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Charleen

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.01.2020

Ganz anders als erwartet

Kleopatra im Aquarium
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Meine Meinung:
Ich muss zugeben, dass mir das Cover überhaupt nicht zusagt. Es ist sehr außergewöhnlich und passt normal nicht so in mein Beuteschema als Coverkäufer. Auch finde ich, dass es nicht so unbedingt ...

Meine Meinung:
Ich muss zugeben, dass mir das Cover überhaupt nicht zusagt. Es ist sehr außergewöhnlich und passt normal nicht so in mein Beuteschema als Coverkäufer. Auch finde ich, dass es nicht so unbedingt zum Inhalt des Buches passt.

Der Schreibstil von Anne Mairo ist sehr gewöhnungsbedürftig, aber gut zu lesen. Sie hat eine sehr eigene Art, was ich positiv finde. Auch wenn sie in manchen Dingen sehr abschweift hat sie mir doch mit ihrer Schreibweise hin und wieder ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert.

Auch an die 29-jährige Protagonistin Mona musste ich mich zuerst gewöhnen. Auch sie ist sehr "besonders". Oft wirkt sie sehr distanziert und nüchtern, als ob ihr einfach alles ziemlich egal ist. Im Laufe der Geschichte habe ich aber Gefallen an ihr gefunden und sie einfach so akzeptiert, wie sie nunmal ist.
In meinen Augen haben alle Charaktere authentisch und nachvollziehbar gehandelt.

Ebenso wie der Schreibstil und die Protagonistin ist auch die Handlung zuerst ein wenig anders als gedacht. Wie der Klappentext bereits aussagt, bekommt Mona im Laufe des Buches die Diagnose, dass sie auf natürlichem Wege keine Kinder bekommen kann. An dieser Stelle muss ich sagen, dass es eine Reaktion von Mona gibt, die ich nicht zu 100 % nachvollziehen kann. Aber mehr kann ich nicht verraten, ohne euch zu spoilern. Nach dieser Diagnose ändert sich das Leben von Mona komplett.
Die Story ist auch sehr "besonders" und zwischendurch hatte ich schon das Gefühl, dass das große Ganze fehlt, als ob die Protagonistin ein Eigenleben entwickelt und ihr eigenes Ding gemacht hat. Der rote Faden hat mir einfach zwischendurch etwas gefehlt.
Ich denke, dies ist einfach ein Buch, auf welches man sich vollkommen einlassen muss.

Fazit:
"Kleopatra im Aquarium" von Anne Mairo ist ein Buch, auf welches man sich einfach total einlassen muss, um es zu mögen. An den Schreibstil musste ich mich zuerst etwas gewöhnen und auch die Charaktere sowie die Handlung sind schon sehr "besonders".

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Veröffentlicht am 19.01.2020

Eine gelungene Fortsetzung

Rising
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Meine Meinung:
Das Cover passt perfekt zu dem des ersten Bandes. Es zeigt wieder einen der Protagonisten und ich finde es wieder sehr ansprechend.

Der Schreibstil von Jennifer Alice Jager ist mal wieder ...

Meine Meinung:
Das Cover passt perfekt zu dem des ersten Bandes. Es zeigt wieder einen der Protagonisten und ich finde es wieder sehr ansprechend.

Der Schreibstil von Jennifer Alice Jager ist mal wieder einfach wundervoll und gleichzeitig atemberaubend. Er ist flüssig, modern und immer wieder haben sich die Szenen wie ein Film bildlich in meinem Kopf abgespielt.

In diesem Buch haben wir auch wieder die Charaktere, die wir bereits aus dem ersten Band kennen. Wie in meiner Rezension zu Band eins erwähnt bin ich normalerweise kein Freund von so vielen Handlungssträngen, aber hier war es wieder überhaupt kein Problem. Auch in diesem Band steht zu Beginn eines jeden Kapitels, wo, wann und bei wem man sich befindet.
Auch hier sind die Charaktere wunderbar und perfekt ausgearbeitet. Sie entwickeln sich in diesem Buch weiter, gewinnen noch mehr an Tiefe. Sie haben immer authentisch gehandelt, auch wenn ich bei Addy kurzzeitig nicht wirklich nachvollziehen konnte, warum sie ihre wichtigen Fragen nicht stellt. Ich finde sie alle dennoch toll und bin schon sehr auf die weiteren Bände gespannt.

Zum Inhalt muss ich gar nichts groß weiter schreiben. Es knüpft auf jeden Fall direkt an den Vorgänger an, so dass man auf jeden Fall den ersten Band gelesen haben muss. Dieses Buch baut auf dem vorherigen auf und ohne das Wissen des ersten Bandes fehlt einem zu viel.
Jennifer Alice Jager hat hier ein tolle Fortsetzung geschrieben, der wieder viele verschiedene Emotionen beim Leser weckt. Auch wenn es mich nicht ganz so fesseln konnte wie der Auftakt wollte ich einfach immer weiter lesen und das Buch nicht aus der Hand legen.

