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Veröffentlicht am 18.07.2021

Abschluss einer schönen Reihe

Der Traum von Freiheit
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Dies war ein Reihen-Abschluss, den ich sehnsüchtig erwarte habe. Band 1 hatte mir richtig gut gefallen, Band 2 war fand ich ein bisschen schwächer, aber immer noch schön. Nun habe ich Band 3 lesen können. ...

Dies war ein Reihen-Abschluss, den ich sehnsüchtig erwarte habe. Band 1 hatte mir richtig gut gefallen, Band 2 war fand ich ein bisschen schwächer, aber immer noch schön. Nun habe ich Band 3 lesen können.

Der Schreibstil von Fenja Lüders ich auch hier sehr angenehm zu lesen. Meiner Meinung nach passt es gut zu der damaligen Zeit und lässt sich super gut lesen. Weiterhin kann man gut die Gedanken und Gefühle von Mina verfolgen, auch wenn es in der 3. Person geschriebn ist.

Mir ist der Einstieg in das Buch nicht super leicht gefallen. Ich konnte es gut lesen, aber es hat mich nicht wirklich mitgenommen, also ich musste nicht unbedingt beim Lesen bleiben, damit ich schnell erfahre, wie es weiter geht. Nach ca. dem ersten Drittel des Buches hat sich das dann aber geändert. Es wurde dann spannender und etwas emotionaler.

Mein größtes Problem mit dem Einsteig war wohl, dass ich an Hand des Klappentextes was anderes erwartet habe. Wir befinden uns nicht gleich in den 2. Weltkrieg, sondern noch einigen Jahre vorher. Es war dann zwar spannend zu lesen, wie es angefangen hat und wie die Nazis langsam an die Macht gekommen ist bzw. was der Bevölkerung auch dazu bewogen hat, so zu handeln, wie viele nunmal gehandelt haben. Es hat wirklich sehr lange gedauert (mehr als einen Drittel des Buches), bis der Krieg wirklich tatsächlich begonnen hat. Ab da fand ich es spannender zu lesen. Unabhängig davon war es für mich aber dahingehend problematisch, dass meine Erwartungshaltung an das Buch eine andere war. Es gab viel Themen, die im ersten Drittel angsprochen wurden, die später quasi keine Relevanz mehr hatten. Dafür kamen neue Theman auf. Insgesamt wurde in meinen Augen auch zu viel verschiedenes angesprochen, sodass kein Thema richtig bis zum Ende geführt wurde, zumindest nicht in der Tiefe, die ich mir gewünscht hätte.

Ein weiteres Problem war die Anzahl der Charaktere. Die bisher bekannten Charaktere waren natürlich alle dabei, was ich sehr schön fand, durch die Kinder wurden aber auch viel neue Charaktere eingeführt. Dadurch dass das Buch über ca. 15 -20 Jahren spielt, werden die Kinder irgendwas erwachsen und sie erleben ihre eignen Geschichten, die auch hier mitverarbeitet wurden. Ich will nicht sagen, dass es nicht spannend war. Es war sehr spannend zu sehen, wie es Kindern geht, die mit den Nationalsozialimus aufwachsen, aber es war einfach zu viel. Keiner hat meiner Meinung nach den Platz bekommen, den er/sie verdient hätte. Mina stand natürlich weiterhin im Vordergrund.

Den muss ich leider auch noch kritiseren, dass für die Charaktere die meiste Zeit vieles sehr glatt lief. Vieles, das durchaus Konfliktpotenzial hat. Dadurch wirkt es wirklich nicht sehr realistisch. Ein Buch muss natürlich nicht komplett realistisch sein, aber bei historischen Romanen erwarte ich das doch schon einen Stückweit, was mir leider gefehlt hat.

Das Buch hatte das Potenzial, mich als Leserin emotional richtig mitzunehmen. Das hat es aber leider nur an sehr wenigen Stellen geschafft. Mag an den viele Charakteren und Themen liegen, aber ich hatte wirklich gehofft, dass ich emotional mehr abgeholt werde. So ein bzw. zwei Szenen fallen mir ein, die als sehr emotional empfunden habe, das war es dann aber auch.

Sehr schön fand ich aber, dass der Prolog von Band 1 aufgegriffen wurde und hier nun zu einem Abschluss gebracht wurde. Dadurch wirkt die Reihe sehr rund.

Ich habe das Buch grundsätzlich gerne gelesen und ich bin froh, dass ich es gelesen habe, aber die oben angesprochnen Punkte kann ich bei meiner Bewertung nicht vernachlässigen, wodurch das Buch nur eine mittelmäßige Bewertung bekommt. Einiges war aber wirklich daran geschuldet, dass ich durch den Klappentext eine komplett andere Erwarungshaltung hatte. Meiner Meinung sollte der Verlag dies überarbeiten.

