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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.01.2026

Ihre größte Versuchung. Ihr Untergang

Twisted Dreams
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Ich bin absolut begeistert von Twisted Dreams und musste das Buch nach dem Beenden erst einmal sacken lassen. Ich hätte wirklich nicht damit gerechnet, was alles in der Geschichte passiert. Viele Entwicklungen ...

Ich bin absolut begeistert von Twisted Dreams und musste das Buch nach dem Beenden erst einmal sacken lassen. Ich hätte wirklich nicht damit gerechnet, was alles in der Geschichte passiert. Viele Entwicklungen kamen völlig überraschend und genau das hat das Lesen für mich so spannend gemacht.

Meine Erwartungen waren ganz andere, weshalb mich die vielen plötzlichen Wendungen umso mehr mitgenommen haben.
Besonders gefallen hat mir, dass sich die Handlung immer wieder veränderte und nichts vorhersehbar wirkte. Es gab wirklich so viele Momente, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe...
Die Spannung wurde stark gehalten, und ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht!

Ein großes Highlight für mich war definitiv das Pärchen Alex und Ava. Ich bin ein totaler Fan von den beiden, denn sie sind trotz aller Schwierigkeiten unglaublich süß zusammen. Für mich wirken sie wie Seelenverwandte, die einfach zusammengehören. Die Szenen zwischen ihnen waren zudem sehr spicy... genau nach meinem Geschmack! Und haben die emotionale Verbindung der beiden noch intensiver gemacht.

Auch die Freundinnen von Ava haben mir sehr gefallen. Sie sind liebevolle, unterstützende Menschen, die immer für sie da sind und ihr Halt geben. Umso trauriger fand ich Avas Familiengeschichte. Als nach und nach aufgedeckt wurde, was damals wirklich in ihrer Familie passiert ist, hat mich sehr berührt und mir unglaublich leid für sie getan...

Der Schreibstil von Ana Huang ist dabei ein großes Plus! Dieser ist sehr flüssig, leicht verständlich und unglaublich fesselnd. Man findet sofort in die Geschichte hinein und hat direkt Lust, weiterzulesen. Für mich ist Twisted Dreams definitiv ein Highlight im Januar, und ich werde ohne Zweifel direkt mit dem zweiten Band weitermachen, weil ich unbedingt wissen möchte, wie es mit den anderen Figuren weitergeht!

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Ein Buch, das mich wirklich mitgenommen hat... liebevoll, traurig und so echt!

Warum willst du jetzt schon gehen?
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Warum willst du jetzt schon gehen? von Gabriella Santos de Lima ist für mich eines dieser Bücher, bei denen ich nicht nur gelesen, sondern gefühlt habe. Schon die Geschichte um Helena, die an einem Künstler‑Internat ...

Warum willst du jetzt schon gehen? von Gabriella Santos de Lima ist für mich eines dieser Bücher, bei denen ich nicht nur gelesen, sondern gefühlt habe. Schon die Geschichte um Helena, die an einem Künstler‑Internat ihren Traum wahrmachen will und dort auf Arthur, einen Indie‑Sänger mit gebrochener Seele trifft, hat mich sofort berührt. Die ersten Treffen, die Strandspaziergänge und dieses süße Gefühl einer jungen Liebe sind warm und schön... aber gleichzeitig spürt man die Schattenseiten, die sich langsam einschleichen und alles komplizierter machen.... leider leider...
Was ich so sehr geliebt habe, war, wie intensiv sich jeder Moment angefühlt hat. Der Schreibstil lässt dich richtig nah bei Helena sein, du spürst ihre Hoffnungen, ihre Unsicherheiten und später auch den Schmerz, wenn sich Dinge nicht so entwickeln, wie man es sich wünscht und ja, ich musste hier öfter weinen. Es war nicht nur eine traurige Lovestory, sondern eine Geschichte darüber, wie Liebe und Selbstwert miteinander verknüpft sind und wie schwierig es manchmal ist, Loslassen zu lernen, selbst wenn es das Beste wäre...
Dieses Buch hat mich nicht nur emotional abgeholt, sondern auch nachdenken lassen. Es zeigt auf einfühlsame Weise, dass ein Happy End im echten Leben nicht immer so aussieht wie in den Liebesromanen, die Helena so liebt. Genau das macht es so besonders und real. Es ist gut auch mal die andere Seite in einem Roman zu lesen. Ich habe es wirklich extrem gefühlt und sehr lange nach dem Lesen darüber nachgedacht... ganz klar eines meiner liebsten Bücher!

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Zwischen Nähe und Loslassen.. ein Buch, das nachhallt.

Leave Me Behind
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Leave Me Behind hat mich sofort in seinen Bann gezogen!!! Und zwar genau so, wie man es von einem gehypten Dark-Romance erwartet: düster, explosiv und emotional intensiv. Die Geschichte um Nell, eine Scharfschützin, ...

