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Veröffentlicht am 15.09.2016

Mein Leseeindruck

Mörderische Angst
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Da ich schon mehrere Bücher der Autorin gelesen habe, war es fast schon ein MUSS, auch dieses Buch zu lesen.

Schon allein beim Anblick des Covers, mit den acht Frauen in Amishen Kleidung, mit den umkreisenden ...

Da ich schon mehrere Bücher der Autorin gelesen habe, war es fast schon ein MUSS, auch dieses Buch zu lesen.

Schon allein beim Anblick des Covers, mit den acht Frauen in Amishen Kleidung, mit den umkreisenden Vögel, ließ mir einen leichten Schauer über die Arme rieseln. Dazu noch der Titel .... neugierig wollte ich sofort anfangen zu lesen.



In diesem nunmehr sechsten Fall dreht sich wieder alles um die Amishen in Painters Mill.

Der Prolog versetzt den Leser in das Jahr 1979, als der vierzehnjährige Billy mit ansehen muss, wie zuerst sein Vater erschossen, dann seine Mutter entführt wird und zum Schluss auch ich seine Geschwister qualvoll in ihrem Zuhause verbrennen. Zurück bleibt aber die Frage, weshalb die Mutter entführt wurde und wo sie nun ist.

Mit diesen Fragen gleitet der Leser ohne Umwege direkt in das erste Kapitel und damit in die Gegenwart.

Ein toter Mann wird auf einem Scheunenboden gefunden. Offensichtlich hatte er sich erhängt. Jedoch findet Kate an seiner Kleidung Blutspuren. Was es wirklich Selbstmord? Kate ermittelt und findet dabei Erstaunliches und Abscheuliches heraus.



Wie bereits bei den Vorgängerbänden gelingt es der Autor auch hier wieder, den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Die Kapitel gehen so rasant zuende, das man unbedingt mehr wissen möchte. Allerdings muss ich auch sagen, dass der Schluss für mich vorhersehbar war. Aber deshalb nicht weniger spannend.



Die Protagonisten waren sehr gut auf einander eingespielt, auch deshalb lohnt es sich die Vorgängerbänden zu lesen, um die Entwicklung der Charakteren besser zu verstehen und nachvollziehen zu können. Hier meine ich im Speziellen, die Beziehung zwischen Kate und Tomasetti.



Ich bin immer wieder von dem Pennsylvaniadeutsch fasziniert. Überhaupt finde ich das Leben der Ameisen in der heutigen, modernen Welt total faszinierend. Aber am meisten gefällt mir eben diese Sprache. Ein Mischmasch aus Deutsch, Holländisch und englisch wie z.B. "Die Kinder! Die Zeit fern in Bett is nau" (siehe Seite 13)



Abschließend kann ich sagen, dass ich Kate und den Amischen richtig verfallen bin und kann schon kaum den Nachfolgeband erwarten.


Veröffentlicht am 15.09.2016

Mein Leseeindruck

Meine Seele so kalt
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Wow... was für ein Thriller. Spannung und Action pur. Aber auch die Unterhaltung ist nicht zu kurz gekommen.

Schon nach den ersten Seiten hatte mich das Buch fest in Griff. Die Autor hat es geschafft, ...

Wow... was für ein Thriller. Spannung und Action pur. Aber auch die Unterhaltung ist nicht zu kurz gekommen.

Schon nach den ersten Seiten hatte mich das Buch fest in Griff. Die Autor hat es geschafft, mich an das Buch zu fesseln. Der Spannungsbogen ist meiner Meinung nach hervorragend, und reicht von der ersten bis zur letzten Seite.

Die Protagonisten sind ausreichend charakterisiert, so dass ich mich schnell in die einzelnen Rollen hinein versetzen konnte. Stellenweise habe ich sogar mitgefiebert und alles um mich herum vergessen.


Abschließend kann ich sagen, dass es für mich ein absoluter Lesegenuss war, der mich Zeit und Raum haben vergessen lassen. Ein Psychothriller, ganz nach meinem Geschmack.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Mein Leseeindruck

Wenn du mich tötest
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Schon das Cover drückt eine gewisse Kälte aus. Nicht warmes, nettes, freundliches. sondern schwarz und hellblau. Eine Eiseskälte!

Der Klappentext und der Hinweis auf einen Psychothriller hatten mich sehr ...

Schon das Cover drückt eine gewisse Kälte aus. Nicht warmes, nettes, freundliches. sondern schwarz und hellblau. Eine Eiseskälte!

