Profilbild von Cati11

Cati11

Lesejury-Mitglied
offline

Cati11 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Cati11 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2019

Wichtige Themen, Umsetzung jedoch nicht so gut gelungen

Elite
3

Jules und James gehen in der USA auf eine Eliteschule. Jules ist seit Anfang an dabei, James jedoch noch ganz frisch. Für James ist es seine Chance, sein Schulabschluss nachzuholen und doch noch auf einen ...

Jules und James gehen in der USA auf eine Eliteschule. Jules ist seit Anfang an dabei, James jedoch noch ganz frisch. Für James ist es seine Chance, sein Schulabschluss nachzuholen und doch noch auf einen College zu gehen. Für Jules ist es eine Familientradition, die sie weiter führt, denn ihre Mutter war eine der ersten Mädchen auf der Schule. Was die beiden gemeinsam haben? Sie passen beide nicht rein. James ist kommt aus keiner reichen Familie, sondern er hat einen Stipendium bekommen. Jules hat sich entschieden in ihren letzten High School Jahr endlich etwas verändern zu wollen und ist die Feministin in dieser Schule. Hier erfahren wir die Geschichte von diesen beiden Charakteren.

Es werde wichtige Themen angesprochen wie Homosexualität, sexuelle Nötigung, Vergewaltigung und Frauen als Sexobjekte. Auch Alltagsthemen werden angesprochen, die eher in der USA als hier in Deutschland ein Problem sind wie Verhütung oder Tampons. Das sind alles wichtige Themen, womit sich nicht nur Jungs/Männer schwer tun, sondern auch Mädchen/Frauen. Darüber sollte jeder mal nachdenken.

Das Buch ist aus der Sicht der beiden Protagonisten geschrieben. Das ist an sich ganz gut, denn erfährt der Leser mehr über beide. Jedoch habe ich persönlich ein großes Problem mit dem Schreibstil. Ich weiß jedoch nicht, ob das ggf. nicht an der Übersetzung liegt. Ich finde, der Schreibstil ist zu Teil verwirrend. Manchmal habe ich gar nicht richtig verstanden, was los war. Auch war mir an einigen Stellen gar nicht richtig klar, wer am sprechen ist, wenn der Name der Person nicht gerade dabei stand. Auch hatte ich bei den Dialigen oft das Gefühl, jeder sagt einfach das, was er sagen will, aber keiner geht richtig auf den anderen ein. Auch die Wortwahl fand ich an einigen Stellen unpassend, weil sie eher veraltet ist, was nicht passend für einen Jugendbuch ist. Das fand ich alles sehr schade, denn ich glaube, sonst hätte mir das Buch mehr Spaß gemacht.

Auch die Charaktere haben ihre Schwächen. Jules gehört vorher zu den beliebtesten Mädchen der Schulen, was mit einen der beliebsten Jungs zusammen, aber jetzt schmeißt sie das alles weg. Aber warum? Das erfährt man nicht. Das finde ich schade, denn auch wenn ich Jules gut finde und es richtig finde, dass sie sich für so viele wichtigen Sachen einsetzt, werden ihre Beweggründe nicht richtig klar. James ist an sich auch ein toller Chrakter. Er ist nett, hilfsbereit und ein guter Zuhörer. Ihm ist im vorherigen Jahr etwas richtiges schlimmes passiert, was er auch seinen neuen Freunde anvertraut, aber daraus wird nicht wirklich was gemacht. Niemand geht richtig drauf ein, was ich sehr schade finden. Auch die Nebencharaktere wie Javi und Aileen werden hier nicht gut behandelt. Mal tauchen sie die ganze Zeit auf, mal sind sie spurlos verschwunden. Das finde ich sehr schade und leider auch unpassend.

Das Buch hat ein recht offenes Ende, was ich aber in diesen Fall passend finde.

Insgesamt würde ich dieses Buch jeden ans Herz legen, einfach damit über verschiedene Themen mal nachgedacht wird. Damit es aber für mich ein richtig tolles Buch ist, müssten die vorherigen genannten Punkte jedoch bearbeitet werden.

Veröffentlicht am 21.05.2019

Schöne Sommerromanze

Sommerzauber auf der kleinen Insel
2

Da der Klappentext bereits recht viel zum Inhalt sagt, füge ich diesen hier hin:
"Britta, 30, Single, hat ihr Leben im Griff. Sie arbeitet erfolgreich in der Tourismusbranche. Ihr neuestes Projekt: Sie ...