Sonst würde ich aber die Reihe historische Romane Leser durchaus empfehlen, da es viel schönes mit sich bringt.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Thema
Veröffentlicht am 14.05.2021

Emotionale Geschichte

Keeping Secrets
3

Auch wenn es nicht das erste Buch ist, was die Autorin geschrieben hat, ist es das erste, was ich von ihr gelesen habe. Mich hat die Leseprobe direkt angesprochen, sodass ich wissen musste, wie es weitergeht.

Mir ...

Auch wenn es nicht das erste Buch ist, was die Autorin geschrieben hat, ist es das erste, was ich von ihr gelesen habe. Mich hat die Leseprobe direkt angesprochen, sodass ich wissen musste, wie es weitergeht.

Mir gefällt der Schreibstil der Autorin gut. Es lässt sich gut lesen, die Dialoge wirken natürlich und es passt zum Genre. Erzählt wird abwechselnd ausTessas und Coles Sicht in der 1. Person. Das hat hier gut gepasst und dadurch konnte ich mich gut in die Gefühlswelte beider Charaktere gut einfinden.

Die Geschichte lebt mehr von den Emotionen als vom eigentlichen Plot, auch wenn durchaus ein bisschen passiert. Der Verlauf ist recht typisch für einen New-Adult-Roman, aber das Drama, das am Ende kommen musste, hat mich durchaus positib überrascht und war für mich so nicht vorhersehbar.

Insgesamt haben mir die Charaktere gut gefallen. Tessa als Protagonistin fand ich toll, da ich ihren inneren Kampf sehr gut verstehen und nachvollziehen konnte. Durch die Leseprobe wird direkt klar, dass Tessas einiges an Geheimnisse zurückhält, was nur verständlich ist. Die Auswirkungen davon, wie ihre Angststörung und Panikattacken fand ich sehr realistisch dargestellt. Ich habe oft viel Mitleid für Tessa empfunden, da ich sie einfach super nett fand und mich einige Sacgen emotional echt getroffen habe. Um so schöner war dann ihre Entwicklung verfolgen zu können.

Auch Cole hat mir grundsätzlich gut gefallen, auch wenn er nicht direkt so sympatisch wie Tessa ist. Er hat seine eigene Probleme zu bekämpfen, die ich nachvollziehen konnte. Auch hier bin ich sehr zufrieden mit der Entwicklung. An Cole hat mir vor allem gefallen, dass er ein sehr aufmerksamer Mensch ist, vor allem in Bezug auf Tessa. Die Dynamik zwischen den beiden war schön zu lesen. Es ist ein bisschen eine enemies to lovers Geschichte, was mir persönlich sehr zusagt. Wirklich schön gemacht.

Die Nebencharaktere, vor allem die Clique um Cole, hat mir super gut gefallen. Auf bessere Menschen konnte Tessa nicht treffen. Allen voran Ella ist einfach eine tolle Person. Das macht auf jeden Fall Lust darauf in den folgenden Bände die Clique näher kennenzulernen.

Auch wenn die Geschichte einiges an Clichees verarbeitet hat, wurde das in meinen Augen gut gelöst, sodass es trotzdem einzigartig ist. Mich konnte es emotional gut abholen, vielleicht vor allem weil ich selber Angstpatient bin. Die Dynamik zwischen den Chrakteren war toll. Die Reihe werde ich auf jeden Fall weiter verfolgen.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 14.05.2021

Schöner Frühlings-/Sommerroman

Die Mühlenschwestern - Die Liebe kennt den Weg zurück
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Zum Inhalt (Klappentext):

Als Fotografin um die Welt reisen! Das war immer Hannahs Traum. Und so ließ sie die Heimat hinter sich, um das Leben durch ihr Kameraobjektiv zu entdecken. Doch nun, mit Ende ...

Zum Inhalt (Klappentext):

Als Fotografin um die Welt reisen! Das war immer Hannahs Traum. Und so ließ sie die Heimat hinter sich, um das Leben durch ihr Kameraobjektiv zu entdecken. Doch nun, mit Ende Zwanzig, kehrt Hannah traumatisiert nach Sternmoos zurück. Ihre Welt ist nach einem tragischen Unfall in Südamerika nicht mehr dieselbe. Sie hofft, in der alten Mühle ihrer Tante Lou, bei ihren beiden Schwestern Rosa und Antonia, Trost zu finden. Doch kaum Zuhause angekommen, trifft sie auf Jakob, ihre erste große Liebe. Und Hannah wird klar, dass sie ihre Vergangenheit noch lange nicht hinter sich gelassen hat ...


Meine Meinung:

Bisher habe ich noch nichts von der Autorin gelesen, was ich mit diesen Buch geändert habe. Es handelt sich um einen Second Chance Liebesroman, was nicht meine Lieblingshandlung ist, aber da ich den Klappentext trotzdem ganz ansprechend fand, wollte ich es mal probieren.