Fazit:
Die Fortsetzung "Rising Terra #2" von Jennifer Alice Jager kann auf jeden Fall mit dem Auftaktband mithalten. Ich mag ihren wundervollen und atemberaubenden Schreibstil, die ernstzunehmende und nachdenklich stimmende Story mit Fantasyelementen sowie die perfekt ausgearbeiteten Charaktere einfach unheimlich gern.

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Veröffentlicht am 19.01.2020

Einfach nur mega!

Ophelia Scale - Die Welt wird brennen
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Ich hatte das Buch lange auf meiner Wunschliste stehen und durch einen Tausch ist es dann endlich bei mir eingezogen.

Das Cover finde ich sehr ansprechend, auch wenn ich Gesichter auf Covern nicht so ...

Ich hatte das Buch lange auf meiner Wunschliste stehen und durch einen Tausch ist es dann endlich bei mir eingezogen.

Das Cover finde ich sehr ansprechend, auch wenn ich Gesichter auf Covern nicht so gerne hab. Ich finde es aber hier sehr stimmig und nicht zu gekünstelt.

Der Schreibstil von Lena Kiefer hat mir von der ersten Seite an super gefallen. Er ist passend für ein Jugendbuch, flüssig und gut zu lesen. Gleichzeitig war es auch so bildgewaltig, dass sich die komplette Handlung wie ein Film in meinem Kopf abgespielt hat. Dadurch hat das Lesen des Buches natürlich noch extra viel Spaß gemacht.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus der Sicht der jungen Ophelia Scale geschrieben. Ophelia war mir von der ersten Seite an sympathisch. Ich habe sie als starke junge Frau wahrgenommen, die mutig und willensstark ist. Man kann sie einfach nur mögen und mit ihrer schlagfertigen Art hat sie mich so manches Mal auch zum Schmunzeln gebracht.
Alle Charaktere sind Lena Kiefer in diesem Buch in meinen Augen perfekt gelungen. Sie sind super ausgearbeitet, charakterlich durchaus sehr verschieden und haben eine tolle Tiefe. Auch waren sie authentisch und haben immer nachvollziehbar gehandelt.

Von der Handlung war ich von der ersten Seite an in denn Bann gezogen. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und musste einfach immer weiterlesen um zu wissen, wie der Fortgang der Handlung ist. Immer wieder wird es spannend, aber auch sehr emotionale Szenen hat Lena Kiefer mit eingebunden. Die Liebesgeschichte nimmt nicht zu viel Raum ein, sondern ist perfekt dosiert. Es gibt einige überraschende Wendungen und am Ende gibt es einen fiesen Cliffhanger. Ich muss einfach wissen, wie es mit der Story weitergeht und habe mir daher direkt die beiden Folgebände zugelegt.
Für mich war es ein Highlight, voller Lesegenuss. Von mir gibt es daher auf jeden Fall eine 100 %ige Leseempfehlung.

Fazit:
"Ophelia Scale: Die Welt wird brennen" von Lena Kiefer war für mich ein überraschendes Highlight, denn das Buch konnte mich mit dem Schreibstil, den tollen Charakteren und der mega Story komplett begeistern. Ihr müsst es unbedingt lesen.

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Veröffentlicht am 19.01.2020

Eine ausgearbeitete und komplexe Zukunftsversion

Gemini Rebellion
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Meine Meinung:
Das Cover hat mir sofort gefallen, als ich es zum ersten Mal gesehen habe. Die Gestaltung ist sehr außergewöhnlich und ein richtiger Blickfang. Ich finde, dass es ansprechend ist und auch ...

Meine Meinung:
Das Cover hat mir sofort gefallen, als ich es zum ersten Mal gesehen habe. Die Gestaltung ist sehr außergewöhnlich und ein richtiger Blickfang. Ich finde, dass es ansprechend ist und auch gut zum Inhalt des Buches passt.

Der Schreibstil von Ingo Eikens ist flüssig und gut zu lesen. Allerdings muss ich auch gestehen, dass er recht ausschweifend ist. Daher hatte ich zwischenzeitlich das Gefühl, dass ich kaum voran komme. Sein Schreibstil ist aber auch sehr bildgewaltig, so dass sich immer wieder automatisch Bilder in meinem Kopf gebildet oder ganze Szenen abgespielt haben.

