Und die Idee mit fahrenden Städten, die sich gegenseitig jagen und auffressen, hat mich irgendwie fasziniert.


Trotz aller Freude fiel mir der Einstieg in die Geschichte leider nicht so leicht. Ich musste mich an das Setting und die Erzählweise erst einmal gewöhnen. Alles war fremd, ungewohnt und neuartig.

Es gibt nur noch ein paar Städte, die sich fortbewegen, voreinander fliehen und versuchen zu überleben.

Die Handlung dieses Buches spielt in der Stadt London. Eine große dominante Stadt, die aber so ihre Probleme hat. Die Geschichte hat drei Protagonisten: Tom, Hester und Katherine.

Tom ist Historikerlehrling, er ist wissbegierig und beschäftigt sich mit alten Geschichten aus unserer Zeit. Den obersten Historiker Valentine vergöttert er, sieht ihn als seinen Helden an.

Hester Shaw jedoch hasst Valentine, denn er hat ihre Eltern getötet, sie hat nur durch Glück überlebt. Seitdem ist sie auf der Suche nach ihm und möchte sich an ihm rächen. Als sie es endlich nach London geschafft hat, kommt ihr Tom in die Quere. Zusammen müssen sie ums Überleben kämpfen und bekommen beide eine neue Sicht auf viele Dinge.

Derweil ist Katherine auf der Suche nach Wahrheiten, ihr Vater Valentine tut viele Dinge, die ihr nicht geheuer sind.


Ist man einmal in der Geschichte angekommen, fühlt man sich in der Geschichte zuhause und verfolgt die Ereignisse mit großer Spannung! Auf den fahrenden Städten überschlagen sich die Ereignisse, geheime Machenschaften werden aufgedeckt.

Die Charaktere entwickeln sich weiter und wachsen zusammen. Sie lernen einander zu vertrauen und dass sie nicht immer alles alleine machen müssen.

Tom und Hester sind ein Protagonistenduo, was interessant konzipiert ist und mit der Zeit immer mehr ans Herz wächst.


Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Tom, Hester und auch Katherine aus der 3. Person, sodass man sich in sie hineinversetzen kann, aber auch einen Überblick behalten kann über die gesamte Geschichte. Der Schreibstil ist einfach zu lesen, nicht zu komplex, aber anschaulich.


Fazit:

"Mortal Engines - Krieg der Städte"ist ein Reihenauftakt, der mit einer super Idee daherkommt. Fahrende Städte, auf denen das Leben stattfindet. Die Charaktere der Geschichte sind angenehm und sehr interessant. Es macht auf jeden Fall Spaß, die Geschichte zu lesen, nachdem man die erste Hürde genommen hat.

Veröffentlicht am 02.01.2019

sexy und tiefgründig

KEEP
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Erster Satz:

"Ich suche den Raum nach vertrauten Gesichtern ab - nach irgendjemandem aus meiner Abteilung bei Moorehead Media, den ich gut genug kenne, um ein Gespräch zwischen Untergebenen anzufangen."


Meine ...

Erster Satz:

"Ich suche den Raum nach vertrauten Gesichtern ab - nach irgendjemandem aus meiner Abteilung bei Moorehead Media, den ich gut genug kenne, um ein Gespräch zwischen Untergebenen anzufangen."


Meine Rezension:

Nachdem mich die Autorin mit ihrem ersten Buch der Reihe "Stay" für sich gewinnen konnte, wollte ich natürlich direkt ihr Werk über Amie und Lex lesen!


Amalie, kurz Amie gennant, ist schon aus dem ersten Teil bekannt, sie ist Rubys beste Freundin. Aus dem ersten Band bleibt Amie als gezügelte und beherrschte Person rüber, die sehr auf ihr Auftreten achtet. Sie ist mit Amstrong verlobt, die Geschichte steigt auch direkt an ihrer Hochzeit ein. Ein Albtaum von Hochzeit, denn ihr Mann geht ihr noch auf der Feier fremd.

Amie macht kurzen Prozess und tritt die Flitterwochen alleine an, auf Bora Bora erhofft sie sich eine Auszeit und Erholung nach den demütigenden Tagen.

Wie das Schicksal es will, verbringt auch genau zu der Zeit Lexington seinen Auslandsaufenthalt auf der Insel, um sich dort um die familiäre Hotelkette zu kümmern.

Schon von Beginn an herrscht eine Anziehungskraft zwischen den beiden, vor allem auf sexueller Ebene. Vor allem lernen wir hier Amie von einer ganz anderen Seite kennen, als man sie aus dem ersten Band kennt. Sie ist selbstbewusst und fordernt, lässt sich nichts sagen und steht für sich ein. Auch Lexington lernen wir besser kennen, er wird als groß, muskulös und gutaussehend beschrieben, ihm eilt ein Bad Boy Image voraus, das er aber zu widerrufen weiß. Er ist für Amie da, zunächst nur für eine Sexbeziehung, doch recht schnell gehen die Gefühle tiefer. Doch vor ihnen liegt noch ein langer Weg.


