Profilbild von Caro_

Caro_

aktives Lesejury-Mitglied
offline

Caro_ ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Caro_ über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.07.2019

Rezension zu "Up all night"

Up All Night
0


Erster Satz:
"Heute wird ein guter Tag."

Meine Rezension:
Für mich ist "Up all Night" das erste Buch von April Dawson und ich kann sagen, dass mich die Autorin als Leserin gewonnen hat.

Bei dem Cover ...


Erster Satz:
"Heute wird ein guter Tag."

Meine Rezension:
Für mich ist "Up all Night" das erste Buch von April Dawson und ich kann sagen, dass mich die Autorin als Leserin gewonnen hat.

Bei dem Cover allein schon hat sich der Lyx Verlag wieder einmal total übertroffen, die Farben harmonieren miteinander, die Effekte lassen das Cover hervorstechen.

Der Einstieg in die Geschichte geschieht recht rasant, die Ereignisse überschlagen sich regelrecht. Wir werden sofort in Taylor Leben hineingeworfen, wo es drunter und drüber geht. Sie erwischt ihren Freund beim Fremdgehen in der gemeinsamen Wohnung, sie verliert ihren Job und ihr Auto wird gestohlen. Als sie planlos durch die Straßen zieht, trifft sie dort Dan, ihren Schulfreund, für den ihr Herz damals höher geschlagen ist. Als er ihr ein Zimmer in seiner WG anbietet, ist sie zunächst skeptisch, mit einer männlichen Person möchte sie eigentlich erst einmal nichts zu tun haben. Doch Dan versichert ihr, dass er auf Männer steht und sie keine Beführchtungen zu haben braucht.
Kurzerhand entschließt sie sich, einzuziehen. Doch was ist dieses Kribbeln und die Spannung zwischen Tae und Dan? Was hat das zu bedeuten?
Dans Gefühle von damals kommen wieder hoch, obwohl er dachte, er ist über Tae hinweg. Doch er muss sich unter Kontrolle haben, sonst gefährdet er die junge Freundschaft zwischen den beiden, obwohl seine Gefühle viel tiefer reichen.

Die Harmonie zwischen den beiden Protagonisten habe ich sehr gemocht, es ist sehr realistisch und ich konnte ihre Beweggründe gut verstehen. Ich habe verstanden, warum sie so gehandelt haben, wie sie es getan haben. Dan ist ein attraktiver junger Mann, der das weibliche Leserherz höher schlagen lässt.

Geschrieben ist das Buch aus den persönlichen Sichten von Tae und Dan, sodass man sich in beide gut hineinversetzen kann und ihre Gefühle und Gedanken hautnah mitbekommt. Ich konnte mich schnell in die Geschichte hineinfinden und habe den Lesefluss genossen.

Fazit:
"Up all Night" ist ein sehr angenehmes New Adult Buch, in das man schnell hineinfindet und jede Seite genießen kann. Es herrscht eine angenehme Harmonie zwischen den Protagonisten mit etwas Herzschmerzdrama.

Veröffentlicht am 25.06.2019

leider nicht ganz so meins

Gold und Schatten
0

Dieses Buch wollte ich unbedingt lesen aufgrund seines Covers. Die Zusammenstellung finde ich super gelungen, mit dem Farbverlauf bzw. der farblichen Trennung zwischen hell und dunkel fällt das Cover gut ...

Dieses Buch wollte ich unbedingt lesen aufgrund seines Covers. Die Zusammenstellung finde ich super gelungen, mit dem Farbverlauf bzw. der farblichen Trennung zwischen hell und dunkel fällt das Cover gut ins Auge.



Der Inhalt lockte mich auch, schon lange habe ich kein Buch mehr gelesen, was sich mit der griechischen Mythologie befasst hat. Ich finde es immer interessant, wenn diese Thematik in Büchern aufgegriffen wird und verständlich dargestellt wird. In diesem Buch spielt die Götterwelt eine bedeutende Rolle, aber auch andere Wesen der griechischen Mythologie.