Mit den Charakteren musste ich mich erst ein wenig anfreunden. Zu Beginn war ich etwas verwirrt, weil es verschiedene Handlungsstränge gibt und ich ein paar Probleme mit der Zuordnung hatte. Nach etwas Zeit wurde das Bild aber immer klarer, so dass ich nach und nach immer mehr rein kam und die Charaktere auch wirklich verstanden habe.
Mir haben die Charaktere dann auch sehr gut gefallen. Ich finde, dass Ingo Eikens sie gut ausgearbeitet und verschiedene Facetten aufgezeigt hat. Für mich waren sie alle sehr authentisch und haben nachvollziehbar gehandelt.

Das Setting hat mir sehr gut gefallen. Es hatte viel Potenzial und regt den Leser auch im Nachhinein noch zum Nachdenken an. Interessant war für mich zu sehen, wie unsere Zukunft vielleicht aussehen könnte.
Wie ich oben bereits erwähnt habe, hatte ich zu Beginn ein paar Schwierigkeiten damit, mich einzufinden. Bei etwa 10 % hatte ich sogar überlegt, ob ich das Buch abbrechen soll, weil ich einfach nicht rein kam. Ich habe es dann erst einmal zur Seite gelegt und ein anderes zwischendurch gelesen. Dann habe ich doch weitergelesen und es wurde sehr interessant. Der Klappentext hält ja nicht unbedingt viele Informationen zum Inhalt bereit. Daher war ich auch von der Story an sich positiv überrascht und wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht. Es gibt auch einige actionreiche und emotionale Szenen. Das Gleichgewicht ist Ingo Eikens auf jeden Fall perfekt gelungen. Allerdings war ich bei etwa 60 % wieder an dem Punkt, wo ich ans Abbrechen gedacht habe. In meinen Augen hätte das Buch gern etwas temporeicher sein dürfen. Ich hatte nämlich zwischendurch das Gefühl, dass es sich wie Kaugummi auf den großen Showdown hinzog.

Dennoch möchte ich das Buch jedem empfehlen, der auf komplexe, gut ausgearbeitete Zukunftsszenarien steht.

Fazit:
Mir hat "Gemini Rebellion" von Ingo Eikens gut gefallen. Es bietet eine ausgearbeitete und komplexe Zukunftsversion, die gar nicht allzu weit hergeholt ist. Die Charaktere sind in meinen Augen perfekt gelungen, sein Schreibstil ist flüssig und bildgewaltig. Auch wenn ich während des Lesens zwei Mal ans Abbrechen gedacht habe bin ich froh, es bis zum Ende gelesen zu haben und möchte es euch durchaus empfehlen.

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Veröffentlicht am 19.01.2020

Spannend bis zum Schluss

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Meine Meinung:
Mich hat auf Anhieb das Cover neugierig gemacht. Es ist sehr außergewöhnlich und ich finde es total ansprechend, auch wenn es nun nicht das typische Thriller-Cover ist.

Dies war mein erstes ...

Meine Meinung:
Mich hat auf Anhieb das Cover neugierig gemacht. Es ist sehr außergewöhnlich und ich finde es total ansprechend, auch wenn es nun nicht das typische Thriller-Cover ist.

Dies war mein erstes Buch von Arno Strobel und ich muss sagen, dass ich seinen Schreibstil unglaublich gut finde. Von der ersten Seite an war er flüssig und super zu lesen, die Seiten sind sehr schnell verflogen und er schafft es mit Leichtigkeit, dass der Leser automatisch passende Bilder im Kopf hat.

Bei den Charaktere hatte ich anfängliche Schwierigkeiten. Dies lag nicht an den Charakteren an sich, sondern leider an der Vielzahl. Ich tue mich aber generell schwer, wenn es ein paar mehr Charaktere auf einmal gibt. Dafür hat Arno Strobel sie aber alle sehr gut ausgearbeitet, so dass keiner blass wirkt. Sie sind ihm perfekt gelungen und ich fand sie auch sehr authentisch.

Die Handlung hat mir ganz gut gefallen und ich wollte immer weiter lesen, weil es so interessant und spannend war. Ich wollte unbedingt wissen, wer dahinter steckt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Allerdings muss ich auch sagen, dass man theoretisch schon sehr früh darauf kommen kann, wer der Täter ist. Aber Arno Strobel hat auch viele potentielle Verdächtige eingebaut, so dass man sich bis zum Ende nicht sicher sein kann, ob man mit seiner Vermutung richtig liegt.

Von mir bekommt das Buch eine Lesempfehlung für alle Fans von Psychothrillern. Für mich wird es vermutlich nicht das letzte Buch von Arno Strobel gewesen sein.

Fazit:
Mir hat der Psychothriller "Offline" von Arno Strobel sehr gut gefallen. Er war packend, spannend und bis zum Ende konnte man sich nicht sicher sein, wer der Täter ist. Der Schreibstil war angenehm und die Charaktere waren überzeugend, auch wenn ich mit der Vielzahl anfänglich ein paar Probleme hatte.

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