Der Klappentext und der Hinweis auf einen Psychothriller hatten mich sehr neugierig gemacht. Jedoch musste ich schon nach ein paar Seiten feststellen, dass es wohl doch keine sehr spektakuläre Geschichte ist. Vielmehr wurden immer und immer wieder die Eheprobleme beleuchtet. Von vorne nach hinten, von rechts nach links... immer nur die Eheprobleme. Wo war der Thrill, der doch genau einen Psychothriller ausmacht? Wo war die Spannung? Wo war der Nervenkitzel?

Gut, zugegeben, zum Schluss erhält alles nochmal eine interessante Wendung, dennoch würde ich dieses Buch eher in das Genre: Krimi einreihen.


Die einzelnen Szenen oder Orte waren sehr gut dargestellt, so dass ich mir beim lesen sehr genau die Lokalität, die Menschen und da Umfeld vorstellen konnte.

Die Protagonisten hingegen fand ich eher farblos dargestellt.

Abschließend kann ich sagen, dass ich wesentlich mehr Pepp erwartet habe. Eine Empfehlung werde ich für dieses Buch nicht aussprechen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Mein Leseeindruck

Die Reise der Amy Snow
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Schon das Cover hatte mich fasziniert. Eine Frau im roten Kleid läuft durch Laub auf ein altes Haus zu. Dieses Farbenspiel gefällt mir sehr gut. Es strahlt eine gewisse Wärme aus, jedoch wirkt es gleichzeitig ...

Schon das Cover hatte mich fasziniert. Eine Frau im roten Kleid läuft durch Laub auf ein altes Haus zu. Dieses Farbenspiel gefällt mir sehr gut. Es strahlt eine gewisse Wärme aus, jedoch wirkt es gleichzeitig auch mysteriös, zweifeln und unbeständig.

Anfangs war ich etwas irritiert, aber gleichzeitig auch neugierig. Warum? Na ja, Aurelia findet ein Baby und rennt los. Hier fehlte mir ein bisschen der Gedanke warum, weshalb, und vor allem, wer genau ist Aurelia. Dennoch hatte ich den Drang unbedingt weiterlesen zu wollen, nein weiterlesen zu müssen.

Schon nach wenigen Sätzen war in gefangen. Gefangen inmitten einer sehr beeindruckenden Geschichte aus der Zeit des viktorianischen Englands.

Die Autorin versteht es, den Leser gedanklich mit eine ganz eigene Welt zu entführen. Eine Welt voller Entbehrung aber auch Hoffnung. Eine Geschichte voller Emotionen. Nun muss ich jedoch auf einen negativen Punkt ansprechen. Teilweise waren mir die Emotionen und Gedanken viel zu seitenfüllend. Ein bisschen Weniger wäre meines Erachtens hier viel Mehr gewesen. Stellenweise zog sich die Geschichte sehr in die Länge. Sie war nicht uninteressant, nein, hatte aber dennoch gewisse Längen.

Die Hauptprotagonisten hat mir sehr gut gefallen. Sehr gut charakterisiert, so dass ich sie bei ihren Handlungen bildlich vor mir sehen konnte. Auch ihre Gedanken konnte ich, zumindest größtenteils, nachvollziehen.

Abschließend kann ich sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Eine tolle Unterhaltung für ruhige Lesestunden.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Mein Leseeindruck

1504 - Die Chronik des Georg Schwarzerdt
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Da ich aus Bretten komme, also die Stadt und ihre Chronik auch sehr gut kenne, war mir natürlich die Familie Schwarzerdt ebenfalls ein Begriff.

Georg Schwarzerdt, Bruder des berühmten Philipp Melanchthons, ...

Da ich aus Bretten komme, also die Stadt und ihre Chronik auch sehr gut kenne, war mir natürlich die Familie Schwarzerdt ebenfalls ein Begriff.

Georg Schwarzerdt, Bruder des berühmten Philipp Melanchthons, zählt ebenfalls wie sein Bruder als einer der größten Söhne der Stadt.

In seiner Chronik, aus der das jährliche Peter-und-Paul Fest entspringt, findet man sehr interessante historische Ereignisse, wie zum Beispiel den Landshuter Erbfolgekrieg und welche Bedeutung er für die Stadt hatte.

Die tollen Fotos verdeutlichen die Szenarien der Chronik und machen Lust auf Mittelalter.

Besonders gelungen finde ich das kleine Wörterbuch, in dem beispielsweise folgende Übersetzungen stehen:

After = Rauchloch, Bauch = Kutelwanst, Wampe, Dichter = Reinigt

Ein tolles Buch, nicht nur für Bretten Kenner