Der Humor der Autorin konnte mich wieder total begeistern! Es waren einfach so viele witzige Szenen, allem voran die Szene an der Sicherheitskontrolle am Flughafen. Mit ihrer charmanten Schreibweise weiß die Autorin zu überzeugen.

Die Handlung hat viele erotische Szenen, aber dennoch hält die Geschichte ernste und gefühlvolle Momente bereit. Die Chemie zwischen Amie und Lex stimmt einfach.


Geschrieben ist die Geschichte aus der Sicht beider Protagonisten, sodass man direkte Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonisten bekommt. Die Geschichte aus der persönlichen Perspektive geschrieben, sodass man sich noch einfacher in die Charaktere hineinversetzen kann. Der Schreibstil ist humorvoll und macht sehr viel Spaß zu lesen!


Fazit:

Die Autorin konnte mich mit ihrem Werk überzeugen! Natürlich ist die Idee der Geschichte nicht gänzlich neu, dennoch ist sie gut und kurzweilig erzählt. Besonder hervor sticht der Humor der Autorin, die die Geschichte hervorstechen lässt.

Veröffentlicht am 30.12.2018

Rezension zu "Das Mädchen aus Feuer und Sturm"

Das Mädchen aus Feuer und Sturm
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Erster Satz:

"Am Anfang gab es zwei Sonnen und zwei Monde."


Meine Rezension:

Für mich ist dies das erste Buch der Autorin, aufmerksam auf die Geschichte geworden bin ich durch das Cover, die sanften ...

Erster Satz:

"Am Anfang gab es zwei Sonnen und zwei Monde."


Meine Rezension:

Für mich ist dies das erste Buch der Autorin, aufmerksam auf die Geschichte geworden bin ich durch das Cover, die sanften Farben haben mich neugierig gestimmt.


Spielen tut die Geschichte im japanischen Raum, beim Lesen wird man mit der asiatischen Kultur und den Gebräuchen konfrontiert. Vor Allem kommen viele Begriffe drin vor, aber auch wenn man nicht mit der asiatischen Kultur vertraut ist.



Protagonistin Mariko wird auf dem Weg zu ihrem Verlobten, dem Sohn des Kaisers, im Wald überfallen, sie überlebt den Überfall und gibt sich daraufhin als Junge aus, um den berüchtigten Schwarzen Clan aufzusuchen, um herauszufinden, warum sie überfallen wurde. Doch umso länger sie beim Schwarzen Clan ist, desto merkwürdiger kommen ihr die Umstände vor und die Gerüchte um den Clan scheinen nur Gerüchte zu sein.

Dann ist da noch ihr Bruder Kenshin, der nicht glaubt, dass seine Schwester gestorben ist, er begibt sich auf die Suche nach ihr.


Mariko ist ein starker Charakter, sie verhält sich nicht so, wie ihr Stand es von ihr verlangt. Sie ist aufgeweckt und hat viele Fragen, handwerkliches Geschick ist ihr nicht ganz fremd. Sie ist wissbegierig und hält nicht an ihrer Meinung fest, sondern lässt sich eines besseren belehren.

Die Liebesgeschichte in diesem Buch war anfangs für mich etwas zu flach und sparsam beschrieben. Doch mit dem Verlauf der Geschichte wurde die Liebe greifbarer und überzeugender.


Die magischen Aspekte kommen zwar drin vor, aber leider nur ganz spärlich und werden nicht näher erläutert. Das finde ich etwas schade, hoffe aber, dass es im zweiten Band noch weiter ausgeführt wird.


Stimmt das Buch in den ersten zwei Dritteln noch eher einen ruhigen Ton an, so wird es im letzten Drittel actionreich und man muss sich ranhalten, alles aufzunehmen und zu verstehen. Am Ende bleiben viele Fragen offen, die hoffentlich im zweiten Buch beantwortet werden.


Geschrieben ist das Buch aus der persönlichen Sicht von Mariko, sodass man sich gut in sie hineinversetzen kann. Sie ist genauso unerfahren wie der Leser. Es gibt auch immer wieder kurze Passagen aus Kenshins Sicht, sodass man auch etwas mehr über ihn lernen kann, dennoch sorgt es nicht dafür, dass man vertrauter mit ihm wird.



Fazit:

"Das Mädchen aus Feuer und Sturm" bietet eine interessante Geschichte mit Fantasyelementen. Die Charaktere sind gut dargestellt, das asiatische Setting gibt einen besonderen Flair. Allerdings dauert es seine Zeit, bis die Geschichte so richtig in Fahrt kommt. Es ist noch Luft nach oben.