Da der Klappentext bereits recht viel zum Inhalt sagt, füge ich diesen hier hin:
"Britta, 30, Single, hat ihr Leben im Griff. Sie arbeitet erfolgreich in der Tourismusbranche. Ihr neuestes Projekt: Sie soll zusammen mit einem Kollegen nach Dänemark auf die Insel Læsø fahren, um dort ein Feriendorf zu planen. Die Insel ist für Britta ein besonderes Ziel, stammt doch ihr bereits verstorbener Vater von dort, den sie nie kennengelernt hat. Doch sie muss feststellen, dass ihre Mutter sie die ganzen Jahre über belogen hat. Auf Læsø trifft Britta nämlich plötzlich ihre Halbschwester und andere Verwandte. Sehr bald stellt sich sogar heraus, dass auch ihr totgeglaubter Vater noch dort lebt. Auf einmal ist die ordentliche und strukturierte Britta Teil einer liebenswert chaotischen dänischen Familie. Und damit nicht genug: Auch der sympathische Schreiner Jan Ole stellt Brittas bisheriges Leben ganz schön auf den Kopf."

Die Geschichte ist gut geschrieben, mit vielen schönen Sprichwörtern und Lebensweisheiten, die man auch für seinen eigenen Leben gebrauchen kann. "Auf den Boder der Tatsachen liegt zu wenig Glitze" finde ich wunderbar. Es gibt eine gute Abwechslung zwischen der Romanze von Britta mit Jan Ole und ihre Arbeitswelt. So wird es spannend und das Interesse an dem Buch bleibt bestehen.
Als Leser lernen wir Britta gut kennen, auch wenn das Buch erstmal mit Brittas Mutter Charlotte startet. Wenn es nötig ist, haben die Autoren einfach Zeitsprünge gemacht, damit es nicht langweilig wird. Dadurch wirken die Handlungen auch nicht gehetzt, was eher der Realität entspricht. Das finde ich sehr gut.

Britta weiß, was sie von ihren Leben will oder zumindest denkt sie, dass sie das weiß. Sie ist erfolgreichen in ihren Job und dort geht ihr ganzes Herzblut, denn wenn Britta etwas angeht, dann richtig. Das führt zu Streiterein mit der Mutter, die eher der Einstellung ist "Leb dein Leben, als ob es dein lezter Tag wäre". Gegensätzlicher konnten die beiden nicht sein. Britta hat es bisher an einer Großfamilie gefehlt, die sie in Dänemark findet. Das tut ihr gut, dadurch wird sie offener und herzlicher.
Auch die anderen Charaktere haben ihre Stärke. Sehr gut hat mir die Oma Anne gefallen. Sie ist eine ältere Dame, die nicht auf dem Kopf gefallen ist, gerne Ratschläge gibt und sowieso eine noch sehr moderne Oma ist. Sie kann sogar mit Computer umgehen. Sie hat diesen Roman definitiv berreichert.
Ich finde es auch sehr schön, dass die Beziehung zu Jan Ole auch recht realistisch scheint. Es geht schnell, natürlich, bei einer Sommerromanze war es nicht anders zu erwarten, aber es ist nicht sofort Friede Freude Eierkuchen. Letztendlich steht die Romanze auch gar nicht so extrem im Vordergrund, was aber die Geschichte definitv nicht schlechter macht.

Mein einen Sternabzug hat den Grund, dass ich das Zusammentreffen und Annahme der neuen dänischen Familie sehr unrealitisch fand. Sie haben sich fast sofort so verhalten, als ob das überhaupt keine große Überraschung ist, dass da plötzliche jemand neues ist. Auch dass Britta ihren Vater sofort "Papa" nennt, ohne ihn zu kennen, finde ich unrealistisch. Auch wurde in diesen Buch kein Raum dafür geschaffen, dass die beiden sich überhaupt kennenlernen können. Das fand ich schon schade. Da mich das an einigen Kapitel sehr gestört, muss ich dafür einfach ein Stern abziehen. Vielleicht stört sich ein anderer Leser im Gegensatz zu mir gar nicht dran.

Insgesamt kann ich dieses Roman gut an allen empfehlen, die auf der Suche nach einen neuen Urlaublektüre sind oder sich darauf einstimmen wollen. Nach dem Lesen habe ich richtig Lust bekommen, auch mal in Dänemark Urlaub zu machen.

Vielen Dank, dass ich bei dieser Leserunde dabei sein durfte.

Veröffentlicht am 16.07.2019

Wundervoller Auftakt in diese magische Reihe

Ruby
0

Zum Inhalt (Klappentext):

Sie floh vor ihrer Vergangenheit.
Nun muss sie sich ihrem Schicksal stellen ....

Ein normales Leben gehört zu den Dingen, die sich Ruby hart erkämpft hat, denn sie wahrt ein ...

Zum Inhalt (Klappentext):

Sie floh vor ihrer Vergangenheit.
Nun muss sie sich ihrem Schicksal stellen ....

Ein normales Leben gehört zu den Dingen, die sich Ruby hart erkämpft hat, denn sie wahrt ein Geheimnis: Ihre wahre Identität!
Als Hüterin einer unvergleichlichen Gabe, die ihr Fluch und Segen zugleich ist.
Geflohen vor ihrer Vergangenheit und einer Zwangsheirat mit dem König von Giarnarni, wähnt sie sich in Sicherheit.
Es gelingt ihr, sich auf der Erde zu verstecken, doch dann wird sie in ihre Heimat entführt.
Ist damit ihr Schicksal besiegelt?


Meine Meinung:

Der Einstieg in das Buch ist gut gelungen. Erst starten wir in der Vergangenheit, wo einige grundlegenden Aspekte erklärt werden. Erst daraufhin fängt die eigentliche Geschichte über die 17-jährige Ruby an. Die Geschichte wird insgesamt aus Rubys Sicht in der 1. Person erzählt. Dadurch lernt man als Leser Ruby super gut kennen.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich ganz wunderbar lesen. Es ist für mich das erste Buch der Autorin, deshalb wusste ich nicht, was mich erwartet. Es ist humorvoll und voller Spannung geschrieben. Die Übergänge sind so toll geschrieben, sodass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte.

Zur Geschichte möchte ich nicht viel sagen, da ich niemanden spoilern möchte. Es gibt auf jeden Fall viele Wendungen, die ich nicht habe kommen sehe. Das finde ich toll, den so war dieses Buch eine sehr unerwartete Geschichte. Mir fällt keinen Moment während des Lesens ein, wo ich vorher sagen konnte, was als nächstes passiert. Oder das, was ich mir gedacht habe, ich nicht eingetreten. Von solche Geschichten gibt es inzwischen leider zu wenig, deshalb Hut ab!

Die Welt, die Katrina Lähn hier erschafft, ist nicht komplett neu. Es sind einige bekannte Elemente dabei, da es sich um einen Fantasy-Roman handelt, kann man das auch nicht vermeiden, aber auch einige neue Elemente, die die Geschichte aufwerten. Direkt am Anfang lernen wir die gute Fee kennen. Auf diese Weise ich mir noch keine gute Fee in einer Geschichte begegnet. Welche Rolle sie in der Geschichte spielt, muss aber jeder selber lesen.

Zu den Charaktere möchte ich auch nicht viel verraten, da ich dazu mehr von der Geschichte erzählen müsste. Jeder wird schnell seine Lieblings- und Hasscharaktere finden. Auf ihre Art und Weise passen die aber alle in die Geschichte rein. Auf Ruby möchte ich aber näher eingehen.

Man lernt direkt am Anfang, welches Schicksal Ruby versucht hat zu entgehen. Leider klappt es nicht und sie muss sich ihrer Vergangenheit stellen. Was das alles für Konsequezen hat, erfährt Ruby erst nach und nach. Auch die Konsequenzen ihrer Flucht werden Ruby nach und nach klar. Sie entwickelt sich dementsprechend, von einer eher egoitischen Person, die jetzt mehr an ihren Umfeld denkt. Meiner Meinung nach war ihr Egoismus aber vollkommen in Ordnung und nachvollziehbar.

Abgesehen davon dass das Ende mich sehr stark leiden lässt, da es in einem Cliffhanger endet und das zweite Band auf sich warten lässt, leidet auch mein feministisches Herz. Rubys Welt ist für Frauen nicht besonders freundlich. An der Zwangsheirat kann man das bereits erahnen. Wie schlimm es aber ist, wird erst nach und nach klar. Der König in dieser Geschichte macht das auch leider nicht besser. Er verschlimmert die ganze Situation auch nur. Klar, es gibt auch Charaketere, die das ganze wieder ein bisschen freundlicher gestalten, aber mein Herz leidet trotzdem. Das führt aber auch dazu, dass ich als Frau über die heutige Welt nachdenke und dankbar dafür sein kann, wo ich heute lebe. Nicht nur die Frauen werden hier schlecht behandelt, sondern es gibt auch ein Art Klassensystem. Das lässt mich auch sehr nachdenklich über unsere eigene Welt. Es sind zwar keine schöne Gedanken, aber ich finde es gut, dass diese Themen angesprochen werden.

Für mich gehört dieses Buch auf jeden Fall zu einen meiner Highlights in diesen Jahr. Ich kann dieses Buch jeden empfehlen, der Fantasy nicht abgeneigt ist. Ein riesiger Fantasy-Fan braucht man dafür jedoch nicht zu sein. Eine starke Protagonistin und Liebe kommen auch nicht zur kurz. Jedoch Vorsicht: Einmal mit dem Buch angefangen, da kann man es nicht mehr zur Seite legen.

Veröffentlicht am 11.07.2019

Buch für Jedermann

Prophezeiungen für Jedermann
0

Zum Inhalt (Klappentext):
In einer Welt, in der es hunderte Auserwählte und Prophezeiungen gibt, führen Zacharias und seine Freundin ein ganz normales Leben. Als auch Zacharias ausgewählt wird, zum Orakel ...

Zum Inhalt (Klappentext):
In einer Welt, in der es hunderte Auserwählte und Prophezeiungen gibt, führen Zacharias und seine Freundin ein ganz normales Leben. Als auch Zacharias ausgewählt wird, zum Orakel zu reisen und eine Prophezeiung für Jedermann zu erfüllen, ist er bereit, seine Bürgerpflicht zu tun und das magische Zeichen der Queste auf sich zu nehmen. Doch seine Prophezeiung ist nicht so harmlos, wie sie zunächst geklungen hat. Und während die anderen Auserwählten ihre Questen schon bald erfolgreich beenden, fragt sich Zacharias, ob er die seine jemals erfüllen und in sein altes Leben zurückkehren wird. Denn die Macht der Prophezeiung ist gefährlicher, als Zacharias je vermutet hätte ...

Meine Meinung:

Ich kannte bisher noch keine Bücher von der Autorin, da mir aber der Klappentext sehr gut gefallen hat, bin ich sehr glücklich, dass ich durch die Leserunde das Buch erhalten habe.

Der Schreibstil hat mir insgesamt ganz gut gefallen. Es wird aus Zacharias Sicht in der 3. Person erzählt. Wir lernen diese Parallelwelt, die unser ähnlich, aber doch auf gewisser Weise anders ist, aus Zacharias Sicht kennen. Der Start war für mich ein bisschen holperig gewesen, da man als Leser direkt in der Geschichte befindet. Meine Verwirrtheit hat sich aber recht schnell wieder gelegt. Sonst war es gut zu lesen. Man bekommt einen guten Eindruck von Zacharias Gefühlswelt. Das finde ich toll.

Ich lese nicht sehr oft Bücher, wo ich es mit einem männlichen Protagonisten zu tun habe. Das mag an den Genres liegen, die ich sonst lese (Liebesromane, Young/New Adult). Es hat mich aber überhaupt nicht gestört. Ich finde das nur spannend, da es eine Autorin ist, die die Geschichte geschrieben hat. Gut fand ich auch, dass Zacharias so gefühlvoll ist. Er passt nicht ganz in die Welt rein, wo er lebt. Das erschwert sein Alltag, aber dadurch ist für ihn auch so viel Potential da, dass er aus sich herauswachsen kann. Ich mag Zacharias sehr. Die Welt braucht auch junge Männer, die gefühlvoll, lieb und nett sind. Das erfüllt Zacharias. Gerne mehr von solchen Charaktere. Ich finde es außerdem toll, dass seine Persönlichkeitsentwicklung mit der Geschichte verworren ist.

Wir Leser lernen erst nach und nach wie die Welt tickt, in der wir uns befinden. Was aber von Anfang ganz klar ist: Es ist eine perfekte Gesellschaft und jeder hat sich daran zu halten. Natürlich oberflächlich betrachtet. Zacharias ist einer von denen, der nicht perfekt ist. Das macht einige Situationen recht amüsant.

Sein Freundin Hilde ist da der komplette Gegenteil. Sie ist die perfekte Bürgerin. Ihr Leben ist komplett durchgeplant und Zacharias kann es gar nicht fassen, dass Hilde ihn haben will.
Ich perönlich mag Hilde nicht. Ihr geht es nur um das Äußere und ich habe nicht das Gefühl, dass sie wirklich Zacharias liebt. Er passt einfach gut in ihren Plänen rein. Ganz wichtig ist auch, dass sich Zacharias einfach alles von ihr gefallen lässt.

Ich mochte auch Zacharias Papa, wie Zacharia ihn immer nennt, gerne. Er versteht Zacharias und drängt ihm zu nichts. Ich hatte das Gefühl, die beiden verbindet eine tiefe Beziehung. Um so trauriger war ich dann am Ende. Wenn ihr wissen wollt, was ich meine, müsst ihr das Buch selber lesen.

Die Idee mit den Prophezeiungen für Jedermann ist wirklich sehr interessant. Auch die ganze Welt finde ich sehr interessant. Dort leben ja nicht nur Menschen, sondern auch Magier. Leider werden die Magier wie Bürger zweiter Klasse behandelt. Aber ohne die Magier und deren Magie, würde vieles in dieser Welt nicht funktionieren.

Das Ende ist ein bisschen offen gehalten, ich finde es aber passend. Für mich ist das so vollkommen in Ordnung. Man könnte natürlich auch eine Fortsetzung schreiben, der Stoff bietet es an. Es wird aber bei diesen Einzelband bleiben. Also muss man einfach selber die eigene Fantasy ankurbeln

"Prophezeiungen für Jedermann" ist wirklich ein tolles Buch. Es ist für jung und alt, Männlein und Weiblein geeignet. Also perfekt. Es ist erfrischend, dass es mal ein Einzelband ist. An vielen Stellen regt es zum Nachdenken an, also es ist ein Buch, den man nicht direkt wieder aus dem Kopf verdrängt. Zum Schluss: Ein ganz toller Protagonist, der nicht wie die sonstigen Main-Stream Charaktere ist.

Veröffentlicht am 05.07.2019

Mystisch und geheimnisvoll

Die Goulard Saga / Goulard Saga
0

Zum Inhalt (Klappentext):
Geister, Phantome, dunkle Feen ... Sie sind ein Teil von alten Sagen und Legenden - bis zu dem Tag, an dem die Tore zu unserer Welt sich öffnen.
Niemals hätte Calan gedacht, dass ...

Zum Inhalt (Klappentext):
Geister, Phantome, dunkle Feen ... Sie sind ein Teil von alten Sagen und Legenden - bis zu dem Tag, an dem die Tore zu unserer Welt sich öffnen.
Niemals hätte Calan gedacht, dass eine Mutprobe so schief gehen könnte. Denn als der Schüler eines schottischen Schlossinternats einem älteren Musterschüler eines Nachts ein antikes Amulett stiehlt, endet dieses Abenteuer fatal für ihn und etwas Grauenvolles findet seinen Weg in die Menschenwelt.
Weit entfernt von der schottischen Küste auf einer rheinischen Flussinsel lebt wiederum die sechzehnjährige Eonie, die von alldem nichts ahnt. Und doch wird sie schon bald in unerklärliche Geschehnisse verwickelt. Haben die neuen, mysteriösen Mitbewohner, die Weinsteins, die ihr Vater zeitgleich bei ihnen einquartiert, mit diesen Vorfällen zu tun? Und warum hat sie das Gefühl, von dem düsteren und unnahbaren Thorsten Weinstein verfolgt zu werden? Eonie ist überzeugt, dass die Fremden nicht die sind, die sie vorgeben zu sein - vor allem Thorsten, der sie nicht nur an ihrem Verstand zweifeln lässt, sondern auch noch mit ihrem Herzen spielt.

Meine Meinung:
Der Schreibstil lässt sich gut lesen. Man kommt insgesamt recht gut in die Geschichte rein. Es gibt Wechsel innerhalb der Kapitel oder auch Kapitelweise zwischen Eonie und den Geschehnissen in Schottland. Wie die beiden zusammenhängen? Wird hier nicht aufgelöst.

So richtig lernt man hier die Charaktere noch nicht kennen. Am meisten lernt man Eonie kennen. Eine 17-Jährige, die ein bisschen schücherten ist und sich plötzlich ihr Zuhause mit Ursula und Thorsten teilen muss. Außerdem passieren seit die beiden da sind komische Sachen. Eonie sieht Geister! Aber sind das wirklich Geister? Wissen wir nicht? Warum kann Eonie sie sehen und die anderen in ihrer Umgebung nicht? Auch das bleibt offen.

Insgesamt werden erstmal alle Chraktere dahin gestellt, wo man sie braucht. Es bleiben mehr Fragen offen, als sie aufgeklärt werden. Für einen ersten Band es für meinen Geschmack etwas zu kurz. Man wird quasi gezwungen, die Fortsetzungen zu kaufen.

Aber es ist gut geschrieben und es entsteht genug Spannung und Fragen, dass man die Fortsetzungen lesen will.