Zu Beginn der Geschichte macht die Geschichte erst einmal den Anschein, eine normale Highschool Geschichte zu sein. Protagonistin Livia wechselt die Schule und findet neue Freunde und kommt in Paris an. Sie lernt Maél bei einer Führung in den Katakomben kennen, er zieht sie an, doch irgendwie umgibt ihn eine mysteriöse Aura.

Auch der neue Ort wirkt sich auf Livia aus, sie verändert sich, kann mit den Pflanzen um sich herum kommunizieren. Sie weiß gar nicht, was mit ihr geschieht, doch Maél scheint mehr darüber zu wissen. Doch er will nicht so ganz mit der Sprache rausrücken, und generell ist es nicht so leicht mit ihm.


Im Großen und Ganzen konnte ich mich in die Geschichte und die Charaktere hineinversetzen, doch es war mir an vielen Stellen zu langatmig. Es zog sich viel, der Lesefluss wollte nie so wirklich einsetzen. Möglicherweise lag es auch an den scheinbar endlosen Kapiteln. Ich bin kein Fan von langen Kapiteln, die weit über 30 Seiten hinausgehen, leider war das in diesem Buch der Fall. So war viel an Handlung in einem Kapitel und man hatte nicht die Trennungen zwischen den Geschehen, wie es in kurzen Kaptiteln der Fall wäre. So konnte mich die Handlung auch nicht mitreißen, in vielen Passagen zieht es sich.

Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Livia, sodass man die Chance hat, vor allem die Götterwelt zusammen mit ihr zu erkunden.


Fazit:

"Gold und Schatten" hält eine interessante Idee bereit, doch leider konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen. Es gab zu viele Längen, die Geschichte kam nicht wirklich auf den Punkt.


Veröffentlicht am 22.06.2019

Rezension zu "Die Flamme in meiner Dunkelheit"

Die Flamme in meiner Dunkelheit
0

Erster Satz:

"Ich wusste alles über diese Stadt."


Meine Rezension:

Ich will ehrlich sein, wenn ich das Buch nicht zusammen mit meinen Mädels Simone, Fay und Anne gelesen hätte, wäre ich vermutlich ...

Erster Satz:

"Ich wusste alles über diese Stadt."


Meine Rezension:

Ich will ehrlich sein, wenn ich das Buch nicht zusammen mit meinen Mädels Simone, Fay und Anne gelesen hätte, wäre ich vermutlich gar nicht auf die Geschichte aufmerksam geworden.


Das Cover gefällt mir mit seinen Farben sehr gut. Besonders herausstechend ist natürlich das Herz, was ein Eyecatcher ist. Der Titel passt zur Geschichte, er wird immer wieder aufgegriffen.



Protagonistin ist Haven, sie zieht mit ihrer Großmutter zurück in ihren Heimatort Chicago, ihre Eltern sind vor vielen Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen, seitdem ist sie ein eingeschworenes Team mit ihrer Großmutter. in ihrem Heimatort trifft sie ihren besten Freund Throne wieder. Als Kinder waren sie ein Herz und eine Seele, doch es hat sich auseinandergelebt. Jetzt treffen sie wieder aufeinander, Throne ist der Collegeschwarm, spielt mit den Gefühlen der Frauen und verhält sich Haven gegenüber merkwürdig.

Haven lässt sich von Throne nicht beeindrucken, sie hält ihre Mauern aufrecht und hält ihm stand. Dass sie nach ihrem Collegeabschluss die gemeinsame Firma leiten müssen, ist ihnen erst einmal nicht wichtig.

Doch wie sollte es anders sein, müssen die beiden ein gemeinsames Schulprojekt machen und kommen sich so wieder näher, es werden Gefühle in ihnen geweckt, die sie verwirren.