Der Schreibstil der Autorin lässt sich gut lesen. Auch wenn es in der 3. Person geschrieben ist, wechseln ein bisschen die Sichten, wodurch ich einen guten Einblick in die Gefühle der verschiedene Charaktere bekommen konnte. Außerdem gibt es immer mal wieder eingebettet kursiven Text, der sich in der Vergangenheit abspielt.

In den Vordergrund steht Hannah, die nun wieder zurück in der Heimat ist. Trotzdem lernt man die ganze Familie kennen, was bei den Schwestern interessant ist, da die nächsten Bände sich um sie drehen. Neben Hannahs Handlungstrang bekommt auch Tante Lou eine Chance, ihre Geschichte zu erzählen. Das ist für mich persönlich ein bisschen zu kurz geraten.

Es ist ein Buch, wo die Handlung keine große Rolle spielen, sondern eher die Gefühle. Das konnte mich leider nicht komplett abholen. Vor allem zwischen Hannah und Jacob hat mich die Nicht-Kommunkation ein bisschen genervt. Dadurch wirkte das Buch ein bisschen künstlich verlängert. Gefallen hat mir die Beziehung zwischen den beiden grundsätzlich aber schon.Jacob ist mir als Charakter ein bisschen zu blass geblieben. Grundsätzlich sind die Charaktere aber tiefgründig beschrieben.

Mir hat es im Bezug auf Hannah sehr gut gefallen, wie sie herausfinden musste, wie sie ihr Leben weiter bestreiten will und auch wie sie mit der Vergangenheit abschließt. Das war alles toll nachvollziehbar.

Das Buch hat super schöne Landschaftsbeschreibungen, was sofort Lust auf Urlaub macht. Ich würde es als Wohlfühlroman beschreiben. Toll jetzt in der warmen Jahreszeit zu lesen. Auf die Geschichten der Schwestern bin ich sehr gespannt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.05.2021

Die Schattenseite der 20er Jahre

Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein ewiger Traum
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Zum Inhalt (Klappentext):

Berlin 1920: Kurz nach den dunklen Kriegsjahren geht es in der großen Stadt drunter und drüber. Als frischgebackene Polizeiärztin lernt Magda Fuchs zunächst nur die Schattenseiten ...

Zum Inhalt (Klappentext):

Berlin 1920: Kurz nach den dunklen Kriegsjahren geht es in der großen Stadt drunter und drüber. Als frischgebackene Polizeiärztin lernt Magda Fuchs zunächst nur die Schattenseiten der glitzernden Metropole kennen. Schon bald stellt sie jedoch fest, dass dies die Zeit von Frauen ist, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen. So wird ihr die Fürsorgerin Ina eine Freundin, die sich ebenso wenig um Konventionen schert wie Rechtsanwältin Ruth. Einen regelrechten Kampf gegen die Tradition führt auch Celia, die sich aus einer erzwungenen Ehe zu befreien sucht. Die blutjunge Doris jedoch träumt davon, berühmt zu werden. Inmitten der kaltherzigen Millionenstadt muss sich Magda behaupten. Als sie es am wenigsten erwartet, verändert eine schicksalhafte Begegnung alles …


Meine Meinung:

Mir war bekannt, dass das Autorenduo bereits eine andere erfolgreiche Trilogie geschrieben hat, jedoch habe ich sie bisher nicht gelesen. Auch wenn sich die beiden Reihen optisch ähneln und auch die Titel ähnlich sind, haben beide Reihen nichts miteinander zu tun, soweit ich das beurteilen kann. Zumindest konnte ich dieses Buch gut lesen, ohne die andere Trilogie zu kennen.

Der Schreibstil des Autorenduos gefällt mir soweit gut und ich konnte es ganz gut lesen. Es wird ein bisschen zwischen den Sichten der Charaktere gewechselt, wobei Magda und Celia am meisten im Vordergrund stehen. Bei Magda kein Wunder, nicht umsonst heißt die Reihe "Die Polizeiärztin". Ich habe mich beim Lesen jedoch mit dem Berliner Dialekt schwer getan und zum Teil konnte ich wirklich überhaupt nicht verstehen.

Ich fand es sehr spannend zu erfahren, wie es auf der schlimmen Seite in Deutschland zu den 1920er Jahre aussah und vor allem war es spannend zu lesen, welche Rolle Frauen eingenommen haben. Ich bin großer Krimi-Fan, aber die Elemente die hier waren, waren durchaus spannend zu lesen. Wie aber alles dann am Ende zusammanhang war mir insgesamt ein bisschen zu viel des Guten.