Leave Me Behind hat mich sofort in seinen Bann gezogen!!! Und zwar genau so, wie man es von einem gehypten Dark-Romance erwartet: düster, explosiv und emotional intensiv. Die Geschichte um Nell, eine Scharfschützin, die nach einem traumatischen Einsatz in eine gefürchtete Spezialeinheit versetzt wird, fühlt sich brutal und kompromisslos an. Schon der Einstieg ist nichts für leichte Nerven. Soldaten, die Neuzugänge „die Hölle“ spüren lassen, und eine letzte Nacht Freiheit, die ausgerechnet mit dem härtesten Mann endet, den Nell je treffen sollte...
Was wirklich zieht, ist die rohe Spannung zwischen den Figuren. Bradshaw ist gnadenlos, verletzend und zugleich magnetisch, und gerade diese moralisch grauen Figuren ergeben eine Dynamik, die einen kaum loslässt. Die Tropes die ich mir gewünscht habe und ein extrem hohes „Spice-Level“ sind voll da und sorgen für viele schweißtreibende Szenen... genau das, was ich gesucht habe!
Dennoch ist Leave Me Behind kein Buch, bei dem man sich nur in flauschige Gefühle flüchtet. Insgesamt ist dies kein perfekter Roman, aber einer, der Gefühle hervorruft. Sei es Liebe, Wut, Frust oder Anziehung. Für mich war es genau das... eine wilde, intensive Achterbahnfahrt, die man nicht so schnell vergisst...

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Veröffentlicht am 14.05.2025

Ein Ort, an dem Herzen sich finden, wenn sie sich am verloresten fühlen

Dunbridge Academy - Anywhere
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Manchmal braucht es ein wenig Zeit, bis man ankommt... in einer Geschichte, in einer neuen Umgebung, in einem Gefühl. Genauso ging es mir mit Dunbridge Academy – Anywhere. Der Einstieg war sanft, fast ...

Manchmal braucht es ein wenig Zeit, bis man ankommt... in einer Geschichte, in einer neuen Umgebung, in einem Gefühl. Genauso ging es mir mit Dunbridge Academy – Anywhere. Der Einstieg war sanft, fast ein wenig zögerlich, aber genau das passt zu den beiden Hauptfiguren, Emma und Henry. Denn auch sie sind Suchende – nach Zugehörigkeit, nach sich selbst, nach einem Ort, an dem sie wirklich sie selbst sein dürfen.

Emma kommt neu an die Dunbridge Academy, und als Leserin konnte ich spüren, wie fremd sich alles für sie anfühlen muss. Die langen Flure, die verschlossenen Gruppen, das Gefühl, irgendwie nicht ganz hineinzupassen. Und dann trifft sie auf Henry. Ein Junge, der auf den ersten Blick ruhig und kontrolliert wirkt, aber hinter dieser Fassade verbirgt sich so viel mehr: Zweifel, Druck, Unsicherheit. Die Verbindung zwischen Emma und Henry entsteht nicht durch Drama oder große Gesten, sondern leise. Durch Gespräche, durch Vertrauen, durch das gemeinsame Ertragen der eigenen Ängste. Ihre Annäherung hat mich tief berührt, gerade weil sie so vorsichtig ist... wie ein Flüstern in einer lauten Welt.

Sarah Sprinz hat einen Schreibstil, der nicht mit Effekten arbeitet, sondern mit Gefühl. Sie lässt die Atmosphäre der Academy fast greifbar werden: das kalte Mauerwerk, die goldenen Sonnenstrahlen in der Bibliothek, die stillen Momente auf dem Campus. Es ist ein Ort, der mehr ist als nur Kulisse, Dunbridge wird zu einem emotionalen Raum, in dem sich vieles entfalten darf. Was mir besonders gefallen hat, war die Ehrlichkeit der Geschichte. Nicht jede Figur ist sofort greifbar, nicht jedes Gefühl sofort klar. Es gibt Unsicherheiten, Missverständnisse, langsames Wachsen und genau das macht es so echt. Emma und Henry stehen vor Herausforderungen, die so viele junge Menschen kennen: Erwartungen, Druck, das Gefühl, sich selbst gerecht werden zu müssen, ohne genau zu wissen, wer man eigentlich ist. Ja, die Geschichte beginnt ruhig. Aber rückblickend passt das für mich perfekt. Es spiegelt die Unsicherheit wider, das vorsichtige Herantasten, das stille Entwickeln einer Verbindung. Und dann... irgendwann... nimmt alles Fahrt auf. Plötzlich sind da diese Gefühle, diese Entscheidungen, diese Wendungen, bei denen mir der Atem stockte. Alles, was vorher zaghaft war, wird nun spürbar intensiv.

Ein weiteres Highlight: Tori und Sinclair. Ihre Dynamik war wie ein leiser Strom unter der Oberfläche, der immer stärker wird. Ich freue mich jetzt schon unheimlich darauf, mehr von ihnen zu erfahren. Sie versprechen Tiefe, Drama, Leidenschaft und ich bin bereit!

Fazit:
Dunbridge Academy – Anywhere ist ein ruhiger, gefühlvoller Auftakt, der mit seiner Echtheit und Wärme besticht. Emma und Henry sind keine perfekten Helden, aber genau deshalb gehen sie einem so nahe. Die Geschichte lässt einen zurück mit einem leisen Lächeln und der tiefen Sehnsucht, sofort wieder an diesen Ort zurückzukehren, wo Herzen wachsen dürfen.

Ein Buch für alle, die Geschichten lieben, die nicht laut sein müssen, um gehört zu werden.

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Veröffentlicht am 14.05.2025

Ein stilles Herz auf dem Eis, das zu sprechen beginnt, wenn Worte versagen

Right Here (Stay With Me)
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Manche Geschichten flüstern mehr, als dass sie schreien und gerade das macht sie so besonders. Right Here (Stay With Me) hat mein Herz nicht laut erobert, sondern still. Ganz behutsam. Mit jeder Seite ...

Manche Geschichten flüstern mehr, als dass sie schreien und gerade das macht sie so besonders. Right Here (Stay With Me) hat mein Herz nicht laut erobert, sondern still. Ganz behutsam. Mit jeder Seite ein bisschen mehr...

Lucy, ist neunzehn und lebt für das Eiskunstlaufen. Für sie ist das Eis nicht nur ein Sportplatz, sondern Zuflucht, Ausdruck, Freiheit. Doch ihre Eltern: pragmatisch, erfolgsorientiert, emotional weit weg, haben ihr ein Ultimatum gesetzt: Nur wenn sie es beim nächsten Wettbewerb aufs Treppchen schafft, darf sie weiterhin ihrem Traum folgen. Andernfalls heißt es: zurück an die Uni, zurück ins Leben, das andere für sie vorgezeichnet haben.

Ich habe Lucys Druck körperlich gespürt. Diese ständige Frage: Bin ich genug? Genug für meine Träume, genug für meine Familie, genug für mich selbst? Sie ist ein stiller, in sich gekehrter Mensch, der sich schwer damit tut, neue Menschen kennenzulernen... aber in ihrem Inneren tobt ein Sturm aus Sehnsucht, Angst und Willensstärke. Und gerade als alles zu viel zu werden droht, stolpert Lucy, im wahrsten Sinne, über Mika. Und kurz darauf in das Leben seines älteren Bruders Jules. Jules. Ach Jules. Sechs Jahre älter, ruhig, aufmerksam, mit einer ganz eigenen Last auf den Schultern. Er ist kein typischer Love Interest, keiner, der die Welt mit einem Grinsen rettet. Aber er sieht Lucy. Er hört ihr zu, auch zwischen den Zeilen. Zwischen ihnen wächst etwas ganz Zartes, Echtes. Kein Sturm, sondern eher ein Sonnenaufgang nach einer langen, kalten Nacht. Ich mochte ihre vorsichtige Annäherung so sehr. Keine schnellen Gesten, kein großes Drama. Stattdessen Blicke, Gespräche, Momente voller Bedeutung. Zwei Menschen, die lernen, sich gegenseitig zu vertrauen, ohne sich selbst dabei zu verlieren.

Neben Jules und Mika spielen auch Lucys neue Freundinnen, sie bringen Leichtigkeit und Farbe in Lucys grauen Alltag. Und es tat so gut zu lesen, wie Lucy langsam anfängt, sich zu öffnen, Wurzeln zu schlagen, sich selbst mehr zuzutrauen. Was mich besonders berührt hat: das Thema Eiskunstlauf wird nicht nur als Kulisse genutzt, sondern durchdringt Lucys gesamte Identität. Man spürt in jedem Kapitel, was das Eis ihr bedeutet... wie sehr sie dafür lebt, wie viel sie dafür opfert.

Die Geschichte ist ruhig, aber sie spricht über große Themen: Druck, Selbstzweifel, Familienkonflikte, Erwartungen, das Ringen um den eigenen Weg. Und genau das macht sie so glaubwürdig. Nicht alles wird am Ende perfekt aufgelöst... aber das Leben ist nun mal kein Wettlauf mit glasklaren Zielen. Der Punkt, an dem Lucy am Ende steht, fühlt sich ehrlich an. Und echt.

Fazit:
Right Here (Stay With Me) ist keine laute Liebesgeschichte, es ist eine Reise zu sich selbst. Eine zarte Erzählung über Mut, Leidenschaft und das leise Finden von Liebe und Selbstvertrauen. Lucy hat mich tief berührt, Jules zum Schmelzen gebracht, und das Eis… war mehr als nur eine Bühne... es war eine Stimme.

Ich freue mich schon sehr darauf, Band 2 zu lesen.

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