Ich konnte mich in die Handlung hineinfinden, es beginnt wie eine typische Collegegeschichte und endet auch so. Irgendwie habe ich jedoch die ganze Zeit gedacht, dass es sich um eine Fantasygeschichte handelt bzw. noch etwas aus dem Fantansy Genre in die Handlung eingestreut wird. Wieso ich das dachte, kann ich gar nicht so genau sagen. Als ich dann aber realisiert habe, dass nichts dergleichen passiert, konnte mich mich voll und ganz auf das Geschehen einlassen.

Ich habe Haven und Throne als angenehme Protagonisten wahrgenommen, konnte ihre Beweggründe verstehen, doch irgendwie haben sie sich auch zu sehr auf ihren Stand verlassen und sind zu lange an einer Stelle getreten. Das ständige Hin und Her ging mir irgendwann nur noch auf die Nerven und ich wollte sie am liebsten schütteln, dass sie damit aufhören und zueinander stehen. So wirkte die Geschichte an einigen Stellen in die Länge gezogen.


Geschrieben ist das Buch aus der persönlichen Sicht von Haven, sodass man sich gut in sie hineinversetzen kann. Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, man kommt gut in die Geschichte hinein.


Fazit:

Für mich ist "Die Flamme in meiner Dunkelheit" ein durchschnittliches Buch, man kann die Handlung gut verfolgen, jedoch wird man von keinem wirklichen Spannungsbogen mitgerissen. Es ist ein angenehmer Lesefluss, die Charaktere heben sich leider nicht wirklich ab.

Veröffentlicht am 16.06.2019

Remi erobert das Leserherz!

Black Forest High
0

Erster Satz:

">>Du weißt, dass ich dich nicht auffangen werde, wenn du jetzt von der Klippe springst.

Erster Satz:

">>Du weißt, dass ich dich nicht auffangen werde, wenn du jetzt von der Klippe springst.<<"

Meine Rezension:

Für mich war "Black Forest High" das erste Buch von Nina MacKay, doch die Autorin war mir nicht unbekannt. Ich habe mir sagen lassen, dass sie mit viel Humor und Witz schreibt und ihre Bücher somit sehr unterhaltsam sein sollen. Mit freudiger Erwartung habe ich mich auf die Seiten gestürzt.


Die Protagonistin des Buches ist Seven, ein junges Mädchen, wessen bester Freund ein Geist ist. Zunächst war dies gewöhnungsbedürftig, aber sehr schnell lernt man Remi, den Schulgeist, zu mögen. Die beiden sind ein unschlagbares Team, auch wenn es auf Außenstehende komisch wirkt, mit wem Seven immer redet.

Als Seven ein Angebot für ein Stipendium für eine Highschool in Deutschland erhält, eine Schule, die sich mit Geistern beschäftigt, von der Schule, wo auch Remi herkommt, entschließt sich Seven, diese Schule zu besuchen.

Doch schnell merkt Seven, dass die Schule ganz anders ist, als sie gedacht hat, ihre Mitschüler sind alle von der Art ganz anders als sie. Sie verhalten sich alle komisch und bilden sich auf ihre Geistergaben viel ein. Seven steht dem allen skeptisch gegenüber, will aber natürlich auch mehr über ihre Vergangenheit und ihre Gabe lernen. Ihr zur Seite stehen die beliebten Zwillinge Crowe und Parker.

Doch neben all dem Training geschehen merkwürdige Dinge an der Schule, von denen die Schüler nichts erfahren dürfen. Und was hat das ganze Gerede über Sevens tote Schwester Nova zu bedeuten?


"Black Forest High" ist ein gutes Jugendbuch mit Unterhaltungsfaktor und Spannungsbogen. Seven ist eine nette Protagonistin, mit der man sich als Leser idenifizieren kann. Neues Land, neue Schule, neue Menschen, sie muss sich erst an die neuen Gegebenheiten gewöhnen. Wie es sich für ein Buch dieser Art gehört, geht man den ganzen Geheimnissen der Schule auf den Grund, kommt dem Ganzen etwas näher, dann passiert wieder etwas und man fiebert die gesamte Zeit mit.

Für mich war das Buch an der ein oder anderen Stelle vorhersehbar, aber das hat den Lesefluss nicht wirklich beeinträchtigt. Ich habe mit Seven mitgefiebert, wollte mehr über sie erfahren. Die Geisteraspekte sind interssant umgesetzt und heben die Handlung von anderen Highschool Geschichten ab.


Geschrieben ist die Geschichte aus der persönlichen Sicht von Seven, sodass man sich gut in sie hineinversetzen kann und die witzige Freundschaft zwischen ihr und Remi super verfolgen kann. Der Schreibstil ist locker und lässt sich leicht lesen. Der Humor kommt nicht zu kurz, immer mal wieder muss man schmunzeln.


Fazit:

"Black Forest High" ist ein unterhaltsamer Reihenauftakt, die Charaktere sind unterhaltsam und die Story ist witzig, aber mit viel Spannung zum Mitfiebern. Mich hat die Geschichte unterhalten, vor allem Remi konnte mich für sich gewinnen.

4 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 30.05.2019

Rezension zu "Golden Dynasty"

Golden Dynasty - Größer als Verlangen
0

Erster Satz:

">>Stimmt es, was über die Frauen gesagt wird, die hierherkommen?

Erster Satz:

">>Stimmt es, was über die Frauen gesagt wird, die hierherkommen?<<"


Meine Rezension:

Zumindest im Fantasy Jugendbuchbereich ist Frau Armentrout jedem ein Begriff, da ich ihre Bücher sehr mag, wollte ich auch wissen, wie ihre Bücher im New-Adult Genre sind.


Protagonistin Julia möchte nichts anderes als ihr altes Leben hinter sich zu lassen, als sie sich entschließt, den Job als Krankenschwester auf einem Anwesen fernab ihrer Heimat anzunehmen. Dass es sich allerdings um die berühmt berüchtigte Familie de Vincent handelt, wird ihr erst später bewusst. Und dass sie schon am Abend vor ihrer Abreise Bekanntschaft mit ihrem Auftraggeber, dem attraktive Sohn Lucian, macht, macht die Sache auch nicht gerade einfacher. Julia versucht sich nur auf den Job zu konzentieren, sich Lucian aus dem Kopf zu schlagen und auf die ganzen Gerüchte und Skandale rund um die Familie de Vincent zu ignorieren.


Die Protagonisten passen in das typische New-Adult Schema.

Lucian ist der dreiste selbstbewusste und (dennoch) anziehende Badboy, der jede feste Beziehung meidet. Julia ist die arme schüchterne junge Frau, die eigentlich wen besseres verdient hat, aber genau den Badboy möchte. Zumal er ihr das Gefühl gibt, etwas besonderes zu sein.

Die Dynamik zwischen den beiden hat mir gut gefallen, Julia bewahrt lange Zeit des Jobs wegen ihre Professionalität bevor sie der hartnäckigen Nervensäge Lucian verfällt.

Natürlich sind diese Charaktere keine neuen für das New-Adult Genre, doch als Liebhaber dieses Genres kann man da gut drüber hinwegsehen.


Auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen, allem voran der Bruder Gabe, der nicht so großspurig wie seine Brüder auftritt, eher zurückhaltend ist. Durch ihn wird Humor und ein besonderer Charme in die Geschichte eingestreut.


Die Handlung hebt sich etwas von der typischen High Society, Badboy und Klatsch und Tratsch, denn es ist mit etwas Gruselfaktor und Krimi gespickt. Man fiebert mit und gruselt sich. Auch wenn die Liebesgeschichte vorhersehbar ist, wird man gut unterhalten.


Der Schreibstil war angenehm, man kam gut durch die Geschichte. Mit Humor wird die Geschichte aufgelockert und man fühlt sich gut unterhalten.


Fazit:

"Golden Dynasty - Größer als das Verlangen" ist ein netter Reihenauftakt aus der Feder von Jennifer L. Armentrout. Lucian und Julia sind angenehme Protagonisten, die Handlung hält Überraschungen bereit.

4 von 5 Punkten