Magda hat mir als Hauptchrakter gut gefallen und ich habe gerne über ihr Leben gelesen. Es hat mich auch gefreut, dass sie sich mit der Zeit von ihrer Trauer lösen konnte und ihren Weg in der Welt gefunden hat, auch wenn der Weg durchaus steinig war.

Mit den anderen Charaktere habe ich mich tatsächlich ein bisschen schwer getan. Ich fand es auch schade, dass viele doch eine eher kleinere Rolle eingenommen haben, obwohl der Klappentext eher eine gerechtere Aufteilug vermuten lässt. Durch diese verschiedene weibliche Charaktere wurde aber eine unglaublich große Vielfalt eingebracht, sodass wirklich verschiedene Aspekte präsentiert werden konnten.

Das ist insgesamt ein Buch, was eher von der Handlung lebt, auch wenn die Gefühle der Charaktere, allen voran von Madga, eine große Rolle spielen. Leider hat mich das emotional nicht immer ganz so berührt, wie ich es gerne gehabt hätte.

Ich bin kein Fan von dem Ende. Die Geschichte dieses Buches ist eigentlich soweit abgeschlossen, deswegen gibt es ein super offenes Ende, weil noch etwas passiert, was erst in Band 2 aufgelöst wird. Ich mag es einfach nicht, wie auf diese künstliche Art und Weise die Leser dazu gebracht werden, die Folgebände zu lesen bzw. zumindest die Neugier stark zu steigern. Aus Marketing-Sicht verstehe ich das natürlich, aber als Leser nervt mich so was einfach. Das ist mit bei historischen Romanen aber tatsächlich schon häufiger über den Weg gelaufen.

Alles in allen war es wirklich eine sehr interessate Geschichte, die mich emotional zum Teil erreichen konnte. Interessante Charaktere und wirklich super informativ.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.04.2021

Interessante Familiengeschichte über viele Generationen

Die vier Gezeiten
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Zum Inhalt (Klappentext):

Die Kießlings gehören zu Juist wie die Gezeiten. Als Patriarch Eduard das Bundesverdienstkreuz erhält, kommen sie alle zusammen: Eduards Frau Adda, die drei Töchter, sowie Großmutter ...

Zum Inhalt (Klappentext):

Die Kießlings gehören zu Juist wie die Gezeiten. Als Patriarch Eduard das Bundesverdienstkreuz erhält, kommen sie alle zusammen: Eduards Frau Adda, die drei Töchter, sowie Großmutter Johanne. Doch in die Generalprobe platzt Helen aus Neuseeland, die behauptet, mit der Sippe verwandt zu sein. Und tatsächlich: Sie ist Adda wie aus dem Gesicht geschnitten. Gemeinsam gehen sie dem Rätsel ihrer Herkunft nach. Denn Adda ahnt: Der Schlüssel zur Wahrheit liegt im familieneigenen Hotel de Tiden, dort, wo vor 75 Jahren alles begann.

Meine Meinung:

Erzählt wird in der 3. Person, jedoch ist in jedem Kapitel ein Charakter die handelnde Personen, dessen Gefühle und Gedanken als Leser erfahren. Das wechselt immer so ein bisschen, um wenn es sich handelt. Außerdem gibt es noch Tagebucheinträge von einem Charakter, die sich gut eingliedern. Ich fand den Schreibstil gut zu lesen und fand es für die Geschichte passend.

Die Geschichte spielt in der Gegenwart (2008) und in der Vergangenheit, dort aber auf verschiedene Zeitebenen. Die Vergangenheit wird nicht chronologisch erzählt, sondern wie es zu der Geschichte in der Gegenwart passt. Dadurch steigt die Neugierde.

Es ist eine Geschichte die den Lesern auf emotional Ebene abholen muss, da es keine Action in dem Sinne hat. Natürlich wollte ich auch wissen, welche Geheimnisse diese Familie versteckt, was natürlich erst zum Ende hin komplett aufgelöst wird. Tatsächlich konnte ich mir bereits als Leser ein bisschen was denken, weswegen die Auflösung keine mega Überraschung war.

Emotional konnte mich die Geschichte leider nicht ganz abholen. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass es so viel zwischen den Charaktere und den Zeiten gewechselt hat. Ich habe mich am Ende mit den entsprechenden Personen gefreut, aber z.B. die traurige Stellen haben mich jetzt nicht super berührt. Das fand ich ein bisschen schade.

Es gab einige historische Elemente, die ich recht interessant fand. Der zweite Weltkrieg und der Antisemitismus waren ein Thema, aber auch die DDR und der wirtschaftliche Aufschwung nach dem Krieg. Schön fand ich auch, dass umweltliche Aspekten angesprochen wurden. Das passt natürlich zu der Insel Juist sehr gut!

Es war auf jeden Fall eine interessante Familiengeschichte, die mir nicht zu langweilig wurde. Ich hätte mir wirklich eine größere emotionale Bindung gewünscht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere