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Charlotte

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.10.2020

Typisch Elle...

The Play – Spiel mit dem Feuer
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Elle Kennedy ist meine Autorenentdeckung des Jahres und hat mir die Coronavirus-Zeit im Frühjahr regelrecht versüßt.
Dies ist der dritte Band der Briar U- Reihe, auf den ich schon sehnsüchtig gewartet ...

Elle Kennedy ist meine Autorenentdeckung des Jahres und hat mir die Coronavirus-Zeit im Frühjahr regelrecht versüßt.
Dies ist der dritte Band der Briar U- Reihe, auf den ich schon sehnsüchtig gewartet hatte und den ich - wie nicht anders erwartet - schnell durch hatte.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und ihre Figuren (in diesem Fall Demi und Hunter) sind einfach toll und sympathisch.
Für mich ist sie eine Ausnahmeerscheinung unter den New Adult-Autorinnen.

Hunter will sich diese Saison nur auf sein Eishockey konzentrieren und hat allem Sex abgeschworen. Außerdem versucht er sich in was Neuem: eine Freundschaft mit einem Mitglied des weiblichen Geschlechts. Demi hat einen Freund und sieht in Hunter nur einen guten Freund. Doch als sich irgendwann diese Voraussetzungen ändern- ändert sich auch die Freundschaft zwischen Demi und Hunter...

Mit viel Humor und etwas Romantik hat Elle Kennedy mal wieder eine tolle, sexy Lovestory erzählt. Ich fand es nur schade, dass diese Liebesgeschichte erst ab der Hälfte des Buches zum Tragen kommt. War ein bisschen Zeitverschwendung, denn mir als Leser war sofort klar, dass Demi und Hunter ein typisches Briar U-Traumpaar sind. 😉

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.09.2020

Romantisch

Not Over You
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Hayley und Noah sind seit Kindesbeinen beste Freunde und in ihrer Jugend ein Paar, doch dann verlässt er sie von einen Tag auf den anderen und bricht ihr das Herz.

Jahre später, kurz bevor sie mit Dean ...


Hayley und Noah sind seit Kindesbeinen beste Freunde und in ihrer Jugend ein Paar, doch dann verlässt er sie von einen Tag auf den anderen und bricht ihr das Herz.

Jahre später, kurz bevor sie mit Dean vor den Traualtar treten will, trifft sie Noah wieder und sofort ist klar: Sie ist noch nicht wirklich über ihn hinweg.
Was soll sie tun?

Dieses Buch ist eine wunderbare Hommage an die erste große Liebe und hat mir beim Lesen viel Spaß gemacht. Neben der schönen Liebesgeschichte spielt das Ganze teilweise in Brooklyn und zu einem großen Teil an der Küste von New Jersey, wo ich vor einigen Jahren Urlaub gemacht habe. Ich kenne die beschriebenen Orte und habe mich sofort in einen viel zu heißen Sommer an wunderschönen Stränden zurückversetzt gefühlt.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen und die Einschübe aus Noahs Sicht haben die Geschichte, die sonst von Hayleys Warte aus erzählt wurde, abgerundet.

Ich hab mich bei diesem Buch sofort in das Cover verliebt, das mit den dunklen Blumen ein bisschen aus dem üblichen Covern hervorsticht.

Eine schöne Liebesgeschichte für ein paar romantische Lesestunden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.09.2020

Das ist mir noch nie passiert

It was always you
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Ich hab schon jede Menge YA-Geschichten gelesen, auch zum Thema Stiefgeschwisterliebe, aber bisher hat mich selten eine Geschichte so fasziniert, dass ich sie gleich zweimal direkt hintereinander gelesen ...


Ich hab schon jede Menge YA-Geschichten gelesen, auch zum Thema Stiefgeschwisterliebe, aber bisher hat mich selten eine Geschichte so fasziniert, dass ich sie gleich zweimal direkt hintereinander gelesen habe.
Der Schreibstil der Autorin, das Setting und die Figuren (damit sind auch die Nebenfiguren gemeint)... alles hat gestimmt und passte zusammen.
Auch wenn ich erst dachte, dass der Plot vielleicht etwas zu aufgebauscht sei, ist es Nikola Hotel doch gelungen, alles stimmig zu einem Ende zu bringen, was ich echt bewundere.

Doch worum geht es?

Ivy wird von ihrem Stiefvater nach Hause beordert, der sie vor vier Jahren - kurz nach dem Tod ihrer Mutter - von dort weggeschickt hatte. Schon auf dem Nachhauseweg trifft sie auf ihren älteren Stiefbruder Asher, zu dem sie damals eine schwierige Beziehung hatte.
Für Ivy stellt sich die Frage, was ihr Stiefvater von ihr will und wie das Verhältnis zu ihrer „Familie“ in Zukunft aussehen kann. Und wie soll sie damit umgehen, das die Gefühle, die sie für Asher hegt, ganz und gar nicht schwesterlich sind?

Hinter dem wunderschönen Cover verbirgt sich ein unterhaltsamer Liebesroman im YA-Genre, der eine tolle Story hat und neugierig macht auf den zweiten Band, der in den nächsten Tagen erscheint.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.09.2020

Man triffst sich immer zweimal im Leben

An Ocean Between Us
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Avery Lebenstraum Balletttänzerin zu werden wird bei einem Autounfall für immer zerstört. Statt auf die Julliard geht sie auf ein Community College, obwohl sie nicht weiß, was sie jetzt mit ihrem Leben ...

Avery Lebenstraum Balletttänzerin zu werden wird bei einem Autounfall für immer zerstört. Statt auf die Julliard geht sie auf ein Community College, obwohl sie nicht weiß, was sie jetzt mit ihrem Leben anfangen soll.
Dort trifft sie auf den Leistungsschwimmer Theo, der ihr auf Anhieb unsympathisch ist.
Doch die beiden haben etwas gemeinsam, was sie allerdings noch nicht wissen.

Der Auftakt der „Between us“-Reihe fällt durch einen gut zu lesenden, flüssigen Schreibstil der Autorin auf. Das Setting und auch auch die Protagonisten entsprechen den üblichen New Adult-Genre.
Zunächst fand ich die Geschichte wirklich gut und sehr interessant geschrieben. Doch in der zweiten Hälfte wurde mir alles viel zu dramatisch.
Sehr schade, denn der Ansatz war sehr gut.

Ich bin kein Fan davon, wenn in NA- Büchern alles von den Autorinnen überdramatisiert wird. Mein persönlicher Geschmack ist da eher in Richtung: weniger ist oft mehr.
Nichtsdestotrotz habe ich mich beim Lesen gut unterhalten gefühlt.

Ein besonderer Hingucker ist das wunderschöne Cover. Das ist wirklich sehr gelungen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.08.2020

Schade! Chance vertan!

A is for Abstinence
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Der Inhalt:
Dies ist der Folgeband von „V is for Virgin“ von der Autorin Kelly Oram, in dem schon im Epilog angedeutet worden ist, wie es mit Val und Kyle vier Jahre nach ihrem letzten Aufeinandertreffen ...

Der Inhalt:
Dies ist der Folgeband von „V is for Virgin“ von der Autorin Kelly Oram, in dem schon im Epilog angedeutet worden ist, wie es mit Val und Kyle vier Jahre nach ihrem letzten Aufeinandertreffen weiter geht. Und genau so fängt dieser zweite Band auch an: Aus Kyles Sicht wird erzählt, dass er sich verlobt hat und wie diese Verlobung zerbricht, woraufhin Kyle beschließt von dann an abstinent leben zu wollen. Einige Monate später trifft er Val wieder und Berit sofort, dass er immer noch mit ihr zusammen sein will. Doch hat er eine Chance?

Die Story:
Ich weiß nicht genau, ob es daran lag, dass ich so hohe Erwartungen hatte, aber ich fand, dass die Geschichte ziemlich lahm vor sich hin plätschert. Und wenn doch mal was Spannendes passierte, dann hat sich das Ganze schnell in Wohlgefallen aufgelöst. Dabei war zum Beispiel der Ansatz, dass Val ihre Mutter kennenlernt gar nicht schlecht, nur dass die Sache mit dem Bruder alles vereinnahmt und dann auch noch Kyle derjenige, der die Situation rettet. Das konnte mich alles nicht wirklich begeistern.
Hauptsächlich ging es darum, ob und wann Val und Kyle Sex haben, aber dazu komme ich in meinem Fazit noch.

Der Stil:
Ich mag den Stil von Kelly Oram eigentlich sehr. Er hat mir schon im vorherigen Band und in Cinder & Ella sehr zugesagt. Leider konnte er den schwachen Plot nicht wieder wettmachen.

Die Figuren:
Während ich im ersten Band Val sehr sympathisch fand und sie und ihre Motive voll und ganz verstanden habe, konnte ich mich mit ihrer Figur in diesem Buch gar nicht anfreunden. Dadurch, dass alles aus Kyles Sicht erzählt wurde, blieb sie dem Leser sehr fremd. Nichts mehr da von der sympathischen Jugendlichen, die für ihre Sache und ihre Einsichten einsteht. Übrig geblieben war eine sture Prinzipienreiterin, von der ich teilweise hoffte, Kyle würde seinen Irrtum einsehen und sie verlassen.
Kyle dagegen kam dieses Mal wesentlich besser weg. Allerdings ging mir seine extreme Fixierung auf Val, den Sex und alles damit zusammenhängt, total auf die Nerven.

Cover:
Das Cover ist wunderschön und passt hervorragend zum ersten Band. Mehr muss ich dazu auch nicht sagen.

Fazit:
Ich war eine der Leserinnen, die den ersten Band „V is for Virgin“ im Gegensatz zu vielen anderen richtig gut fand. Ich finde es richtig und wichtig, dass sich jugendliche Leser auf diese Weise mit der Problematik des sozialen Drucks beschäftigen, der auf vielen lastet. Für mich war das Buch ein ganz klares Statement dafür, dass die Entscheidung, wann und mit wem der erste Sex stattfinden soll, jedem ganz allein überlassen sein sollte.
Genau dieser sehr positive Aspekt des ersten Bandes geht im zweiten Band aber komplett verloren. Vals Bemühen ihre Jungfräulichkeit - ihre „Tugend“ wie sie selbst sagt - zu erhalten, werden zur absoluten Farce, wenn sie den Mann, den sie zwar seit vier Jahren kennt, mit dem sie aber erst sechs Wochen zusammen ist, Knall auf Fall heiratet, nur um endlich ihrer Leidenschaft nachgeben zu können. Sie traut sich selber nicht zu, mit ihm allein zu sein, ein langsames einander annähern darf ihre Meinung nach gar nicht stattfinden, weil die Gefahr zu groß ist und aus dem was für viele die Ehe ausmacht, nämlich das offizielle Versprechen vor Familie und Freunden, wird in diesem Buch ein Verwaltungsakt, der nur erledigt wird, um so schnell wie möglich Sex haben zu können.
Das macht aus meiner Sicht überhaupt keinen Sinn und widerspricht Allem, was das erste Buch ausgemacht hat.

Ich bin sehr enttäuscht und denke, die Autorin hat mit diesem Buch die große Chance vertan, jungen Mädchen (die hauptsächliche Zielgruppe des Buches) einen Weg zu zeigen, der zwischen den beiden Extremen „ungewollt und viel zu früh sexuell aktiv zu werden“ und „bis zur Ehe aufsparen“ liegt. Ganz im Gegenteil: ihr Weg, des viel zu frühen Heiratens nur um endlich Sex haben zu können, führt sicher nicht unbedingt zu mehr glücklichen Ehen. Für die Ehe gilt meiner Meinung nach nämlich auch, was für den Sex gilt, dass man nämlich eine gewisse Reife erreicht haben sollte.
Ich hatte sehr gehofft, dass dieses Buch zu dem schwierigen Thema einen gesunden Mittelweg findet. Das ist leider nicht der Fall.

  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Gefühl